Die zweite Plage das Blut der Schande [Q]
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Der Erzähler
Die zweite Plage das Blut der Schande [Q]
Vorgeschichte:
Sie war rein, sie besuchte regelmässig die Messen, die hübsche Jungfrau war ein Vorbild für Tugend und Sitte. Viele ominöse Angebote verschiedenster Leute hatte sie abgelehnt. Bis er kam. In seiner Gier sie zu besitzen ihren Glauben zu brechen, entführte er sie. Er suchte das aus was von je her immer für das besudeln stand. Er zwang sie tagelang Blut zu trinken und sich darin zu waschen. Zeigte ihr woher das Blut kam liess sie zusehn wenn er es den Lebenden abzapfte. Immer wieder flüsterte er ihr zu das sie daran die Schuld trüge. Sie allein hätte dies verhindern können. Erst brach ihre Seele dann zerbrach ihr Leib.
Der Geist des jungen Mädchens war verdammt auf immer das zu rächen was man ihr zur Last legte. Sie kam wenn man sie rief und brachte Blut und Verderben mit sich wo immer sie auftauchte. Ein leises Wimmern folgte ihr und steigerte sich wo auch immer sie unter den lebenden wandelte in ein ohrenbetäubendes Klagen.
Das Jetzt:
Sie hatten alles vorbereitet, das Pantagramm, die Blutspender, die Anklage. Nun begannen sie damit im rezidieren des Anrufes sich die Adern zu öffnen. Metallischer Blutgeruch verbreitete sich im Raum als sich die Fugen des Pentagrammes mit dem Blutsopfer füllten. Die Wirte waren bereitgelegt. Es war etwas Unauffälliges, dass durch die Gabe des Geistes eine widernatürliche Form annahm. Sie mussten gefunden werden damit die Plage sich auflöste. Wo sie plaziert würden wusste allein der Geist der 2. Plage. Sie erschien, schön und rein vom Äusseren, verdorben und voll Abscheu im Inneren.
Klagend lauschte sie den Anschuldigungen. Uneheliche Unzucht, Gleichgeschlechtliche Liebe, Hass und Wut die dem Genuss des Alkoholes zuzuschreiben waren. All dies verabscheute sie und sie wusste das Temora darunter auch leiden würde. Viel Überredungskunst war dafür nicht nötig. Ihr wurden die Herde der Sünden genannt und so zog sie gen Bajard. Blut strömte wie Tränen aus dem Himmel als sie durch das Dorf wanderte. Wasser welches als Reinheit an sich galt begann unter ihrer Berührung zu gerinnen. Verdorbenes altes Blut füllte die Fässer und Becken. Jegliche Flüssigkeit wandelte sich in den Taschen derer, die sich in Bajard bewegten zu Blut. Wo man auch hinsah sammelten sich rote Pfützen und litten Lebewesen unter dieser Plage. Den Wirt setzte sie aus an einem Ort wo er niemandem auffiel. Sie kannte das flüchtige Sehen von Leuten und wusste so schnell würde keiner darauf achten.
Dann zog sie weiter nach Berchgard. Auch dort wiederholte sich die Besudelung, welche man ihr angeprangert hatte. Jeder sollte sehen wie schlecht es um die Reinheit dieser Orte aussah. Blut ergoss sich, Wasser und Getränke wandelten sich in Blut, stetiger Gestank verbreitete sich. Auch hier wurde ein Wirt versteckt, unauffällig und abstrus. Würde es je jemandem gelingen sie zu finden? Es interessierte sie nicht mehr, ihre Aufgabe ward erfüllt. So teilte sie sich un 4 Teile und zog sich in ihre 4 Horttäger zurück um zu ruhen bis man sie erneut rief.....
Sie war rein, sie besuchte regelmässig die Messen, die hübsche Jungfrau war ein Vorbild für Tugend und Sitte. Viele ominöse Angebote verschiedenster Leute hatte sie abgelehnt. Bis er kam. In seiner Gier sie zu besitzen ihren Glauben zu brechen, entführte er sie. Er suchte das aus was von je her immer für das besudeln stand. Er zwang sie tagelang Blut zu trinken und sich darin zu waschen. Zeigte ihr woher das Blut kam liess sie zusehn wenn er es den Lebenden abzapfte. Immer wieder flüsterte er ihr zu das sie daran die Schuld trüge. Sie allein hätte dies verhindern können. Erst brach ihre Seele dann zerbrach ihr Leib.
Der Geist des jungen Mädchens war verdammt auf immer das zu rächen was man ihr zur Last legte. Sie kam wenn man sie rief und brachte Blut und Verderben mit sich wo immer sie auftauchte. Ein leises Wimmern folgte ihr und steigerte sich wo auch immer sie unter den lebenden wandelte in ein ohrenbetäubendes Klagen.
Das Jetzt:
Sie hatten alles vorbereitet, das Pantagramm, die Blutspender, die Anklage. Nun begannen sie damit im rezidieren des Anrufes sich die Adern zu öffnen. Metallischer Blutgeruch verbreitete sich im Raum als sich die Fugen des Pentagrammes mit dem Blutsopfer füllten. Die Wirte waren bereitgelegt. Es war etwas Unauffälliges, dass durch die Gabe des Geistes eine widernatürliche Form annahm. Sie mussten gefunden werden damit die Plage sich auflöste. Wo sie plaziert würden wusste allein der Geist der 2. Plage. Sie erschien, schön und rein vom Äusseren, verdorben und voll Abscheu im Inneren.
Klagend lauschte sie den Anschuldigungen. Uneheliche Unzucht, Gleichgeschlechtliche Liebe, Hass und Wut die dem Genuss des Alkoholes zuzuschreiben waren. All dies verabscheute sie und sie wusste das Temora darunter auch leiden würde. Viel Überredungskunst war dafür nicht nötig. Ihr wurden die Herde der Sünden genannt und so zog sie gen Bajard. Blut strömte wie Tränen aus dem Himmel als sie durch das Dorf wanderte. Wasser welches als Reinheit an sich galt begann unter ihrer Berührung zu gerinnen. Verdorbenes altes Blut füllte die Fässer und Becken. Jegliche Flüssigkeit wandelte sich in den Taschen derer, die sich in Bajard bewegten zu Blut. Wo man auch hinsah sammelten sich rote Pfützen und litten Lebewesen unter dieser Plage. Den Wirt setzte sie aus an einem Ort wo er niemandem auffiel. Sie kannte das flüchtige Sehen von Leuten und wusste so schnell würde keiner darauf achten.
Dann zog sie weiter nach Berchgard. Auch dort wiederholte sich die Besudelung, welche man ihr angeprangert hatte. Jeder sollte sehen wie schlecht es um die Reinheit dieser Orte aussah. Blut ergoss sich, Wasser und Getränke wandelten sich in Blut, stetiger Gestank verbreitete sich. Auch hier wurde ein Wirt versteckt, unauffällig und abstrus. Würde es je jemandem gelingen sie zu finden? Es interessierte sie nicht mehr, ihre Aufgabe ward erfüllt. So teilte sie sich un 4 Teile und zog sich in ihre 4 Horttäger zurück um zu ruhen bis man sie erneut rief.....
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Linnet Rysk
Es war eine unruhige Nacht gewesen, mit sehr verstörenden Träumen. Gleich nach dem Aufstehen wollte sie sich vergewissern, dass es kein Traum gewesen war. Sie schlüpfte in ihre Kleidung, griff nach ihrem Umhang und machte sich auf den Weg zum goldenen Lamm. Bald schon stellte Linnet fest, dass es kein Traum gewesen war. Es stank unheimlich, die Pfützen des Vortages säumten blutrot den Wegesrand. Sie ließ ihre Schultern hängen und wollte gerade in den Tavernenkeller, als ihre grünen Augen am Stammtisch auf ein seltsames Kartenspiel fielen. Sie stockte direkt im Schritt und streckte die Hände nach den Karten aus. Auf den Karten waren seltsam verzerrte Figuren abgebildet. Zögernd nahm sie die Karten an sich. Gestern waren die sicherlich noch nicht hier. Noch einmal sah sie sich um, konnte aber sonst nichts mehr entdecken. Sie berichtete Alliestra von ihrem Fund, die ihr riet sich an Sir Rafael zu wenden. Nachdem sie diesen jedoch nicht erreichen konnte, nahm Linnet die Karten mit nach Adoran, nichts ahnend was sie damit anrichten würde.
Während der Sitzung des Regiments verwandelte sich jegliches Wasser in Blut. Nur dem schnellen Eingreifen des Oberstleutnants war es zu verdanken, dass sie damit nicht noch mehr Schaden anrichtete….
Während der Sitzung des Regiments verwandelte sich jegliches Wasser in Blut. Nur dem schnellen Eingreifen des Oberstleutnants war es zu verdanken, dass sie damit nicht noch mehr Schaden anrichtete….
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Alindra de Feruin
Wie wild sprang der Oberstleutnant auf, nachdem er das Artefakte mittels seiner Gabe untersucht hatte. Geübt und rasch handelte er und öffnete ein Tor und verschwand ohne einen Kommentar springen darin. Bevor es sich schloß sputete Alindra ihm hinterher, in dem Glauben, dass sein Verstand besessen oder von dem bösen Objekt angegriffen wurde.
Auf der anderen Seite, sah sie Arenvir wieder verschwinden und folgte ihm hernach, folgte seiner Essenz wieder zurück in diese Heimatsphäre. Plötzlich standen sie nähe der Kutsche von Bajard und er erklärte ihr, dass er das Objekt verstecken wolle, damit es in Adoran und Berchgard keinen Schaden mehr anrichten könne. Gesagt. Getan.
Sie buddelten schnell mit den Händen unter einem Busch ein kleines Loch und versteckten die Tarotkarten darin. Ein Stein wurde darauf gelegt, damit die frische Erde nicht sofort entdeckt werden würde. Ein Blick zum Himmel zeigte, dass sich die roten Wolken schwer wabernd auf Rahal zubewegten und der Plan offenbar geklappt hatte.
