Verwirrung....Verzweiflung....Last.....

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Rogan Virr

Verwirrung....Verzweiflung....Last.....

Beitrag von Rogan Virr »

Rogan saß noch ein wenig weiter an dem See welcher Amary ihm gezeigt hatte. Er saß dort und dacht über alles was heute und in den letzten Tagen geschehen war nach. Manchmal war alles so einfach und ganz leicht. Man hatte nur kleine Sorgen und Dinge wie "Speise ich heute in der Herberge, oder in der Taverne?" waren die einzigen Sorgen die man hatte. Und manchmal.....ja....da war alles anders.....Und dies war auch heute so....oder eher gesagt hatte sich in den letzten Tagen so ergeben.

Abermals nippte Rogan an der Flasche mit Brandy welche vor ihm im Gras stand und gedankenverloren sah er den Enten zu, welche vergnügt die Köpfe unter Wasser tauchten und sich seltsame Geräusche zu quakten.

"Warum läuft nur alles schief in den letzten Tagen?",fragte er sich in diesem Moment.

Siran war verschwunden....nein....verschwunden ist falsch...abermals entführt worden. Rogan wußte genau wo Siran gefangen gehalten wurde. Auch dieses mal konnte er seine Entführung nicht vereiteln. Aber es war ihm gelungen Siran zu sehen, wenn auch nur für wenige Augenblicke. Unter einem Vorwand konnte er sich am Abend der Entführung bei den Tätern einschleichen. Scheinbar beiläufig machte er ihnen ein Angebot Siran abzukaufen, da er angeblich Sklaven immer gebrauchen könne. Doch das alles half nichts. Im Gegenteil...einer von ihnen wurde ob Rogans interesse skeptisch und er musste sich schnell von dort entfernen bevor er auch noch gefangen genommen wurde. Abermals musste er Siran im Stich lassen, unfähig ihm zu helfen.....

Doch schlimmer sollte es auch noch kommen. Denn da war immer noch dieser Vorfall in der Bank von Bajard, welcher aufgeklärt werden musste. Rogans Aufgabe war es nun herauszufinden was genau dort geschehen war und warum Karlmann und Raindri verletzt wurden. Er musste mit jedem von beiden sprechen das wußte er. Doch hatte er jetzt schon einen bösen Verdacht....etwas an dem Abend hatte ihn doch sehr verwundert....und so war er froh das er sich heute noch nicht darum kümmern musste.

Also Rogan kurz aufsah bemerkte er das alle bis auf eine Ente davon geflogen waren. Er seufzte tief und nahm einen weiteren, tiefen Schluck.

Es war Amary welche ihm anbot ihn mitzunehmen. Rogan war froh über dieses Angebot, konnte er doch so seine zwar wichtige, aber unangehme, Arbeit in Bajard um ein paar schöne Stunden verschieben zu können. Doch nun....nun saß er wieder alleine hier. Er würde es niemals verstehen.... Amary war fort und Rogans große Hoffnung auf ein wenig Unbeschwertheit war ebenfalls fort...

"Verdammt, kannst du denn gar nichts richtig machen in deinem kläglichen Leben?"

Rogan führte ein weiteres mal die Flasche an den Mund und schimpfte sich selbst einen glücklosen Narren....doch die Flasche war inzwischen leer...eben so als ob die Götter selbst ihn verspotten wollten...

Er erhob sich, sichtlich angetrunken, und fasste einen Entschluss.....Es musste sich etwas ändern in seinem Leben....ER musste sich ändern....und heute würde er damit beginnen...Heute sollte der erste Abend seines neuen Lebens werden....Er würde sich nie mehr zum Narren machen lassen und niemand sollte mehr über ihn, sein Handeln, sein Tun oder seine Gefühle lachen.

Er schwang sich trotz seines Alkoholkonsums sicher in den Sattel und im Galopp machte er sich auf den Weg nach Bajard....
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

Es war schon irgendwie komisch. Einige Wochen sind ins Land gegangen und Rogan wußte nicht wie er die Erlebnisse verarbeiten sollte. So viel war geschehen.....Sein Bruder war nun der Schneider des Handelshauses zu Berchgard....Sein kleiner Bruder hatte es geschafft... Er hatte ein Ziel und eine Perspektive. Amarys Taverne war eröffnet und hatte sich überraschend schnell etabliert. Linnet arbeitete in der Taverne wann immer sie Zeit hatte....

Nur er selbst war es.... Er selbst war ohne Perspektive und ohne Ziel...Er war...nutzlos...

"Es reicht Rogan.....verdammt nochmal", er schallt sich selbst einen Narren.

