Auf der Suche nach dem Bieber des Handelshauses zu Gerimor
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Lelith Mylin
Auf der Suche nach dem Bieber des Handelshauses zu Gerimor
Die Luft war schwer und stand kurz davor zu zerreißen. Starker Wind zog an ihr und schob sie hin und her. Unheilbringende Wolken türmten sich auf. Bald würde der Wind sich für einen Moment legen, ehe der Sturm losbricht und das Gewitter sich über Gerimor entlud. Die Ruhe vor dem Sturm.
Leliths grau-grünen Augen verfolgten das Szenario. Wieder konnte sie nicht schlafen. Wieder eine Nacht in der er nicht nach Haus gekommen ist. Merigo, wo war er nur? Er wusste doch um die Gefahr die bei solchem Wetter im Wald drohte. Wachsam suchten ihre Augen die Umgebung ab. Jedes Wesen, welches sich dem Handelshaus nährte wurde hoffnungsvoll gemustert. Und jedesmal, wenn sich herausstellte, dass es nicht Merigo war, wuchs die böse Vorahnung in ihre und schürte die Angst, dass ihm was passiert sein könnte.
Von Tag zu Tag wuchs die Unruhe in ihr, bis sie es kaum noch aushielt untätig rumzusitzen. Untätig im wahrsten Sinne des Wortes, denn zum Arbeiten fehlte ihr die nötige Konzentration und um loszugehen nur der kleinste Hinweis, der darauf hinweisen könnte, dass ihre Sorgen berechtigt waren. Und jenen sollte sie an diesem Abend bekommen.
Wieder trugen sie ihre Schritte unruhig durch die Schneiderei. Bis sich Schritte nährten. Ihr Blick fiel voll Hoffnung auf Amu, welchen sie kurz musterte. Dann trat sie zur Tür. Hoffnung schwang in ihrer Stimme mit als sie nach Merigo fragte. Hoffnung die nicht nur enttäuscht wurde, sondern gleichwohl im Keim erstickt. Als Amu ihr erzählte, dass Merigos Pferd an jenem Tage zurückkam - ohne ihn.
In dem Moment als die Angst sie übermannte drehte sie sich zur Tür. Bevor sie nach oben in ihr Zimmer stürmte, beteuerte sie Amu, dass sie ihre Rüstung anziehen würde, doch das es ihr unmöglich sei weiter tatenlos rumzusitzen. Weil die Angst ihren Liebsten zu verlieren so unendlich groß war, dass er sie sich gewiss nicht ausmalen konnte.
Gerüstet und mit ihrem Bogen bewaffnet, der Bogen den Merigo mit seinen Händen geschaffen hatte, machte sie sich auf in die Wälder. Wo sie ihn fortan suchen würde bis sie auch nur irgendeinen Hinweis auf ihn finden würde. Ein lautes Klacken der Tür die hinter ihr ins Schloss fiel und ein lauter doch eiliger Ruf gen Amu, dass sie nun im Wald sei, war das letzte was von ihr im Handelshaus zu vernehmen war.
Leliths grau-grünen Augen verfolgten das Szenario. Wieder konnte sie nicht schlafen. Wieder eine Nacht in der er nicht nach Haus gekommen ist. Merigo, wo war er nur? Er wusste doch um die Gefahr die bei solchem Wetter im Wald drohte. Wachsam suchten ihre Augen die Umgebung ab. Jedes Wesen, welches sich dem Handelshaus nährte wurde hoffnungsvoll gemustert. Und jedesmal, wenn sich herausstellte, dass es nicht Merigo war, wuchs die böse Vorahnung in ihre und schürte die Angst, dass ihm was passiert sein könnte.
Von Tag zu Tag wuchs die Unruhe in ihr, bis sie es kaum noch aushielt untätig rumzusitzen. Untätig im wahrsten Sinne des Wortes, denn zum Arbeiten fehlte ihr die nötige Konzentration und um loszugehen nur der kleinste Hinweis, der darauf hinweisen könnte, dass ihre Sorgen berechtigt waren. Und jenen sollte sie an diesem Abend bekommen.
Wieder trugen sie ihre Schritte unruhig durch die Schneiderei. Bis sich Schritte nährten. Ihr Blick fiel voll Hoffnung auf Amu, welchen sie kurz musterte. Dann trat sie zur Tür. Hoffnung schwang in ihrer Stimme mit als sie nach Merigo fragte. Hoffnung die nicht nur enttäuscht wurde, sondern gleichwohl im Keim erstickt. Als Amu ihr erzählte, dass Merigos Pferd an jenem Tage zurückkam - ohne ihn.
In dem Moment als die Angst sie übermannte drehte sie sich zur Tür. Bevor sie nach oben in ihr Zimmer stürmte, beteuerte sie Amu, dass sie ihre Rüstung anziehen würde, doch das es ihr unmöglich sei weiter tatenlos rumzusitzen. Weil die Angst ihren Liebsten zu verlieren so unendlich groß war, dass er sie sich gewiss nicht ausmalen konnte.
Gerüstet und mit ihrem Bogen bewaffnet, der Bogen den Merigo mit seinen Händen geschaffen hatte, machte sie sich auf in die Wälder. Wo sie ihn fortan suchen würde bis sie auch nur irgendeinen Hinweis auf ihn finden würde. Ein lautes Klacken der Tür die hinter ihr ins Schloss fiel und ein lauter doch eiliger Ruf gen Amu, dass sie nun im Wald sei, war das letzte was von ihr im Handelshaus zu vernehmen war.
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Thancred
* lange hatte er auf die wiederkehr der Alchemistin mit dem Gegengift gewartet, doch diese liess sich nicht mehr sehen so war er dazu verdammt mit dem was Liliana ihm dagelassen hatte auszukommen,.. an Arbeiten war vorerst nicht zu denken, da er heftig an Schüben des Giftes der Bolzen und des verfluchten Dolches mit dem Siegel des Rahaler Tempels litt.
So war sein Blick hoffend auf die Straße gerichtet ob die Braumeisterin vielleicht am zweiten oder dritten Tage käme? nein,.. nur ein zerzaustes und struppiges Pferd trottete am Brunnen vorbei und unruhig , verwirrt und hungrig scharrte es an der Stalltüre, Wie erschrak der Zausel als er die Satteltaschen Merigos und Schneeflocke erkannte, das treue Ross des Schreiners Bogenmachers und Freundes, mit dem er vor vielen Jahren in diesen Ländereien das Kontor mit gegründet hatte. nun machte er sich doch Sorgen,.. nicht ob die Alchemistin auftauche sondern was Merigo wohl im Walde zugestossen sein mochte, nach der kürzlichen Begegnung mit dem Rahaler Meuchler im Unheilsberg liess ihn der Zustand des Pferdes nichts gutes ahnen......
So war sein Blick hoffend auf die Straße gerichtet ob die Braumeisterin vielleicht am zweiten oder dritten Tage käme? nein,.. nur ein zerzaustes und struppiges Pferd trottete am Brunnen vorbei und unruhig , verwirrt und hungrig scharrte es an der Stalltüre, Wie erschrak der Zausel als er die Satteltaschen Merigos und Schneeflocke erkannte, das treue Ross des Schreiners Bogenmachers und Freundes, mit dem er vor vielen Jahren in diesen Ländereien das Kontor mit gegründet hatte. nun machte er sich doch Sorgen,.. nicht ob die Alchemistin auftauche sondern was Merigo wohl im Walde zugestossen sein mochte, nach der kürzlichen Begegnung mit dem Rahaler Meuchler im Unheilsberg liess ihn der Zustand des Pferdes nichts gutes ahnen......