So schnell sie gekommen waren, verschwanden die beiden Magier durch ein Tor, das Alindra dieses mal erschuf. Wieder zurück in Adoran wurden von der jungen Magierin Zweifel laut, ob nicht doch eine Zerstörung besser gewesen wäre, da das Artefakt früher oder später sicher gefunden werden würde. Sei es drum, im Moment war es ein Sieg und die Gefahr war vorübergehend und schnell abgewendet worden. In Berchgard kehrte der Normalzustand wieder ein und die Flüssigkeiten verwandelten sich alle zurück, auch Adoran blieb bis auf den kurzen Schauer verschont. Ein ungutes Gefühl ob des unsicheren Verbleib des Artefakts, konnte jede trotz aller Erleichterung und Freude nicht von Alindra weichen. Warum haben sie das Ding nicht versucht zu zerstören, wo sie die Gelegenheit hatten?
Vor der Kommandatur hatten sich schon Widogard und Yette versammelt und eilten herbei um zu Fragen, was vor sich gegangen ist. Alindra erklärte den besorgten Bewohnern und schon bereitstehenden Helfern wage die Lage und zog sich dann erst einmal zurück. Das Fest der Allianz näherte und wollte gesichert werden. Ob und wann die Plage zurückkehrt kann man nie wissen, oder folgt schon auf dem Fuße die Dritte? Vielleicht gar noch schrecklicher? Der Magierin schauderte bei der Vorstellung, was noch alles kommen könne, vor allem wenn die Schrecklichkeit sich noch weiter steigern sollte. Es war schließlich erst die Zwei von Fünfen.
Auf der anderen Seite, sah sie Arenvir wieder verschwinden und folgte ihm hernach, folgte seiner Essenz wieder zurück in diese Heimatsphäre. Plötzlich standen sie nähe der Kutsche von Bajard und er erklärte ihr, dass er das Objekt verstecken wolle, damit es in Adoran und Berchgard keinen Schaden mehr anrichten könne. Gesagt. Getan.
Sie buddelten schnell mit den Händen unter einem Busch ein kleines Loch und versteckten die Tarotkarten darin. Ein Stein wurde darauf gelegt, damit die frische Erde nicht sofort entdeckt werden würde. Ein Blick zum Himmel zeigte, dass sich die roten Wolken schwer wabernd auf Rahal zubewegten und der Plan offenbar geklappt hatte.
So schnell sie gekommen waren, verschwanden die beiden Magier durch ein Tor, das Alindra dieses mal erschuf. Wieder zurück in Adoran wurden von der jungen Magierin Zweifel laut, ob nicht doch eine Zerstörung besser gewesen wäre, da das Artefakt früher oder später sicher gefunden werden würde. Sei es drum, im Moment war es ein Sieg und die Gefahr war vorübergehend und schnell abgewendet worden. In Berchgard kehrte der Normalzustand wieder ein und die Flüssigkeiten verwandelten sich alle zurück, auch Adoran blieb bis auf den kurzen Schauer verschont. Ein ungutes Gefühl ob des unsicheren Verbleib des Artefakts, konnte jede trotz aller Erleichterung und Freude nicht von Alindra weichen. Warum haben sie das Ding nicht versucht zu zerstören, wo sie die Gelegenheit hatten?
Vor der Kommandatur hatten sich schon Widogard und Yette versammelt und eilten herbei um zu Fragen, was vor sich gegangen ist. Alindra erklärte den besorgten Bewohnern und schon bereitstehenden Helfern wage die Lage und zog sich dann erst einmal zurück. Das Fest der Allianz näherte und wollte gesichert werden. Ob und wann die Plage zurückkehrt kann man nie wissen, oder folgt schon auf dem Fuße die Dritte? Vielleicht gar noch schrecklicher? Der Magierin schauderte bei der Vorstellung, was noch alles kommen könne, vor allem wenn die Schrecklichkeit sich noch weiter steigern sollte. Es war schließlich erst die Zwei von Fünfen.
Zuletzt geändert von Alindra de Feruin am Sonntag 8. November 2009, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Tag ein Tag aus sah er sich im Fischerdrof um, was sich wieder verändert hatte und welche Emporkömmlinge dort ihr Unwesen trieben.
Seit er wieder im Dienst der Wehr von Bajard war und seit der Plage wurden die Rundgänge in Bajard länger, denn sie reichten nun auch bis zu den Zelten am Wegkreuz nach Tirell, eine Hilfsgabe aus Rahal. Dort sah er nach, ob nicht rein zufällig jemand herumzündelte weil ihm irgendwelche Flaggen nicht gefielen.
Warum konnten die Leute nicht akzeptieren das Hilfe aus reinem Herzen und ohne Bedingungen zur Verfügung gestellt wird ? Warum musste es solche verbohrten Fanatiker geben.
So trifft er auf Lairja am Zelt und sie machen sich nach einem Gespräch über die alte und neue Plage erneut auf den Weg nach bajard, um etwas zu suchen was wie beim ersten Mal möglicherweise mit der Plage im Zusammenhang stehen könnte.
Es wird alles durchsucht, Zelte , Wände, Häuser öffentlciher Natur, das Milizgebäude. Auf den Wegen zündet Siran Laubhaufen an um wenigstens den elenden Gestank mit etwas Qualm aufzubessern.
Als Verdania zu ihnen sties machten sich 6 Augen auf dem Weg dieses IRGENDETWAS zu finden.
So artetw es langsam zu einem Herbstputz in Bajard aus. Alles was welk und unbekannt schien wurde den Flammen übergeben. Laub Rosen, Geromorkurier, Bäume, alles ging im Qualm des Rauches und dem gierigem reinigendem Feuer auf. Selbst eine herumliegende Schippe auf dem Friedhof fand ihre letzte Station in den Flammen.
Seit er wieder im Dienst der Wehr von Bajard war und seit der Plage wurden die Rundgänge in Bajard länger, denn sie reichten nun auch bis zu den Zelten am Wegkreuz nach Tirell, eine Hilfsgabe aus Rahal. Dort sah er nach, ob nicht rein zufällig jemand herumzündelte weil ihm irgendwelche Flaggen nicht gefielen.
Warum konnten die Leute nicht akzeptieren das Hilfe aus reinem Herzen und ohne Bedingungen zur Verfügung gestellt wird ? Warum musste es solche verbohrten Fanatiker geben.
So trifft er auf Lairja am Zelt und sie machen sich nach einem Gespräch über die alte und neue Plage erneut auf den Weg nach bajard, um etwas zu suchen was wie beim ersten Mal möglicherweise mit der Plage im Zusammenhang stehen könnte.
Es wird alles durchsucht, Zelte , Wände, Häuser öffentlciher Natur, das Milizgebäude. Auf den Wegen zündet Siran Laubhaufen an um wenigstens den elenden Gestank mit etwas Qualm aufzubessern.
Als Verdania zu ihnen sties machten sich 6 Augen auf dem Weg dieses IRGENDETWAS zu finden.
So artetw es langsam zu einem Herbstputz in Bajard aus. Alles was welk und unbekannt schien wurde den Flammen übergeben. Laub Rosen, Geromorkurier, Bäume, alles ging im Qualm des Rauches und dem gierigem reinigendem Feuer auf. Selbst eine herumliegende Schippe auf dem Friedhof fand ihre letzte Station in den Flammen.
Zuletzt geändert von Siran van Zac am Sonntag 8. November 2009, 16:18, insgesamt 4-mal geändert.
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Arenvir von Goldenfall
Frechheit siegt. Dieser Umstand hatte sich heute bemerkbar gemacht.
Eine kurzfristige Entscheidung hatte doch tatsächlich das gewünschte Ergebnis gebracht und ließ ihn beinahe wie einen Helden erscheinen. Das er nicht wirklich beendet hatte, was er anfing, nämlich die Karten zu untersuchen, war unerheblich. Sein Verstand hatte wie eine einrastende Armbrust reagiert, die Gegebenheiten erfasst und seinen Körper in Bewegung versetzt. Völlig intuitiv hatte er das Tarotspiel fort gebracht und sah sich erst, zurückgekehrt in diese Astralebene, bestätigt.
Hoch gespielt und gewonnen? Möglich, sogar ziemlich warscheinlich, denn wenn das Artefakt nicht kompeltt verbraucht war, wären es nun die Rahaler, die sich mit dem Blut befassen müssten und solange die gezwungen waren, zu reagieren, konnten sie kaum agieren.
Doch andererseits meldete sich sein schlechtes Gewissen. Wenig kümmerten ihn die Soldaten und Fanatiker der Feindseite, immerhin zählte er sich selbst in diese Riege zu Hause. Es waren die Menschen. Jene die nach ihren Glaubensgrundsätzen lebten, handelten und genauso in Frieden leben wollten, wie die Bürger, die zu schützen er geschworen hatte.
Doch es hieß nicht von ungefähr Krieg und so verschloss er sein Herz und akzeptierte die nötigen Konsequenzen, wie immer, für König und Vaterland. Die Last auf seinen persönlichen Schultern würde er, wie immer, persönlich zu tragen haben.
Eine kurzfristige Entscheidung hatte doch tatsächlich das gewünschte Ergebnis gebracht und ließ ihn beinahe wie einen Helden erscheinen. Das er nicht wirklich beendet hatte, was er anfing, nämlich die Karten zu untersuchen, war unerheblich. Sein Verstand hatte wie eine einrastende Armbrust reagiert, die Gegebenheiten erfasst und seinen Körper in Bewegung versetzt. Völlig intuitiv hatte er das Tarotspiel fort gebracht und sah sich erst, zurückgekehrt in diese Astralebene, bestätigt.
Hoch gespielt und gewonnen? Möglich, sogar ziemlich warscheinlich, denn wenn das Artefakt nicht kompeltt verbraucht war, wären es nun die Rahaler, die sich mit dem Blut befassen müssten und solange die gezwungen waren, zu reagieren, konnten sie kaum agieren.
Doch andererseits meldete sich sein schlechtes Gewissen. Wenig kümmerten ihn die Soldaten und Fanatiker der Feindseite, immerhin zählte er sich selbst in diese Riege zu Hause. Es waren die Menschen. Jene die nach ihren Glaubensgrundsätzen lebten, handelten und genauso in Frieden leben wollten, wie die Bürger, die zu schützen er geschworen hatte.
Doch es hieß nicht von ungefähr Krieg und so verschloss er sein Herz und akzeptierte die nötigen Konsequenzen, wie immer, für König und Vaterland. Die Last auf seinen persönlichen Schultern würde er, wie immer, persönlich zu tragen haben.
