Wie immer wenn Simon unterwegs war und der Weg zu weit um noch am Abend das Lager zu erreichen, legte er sich im Schutz einiger Bäume und Felsen zum Schlafen nieder. Doch diese Nacht war anders als all die anderen die er zuvor in der Weite der Wälder erlebt hatte. Lag es an dem Platz, das er was magisches hatte, oder an ihm, dass ihm eine Sache im Kopf herumgeisterte? Er wußte es nicht.
Schon beim Einschlafen wälzte er sich unruhig hin und her, was sonst gar nicht der Fall war. Er schlief sonst immer erschöpft, von den Anstrengungen des Tages ein. Doch dieses Mal war alles ganz anders!
Lange Zeit lag er nur im Halbschlaf, doch der tiefe Schlaf, in dem er durch seine vielen Jahre im Wald Veränderungen in seiner Umgebung trotzdem mitbekam, kam nicht. So döste er mehr dahin und dämmerte langsam in die Traumwelt hinüber. Plötzlich passierte es.
Mitten im Schlaf stand ein liebreizendes Wesen vor ihm! War sie eine Fee? Eine Fee wo er doch genau wusste es gab sie nicht. Er hatte Nadua immer belächelt als sie von Feen sprach. Und nun träumte oder wachte er und sah eine Fee vor sich, und sie sprach zu ihm oder meinte er nur ihre Stimme zu hören?
„Schau dich an, seit Jahren bist du mit derselben Rüste unterwegs, sie ist zwar sauber aber schon speckig an manchen Stellen, auch sind Risse schon genäht worden. Meinst du nicht, dass es an der Zeit wäre dir eine Neue zuzulegen? Versuche etwas Neues, probiere mit verschiedenen Ledersorten, beschlage sie mit verschiedenen Metallen und arbeite Knochen des Dämonen zur Stabilität mit ein.“ So hörte er die Stimme im Kopf zu ihm reden, bevor sie mit einemmal verschwand und er sofort danach er in einen tiefen festen fiel Schlaf, so wie er ihn gewohnt war.
Als er am Morgen erwachte, war er leicht geredert. Er fühlte sich wie erschlagen, nicht so erfrischt wie sonst nach dem Schlaf. Er blieb still liegen, die Augen geöffnet und versuchte klar zu werden und überlegte was die letzte Nacht passiert war. Hatte er geträumt oder war er wach gewesen? Er konnte es nicht sagen, doch etwas blieb durch diesen Traum. Etwas sehr Reales. Ein Blauer runder Kristall, welchen er am Abend noch nicht besessen hatte. Diesen fand er sich in seiner Tasche, als er sein Frühstück herausholen wollte. Verdutzt schaute er ihn an, nahm ihn in die Hand und schloss diese darum. Plötzlich waren die Geschehnisse der vergangenen Nacht wieder klar vor seinen Augen. Sollte dies ein Traumkristall sein, von welchen er schon gehört hatte und die angeblich durch die Traumfee verteilt wurden.
Er lies den Traum in seinen Gedanken noch einmal vorbeilaufen. Dann fasste er einen Entschluss! Warum soll ich es nicht probieren. Seine alte Rüste war gepflegt aber doch nicht mehr die neueste. Was konnte denn schon passieren, nichts außer das er sich der Traum nicht verwirklichen lies. Also erhob er sich von seinem Rastplatz, löschte sorgfältig das Feuer und machte sich daran seinen Traum zu verwirklichen.
Ein seltsamer Traum
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Simon
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Ein seltsamer Traum
Zuletzt geändert von Simon am Samstag 15. August 2009, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Simon
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In den nächsten Tagen begann Simon sich nach Zweiköpfen, Oger, Echsenwesen und Gargoyles umzusehen. Er war zwar ein guter Schütze, doch in der Jagd auf solche Wesen noch recht ungeübt.
Er ging leidenschaftlich gern alleine in den Unheilsberg. Dort kannte er jeden Stein und jeden Felsvorsprung und fühlte sich in der Höhle mit den Schlangenwesen pudelwohl. Dort war er in seinem Element, weil er die Schlangenschuppen dieser Wesen für Tränke brauchte, zog es ihn immer wieder dorthin.
Doch widerstrebte es ihn, die anderen Wesen zu töten. Sie waren zwar Geschöpfe Alathars, aber auch Wesen in der Landschaft Gerimors, welches die Mutter, so schien es, auch duldete. Sonst hätte sie mit ihrer göttlichen Kraft längst dafür gesorgt, dass diese Wesen vom Antlitz der Erde verschwunden wären. Also duldete er sie auch, wenn er sie auch nicht achtete.
Trotzdem wollte er seinen Traum oder was immer es war verwirklichen, musste er sich diesen Kreaturen stellen. Also ging er in Höhlen, in denen er früher nicht war, auf die Jagd, oder jagte die dummen, langsamen und schwerfälligen Zweiköpfe im Nordwald.
