Immer öfter zogen die ersten dunklen Regenwolken über Bajard und kündigten das kommende Ende des Sommers an. Bald würde es Herbst sein und die Stürme würde die Wellen aufpeitschen und um jede Hausecke pfeiffen. Seufzend zog er die schlichte Arbeitskleidung an und griff nach dem Brecheisen. Draussen vorm Haus betrachtete er eine Weile unschlüssig die Bescherung und suchte den Ansatz an dem er beginnen würde. Kurze Zeit später splitterte das verkohlte Holz,Brett für Brett wurde entfernt und die Nägel knirschend herausgezogen. Der Stapel der verkohlten und abgerissenen Bretter wuchs langsam an und Brett für Brett arbeitete er sich weiter vor bis er an einer Hausecke soweit fertig war das alle beschädigten Bretter entfernt waren.
*zwischendurch wurde ein Schreiben an Bravan Mandark verfasst in welchen ihm die Fortschritte mitgeteilt wurden. Desweiteren stand in jenem Schreiben so man noch gewillt sei beim Wiederaufbau des Hauses zu helfen wäre nun ein guter Zeitpunkt.*
Nach einem kurzen Mahl machte er sich wieder an die Arbeit die restlichen verkohlten Bretter zu entfernen. Dies zog sich jedoch bis in den Abend hin und so blickte er erschöpft im Licht der untergehenden Sonne auf die Bretterstapel auf dem Weg vor seinem Haus. Nachdenklich betrachtete er jene und schüttelte dann den Kopf. Nein so geht das nicht nachher bricht sich noch wer die Knochen. Eine ganze Weile später rumpelte ein mit Ochsen bespannter Karren heran auf jenen wurde das Holz verladen und dann mit jenem davongefahren. Nachdem die Vorbereitungen soweit abgeschlossen waren ging Bert ins Haus und fiel wie ein Stein ins Bett um bis spät am nächsten Tag zu schlafen....Hoffentlich werden wir rechtzeitig fertig bevor die Unwetter einsetzen dachte er beim Erwachen am nächsten Tage.
Alles neu macht der ...
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Ingosch Felshammer
... die Nacht brach herein und wuetend zog der Zwerg um die Haeuser. Immer wieder halten seine flueche durch das kleine Fischerdorf. Irgend was scheinte ihn fuerchterlich auf su regen. Immer wieder waren der Zwergischen sprache einzelne Wortfetzen zu entnehmen, die sich um einen gestohlenen Berg, Eingang, und Artox hat nicht aufgepasst handelten. Als er so durch Bajad zog und den Eingang nach Nilzadan suchte blieb er an dem Haus eines Freundes stehen und musste einmal schwer schlucken. Das die Rahali eine gaunerbande sind und schon lange ausgerauchert gehoeren wusste er, doch nun klaun die schon seinem Kumpel das Haus. So ging das nicht, aus dem inneren hoerte er ein inniges und Tiefes schnarchen. Ja Ja, so kannte er den Bert, dachte sich Ingosch, dem kannste die Huette untern arsch weg klaun und der liegt besoffen im Bett und bekommt das nicht mit. Kopfschuettelnd suchten seine kleinen Augen die Umgebung ab nach etwas brauchbaren. er wusste das sein Bruder in der umgebung arbeitet, nur wo nicht genau. So ging er eine Weile auf gut Gluck durch die Strasse bis er einen Waagen mit Holz fand, an dem ein grosses, Ingosch wohl gut bekanntes zwergisches Siegel prankte. Kurz entschlossen packte er sich den Karren und ging mit diesem, mindestens doppelt so lauch fluchend wie vorher wieder zurueck zu dem Haus seines Kumpels um ihn dort abzu stellen. Er wusste ja wo hier in Bajad ein Amboss stand, Eiseb hatte er genug in der Bank, und die paar naegel sind doch schnell gefertigt. So verging nicht einmal ein ha;lber Stundenlauf und Ingosch stand mit einem kleinen Eimer voller Naegel wieder vor dem Haus, in dem sein Freund, sein Kumpel der Bert immer noch schnarchte. Mit einer Hand nahm Ingosch leicht ein Brett zur Hand und hielt es an eine Stelle wo es passen koennte. Seine Augen die wie geschaffen waren fuer die Arbeit in der Nacht, mussterte die stelle noch einmal skeptisch doch befand sein Handwerker auge sie fuer gut, und schon raste der Hammer in Richtung des Brettes und den zwischen Daumen und Zeigefinger befindlichen Nagel nieder....
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Artox Felshammer
...Den ganzen Tag hatte er damit zu tun gehabt die Schäden bei dem Fehlbau seines betrunkenen Bruders auszubessern in dem er oberhalb des Tunnels die Gegend mit einigen Holzpflöcken auf dessen Stabilität überprüfte. Er war mächtig sauer, wie Garmlin so eine schiefe Schneise ziehen konnte, dass nicht mit bekommen hatte und sein älterer Bruder Ingosch würde sicher wieder faul in der Mine herumliegen und nichts machen. Also würde die Arbeit eh wieder an ihm hängen bleiben, also arbeitete er so schnell wie möglich und ohne großes aufsehen zu erregen. Der Abend brach an und er ging mit langsamen Schritten zu seinem Holzkarren, da der Bereich beim Bauernhof nur noch fehlte und er die Arbeit schnell zu Ende bringen wollte. Als er wie gewohnt nach seinem Karren griff war dieser verschwunden. Er blickte sich um und fing lauthals an zu fluchen, da irgend wer seinen Karren gestohlen hatte. Es blieb ihm aber nichts anderes übrig, die Arbeit musste weiter geführt werden. Er sortierte die restlichen Pflöcke die er noch bei sich hatte und begann mit der Arbeit neben dem Hof um die Leute nicht aufzuschrecken. Nach dem er grob das Gebiet begutachtet hatte, wagte sich dieser auf den Hof wo er nach dem 3..4 Pflock von einer Unbekannten angesprochen wurde. Dieser erklärte er was vorgefallen war und versuchte mit den vorhandenen Mitteln die Stelle zu finden. Dann brauchte er jedoch Holz um eine Art Verschaltung unterhalb der Schwachstelle anzubringen, um sicher zu gehen dass nichts einbrechen würde. Nach dem er einige Stämme erhalten und die Stelle ausfindig gemacht hatte, machte sich dieser auf den Weg die Stelle zu verstärken. Einige Zeit später war die Stelle soweit abgestützt und die Arbeiten um den Tunnel zu zuschütten begannen und er machte sich daran seinen Holzkarren zu finden.Als er seinen Karren nun endlich vor fand, glaubte er seinen Augen nicht, dass sein eigener Bruder den Karren mitgenommen hatte. Sauer stapfte er auf ihn zu und stellte ihn zur Rede wobei eine Frage seinen Bruder mehr irritierte als sonst... „Was verschlägt dich nach Bajard ?“ Nach dem das dann geklärt wurde, reparierten beide noch den Rest des Türbereiches...