Sachen besorgen, sogar noch zwei Rehe jagen, damit Frau Toberen genügend Leder für die Handschuhe hatte, sortieren, ausräumen, einräumen...
"Ich hätte früher mit allem anfangen sollen. Aber wie denn bei der Reise. Naja, was soll's, ist ja knapp fertig geworden alles." Alles. Alles? Dumpfes Erschrecken machte sich in ihr breit, als ihr richtig klar wurde, daß sie für zwei Ortschaften lauter kleine Präsente vorbereitet hatte, aber überhaup keine Zeit geblieben war, sich für ihren näheren Freundeskreis Gedanken zu machen. Schon an Adrians Geburtstagsgeschenk wäre sie ja fast verzweifelt, wie sollte sie da...
sie ließ die Schultern sinken. Es war der neunte, es wurde dunkel, und es war einfach zu spät. "Du kannst ihnen doch nicht gar nichts geben..."
Sie blinzelte. Holzsterne. Ja, das war eine Lösung. Holzsterne, wie sie in ihrer Schlichtheit schon der Schlüssel der kleinen Legende von Kjal waren. Einfach ein "Ich hab an dich gedacht." Damit würde es für dieses Jahr reichen müssen.
Und es war immernoch Aufwand genug. Mitten im Dunkeln noch Rafaels neues Haus suchen... drei Mal zwischen Kloster, OdT und dem Anwesen der Lefars hin und her, ehe sie den Stern für Sandroval in Sanyarins Briefkasten warf. Er sollte eh irgendwie beiden gelten. Nur an Hudgarr verzweifelte sie und musste schließlich froh sein, daß ihr Pferd überhaupt noch von der Allianzfeste den Weg zurück nach Hause fand. Gütige, war sie müde.
Für Adrian würde es vermutlich ein sehr seltsamer Anblick sein, daß die einfache Kleidung, die sie in der Nacht getragen hatte, wild vor dem Bett verstreut lag und Darna noch mit zusammengebundenen Haaren wie ein Stein schlief.
nur ein Holzstern
-
Rafael von Arganta
Er lag müde in seinem Bett, den gestrigen Tag noch einmal Revue passieren lassen.
Geschenketag.
An und für sich wollte er damit nicht einmal etwas zu tun haben.
Keine Geschenke für sich, nicht selber verschenken ... und dann kam Ira mit ihrem...
Wahnwitzigem Geschenk.
Er war hin und her gerissen, ob er es ablehnen sollte oder ein solches Geschenk annehmen.
Am Ende nahm er es an und es veränderte ihn.
Ließ ihn nachdenken was dieser Tag bedeutete.
Andren eine Freude machen.
Zeigen das man sie mochte, sie einem etwas bedeuteten.
Jetzt war er in Not ... geraten noch Geschenke besorgen zu müssen.
Nein nicht müssen. Er wollte es.
Und noch während er aufstand Iras Frühstück in sich hineinschaufelte, hatte er schon die ersten Ideen.
Zum Gleichen Zeitpunkt als die ersten Geschenke eintrudelten.
Das Gedicht zum Holzstern berührte ihn und Adrians Packet ließ ihn schmunzeln.
Wenn ER ... wüsste.
Ira half ihm wie immer.
Einige der Packete überbrachte sie für ihn, sonst hätte er es wohl nicht Rechtzeitig geschafft.
Sie war ihm inzwischen eine wichtige Hilfe geworden.
Sie hatte seine Termine im Griff, konnte improvisieren, dachte mit und schien auch so nicht wirklich auf den Kopf gefallen. Organisierte und kümmerte sich sonst um alles, was ihn und seinen Haushalt anging.
Rafael wusste kaum noch wie er je ohne sie ausgekommen war.
So bekam auch sie ein Geschenk und Rafael hoffte das sie damit etwas anfangen konnte.
Den Stern von dem er nicht einmal wusste von wem er war stellte er auf seinen Arbeitstisch.
Das Gedicht daneben.
Geschenketag.
An und für sich wollte er damit nicht einmal etwas zu tun haben.
Keine Geschenke für sich, nicht selber verschenken ... und dann kam Ira mit ihrem...
Wahnwitzigem Geschenk.
Er war hin und her gerissen, ob er es ablehnen sollte oder ein solches Geschenk annehmen.
Am Ende nahm er es an und es veränderte ihn.
Ließ ihn nachdenken was dieser Tag bedeutete.