Zuletzt geändert von Thancred am Dienstag 1. Dezember 2009, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Lelith Mylin
Eiskalter Wind zog zwischen den Bäumen entlang. Umspielte sie und riss an ihren immer kahler werdenden Zweigen. In der ferne war das Heulen von Wölfen zu vernehmen. Wenn man die Wälder betrachtete sah man einen Schatten mit der Statur einer jungen Frau durch sie huschen. Schaute man näher hin so sah man Zweige in der mittlerweile fast nur aus Fetzen bestehenden Robe hängen. Die Farbe der Robe lies sich kaum noch bestimmen, so doll war sie von Schlamm verdeckt.
„Meeerriiiigggooooooo…“ hörte man ab und an einen Ruf durch den Wald hallen. Wobei von mal zu mal der Ruf leiser wurde. Bis er schließlich von dem kalten Wind ganz verschluckt wurden. Den anwachsenden Hunger merkte die kleine Schneiderin nicht. Den vor Kälte zitternden Leib hielt einzig ihr eiserner Wille aufrecht. Weiter und weiter rannte sie, ging sie, kroch sie.
Wie lange war sie wohl schon unterwegs? Wo musste sie suchen? Würde sie zu spät kommen? Gedanken die sie umfingen. Gedanken die sie beiseite schob. Gedanken an die sie nicht denken konnte und wollte. Sie musste ihren Liebsten finden. Nur dieser Gedanken hielt sie aufrecht und trug sie immer tiefer in den Wald. Tiefer ins Dunkle. Immer tiefer den Gefahren des Waldes entgegen.
„Meeerriiiigggooooooo…“ hörte man ab und an einen Ruf durch den Wald hallen. Wobei von mal zu mal der Ruf leiser wurde. Bis er schließlich von dem kalten Wind ganz verschluckt wurden. Den anwachsenden Hunger merkte die kleine Schneiderin nicht. Den vor Kälte zitternden Leib hielt einzig ihr eiserner Wille aufrecht. Weiter und weiter rannte sie, ging sie, kroch sie.
Wie lange war sie wohl schon unterwegs? Wo musste sie suchen? Würde sie zu spät kommen? Gedanken die sie umfingen. Gedanken die sie beiseite schob. Gedanken an die sie nicht denken konnte und wollte. Sie musste ihren Liebsten finden. Nur dieser Gedanken hielt sie aufrecht und trug sie immer tiefer in den Wald. Tiefer ins Dunkle. Immer tiefer den Gefahren des Waldes entgegen.
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Darna von Hohenfels
Noch in der späten Nacht gibt Darna persönlich am Regimentsgebäude einen Zettel ab mit dem Kommentar: "Eine Vermisstenanzeige. Leitet das bitte an die zuständigen Stellen weiter, damit Grenzpatrouillen und ähnliches die Augen aufhalten können."
Auf dem Zettel in ihrer akkuraten Handschrift zu lesen:
"Vermisstenanzeige
Stellvertretend für Meister Thancred vom Handelshaus Gerimor gebe ich zur Kenntnis, daß seit drei Tagen Herr Merigo, seines Zeichen Meisterschreiner des Kontors, als vermisst gemeldet werden muß.
Vor drei Tagen kehrte sein Pferd ohne Herrn Merigo zurück und wurde von der Edlen de Winter in der Umgebung des Osttores streunend entdeckt, wobei nicht zu sagen ist, ob das Pferd schon länger herrenlos durch den Ort lief.
Herr Merigo habe sich auf den Weg begeben, Mahagoni und Zypresse zu schlagen, was bei Bajard möglich wäre als auch beim Sumpf hinter Berchgard. Der Sumpf wäre bei einer Suche aufgrund des Fundortes des Pferdes also vorzuziehen, jedoch die Richtung Bajard nicht auszuschließen.
Herr Merigo ist
- Mitte 20
- fast zwei Schritt groß (ca. 1m und vier Spann)
- aschblondes Haar
- blaue Augen
- kräftig breiter Statur und breitschultrig
- zuletzt in grün-grauer Winterkleidung gesichtet
Die Suche wird auch seitens des Handelshauses aufgenommen, konnte durch eine kürzlich vergangene Attacke auf Meister Thancred und die daraus nötige Genesung jedoch bislang noch nicht aufgenommen werden.
Man bittet um die Hilfe des Regimentes bei der Suche.
Der Gesuchte wie auch das Regiment möge sicher unter der Herrin Schirm und Schutz verweilen,
Lady Darna von Hohenfels"
Auf dem Zettel in ihrer akkuraten Handschrift zu lesen:
"Vermisstenanzeige
Stellvertretend für Meister Thancred vom Handelshaus Gerimor gebe ich zur Kenntnis, daß seit drei Tagen Herr Merigo, seines Zeichen Meisterschreiner des Kontors, als vermisst gemeldet werden muß.
Vor drei Tagen kehrte sein Pferd ohne Herrn Merigo zurück und wurde von der Edlen de Winter in der Umgebung des Osttores streunend entdeckt, wobei nicht zu sagen ist, ob das Pferd schon länger herrenlos durch den Ort lief.
Herr Merigo habe sich auf den Weg begeben, Mahagoni und Zypresse zu schlagen, was bei Bajard möglich wäre als auch beim Sumpf hinter Berchgard. Der Sumpf wäre bei einer Suche aufgrund des Fundortes des Pferdes also vorzuziehen, jedoch die Richtung Bajard nicht auszuschließen.
Herr Merigo ist
- Mitte 20
- fast zwei Schritt groß (ca. 1m und vier Spann)
- aschblondes Haar
- blaue Augen
- kräftig breiter Statur und breitschultrig
- zuletzt in grün-grauer Winterkleidung gesichtet
Die Suche wird auch seitens des Handelshauses aufgenommen, konnte durch eine kürzlich vergangene Attacke auf Meister Thancred und die daraus nötige Genesung jedoch bislang noch nicht aufgenommen werden.
Man bittet um die Hilfe des Regimentes bei der Suche.
Der Gesuchte wie auch das Regiment möge sicher unter der Herrin Schirm und Schutz verweilen,
Lady Darna von Hohenfels"
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Siobhan Dandreon
Am gleichen Abend, wie Darna hatten noch Andere vom Verschwinden Merigo's gehört, und auch jene beiden hatten sich vorgenommen, sobald die Sonne wieder ihre Strahlen austrecken würde, in den Sumpf zu gehen.
Hier würde man das Holz finden, welches Merigo vor 3 Tagen hatte sammeln wollen, und hier würden sie anfangen nach einer Spur des grossen Bogner zu suchen. Denn das Pferd war mit leeren Satteltaschen und auch ohne Axt am Sattel wiedergekommen.
