Der Wille Cirmias....und Ingosch´s...und Gorimm´s !

Gorimm Hammerfaust

Der Wille Cirmias....und Ingosch´s...und Gorimm´s !

Beitrag von Gorimm Hammerfaust »

Das Gepicke im Stein und der Ewige Staub... So beginnt jeder Tag eines Khaz Aduir der sich dem Schuerfen gewidmet hat. Heute war es nicht anders. Erst fluchte Gorimm ueber Ingosch, weil der Zwerg einfach niemals ruhe geben konnte, und jeden Tag die Stollen umgrub. Doch dann...


Gorimm fand nichts.. keinen Brocken Diamant.. und keinen Brocken Mithrill.
Immer wieder errinerte er sich an Plokks worte..

" Cirmias will, dass wir ihm mehr Langbeine Opfern. "

So musste es sein... und so wurde es dann auch Ingosch mitgeteilt.
Aber Ingosch hatte natuerlich eine andere und weitere Idee.

" Cirmias Weint.. weil wir lediglich den Goetterberg beanspruchen "

Das gefiel Gorimm ganz und garnicht. Ausserdem war Gorimm der jenige, der jeden Berg auf Alathair fuer sich und sein Eigen beanspruchte.
Ingosch jedoch meinte das eine Kiste hermueste, die in der Mine zu Adoran platziert wird, damit wir auch diese Mine unter Kontrolle haben.
Und so machte sich Gorimm auch schon auf den Weg.



An der Mine angekommen, sprang er von seinem Kaefer und ging schnurr straks auf die Mine zu. Als er gerade nach unten gehen wollten wurde er von 3 Wachen aus Adoran aufgehalten, und es wurde ihm erklaert das nur Menschen das Recht haben zu Passieren.

Sofort lief Gorimm knall rot an, und konnte nicht glauben was er gerade gehoert hatte.

" Wir Khaz Aduir, lassen sie IM HEILIGEN GOETTERBERG Schuerfen.. und die beanspruchen die Mine komplett fuer sich ? Na wartet ! "

Das waren die Gedanken Gorimm´s, und so wollte er einfach weiter gehen. Als er zurueck gedraengt wurde war alles vorbei, und der Zwerg schubste eine Wache in die andere, und zog sein Schild vom ruecken, sowie die axt aus seinem Waffengurt.


" Na dann kommt mal her ! Ich werds euch schon zeigen ! "

Gorimm wartete auf die 3 Wachen, welche sich vor dem Eingang der Mine Postiert hatten, um zu kontrollieren wer ein und ausgeht.
Die erste wache kam mit ihrem Turmschild auf ihn zugelaufen, und schlug mit ihrem Schwert in richtung des Zwergen. JETZT wurde er richtig sauer.. die Norgoroth aus Adoran wagten es sich sogar nach ihm zu schlagen, und so entfachten sie in ihm einen Kampfesrausch.

Der Wuchtige kleine Kalure wuchtete die Axt mit immer mehr ansteigender Kraft in richtung des Schildes.
Auch die beiden anderen wachen waren angekommen, und nun begann Gorimm zu schwitzen.

" Cirmias. Ich bin in deinem Auftrag nach Adoran gewandert, um die Mine Vorort fuer dich ... und dem Volk Kaluriens zu beanspruchen. So gib mir die Kraft, diese toerichten Norgoroth niederzustrecken ! "

Keine der beiden anderen wagte es sich zuerst, nach dem Zwergen zu schlagen, doch nach einiger Zeit die der Zwerg in das Niedermachen des Freundes der Wachen Ivestierte, kam der erste Schwung mit einer Bardike, welche den Zwergen verfehlte und letztendlich den Kopf des Mitschreiters Traf.

Jener fiel sofort bewusstlos zu Boden, und der Zwerg wuchtete mit aller Kraft den Zwergenschild gegen den Schild des Menschen.
Jener rechnete nicht mit der Kraft des Zwergen, und viel ueber die Füße der Bewusstlosen Wache. Gorimm sprang sofort hinterher, und verpasste dem am bodenliegenden sofort einen frontalschlag mit dem Schild in sein Gesicht.

