Gerimor-Kurier, Ausgabe 11

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Ira Lisarias
Beiträge: 5
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Gerimor-Kurier, Ausgabe 11

Beitrag von Ira Lisarias »

Der Kurier liegt diesmal in Adoran erneut im Hinterzimmer der Schenke, er hängt an der Tür der Taverne zu Berchgard nahe der Mine. Diesmal jedoch hägt eine Ausgabe recht offen an dem Gemeindehaus in Bajard.



Gerimor-Kurier, Ausgabe 11


Krieg der Tore

Es ist ein neues Zeitalter der Kriegsführung angebrochen. Nach der kürzlichen Auseinandersetzung, in der beide Großreiche sich überraschenderweise militärischer Maßnahmen bemächtigten, statt wie sonst einen gepflegten Diskurs zu üben, kamen vor allem von der Seite Adorans her völlig neue Methoden zum Einsatz. Wir haben mit Oberstabfuchtler Sandroval Ar´states gesprochen und er erläuterte uns die neusten Methoden.

Kurier: Wie sehen ihre neuen Pläne aus?
Wichtiger Priester Sandroval Ar´states: Wir treiben nun das ganze nutzlose Gesindel auf das Schlachtfeld. Alte, Schwache, Mägde, das Regiment und dieses unfähige Handwerkerpack aus Berchgard auch.
Kurier: Aber was bringt das?
WPSA: Was bringen ihre unnützen Fragen sie Flegel? Aber gut, ich erklär es ihnen wenn sie mich dann endlich in Ruhe lassen. Es dient zum einen meiner persönlichen Belustigung, zum anderen aber schwächt es den Feind und wir gewinnen so Zeit.
Kurier: Es gab aber tausende Tote.
WPSA: Jeder muss irgendwann einmal sterben. Und ich habe diesen Menschen die Ehre zu Teil werden lassen, für Temora in den Tod zu gehen. Können sie sich etwas schöneres vorstellen?
Kurier: Öh .. nunja.
WPSA: Sehen sie, ich auch. Aber egal, wir haben diese dreckige Stadt angezündet, ist es nicht das was zählt? Und nun raus!

Aber hatte sie Erfolg? Die Strategie? In Rahal erwägten erste die bedingungslose Kapitulation nachdem sie vom Krüppeldreschen wieder kamen. Sahen sie doch das Zentrum der Stadt, die heiligen Hallen endlos klerikaler Macht in Trümmern liegen. Nicht viel mehr als nur eine eingefallene Grube wo einst die Hafenkneipe stand.



Alexyos – das Schwein lebt!

Er lebt. Zumindest dem Anschein nach. In Wirklichkeit ist er eine willenlose Bestie, mehr denn je nur ein faulendes Fleischstück auf zwei Beinen. Hass ist es was ihn treibt; mit groben Schlägen treibt er seine Waffe in die Reihen seiner Feinde. Beobachter stimmten darüber überein: "Er stinkt, er ist hässlich, alles ist wie früher."



Größenwahn auf Gerimor:

Wenn in dem kleinen, stinkenden, dreckigen Küstenkaff die personifizierte Ballung von kleinkindlicher Naivität in Form der Bürgermeisterin ihr Wort erhebt und neben ihr ein alter schwafelnder Sack steht, der seinen Angstschweiß mit Fremdworten zu kaschieren versucht, dann hält man in Bajard Gericht. Das klingt nicht nur lächerlich, das ist es auch. Alexia Raid ist die altbekannte Angeklagte und man legt ihr zur Last, der Allianz anzugehören, soweit ist es richtig. Diese schäbige, marodierende Verbrecherbande gehört verurteilt, ertränkt, aufgeknüpft und eingemauert. Aber das in Bajard? Würde eine humpelnde Hexe ihr Fuß auf den Grund des von allen Göttern verlassenen Pfuhles setzen, sie wäre hier die Königin.