- Serad Mordaran
- Beiträge: 1056
- Registriert: Freitag 1. Mai 2009, 04:39
Sorgsam war die Intriege geplant und ausgeknobelt worden. Die Zelte vor Bajard wurden unter seiner Führung errichtet auf Wunsch des Clerikus Drrusk. Auch er sah das Potential in der Idee und förderte jene um Bajard auf Seiten Rahals zu ziehen. Jedes Detai war sorgsam geplant und allem den Anschein gegeben Rahal höchstselber baue hier vor Bajard ein Lager dessen Zwecke noch unbekannt. Die Gerüchte die der Schatten streute dagegen waren eindeutiger. Feldlager nannte man es und Ruheplatz für bald kommende Truppen Rahals. All dies streute er an den richtigen Stellen in den Tavernen vom Wegekreuz bis Adoran damit diese Nachricht auch nach oben drang im Reiche.
Das diese Plage über das Dorf Bajard reinbrach, war mehr als nur herrvorragend. Ein Fundus von unendlichen Möglichkeiten hatte sich aufgetan und der Clerikus und er wollten dies umbedingt zu nutzen wissen, und allen Anschein nach trug der Baum der Intriege bereits die ersten süssen Früchte. Mehrere Rahaler waren aufgetreten vor Bajard und haben einigkeit demonstriert wann immer es möglich war. Die Zelte waren Herrgerichtet worden mit vielen Schlafplätzen und Ruhestätten darin. Genau so wie es den Gerüchten nach eine Armee auf ihrem Marsch von Rahal aus benötigen würde um Kraft zu schöpfen. Die Bajarder namen diese augenscheinlich karitative Hilfe mehr als Gerne an war doch ihr Dorf verseucht und die gute Seele Rahal würde ihr helfen. Die armen ahnten ja nicht einmal was dort im Gange war und das war auch ganz gut so.
Kichernd webte der dunkele Schatten des Tempels seine Pläne weiter um die Intriege auszubauen. Ein Zwergenpriester hatte sich mit ihm angefreundet und mehrfach schon haben sie zusammen Gejagd und das Gold war reichlich mit vielen huldvollen Worten zum Zwergen geflossen welcher hoch zufrieden wirkte. Der Dunkle wuste wie man mit ihnen umging und Lobte wo er nur konnte des Bergvaters Gnade und stärke neben dem Lukrativen locken mit Purem Gold. Auch jetzt bekamm er wieder eine grössere Menge an Gold zugeschoben. Beinahe Fünfzig Kronen war der Verdienst nur bei dieser einen letzten Jagdn gewesen. Einen wahrhaft königlichen Goldschatz hatte der Zwerg an ihm bisher verdient so das zumindest bisher kein Misstrauen zwischen ihnen vorhanden war. Das der Schatten ihm bewust mehr gab war blanke Absicht und ein appellieren an die natürliche Gier der Zwerge um jenen noch näher zu sich zu ziehen.
Verschwörerisch beugte sich der Dunkle nach Übergabe des Goldes vor und raunte ihm die angeblichen Neuigkeiten zu die so behauptete er brandneu seien und für ihn den weisen Sohn des Berges selbstverständlich Kostenlos!.
Rahal plante einen Angriff auf Berchgard so erzählte er ihm und berichtete von den Kriegern welche er vor Bajard belauscht hatte, und die bereits von dem Tragen seltener Metalle schwärmten welche Rahal aus dem Berg gewinnen wollte. Bewust nannte er nicht das sagenumwobene Mithriel der Zwerge welches ihnen heilig war. Vielmehr versuchte der Dunkle mit seinen Worten den Zwerg zu jener Befürchtung anzustifften. Er zeigte ihm das angeblich vorbereitete Kasernenlager Rahals als welches er die Zelte anpries, und teilte als Besorgt wirkender Bürger jenem Priester seine Ängste und Befürchtungen mit welche Rahal mit Berchgard plane. Immer wieder bemühte sich der Schatten dabei Ängstlich gar Panisch zu wirken um dem Zwergen zu vermitteln das grosse Not herrsche und der Arme Bürger von tiefer Angst geplagt wurde.
Nachdem dann der Mehr als Besorgt wirkende Zwerg abrauschte in Richtung Berchgard eilte auch er mit und verschwand sodann in Richtung Lameriast. Dort so teilte er dem Zwergen mit würde er abwarten weit weg von Rahal und seinen Schergen und weit weg von allem Krieg der heraufbraute. Das der Zwerg ihn vermutlich für feige hielt störte ihn nicht im Mindesten. Die Zeit würde zeigen ob auch jene Intriege Früchte tragen würde. Die Hoffnung dazu hatte er zumindest.
Das diese Plage über das Dorf Bajard reinbrach, war mehr als nur herrvorragend. Ein Fundus von unendlichen Möglichkeiten hatte sich aufgetan und der Clerikus und er wollten dies umbedingt zu nutzen wissen, und allen Anschein nach trug der Baum der Intriege bereits die ersten süssen Früchte. Mehrere Rahaler waren aufgetreten vor Bajard und haben einigkeit demonstriert wann immer es möglich war. Die Zelte waren Herrgerichtet worden mit vielen Schlafplätzen und Ruhestätten darin. Genau so wie es den Gerüchten nach eine Armee auf ihrem Marsch von Rahal aus benötigen würde um Kraft zu schöpfen. Die Bajarder namen diese augenscheinlich karitative Hilfe mehr als Gerne an war doch ihr Dorf verseucht und die gute Seele Rahal würde ihr helfen. Die armen ahnten ja nicht einmal was dort im Gange war und das war auch ganz gut so.
Kichernd webte der dunkele Schatten des Tempels seine Pläne weiter um die Intriege auszubauen. Ein Zwergenpriester hatte sich mit ihm angefreundet und mehrfach schon haben sie zusammen Gejagd und das Gold war reichlich mit vielen huldvollen Worten zum Zwergen geflossen welcher hoch zufrieden wirkte. Der Dunkle wuste wie man mit ihnen umging und Lobte wo er nur konnte des Bergvaters Gnade und stärke neben dem Lukrativen locken mit Purem Gold. Auch jetzt bekamm er wieder eine grössere Menge an Gold zugeschoben. Beinahe Fünfzig Kronen war der Verdienst nur bei dieser einen letzten Jagdn gewesen. Einen wahrhaft königlichen Goldschatz hatte der Zwerg an ihm bisher verdient so das zumindest bisher kein Misstrauen zwischen ihnen vorhanden war. Das der Schatten ihm bewust mehr gab war blanke Absicht und ein appellieren an die natürliche Gier der Zwerge um jenen noch näher zu sich zu ziehen.
Verschwörerisch beugte sich der Dunkle nach Übergabe des Goldes vor und raunte ihm die angeblichen Neuigkeiten zu die so behauptete er brandneu seien und für ihn den weisen Sohn des Berges selbstverständlich Kostenlos!.
Rahal plante einen Angriff auf Berchgard so erzählte er ihm und berichtete von den Kriegern welche er vor Bajard belauscht hatte, und die bereits von dem Tragen seltener Metalle schwärmten welche Rahal aus dem Berg gewinnen wollte. Bewust nannte er nicht das sagenumwobene Mithriel der Zwerge welches ihnen heilig war. Vielmehr versuchte der Dunkle mit seinen Worten den Zwerg zu jener Befürchtung anzustifften. Er zeigte ihm das angeblich vorbereitete Kasernenlager Rahals als welches er die Zelte anpries, und teilte als Besorgt wirkender Bürger jenem Priester seine Ängste und Befürchtungen mit welche Rahal mit Berchgard plane. Immer wieder bemühte sich der Schatten dabei Ängstlich gar Panisch zu wirken um dem Zwergen zu vermitteln das grosse Not herrsche und der Arme Bürger von tiefer Angst geplagt wurde.
Nachdem dann der Mehr als Besorgt wirkende Zwerg abrauschte in Richtung Berchgard eilte auch er mit und verschwand sodann in Richtung Lameriast. Dort so teilte er dem Zwergen mit würde er abwarten weit weg von Rahal und seinen Schergen und weit weg von allem Krieg der heraufbraute. Das der Zwerg ihn vermutlich für feige hielt störte ihn nicht im Mindesten. Die Zeit würde zeigen ob auch jene Intriege Früchte tragen würde. Die Hoffnung dazu hatte er zumindest.
Zuletzt geändert von Serad Mordaran am Montag 9. November 2009, 18:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Rafael von Arganta
Sie hatten diese Gestalt durch ganz Berchgard verfolgt, waren hier und da stehen geblieben, hatten versucht zu reden sie auf zu halten und waren atemlos vor Schreck als sie durch sie einfach hindurchschritt.
Rafael war fest im Glauben gewesen das dieser sie aufhalten könnte.
Eluive ... Temora, sie im Namen der Kinder Temoras ansprechend.
Ihre Tugenden nennend dabei doch nichts.
Sie reagierte in ihrer ... Trauer nicht, hinterließ das Blut das alles verwandelte.
Tatenlos nur konnten sie zusehen, ohne sie fassen oder auf sich aufmerksam zu machen.
Zu guter Letzt mischten sich noch Rabendiener ein.
Als wäre das Chaos alleine noch nicht genug.
Sie drangen in seinen Kopf ein, flüsterten und er konnte nur vor Zorn erbeben.
Hatten sie etwas damit zu tun ?
Er wusste es nicht, doch wenn es nach ihm ging waren sie eh an allem Schuld.
An dem Abend vermochten sie nicht mehr viel zu tun, doch Linnet war es die die Spur dann Glücklicherweise fand um wenigsens Berchgard zu erlösen.
Rafael war fest im Glauben gewesen das dieser sie aufhalten könnte.
Eluive ... Temora, sie im Namen der Kinder Temoras ansprechend.
Ihre Tugenden nennend dabei doch nichts.
Sie reagierte in ihrer ... Trauer nicht, hinterließ das Blut das alles verwandelte.
Tatenlos nur konnten sie zusehen, ohne sie fassen oder auf sich aufmerksam zu machen.
Zu guter Letzt mischten sich noch Rabendiener ein.
Als wäre das Chaos alleine noch nicht genug.
Sie drangen in seinen Kopf ein, flüsterten und er konnte nur vor Zorn erbeben.