Auch der Zweite war bewusstlos.
Der Dritte Mensch stand dort, und fixierte den Zwergen nun ganz genau.
Der Zwerg sah die Große Bardike in der Hand des Menschen, ehe er sein Schild wieder auf dem Ruecken verstaute, und jene gegen seine Zwergen Zweihandaxt eintauschte. Das Blaue Funkeln jenes Metalls, brachte die Augen des Menschen zum Funkeln. Doch fuer keine lange Zeit.

Gorimm sprintete los, und sprang. In der Luft, wuchtete er die Axt nach Forn, um moeglichst sofort einen Treffer zu landen. Doch der Norgoroth wich zur seite aus, und schwang die Bardike sofort in richtung Gorimm´s.

Treffer.

Gorimm wurde am Arm getroffen, doch das Kettenhemd hat den Schlag nicht durchdringen lassen. Und so schossen dem Zwergen einige Gedanken durch den Kopf.

" Plokk ! Deine Ruestung hat mir den hintern gerettet ! Nichtmals ein Kratzer ist an der Rueste zurueck geblieben.. Geschmiedet aus haertestem Diamant... und verschmiedet als leichteste Ruestung am Koerper "

Der Zwerg wurde von der Wucht des Schlages zur Seite weggeschleudert, doch packte er die Axt sofort wieder Fest um sich aufzurappeln. Als jenes geschehen war, kam bereits der Naechste schlag der großen Bardike. Diesmal wurde die Mithrill Axt als Beschuetzer genutzt, und Gorimm Sprang mit Aller Kraft gegen den Norgoroth.

Jener unterschaetzte ebenfalls die Kraft des Zwergen, und bekam seine Eigene Bardike ins Gesicht. Auf er ging zu Boden und hielt sich die Nase, welche anfing zu bluten. Gorimm jedoch wollte es nicht dabei belassen, und schlug mit dem Axtgriff auf seinen Kopf, um ihn ebenfalls Bewusstlos zu machen.

In dem Moment traf Ingosch ein. Jener war natuerlich erstaunt ueber das was Gorimm in der Kurzen Zeit wieder alles vermasseln konnte und fragte nach wie das Passiert sei..

" Mrâ ! Die wollten mich nicht in meine Mine Lassen ! Nur Norgoroth duerfen passieren sagten sie ! Und dann haben sie mich angegriffen !!! "
Zuletzt geändert von Gorimm Hammerfaust am Dienstag 29. September 2009, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
Ingosch Felshammer

Beitrag von Ingosch Felshammer »

Ingosch umfasste seine Spitzhacke enger, um seinen Bruder zu helfen doch er brauchte keine Hilfe mehr. Die drei Wachen des Hohenfelser regimentes lagen bereits bereits bewusstlos am Boden. Skepitsch wanderte sein Blick zu Grimm und mit seiner tiefen und doch freundlichen Stimme fragte er vorsichtig nach, was denn passiert sei. Das Gorimm manchmal ein wenig aufbrausend war wusste er ja, doch wieso man zum Minen erstmal die Wachen nieder schlagen musste entzog sich seiner kenntnis. Aber vielleicht wusste ja Gorimm dinge die er nicht wußte. Etwas geknickt aber doch überzeugt schilderte er ihm den vorgang. Der Berg sei ihnen verwehrt worden und so wollte er in die Mine, auch an den Wachen vorbei. So kam es zu diesem Maleur mit den Wachen, aber sie haben angefangen! Sicher haben sie angefangen. Wieso sollte auch ein Khaz-Aduir anfangen zu prügeln. Wir waren doch für unsere beherrschte Art bekannt. Ingosch sah noch einmal zweifelnd sich um. Wieso spielen die Adoraner Menschen so ein falsches Spiel mit uns, dachte er sich. Leide grummelte er vor sich hin. Er mochte die Menschen. Ingosch war anders als die meisten Zwerge. Er verstand den Unterschied zwischen den Rechtgläubigen und den Pantheranhängern, so war er doch noch mehr bedrückt, warum nun auch die Adoraner sich gegen den Willen Elvuins und Cirmias wendeten. Er wurde nachdenklicher, doch hatte er keine Zeit die Gedanken zu ende zu führen denn schon drangen die Schreie der eingeschlossenen an sein Ohren. Der Eingang der Mine musste wohl offensichtlich beim Kampf eingestürzt sein. Mit aller kraft rammte er seine Hacke in den harten Fels. Immer und immer wieder, schlugen seine starken Arme auf den Fels ein und auch Gorimm hatte sich ihm angeschlossen und bearbeitete den Fels um die Eingeschlossenen zu befreien. Schweiss rann den beiden Khaz-Aduir über ihre vom Staub bedekten Körper. Nach einer ganzen Weile, sprach Gorimm: Laß und gehen wir haben keine Möglichkeit die Mine zu räumen. Ingosch dachte kurz nach und stimmte diesem zu, denn auch seine Kräfte schwanden, so lange schlug er schon auf den fels ein. Wenn die Wachen auftauchen würden wäre es ein gefundenes Fressen für ihre Verschwörung die sie gegen ihren Bergvater treiben. So gab er Gorimm noch den Rat eine Waffe des Gardisten in einen der Pfeiler zu rammen, und schwang sich nachdem das gemacht wurde auf das Reittier von Gorimm und flohen zurück nach Nilzadan....
Zuletzt geändert von Ingosch Felshammer am Dienstag 29. September 2009, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.
Ingosch Felshammer