Und er hasste es wenn er alleine war und über diese Dinge nachdachte. Sollte er sich nicht freuen das es seinen Freunden gut ging? Sollte er nicht dafür sorgen dass sie auch weiterhin auf ihre Ziele hinarbeiteten....?

Doch was war mit ihm selbst? Konnte es sein das er eifersüchtig war...?

Er schüttelte sich ein wenig und betrachtete das Meer vor sich. Er nahm eine der Muscheln aus dem Sand und spielte mit ihr in seinen Händen. Selbstzweifel machten sich in ihm breit.

"Sei ein Schwein oder man macht dich zur Sau...", murmelte er vor sich hin.

Eine kleine Welle trieb das Wasser bis zu seinen Füßen hin. Rogan sah zu wie das Wasser den Sand um seine nackten Füße weg spülte und holte tief Luft....

Was war aus seinen Plänen geworden...? Er hatte große Pläne.....Er wollte sein Leben ändern...

Schließlich ballte er seine Hände zu Fäusten und zerquetschte die Muschel in seiner Hand, und zerstreute den kalkhaltigen Staub über den Sand. Er hatte sich entschieden....

"Versuch es einfach du Narr...."

Rogan erhob sich. Er blickte auf den nassen Sand vor sich und nickte ein wenig. Eines war ihm klar:

Man weiss immer erst was man hatte wenn man es verloren hat....

Ein letztes Mal blickte er mit nachdenklichem Blick auf das Meer vor sich. Eigentlich genoß er diesen Ausblick...Dieser Ausblick war einer der wenigen schönen Momente die er in vollen Zügen genießen konnte......

Eine einzelne Träne rann seine Wange herab...Irgendwie wußte er das er seine Entscheidung eines Tages bereuen würde....Doch er mußte es einfach tun. Er mußte einfach

Der Horizont färbte sich in ein sanftes Orange als die Sonne im Meer zu versinken schien. Rogan schloss seine Augen und sog die Meeresluft tief ein. Das war einer der Momente welche er immer in seinem Herzen tragen wollen würde. Einer der Momente welche ihm sicherlich fehlen würden....

Er mußte einfach spüren das er lebte...

Langsam öffnete er die Augen. Die linke Hand streifte über die Waffenscheide seines Dolches...Der Griff fühlte sich kalt an...Kalt wie die Gefühle in seinem Herzen....

Langsam zog er mit der rechten Hand die Klinge aus der Scheide. Einen Moment beobachtete er wie die letzten Sonnenstrahlen sich auf der Waffe spiegelten. Dann strich er mit der Schneide über seine linke Innenseite seiner Hand.

Es war komisch, aber er schien den kurzen Schmerz zu genießen. Seine linke Hand durchzog eine wohlige Wärme als das Blut über sie rann. Ohne ihn von dem Blut zu reinigen steckte er den Dolch wieder weg...Für den Bruchteil einer Sekunde betrachtete er seine blutende Hand.

Dann drehte er sich um und verließ den Strand....Keiner sollte je in Erfahrung bringen was er dachte und was er fühlte...das hatte Rogan sich geschworen...
Zuletzt geändert von Rogan Virr am Samstag 18. Juli 2009, 07:59, insgesamt 1-mal geändert.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

Rogan zog die Schürze aus und warf sie in die Ecke seines noch recht kahlen Zimmers. Dann ging er auf den Balkon und lies sich auf seinen Sessel nieder den er dort hin gestellt hatte.

Es war eigenartig. Er zog das Pergament hervor welches ihn nun zu einem Bürger in Berchgard machte. Er sah sich das Siegel nochmal genau an und nickte dann leicht.

"Na, wer hätte gedacht das es einmal so weit kommen würde?"

Rogan schmunzelte ein wenig. Als Siran vor einigen Stunden bei ihm vorbei kam freute er sich. Er sah seinen alten Freund viel zu selten. Und irgendwie beneidete er Siran um das breite Grinsen welches er seit seiner Hochzeit nicht zu verlieren schien. Auch Verdania sah mehr als glücklich aus. Die beiden schienen wirklich sehr glücklich und zufrieden zu sein. Rogan seufzte und nippte an seinem Glas. Ja.....er beneidete Siran wohl...

Er legte das Pergament weg und lehnte sich in seinem Sessel zurück. Er nahm seinen Schlüsselbund hervor und betrachtete einen der Schlüssel ganz genau. Im Grunde waren die Gedanken die ihm dabei gerade durch den Kopf gingen Schwachsinn. Langsam löste er diesen einen Schlüssel vom Schlüsselbund und nahm ihn in die freie Hand.

Er betrachtete ihn ganz genau. Ein Schmunzeln umspielte seine Lippen. Es war die Art von Schmunzeln welches er nur dann auflegte wenn er keine guten Gedanken hatte...

