Wenigstens ein Hinweis...
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Aviva Sol
Wenigstens ein Hinweis...
Es hatte lange gedauert, bis sie sich an diesem Tage endlich mal hochquälen konnte. Träge, und mit hämmerndem Schädel begab sie sich hinaus zum Stall um die gackernden Vogelviecher zu versorgen. Wenn sie die Federn nicht gebrauchen würde, hätte sie den Biestern schon längst den Hals umgedreht und in den letzten Tagen hätte sie das am liebsten zu jeder Stunde gemacht, in der sie im Haus war. Als sie gerade das Haus verließ, schlug ihr die frische Luft wie ein weiterer Hammer gegen den Kopf. Immerhin hatte sie ihr Ziel erreicht. Nachdenken war zur Zeit nicht drin. Nachdem sie den armen Boten entdeckt hatte und ungeduldig darauf wartete, dass er ihr sagte, wo der Brief abgegeben wurde, drehte sich ihr Magen nicht nur einmal um sondern schien sich zu einem riesigen gordischen Knoten zu verschlingen. Dieses ungute Gefühl in der Magengegend, resultierend aus ihren selbstzerstörerischen Handlungen der letzten Tage und der eben gelesenen Nachricht – schlug sich negativ auf ihre Laune aus. Die Drohung, dem Boten den Goldbeutel um die Ohren zu hauen meinte sie durchaus ernst.
Zuletzt geändert von Aviva Sol am Montag 28. September 2009, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Bravan Mandark
Unter Androhung von Gewalt erzählte der ohnehin ängstliche Bote ihr das er die Nachricht von einem Ochsenkutscher auf Lameriast habe und er selbst nicht mehr über den Ursprung der Nachricht wisse. Er fügte jedoch auch an dass der Kutscher ihn anwies Stillschweigen über den Ursprung zu bewahren.
Trotz der für den jungen Boten angsteinflößenden schlechten Laune der Dame spielte er mit dem Gedanken sie nach dem Wegegold zu fragen, doch da er nie ein freund des Mutes war sparte er sich die Frage und suchte alsbald das Weite.
Ein Ochsenkutscher von Lameriast, da sollte also der nächste Hinweis warten.
Fernab jener Geschehnisse verbrachte Bravan an seinem Hort der Zuflucht die Zeit damit über viele Dinge nachzudenken, vergangene Geschehnisse, Personen welche ihm auf seinem Weg des Lebens begegneten und Emotionen welche er empfand.
Sicher war er sich seiner Entscheidung nicht doch war dies der Weg welchen er wählte...
Trotz der für den jungen Boten angsteinflößenden schlechten Laune der Dame spielte er mit dem Gedanken sie nach dem Wegegold zu fragen, doch da er nie ein freund des Mutes war sparte er sich die Frage und suchte alsbald das Weite.
Ein Ochsenkutscher von Lameriast, da sollte also der nächste Hinweis warten.
Fernab jener Geschehnisse verbrachte Bravan an seinem Hort der Zuflucht die Zeit damit über viele Dinge nachzudenken, vergangene Geschehnisse, Personen welche ihm auf seinem Weg des Lebens begegneten und Emotionen welche er empfand.
Sicher war er sich seiner Entscheidung nicht doch war dies der Weg welchen er wählte...
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Bravan Mandark
Stundenlang stand er vor dem Spiegel im fahlen Licht des kleinen Mehrbettzimmers und betrachtete sich. Viele Erinnerungen an die Vergangenheit hatte das Leben auf seinen Körper geschrieben aber auch viele Erinnerungen haben sich in seinen Gedanken vestgestzt. Wo stand er heute? Und wo würde er stehen wenn er sich niemals seiner Bestimmung abgewandt hätte? Tausende Fragen quälten ihn, doch nochmehr qüälte es ihn keine Antworten zu haben.