Beitrag von Ingosch Felshammer »

... endlich hatte Ingosch die Stadtgrenze erreicht. Seinen Rucksack waren viele Bierflaschen wärend der fahrt entglitten und leer zu boden gesunken. Was für eine beschissene Art des reisens dachte er sich noch, aber die Menschen dort brauchten hilfe. Als die Kutsche hielt eilte er schon schnellen Schrittes auf die Mauern der Stadt zu und eilte durch das große Tor. Kaum hatte er das Tor durchquert löste sich der Boden von seinen Füßen, nein nicht der Boden, er löste sich vom Boden. Rechts und links neben ihm standen Gardisten die ihn hoch hoben. Mit wütendem Blick und strampeld, wild fluchend wurde er abgeführt und inhaftiert. Als er so in seine Zelle geworfen wurde, nicht unsanft aber doch unhöflich, rief er nur laut hinter her: Ich will Mariella und den Konrad sprechen!
Zuletzt geändert von Ingosch Felshammer am Dienstag 29. September 2009, 20:34, insgesamt 2-mal geändert.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Schon kurz nachdem die Zwerge erfolgreich aus Adoran entkommen waren erklang die erste Sturmglocke und gab Alarm für die Stadt. Ihr folgten nach kurzer Zeit andere Glocken. Einige Bürger blieben stehen und hoben den Kopf in den Himmel...zu gross war scheinbar die Angst vor einem erneuten Angriff des Drachens. Der Marschschritt gepanzerter Gardisten löste sie aber aus der Lethagie der Furcht und ihre Blicke folgten dem maschierenden Trupp. Ein Teil strebte zum Stadtor ein anderer zur Mine...schon bald verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer in der ganzen Grafschaft...die Zwerge haben in Adoran Gardisten angegriffen und die Mine zum Einsturz gebracht. Dumpfe Hilferufe sollen nach außen dringen und ihre Angst klagen. Bald schon werden sie aber verklingen auch wenn man versucht zu ihnen zu gelangen

In Berchgard und in Adoran wird auch der ungeübte Beobachter die Verdopplung der Garnison bemerken. Aufmerksam halten sie Ausschau nach jedem Mitglied des alten Volkes. Durch die verschlossenen Tore werden nur Menschen gelassen. Bald schon ergeht die Order an die Gardisten jeden Zwerg dingfest zu machen. Notfalls mit Waffengewalt sollen sie festgenommen oder neutralisiert werden.