Nachdem er ihn kurz betrachtet hatte nahm er ihn fest in die hand und brach ihn durch, und warf die Bruchstücke von seinem Balkon.

Er fühlte sich seltsam dabei...aber irgendwie musste er das tun....

Er würde sich morgen Gedanken darüber machen ob es richtig oder falsch war....

Vielleicht war dies endlich der Schritt in die richtige Richtung...
Zuletzt geändert von Rogan Virr am Montag 27. Juli 2009, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

Rogan sah an sich herab. Irgendwie fühle er sich....unwohl....aber irgendwie hatte er auch das Gefühl das er ganz schick aus sah. Er runzelte die Stirn. So recht verstanden hatte er nicht warum er auf die Feier der Myrtols eingeladen wurde. Er kannte Andreas höchstens flüchtig und sein Kontakt zu Myra war auch eher spärlich. Aber dennoch freute er sich über die Einladung. Manchmal war er sich nicht sicher ob er überhaupt mitbekam was um ihn herum passierte, ob er überhaupt wußte wie sich die Dinge entwickelten. Er betrachtet seinen neuen Umhang und seine neuen Stiefel. Er war selbst überrascht das er so schnell und kurzfristig noch einen Schneider auftreiben konnte, denn Moana hatte er bestimmt seit mindestens 2 Wochen nicht mehr gesehen und sein Bruder war seit noch längerer Zeit auf Reisen. So feine Kleidung wie er sie gerade an sich trug hatte er nie besessen, und ein kleines Vermögen hatte sie auch gekostet....

"Komm ja hübsch heute Abend!"

Rogan hatte keine Ahnung von Mode, aber er gab sich Mühe. Wenn er daran dachte was er sich für all das Gold hätte kaufen können was die neue Kleidung kostete musste er schlucken. Die hälfte seines lang ersehnte Teppiches wäre verdient gewesen....

Der Abend war rum und er lag in seinem Keller. Trotz allem musste er ein wenig lächeln, denn sein Keller war ihm heilig! Es hatte ihn ein kleines Vermögen gekostet, aber endlich waren die ersten Öle aus den fernen Landen eingetroffen, und er hoffte das nächste Lieferung demnächst bei ihm eintraf. Als er den Blick neben das Bett und auf die Liege richtete sah er dort seine gepackte Tasche. Morgen sollte es dann also endlich losgehen. Er legte die Stirn in Falten. Er war sich nicht sicher ob das alles hier richtig war. Wie lange ging dieses Spielchen eigentlich schon inzwischen? Ein halbes Jahr? Mit Sicherheit! Morgen würde es in "Urlaub" gehen. "Urlaub" wegen all der Arbeit vor, während und nach dem Sommerfest. Komisches Sommerfest....als ob die normale Vorbereitung nicht schon lange genug gedauert hätte. Er wollte an dem Abend etwas ganz besonderes tun....aber ein Plan ist immer nur so lange zu gebrauchen bis er angewandt werden soll. Er schüttelte sich kurz, als ob er so seine Gedanken loswerden konnte. Ab morgen würde er für ein paar Tage weg sein. Und auch wenn er nicht wusste was die nächsten Tage bringen würden, eines wußte er mit Sicherheit:

Bei seiner Rückkehr würde er endlich die Entscheidung gefällt haben. Entweder rechts oder links, einen Zwischenweg gab es nicht. Auf jedem der beiden Wege konnte ihn das erwarten was er sich sein Leben lang erhoffte....Aber genauso konnten sich beide Wege als schmerzliche Sackgasse erweisen...

Rogan zog die Decke bis zum Hals und machte die Kerzen aus. Er fühlte sich unwohl, aber so musste es wohl sein. Er schloss die Augen und versuchte einzuschlafen. Doch das sollte er lange nicht können. Er dachte an die Weggabelung die vor ihm lag. Und er stellte sich die eine Frage die er sich seit Wochen stellte:

Welcher Weg ist der Richtige?
Moana Rubeno

Beitrag von Moana Rubeno »

Es ist schwer man denjenigen den man liebt nicht jeden Tag und jede Stunde sogar jede Sekunde sehen kann. Ihn im Arm halten, ihn küssen oder einfach nur ansehen darf.
Manchmal trennen sich die Wege dadurch für ewig, manchmal sind beide Parteien stark genug dies auszuhalten.

Wenn man nichts von dem anderen hört, lässt es manche Menschen an den Rand der Verzweiflung geraten und die Gedanken sind nicht mehr klar und eindeutig sondern wirr.

Man versucht einen guten Weg zu finden aus dem Übel und überlegt was man besser machen kann, beim nächsten Mal.

