„Andreas, ich betraue dich mit dieser Aufgabe“, so waren die Worte des Hochadligen an seinen ältesten Knappen. Andreas erfuhr am Leib und im Geiste, wie sehr er das Vertrauen seines Mentors genoss, und sich deshalb die Vorsätze schuf, sich im größtmöglichen Bemühen Sir Rafael nicht zu enttäuschen. Doch worum bat der Sir seinen Knappen? Die vorherigen Worte des Kronritters gaben ihn unmissverständlich wieder, wie Andreas das Turnier mit dem Orden der Temora zu gestalten hatte, und selbst für zuständig war mit Weisungsmacht, gemeinsam mit den anderen Knappen, Cedric und Alexander, es zu errichten.
Überfordert ob der hohen Verantwortung die auf Andreas übergeladen wurde, lehnte er sich im Stuhl zurück, stützte sich an der Seitenlehne und massierte sein Kinn. Es war gut Unterstützung zu haben, wie die beiden Knappen: immerhin! Es gäbe viel zu beachten bei dem Bau solch einer Festlichkeit. Sein Kopf schien sich unwillig Gedanken über diese Festlichkeit machen zu wollen, also raffte er sich zusammen, beugte sich vor und zählte an der Hand ab:
Wir brauchen einen Schmied- Für Waffen und Rüstungen!
Wir brauchen den Kampfplatz!
Wir brauchen eine Tribüne!
Wir brauchen Material!
Waren so die groben Vorstellungen schon mal geäußert worden. Und als die Worte auch das Licht der Tageswelt erreichten, setzte der Knappe bereits Herolde an, die die Schmiede des alumenischen Reiches aufmerksam machen sollten und ein Pergament, an dem der Schreiber selbst freiwillige Arbeiten begrüßen dürfte, für den Bau. Ein glücklicher Zufall erlaubte es Andreas, dass das meiste an Rohstoffen in der Burg selbst lagerte, welches die Zeit für die Beschaffung benötigter Utensilien um ein erhebliches Maß verkürzte. Zum Ersten Arbeitstag, für die Errichtung des Kampfplatzes, erschien ein einzelner Mann, mit jenen Andreas zusammen sich schloss und sie gemeinsam mit dem Einfachsten begonnen. Vor den Toren der Allianz wurde begonnen sachte auszuheben eine 6 Schritt Länge und zugleich auch Breite Vorkennung, um den Sockel jenes Schauplatzes zu errichten. Es trudelten nacheinander die Allianzler ein und halfen von der Burg, die Steine vor den Toren zu tragen, um es an den entsprechenden Markierungen zu fixieren. Der Knappe missfiel es zuerst die Arbeiter zu weisen in ihrem Tun, bis er die Worte seines Mentors vor Augen hielt, und entsprechend handelte. Das Holz muss gesägt werden, überreicht, fixiert. Als der Abend langsam sein Ende zuging, berichtete der Knappe alle Anwesenden über den morgigen Tag, und wann sie sich einzufinden haben, für die Fortsetzung ihres Vorhabens.
Zumindest wichtig war es, am Zweiten Arbeitstag, sich mit dem freiwilligen Arbeiter auseinander zu setzen und Vorschläge zu äußern. Obwohl er den Ring einigermaßen in Ordnung fand, entsprach es letztenendes nicht den Vorstellungen des Knappen. Der Aufbau der Tribüne war wenigstens einen Ansatz, die die Arbeiter zusammen an dem zweiten Arbeitstag vollführten. Und wie jedes Mal, wenn Andreas den Freiwilligen seinen Sold ausgab, verabschiedete sich dieser und der Arbeitgeber. Der zweite Tag war einfach fürchterlich!
Es war kaum jemand erschienen, und die Arbeit ging auch nur schleppend voran. Der Knappe versprach sich, sein allergrößtes Bemühen in den nächsten Tag zu investieren, besonders weil er erfuhr, dass am selben Tag seine königliche Hoheit seinen Geburtstag feiern werde. Nachts saß also er vor dem Tisch, begann in Ruhe einige Zeichnungen zu fertigen, und nickte schlussendlich zufrieden. Was er gezeichnete hatte, versuchte er bestmöglich seinen Arbeitern am nächsten Tag vorzustellen, diese unwiderruflich ihrer Tätigkeit nachgingen. Die Tribüne ward zu Anfang gebaut in 3 Ebenen, welches er kürzte um Einen, L- Förmig verlief sie um die Arena, und die Umzäunung des Kampfplatzes ließ er verändern, bat die Arbeiter darum Lichtlaternen an den Ecken des Platzes zu montieren. Cedric und Alexander taten gemeinsam mit Andreas, unter großer Bemühung, und den Arbeiter alles handwerkliche bestmöglich zu verrichten. Besonders schwierig war es, die Tribüne mit dem Zeltdach zu überdecken, genau so, dass sich die Sitzenden nicht vor der Kälte zu fürchten brauchten. Und nachdem man die Seiten der Tribüne mit Vorhängen versah, und Teppich auf den schmalen Plätzen der Tribüne auslag, waren noch die Sitzplätze das einfachste Übel und leicht aufzustellen.