Von der Mine in Adoran aber hört man schon den ganzen Tag über harsch gebellte Befehle und Arbeitsgeräusche. Noch hat man die Verschütteten nicht aufgegeben. Den Eingang zur Mine räumen würde den Gardisten sicherlich nicht gelingen. Zu gründlich war die Arbeit der Zwerge. Aber vielleicht konnte man einen Spalt öffnen..gerade gross genug um die Eingeschlossenen hindurch zu bekommen. Ihr Leben lag in den Händen der All-Einen
Zuletzt geändert von Der Erzähler am Dienstag 29. September 2009, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
Josephine von Liliensee

Beitrag von Josephine von Liliensee »

Schweiß rann in endlosen Bahnen ihr Gesicht hinab. Die Haare klebten unerlässlich an ihrer Haut. Irgendwie mussten die schweren Steine doch wegzubekommen sein.

Die Hilferufe aus dem Inneren der Mine quälten sie stets. Rangen ihrem erschöpften Körper immer mehr Kraft ab. Jeder Schrei trieb die Pike tiefer in das Gestein.

Der Eingang war durch Zimmerleute schon gestützt worden, was die Arbeit nicht leichter, jedoch sicherer machte. Eine kleine, hart erkämpfte, Öffnung konnte zumindest Wasserschläuche ins Innere der Mine schaffen, um die dortigen Menschen zu versorgen.

Als ein Arbeiter sie auf die Schulter fasste, sie etwas aus dem Weg zog, um ihr einen Wasserschlauch zu reichen und ihre Stelle am Eingang des Stollens einzunehmen, lehnte sie sich an den kalten Felsen. Ihr Blick glitt über Adoran. So viele Menschen lebten hier, doch was machten sie? Wo waren sie? Jeder Krieger brauchte die Erze, jede Haushälterin, jeder Koch, ja jeder Schneider. Fast alles, was es zum täglichen Leben bedurfte, kam aus dem Metall, welches samt den fleißigen Arbeitern, in der Mine verschüttet lag.

Die Wut über die Ignoranz der Menschen entfachte eine neue Welle der Kraft und mit einem Satz war sie zurück am Mineneingang. „Josi! Schieb!!“ Die Worte des Herzogs prallten durch ihren Kopf und spannten jegliche Muskeln in ihrem Leib an…

Die Dunkelheit hatte schon längst Einzug gehalten, als sie sich vom Eingang der Mine ablösen ließ… Es galt neue Kraft zu schöpfen. Für einen neuen Tag….
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Längst kroch die Dunkelheit hinauf, doch eher vermochte er sich nicht von den Aufgaben zu befreien um nach Adoran zu reiten.
Im gestrecketn Galopp, nicht wirklich wissend was geschehen war.
Die spärlichen Fetzen die an seine Ohren gelangen, schenkte er keinen glauben.
Die Zwerge sollten in Adoran angegriffen haben.
Mitten in der Stadt...
Doch als er an der Miene ankam krochen erst Zweifel in ihm hoch.
Doch viel Zeit um darüber nach zu denken nahm er sich nicht.
Noch immer herrschte hier ein reges Treiben.
Gardisten, Miener, Handwerker... Alle schienen in Aufruhr und bald schon vermochte er zu erkennen was geschehen war.
Der Mieneneingang war verschüttet.

Kaum hatte er die Situation erkannt, glitt er schon von seinem Pferd.
Entschlossen vorgehen, um mit an zu fassen wo immer es von Nöten war.
Bald schon selber in Schweiss gebadet, bemerkte er auch verwundert... teils doch mit Achtung das auch die Gräfin sich nicht scheute.
Sie stand mitten im Gemenge und schufftete wie jeder Andere.
Es wurde Zeit!
Zeit die Leute aus dem Stollen zu befreien und dann ...
Dann würde man weitersehen was passiert war, und wie man darauf ragieren würde.
Mariella von Dornwald

Beitrag von Mariella von Dornwald »

Die Nacht war mittlerweile weit fortgerückt und die Arbeiten kamen nur sehr spärlich voran. Fackeln waren rings um die Unglücksstelle aufgebaut und spendeten den Helfern Licht. Sie waren teils freiwillig hier, teils hatte man sie wortwörtlich aus dem Schlaf gerissen. Mariella überwachte persönlich den reibungslosen Wechsel der Schichten.