Es würde schwer sein im Sumpf auf dem feuchten und sich rasch verändernden Untergrund noch etwas zu finden, aber wenn er schon angefangen hatte mit seiner Arbeit dürften sie Spuren davon an den Bäumen finden.
Heute am Nachmittag war sie ja schon selber im nördlichen Teil des Sumpfes gewesen, doch da war ihr nichts aufgefallen, sie würden wohl auch dort suchen müssen, wo die Echsen ihr Lager aufschlugen. Es war nicht ganz auszuschliessen, das nicht Rahaler, sondern jene den Holzarbeiter bei seiner Arbeit überrascht hatten und das Pferd daher in Panik geflüchtet war.
Doch jetzt war es schon so spät, und sie waren auch viel zu müde um noch durch den Sumpf zu waten. Gleich am Morgen würden sie ihre Suche beginnen.
Hier würde man das Holz finden, welches Merigo vor 3 Tagen hatte sammeln wollen, und hier würden sie anfangen nach einer Spur des grossen Bogner zu suchen. Denn das Pferd war mit leeren Satteltaschen und auch ohne Axt am Sattel wiedergekommen.
Es würde schwer sein im Sumpf auf dem feuchten und sich rasch verändernden Untergrund noch etwas zu finden, aber wenn er schon angefangen hatte mit seiner Arbeit dürften sie Spuren davon an den Bäumen finden.
Heute am Nachmittag war sie ja schon selber im nördlichen Teil des Sumpfes gewesen, doch da war ihr nichts aufgefallen, sie würden wohl auch dort suchen müssen, wo die Echsen ihr Lager aufschlugen. Es war nicht ganz auszuschliessen, das nicht Rahaler, sondern jene den Holzarbeiter bei seiner Arbeit überrascht hatten und das Pferd daher in Panik geflüchtet war.
Doch jetzt war es schon so spät, und sie waren auch viel zu müde um noch durch den Sumpf zu waten. Gleich am Morgen würden sie ihre Suche beginnen.
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Lelith Mylin
Die Sonne war schon wieder untergegangen als Lelith den Weg zum Handelshaus antrat. Ihre Beine spürte sie kaum noch vor Kälte. Ihre Sachen bestanden mittlerweile aus mehr Teilen Schlamm als Stoff. Einzelne Zweige und Wurzeln hingen in den Fetzen ihrer Robe. Sie war Krank vor Sorge, so hatte sie Merigo bisher nicht gefunden. Ihre Füße trugen sie nur langsam zurück in der Hoffnung, dass Merigo schon längst wieder zu Hause sei.
Die Wachen beäugten die Vermummte skeptisch als sie das Tor durchtrat. Doch ließen sie Lelith passieren, als sie unter dem Schlamm noch ein kleines Stück Violett ausmachen konnten, das sie als Mitglied des Handelshauses kennzeichnete. So stand Lelith zur späten Abendstunde wieder auf der Treppe des Handelshauses wo sie, sobald sie dieses betrat Thancred in die Arme lief.
Von jenem erfuhr sie so gleich, dass von Merigo noch immer jede Spur fehlte. Doch auch – und das machte ihr etwas Hoffnung – dass noch andere Menschen auf der Suche nach ihrem Liebsten waren. Leute die Fähigkeiten im Spurenlesen besaßen.
Eigentlich wollte sie sofort wieder aufbrechen und weiter suchen. Doch war der alte Zausel wohl geschickt im Überzeugen wobei ihm der Glühwein, welchen er der kleinen Schneiderin einschenkte wohl zu helfen vermochte. So schwammen ihre Gedanken in leichtem Nebel, bedingt durch den Alkohol der dank ihrem leeren Magen schnell seine Wirkung entfaltete. Und so lies sie sich überzeugen, dass nach einem Bad und einer Mütze Schlaf sich die Suche gewiss effektiver gestalten ließe.
Als das warme Wasser nun ihre Glieder aufwärmte begann die Müdigkeit die kleine Schneiderin zu umschließen und die Erschöpfung die sie so lang zurück gedrängt hatte breitete sich in ihr aus.
Nachdem die letzten Vorbereitungen für den kommenden Tag getroffen waren legte die kleine Schneiderin sich in die Felle. Felle die den Geruch ihres Liebsten mit sich trugen. Die Erschöpfung und die Müdigkeit taten ihr übriges dazu, dass die kleine Schneiderin schnell einschlief. Alpträume begleiteten Lelith diese Nacht. Träume die ihre schlimmsten Ängste wahr werden ließen. Sie sorgten dafür, dass sie sich hin und her drehte und nicht nur einmal schreiend aufwachte.
So erwachte die kleine Schneiderin keuchend und schweißgebadet zur frühen Morgenstunde und machte sich erneut auf den Weg noch bevor sich die Sonne erhob.
Die Wachen beäugten die Vermummte skeptisch als sie das Tor durchtrat. Doch ließen sie Lelith passieren, als sie unter dem Schlamm noch ein kleines Stück Violett ausmachen konnten, das sie als Mitglied des Handelshauses kennzeichnete. So stand Lelith zur späten Abendstunde wieder auf der Treppe des Handelshauses wo sie, sobald sie dieses betrat Thancred in die Arme lief.
Von jenem erfuhr sie so gleich, dass von Merigo noch immer jede Spur fehlte. Doch auch – und das machte ihr etwas Hoffnung – dass noch andere Menschen auf der Suche nach ihrem Liebsten waren. Leute die Fähigkeiten im Spurenlesen besaßen.
Eigentlich wollte sie sofort wieder aufbrechen und weiter suchen. Doch war der alte Zausel wohl geschickt im Überzeugen wobei ihm der Glühwein, welchen er der kleinen Schneiderin einschenkte wohl zu helfen vermochte. So schwammen ihre Gedanken in leichtem Nebel, bedingt durch den Alkohol der dank ihrem leeren Magen schnell seine Wirkung entfaltete. Und so lies sie sich überzeugen, dass nach einem Bad und einer Mütze Schlaf sich die Suche gewiss effektiver gestalten ließe.
Als das warme Wasser nun ihre Glieder aufwärmte begann die Müdigkeit die kleine Schneiderin zu umschließen und die Erschöpfung die sie so lang zurück gedrängt hatte breitete sich in ihr aus.
Nachdem die letzten Vorbereitungen für den kommenden Tag getroffen waren legte die kleine Schneiderin sich in die Felle. Felle die den Geruch ihres Liebsten mit sich trugen. Die Erschöpfung und die Müdigkeit taten ihr übriges dazu, dass die kleine Schneiderin schnell einschlief. Alpträume begleiteten Lelith diese Nacht. Träume die ihre schlimmsten Ängste wahr werden ließen. Sie sorgten dafür, dass sie sich hin und her drehte und nicht nur einmal schreiend aufwachte.
So erwachte die kleine Schneiderin keuchend und schweißgebadet zur frühen Morgenstunde und machte sich erneut auf den Weg noch bevor sich die Sonne erhob.
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Merigos Leiche
Leise pfeifend machte er sich auf den Weg durch die Waldschneise tiefer hinein in den Wald. Er war heute auf der Suche nach Buchenbäumen, möglichst gerade für lange Bretter ohne Astlöcher. Die Suche brachte ihn so mit seinem Pferd tief in den Wald hinein. Die Lampe die am Sattel des Tieres befestigt war, schaukelte wild auf und ab und erzeugte schaurige Schatten an den umstehenden Bäumen.
