Wenn das Vertrauen zerbricht....

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Amary Ann Louisan

Wenn das Vertrauen zerbricht....

Beitrag von Amary Ann Louisan »

Finster war es auf dem Feld vor ihr. Sie war viel zu früh ans Feld gegangen um was Sinnvolles zutun, dass sie ablenken sollte. Der Hahn würde erst in einigen Stunden krähen und die Dörfer zum Leben erwecken, aus dem süßlichen Schlaf auf den sie heute verzichtet hatte.
Die ganze Nacht lag sie in ihrem Bett und drehte sich hin und her. Unterdrückte die Tränen in ihren Augen und murmelte leise zu sich selbst, nun stark zu sein.
Sie versuchte alles zu verstehen, ihren eigenen Fehler in dieser Situation zu finden.
Aber egal wie sie alles drehte, sie war ja immer ehrlich zu ihm gewesen, warum er nicht zu ihr?
Tarnys Worte schalten in ihrem Kopf“ Du bist ein Dummchen“. Ein Dummchen?
Wie konnte sie ihn so in Schutz nehmen, nach dem er sie so hintergangen und belogen hatte?
Was wusste Tarny schon von der Sache, um da mitreden zu können?

Sie hat nie von ihm verlangt ihr Monatelang hinterher zu laufen. Ihn nie darum gebeten, und immer war sie ehrlich zu ihm. Auf einiges verzichtete sie um ihn nicht zu verletzten.
Und dann? Dann wirft er ihr einen Ring zu. Einfach plump ohne jegliche Erklärung.
Ein Verlobungsring, er dachte wirklich daran um ihre Hand zu bitten. Dabei wusste er doch, dass sie nicht heiraten wollte, nicht bereit war ihre Freiheit aufzugeben.
Aber das ärgerte sie am wenigsten.
Ihr Magen krampfte sich zusammen und lies sie in die Hocke gehen.
Wie konnte er die ganze Reise durch kein Wort über die Neue sagen? Er wirft ihr einen Ring zu und lässt sie im nächsten Augenblick aus Linnet`s Lippen wissen, dass eine neue Frau bei ihm einzieht. Einfach so? Sie schüttelte ihren Kopf und lies kraftlos ihre Tränen die Wangen hinabrollen.
Sie war nicht eifersüchtig, nur so schrecklich enttäuscht, dass er sie so belogen hatte.
Noch wenige Tage vor der Abreise bat er sie, bei ihm zu schlafen. Einfach nur neben ihr liegen zu dürfen. Ein Schauer lief über ihren Rücken. Als ob sie immer noch seine Küsse am Nacken spüren würde.
Ein seltsames kaltes Lächeln legte sich über ihre Lippen. Ihre Gesichtszüge waren von Schmerz verzehrt. „ Es war alles nur gelogen und er hatte während dieser Zeit auch die andere Frau an der Hand.“
Als ob ihre ganze Welt zusammen Berechen würde, fing sie an zu schluchzen und schlug die Hände vors Gesicht. Er und Linnet waren ihre einzige Familie hier. Und er, dem sie so vertraut hatte in allem, hat sie so benutzt.
Wieso sagte er während der Reise kein einziges Wort davon? Sie hätte sich doch für ihn gefreut! Aber stattdessen bekommt sie einen Ring der für ihn nun Wertlos und von keinerlei Bedeutung sei.
Sie öffnete ihre Lippen und atmete die kühle Morgenluft ein. Das vertrauen zu ihm war nicht mehr da. Es wird nie mehr so sein wie es eins mal war. Da war sie sich sicher.
Vielleicht sollte sie ihn anschreien. Ihm alles ins Gesicht sagen, ihren Schmerz freien Lauf lasen. Er war ein Teil ihrer kleinen Familie… Nun konnte sie niemanden mehr vertrauen, dafür war ihr schmerz und Erschütterung zu tief ins Herz gebrannt.
Nun lächelte sie wieder freudlos und schüttelte den Kopf. Sie würde ihn weder anschreien oder sonst etwas – sie würde einfach das selbige tun, was sie immer tat wenn sie unglücklich war

Noch mehr Arbeiten….
Thancred

Beitrag von Thancred »

Es war schon das Violett des frühen Nachthauches das aus dem malvefarbenen Himmel kroch als sie an dem Hof ankamen, wutentbrannt war die quirlige kleine Wirtin wie ein Irrwisch davongebraust,..
Linn hatte ihn hergeführt mochte aber nicht mit hinein.. ganz untypisch wie er fand.