Immer wieder mussten die Helfer sich an neuen Stellen versuchen, da die Gefahr bestand, mit einem falschen Stein, den sie herauszogen, die Katastrophe noch zu verschlimmern. Immerhin war es nun gelungen, die Männer mit Nahrung und Wasser zu versorgen und einen kleinen Schacht zu schaffen, durch den Frischluft in die Mine strömen konnte.

Doch sie herausholen? Bei der kleinen Öffnung noch undenkbar. Zumindest hatten die Verschütteten aufgehört, um Hilfe zu flehen und wussten nun, dass man sie nicht aufgegeben hatte. Sie schonten ihre Kräfte und gaben nur von Zeit zu Zeit ein Lebenszeichen von sich. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt abschätzen, wie lange es brauchen würde, doch die Entschlossenheit machte Mut zur Hoffnung.

Es würde eine lange Nacht werden und die Freiin war fest entschlossen, sie mit den anderen durchzustehen. Schlafen konnte man auch noch, wenn die Männer in Sicherheit waren.
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Liliana van Drachenfels
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Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Als Liliana bemerkte daß immer mehr Leute am Heilerhaus vorbei in Richtung Miene gingen, schickte sie Kliara dort hin. Kurz darauf kam sie zurück und berichtete was sie aufgeschnappt hatte. Liliana wies sie sogleich an einen Kessel nahrhaften Eintopf anzusetzen und lief rüber zu Miene wo sie die Verletzten notdürftig versorgte und sie dann zum Heilerhaus bringen liess. Dort war Kliara eifrig beim Vorbereiten, doch was das Kochen anging, war sie nich t allzusehr begabt. So machte sie sich, nachdem die Patienten versorgt waren lieber selber dran. Kliara schnibbelte unter ihrer Anweisung die Kartoffeln, Bohnen, Möhren und den Kohl, während sie das Fleisch in der Pfanne anbriet. Schon kurz darauf gingen beide mit einem großen Kessel kräftigen und schmackhaften Eintopf, sowie etlichen Tellern und Geschirr beladen zur Miene um den Helfer dort eine warme Mahlzeit zukommen zu lassen.
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Savea Falkenlohe
Beiträge: 1
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Savea Falkenlohe »

Es war spät, als sie zum Anwesen zurück kehrte, doch als sie von dem Minenunglück hörte, zögerte sie keinen Moment.
Sie warf sich die lumpigsten Sachen über, griff eine Schaufel und eilte zum verschütteten Mineneingang, wo sich einige Minenarbeiter zu schaffen machten und Sir Rafael.
Es wurden nicht viele Worte gewechselt und sie begann Geröll zur Seite zu schaufeln, jede Elle zählte wohl im Moment, die leisen Rufe im Innern der Mine nicht verdrängen könnend.
Bis sich die Anwesenheit des Raben deutlicher in ihre Wahrnehmung drängte.
Ohne zu wissen, ob es sich um einen gewöhnlichen Raben handelte, oder um einen Rabendiener, hob sie warnend die Schaufel, sich auf ihn zubewegend, um ihn zu vertreiben.
Sir Rafael bemerkte ihn ebenso und warf einen Stein.
Ehe dieser jedoch den Raben treffen konnte, rutschte jener von seinem Platze und erhob sich in die Luft, zum Dachfirst hinauf.
Ihre Schaufel krachte auf den dort stehenden Pferdepanzer, auf dem der Rabe sich zuvor niedergelassen hatte.
Wie benommen verharrte sie, als sie in ihren Gedanken eine fremde Stimme vernahm:
„Ich kann sie schon riechen. ihre Seelen zerren an den Streben ihrer fleischlichen Käfige…“
Mit dem Mut der Verzweiflung, nicht sicher seiend, dass die Männer in der Mine gerettet werden können, machte sie jener Luft:
„Hier gibt es nur einen Geruch! Den, der Befreiung und deiner Niederlage!“

Und noch verbissener als zuvor widmete sie sich dem verschütteten Eingang der Mine, während der Rabe sich in die Lüfte schwang und davon flog…
Alindra de Feruin