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Moana saß auf den Treppen der Villa Virr und starrte in den Nachthimmel, so wie viele Abende hockte sie einfach hier, wenn er nicht da war und blickte hoch.
Die Sterne würden ihr sicher sagen das alles gut werden würde wenn sie sprechen könnten, doch sie strahlten nur um die Wette.

Den einen Abend ließ sie dann einen Zettel da, nicht selbst geschrieben, aber geschrieben war er wohl:

Lieber Rogan,

ich war da, du mal wieder nicht.
Ich hoffe zwischen uns stimmt noch alles.
Wünsche dir eine schöne Zeit.

Moana


Es ist schwer Worte zu finden für das drückende Gefühlschaos in seinem Innern. Meistens versteckte sich hinter einfachen Worten viel mehr als man auf den ersten Blick sehen konnte.
Man musste lernen zwischen den Zeilen zu lesen.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

Rogan seufzte. Es war seltsam....Er war auf die "Urlaubsreise" gegangen um den Kopf wieder frei zu bekommen. Er wollte einfach neue Dinge sehen und sich von seinen Sorgen ablenken lassen.

Jetzt lag er da in der klaren, dunklen Nacht und sah in den Sternenhimmel. Er hatte wieder diesen Albtraum....zum dritten mal diese Nacht...und diesmal konnte er nicht wieder einschlafen.

Es hat keinen Sinn...Wir sehen uns kaum...Ich habe nunmal keine Zeit für sowas neben meiner Arbeit!

Rogans magen zog sich zusammen als er an diesen Satz dachte den er im Traum immer und immer wieder zu hören bekam. Hätte er vor der Abreise einfach noch einmal nach Adoran gehen sollen? Hätte er sie einfach von der Arbeit wegreisen sollen, auch wenn sie ihn sicherlich verflucht hätte? Hätte es überhaupt etwas geändert...?

Rogan fluchte.....Er wußte von Anfang an dass das alles nicht leicht werden würde....

Ein lautes Schnarchen drang in seine Ohren....er sah zur Seite und sah Linnet und Amary. Beide schliefen fest. Vielleicht sollte er die Zeit nun nutzen, schlafen konnte er ohnehin nicht mehr. Er setzte sich auf und kramte aus seiner Tasche eine Laterne hervor.

Aber was war das? Rogan sah etwas kurz aufblitzen und sah in den Himmel. Konnte es sein das er eine Sternschnuppe sah? Er schloss kurz die Augen und dachte an früher. Jemand hatte ihm mal gesagt wenn ein Stern vom Himmel stürzt, dann bedeutet dass das jemand in diesem Moment seine Gedanken zu einem sendet. Der Stern opfert sein leuchten um dies der Person mitzuteilen...

Rogan öffnete seine Augen wieder. Er wußte nicht warum,aber er lächelte bei dem Gedanken. In jedem Aberglaube steckte doch auch immer ein Fünkchen Wahrheit, oder?

Er entzündete die Laterne und holte ein Blatt Pergament hervor. Er würde Briefe schreiben. Jeden Tag einen neuen. Irgendwann würden sie sicherlich an einer Stadt oder einem Dorf vorbei kommen. Und dort würde er sie sicherlich abschicken können, ein wenig Gold hatte er ja dabei...

Und sie würde sich sicherlich die Zeit nehmen diese zu lesen. So konnte er ihr alles sagen....So konnte er ihr von seine Sorgen.....seinen Schmerzen.....und seiner unstillbaren Sehnsucht berichten...

Rogan fing an zu schreiben, und auf einmal sprudelte es einfach so aus ihm heraus:

Liebste Moana,
ich...
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

Rogan ging leise die Treppen zu seinem Zimmer hinauf. Der Tag heute war irgendwie sehr anstrengend und ermüdend gewesen. Aber es half ja alles nichts, er brauch Geld, also musste er arbeiten. Auf dem Weg zu seinem Zimmer knöpfte er sein Hemd auf. Kurz blieb er vor der Tür stehen und atmete tief durch. Dann öffnete er sie, ging hinein und sah auf sein Bett.

Es war leer...

Während er sich seiner restlichen Kleidung entledigte seufzt er leise. Vielleicht sollte er noch eine Runde spazieren gehen....oder ein wenig schwimmen..?