Hatten sie etwas damit zu tun ?
Er wusste es nicht, doch wenn es nach ihm ging waren sie eh an allem Schuld.
An dem Abend vermochten sie nicht mehr viel zu tun, doch Linnet war es die die Spur dann Glücklicherweise fand um wenigsens Berchgard zu erlösen.
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Finn Wessels
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Alexia Raid
*Sie war auf den weg nach Bajard als plötzlich der Boden aufriss und Tentaceln sich daraus schlingen und sich zu Bäumen aus blut bildeten.Viele Elementare suchten Bajard heim Sie und Sahira versuchten diese zu bekämpfen aber es war aussuchtslos wie es auch einige Rahaler sagten.Als sie dann Zuhause war suchte ein Soldat der Allianz sie auf und teilte ihr mit das Herr Bernau ihn schickte mit folgender Order des Sires von Arganta*
Der Sire wünscht das Ihr unverzüglich einige Wachen der Allianz zusammen sucht und sie in Berchgard stationiert um der Gefahr welche in Bajard wütet gewahr zu werden falls es dazu komme.
*Sofort machte sie sich auf den weg und zog zuerst Ihre Schwester aus dem Bett und half ihr dabei in die Rüstung zu kommen.Gemeinsam suchten sie dann einige Soldaten der Allianz zusammen und Alexia stationierte sie an verschiedenen Stellen in Berchgard.Alexia befahl den Soldaten bei dem kleinsten anzeichen von Blut oder Tentaceln Alarm zu schlagen. Ebenso teilte sie auch die Nachtwache ein*
Der Sire wünscht das Ihr unverzüglich einige Wachen der Allianz zusammen sucht und sie in Berchgard stationiert um der Gefahr welche in Bajard wütet gewahr zu werden falls es dazu komme.
*Sofort machte sie sich auf den weg und zog zuerst Ihre Schwester aus dem Bett und half ihr dabei in die Rüstung zu kommen.Gemeinsam suchten sie dann einige Soldaten der Allianz zusammen und Alexia stationierte sie an verschiedenen Stellen in Berchgard.Alexia befahl den Soldaten bei dem kleinsten anzeichen von Blut oder Tentaceln Alarm zu schlagen. Ebenso teilte sie auch die Nachtwache ein*
Zuletzt geändert von Alexia Raid am Mittwoch 11. November 2009, 00:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Nuria Mondin
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Sie saß noch eine ganze Weile auf der Hängebrücke des Gartens der Schwestern, die schwarze Katze auf dem Arm, ihre Nähe genießend und sie zärtlich kraulend. Sie war erschöpft, eigentlich hätte sie den Schlaf gut gebrauchen können - aber ihre Gedanken gingen und materten. Zu viel, was an diesem Abend geschehen war.
Es begann damit, dass Laran sie abgeholt hatte, um das Wirken der Arkorither mit anzusehen. Ein Vertrauensbeweis, den sie ihm hoch anrechnete. Obwohl dieser Mann doch genau das Gegenteil verkörperte, so fühlte sie nichts als Wärme, Fürsorge und Zutrauen, wenn sie an den aufstrebenden Templer dachte. Ein Paradoxon an sich. Sie musste sich eingestehen, dass sie beeindruckt war von der Zielstrebigkeit und Effizienz, mit der er sein Werk vollrichtete. Auf eine gewisse Weise erinnerte er sie an sich selbst - vor einigen Jahren, als sie noch ihren Weg suchte. Und so spielte sie die geheimnisvolle Fremde, hielt sich zurück, verbarg ihr sonst so offenes und warmherziges Wesen.
Aber hatte sie ihn wirklich gefunden? Mit jener Frage wurde sie an diesem Abend einmal mehr konfrontiert. Die Arkorither scheiterten bei dem Versuch, den blutigen Kamm fortzureißen und lösten stattdessen einen ganzen Wald aus Verseuchung und blutige Schreckenswesen aus. Mitten in dem perfiden Chaos traf sie auf eine andere Vertraute, mit der sie hier nun so gar nicht gerechnet hatte- Shalaryl, die Waldelfe. Die Situation drohte schwierig zu werden. Die Dunklen durften sie auf keinen Fall mit der Elfe sehen, wenn sie sich ihr vertraut zeigte. Und die Elfe sollte besser nicht wissen, dass sie sich ganz ausgezeichnet mit deren Erzfeinden verstand. Und dann war da noch das blutige Chaos, was vor ihr lag und ihr gänzlich gegen den Strich ging. Sie traf eine Entscheidung - Flucht nach vorn.
Für einige Momente verschwamm die Welt vor ihren Augen, als sie zu einer Gestalt wurde, die Vielen wohl das Blut in den Adern gefrieren lassen würde nur bei ihrem Anblick. Ihre Sinne schärften sich, sie roch Blut - und in ihr loderte unkontrolliert der Wille zu rächen. Die kalten, leeren Augen fokussierten den ersten Blutelementar. Die Muskeln der dünnen, durchscheinenden Haut spannten sich und die Finger krümmten sich krampfhaft. Bläulich unterlaufene Fingernägel wurden zu Waffen, als sie geradlinig und ohne einen Moment des Zögerns auf ihr erstes Opfer zuschwebte - und ein markerschütterndes, unheilvolles Kreischen ließ in der Umgebung keinen Zweifel, dass hier jemand WIRKLICH sauer war.
Nur kurze Zeit später hatte der Rachegeist ein Blutbad unter den Blutwesen angerichtet - sie zerfetzte mit bloßen Händen und Bissen, was ihr zu nahe kam - ohne Rücksicht auf Verluste. Diese Tölpel von Menschen, die da auch noch herumturnten, schienen gar nicht zu merken, wie knapp sie dem entgingen, gleich mit zerfetzt zu werden. Ständig mussten sie ihr wieder vor der Nase herumturnen, trotz mehrfacher Warnungen. Und mit jedem Wesen, was sie zerriss, wuchs die unbändige Wut, steigerte sich ihr Drang zu rächen. Mehr und mehr geriet sie in Rage- bis sie den Kamm erreichte. Doch jenen schien das herzlich wenig zu interessieren. Zumindest so viel klaren Verstand hatte sie noch, Proben zu nehmen. Doch schnell erkannte sie, dass sich das Problem nicht lösen ließ, wenn man nicht die Ursache bekämpfte. Die Wesen rückten nach, wurden nicht weniger. Sie beschloss mit dem letzten Funken Verstand, dass Rückzug hier die einzig sinnvolle Alternative war - und eine gründliche Untersuchung der Proben auf andere Art und Weise.
Doch - es kam anders. Sie hatte der Elfe knapp den Rückzug vermittelt - als jene unvermittelt aufgehalten wurde - von einem Letharen mit gespannter Armbrust. Sie verharrte. Beobachtete. Ihr Blick wanderte zwischen den beiden hin und her. Was tun? Wen schützen? Es war nicht ihre Baustelle - es war der Kampf der zwei. Aber sollte sie eingreifen? Den Schwachen schützen? Oder war es hier natürliche Selektion, die besser nicht beeinflusst werden sollte? Ihre Gedanken rasten - und wurden unvermittelt durch ihre Instinkte verdrängt. Die Elfe war unwürdig, sie hatte sich selber in Gefahr gebracht. Ein schwaches Wesen- und sie sah durchaus appetitlich aus. Aber der Lethar - männlich, taktisch zweifelsohne nicht ganz auf den Kopf gefallen - aber er würde diesem Schmach der Natur nur beistehen! Er würde weitere Opfer hier nur begrüßen. Sie spürte förmlich, wie es sie drängte, ihre Zähne in das blaue Fleisch zu schlagen. Doch wenn sie in die kalten Augen von ihm sah - sah sie einen Teil der eigenen Emotion, kühler, verabscheuender, weniger lodernd. Und jenem Blick schloss sie sichgerne an - und die Waldelfe wirkte einmal mehr äußerst verlockend. Ein letzter Funken Verstand drängte sie - wenn sie die zwei noch lange beobachtete, würde das nicht gut enden. Gar nicht gut.
Ihr Glück war, dass dieses Gefühlsintermezzo je von einem Blutelementar unterbrochen wurde, was ihr von hinten einen Feuerpfeil in den Rücken schoss. Der Schmerz war leicht und eher oberflächlich, aber er genügte, um das ohnehin schon äußerst gereizte Wesen sich umwenden und auf der Stelle auf den Angreifer stürzen zu lassen. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis nicht mehr als eine der vielen Blutfützen von dem Elementar zeugten. Doch dann spürte sie etwas Anderes - sie spürte, wie ihre Kraft ermattete. Sie war schon zu lange in dieser Form unterwegs. Sie floh zwischen die Häuser und spürte, wie ihre normale Gestalt zurückkehrte.
Es blieb ihr nicht lange zu verschnaufen. Die Sorge um ihre langjährige elfische Begleitung ließ sie nicht los. Und sie traf eine weitere Entscheidung. Sie würde dafür sorgen, dass auch im kleinen an diesem Abend die Waage nicht kippte - egal zu welcher Seite. Einmal mehr sammelte sie ihre geistigen Kräfte. Unauffällig kroch die Schlange schließlich, im Gras verborgen, zurück an die Stelle des Aufeinandertreffens. Sie bezeugte, wie beide am Boden lagen - offenkundig verletzt vom Kampf, sowohl Lethar als auch Elfe. Allerdings sammelte sich der Lethar schneller und nutzte die Gelegenheit, die Elfe zu fesseln und zu verschleppen. Unauffällig folgte sie den beiden. Die Konzentration fiel ihr schwer, doch mental zupfte sie ein wenig an den Knoten. Vielleicht, so hoffte sie, würde sich die Elfe so selbst befreien können und sie bräuchte sich nicht weiter zu sorgen.
Die Hoffnung war falsch. Offenkundig war die Elfe so schwach, dass der Lethar sie ungehindert nach Rahal mit der Kutsche bringen konnte. Sie hatte andere Wege zu reisen - und so erwartete eine kleine Ratte in der Niesche der rahaler Stadtmauer bereits auf das ungleiche Duo, als es eintraf. Sie verfolgte die beiden, unauffällig, Kanäle, Rillen, Artgenossen als Tarnung nutzend. Nach einem kleinen Ausflug in die Stadt, bei dem er sicher ging, dass er nicht verfolgt wurde, brachte er die Elfe schließlich vor das Tor. Lud sie dort ab wie ein nasser Sack. Hob die Pantherklaue.