Beitrag von Alindra de Feruin »

Als Alindra dieser Nacht zurück nach Adoran kehrt, mag der Angriff der Zwerge schon fast etwa einen halben Tag zurückliegen. Erstaunt über die doppelte Wachbelegschaft an den Toren, fragte der Korporal den nächstbesten Gardisten gleich einmal nach den Vorfällen. Während sie den Lagebericht entgegen nahm versteinerte ihre Miene immer mehr, klappte regelrecht der Kinnladen herunter. Mit einem kurzen Danke und einer Grußfloskel verabschiedete sie sich und eilte zur Kommandatur in Adoran, in der Hoffnung, dass sie dort mehr Erfahren konnte.

<<Diese mistigen kleinen Zwerge. Die werden doch nicht ernsthaft.. haben die wirklich einfach so die Mine überfallen? Verdammte Stumpen! Ist das der Neid, weil wir nun nichtmehr auf sie und ihr Wohlwollen in Berchgard angewiesen sind? Das wird es wohl sein... und jetzt brechen die hier ein, überlassen drei unserer Männer fast dem sicheren Tod... oh ja... mit Vergnügen werde ich die Order durchsetzen. Gefangennehmen oder neutralisieren, ja? Drei von uns... drei von denen. Unsere Mine - Ihre Mine.>>, dachte sie, als sie mit flatterndem Umhang durch die kalte Nacht spurtete. Ein Plan wird noch folgen müssen, die richtigen Männer werden angeworben, eine Verkleidung erdacht werden müssen.

Vor Ort warf sie sich erst einmal in ihre Uniform und erfuhr, dass an der Mine immernoch gearbeitet wurde. Es bestand also noch Hoffnung für die Kameraden in der Mine.

An dem verschütteten Eingang angekommen grüßte sie knapp aber noch höflich die dortigen Vorgesetzten und Adeligen, ehe sie an die Arbeit machte. Konzentriert und systematisch konstruirt waren die Klänge, die sie im Lied einfügte und veränderte.

<<Die Übungen mit den Bleikugeln zahlen sich also aus>>, schoß Alindra durch den Kopf, während sie mittels telekinetischer Kräfte bei dem Freiräumen der Mine half. Noch bis tief in die Nacht sieht man die junge Magierin dort am Eingang herumhantieren, sich immer mal wieder kurze Pausen können, in denen sie mit geschlossenen Augen ihre Kräfte und Konzentration sammelt, auch einmal das ein oder andere erfrischenden alchemische Wunderwerk trinkt.
Bjoern Hinrah

Beitrag von Bjoern Hinrah »

Als Bjoern von den verschütteten Bergleuten in der Mine von Adoran hörte, machte er sich sofort auf den Weg in die Stadt um zu helfen.
Mit dem Schiff setzte er direkt nach Adoran über und am Hafen schauten ihn die Gardisten zuerst recht misstrauisch an, doch sein schmutziges Aussehen und die Spitzhacke in seiner Hand machten deutlich, dass er ein Bergarbeiter war.
Die Gardisten zeigten ihm den Weg zur Mine wo er sich sofort in die Reihen der Helfer einreihte, er begann zu graben und wuchtete schwere Felsbrocken auf die Seite.
Bjoern half so gut er konnte und hoffte nur sie würden die Verschütteten lebend retten.
Gorimm Hammerfaust

Beitrag von Gorimm Hammerfaust »

Wie konnten sie es sich wagen... die Norgoroth... Einen Zwergen aus der ihren Mine zu draengen... ihm ins Gesicht zu sagen, dass nur Menschen die erlaubnis haben zu schuerfen...

Zuhause noch, warf er stets sachen gegen die Wand, wenn er daran dachte was die Norgoroth mit ihm in Adoran taten.. wie sie ihn bloß stellten.
Von wegen...bei 0 anfangen.
Viele Khaz Aduir hatten das gefuehl, dass der Muendliche vertrag schon zu anfang gebrochen wurde. Und auch die Reichspfeiler in Berchgard, waren ein Symbol.. So deutete es Ingosch.. und auch die anderen Khaz Aduir haben ihre Aexte geschliffen, um in der Mine fuer unruhen zu sorgen.