Rogan schüttelte leicht den Kopf. Er würde sich jetzt schlafen legen. Und wenn er aufwachte war sie sicherlich da....würde sie sicherlich neben ihm liegen....
Zuletzt geändert von Rogan Virr am Freitag 11. September 2009, 15:49, insgesamt 2-mal geändert.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

Rogan sah sich um. Seit Monaten war er nicht mehr hier gewesen, und so wirklich vermisst hatte er diesen Platz eigentlich nicht...Er musste einige Minuten suchen bis er den Baumstamm, auf welchem er immer saß, wieder gefunden hatte. Mit der rechten Hand wischte er das Moos und den Tau von dem Stamm bevor er sich mit einem Seufzen setzte. Das letzte Mal als er hier war, war es noch Sommer, nun würde bald der Winter den Herbst ablösen, und das Wetter war eher ausladend als freundlich. Er zog den Mantel enger um sich und zog eine Flasche hervor. Mit einem Schmunzeln sah er auf das Etikett. Es war die letzte Flasche Brandy vom goldenen Lamm. Er hatte sie sich vor Monaten stibitzt und wollte sie für einen besonderen Moment aufheben. Nunja… in seinen Augen war dies ein besonderer Moment, wenn auch nicht einer derjenigen für welchen er die Flasche eigentlich aufheben wollte. Mit den Zähnen zog er den Korken aus der Flasche und spuckte diesen in den See vor sich.

„Du hast mich gefragt wann ich das letzte Mal wirklich glücklich war. Nun….das war bevor wir verlobt waren!“ Das waren ihre Worte. Rogan bemühte sich in dem Moment als sie die Worte aussprach, keine Miene zu verziehen. Doch sie hatten ihn tief getroffen….sie hatten ihn verletzt. Lange grübelte er die letzten Tage über diese Worte nach. Das hieß doch dass sie in der Zeit seit dem sie ein paar waren nicht einmal glücklich war…?

Langsam führte er die Flasche an seine Lippen und der Brandy rann seine Kehle in einer brennenden Bahn hinab. So wurde es wenigstens von innen richtig warm. Er zog eine Pfeife hervor und begann diese nebenher zu stopfen. Er hatte schon lange nicht mehr geraucht…..er wusste schon gar nicht mehr wie Tabak schmeckte….Nachdem er die Pfeife entzündet hatte, begann er sogleich an ihr zu paffen, mit der anderen Hand griff er wieder nach der Flasche.

Hm…der See schien aufgrund der Regenfälle der letzten Tage ein wenig mehr Wasser dazu gewonnen zu haben, Rogan hatte das Gefühl das er ein wenig über das Ufer getreten war. Noch einen kleinen Schluck aus der Flasche nehmend dachte er an den gestrigen Abend. Kurz nachdem er den Keller der Taverne betreten hatte ging Amary wortlos davon. Heute Morgen erfuhr er von Linnet dass sie bei Liliana war um die Verbände wechseln zu lassen….und sie hatte Amary wohl gleich da behalten weil die Wunden sich wieder geöffnet hatten. Oh, das hatte ihr mit Sicherheit nicht gefallen. Er hatte einige Zeit mit sich selbst gerungen, aber er machte sich dann doch am Morgen auf nach Adoran um sie zu besuchen…doch traf er nur die Heilerin an die ihm mit einem leicht missfälligem Ton erklärte das Amary schon früh am Morgen das Heilerhaus verlassen hatte…Also ging er wieder nach Berchgard und suchte sie. Er ging zur Taverne, zum Handwerkshaus und zum Feld….doch nirgendwo war eine Spur von ihr zu finden…Vielleicht wich sie ihm aus….Genauso wie sie es in den letzten beiden Wochen tat……Ja….Rogan wusste genau das etwas nicht stimmte…doch was hätte er schon tun können? Er konnte sie schließlich zu nichts zwingen……Und so machte er sich, nach der erfolglosen Suche, auf zu dem Platz, wo er früher immer saß wenn er Sorgen hatte und nachdenken wollte….

Einen dichten Ring Tabakrauch ausblasend sah er dann wieder auf den See. Wenn sie doch niemals glücklich mit ihm war….wieso hatte sie dann gestern Abend kein Wort mit ihm geredet? Sie hatte doch nun all das wonach sie sich angeblich sehnte….ihre Freiheit….sie musste jetzt keine Rücksicht mehr auf ihn nehmen….das waren doch die Hauptgründe laut ihren Worten….

Langsam klopfte er die Pfeife aus und legte sie neben sich. Er sah auf die inzwischen halbleere Flasche und musste ein wenig grinsen. Ob er sich die andere Hälfte des Inhalts vielleicht besser aufheben sollte? …. Nein ….. Wieder hob er die Flasche…. Und er schüttelte sich kurz. Er hatte seit Ewigkeiten keinen Alkohol mehr getrunken…

Er legte das linke Bein über das rechte und überlegte was er nun tun sollte….Nach einem weiteren Schluck kam ihm eine Idee! Er würde …..