Endlich hatte er einen Baum gefunden, der dafür genau richtig war. Kaum Äste und sehr gerade nach oben gewachsen der Sonne entgegen. Die Sonne, die hier kaum eine Chance hatte bis auf den Waldboden durchzudringen.
Er begann den ersten Keil in den Baumstamm zu schlagen. Das Holz war hart und es kostete ihn viel Kraft jenen Schlagkeil aus dem Holz zu bringen.
Aber er war nötig, um dann den Baum von der anderen Seite anzusägen und zu fall zu bringen.
Er bemerkte bei seiner schweren Arbeit gar nicht, dass sein Pferd, was etwas weiter weg an einem Baum angebunden war, immer unruhiger wurde.
Und auch hörte er unter seinen lauten Schlägen, das Wiehern seines Tieres nicht.
Er hörte ebenso nicht die Pfoten die sich lautlos durch das Unterholz näherten.
Merigo schlug einfach weiter auf die widerspenstige Buche ein um sein Tagewerk zu schaffen.
Doch dann hörte er es, der laute hechelnde Atem, das laute knacken der Äste in der Umgebung und die rasenden Pfoten auf dem Erdboden.
Und dann sah er es auch, die Wölfe, hoch gewachsen und mit sabbernden Mündern die nach der Beute lechzten. Merigo konnte nicht mehr ausweichen, er war wie erstarrt vor den Fleisch und Blut gierenden Mündern seiner Todesengel. Und so konnte er nicht anders, als erstickend Schreien, als er zu Boden gezerrt wurde. Sie bissen in seinen Hals, zerrten an Armen und Beinen, sodass er sich nicht wehren konnte. Dabei wurde er etwas durch das Unterholz hinweg in den Wald hinein geschleift.
Seine Axt streckte noch im Baum und sein Pferd rannte wie besessen durch den Wald hindurch. Den wenigstens das Tier, hatte sich in der Todesangst losgerissen und das Weite gesucht. Es wird seinen Weg allein und ohne Herren nach Berchgard finden.
Nur ein Prankenhieb an seiner Flanke wird Zeugnis sein was vorgefallen sein mag.
Endlich hatte er einen Baum gefunden, der dafür genau richtig war. Kaum Äste und sehr gerade nach oben gewachsen der Sonne entgegen. Die Sonne, die hier kaum eine Chance hatte bis auf den Waldboden durchzudringen.
Er begann den ersten Keil in den Baumstamm zu schlagen. Das Holz war hart und es kostete ihn viel Kraft jenen Schlagkeil aus dem Holz zu bringen.
Aber er war nötig, um dann den Baum von der anderen Seite anzusägen und zu fall zu bringen.
Er bemerkte bei seiner schweren Arbeit gar nicht, dass sein Pferd, was etwas weiter weg an einem Baum angebunden war, immer unruhiger wurde.
Und auch hörte er unter seinen lauten Schlägen, das Wiehern seines Tieres nicht.
Er hörte ebenso nicht die Pfoten die sich lautlos durch das Unterholz näherten.
Merigo schlug einfach weiter auf die widerspenstige Buche ein um sein Tagewerk zu schaffen.
Doch dann hörte er es, der laute hechelnde Atem, das laute knacken der Äste in der Umgebung und die rasenden Pfoten auf dem Erdboden.
Und dann sah er es auch, die Wölfe, hoch gewachsen und mit sabbernden Mündern die nach der Beute lechzten. Merigo konnte nicht mehr ausweichen, er war wie erstarrt vor den Fleisch und Blut gierenden Mündern seiner Todesengel. Und so konnte er nicht anders, als erstickend Schreien, als er zu Boden gezerrt wurde. Sie bissen in seinen Hals, zerrten an Armen und Beinen, sodass er sich nicht wehren konnte. Dabei wurde er etwas durch das Unterholz hinweg in den Wald hinein geschleift.
Seine Axt streckte noch im Baum und sein Pferd rannte wie besessen durch den Wald hindurch. Den wenigstens das Tier, hatte sich in der Todesangst losgerissen und das Weite gesucht. Es wird seinen Weg allein und ohne Herren nach Berchgard finden.
Nur ein Prankenhieb an seiner Flanke wird Zeugnis sein was vorgefallen sein mag.
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Lelith Mylin
Lauschen, den Weg ausleuchten und den Echsen ausweichen. Drei Dinge die Lelith täglich tat auf der Suche nach Merigo. Drei Dinge die Lelith seid gut einer Woche tat. Immer wieder durchkämmte sie den Sumpf auf der Suche nach ihrem Liebsten. Aufmerksam schaute sie sich jeden Winkel an. Stetig und unnachgiebig der Kälte trotzend.
Auch heute führte ihr Weg sie durch den Sumpf, tiefer hinein. So tief, dass das Licht nicht mal mehr den Waldboden berührte. Und da sah sie ihn. Grade als sie sich von einem Ast losriss, der sich in ihrer Kleidung verfangen hatte. Ein Schrei entfuhr ihr. Die Vögel im Wald erhoben sich in ihrer nächtlichen Ruhe gestört. Sie erstarrte in ihrer Bewegung, wartete gefühlte Minuten, ehe sie ihre Laterne dem reglosen Körper entgegen hob.
Das aschblonde Haar schimmerte im Licht der Laterne. Die bleiche Haut war schon leicht grau. Ein stechender Geruch ging von dem Körper aus. Die Gliedmaßen waren unförmig verdreht. Bisse waren am Hals und an den Beinen zu erkennen. Doch Lelith sah nur das aschblonde Haar ihres Liebsten. Noch mal vergingen einige Minuten in denen Lelith wie erstart stehen blieb. Die Erkenntnis vermochte sie noch nicht zu erreichen. Das tat sie auch noch nicht als sie die Lampe fallen ließ und sich neben Merigos Leichnam kniete.
Vorsichtig führte sie ihre zitternde Hand über seinen Körper. Rüttelte an ihm. „Meri, Meri…“. Der tote Körper wabberte an der Stelle wo sie ihn rüttelte. Ihre Hand fuhr weiter, zu seinem Hals, wo sie schließlich in die Bisswunden griff. Erneut erfuhr ihr ein Schrei und dann machte sich langsam die Erkenntnis Platz und durchdrang sie gefolgt vom stechendem Schmerz der ihr kleines Herz durchbohrte und ihm den wichtigsten Teil entriss.
Tränen flossen über ihr Gesicht. Ein heftiges Zittern ließ ihren Körper erbeben als sie sich über die Leiche beugte, ihn versuchte an sich zu ziehen und schließlich auf ihm zusammen sankt. Das heftige Weinen drang in den Wald hinein und wurde schließlich von diesem verschluckt. So vergingen Stunden. Stunden der Trauer.