Doch welcher der Khaz Aduir hatte es auch wirklich getan ?
Welcher von ihnen ist dort hin gereist, und musste am eigenen Leib erfahren, was es heißt dort verwiesen zu werden.

DOCH MOMENT !

" BEI CIRMIAS HEILIGER SCHEIßE ! INGOSCH ! DU VOLLDEPP ! "

Wo war Ingosch ? Der Stollen war leer. Ingosch nicht dort..
Das musste etwas heißen. Schließlich war ER der Zwerg, der fuer die staendigen wutausbrueche Gorimm´s ueberhaupt verantwortlich ist.
Der Fleißigste Zwerg.. war nicht im Stollen.

Gorimm ballte die Faeuste und sah in richtung Schmiede.
An der Wand hang sie.. die Ruestung von Thungrim & Tanith Hammerfaust. Er wusste ganz genau was zu tun war.

Sein Vater sowie Großvater, waren Ehrwuerdige Khaz Aduir. Ihre Ruestung durchlebte ettliche Schlachten um den Berg.
Er nahm die Ruestung von der Wand, und begutachtete sie einen moment lang. Dann sprintete er los. Riss die Tuere zu Murgrims Zimmer auf und schrie los

" MURGRIM ! KRIEG ! WIR BEFINDEN UNS IM KRIEG ! "

Die Ruestung Taniths.. ihres großvaters lag auf dem Bett von Murgrim, und er sollte sich im klaren darueber sein was als naechstes geschehen wuerde.

Auch Thungrims Ruestung wurde von der Wand genommen, ehe er die Ketten an seine Haut anlegte, und festigte.


" Es gibt einen Plan Murgrim ! Ich muss durch ganz Nilzadan reiten... Ingosch ist nicht in der Mine.. Verstehst du was ich dir sagen will ?

INGOSCH IST NICHT IN DER MINE !!!!

Es gibt einen Plan.. denn die Gardisten draussen sind auch ziemlich unfreundlich geworden was uns angeht !
Alles was wir oben an Norgoroth in der Mine sehen.. wird runter in den Stollen geschliffen.

WER UNSEREN INGOSCH FEST NIMMT, MUSS DAFUER BUEßEN ! "

Doch war er ueberhaupt gefangen ? Der Plan hatte erstmal hoehere Prioritaet, und so hoffte er einfach darauf, dass er Adoran dann doch durch die Lappen gegangen ist.



Josephine von Liliensee

Beitrag von Josephine von Liliensee »

Der Herzog hatte sie nach Hause geschickt, irgendwann in der Nacht. Die zahllosen Blessuren spürte sie nicht mehr, der Schmerz hatte sich mittlerweile in Gänze in ihrem Leib ausgebreitet und zu einem schwammigen unterschwelligen Ton geworden, der sich Rauschen durch ihr Gehör quälte.

Sie hatte gebadet, einige tiefere Schrammen mit einer Tinktur versorgt und hatte sich gerade hingelegt. Da hörte sie Stimmen. Einige Gardisten hatten ihren Vater nach Hause getragen, nachdem immer wieder in die Knie gegangen war. Irgendwann muss er nicht mehr hochgekommen sein. Seit beinahe zwölf Stunden hatte er ohne Unterlass gearbeitet, Steine geschleppt, Balken befestigt. Josephine hatte sich längst gefragt, wann er zusammen brechen würde. Sie warf die Decke wieder zurück, legte den warmen Morgenmantel um und half den Männern, den Herzog ins Zimmer rauf zu bringen. Sie wies die Gardisten an, sich unten in der Küche zu bedienen, während sie ihren Vater säuberte und die zahlreichen, teilweise tiefen Schnitt- und Schürfwunden, versorgte.

Im Morgengrauen wachte sie auf. Sie war auf dem weichen, dicken Fell vor dem Bett ihres Vaters eingeschlafen. Sie wunderte sich nicht, dass das Bett leer und sie mit seiner Decke zugedeckt war.