„Sieh mal einer an, der Herr Virr….ich wusste eines Tages würde ich euch hier wieder antreffen!“

Rogan fuhr erschrocken herum, doch sehen konnte er niemanden. Doch die Stimme…irgendwoher kannte er sie…Er legte die Stirn in Falten, stellte die Flasche ab und griff nach seinem Schwertknauf….aber er fand kein Schwert…..er hatte es seit Wochen nicht mehr getragen. Langsam erhob er sich und zog seinen kleinen Dolch aus der Scheide, in den Wald blickend.

„Oh, packt doch das Messer weg, ihr werdet es nicht brauchen.“

Die Stimme klang irgendwie erhaben. Und Rogan fiel ein wo er sie schon einmal vernommen hatte. Er biss sich auf die Unterlippe während er den Dolch wieder weg steckte.

„Ihr habt vielleicht gedacht wir hätten euch vergessen…..Aber dem ist nicht so….sagten wir damals nicht das wir überraschend und unerwartet wieder auf euch zu kommen würden?“

Rogan strich seinen Mantel glatt und nickte nur.

„Nun Herr Virr. Heute ist es noch nicht soweit…Doch wollten wir euch wissen lassen das wir euch nicht vergessen haben. Lange wird es nicht mehr dauern. Ich hänge euch einen Beutel an die Eiche vor euch. Nehmt ihn mit und öffnet ihn, dann werdet ihr mehr erfahren. Auf bald Herr Virr!“

Rogan wusste das es sinnlos war hinterher zu rennen… Also nahm er einen letzten Schluck, die Flasche leerend und ging langsam auf die Eiche zu. Ein kleiner, dunkelblauer Beutel hin dort. Er nahm ihn in die Hände, öffnet ihn ein Stück weit und sah hinein. Ein langsames Nicken war seine einzige Reaktion. Er steckte den Beutel weg und ging wieder an den Baumstamm. Nachdem er sich gesetzt hatte stopfte er sich eine weitere Pfeife….diese würde er genießen….und dann würde er aufbrechen….Nach Hause….auch wenn er wusste das ihn dort nichts als ein leeres Bett und die Herbstkälte erwarten würde…..
Azucinnia von Seranyth

Beitrag von Azucinnia von Seranyth »

Die Fingerkuppen tippten aneinander, der kühle Blick, aus den braunen Augen starrte auf das Flammenspiel, während ihre Gedanken nicht an diesem Ort verharrten. Müdigkeit, die Langeweile zog immer mehr Einzug in ihr Leben. Zwei Eigenschaften, die sie nicht ausstehen, noch akzeptieren konnte und wollte.
Abwechslung musste her.
Eventuell war es angebracht, ein kleines Spielchen in die Wege zu leiten, -hauptsache der triste Alltag der sie derzeit, solange der Bau mehr schlich als von statten ging, begleitete, wich für ein paar Stunden.
Die Gedanken schwirrten nach Berchgard, zu einem Mann, der vermutlich glaubte in Sicherheit zu wiegen. Sicherheit, das sie ihn dort nicht finden würde, geschweige ihre Worte vergessen würde, die sie an ihn richtete. Die Pflicht einzufordern in die er, nur durch ihr wohl wollen, in ihrer endlosen Güte, stand.
Unweigerlich zuckte ein Mundwinkel auf, als sie an das entsetzte Gesicht Rogans dachte, als sie ihm vermittelte, das er fortan in ihrer Schuld stehen würde und diese Schuld nicht so schnell beglichen werden würde, erst dann, wenn sie es wollte.
Eine Zeit wollte sie ihm nicht nennen, war seine Ungeduld, seine Sorge, diese Ungewissheit, ein Festschmaus für ihre Seele.
Unbehagen, nie wirklich sicher. Die Maus kurz vor der Falle.
In der Tat, sie erkannte recht schnell, das ein Spiel mit ihm, sicherlich mehr vergnügen und die gewünschte Abwechslung hervor brachte.

Der erste Schritt, um den guten Herr Virr wieder auf seine Pflicht aufmerksam zu machen, wurde in die Wege geleitet.
Richtig, es würde ein langsames Spiel werden, aber eines, an dem sie sehr viel Freude gewann.

Und so würde Rogan Virr, an einem kühlen Herbstabend einen kleinen blauen Beutel vor seiner Haustür vorfinden. Löst er die Kurbel, um einen Blick in den Inhalt zu erhaschen, würde er eine Handvoll Erde, als auch einen kleinen Zettel vorfinden.
Herzlichen Glückwunsch Herr Virr. Willkommen am ersten Tag ihrer Selbstaufgabe.
Zuletzt geändert von Azucinnia von Seranyth am Montag 16. November 2009, 16:00, insgesamt 1-mal geändert.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

Rogan saß auf der Kante seines Bettes. Neben ihm lag der blaue Beutel…er war offen….Während er die Erde in dem Beutel betrachtete drehte er den kleinen Zettel, welcher ebenfall in dem Beutel lag, immer wieder in der Hand.