Gar kein Vergleich zu der hüpfenden, singenden, scherzenden amary die vor einem Wochenaluf aufbrach die Welt zu sehen, nein heute konnte man die Sehnen knirschen sehen wenn ihre Kiefer mahlten, und die Schatten wuchsen um die eingefallenen Augen wenn Jene blitzeschleudernd den Blick zu ihrem Gefährten sandten, vom Umbringen und Bauchaufschlitzen, vom Halsumdrehen und Erwürdgen hatten sie wirklich viel zu erzählen die Drei, und die Knochen die er spürte als er sie hochhob erzählten ihr übriges. Verbissen und als wolle sie sich darin ertränken stürzte sie sich in die Arbeit,.. kaum mehr als eine Handvoll Worte brachte sie heraus.
Da für erzählten die hervortretenden Sehnenstränge die verkrampft die Harke umklammernden Hände und der wütende Hackschwung ihm ebensoviel wie es um sie stand,wie ihre Lippen darüber eisern zu verbergen trachteten.

Als sie zurück waren stand Sie einige Zzeit in Ihrer Taverne, und er beobachtete sie wie sie wie eine Armbrust sich mehr und mehr spannte,.. er konnte förmlich die Wurfarme Kreischen hören wenn er die kleine frau da betrachtete,.. seufzend trottete der Zausel zu dem Tempramentbündel die gerade Buckel ziehend und fauchend die Ohren anlegte, zuerst fasste er Ihre Handgelenke, und mit wenig mehr als dem zauseligem brummen war er sich die kleine frau schlussendlich über die Schulter,... bei Cirmias,.. wahlich leicht war sie geworden

Thaaancreeehhd ... aye?
Lass mich runter...... aye.
ich mein es ernst - gleich sind wir da
ich bring dich um ... aye mach das

brummend schleppte,.. nein, balancierte er die sich kraftlos windende Frau auf der Schulter und setzte sie erst in der wärme des Kellers auf die füsse, DU da rein umziehen dann da rein ins wasser brummend doch bestimmt kamen die Befehle, ruhig doch keinen widerspruch duldend.

Than? ich will aber nicht ! .. ich kann dich auch reinwerfen ?
endlich ein wutschnaubendes aber resignierendes fügen
na bitte.. s ging doch
er fishte selbst ein tuch aus den truhen und richtete den beruhigenden ´Cuil einen seiner Schätze her,.. heute würde er seinen Dienst tun wo er lange staub angesetzt hatte im Keller als hab er nur auf den rechten moment gewartet, eine kelch füllte er mit jenem und reichte diesen Der kochenden Frau im Wasser, wenn er nicht gewusst hätte warum das wasser so warm war hätt er annehmenkönnen amary speise es mit ihrem zorn,..
ich hab grad das ungebändigte Verlangen jemandem etwas in den bauch zu rammen,..
hmm also ich könnt Dir meinen Dolch geben der liegt bei meinen Sachen da drüben,... aber vielleicht holst ihn dir erst nachdem du einen schluck getrunken hast,..
Der Zausel bot ihr das menekanische Zitronengebäck und den Wein an, schon wollte sie aufspringen,.. von Unrast und Anspannung getrieben zurück wo sie doch nur mit ihren gedanken allein und von weitrer spannung gekrümmt umherwandern würde, er überlegte ob doch die Eisen angezeigt währen,.. als sie doch den wein trank,...und sie sich wieder zurück führen liess,... zufrieden stellte er fest wie sich der kleine körper endlich aus der eisernen Klammer des krampfens löste , eine kleine weile verbrachte er mit kneten bis er merkte dass ihr die augen zufielen,.... ja ein feines edles Volk waren die kinder ered luins,.. doch welch höllishes getränk verstanden sie zu erschaffen, und wie segensreich vermochte dieses bisweilesn zu sein,.. im rechten Augnblick

im rechten augenblick wird er dir zu pass kommen so hatte galwar ihm die flaschen einst gegeben wie recht jener damals hatte erkannte der zausel erst jetzt, als in die Decken gepackt er die zierliche,.. jetzt sogar magere kleine Frau in der Hängematte schlafend liegen sah,..er wandte sich zum gehen, blickte noch einmal zurück als er schon am Gwölbebogen zur treppe war, und ein leises brummendes lachen war zu hören das sich entfernte
Sie sah friedlich und ruhig aus-