Irgendwann, sie wusste nicht wie lange sie auf ihm gelegen hatte, erhob sie sich. Sie legte ihren Mantel über ihn und sprach dann voller Wärme und Liebe in der Stimme. „Ich bring dich nach Haus mein Schatz. Warte hier auf mich. Ich hol jemanden.“
Dann rannte sie los wie von der Tarantel gestochen nach Berchgard, wo sie schließlich gegen die geschlossene Tür des Handelshauses lief und ein dumpfes ‚Klong’ erzeugte. Von der Wucht des Aufpralls gestoßen kam sie schließlich auf den Boden zum Sitzen. Dann ging die Tür auf. Amu beschaute die kleine Schneiderin. „Na du hast wohl zu viel Getrunken was?“ Witzelte er ihr die Hand hin haltend. Bis er ebenso schnell merkte, dass etwas nicht stimmte.
Er zog die klein Schneiderin zu sich hoch in seine Arme, wo er sie zunächst nur festhielt und sie mit einer Engelsgeduld zu beruhigen versuchte. Bis sie ihm unter Tränen, unverständlich und in einzelnen voneinander unabhängigen Worten erzählte, dass sie Merigo gefunden habe, tot.
Wäre Lelith bei klarem Verstand gewesen hätte sie gewiss gewundert wieso in den nächsten Stunden in ganz Gerimor niemand zu finden war um ihrem Liebsten heim zu tragen. Es hätte sie gewiss gewundert, dass die Garde, die doch Suchtrupps gestellt hatte, nicht zwei Leute entbehren konnte und stattdessen lieber einen Einsatz in Adoran machte. Doch das nahm Lelith nur am Rande wahr. Am Ende zählte doch nur, dass Amu da war, Edyis und Amus Pferd. Denn mit deren Hilfe gelang es ihr, ihren Liebsten wie versprochen nach Haus zu bringen. Das würde sie den beiden gewiss nie vergessen.
Wieder im Handelshaus angekommen legte Amu Merigos Leichnam in einen Sarg. Rückte ihn in eine ordentliche Position und legte seine Axt auf ihn. Lelith strich liebevoll sein Haar zurecht und tupfte sein Gesucht ab. Die Augen hatte sie ihm schon im Wald geschlossen, so dass ihr Liebster nun aussah als schliefe er friedlich.
Und nun gab Lelith ihrem Liebsten noch drei Dinge mit bevor der Sarg geschlossen wurde:
Etwas Persönliches.
Ihre Kette, welche sie seid sie Mitglied des Handelshauses war nie abgelegt hatte.
Ihre Worte, welche aus tiefstem Herzen kamen.
„Ich liebe dich mein Schatz. Und ich werde das immer tun.“
Und ihr Herz.
Denn wenn dir das genommen wird, was dir am Wichtigsten ist, dann stirbt ein Teil von dir mit ihm.
Betritt man das Handelshaus, so wird man an Merigos Sarg die kleine Schneiderin sitzen sehen. Sie mag nicht schlafen, doch auch nicht sprechen. Und so wachte die kleine Schneiderin über ihren Merigo.
Auch heute führte ihr Weg sie durch den Sumpf, tiefer hinein. So tief, dass das Licht nicht mal mehr den Waldboden berührte. Und da sah sie ihn. Grade als sie sich von einem Ast losriss, der sich in ihrer Kleidung verfangen hatte. Ein Schrei entfuhr ihr. Die Vögel im Wald erhoben sich in ihrer nächtlichen Ruhe gestört. Sie erstarrte in ihrer Bewegung, wartete gefühlte Minuten, ehe sie ihre Laterne dem reglosen Körper entgegen hob.
Das aschblonde Haar schimmerte im Licht der Laterne. Die bleiche Haut war schon leicht grau. Ein stechender Geruch ging von dem Körper aus. Die Gliedmaßen waren unförmig verdreht. Bisse waren am Hals und an den Beinen zu erkennen. Doch Lelith sah nur das aschblonde Haar ihres Liebsten. Noch mal vergingen einige Minuten in denen Lelith wie erstart stehen blieb. Die Erkenntnis vermochte sie noch nicht zu erreichen. Das tat sie auch noch nicht als sie die Lampe fallen ließ und sich neben Merigos Leichnam kniete.
Vorsichtig führte sie ihre zitternde Hand über seinen Körper. Rüttelte an ihm. „Meri, Meri…“. Der tote Körper wabberte an der Stelle wo sie ihn rüttelte. Ihre Hand fuhr weiter, zu seinem Hals, wo sie schließlich in die Bisswunden griff. Erneut erfuhr ihr ein Schrei und dann machte sich langsam die Erkenntnis Platz und durchdrang sie gefolgt vom stechendem Schmerz der ihr kleines Herz durchbohrte und ihm den wichtigsten Teil entriss.
Tränen flossen über ihr Gesicht. Ein heftiges Zittern ließ ihren Körper erbeben als sie sich über die Leiche beugte, ihn versuchte an sich zu ziehen und schließlich auf ihm zusammen sankt. Das heftige Weinen drang in den Wald hinein und wurde schließlich von diesem verschluckt. So vergingen Stunden. Stunden der Trauer.
Irgendwann, sie wusste nicht wie lange sie auf ihm gelegen hatte, erhob sie sich. Sie legte ihren Mantel über ihn und sprach dann voller Wärme und Liebe in der Stimme. „Ich bring dich nach Haus mein Schatz. Warte hier auf mich. Ich hol jemanden.“
Dann rannte sie los wie von der Tarantel gestochen nach Berchgard, wo sie schließlich gegen die geschlossene Tür des Handelshauses lief und ein dumpfes ‚Klong’ erzeugte. Von der Wucht des Aufpralls gestoßen kam sie schließlich auf den Boden zum Sitzen. Dann ging die Tür auf. Amu beschaute die kleine Schneiderin. „Na du hast wohl zu viel Getrunken was?“ Witzelte er ihr die Hand hin haltend. Bis er ebenso schnell merkte, dass etwas nicht stimmte.
Er zog die klein Schneiderin zu sich hoch in seine Arme, wo er sie zunächst nur festhielt und sie mit einer Engelsgeduld zu beruhigen versuchte. Bis sie ihm unter Tränen, unverständlich und in einzelnen voneinander unabhängigen Worten erzählte, dass sie Merigo gefunden habe, tot.
Wäre Lelith bei klarem Verstand gewesen hätte sie gewiss gewundert wieso in den nächsten Stunden in ganz Gerimor niemand zu finden war um ihrem Liebsten heim zu tragen. Es hätte sie gewiss gewundert, dass die Garde, die doch Suchtrupps gestellt hatte, nicht zwei Leute entbehren konnte und stattdessen lieber einen Einsatz in Adoran machte. Doch das nahm Lelith nur am Rande wahr. Am Ende zählte doch nur, dass Amu da war, Edyis und Amus Pferd. Denn mit deren Hilfe gelang es ihr, ihren Liebsten wie versprochen nach Haus zu bringen. Das würde sie den beiden gewiss nie vergessen.
Wieder im Handelshaus angekommen legte Amu Merigos Leichnam in einen Sarg. Rückte ihn in eine ordentliche Position und legte seine Axt auf ihn. Lelith strich liebevoll sein Haar zurecht und tupfte sein Gesucht ab. Die Augen hatte sie ihm schon im Wald geschlossen, so dass ihr Liebster nun aussah als schliefe er friedlich.
Und nun gab Lelith ihrem Liebsten noch drei Dinge mit bevor der Sarg geschlossen wurde:
Etwas Persönliches.