Sie MUSSTE handeln. Wenn sie es jetzt nicht tat, wäre die Elfe hinüber. Das wusste sie. Aber nach wie vor widerstrebte es ihrer Grundüberzeugung, in solche kleinen Auseinandersetzungen einzugreifen. Selektion ist Teil des natürlichen Gleichgewichtes. Aber Shalaryl war ihre wichtigste Informandin auf Elfenseite. In diesem Fall fand sie die Selektion einfach - unpraktisch. Und sie tat etwas, was sie eigentlich hatte vermeiden wollen - sie schützte die Elfe, indem sie die Luft verhärtete und so die Wucht des Waffenhiebes abbremste. Nicht genug, um die Elfe unversehrt zu lassen, aber zumindest, um Lebensgefahr und abgetrennte Glieder zu vermeiden. Zum ersten Mal hatte sie in den Prozess natürlicher Auslese eingegriffen. Und nun, im Nachhinein, haderte sie damit, ob das richtig war, ihre Aufgabe - oder ob sie da nicht doch den persönlichen Belangen Vortritt gegeben hatte. War es wirklich richtig? Aber hätte sie sich nicht schuldig gefühlt, hätte sie die Elfe einfach sterben lassen?
Ein Teil von ihr sagte ihr, dass sie gut für ihre Aufgabe gehandelt hatte. Ohne Informationen und Beziehungen kein Handeln für das Gleichgewicht und in dem Sinn war die Elfe nunmal Schlüsselfigur.
Ein anderer Teil nagte heftig an ihrem Gewissen - natürliche Selektion unterbinden, das war ganz und gar nicht sauber. Und da war noch die andere, quälende Frage. Hätte sie nicht einen anderen, ihr unbekannten Elfen genauso geschützt? Sie musste sich eingestehen, dass sie nicht so kühl und geradlinig ihre Aufgabe erfüllte, wie sie das von sich erhofft hatte. Sie fühlte sich enttäuscht von sich selbst - sie fühlte sich unsicher. Morgen würde sie auf den Platz der Kraft gehen und den Einklang mit dem Lied suchen. Sie hoffte, sie würde dann klarer sehen, was der beste Weg war. Und da blieb ja auch immer noch die Plage in Bajard, die beseitigt werden wollte.
Die Elfe war unbeschadet entkommen. Alles in allem war eigentlich - nichts passiert. Eine Ratte hatte ein Katz- und Mausspiel beobachtet, in dem erst die Katze die Maus und dann die Maus die Katze ausgetrickt hatte, und alle gingen ihre Wege. So hätte es wohl jeder Beobachter beschrieben. Gerne hätte auch sie daran geglaubt. Doch sie wusste es besser und stritt weiter mit ihrem Gewissen.
Es begann damit, dass Laran sie abgeholt hatte, um das Wirken der Arkorither mit anzusehen. Ein Vertrauensbeweis, den sie ihm hoch anrechnete. Obwohl dieser Mann doch genau das Gegenteil verkörperte, so fühlte sie nichts als Wärme, Fürsorge und Zutrauen, wenn sie an den aufstrebenden Templer dachte. Ein Paradoxon an sich. Sie musste sich eingestehen, dass sie beeindruckt war von der Zielstrebigkeit und Effizienz, mit der er sein Werk vollrichtete. Auf eine gewisse Weise erinnerte er sie an sich selbst - vor einigen Jahren, als sie noch ihren Weg suchte. Und so spielte sie die geheimnisvolle Fremde, hielt sich zurück, verbarg ihr sonst so offenes und warmherziges Wesen.
Aber hatte sie ihn wirklich gefunden? Mit jener Frage wurde sie an diesem Abend einmal mehr konfrontiert. Die Arkorither scheiterten bei dem Versuch, den blutigen Kamm fortzureißen und lösten stattdessen einen ganzen Wald aus Verseuchung und blutige Schreckenswesen aus. Mitten in dem perfiden Chaos traf sie auf eine andere Vertraute, mit der sie hier nun so gar nicht gerechnet hatte- Shalaryl, die Waldelfe. Die Situation drohte schwierig zu werden. Die Dunklen durften sie auf keinen Fall mit der Elfe sehen, wenn sie sich ihr vertraut zeigte. Und die Elfe sollte besser nicht wissen, dass sie sich ganz ausgezeichnet mit deren Erzfeinden verstand. Und dann war da noch das blutige Chaos, was vor ihr lag und ihr gänzlich gegen den Strich ging. Sie traf eine Entscheidung - Flucht nach vorn.
Für einige Momente verschwamm die Welt vor ihren Augen, als sie zu einer Gestalt wurde, die Vielen wohl das Blut in den Adern gefrieren lassen würde nur bei ihrem Anblick. Ihre Sinne schärften sich, sie roch Blut - und in ihr loderte unkontrolliert der Wille zu rächen. Die kalten, leeren Augen fokussierten den ersten Blutelementar. Die Muskeln der dünnen, durchscheinenden Haut spannten sich und die Finger krümmten sich krampfhaft. Bläulich unterlaufene Fingernägel wurden zu Waffen, als sie geradlinig und ohne einen Moment des Zögerns auf ihr erstes Opfer zuschwebte - und ein markerschütterndes, unheilvolles Kreischen ließ in der Umgebung keinen Zweifel, dass hier jemand WIRKLICH sauer war.
Nur kurze Zeit später hatte der Rachegeist ein Blutbad unter den Blutwesen angerichtet - sie zerfetzte mit bloßen Händen und Bissen, was ihr zu nahe kam - ohne Rücksicht auf Verluste. Diese Tölpel von Menschen, die da auch noch herumturnten, schienen gar nicht zu merken, wie knapp sie dem entgingen, gleich mit zerfetzt zu werden. Ständig mussten sie ihr wieder vor der Nase herumturnen, trotz mehrfacher Warnungen. Und mit jedem Wesen, was sie zerriss, wuchs die unbändige Wut, steigerte sich ihr Drang zu rächen. Mehr und mehr geriet sie in Rage- bis sie den Kamm erreichte. Doch jenen schien das herzlich wenig zu interessieren. Zumindest so viel klaren Verstand hatte sie noch, Proben zu nehmen. Doch schnell erkannte sie, dass sich das Problem nicht lösen ließ, wenn man nicht die Ursache bekämpfte. Die Wesen rückten nach, wurden nicht weniger. Sie beschloss mit dem letzten Funken Verstand, dass Rückzug hier die einzig sinnvolle Alternative war - und eine gründliche Untersuchung der Proben auf andere Art und Weise.
Doch - es kam anders. Sie hatte der Elfe knapp den Rückzug vermittelt - als jene unvermittelt aufgehalten wurde - von einem Letharen mit gespannter Armbrust. Sie verharrte. Beobachtete. Ihr Blick wanderte zwischen den beiden hin und her. Was tun? Wen schützen? Es war nicht ihre Baustelle - es war der Kampf der zwei. Aber sollte sie eingreifen? Den Schwachen schützen? Oder war es hier natürliche Selektion, die besser nicht beeinflusst werden sollte? Ihre Gedanken rasten - und wurden unvermittelt durch ihre Instinkte verdrängt. Die Elfe war unwürdig, sie hatte sich selber in Gefahr gebracht. Ein schwaches Wesen- und sie sah durchaus appetitlich aus. Aber der Lethar - männlich, taktisch zweifelsohne nicht ganz auf den Kopf gefallen - aber er würde diesem Schmach der Natur nur beistehen! Er würde weitere Opfer hier nur begrüßen. Sie spürte förmlich, wie es sie drängte, ihre Zähne in das blaue Fleisch zu schlagen. Doch wenn sie in die kalten Augen von ihm sah - sah sie einen Teil der eigenen Emotion, kühler, verabscheuender, weniger lodernd. Und jenem Blick schloss sie sichgerne an - und die Waldelfe wirkte einmal mehr äußerst verlockend. Ein letzter Funken Verstand drängte sie - wenn sie die zwei noch lange beobachtete, würde das nicht gut enden. Gar nicht gut.
Ihr Glück war, dass dieses Gefühlsintermezzo je von einem Blutelementar unterbrochen wurde, was ihr von hinten einen Feuerpfeil in den Rücken schoss. Der Schmerz war leicht und eher oberflächlich, aber er genügte, um das ohnehin schon äußerst gereizte Wesen sich umwenden und auf der Stelle auf den Angreifer stürzen zu lassen. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis nicht mehr als eine der vielen Blutfützen von dem Elementar zeugten. Doch dann spürte sie etwas Anderes - sie spürte, wie ihre Kraft ermattete. Sie war schon zu lange in dieser Form unterwegs. Sie floh zwischen die Häuser und spürte, wie ihre normale Gestalt zurückkehrte.
Es blieb ihr nicht lange zu verschnaufen. Die Sorge um ihre langjährige elfische Begleitung ließ sie nicht los. Und sie traf eine weitere Entscheidung. Sie würde dafür sorgen, dass auch im kleinen an diesem Abend die Waage nicht kippte - egal zu welcher Seite. Einmal mehr sammelte sie ihre geistigen Kräfte. Unauffällig kroch die Schlange schließlich, im Gras verborgen, zurück an die Stelle des Aufeinandertreffens. Sie bezeugte, wie beide am Boden lagen - offenkundig verletzt vom Kampf, sowohl Lethar als auch Elfe. Allerdings sammelte sich der Lethar schneller und nutzte die Gelegenheit, die Elfe zu fesseln und zu verschleppen. Unauffällig folgte sie den beiden. Die Konzentration fiel ihr schwer, doch mental zupfte sie ein wenig an den Knoten. Vielleicht, so hoffte sie, würde sich die Elfe so selbst befreien können und sie bräuchte sich nicht weiter zu sorgen.