Er hat viele Menschen kennengelernt und auch die ein oder andere lieben gelernt, doch traten sie alle wieder aus seinem Leben. Oft hat er den Gedanken gehabt das die Menschen ihm erst den Rücken zuwandten nachdem er ihnen nahe kam. War dies sein Fluch? Oder war es einfach seine verdammt schlechte Art mit den ihm nahestehnden Menschen umzugehen? Er wusste es nicht, war zwiegespalten. Auf der einen Seite wurde ihm gesagt das er ein so toller Mensch sei, auf der anderen Seite schimpfte man ihn einen schlechten Menschen. Wer hatte nun recht? Der Eine? Der Andere? Oder hatten gar beide Unrecht? Er vermag die Antwort nicht herauszufinden und doch wünscht er es sich.
Einzig eines wusste er, wenn er weit weg ist kann er anderen nicht schaden. Das machte ihn nicht glücklich, aber es gewährleistete das den anderen kein elend durch seine Person wiederfahren konnte. So lebt er in der Einsamkeit welche langsam aber stetig die Dunkelheit mit sich führen würde...
Er hat viele Menschen kennengelernt und auch die ein oder andere lieben gelernt, doch traten sie alle wieder aus seinem Leben. Oft hat er den Gedanken gehabt das die Menschen ihm erst den Rücken zuwandten nachdem er ihnen nahe kam. War dies sein Fluch? Oder war es einfach seine verdammt schlechte Art mit den ihm nahestehnden Menschen umzugehen? Er wusste es nicht, war zwiegespalten. Auf der einen Seite wurde ihm gesagt das er ein so toller Mensch sei, auf der anderen Seite schimpfte man ihn einen schlechten Menschen. Wer hatte nun recht? Der Eine? Der Andere? Oder hatten gar beide Unrecht? Er vermag die Antwort nicht herauszufinden und doch wünscht er es sich.
Einzig eines wusste er, wenn er weit weg ist kann er anderen nicht schaden. Das machte ihn nicht glücklich, aber es gewährleistete das den anderen kein elend durch seine Person wiederfahren konnte. So lebt er in der Einsamkeit welche langsam aber stetig die Dunkelheit mit sich führen würde...
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Aviva Sol
Avivas Schritte führten sie zielgerichtet zur nächsten der Ochsenkarren auf Lameriast. Sie kannte bei weitem nicht die gesamte Insel, doch würde sie schon denjenigen finden, von dem der Bote sprach und damit auch Bravan. Es dauerte noch nicht einmal lange, bis sie vor einem etwas dicklichen Kutscher stand, der sie mit freundlciher Tonlage ansprach, wohin sie denn gedenke zu fahren?
<<Ich bin auf der Suche nach einem Freund, mir wurde berichtet er habe von einer der Karren hier einen Brief aufgegeben.>>
Während sie sprach, beobachtete sie die Reaktionen des Kutschers genau, doch dieser zuckte nur mit den Schultern.
<<Ich habe keine Ahnung Kindchen. In den letzten Tagen hat keiner einen Brief von hier aus aufgegeben. Wie sieht dieser Freund denn aus, den ihr sucht?>>
Brummend gab sie ihm eine grobe Beschreibung von Bravan, doch an der Reaktion des Mannes war klar ablesbar, dass dieser ihr nicht weiter helfen könne. Als der Kutscher sie noch in ein weiteres Gespräch verwickeln, fuhr sie ihm grob ins Wort.
<<Wer kann wissen, wo ich ihn finden kann? Ich weiß, dass es jemanden geben muss, der diese Information hat.>>
Er blickte die Frau verwundert an und ermahnte sie zu mehr Ruhe, war ihrerseits mit einem unfreundlichen Brummen abgetan wurde. Der Kutscher hob nur resignierend die Arme.
<<Ich bringe euch zur nächsten Station, dort könnt ihr dann den nächsten Kutscher fragen, ob er mehr weiß.>>
Ein wenig zufrieden gestellt nickte sie nur, und kletterte in das Gefährt bei dem die Beschreibung Kutsche wohl maßlos übertrieben war. Aber sie hatte gerade keinen Nerv dazu sich aufzuregen. Irgendetwas sagte ihr, dass die Suche nicht einfach werden würde und die Begegnung mit Bravan erst recht nicht. Seufzend lehnte sie sich auf dem hin und her hüpfenden Strohballen zurück.