Langsam bekam er die benötigten Mengen an Leder zusammen. Er stellte fest, dass es besser lief als er gedacht hatte. Doch das große Problem kam erst noch. Er brauchte eine größere Anzahl von Dämonenknochen für seine neue Rüste. Da stellte sich aber heraus, dass er keine Ahnung hatte wie er es anstellen sollte an diese zu gelangen. Kaum ahnte er wo er solche geflügelten Wesen finden sollte, noch wie man sie wirkungsvoll bekämpft.
Der Zufall kam ihm zur Hilfe, gute Freunde sagten ihm wo er jagen gehen sollte. Sofort machte er sich auf den Weg. Doch das Fiasko war groß. Er sah diese seltsamen Wesen, doch gelangte er kaum bis in ihre Nähe, da sie sich mit vielen Wächtern umgeben hatten. So wurde er das eine um das andere Mal von diesen Bestien zu Boden gerissen. Zerschunden und verletzt, nicht nur am Körper, sondern hauptsächlich in seinem Selbstvertrauen und in seiner Seele, ließ er von der Jagd auf die Dämonen ab.
Die Wunden an seinem Körper heilten schnell, doch die Erkenntnis er sei ein schlechter Waldläufer, nagte ab diesem Zeitpunkt mächtig an ihm. Eine Zeitlang ließ er den Kopf hängen, doch Freunde halfen ihm über diesen Punkt mit guten Ratschlägen hinweg, so das er wieder Mut fasste und sich selbst sagte du musst es nur weiter probieren, irgendwann findest du heraus wie es geht. Du hast es auch alleine im Unheilsberg geschafft, dachte er so bei sich.
Also begann er wieder mit seiner Jagd auf die Dämonen.
Er ging leidenschaftlich gern alleine in den Unheilsberg. Dort kannte er jeden Stein und jeden Felsvorsprung und fühlte sich in der Höhle mit den Schlangenwesen pudelwohl. Dort war er in seinem Element, weil er die Schlangenschuppen dieser Wesen für Tränke brauchte, zog es ihn immer wieder dorthin.
Doch widerstrebte es ihn, die anderen Wesen zu töten. Sie waren zwar Geschöpfe Alathars, aber auch Wesen in der Landschaft Gerimors, welches die Mutter, so schien es, auch duldete. Sonst hätte sie mit ihrer göttlichen Kraft längst dafür gesorgt, dass diese Wesen vom Antlitz der Erde verschwunden wären. Also duldete er sie auch, wenn er sie auch nicht achtete.
Trotzdem wollte er seinen Traum oder was immer es war verwirklichen, musste er sich diesen Kreaturen stellen. Also ging er in Höhlen, in denen er früher nicht war, auf die Jagd, oder jagte die dummen, langsamen und schwerfälligen Zweiköpfe im Nordwald.
Langsam bekam er die benötigten Mengen an Leder zusammen. Er stellte fest, dass es besser lief als er gedacht hatte. Doch das große Problem kam erst noch. Er brauchte eine größere Anzahl von Dämonenknochen für seine neue Rüste. Da stellte sich aber heraus, dass er keine Ahnung hatte wie er es anstellen sollte an diese zu gelangen. Kaum ahnte er wo er solche geflügelten Wesen finden sollte, noch wie man sie wirkungsvoll bekämpft.
Der Zufall kam ihm zur Hilfe, gute Freunde sagten ihm wo er jagen gehen sollte. Sofort machte er sich auf den Weg. Doch das Fiasko war groß. Er sah diese seltsamen Wesen, doch gelangte er kaum bis in ihre Nähe, da sie sich mit vielen Wächtern umgeben hatten. So wurde er das eine um das andere Mal von diesen Bestien zu Boden gerissen. Zerschunden und verletzt, nicht nur am Körper, sondern hauptsächlich in seinem Selbstvertrauen und in seiner Seele, ließ er von der Jagd auf die Dämonen ab.
Die Wunden an seinem Körper heilten schnell, doch die Erkenntnis er sei ein schlechter Waldläufer, nagte ab diesem Zeitpunkt mächtig an ihm. Eine Zeitlang ließ er den Kopf hängen, doch Freunde halfen ihm über diesen Punkt mit guten Ratschlägen hinweg, so das er wieder Mut fasste und sich selbst sagte du musst es nur weiter probieren, irgendwann findest du heraus wie es geht. Du hast es auch alleine im Unheilsberg geschafft, dachte er so bei sich.
Also begann er wieder mit seiner Jagd auf die Dämonen.
Zuletzt geändert von Simon am Mittwoch 19. August 2009, 19:19, insgesamt 1-mal geändert.