Die Hoffnung war falsch. Offenkundig war die Elfe so schwach, dass der Lethar sie ungehindert nach Rahal mit der Kutsche bringen konnte. Sie hatte andere Wege zu reisen - und so erwartete eine kleine Ratte in der Niesche der rahaler Stadtmauer bereits auf das ungleiche Duo, als es eintraf. Sie verfolgte die beiden, unauffällig, Kanäle, Rillen, Artgenossen als Tarnung nutzend. Nach einem kleinen Ausflug in die Stadt, bei dem er sicher ging, dass er nicht verfolgt wurde, brachte er die Elfe schließlich vor das Tor. Lud sie dort ab wie ein nasser Sack. Hob die Pantherklaue.
Sie MUSSTE handeln. Wenn sie es jetzt nicht tat, wäre die Elfe hinüber. Das wusste sie. Aber nach wie vor widerstrebte es ihrer Grundüberzeugung, in solche kleinen Auseinandersetzungen einzugreifen. Selektion ist Teil des natürlichen Gleichgewichtes. Aber Shalaryl war ihre wichtigste Informandin auf Elfenseite. In diesem Fall fand sie die Selektion einfach - unpraktisch. Und sie tat etwas, was sie eigentlich hatte vermeiden wollen - sie schützte die Elfe, indem sie die Luft verhärtete und so die Wucht des Waffenhiebes abbremste. Nicht genug, um die Elfe unversehrt zu lassen, aber zumindest, um Lebensgefahr und abgetrennte Glieder zu vermeiden. Zum ersten Mal hatte sie in den Prozess natürlicher Auslese eingegriffen. Und nun, im Nachhinein, haderte sie damit, ob das richtig war, ihre Aufgabe - oder ob sie da nicht doch den persönlichen Belangen Vortritt gegeben hatte. War es wirklich richtig? Aber hätte sie sich nicht schuldig gefühlt, hätte sie die Elfe einfach sterben lassen?
Ein Teil von ihr sagte ihr, dass sie gut für ihre Aufgabe gehandelt hatte. Ohne Informationen und Beziehungen kein Handeln für das Gleichgewicht und in dem Sinn war die Elfe nunmal Schlüsselfigur.
Ein anderer Teil nagte heftig an ihrem Gewissen - natürliche Selektion unterbinden, das war ganz und gar nicht sauber. Und da war noch die andere, quälende Frage. Hätte sie nicht einen anderen, ihr unbekannten Elfen genauso geschützt? Sie musste sich eingestehen, dass sie nicht so kühl und geradlinig ihre Aufgabe erfüllte, wie sie das von sich erhofft hatte. Sie fühlte sich enttäuscht von sich selbst - sie fühlte sich unsicher. Morgen würde sie auf den Platz der Kraft gehen und den Einklang mit dem Lied suchen. Sie hoffte, sie würde dann klarer sehen, was der beste Weg war. Und da blieb ja auch immer noch die Plage in Bajard, die beseitigt werden wollte.
Die Elfe war unbeschadet entkommen. Alles in allem war eigentlich - nichts passiert. Eine Ratte hatte ein Katz- und Mausspiel beobachtet, in dem erst die Katze die Maus und dann die Maus die Katze ausgetrickt hatte, und alle gingen ihre Wege. So hätte es wohl jeder Beobachter beschrieben. Gerne hätte auch sie daran geglaubt. Doch sie wusste es besser und stritt weiter mit ihrem Gewissen.
Zuletzt geändert von Nuria Mondin am Mittwoch 11. November 2009, 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Laran Drrusk
Der Blick des Templers in schwarzer Tracht ruhte auf den Zeilen welche er eben verfasste. Der Raum als solches war in Dunkelheit getaucht, einzig einige flackernde Kerzen spendeten eben so genügend Licht um sein Werk, zumindest für ihn, ausreichend zu beleuchten. Das Buch war bereits mit vielen solcher Texte angereichert worden, Teils detaillierte Berichte diverser Ereignisse oder nur kurze, Stichpunktartige Zusammenfassungen. Ab und an mit exakten Daten versehen wirkte das Werk in seiner Gesamtheit wohl recht konfus.
15. Rabenmond 252
Die Situation in Bajard war nach dem von uns geplanten Eingreifen der Akorither nur weiter eskaliert. Mir war bereits zum Zeitpunkt des Rückzuges bewusst das wir den Zustand, sollten unsere Pläne jemals wirksam werden wollen unbedingt beheben mussten. Nur hatte, wie so oft schon, niemand erwähnt wie schwer das Schluss endlich werden würde. Ich kann von Glück sprechen das mich, neben einigen Gläubigen aus dem Bund der Burg Eisenwart noch der Schatten begleitete, auch wenn ich das natürlich öffentlich so nicht kund tun würde.
Der Kampf um zu dem Fokus vor zu rücken den es zu vernichten galt war hart, langwierig und vor allem blutig. Einige Bajardler, darunter Hauptmann Scherenbrueck durften gehörig Federn lassen trugen jedoch ihren Teil bei. Die verbissene Standfestigkeit des Hauptmannes wirkte durchaus beeindruckend auf mich, auch wenn ich an diesem Punkt einräumen muss das mich meine Aufgabe die kämpfenden Recken so gut es ging zu unterstützen völlig ausfüllte und ich die eigentlichen Vorgänge nur am Rande meiner Wahrnehmungskraft bemerkte.
Der Umstand das ich das Ritual zur Versiegelung des Fokus nicht allein durch führen musste war ein weiterer Punkt der mich nur auf meine unzureichenden Fähigkeiten hin wies. Es ist in der Tat an der Zeit meine Erfahrung im Umgang mit derlei deutlich zu vertiefen. Ohne jene Frau die, wie so oft schon, an meiner Seite stand bin ich nicht sicher ob ich das Ritual hätte erfolgreich beenden können. Natürlich ist auch das ein Umstand den ich so niemals äußern werde. Die Allmacht des Herren die nötig war den Fokus zum Schweigen zu bringen hätte mich um ein Haar einfach zerrissen. Noch jetzt, 2 Tage später bin ich nicht im Vollbesitz meiner Kräfte. Meine Hände zittern während ich mich nur allmählich wirklich zu erholen beginne. Wieder einmal bin voller Vertrauen und ohne hinreichende Vorbereitung in eine Situation gegangen die meine Fähigkeiten genau genommen überstieg. Ein Umstand den man nüchtern betrachtet entweder als 'gewagt' oder 'töricht' bezeichnen muss. Ich werde Clericus von Weidenheim bei Zeiten aufsuchen um mein Wissen dort hingehend zu vertiefen. (Anmerkung: derzeit tendiere ich zu 'gewagt').
Das versiegeln dieses 'Fokus' hatte also seinen Preis mehr als hinreichen gefordert, nun ist es an der Zeit zu sehen das die ursprünglichen Pläne wieder auf genommen werden. Viele weitere Gespräche warten in nächster Zukunft..
15. Rabenmond 252
Die Situation in Bajard war nach dem von uns geplanten Eingreifen der Akorither nur weiter eskaliert. Mir war bereits zum Zeitpunkt des Rückzuges bewusst das wir den Zustand, sollten unsere Pläne jemals wirksam werden wollen unbedingt beheben mussten. Nur hatte, wie so oft schon, niemand erwähnt wie schwer das Schluss endlich werden würde. Ich kann von Glück sprechen das mich, neben einigen Gläubigen aus dem Bund der Burg Eisenwart noch der Schatten begleitete, auch wenn ich das natürlich öffentlich so nicht kund tun würde.
Der Kampf um zu dem Fokus vor zu rücken den es zu vernichten galt war hart, langwierig und vor allem blutig. Einige Bajardler, darunter Hauptmann Scherenbrueck durften gehörig Federn lassen trugen jedoch ihren Teil bei. Die verbissene Standfestigkeit des Hauptmannes wirkte durchaus beeindruckend auf mich, auch wenn ich an diesem Punkt einräumen muss das mich meine Aufgabe die kämpfenden Recken so gut es ging zu unterstützen völlig ausfüllte und ich die eigentlichen Vorgänge nur am Rande meiner Wahrnehmungskraft bemerkte.
Der Umstand das ich das Ritual zur Versiegelung des Fokus nicht allein durch führen musste war ein weiterer Punkt der mich nur auf meine unzureichenden Fähigkeiten hin wies. Es ist in der Tat an der Zeit meine Erfahrung im Umgang mit derlei deutlich zu vertiefen. Ohne jene Frau die, wie so oft schon, an meiner Seite stand bin ich nicht sicher ob ich das Ritual hätte erfolgreich beenden können. Natürlich ist auch das ein Umstand den ich so niemals äußern werde. Die Allmacht des Herren die nötig war den Fokus zum Schweigen zu bringen hätte mich um ein Haar einfach zerrissen. Noch jetzt, 2 Tage später bin ich nicht im Vollbesitz meiner Kräfte. Meine Hände zittern während ich mich nur allmählich wirklich zu erholen beginne. Wieder einmal bin voller Vertrauen und ohne hinreichende Vorbereitung in eine Situation gegangen die meine Fähigkeiten genau genommen überstieg. Ein Umstand den man nüchtern betrachtet entweder als 'gewagt' oder 'töricht' bezeichnen muss. Ich werde Clericus von Weidenheim bei Zeiten aufsuchen um mein Wissen dort hingehend zu vertiefen. (Anmerkung: derzeit tendiere ich zu 'gewagt').
Das versiegeln dieses 'Fokus' hatte also seinen Preis mehr als hinreichen gefordert, nun ist es an der Zeit zu sehen das die ursprünglichen Pläne wieder auf genommen werden. Viele weitere Gespräche warten in nächster Zukunft..
- Drakhon Sokarth
- Beiträge: 612
- Registriert: Donnerstag 13. März 2008, 03:43
Die mit blutigen Pfützen übersäten Straßen des kleinen Fischerdorfes waren größtenteils leergefegt, die meisten Einwohner hatten dieses verfluchte Dorf schon kurz nach dem Ausbruch der Plage verlassen und nur wenige blieben zurück.
Ein kühler Windstoß ließ die verzierte Robe auftanzen während die hoch gewachsene Gestalt durch die Mondlicht beschienenen Gassen wanderte. Wie ein dichtes Leichentuch lag der Gestank von Blut über den Dächern des Dorfes, das leise Pulsieren welches von den Blutbäumen ausging war das einzige Geräusch das die bleierne Stille der Nacht durchbrach neben den vereinzelten Schreien, über dem Dorf kreisender Raben. Doch da war noch etwas, ein leises ungleichmäßiges Schnaufen, welches immer wieder von einem verängstigten, leidvollen Wimmern begleitet wurde. Dort, am Ende der Gasse kauerte sie, die verwahrloste, heruntergekommene gestalt eines alten Mannes der zwischen einigen Fässern und Kisten in seinem eigenen Blut lag. Die Dächer, welche Abschüssig in die Gasse ragten waren Gesäumt mit schwarz gefiederten Siluetten, ein bizarres Publikum für ein grausiges Schauspiel.