Was von Verhandlung und Verurteilung bleibt, sind leere Phrasen, verschwendete Zeit, die unsere Redakteure besser bei der Tochter des Herzogs, auf der Suche nach Schmutzflecken verbracht hätten.



Informationsbeitrag:

„Oh ist das nicht toll Tim? Und sieh nur wie das Blut am Schwertblatt abtropft“

Wenn sie soetwas oder ähnliches hören, dann haben sie einen glücklichen Kunden von Ingosch's Metallwaren kennen gelernt. Hochwertig gefertigte Waffen aller Art und Weise erwarten sie und das zu verblüffend niedrigen Preisen. Zwergenqualität garantiert.



Kurzmeldungen:
Die Hochzeit des Jahres verschiebt sich ob eines Todesfalls eines hohen Mitglieds der Allianz.

Des weiteren entschuldigt sich der Kurier für die mangelnde Übersichtlichkeit der letzten Ausgabe.

Für den Kurier:
Nicolas
Berold Grumbach

Beitrag von Berold Grumbach »

So viel also dazu. Das "Schmierblatt", wie es öfters nur genannt wurde, hatte er tatsächlich in einem Hinterzimmer der adoraner Taverne gefunden und mitgenommen. Er hatte es mehrfach gelesen, mit Belustigung, mit Unglaube, mit einem unwirschen Brummen...
Nach einer kurzen Erkundigung wusste er auch, von wem und was mit "Oberstabfuchtler" da die Rede war. Dieses Blatt würde ihm bestimmt nicht gefallen, und der Inhalt war ein ziemlich eindeutiger Verstoß gegen 3.5. Er hatte es mitgenommen, um es am Regimentsgebäude abzugeben. Erfahrungsgemäß waren die Männer immer froh, wenn man ihnen entgegenkommend die Arbeit etwas erleichterte.

Und nun starrte er die grob verputzte Wand der Kerkerzelle an. Daß er hier war, hatte mit dem Kurier nicht mal was zu tun. Er hatte das Blatt nicht mal zur Sprache bringen können, nur wütend auf den Sessel im Büro des Majors geschmissen, als er schlußendlich doch noch inhaftiert wurde. Sollten sie an dem Papier ersticken. Das Regiment... "nutzloses Gesindel auf dem Schlachtfeld"... "ich habe diesen Menschen die Ehre zu Teil werden lassen, für Temora in den Tod zu gehen. Können sie sich etwas schöneres vorstellen?"
Die Galle stieg ihm hoch, als er an die Ähnlichkeiten zu seinem Streit mit dem Offizier und dem Adelsmädel dachte und spuckte verächtlich aus. "Leute verheizen können sie offenbar immernoch gut", knurrte er in seinen Schnauzbart, er achtete inzwischen aber darauf, solches die Wache nicht hören zu lassen. Er war Dummkopf genug gewesen, das Maul überhaupt auf zu machen.
Tarnya Silberwind
Beiträge: 0
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Tarnya Silberwind »

In Aller ruhe las die junge Kriegerin die Zeilen des Kuriers, doch die Zornesadern die man schwach an ihrer Schläfe sehen konnte machten eins klar: Zum ersten mal fand sie den Kurier weniger Belustigend, eher beleidigend.

Nach einer weile, des weiterlesens zerknüllte sie die ausgabe und warf sie so weit es ging weg. Und stapfte förmlich davon, was wohl Eminenz Sandroval davon halten würde, wollte sie sich jetzt nicht ausmahlen, da war sie wirklich froh momentan in Adoran zu sein und nicht in der Ordensburg oder gar im Kloster...
Aasim Omar

Beitrag von Aasim Omar »

Als man dem Emir aus dem Blatt vorlass befahl er vier seinen Dienern herzhaft zu lachen um seine eigenen Stimmenbänder zu schonen. Als es dem Emir jedoch ein wenig zu laut wurde reduzierte er das Herzhafte lachen von vier Dienern auf zwei um sich voller Spannung den Rest des Blattes vortragen zu lassen.
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