Die Knochen, jeder einzelne, tat beim Aufstehen weh. Kurz presste sie die Zähne aufeinander, wusch sich durchs Gesicht, band den Zopf neu, stieg in frische, zweckmäßige Kleidung und ging nach unten. Dort angekommen machte sie eine Unmenge Brote, die sie mit zur Mine nahm. Als sie ankam ging die Sonne gerade auf. Ein Hühne von Mann ragte aus den, nun doch zahlreichen Menschen, heraus. Er wuchtete riesige Felsbrocken zur Seite. Josephine kam sich winzig und schwach vor.
Doch sie lächelte. Es war ein reges Treiben, der Herzog nebst dem Hühnen, Savea, Mariella, Alindra, Rafael, Liliana… Tief atmete sie ein, als sie die zahlreichen Helfer sah. Kurz nur sagte sie laut und deutlich: „Brote für alle!“ Der nächstbeste Platz, der nun am Eingang der Mine frei wurde, wurde von ihr erobert.

Ein weiterer Tag brach an, um die Menschen aus der Mine zu befreien…
Im Laufe des Morgens wurde klar, dass der Herzog davon absah, das gesamte Volk der Zwerge dafür zu bestrafen. Wie auch immer er es wieder geschafft hatte, war er auf bestimmte Namen gestoßen. Immerhin stand, seitens Adoran, erstmal kein Krieg mit den Zwergen bevor. Denn jetzt galt es, die Menschen zu befreien und die Mine wieder herzustellen.
Anetta von Reensdorf

Beitrag von Anetta von Reensdorf »

Arbeit... harte Arbeit... etwas was ihr eigentlich garnicht lag. Doch was musste man nicht alles tun wenn die Zeiten es von einem verlangte.
Am frühen Morgen als Marie noch tief und fest in ihrem Bettchen schlief, machte sie sich auf den Weg zu Pferd zum Anwesen von Reensdorf.
Sie lies dem Personal zwar freihand mit dem Anwesen zu tun und zu lassen was sie wollten. Aber heute, sollten sie einmal etwas nützliches für ihrer Herrin tun.
Dort angekommen führte sie ihr Weg direkt in die Küche, wo die zwei Küchenfrauen schon fleisig am miteinander schnattern waren.
Das Lächeln erstarb jedoch als sie die in Lederhosen und Leinenhemd bekleidete Edle sahen. Tiefe Verbeugungen folgten, bevor sie den Anweisungen der Herrin lauschten.

Drei große Kaltblüter aus der Zucht von Reensdorf waren gefragt und des weiteren zwei kleine Pferde sollten herausgesucht werden. Zwar kraftvoll aber klein genug um in eine Mine zu gelangen.
Die Frauen machten sich auf den Weg in die Stattlungen um das gewünschte Vieh zu holen, sie selbst machte sich daran, Zaumzeug herauszusuchen, eine lange Gerte zu suchen und darüber hinaus Augenklappen für die Tiere, Wenn sie nichts sahen, würden sie weniger Angst haben. All dieses verstaute sie sorgfältig in einer Satteltasche ihrer eigenen Rosses.

Kurz nachdem die Tiere miteinander vertaut waren und am Sattelknauf des Pferdes der Edlen das Hauptseil gebunden war, sah man eine Karawane von Pferden vorn an eine Dame der diese ganze Aufgabe zwar nicht wirklich anstand aber die immernoch laechelnd Stunden später mit den Tieren an der Mine ankam.
Bjoern Hinrah

Beitrag von Bjoern Hinrah »

Bjoern war wiedereinmal bestätigt worden in seiner doch recht guten Meinung über die Menschen und ihrem Adel, denn es waren nicht nur Bergleute und Bauern die hier halfen und ihr bestes gaben. Selbst ein Kerl mit dem komischen tietel Herzog war am helfen nebst seiner Tochter. Bjoern vermutete es seien sicher Freunde vom großen Jarl der Grafschaft, Adrian, welcher leider nicht da war, dafür kannte er aber Rafael und einige andere die mit ihm hier schufteten.
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