Warum verschwanden in letzter Zeit alle immer wieder, denen sie ein Stück an ihrem Leben gewährte. Am schmerzlichsten traf sie der Verlust von Tharek. Sie hatte keinen einzigen Hinweis, wo sie ihn suchen konnte, wo er war und warum er noch nicht zurück war. Sogar über die Gesellschaft ihres nervigen Bruders wär sie froh gewesen. Doch auch der machte sich nur noch rar. Sie hatte ihm schon fast die Haustür eingetreten – erfolglos. Zumindest hatte sie einen Hinweis, wo sie Bravan finden konnte. Ihr war nicht ganz klar, ob sie ihn finden wollte, damit sie ihm helfen konnte oder weil sie hoffte, dass er ihr helfen konnte ihr schwindendes Vertrauen in ihre Mitmenschen zu retten.
Die Kutsche stoppte und sie kletterte aus dem noch immer schaukelnden Gefährt. Sie solle einen Moment hier warten, der andere Kutscher würde bald hier vorbei kommen. Nun denn, so viel Geduld hatte sie noch…
<<Ich bin auf der Suche nach einem Freund, mir wurde berichtet er habe von einer der Karren hier einen Brief aufgegeben.>>
Während sie sprach, beobachtete sie die Reaktionen des Kutschers genau, doch dieser zuckte nur mit den Schultern.
<<Ich habe keine Ahnung Kindchen. In den letzten Tagen hat keiner einen Brief von hier aus aufgegeben. Wie sieht dieser Freund denn aus, den ihr sucht?>>
Brummend gab sie ihm eine grobe Beschreibung von Bravan, doch an der Reaktion des Mannes war klar ablesbar, dass dieser ihr nicht weiter helfen könne. Als der Kutscher sie noch in ein weiteres Gespräch verwickeln, fuhr sie ihm grob ins Wort.
<<Wer kann wissen, wo ich ihn finden kann? Ich weiß, dass es jemanden geben muss, der diese Information hat.>>
Er blickte die Frau verwundert an und ermahnte sie zu mehr Ruhe, war ihrerseits mit einem unfreundlichen Brummen abgetan wurde. Der Kutscher hob nur resignierend die Arme.
<<Ich bringe euch zur nächsten Station, dort könnt ihr dann den nächsten Kutscher fragen, ob er mehr weiß.>>
Ein wenig zufrieden gestellt nickte sie nur, und kletterte in das Gefährt bei dem die Beschreibung Kutsche wohl maßlos übertrieben war. Aber sie hatte gerade keinen Nerv dazu sich aufzuregen. Irgendetwas sagte ihr, dass die Suche nicht einfach werden würde und die Begegnung mit Bravan erst recht nicht. Seufzend lehnte sie sich auf dem hin und her hüpfenden Strohballen zurück.
Warum verschwanden in letzter Zeit alle immer wieder, denen sie ein Stück an ihrem Leben gewährte. Am schmerzlichsten traf sie der Verlust von Tharek. Sie hatte keinen einzigen Hinweis, wo sie ihn suchen konnte, wo er war und warum er noch nicht zurück war. Sogar über die Gesellschaft ihres nervigen Bruders wär sie froh gewesen. Doch auch der machte sich nur noch rar. Sie hatte ihm schon fast die Haustür eingetreten – erfolglos. Zumindest hatte sie einen Hinweis, wo sie Bravan finden konnte. Ihr war nicht ganz klar, ob sie ihn finden wollte, damit sie ihm helfen konnte oder weil sie hoffte, dass er ihr helfen konnte ihr schwindendes Vertrauen in ihre Mitmenschen zu retten.