Es schien fast als würde die Gestalt des Rabendieners über den blutbefleckten Boden schweben, als er in die Gasse trat und stetig die Distanz zwischen sich und dem Mann zwischen den Fässern verringerte.
Der alte Mann hob träge das Haupt, als der Schatten des Rabendieners über seinen Körper empor wuchs, und er dessen dunkle Siluette, welche vor dem matten Mondlicht aufragte, betrachtete.
“Ich fürchte den Tot nicht!”, waren seine trotzigen Worte die er dem Rabendiener voll Verachtung entgegen spuckte. “Ich hatte ein erfülltes Leben…”, ein Husten schüttelte seinen geschundenen Körper. “…quäl mich ruhig, wenn es dir Spaß macht am Ende werde ich es sein der Frieden findet!”
Der Kopf des Dieners ruckte einwenig zur Seite, als wolle er den Mann aus einer anderen Perspektive betrachten. Die Raben auf den Dächern stimmten einige Herzschläge ein höhnisches Konzert dissonanten Kreischens an ehe er die Hand hob und sie verstummten.
“Du hättest diesen Ort verlassen sollen, als du es noch konntest nicht der Tot ist es den du fürchten solltest, sondern das was dich danach erwartet.” , Die Worte flossen kalt und Emotionslos über die schmalen blassen Lippen der Gestalt und gerade als der Mann mit einem verhöhnenden Lachen antworten wollte schlossen sich die ersten Blutwurzeln um seine Gelenke.
Es begann ein Kampf, der für den alten Mann bereits verloren war noch ehe er begann. Es dauerte keine fünf Minuten das sein Leib halb ins aufgeweichte Erdreich gezogen wurde, blanke Panik und nacktes Entsetzen lag auf seinen Zügen als sein Blick ein letztes mal auf den Rabendiener traf.
Dessen Lippen formten eine stetige Abfolge, fast Tonloser Worte ein dunkler Reigen an den schier endlosen Hunger seines Herren.
Ein letzter, erstickter Schrei entwich der Kehle des Alten ehe er endgültig im Erdreich verschwand und sich die Kuhle die er hinterließ zu Sehens mit Blut auffüllte. Noch einen Augenblick betrachtete der Diener jene Stelle ehe er den Blick nach oben hob. ´”Zeigt mir den nächsten….”, hauchte er den Raben entgegen welche sich fast synchron in den Nachthimmel erhoben.
Auch er setzte sich wieder in Bewegung, die Nacht war jung und Bajard besaß viele dunkle Gassen wie diese und dass Ernten hatte begonnen.
Ein kühler Windstoß ließ die verzierte Robe auftanzen während die hoch gewachsene Gestalt durch die Mondlicht beschienenen Gassen wanderte. Wie ein dichtes Leichentuch lag der Gestank von Blut über den Dächern des Dorfes, das leise Pulsieren welches von den Blutbäumen ausging war das einzige Geräusch das die bleierne Stille der Nacht durchbrach neben den vereinzelten Schreien, über dem Dorf kreisender Raben. Doch da war noch etwas, ein leises ungleichmäßiges Schnaufen, welches immer wieder von einem verängstigten, leidvollen Wimmern begleitet wurde. Dort, am Ende der Gasse kauerte sie, die verwahrloste, heruntergekommene gestalt eines alten Mannes der zwischen einigen Fässern und Kisten in seinem eigenen Blut lag. Die Dächer, welche Abschüssig in die Gasse ragten waren Gesäumt mit schwarz gefiederten Siluetten, ein bizarres Publikum für ein grausiges Schauspiel.
Es schien fast als würde die Gestalt des Rabendieners über den blutbefleckten Boden schweben, als er in die Gasse trat und stetig die Distanz zwischen sich und dem Mann zwischen den Fässern verringerte.
Der alte Mann hob träge das Haupt, als der Schatten des Rabendieners über seinen Körper empor wuchs, und er dessen dunkle Siluette, welche vor dem matten Mondlicht aufragte, betrachtete.
“Ich fürchte den Tot nicht!”, waren seine trotzigen Worte die er dem Rabendiener voll Verachtung entgegen spuckte. “Ich hatte ein erfülltes Leben…”, ein Husten schüttelte seinen geschundenen Körper. “…quäl mich ruhig, wenn es dir Spaß macht am Ende werde ich es sein der Frieden findet!”
Der Kopf des Dieners ruckte einwenig zur Seite, als wolle er den Mann aus einer anderen Perspektive betrachten. Die Raben auf den Dächern stimmten einige Herzschläge ein höhnisches Konzert dissonanten Kreischens an ehe er die Hand hob und sie verstummten.
“Du hättest diesen Ort verlassen sollen, als du es noch konntest nicht der Tot ist es den du fürchten solltest, sondern das was dich danach erwartet.” , Die Worte flossen kalt und Emotionslos über die schmalen blassen Lippen der Gestalt und gerade als der Mann mit einem verhöhnenden Lachen antworten wollte schlossen sich die ersten Blutwurzeln um seine Gelenke.
Es begann ein Kampf, der für den alten Mann bereits verloren war noch ehe er begann. Es dauerte keine fünf Minuten das sein Leib halb ins aufgeweichte Erdreich gezogen wurde, blanke Panik und nacktes Entsetzen lag auf seinen Zügen als sein Blick ein letztes mal auf den Rabendiener traf.
Dessen Lippen formten eine stetige Abfolge, fast Tonloser Worte ein dunkler Reigen an den schier endlosen Hunger seines Herren.
Ein letzter, erstickter Schrei entwich der Kehle des Alten ehe er endgültig im Erdreich verschwand und sich die Kuhle die er hinterließ zu Sehens mit Blut auffüllte. Noch einen Augenblick betrachtete der Diener jene Stelle ehe er den Blick nach oben hob. ´”Zeigt mir den nächsten….”, hauchte er den Raben entgegen welche sich fast synchron in den Nachthimmel erhoben.
Auch er setzte sich wieder in Bewegung, die Nacht war jung und Bajard besaß viele dunkle Gassen wie diese und dass Ernten hatte begonnen.
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Nuria Mondin
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Eine gleichsam erkenntnis- wie arbeitsreiche Woche lag hinter Nuria. Und einmal mehr hatte sie sich auf unbekanntes Terrain begeben - doch es schien ihr richtig und gut.
An jenem Tag in Bajard, als Laran sich der Plage annehmen wollte, hatte sie fest an seiner Seite gestanden. Für Außenstehende wirkte sie sicher wie eine enge Vertraute von ihm - und auf gewisse Weise war sie das ja auch. Allerdings war ihre Hilfe weniger in guten Worten und Umarmungen zu finden. Sie hatte Laran ihre geistige Kraft geschenkt für jene Stunden, ihm Macht verliehen, die er in ihren Augen ungelenk, aber eindeutig chaotisch führte. Es hatte eine Weile gedauert, bis sie sich gänzlich auf seine Art zu wirken eingestimmt hatte, auch wenn es bei weitem nicht das erste Gebet aus seinem Munde war, was sie verfolgte. Schließlich hatte sie gar die gemeinsame Kraft behutsam gelenkt und fokussiert - ein Umstand, der ihm sicher nicht bewusst gewesen war. Sie wusste, dass er fragen würde. Und sie wusste, dass sie ihm ein wenig mehr preis geben musste als bisher. Doch sie sah es als ein Zeichen. Hatte er nicht auch in Vergangenheit viel für sie getan? Und war es nicht die große Sache, für die sie gemeinsam in jenen Momenten einstanden? Sie hatten gemeinschaftlich immerhin jene Unwesen zurückgedrängt, die verderbende Macht besänftigt. Es war ein Teilsieg.
Das Ritual der Schwestern hatte ihnen die Puzzleteile des Wissens zugeführt, die ihnen noch fehlten. Eines konnte sie nun mit Gewissheit sagen, auch wenn sie es schon lange geahnt hatte: Es war Krathors Werk. Erstaunlich, was er aus dem Impuls seiner Diener hatte erwachsen lassen. Er schien sich wahrhaft profilieren zu müssen, dass er solche Kräfte freisetzte - denn sie lagen weit über dem, was einem Zusammenschluss von Menschen möglich gewesen wäre.
Allein die Tatsache, dass die Gebete des Alatar-Priesters nicht Krathors Macht fortfegten wie welkes Laub war Beweis genug, dass hier der Dämon selbst am Werk war. Im Ritual hatte Temora sie auf ihre eigene Priesterschaft verwiesen - und jenes entlockte ihr nur ein bitteres Lachen. Die, die sich in der Vergangenheit so selten um die Bajarder Bürger kümmerten, ausgerechnet die sollten es richten? Ihr Fürsprecher, Tithus, war tot. Und was um alles in der Welt sollte die lichte Priesterschaft richten können, was Alatars Diener nicht vermochten? Krathor war nur ein Dämon. Um an Kraft zu übertrumpfen, was Laran und sie gemeinsam gewirkt hatten- ja, da müsste sie schon die gesamte Führung der lichten Kirche nach Bajard scheuchen. Und die war zerstritten und hatte schon bei der letzten Plage sich mit hähmischen Grinsen daran erfreut, dass der Sündenpfuhl Bajard seine gerechte Strafe bekäme. Nein, auf die lichten Priester würde sie nicht setzen. Auf gar keinen Fall. Es musste eine andere Lösung geben.
Konnte man mit einem Dämon pokern? Ihn mit einem Spiel erfreuen? Würde man ihn erzürnen, wenn man ihm sein Spielzeug rauben würde? Oder würde es ihn nur anstacheln, würde er Spaß an dem Spiel finden? So recht gefiel ihr keine der Lösungen, die sich vor ihrem inneren Auge auftaten. Denn so viel war sicher: Würden sie ihn anstacheln, würde sie mit einer Ohrfeige der Götter pokern. Und das war doch ein wenig gewagt für einen Menschen. Unruhig wanderte sie hin- und her, auch wenn ihr die Anstrengung des Rituals noch in den Knochen steckte, während sie sich den Kopf über die beste Lösung des Problems zermaterte.