- zum ersten mal an diesem Tage
Zuletzt geändert von Thancred am Freitag 4. September 2009, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.
Linnet Rysk

Beitrag von Linnet Rysk »

Der Stein hüpfte dreimal über die Wasseroberfläche, dann verschwand er mit einem leisen „blopp“ in den tiefen des Sees. Kaum war er untergegangen folgte ein Zweiter, der diesmal nur einmal hüpfte und dann ebenso wie der Erste unterging.
Sie betrachtet eine Weile die Wellen, welche von der Stelle ausgingen und starrte schließlich auf die glatte Wasseroberfläche.
Seuftzend lies sie sich im Gras nieder und streckte ihre Füße in das kalte Nass.


Am liebsten würde sie zurück gehen, ihre noch nicht ausgepackten Taschen nehmen und einfach verschwinden. So würde sie dem ganzen Ärger, den sie scheinbar gestern Abend los getreten hatte, aus dem Weg gehen.

Ärgerlich runzelte sie die Stirn.

Ihr war vorgeworfen worden, dass sie depressiv und seltsam wäre, dabei wollte sie nur helfen. Linnet hatte ihre Sachen gepackt um ihm einen Gefallen zu erweisen und den Weg für seine Zukunft frei zu machen. Sie hatte nicht vor gehabt, den Abend so enden zu lassen. Am liebsten würde sie alles rückgängig machen. Sie hätten nie auf diese Reise gehen sollen, sie hätten nie Berchgard verlassen sollen. Warum nur sind sie überhaupt abgereist? Obwohl der Beginn des Unglücks eigentlich noch früher zu suchen ist ..

Eine ihrer Hände griff wieder nach einem Stein, diesen feuerte sie nun mit aller Wucht in den See und sah zufrieden zu wie er verschwand.

Beide waren sie ihre Freunde, ja sogar mehr als das, sie hatten bisher ihr Leben bestimmt. Sie konnte es sich nicht mit nur einem von Beiden, oder gar keinem von ihnen vorstellen. Es müsste doch wieder gut zu machen sein? Irgendwas müsste sie doch tun können, damit sie sich wieder in die Arme schlossen.
Wenn sie zurück gehen würde, müsste sie wohl früher oder später für einen von beiden Partei ergreifen. Aber das wollte sie nicht und konnte sie nicht.
Vielleicht sollte sie beide in einen Fensterlosen Raum sperren und darauf warten das sie sich vertrugen?
Sofort verwarf sie den Gedanken wieder, er hatte nicht die geringste Überlebungschance wenn sie das täte.
Linnet hatte mehr gewusst als Amary, aber sie hatte ihrer Freundin bisher nichts davon erzählt, weil es seine Sachen war. Sie war der Meinung, dass er das zu klären hatte und hielt sich deshalb heraus. Behielt ihr Wissen für sich und wartete ab.
Jetzt allerdings fühlte sie sich schlecht. Unheimlich schlecht. Vielleicht hätte sie es vermeiden können oder abwenden, wenn sie zuvor mit Ihr gesprochen hätte? Wahrscheinlich wäre sie trotzdem sauer und enttäuscht gewesen und dazu wäre er über ihren Vertrauensbruch erbost gewesen.
Wie Linnet es auch wendete sie saß zwischen zwei Stühlen. Sie würde wohl kaum ins Lamm gehen können und so tun, als wäre nie etwas geschehen. Aber müsste sie nicht für Amary da sein? Sie in den Arm nehmen und trösten? Sollte sie nicht zu ihm gehen und ihn bitten sich mit ihr auszusprechen?
Tarnya hatte ihr gestern vorgeschlagen sie mit zum Orden zu nehmen. Das sollte ‚Ordnung’ in ihrem Kopf schaffen und sie würde vielleicht Frieden finden. Aber Linnet glaubte nicht daran, das würde doch schließlich nichts an der Situation an sich ändern. Und wie nur sollte sie sich raushalten, ohne einen der Beiden zu verletzen?

Linnet blinzelte mehrmals, der See schien vor ihren Augen zu verschwimmen. Ihr war schwindelig…
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