Ihre Kette, welche sie seid sie Mitglied des Handelshauses war nie abgelegt hatte.
Ihre Worte, welche aus tiefstem Herzen kamen.
„Ich liebe dich mein Schatz. Und ich werde das immer tun.“
Und ihr Herz.
Denn wenn dir das genommen wird, was dir am Wichtigsten ist, dann stirbt ein Teil von dir mit ihm.
Betritt man das Handelshaus, so wird man an Merigos Sarg die kleine Schneiderin sitzen sehen. Sie mag nicht schlafen, doch auch nicht sprechen. Und so wachte die kleine Schneiderin über ihren Merigo.
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Amu kam gerade von seinem Ausflug nach Menekur zurück. Entspannt und leicht gebräunt packte er sein Werkzeug wieder zurück in seine Kisten. Eydis sah auch gleich nach ihm und erzählte von den letzten Tagen, als etwas an die Eingangstür polterte.
Amu machte sich auf zur Tür, um nachzusehen. Nach dem Öffnen sah er dort die kleine Schneiderin liegen.
"Na, zu viel getrunken?" Als Lelith aufschaute musste er nicht lange rätzeln, was zu tun war. Er nahm sie in seine Arme. Es dauerte ewig , seine Oberbekleidung war schon komplett durchnässt, als Lelith alle Worte zusammengestammelt hatte.
Merigo, sie hatte den Holzwurm gefunden, das auch noch tot.
Warum musste gerade ihr das passieren?
Amu versuchte Eydis zu rufen, die gerade mit einem Kunden zu Gange war. Er konnte doch die Kleine nicht einfach so stehen oder sitzen lassen, ständig wollte sie zu ihrem Merigo. Es musste Hilfe her und so rief er laut nach Hilfe. Hutgar schaute in das Handelshaus, angelockt durch Amus Rufe, er wollte Gardisten schicken.
So wartet man und Amu versuchte Lelith so gut es ging zu trösten.
Gedanken wie :
"Warum gerade ich?"
"Warum muss mir das passieren?"
"Was soll ich mit der kleinen denn nur machen?"
"Oh je, die hört ja gar nicht auf zu heulen!"
huschten ihm unter anderem durch den Kopf. Ungelenk mühte er sich, sie sanft in seiner Umarmung verschwinden und seine Unsicherheit nicht anmerken zu lassen. Vorsichtig strich er ihr beruhigend über den Rücken. Diese ganze Gefühlsduselei war ihm unheimlich, weil für ihn so ungewohnt. Bisher hat er versucht sich aus diesem ganzen Krams, wie er sagte, rauszuhalten.
So verging eine schier endlose Zeit, niemand kam. Bis sich Eydis und ihr Kunde auf den Weg machten um erneut Hilfe zu holen. Lelith war am jammern und wollte los, um Merigo zu holen und Amu konnte sie nur schwer zurückhalten. Es war ihm unangenehm sie fast zu zwingen nicht wegzulaufen. Als Eydis erfolglos zurück kam, hatten sie keine Wahl mehr, sie mussten ihn allein holen. Auf dem Weg am Lager vorbei, fiel sein Blick auf das Erzmuli.
Herje, warum kam er nicht gleich auf diese Idee?
Das Muli wurde mit einem Tragegeschirr versehen und es ging zur Stelle, wo die kleine Schneiderin die Leiche gefunden hatte. Gemeinsam beluden sie das Muli. Merigo war schwer, wie zwei gut gefüllte Erzsäcke und nur mit der Hilfe der beiden Frauen schaffte es Amu überhaupt, ihn auf das Muli zu legen. Ein langer schweigender Marsch zurück endete vor der Tür des Handelshauses. Noch einmal musste er alle sein Kräfte zusammen nehmen und Merigo hereintragen.
Aus dem Lager wurde ein Sarg geholt, denn der Körper begann schon zu verwesen. So konnte man ihn nicht noch für eine große langanhaltende Verabschiedung aufbahren. Mühsam bettete er Merigo in den Sarg, gab seine Axt dazu, stand neben Lelith, bis sie ihm zunickte, das er den Deckel befestigen konnte. Mit seinem Hammer schlug er eine große Anzahl Nägel zur Befestigung des Deckels am unteren Sargteil ein.
Lelith bewegte sich kein Stück zur Seite. Noch eine Weile standen sie zu dritt neben den Sarg, bis es Zeit wurde zum Friedhof zu gehen. Dort klärte er mit dem Friedhofswächter das weitere Vorgehen, schnappte sich seine Picke und Schaufel und hob ein großes Loch für Merigos Sarg aus. Spät in der Nacht konnte man sein Schnaufen auf dem nur vom Mondlicht erleuchteten Friedhof hören. Unbedarfte Beobachter könnten denken, das Amu nun wohl unter die Seelenfresser gegangen wäre.
Amu machte sich auf zur Tür, um nachzusehen. Nach dem Öffnen sah er dort die kleine Schneiderin liegen.
"Na, zu viel getrunken?" Als Lelith aufschaute musste er nicht lange rätzeln, was zu tun war. Er nahm sie in seine Arme. Es dauerte ewig , seine Oberbekleidung war schon komplett durchnässt, als Lelith alle Worte zusammengestammelt hatte.
Merigo, sie hatte den Holzwurm gefunden, das auch noch tot.
Warum musste gerade ihr das passieren?
Amu versuchte Eydis zu rufen, die gerade mit einem Kunden zu Gange war. Er konnte doch die Kleine nicht einfach so stehen oder sitzen lassen, ständig wollte sie zu ihrem Merigo. Es musste Hilfe her und so rief er laut nach Hilfe. Hutgar schaute in das Handelshaus, angelockt durch Amus Rufe, er wollte Gardisten schicken.
So wartet man und Amu versuchte Lelith so gut es ging zu trösten.
Gedanken wie :
"Warum gerade ich?"
"Warum muss mir das passieren?"
"Was soll ich mit der kleinen denn nur machen?"
"Oh je, die hört ja gar nicht auf zu heulen!"
huschten ihm unter anderem durch den Kopf. Ungelenk mühte er sich, sie sanft in seiner Umarmung verschwinden und seine Unsicherheit nicht anmerken zu lassen. Vorsichtig strich er ihr beruhigend über den Rücken. Diese ganze Gefühlsduselei war ihm unheimlich, weil für ihn so ungewohnt. Bisher hat er versucht sich aus diesem ganzen Krams, wie er sagte, rauszuhalten.
So verging eine schier endlose Zeit, niemand kam. Bis sich Eydis und ihr Kunde auf den Weg machten um erneut Hilfe zu holen. Lelith war am jammern und wollte los, um Merigo zu holen und Amu konnte sie nur schwer zurückhalten. Es war ihm unangenehm sie fast zu zwingen nicht wegzulaufen. Als Eydis erfolglos zurück kam, hatten sie keine Wahl mehr, sie mussten ihn allein holen. Auf dem Weg am Lager vorbei, fiel sein Blick auf das Erzmuli.
Herje, warum kam er nicht gleich auf diese Idee?