An jenem Tag in Bajard, als Laran sich der Plage annehmen wollte, hatte sie fest an seiner Seite gestanden. Für Außenstehende wirkte sie sicher wie eine enge Vertraute von ihm - und auf gewisse Weise war sie das ja auch. Allerdings war ihre Hilfe weniger in guten Worten und Umarmungen zu finden. Sie hatte Laran ihre geistige Kraft geschenkt für jene Stunden, ihm Macht verliehen, die er in ihren Augen ungelenk, aber eindeutig chaotisch führte. Es hatte eine Weile gedauert, bis sie sich gänzlich auf seine Art zu wirken eingestimmt hatte, auch wenn es bei weitem nicht das erste Gebet aus seinem Munde war, was sie verfolgte. Schließlich hatte sie gar die gemeinsame Kraft behutsam gelenkt und fokussiert - ein Umstand, der ihm sicher nicht bewusst gewesen war. Sie wusste, dass er fragen würde. Und sie wusste, dass sie ihm ein wenig mehr preis geben musste als bisher. Doch sie sah es als ein Zeichen. Hatte er nicht auch in Vergangenheit viel für sie getan? Und war es nicht die große Sache, für die sie gemeinsam in jenen Momenten einstanden? Sie hatten gemeinschaftlich immerhin jene Unwesen zurückgedrängt, die verderbende Macht besänftigt. Es war ein Teilsieg.
Das Ritual der Schwestern hatte ihnen die Puzzleteile des Wissens zugeführt, die ihnen noch fehlten. Eines konnte sie nun mit Gewissheit sagen, auch wenn sie es schon lange geahnt hatte: Es war Krathors Werk. Erstaunlich, was er aus dem Impuls seiner Diener hatte erwachsen lassen. Er schien sich wahrhaft profilieren zu müssen, dass er solche Kräfte freisetzte - denn sie lagen weit über dem, was einem Zusammenschluss von Menschen möglich gewesen wäre.
Allein die Tatsache, dass die Gebete des Alatar-Priesters nicht Krathors Macht fortfegten wie welkes Laub war Beweis genug, dass hier der Dämon selbst am Werk war. Im Ritual hatte Temora sie auf ihre eigene Priesterschaft verwiesen - und jenes entlockte ihr nur ein bitteres Lachen. Die, die sich in der Vergangenheit so selten um die Bajarder Bürger kümmerten, ausgerechnet die sollten es richten? Ihr Fürsprecher, Tithus, war tot. Und was um alles in der Welt sollte die lichte Priesterschaft richten können, was Alatars Diener nicht vermochten? Krathor war nur ein Dämon. Um an Kraft zu übertrumpfen, was Laran und sie gemeinsam gewirkt hatten- ja, da müsste sie schon die gesamte Führung der lichten Kirche nach Bajard scheuchen. Und die war zerstritten und hatte schon bei der letzten Plage sich mit hähmischen Grinsen daran erfreut, dass der Sündenpfuhl Bajard seine gerechte Strafe bekäme. Nein, auf die lichten Priester würde sie nicht setzen. Auf gar keinen Fall. Es musste eine andere Lösung geben.
Konnte man mit einem Dämon pokern? Ihn mit einem Spiel erfreuen? Würde man ihn erzürnen, wenn man ihm sein Spielzeug rauben würde? Oder würde es ihn nur anstacheln, würde er Spaß an dem Spiel finden? So recht gefiel ihr keine der Lösungen, die sich vor ihrem inneren Auge auftaten. Denn so viel war sicher: Würden sie ihn anstacheln, würde sie mit einer Ohrfeige der Götter pokern. Und das war doch ein wenig gewagt für einen Menschen. Unruhig wanderte sie hin- und her, auch wenn ihr die Anstrengung des Rituals noch in den Knochen steckte, während sie sich den Kopf über die beste Lösung des Problems zermaterte.
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Anveena Midame
Der letzte kuss mit dem letzten Atem des sterbenden Mannes. Angsterfüllt starren ihn die Augen an. Alt, zersetzt das Gesicht. Faltig die Haut, Wangenknochen, abgemagert durch das Gesicht zum Vorschein tretend. Ja....so kann es gehen, wenn ein unscheinlicher, junger Abenteurer das schnelle Abenteuer mit einer schönen Frau sucht. Unwissend, eine Dienerin zu küssen, die einen Teil des Plagengeistes in sich trägt und nur da ist, um jenen mit der Lebensenergie zu füttern.
Kaum in der LAge, sich zu bewegen, krächzte er nur leicht, als Anveena sich vom Bette erhebte und sich einmal über die Lippen leckte, ehe sie sich über ihn beugte und ihm sachte ins Ohr flüsterte. Kaum merklich, doch mit letzter Kraft weiteten sich die Augen jenes Jünglings mit dem Gesicht eines Hundertjährigen. Dann murmelte Sie leise Worte, zog einen Dolch aus dem Ärmel und rammte ihn in die Brust des Mannes, sein letztes Lebenslicht erlosch, als geisterhafte Arme aus dem Bett heraus ihn ergriffen und mit sich hinabzogen.
Langsam sammelte Sie ihr Hab und Gut ein, ehe Sie zur Tür ging, die Hand an die Laterne legte, einmal lächelte und diese dann langsam vom Regal stiess. Hinab, laut klirrend, verteilte sich das brennende Öl auf dem alten, hölzernen Boden und begann, ein Schauspiel des Lichtes zu beginnen, wie eine Seuche sich weiter und weiter an allem zu nähren.
Dann ging sie hinaus, die kleine Holzhütte verlassend und selbst später konnte man das lichterhohe Feuer des brennenden Hauses am Himmel erkennen, welches nach und nach zu Asche zerfiel und nichts mehr bis auf schwarzen Russ übriglassen würde.
Man würde denken, der Hausbewohner wäre darin gestorben, nichts ahnend, dass seine Energie gerade schmackhaft vernascht wird, während seine Seele zu dem wahren Einen selber hinabfahren würde.
Ja....die Plagen waren eine Erfahrung für sich. Es lief besser, als gedacht. Nicht nur, dass die Reiche untereinander sich förmlich den "schwarzen Peter" zuschoben, nein, die Arkorither, beständig in ihrem Streben neuerdings, die helfende Hand zu sein, verstärkten sogar noch die dunkle Macht des wahren Einen, beschworren wissentlich oder unwissentlich schreckliche Wesen, genährt aus dem weinerlichen Blute des Plagengeistes.
Ohja, es lief alles besser, als Sie es hätte jemals planen können. Und es war noch lange nicht zu Ende.
Nein, die Qualen werden schlimmer, die Angst nur größer und zwischen all dem Chaos, war da noch ein kleines Tarotkartenspiel, was unglücklicherweise nicht vernichtet wurde...unglücklich natürlich nur für die Lichtritter.
Kaum in der LAge, sich zu bewegen, krächzte er nur leicht, als Anveena sich vom Bette erhebte und sich einmal über die Lippen leckte, ehe sie sich über ihn beugte und ihm sachte ins Ohr flüsterte. Kaum merklich, doch mit letzter Kraft weiteten sich die Augen jenes Jünglings mit dem Gesicht eines Hundertjährigen. Dann murmelte Sie leise Worte, zog einen Dolch aus dem Ärmel und rammte ihn in die Brust des Mannes, sein letztes Lebenslicht erlosch, als geisterhafte Arme aus dem Bett heraus ihn ergriffen und mit sich hinabzogen.
Langsam sammelte Sie ihr Hab und Gut ein, ehe Sie zur Tür ging, die Hand an die Laterne legte, einmal lächelte und diese dann langsam vom Regal stiess. Hinab, laut klirrend, verteilte sich das brennende Öl auf dem alten, hölzernen Boden und begann, ein Schauspiel des Lichtes zu beginnen, wie eine Seuche sich weiter und weiter an allem zu nähren.
Dann ging sie hinaus, die kleine Holzhütte verlassend und selbst später konnte man das lichterhohe Feuer des brennenden Hauses am Himmel erkennen, welches nach und nach zu Asche zerfiel und nichts mehr bis auf schwarzen Russ übriglassen würde.
Man würde denken, der Hausbewohner wäre darin gestorben, nichts ahnend, dass seine Energie gerade schmackhaft vernascht wird, während seine Seele zu dem wahren Einen selber hinabfahren würde.
Ja....die Plagen waren eine Erfahrung für sich. Es lief besser, als gedacht. Nicht nur, dass die Reiche untereinander sich förmlich den "schwarzen Peter" zuschoben, nein, die Arkorither, beständig in ihrem Streben neuerdings, die helfende Hand zu sein, verstärkten sogar noch die dunkle Macht des wahren Einen, beschworren wissentlich oder unwissentlich schreckliche Wesen, genährt aus dem weinerlichen Blute des Plagengeistes.
Ohja, es lief alles besser, als Sie es hätte jemals planen können. Und es war noch lange nicht zu Ende.
Nein, die Qualen werden schlimmer, die Angst nur größer und zwischen all dem Chaos, war da noch ein kleines Tarotkartenspiel, was unglücklicherweise nicht vernichtet wurde...unglücklich natürlich nur für die Lichtritter.
- Amu Kanok
- Beiträge: 111
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41
Angeekelt zog er durch den Ortseingang von Bajard, um zu seiner Lagerkiste im Bankgebäude Bajard zu gelangen. Doch weit kam er nicht als Brechreize ihn davon abhielten weiter den Weg zu beschreiten. So machte er missmutig und brummend kehrt zurück zur Weggabelung. Unterwegs fragte er noch an den Zelten, ob er helfen könne. Schnell wurden ein paar Reparaturen an den Betten ausgeführt bevor er sich wieder auf dem Weg nach Berchard machte.
Noch lange grübelte er darüber nach, wie Menschen so etwas nur aushalten konnten.
Noch lange grübelte er darüber nach, wie Menschen so etwas nur aushalten konnten.
Zuletzt geändert von Amu Kanok am Samstag 28. November 2009, 02:00, insgesamt 1-mal geändert.