Der Wille Cirmias....und Ingosch´s...und Gorimm´s !

Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Er hatte lange versucht mit Björn mit zu halten aber es wurde ihm mehr als bald klar, das dieses ein unmögliches Unterfangen war.
Schnell gab er auf, arbeitet dann weiter Hand in Hand mit den anderen zusammen.
Als jemand irgendetwas von "Essen" rief, meldete sich sofort sein Magen und wiederwillig legte er die Pause ein die sein Körper schon so lange gefordert hatte.
Manch einer würde ihn nicht einmal mehr erkennen so sehr glänzte er von Schweiss und Schmutz als er langsam, immer wieder jemand andren vor lassend, sich zu der Stelle vorschob an dem ihm ein Brot in die Hand gedrückt wurde.
Kommentarlos nahm er es, wieder einmal mehr bemerkend das es die Gräfin war die sich erneut einsetzte.
Vielleicht hatte er sie doch falsch eingeschätzt?

Kopschüttelnd setzte er sich neben Björn auf einen der Steine und lehnte sich erschöpft an die Wand an.
Seine Hand zitterte von der andauernden Kraftanstrenung doch bemerkte er es kaum. Zu Müde um noch weiter die Augen auf zu halten, schlief er noch an Ort und Stelle ein, das Brot noch immer in der Hand, das in Björn einen sehr dankbaren Abnehmer fand.
KCD v Greifenhain

Beitrag von KCD v Greifenhain »

Er wusste nicht mehr ob der Punkt am Morgen schon erreicht war oder erst nach der kurzen Vesper am Mittag. Aber irgendwann hörten seine Muskeln auf zu schmerzen,die Kratzer auf Armen und im Gesicht waren schon längst mit rotgrauer Kruste bedeckt und der Schweiß brannte auch nicht mehr an den verschiedensten Stellen. Die Arbeit ging dem Herzog mechanisch von der Hand. Drücken..halten..stemmen..ziehen..und immer wieder den verschiedesten Helfern aufmunternd zusprechen. Obwohl die Hoffnung in ihm selbst stetig sank.

Da war er wieder dieser Tiefländer. Ein Mann wie ein Baum. Genau im richtigen Moment als Konrad davor war die Hake in die Ecke zu stellen und die Baustelle zu verlassen. Der Tiefländer schufftete wie ein Tier. Seine Kraft schien grenzenlos und riss den Herzog förmlich mit. Erneut bäumte er sich gegen die Erschöpfung auf.

Am Mittag überbrachte ein Gardist ihm die Steintafel mit der Botschaft des Zwerges. Auf einen Schutthaufen sitzend las Konrad die knappe Botschaft und die Wut began wieder in ihm zu lodern. Was glaubte der Zwerg eigentlich? Griff in seiner Stadt die Gardisten an, die nur ihrer Pflicht nachkamen und jeden offensichtlichen Nichtbürger aus der Mine halten wollten. Schlug sie fast tot und brachte die Mine zum einstürzen. Dabei nichtmal daran denkend dass dort unten noch arme Seelen waren die nun schon seit so langer Zeit in völliger Dunkelheit um ihr Leben bangten. Und jetzt erdreistete er sich IHN zu sich zu befehlen?

Die Steintafel zerbast mit einem lauten Knall an der nächsten Hauswand. Konrad hatte sich wirklich in diesem Zwerg geirrt. Sobald die Menschen befreit sein würden müsste er dafür sorgen, dass der Zorn der Menschen nicht auf das Volk der Zwerge fiel. Ingosh hatte gestern die Wahrheit gesprochen. Man durfte nicht ein Volk verdammen nur weil ein einzelner von ihnen von Sinnen war. Aber das musste solange warten bis die armen Bergmänner wieder unter Eluives warmer Sonne weilten. Bis dahin würde nichts den Herzog von der Baustelle locken können außer die notwendige Ruhepause.