Das Muli wurde mit einem Tragegeschirr versehen und es ging zur Stelle, wo die kleine Schneiderin die Leiche gefunden hatte. Gemeinsam beluden sie das Muli. Merigo war schwer, wie zwei gut gefüllte Erzsäcke und nur mit der Hilfe der beiden Frauen schaffte es Amu überhaupt, ihn auf das Muli zu legen. Ein langer schweigender Marsch zurück endete vor der Tür des Handelshauses. Noch einmal musste er alle sein Kräfte zusammen nehmen und Merigo hereintragen.
Aus dem Lager wurde ein Sarg geholt, denn der Körper begann schon zu verwesen. So konnte man ihn nicht noch für eine große langanhaltende Verabschiedung aufbahren. Mühsam bettete er Merigo in den Sarg, gab seine Axt dazu, stand neben Lelith, bis sie ihm zunickte, das er den Deckel befestigen konnte. Mit seinem Hammer schlug er eine große Anzahl Nägel zur Befestigung des Deckels am unteren Sargteil ein.
Lelith bewegte sich kein Stück zur Seite. Noch eine Weile standen sie zu dritt neben den Sarg, bis es Zeit wurde zum Friedhof zu gehen. Dort klärte er mit dem Friedhofswächter das weitere Vorgehen, schnappte sich seine Picke und Schaufel und hob ein großes Loch für Merigos Sarg aus. Spät in der Nacht konnte man sein Schnaufen auf dem nur vom Mondlicht erleuchteten Friedhof hören. Unbedarfte Beobachter könnten denken, das Amu nun wohl unter die Seelenfresser gegangen wäre.
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Thancred
Spät Abends kam der Zausel aus dem Wald zurück, verharzt und voll mit Moggeln und Nadeln von der Suche, Beschwerlich waren die Tage des Suchens und die wachsendeKälte wie die schwindende Hoffnung steckten Ihm in den Knochen, wieder war er lange durch die Einschlaggebiete und Tanne gewandert, hatte Plätze aufgesucht die er seit Jahren nicht mehr betreten hatte auf der Suche nach dem Freund, und wieder war all das Suchen vergebens gewesen, müde wandte er seine Schritte zum Osttor Berchgards
da sah im fahlen Licht der schwindenden Sonne auf dem Friedhof er eine Gestalt arbeiten, Er trat hinzu und fragte den Wächter an den Toren was dort geschehe und so erfuhr er von der Heimkehr Merigos, doch unter welchem Stern musste dies geschehen.
Je länger Merigo verschwunden war dessto wahrscheinlicher war dass ihm etwas geschehen sein musste doch dies Ende war keines das der alte Zausel so wirlich hatte wahr haben wollen, keines dass er näher bedacht hatte.
Er ging wie schlafwndelnd-Trunken zu Amu und legte Jenem eine Hand auf die Schulter
"Ruh dich etwas aus Amu, und erzähle, ich werd ein wenig graben, " brummte er recht leise und sichtlich getroffen
Während Amu erzählte, fielen die ersten Tropfen, und so sah keiner die Tropfen welche der Alte des Freundes wegen vergoss.
*So viele Lande haben wir zusammen gesehen, Freund, Soviele Wege beschritten. Nun wirst Du Dies Letzte Land allein erkunden und einen
Weg Finden der Uns alle vor Cirmias grosse Werkstatt führt dereinst*
da sah im fahlen Licht der schwindenden Sonne auf dem Friedhof er eine Gestalt arbeiten, Er trat hinzu und fragte den Wächter an den Toren was dort geschehe und so erfuhr er von der Heimkehr Merigos, doch unter welchem Stern musste dies geschehen.
Je länger Merigo verschwunden war dessto wahrscheinlicher war dass ihm etwas geschehen sein musste doch dies Ende war keines das der alte Zausel so wirlich hatte wahr haben wollen, keines dass er näher bedacht hatte.
Er ging wie schlafwndelnd-Trunken zu Amu und legte Jenem eine Hand auf die Schulter
"Ruh dich etwas aus Amu, und erzähle, ich werd ein wenig graben, " brummte er recht leise und sichtlich getroffen
Während Amu erzählte, fielen die ersten Tropfen, und so sah keiner die Tropfen welche der Alte des Freundes wegen vergoss.
*So viele Lande haben wir zusammen gesehen, Freund, Soviele Wege beschritten. Nun wirst Du Dies Letzte Land allein erkunden und einen
Weg Finden der Uns alle vor Cirmias grosse Werkstatt führt dereinst*
Zuletzt geändert von Thancred am Dienstag 15. Dezember 2009, 22:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Lelith Mylin
Den letzten Weg geht man allein – oder doch nicht?
Gemächlich drehte Lelith den Stein ihrer Kette in ihren Fingern. Es war eine sehr langsame Bewegung, kontinuierlich und nachdenklich. In Gedanken war sie bei Merigo. Auf ihren weichen blassrosa Lippen saß ein verträumtes Lächeln. Ach wie sie ihn doch vermisste. Immer wieder drehte sie den zarten in eine Bärenform geschliffenen Stein. Die letzten Strahlen der Abendsonne fingen sich so in diesem und brachten den Stein zum Glitzern.
Als der Himmel die Farbe ihres Haares angenommen hatte und die leuchtende Kugel vom Himmel hinterm Horizont verschwunden war erhob sie sich. Wie jeden Abend ging sie zu der Todesstelle ihres Liebsten. Langsam ließ sie sich auf den kalten Waldboden nieder. Die Bäume waren hier so hoch, dass die Sonne kaum vermochte den Boden zu erreichen. Doch sie liebte diesen Platz. Er war Todesstelle und Grab ihres Liebsten und die engste Verbindung zu ihm.
Eine ganze Weile lauschte sie den Tieren. Das Gezwitscher der Vögel drang leise an ihr Ohr und übte eine sehr beruhigende Wirkung auf sie aus. Und so wurde sie langsam fortgetragen. Ihre Gedanken verweilten bei ihrem Liebsten. Sie sprach mit ihm, lachte mit ihm erzählte ihm einfach alles. Hier war sie frei, frei und glücklich.
Sie hörte nicht, dass die Tiere verstummt waren. Sie hörte nicht, wie sich Merigos Todesengel an sie heranschlichen. All das blieb ihr verschlossen. Einzig fühlte sie, wie sie sich löste. Und als Cirmias seine Pranken um sie legte, legte Lelith ihre Hand in die ihres Liebsten.
Den letzten Weg geht man allein – oder doch nicht?
Ihre graugrünen leuchtenden Augen schauten in die Augen ihres Liebsten. Ihre Hand lag in der seinen. Und gemeinsam gingen sie fort.
Zurück blieb ein zerbrochener Stein. Die Form von einem – zur Form von zweien. Und die Bären, sie lächelten.
Als der Himmel die Farbe ihres Haares angenommen hatte und die leuchtende Kugel vom Himmel hinterm Horizont verschwunden war erhob sie sich. Wie jeden Abend ging sie zu der Todesstelle ihres Liebsten. Langsam ließ sie sich auf den kalten Waldboden nieder. Die Bäume waren hier so hoch, dass die Sonne kaum vermochte den Boden zu erreichen. Doch sie liebte diesen Platz. Er war Todesstelle und Grab ihres Liebsten und die engste Verbindung zu ihm.