Die Kutsche stoppte und sie kletterte aus dem noch immer schaukelnden Gefährt. Sie solle einen Moment hier warten, der andere Kutscher würde bald hier vorbei kommen. Nun denn, so viel Geduld hatte sie noch…
Zuletzt geändert von Aviva Sol am Mittwoch 30. September 2009, 01:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Bravan Mandark
Es dauerte eine Weile bis in der Ferne der Ochsenkarren zu sehen war doch näherte er sich unweigerlich mit der Geschwindigkeit die vermutlich nichtmal als Schrittgeschwindigkeit tituliert werden konnte. Der Karren hielt einige wenige Schritte neben Aviva und der Kutscher stief vom Karren.
Nichts ahnend machte er sich daran die Ochsen vom Gestellt zu befreien und sprach nebenbei zu der ihm unbekannten Frau das er erst in einer halben Stunde wieder auf Reisen gehen würde.
Die Ochsen vom Gestell befreit ließ er sich auf einem Stein nieder und holte ein Stück Brot und eine angebrochene Flasche Wein aus seiner Tasche ehe er sich genüsslich seinem Mittagsmahl hingeben will.
Nichts ahnend machte er sich daran die Ochsen vom Gestellt zu befreien und sprach nebenbei zu der ihm unbekannten Frau das er erst in einer halben Stunde wieder auf Reisen gehen würde.
Die Ochsen vom Gestell befreit ließ er sich auf einem Stein nieder und holte ein Stück Brot und eine angebrochene Flasche Wein aus seiner Tasche ehe er sich genüsslich seinem Mittagsmahl hingeben will.
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Aviva Sol
Sie stellte sich vor dem Mann hin, und probierte eine Position zu wählen, in der sie möglichst selbstsicher und überzeugend wirken würde.
<<Sagt mir, von wem und vor allem von wo dieser Brief aufgegeben wurde!>>
Sie wedelte mit dem zusammgefalteten Brief vor seiner Nase rum.
<< Und weicht mir nicht aus, dieser Stopelhopser den man hochtrabend als Fuhrwerk bezeichnet hat meine Kopfschmerzen unsagbar verstärkt. Also wenn ihr vor meiner Laune in Sicherheit sein wollt, sagt mir einfach was ich wissen will>>
Auffordernd blickte sie ihn an, und tippelte mit dem Fuss auf dem Boden rum.
<<Sagt mir, von wem und vor allem von wo dieser Brief aufgegeben wurde!>>
Sie wedelte mit dem zusammgefalteten Brief vor seiner Nase rum.
<< Und weicht mir nicht aus, dieser Stopelhopser den man hochtrabend als Fuhrwerk bezeichnet hat meine Kopfschmerzen unsagbar verstärkt. Also wenn ihr vor meiner Laune in Sicherheit sein wollt, sagt mir einfach was ich wissen will>>
Auffordernd blickte sie ihn an, und tippelte mit dem Fuss auf dem Boden rum.
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Bravan Mandark
Der Kutscher schaute zu ihr auf und musterte sie einen Moment von oben bis unten. Ein kurzes heben seines Mundwinkels war zu erkennen bevor ihn ihr böser Blick traf. Daraufhin stammelte er ein wenig vor sich her das der Mann der ihm den Brief gab damit drohte ihm den Hals zu brechen würde er etwas sagen. Sich der Situation und der Laune Aviva's aber durchaus bewusst murmelte er in sich hinein das wütende Weiber ihn irgendwie an sein Weib erinnern würden ehe er schützend die Hände hob und beteuerte das er Aviva keinesfalls mit seinem Weib vergleichen wolle.
Nachdem er merkte das Aviva sichtlich ungeduldig wurde erzählte er ihr dass der Brief von einem Kutscher vom Südstrand aufgenommen und weitergegeben wurde.
Er bettelte Aviva an ihn nicht zu verraten und bot ihr dafür an sie bis in die Nähe des Südstrands mitzunehmen, er sie aber nicht direkt dort hinfahren würde weil er nicht wollte das 'der unheimliche Mann' ihn entdecke.
So machte er sich auch gleich daran die Ochsen vor den Karren zu spannen um jenen fahrbereit zu machen.
Die Fahrt dauerte einige Momente doch kann es einem wie eine Ewigkeit vorgekommen sein da der Karren lahm und der Kutscher ruhig war.