Der Blick des einen grauen Auges wanderte über die Helfer und er verspürte tiefe Dankbarkeit für sie alle. Mit einem ermüdeten Lächeln raffte sich Konrad wieder auf und griff nach der mittlerweile stumpfen Hake
Zuletzt geändert von KCD v Greifenhain am Mittwoch 30. September 2009, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
Mortys
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Beitrag von Mortys »

Gemeinsam an der Seite von Rafael, Björn und den andren stemmte er Steine, schleppte Schutt zur Seite.
Stein um Stein bis ein Ruf erklang der halb Jubelnd halb Aufmerksamkeit erregte. „DAAA!“
Er schaute hin, und in der Tat. Am Eingang tat sich ein Loch auf, das man schnell abstützte und schon kletterte der erste Bergmann ans Licht. Halb gezogen von den Rettern, und sofort mit Wasser und Essen versorgt.
„Die Balken halten nicht!“
Erneut ein Ruf der alarmierend war.
Mann um Mann half man heraus. Einige schleppten Verwundetete mit sich andere wiederum stolperten mehr als das sie wirklich liefen.
Die Stützbalken wackelten doch sie hielten.
Björn stemmte sich mit aller Kraft hilfreich dagegen doch am Ende langte selbst das nicht.
Der Eingang der Miene brach zusammen und auch aus der Miene selber vermochte man zu hören wie einige Steine hinabstürzten.
Vergebene Müh... Erneut war die Miene unpassierbar.
Doch eine kleine Freude blieb ...
Die eingesperrten waren befreit.
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Schnell brachte man die Verschütteten hinaus. Sie bekamen Wasser und auch eine warme Mahlzeit. Die leicht Verletzten wurden an Ort und Stelle von Kliara versorgt und die schwerer Verletzten brachte man rasch ins nahe gelegene Heilerhaus wo sich Liliana um sie kümmerte. Auch Myra traf rasch ein, so daß man sich in beiden Behandlungsräumen um die Verletzten kümmern konnte, die dann nach dem ihre Wunden behandelt wurden rüber gebracht wurden ins Patientenzimmer, wo sie sich erst ein mal ausschlafen konnten. Kliara würde die ganze Nacht dort bleiben, ihre Wünsche weitestgehend erfüllen und in Notfällen nach Liliana oder Myra rufen.
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Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Er wusste kaum noch wie er sich aufrecht hielt.
Sein Körper schmerzte, jeder Knochen tat ihm weh und die Lederhandschuhe die er trug waren längst durchgescheuert.
Gegenseitig hielt man sich aufrecht. Sah jemanden anderen schuften und passte sich an. Er hätte ehrlich gesagt dem Herzog nicht so viel Kraft zugetraut, es war schon imponierend wie er hier mit anpackte, und sich so sicher einiges an Respekt verdiente.

Gemeinsam wuchtete man Stein für Stein zur Seite und auf einmal schien sich eine Lücke auf zu tun.
Eine Hand... dann ein Arm reckte sich aus dem dunklen durch das Geröll und schnell waren zig Helfer an dieser Stelle, gruben, zogen, schoben und wuchteten um den Eingang zu vergrößern.
Dann holte man Balken heran, stützte die Ecken ab und schon wurde der erste Mann aus dem kleinen Loch gezogen.
So klein das nicht mal ein Zwerge würde normal passieren können.
Zwerg ... warum musste ihm gerade jetzt dieser Vergleich einfallen.
Noch während er fluchte war er auch schon vorne und half die Verschütteten aus dem kleinen loch zu ziehen, doch noch während der Dritte hinauskrabbelte, begann der Sand zu rieseln, der neu geschaffene Eingang würde nicht mehr lange halten, das war allen klar.
Hier war nun Eile geboten.