Andren eine Freude machen.
Zeigen das man sie mochte, sie einem etwas bedeuteten.
Jetzt war er in Not ... geraten noch Geschenke besorgen zu müssen.
Nein nicht müssen. Er wollte es.
Und noch während er aufstand Iras Frühstück in sich hineinschaufelte, hatte er schon die ersten Ideen.
Zum Gleichen Zeitpunkt als die ersten Geschenke eintrudelten.
Das Gedicht zum Holzstern berührte ihn und Adrians Packet ließ ihn schmunzeln.
Wenn ER ... wüsste.
Ira half ihm wie immer.
Einige der Packete überbrachte sie für ihn, sonst hätte er es wohl nicht Rechtzeitig geschafft.
Sie war ihm inzwischen eine wichtige Hilfe geworden.
Sie hatte seine Termine im Griff, konnte improvisieren, dachte mit und schien auch so nicht wirklich auf den Kopf gefallen. Organisierte und kümmerte sich sonst um alles, was ihn und seinen Haushalt anging.
Rafael wusste kaum noch wie er je ohne sie ausgekommen war.
So bekam auch sie ein Geschenk und Rafael hoffte das sie damit etwas anfangen konnte.
Den Stern von dem er nicht einmal wusste von wem er war stellte er auf seinen Arbeitstisch.
Das Gedicht daneben.
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Ira Lisarias
- Beiträge: 5
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Geschenke für Menschen die sie mochte waren nichts neues. So dachte sie über Wörterbuch mit ausgefallenen Spitzfindigkeiten für seine Hoheit nach, verwarf den Gedanken jedoch wieder. Ihm würden sicher einige Menschen etwas schenken und doch hätte er zu wenig Zeit sich dessen zu erfreuen. Raindri beschenkte sich am liebsten selbst, so dachte sie leichthin und grinste etwas schief. Aber was war mit den ungeliebten und verstoßenen dieser Gesellschaft? Jenen die niemanden hatten und die niemand mochte, die unberührbaren sozusagen.
Arenvir!
Schon lange hatte sie Ideen Stolperfallen vor seiner Kommandantur aufzustellen, sein Pferd in Brand zu stecken oder einer Hexe einige Monatsgehälter zu zahlen damit sie ihn verfluchen würde. - wäre diese zynische Form eine Angebrachte Art und Weise seiner Person die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen? Eigentlich nicht, so kramte sie den jüngst erbeuteten Schokoladenmann aus ihrer Tasche und hockte sich an den Tisch, es fehlten einige Zeilen der liebevollen Verbundenheit zu seiner Person. So schrieb sie.
Viel hast du geopfert für dein Schaffen.
Einsam ist es um dich geworden und kalt.
Recht und Ordnung verlangen von dir Kraft und Mut
Rache und Ehre verblassen in deinem Angesicht.
Eitelkeiten stellst du gewissenhaft zurück.
Chöre besingen nur die weichen, die falschen
Konsequent bist nur du.
Erledigst gewissenhaft dein Werk.
Voller Hochachtung für deine Arbeit:

Tief in der Nacht huschte sie nochmals durch die Straßen und platzierte Dezent das Päckchen vor seinen Räumlichkeiten im Regimentshauptquartier.
Arenvir!
Schon lange hatte sie Ideen Stolperfallen vor seiner Kommandantur aufzustellen, sein Pferd in Brand zu stecken oder einer Hexe einige Monatsgehälter zu zahlen damit sie ihn verfluchen würde. - wäre diese zynische Form eine Angebrachte Art und Weise seiner Person die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen? Eigentlich nicht, so kramte sie den jüngst erbeuteten Schokoladenmann aus ihrer Tasche und hockte sich an den Tisch, es fehlten einige Zeilen der liebevollen Verbundenheit zu seiner Person. So schrieb sie.
Viel hast du geopfert für dein Schaffen.
Einsam ist es um dich geworden und kalt.
Recht und Ordnung verlangen von dir Kraft und Mut
Rache und Ehre verblassen in deinem Angesicht.
Eitelkeiten stellst du gewissenhaft zurück.
Chöre besingen nur die weichen, die falschen
Konsequent bist nur du.
Erledigst gewissenhaft dein Werk.
Voller Hochachtung für deine Arbeit:
Tief in der Nacht huschte sie nochmals durch die Straßen und platzierte Dezent das Päckchen vor seinen Räumlichkeiten im Regimentshauptquartier.