Nach den vergangenen Momenten stoppte er den Karren und sagte ihr das sie ab hier alleine weiter müsse und sie solle auf die Orks acht geben welche in der Nähe ihr Fort haben.
Als Aviva den Karren verließ, ließ der Kutscher nicht lange auf sich warten und wendete den Karren um sich auf die Rückreise zu begeben.
Nachdem er merkte das Aviva sichtlich ungeduldig wurde erzählte er ihr dass der Brief von einem Kutscher vom Südstrand aufgenommen und weitergegeben wurde.
Er bettelte Aviva an ihn nicht zu verraten und bot ihr dafür an sie bis in die Nähe des Südstrands mitzunehmen, er sie aber nicht direkt dort hinfahren würde weil er nicht wollte das 'der unheimliche Mann' ihn entdecke.
So machte er sich auch gleich daran die Ochsen vor den Karren zu spannen um jenen fahrbereit zu machen.
Die Fahrt dauerte einige Momente doch kann es einem wie eine Ewigkeit vorgekommen sein da der Karren lahm und der Kutscher ruhig war.
Nach den vergangenen Momenten stoppte er den Karren und sagte ihr das sie ab hier alleine weiter müsse und sie solle auf die Orks acht geben welche in der Nähe ihr Fort haben.
Als Aviva den Karren verließ, ließ der Kutscher nicht lange auf sich warten und wendete den Karren um sich auf die Rückreise zu begeben.
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Aviva Sol
Sie nahm sich die Zeit die Gegend ein wenig zu erkundigen. Sie war schon einige Male hier gewesen. Zwei mal um genau zu sein. Ob er hier in der Taverne war?
Der Gastwirt lies im ersten Moment nichts verlauten, ob jemand, der auf Bravans Beschreibung passte hier vorbei gekommen ist, oder sogar verweilte.
Sie bestellte erstmal ein wenig Essen und trinken, in der Hoffnung, dass der Wirt gesprächiger werden würde. Doch dieser polierte nur die Tischplatte seines Tresen und dachte gar nicht daran viel zu reden.
Aviva konnte seiner Mimik auch nicht entnehmen, ob er etwas verheimlichte oder wirklich nichts wusste.
<<Wer nichts wird, wird Wirt.>>
murmelte sie in ihren Krug. Doch der Wirt hatte bessere Ohren, als sie ihm zugetraut hatte.
<<Wenn ihr nur rumpöbeln wollt, geht lieber gleich - ich weiss solch lästige Gäste zu beseitigen>>
Mit einem Kopfnicken deutete er auf eine Mistgabel, die schräg an die Wand gelehnt war.
<<Schon gut, ich hab nur laut gedacht ... wisst ihr ... es ist wirklich wichtig, dass ich ihn finde...>>
Sie setzte eine betrübte Mine auf. Vielleicht klappte dieses Schauspiel ja. Mit groben Worten kam sie bei dem Wirt wohl nicht weit. Sie war zwar nie die freundlichste, aber sie musste sich ja nicht unnötig Feinde machen.
Sie blieb noch eine Weile in der Herberge, in der Hoffnung der Wirt würde sein Schweigen irgendwann brechen. [...]
Der Gastwirt lies im ersten Moment nichts verlauten, ob jemand, der auf Bravans Beschreibung passte hier vorbei gekommen ist, oder sogar verweilte.
Sie bestellte erstmal ein wenig Essen und trinken, in der Hoffnung, dass der Wirt gesprächiger werden würde. Doch dieser polierte nur die Tischplatte seines Tresen und dachte gar nicht daran viel zu reden.
Aviva konnte seiner Mimik auch nicht entnehmen, ob er etwas verheimlichte oder wirklich nichts wusste.
<<Wer nichts wird, wird Wirt.>>
murmelte sie in ihren Krug. Doch der Wirt hatte bessere Ohren, als sie ihm zugetraut hatte.
<<Wenn ihr nur rumpöbeln wollt, geht lieber gleich - ich weiss solch lästige Gäste zu beseitigen>>
Mit einem Kopfnicken deutete er auf eine Mistgabel, die schräg an die Wand gelehnt war.