Eine ganze Weile lauschte sie den Tieren. Das Gezwitscher der Vögel drang leise an ihr Ohr und übte eine sehr beruhigende Wirkung auf sie aus. Und so wurde sie langsam fortgetragen. Ihre Gedanken verweilten bei ihrem Liebsten. Sie sprach mit ihm, lachte mit ihm erzählte ihm einfach alles. Hier war sie frei, frei und glücklich.
Sie hörte nicht, dass die Tiere verstummt waren. Sie hörte nicht, wie sich Merigos Todesengel an sie heranschlichen. All das blieb ihr verschlossen. Einzig fühlte sie, wie sie sich löste. Und als Cirmias seine Pranken um sie legte, legte Lelith ihre Hand in die ihres Liebsten.
Den letzten Weg geht man allein – oder doch nicht?
Ihre graugrünen leuchtenden Augen schauten in die Augen ihres Liebsten. Ihre Hand lag in der seinen. Und gemeinsam gingen sie fort.
Zurück blieb ein zerbrochener Stein. Die Form von einem – zur Form von zweien. Und die Bären, sie lächelten.
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Lelith Mylin
Ruckartig öffnet sie ihre Augen. Ihr Blick schweift langsam über den Waldboden. Eingeschlafen... mal wieder war sie eingeschlafen. Langsam hebt sie den Kopf und fährt sich durchs Haar, dabei einige kleine Äste und Blätter von sich schüttelnd. Wie lang hatte sie nur geschlafen? Es war ein schöner Traum, schön und traurig zu gleich. Nun wieder in der Realität angekommen schweiften ihre Gedanken zu den aktuellen Geschehnissen.
Ein geschlossenes Lamm und ein fast leeres Handelshaus. Ihre Stirn legte sich in Falten. Es war an der Zeit. Die Zeit die Gemeinschaft - die Gemeinschaft die sie einmal waren - zu verlassen und nach Haus zurück zu kehren. Vielleicht sogar für immer. Wer wusste das schon. Doch sie brauchte ihre Familie.
Und so erhob sich die kleine Lelith. "Ich werde dich nun mitnehmen Liebster. Mit nach Haus. Gewiss wird es dir dort gefallen." Sprach sie leise. Und dann ging sie.
Sie nahm nicht viel mit. Lediglich ihre wertvollsten Erinnerungsstücke. Dann suchte sie eine nette ältere Dame auf und lies zwei Briefe nieder schreiben, welche sie unterzeichnete und einen Boten überbringen ließ:
Mein geliebter Bruder,
wenn du diese Zeilen liest werde ich bereits auf dem Heimweg sein. Ich muss unbedingt unsere Eltern besuchen und sehen, dass es ihnen gut geht.
Ich weis auch nicht ob ich zurückkomme. Die Familie vermag doch niemand zu ersetzen. Ich vermisse sie wirklich furchtbar doll.
Ich hoffe du verstehst meinen kurzfristigen Aufbruch.
Möge Cirmias über dich wachen

Cirmias schützende Pranken über das Handelshaus,
wenn ihr diese Zeilen lest bin ich bereits fort. Ich werde meine Familie besuchen fahren. Nachdem das Lamm geschlossen ist und im Handelshaus fast alles auf Reisen ist, was zwei gesunde Beine besitzt, habe ich beschlossen, dass meine Familie mich dringender braucht als das Handelshaus und die dort herrschende Ruhe.
Ich hoffe ihr verstehst meinen kurzfristigen Aufbruch.
Möge Cirmias über euch wachen.

Nadellehrmeisterin des Handelshauses zu Gerimor
Ein geschlossenes Lamm und ein fast leeres Handelshaus. Ihre Stirn legte sich in Falten. Es war an der Zeit. Die Zeit die Gemeinschaft - die Gemeinschaft die sie einmal waren - zu verlassen und nach Haus zurück zu kehren. Vielleicht sogar für immer. Wer wusste das schon. Doch sie brauchte ihre Familie.
Und so erhob sich die kleine Lelith. "Ich werde dich nun mitnehmen Liebster. Mit nach Haus. Gewiss wird es dir dort gefallen." Sprach sie leise. Und dann ging sie.
Sie nahm nicht viel mit. Lediglich ihre wertvollsten Erinnerungsstücke. Dann suchte sie eine nette ältere Dame auf und lies zwei Briefe nieder schreiben, welche sie unterzeichnete und einen Boten überbringen ließ:
Mein geliebter Bruder,
wenn du diese Zeilen liest werde ich bereits auf dem Heimweg sein. Ich muss unbedingt unsere Eltern besuchen und sehen, dass es ihnen gut geht.
Ich weis auch nicht ob ich zurückkomme. Die Familie vermag doch niemand zu ersetzen. Ich vermisse sie wirklich furchtbar doll.
Ich hoffe du verstehst meinen kurzfristigen Aufbruch.
Möge Cirmias über dich wachen
Cirmias schützende Pranken über das Handelshaus,
wenn ihr diese Zeilen lest bin ich bereits fort. Ich werde meine Familie besuchen fahren. Nachdem das Lamm geschlossen ist und im Handelshaus fast alles auf Reisen ist, was zwei gesunde Beine besitzt, habe ich beschlossen, dass meine Familie mich dringender braucht als das Handelshaus und die dort herrschende Ruhe.
Ich hoffe ihr verstehst meinen kurzfristigen Aufbruch.
Möge Cirmias über euch wachen.
Nadellehrmeisterin des Handelshauses zu Gerimor
Zuletzt geändert von Lelith Mylin am Dienstag 27. April 2010, 23:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Marbur Mylin
Er lächelte sachte als er den Brief ein zweites mal durchlas. Dennoch blickten seine Augen traurig auf die kurzen Zeilen.
So lange Jahre waren wir getrennt. Und jetzt, da ich dich gefunden habe und wir zusammen sein konnten, muss ich dich bereits wieder hergeben. Wenn ich dich doch nur begleiten könnte liebste Schwester. Doch gibt es etwas, das mich noch hier festhält. Ich hoffe, dass du das verstehen wirst. Vater und Mutter werden sich bestimmt freuen, dich wieder zu sehen.
Ein leises Seufzen entglitt ihm als er noch leise vor sich hinflüsterte.
Temoras Segen mit dir kleine Schwester. Wir sehen uns bestimmt wieder.
Mit diesen Worten schloss er die Augen und verdeckte mit der rechten Hand die Tränen, die an seinen Wangen herunterkullerten.
So lange Jahre waren wir getrennt. Und jetzt, da ich dich gefunden habe und wir zusammen sein konnten, muss ich dich bereits wieder hergeben. Wenn ich dich doch nur begleiten könnte liebste Schwester. Doch gibt es etwas, das mich noch hier festhält. Ich hoffe, dass du das verstehen wirst. Vater und Mutter werden sich bestimmt freuen, dich wieder zu sehen.
Ein leises Seufzen entglitt ihm als er noch leise vor sich hinflüsterte.
Temoras Segen mit dir kleine Schwester. Wir sehen uns bestimmt wieder.
Mit diesen Worten schloss er die Augen und verdeckte mit der rechten Hand die Tränen, die an seinen Wangen herunterkullerten.