Eifriger zog man an den hinauskriechenden, ohne auf Verwundungen zu achten, und obwohl der Tiefländer sich mit aller Kraft hilfreich gegen die Balken stützte, konnte auch er nicht verhindern das der Eingang direkt nach der Rettung des letztens Bergmannes wieder einstürzte.
Stille herrschte.
Es war Totenstill nachdem das Grollen und Beben in der Umgebung der Miene nachgelassen hatte.
Eine dicke Staubwolke weitete sich aus.
Die Miene war erneut unpassierbar.
Doch man hatte einen Sieg errungen.
Man hatte Kra'thor um die Seelen der Bergarbeiter gebracht.
Jene die nun Müde und erschöpft, teils verletzt aus dem dunklem Grab herausgeholt worden waren.
Kaum jemand hatte nun noch die Kraft weiter zu machen.
Jetzt wo wenigstens die Menschen gerettet waren fehlte ein wichtiger Antrieb.
Aber es musste weitergehen...
Doch nun... konnte man ersteinmal wieder Kräfte schöpfen.
Bjoern Hinrah

Beitrag von Bjoern Hinrah »

Nachdem alle Bergleute gerettet waren suchte sich Bjoern eine möglichst weiche stelle Gras neben dem Mineneingang, er war nach der stundenlangen Schufterei völlig erschöpft und legte sich aufs Gras zum schlafen. Erst am späten Morgen erwachte er wieder und ging zum Strand um sich zuwaschen, das Salzwasser brannte etwas in den vielen Schnittwunden welche er durch so manch scharfen Stein sich zugezogen hatte. Das erfrischende Wasser weckten die Lebensgeister in ihm und auch seine Kräfte waren auf dem weg wiederzukehren, was er nun noch brauchte war ein deftiges Frühstück, bevor es wieder an die Arbeit gehen sollte die Mine wieder nutzbar zumachen. Er ging dann zu jenen die auch schon wieder an der Mine waren und fragte sie wo ein Wirtshaus sei in Adoran wo es ein gutes Frühstück gab.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Nachdem die verschütteten Bergleute endlich das Licht des Mondes wieder erblicken konnte, sah man die Edle raschen Fußes sich weg vom Geschehen begeben.
Wenn die Gräfin und der Herzog die Türe zu ihrem Herrschersitz öffnen, fließt ihnen schon der entspannende Geruch von Blüten und Honig entgegen, der das ganze Haus erfüllt.
Darüber ist der Tisch im Saal für zwei Leute gedeckt und in der Mitte steht eine große abgedeckte Suppenschüssel. Ihr inneres ist seine herzhafte Käsesuppe mit Hühncheneinlage. Dazu befindet sich auf dem Tisch eine Kante Schwarzbrot.

Im oberen Bereich des Hauses kann man dann auch den Grund für den Duft finden, es wurde das Bad angeheizt und Rosenblüten schwimmen auf der Wasseroberfläche des dampfenden Wassers. Des weiteren wurden frische Kleider herausgelegt und ein Tischchen mit Ölen und Salben, ebenso wie saubere Tücher und Bandagen arangiert.

Schlussendlich kann der Herzog auf seinem Bett eine Karte finden mit den Worten:

Der Berg ruht nun wieder, so sollt auch ihr Ruhen und Kraft schöpfen, als dank für all eure guten Taten an dem Volk jenes Landstriches.
Soll das Traumland euch schenken, all jenes was ihr euch erträumt.

Verbleibend Anetta


Neben der Karte wurde die kleine Stoffpuppe trapiert.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Es verging kein Tag an dem er nicht an der Miene vorbeisah, genauso wie viele andere.
Man blieb einige Stunden.
Half wo man helfen konnte, doch geschah diesse mit viel mehr Ruhe als vorher, jetzt wo es nicht mehr darum ging eingeschlossenen Menschen zu helfen.
Die schwer Verwundeten hatten sich, Eluive sei Dank, in Grenzen gehalten, und waren von Liliana gut betreut worden.
Jetzt wo diese Not nicht mehr vorherschte, ging man die Räumung des Einganges langsamer an.
Neue Stützbalken wurden angebracht, und es dauerte wohl Tage bis die Miene wieder betretbar war.
Doch auch dieser Tag kam.
Und gemeinsam konnte man sich freuen das dieser Akt doch noch so
glimpflich abgelaufen war.
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