<<Schon gut, ich hab nur laut gedacht ... wisst ihr ... es ist wirklich wichtig, dass ich ihn finde...>>
Sie setzte eine betrübte Mine auf. Vielleicht klappte dieses Schauspiel ja. Mit groben Worten kam sie bei dem Wirt wohl nicht weit. Sie war zwar nie die freundlichste, aber sie musste sich ja nicht unnötig Feinde machen.
Sie blieb noch eine Weile in der Herberge, in der Hoffnung der Wirt würde sein Schweigen irgendwann brechen. [...]
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Bravan Mandark
Eine ganze Weile kümmerte sich der Wirt nur um seine Gläser wobei er Aviva hier und da kurz musterte. Nach einer Weile brach er sein Schweigen und fragte sie warum es denn so wichtig sei jenen Herren zu finden.
Er lauschte Aviva's knappen Worten und nickte ab und an ehe er zu ihr meinte das er nicht wüsste ob sich jener Herr hier aufhalten würde aber das er in letzter Zeit recht vergesslich wäre, doch wäre sie ein zuvorkommender Gast könnte er sich unter umständen erinnern.
Mit den Worten rückte er den geschnitzten Holzkrug in ihren Blickwinkel. Hierbei durfte schnell bemerkt werden das jener Krug oben keine große Öffnung hatte jedoch einen kleinen Schlitz durch den hervorragend Talter passen würden.
Mit der Aussage das sie schon verstehen würde wendete er sich wieder seinen Gläsern zu und polierte sie weiter.
Er lauschte Aviva's knappen Worten und nickte ab und an ehe er zu ihr meinte das er nicht wüsste ob sich jener Herr hier aufhalten würde aber das er in letzter Zeit recht vergesslich wäre, doch wäre sie ein zuvorkommender Gast könnte er sich unter umständen erinnern.
Mit den Worten rückte er den geschnitzten Holzkrug in ihren Blickwinkel. Hierbei durfte schnell bemerkt werden das jener Krug oben keine große Öffnung hatte jedoch einen kleinen Schlitz durch den hervorragend Talter passen würden.
Mit der Aussage das sie schon verstehen würde wendete er sich wieder seinen Gläsern zu und polierte sie weiter.
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Aviva Sol
Sie hatte den Wink durchaus verstanden, und musste ersteinmal eine Weile mit sich ringen, ihm nicht einen groben Kommentar an den Kopf zu werfen. Aber zumiindest hatte sie nun die Gewissheit, dass er etwas wusste.
Murrend zückte sie ihren Goldbeutel und lies deutlich klimpernd die Münzen in den Holzkrug fallen.
Das Lächeln, das sie aufsetzen sollte eigentlich _freundlich_ wirken, doch es wurde eher eine verzerrte Maske.
<<Nun erzählt schon, was ihr wisst.>>
Murrend zückte sie ihren Goldbeutel und lies deutlich klimpernd die Münzen in den Holzkrug fallen.
Das Lächeln, das sie aufsetzen sollte eigentlich _freundlich_ wirken, doch es wurde eher eine verzerrte Maske.
<<Nun erzählt schon, was ihr wisst.>>
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Bravan Mandark
Mit einem zufriedenen Lächeln stützte der Wirt sich auf die Theke und erzählte ihr im leisen Tonfall das der von ihr beschriebene Mann in dem Mehrbettzimmer im ersten Stock wohnen würde, das sie aber aufpassen sollte da er kein angenehmer Zeitgenosse zu sein scheint und das er froh wäre wenn sie ihn mitnehmen würde.
Mit dem Ende seiner Worte nahm der den Holzkrug und wandte sich dem Regal hinter sich zu wo er den Krug reinstellte.
Dann witmete er sich wieder seiner Arbeit.
Mit dem Ende seiner Worte nahm der den Holzkrug und wandte sich dem Regal hinter sich zu wo er den Krug reinstellte.
Dann witmete er sich wieder seiner Arbeit.