Andreas nickte zufrieden, ja, es war prächtig! Es war schlicht! Es war nicht ganz so schlicht, aber es war gut. Es prangerten die Zeichen der Allianz. Nun kamen die weiteren Ideen hoch, die er gemeinsam mit den Knappen und Schwerter der Allianz austauschte. Ein Zelt für die Umkleide! Ein Zelt für das Mahl und der Schmiede, einen Donnerbalken? Nagut. Die Arbeit dauerte lang, aber es war geschafft. Zufrieden betrachteten die Mithelfer und Konzeptionisten des Festes ihr geschafftes Werk und äußerten ihre Freude. Doch es fehlte noch einiges.
Andreas wandte sich zu Sir’s Rafael zweiten Knappen herum, und bat ihn, die Einladungen an den Hohen Adel zu schreiben, ebenso Herolde zu entsenden, die das Fest am 13. Alatner ankündigen sollten. Larius’ Knappen bat er schlicht und ergreifend darum, die Tränke und das Mahl zu den Zelten zu schaffen, während er erneut den mit Aufgaben beladenen Knappen noch zuwies, die Schmiede des alumenischen Reiches erneut aufmerksam zu machen, an dem Andreas sich noch mitbeteiligen wollte.
Es gehörten neben den Speis’ und Mahl: 15 volle Plattenrüstungen mit Turmschild, 15 Kettenrüstungen mit Ringteilen und Drachenschild.
15 Langschwerter, 15 Bastardschwerter, 15 Claymores, 15 Langdölche, 15 Rapiere, 15 Kriegskeulen und 15 Rapiere.
Alles sollte aus Eisen gefertigt sein und vor allem, nicht blank! Abgestumpft!
Hudgarr und Alexia äußerten noch eine Fabelhafte Idee, zwei Allianzer: Edgar und Lars, von ihren Posten zu enthziehen und für die Dauer des Festes als Wachen für die Plätze der Adeligen zuständig zu sein und diese bewachen. Ob das eine Belohnung für die beiden Wachen waren, ließ anhand ihres missfallenden Gesichtsausdruck leicht erkennlich machen. Doch Wort war Wort, und man erhoffte sich- 2 Wochen lang ein Fest in Freude genießen zu dürfen.
Die Vorbereitungen eines Festes
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Rafael von Arganta
Anfangs hatte Rafael noch überlegt es selber in die Hand zu nehmen, dann jedoch erdachte er es sich als Feuerprobe für Andreas.
Oft genug hatte er selber solche Dinge organisiert, so stammte dieses mal die Idee von ihm doch ausführen sollte Andreas dieses.
Rafael war gespannt auf die Durchführung, und besah sich alles eher von weitem ohne sich wirklich groß ein zu mischen.
Spät abends wenn keiner mehr an der Arena arbeitete ritt er zu diesem Platz und besah sich alles genauestens.
Was er sah war wirklich annehmbar und er konnte nur hoffen das Andreas in dieser Qualitativ guten Arbeite weitermachte.
Es blieb ihm auch nicht verborgen das Cedric dem "Alt" Knappen sichernd zur Seite stand.
Gemeinsam waren die Beiden Knappen wirklich ein gutes Paar.
Rafael würde gespannt sein in wie weit das Fest von statten gehen würde.
Dazu war es an der Zeit den Knappen in das kleine Geheimnis ein zu weihen was noch an jenem Tage des Festes passieren sollte.
Oft genug hatte er selber solche Dinge organisiert, so stammte dieses mal die Idee von ihm doch ausführen sollte Andreas dieses.
Rafael war gespannt auf die Durchführung, und besah sich alles eher von weitem ohne sich wirklich groß ein zu mischen.
Spät abends wenn keiner mehr an der Arena arbeitete ritt er zu diesem Platz und besah sich alles genauestens.
Was er sah war wirklich annehmbar und er konnte nur hoffen das Andreas in dieser Qualitativ guten Arbeite weitermachte.
Es blieb ihm auch nicht verborgen das Cedric dem "Alt" Knappen sichernd zur Seite stand.
Gemeinsam waren die Beiden Knappen wirklich ein gutes Paar.
Rafael würde gespannt sein in wie weit das Fest von statten gehen würde.
Dazu war es an der Zeit den Knappen in das kleine Geheimnis ein zu weihen was noch an jenem Tage des Festes passieren sollte.