„Willkommen am ersten Tag ihrer Selbstaufgabe…“

Seine Hand fuhr langsam in den Beutel und seine Fingerspitzen gruben sich mit einem knirschendem Geräusch in die Erde hinein. Er musste sich eingestehen das er sowohl die Frau, als auch ihre Worte, schon längst aus seinem Gedächtnis verbannt hatte. Sicher, er konnte sich noch ganz genau an den Abend damals erinnern, zumindest jetzt kam es ihm wieder vor als wäre es erst gestern gewesen. Und er sah sie vor seinem geistigen Auge nun genau vor sich. Ihre blonden Haare….ihre dunklen braunen Augen….und vor allem ihr eiskaltes, zufriedenes Lächeln…..

„Warum gerade jetzt? Es muss einfach einen Grund geben warum sie sich gerade jetzt wieder in meine Erinnerung gerufen hat..“

Er legte die Stirn in Falten und stellte sich diese Frage immer und immer wieder. Doch je länger er grübelte, desto klarer wurde ihm das er so keine Antwort finden würde. Er zog seine Hand aus dem Beutel und verstreute die Erde auf dem Boden vor seinem Bett. Irgendetwas sollte ihm damit mitgeteilt werden….doch wusste er nicht was….Wieder blickte er auf den Zettel. Selbstaufgabe……er knurrte ein wenig.

„Selbstaufgabe…..was denkt diese Frau denn wer sie ist..? Wenn sie meint sie kann mich einschüchtern hat sie sich geirrt!“

Er nickte zu sich selbst als er diese Worte leise murmelte. Er stieg vom Bett, wobei er gegen den Beutel stieß. Dieser fiel nun zu Boden und verbreitete seinen gesamten Inhalt dort…Er nahm den Beutel wieder in die Hand und vergewisserte das nicht ein Krümelchen Erde mehr in diesem verweilte. Dann ging er mit ihm zu seinem Schreibpult und stellte ihn auf die Ablage. Er nahm ein Stück Papier in die Hand und tunkte den Federkiel in das Tintenfässchen. Nach kurzem Überlegen begann er dann ein paar Zeilen zu verfassen.

"Wehrte Dame, Eure Botschaft habe ich erhalten. Doch seid gewiss das ihr den Tag meiner Selbstaufgabe nicht erleben werdet. Ich weiß wer hinter all diesem hier steckt, und seid gewiss das es um einiges mehr Bedarf, um mich aufgrund der vergangen Ereignisse einzuschüchtern. So euer Begehr ein persönliches Treffen mit mir sein sollte, so könnt ihr mir gerne eine weitere Nachricht zukommen lassen. Einen Ort wo ihr mich kontaktieren könnt habt ihr ja offensichtlich gefunden.“
Nachdem die Tinte getrocknet war, faltete er den Zettel und verstaute ihn in dem Beutel. Langsam erhob er sich und ging in Richtung der Tür. Was hatte sie nur vor? Rogan hatte ein äußerst mulmiges Gefühl im Magen…..wie konnte er nur annehmen das die Sache von damals ohne Folgen bleiben würde….er war wohl zu einfältig…warum denn nur gerade jetzt? Hatte er nicht schon genug andere Probleme?

Gerade als er die Tür öffnen wollte, sah er am Rande seiner Augen etwas aufblitzen. Er sah auf den Boden und runzelte die Stirn. Im Flackern des Kerzenlichtes strahlte ihm etwas matt entgegen. Er bückte sich und griff danach. Es musste wohl im Sand des Beutels verborgen gewesen sein… Als er es in den Händen hielt, betrachtete er es ganz genau.

Die Form war die einer Münze…doch vermochte er nicht zu sagen aus welchem Material sie gefertigt war. Aufgrund der Verarbeitung und des Schimmerns hätte er wohl auf Eisen getippt. Ein weiterer prüfender Blick offenbarte ihm das die Münze offensichtlich geprägt war. Die Prägung auf der Vorderseite bestand einfach nur aus der Ziffer „1“ …. die Prägung auf der Rückseite ergab hingegen keinen Sinn für ihn. Anfangs dachte er es wären Wörter gewesen….Ja, Buchstaben waren es wohl anscheinend, doch in dieser Anordnung ergaben sie für ihn keinen Sinn…Er schauderte kurz….

„Was zum Henker soll das bedeuten?“

Rogan holte einmal tief Luft und verließ dann endlich das Haus. Er ging zu seinem Stall, Band das Pferd los, und machte sich auf dem Weg zum See. Er wusste nicht warum, aber er war sich sicher dass wenn er den Beutel an dieser Eiche befestigen würde, dieser von der richtigen Person gefunden werden würde….Doch immer noch fand er das alles seltsam….

Als er am Ziel ankam, stieg er ab und band das Pferd fest. Langsam ging er auf die Eiche zu. Er hing den Beutel wieder an den Ast und befestigte ihn dort mit einer kleinen Schnur. Dann ging er wieder zu dem Platz an dem er immer saß…an seinen Platz….er zog eine kleine Flasche hervor und tat das, was ihm in den letzten Tagen als einziges eine innere Ruhe geben konnte: Trinken und nachdenken über sein Leben…..
Zuletzt geändert von Rogan Virr am Dienstag 17. November 2009, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
Azucinnia von Seranyth

Beitrag von Azucinnia von Seranyth »

Als sie die Zeilen des Herrn Virr las, zuckten die Mundwinkel amüsiert hinauf. Er hatte, wie nicht anders zu erwarten angebissen und den ersten, richtigen Schritt, zur Selbstaufgabe gesetzt.
Der blaue Beutel wurde wieder beiseite gelegt, würde er zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich wieder gebraucht werden.

Und so wird am Hauseingang erneut der blaue Beutel ruhen, um auf seinen Besitzer, Rogan Virr, zu warten.


Meinen Glückwunsch Herr Virr, ihr scheint nicht so leichtfertig zu sein, wie ich zu Anfang dachte, das macht dieses Spiel um einiges interessanter.
Zuerst dachte ich, dass ich Sie einfach umbringen sollte, um meine Rechnung mit Ihnen zu begleichen, sind mir die Gefallen, die mir andere noch schuldig sind, so langsam leid. Doch mir wurde sehr schnell klar, dass das zu einfach wäre.
Sie geben eine geradezu lächerlich leichte Zielscheibe ab, Herr Virr.
Tagsüber verbringen Sie ihre Stunden in der Mine oder im Vorbau Ihres Hauses, um das ein oder andere Eisen zu ver und -bearbeiten. An den Abendstunden sind Sie nicht weniger berechenbar, wenn die 30 Schritt zum Eingang des Goldenen Lamms genommen werden, um die restlichen Stunden des Tages dort zu verbringen, einen Met zu trinken oder die Nebentätigkeit als männliche Bedienung nachzugehen.
Viel zu leicht. Es ist viel zu leicht, Ihnen zu folgen und Sie zu töten, das wäre kein Kunststück gewesen und für meine Person, doch zu langweilig.
Ich bin daher zu dem Schluss gekommen, dass ich es vorziehe, wenn Sie die völlige Selbstaufgabe begehen und somit Ihrem armseligen Leben ade sagen.

Ich gebe Ihnen 13 Tage, um mir an der gewohnten Eiche das Zeichen Ihrer Selbstaufgabe zu hinterlassen oder etwas darzubringen, das mich von meinem Ziel abwenden lässt.
Falls Sie das nicht tun, dann wird es mir eine Freude bereiten, jemanden der Ihnen wirklich Nahe steht zu vernichten.
Vernichten. Mögt ihr dieses Wort genauso wie ich Herr Virr?
Vernichten. Ein Wort mit so unterschiedlichen Bedeutungen, doch welche wird schlussendlich die Richtige sein?
Vernichten. Vernichten.
Es könnte ein gesellschaftlicher Scherbenhaufen sein oder der finanzielle Ruin. Eventuell auch nur ein weiteres Spielobjekt um die Gelüste zu befriedigen. Oder ganz banal, der Mord an einer Person.
Vielleicht ist es jemand Junges oder doch jemand im fortgeschrittenen Alter. Ob weiblich oder männlich, reich oder arm, es gibt so viele Möglichkeiten.
Ihr seht Herr Virr, der Fantasie, ist keine Grenze gesetzt.
Ich verspreche nur so viel, dass es ein Erlebnis sein wird, das niemand so schnell mehr vergessen wird und schlussendlich Sie es sind, die mit dieser Schuld, ein Leben zerstört zu haben, leben werden.

Wie Sie sehen Herr Virr, Sie haben die Qual der Wahl.

Als Beweis, wie weit mein Arm reicht, habe ich Ihnen den blauen Beutel mitgeschickt. Ich bin mir sicher, der Inhalt wird Euch erfreuen.
Zuletzt geändert von Azucinnia von Seranyth am Mittwoch 18. November 2009, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

(wird editiert)
Zuletzt geändert von Rogan Virr am Sonntag 22. November 2009, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

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Zuletzt geändert von Rogan Virr am Sonntag 22. November 2009, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
Rogan Virr

Beitrag von Rogan Virr »

(bitte löschen)
Zuletzt geändert von Rogan Virr am Sonntag 22. November 2009, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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