Geduld ist eine Tugend .....

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Bertholdt Arken

Geduld ist eine Tugend .....

Beitrag von Bertholdt Arken »

..aber wer ist schon immer tugendhaft?

Müde vom Tagwerk saß Bert des Abends bei einem Becher Wein und ließ die vergangene Zeit Revue passieren. Ihm drängte sich der Gedanke auf das er wieder einmal dem Lächeln einer Frau aufgesessen war wie schon sooft. Wieder hatte er sich um den Finger wickeln lassen ,wie oft schon war er darauf reingefallen. Ein anrührende Geschichte und dabei auf die Tränendrüsen gedrückt und schon fühlte er das er helfen musste. Aber das würde nun ein Ende haben,ja niemand würde ihn mehr ausnutzen so beschloss er insgeheim.Seid dem Amelya die Rüstung hatte ließ sie sich nicht mehr sehen geschweige denn eine Nachricht erreichte ihn. Er würde noch ein paar Tage abwarten ob sich etwas tut und sich dann auf die Suche nach diesem Herrn Aethra machen oder vielleicht sollte er es auch anders regeln. Wenigstens hätte sie sich ja mal sehen lassen können und wenn sie gesagt hätte das sie etwas mehr Zeit brauchen würde wäre Bert der letzte der es nicht verstanden hätte. Aber sich garnicht zu melden und zu glauben es würde im Sande verlaufen,nein das war der falsche Weg. Vielleicht sollte er auch kundtun das bei der FHA ein falsches Spiel getrieben wurde und Lug und Betrug dort an der Tagesordnung wären... Und dabei dachte ich man könnte ihr vertrauen,sie machte doch einen so ehrlichen Eindruck. Er war ihr auch noch im Preis entgegen gekommen aufgrund der Geschichte die sie ihm aufgetischt hatte leichtgläubig wie er war ....das würde nun ein Ende haben. Verstimmt schnaufte er und ließ die feingliedrige Hand zur Faust geballt auf den Tisch fallen wodurch der Weinbecher kurz wackelte... Als es die Miliz noch gab da wusste man wohin man sich wenden kann in derlei Dingen aber jetzt? Dieser Schnösel der sich jetzt als Hauptmann aufspielt der war so fähig dies Amt zu bekleiden wie der Besen dort in der Ecke,er würde wohl erstmal Rücksprache mit der Bürgermeisterin halten wie er weiterverfahren wird in dieser Sache.... Mit diesen Gedanken ging er nach unten und zu Bett.
Bertholdt Arken

Beitrag von Bertholdt Arken »

Der nächste Morgen ließ sich gut an.seine Laune hatte sich gebessert und er bschloss einen Ausflug nach Adoran zu machen.So fuhr er mit dem Schiff gen Berchgard. Sein Pferd schnaubte hin und wieder und wirkte unruhig,eine gewisse Besorgnis machte sich breit über den Zustand des Tieres. Dann erblickte er das der Handelskontor geöffnet hatte und so vergass er die Probleme für einen Moment um dort sein Anliegen vorzutragen. Eine Weile nachdem er geläutet hatte kam auch der den er suchte manchmal war einem das Glück dennoch hold. Er besprach mit Falco die Dinge die er benötige,zwischenrein schnaubte das Pferd wieder und ein besorgter Blick ging zu ihm hin. Nachdem alles besprochen war verabschiedete er sich vorerst von Falco und machte sich auf den Weg gen Adoran. Dabei kam er am Hofe Tiefenbach vorbei und versuchte sein Glück,da es seinem Pferd scheinabr immer schlechter ging. Er traf auch die Dame des Hauses an und jene machte sich sogleich daran das Tier zu untersuchen. Es wäre wohl die Grippe meinte sie und er solle ihm einen Trank verabreichen,nun darum würde er sich alsbald kümmern. Er brachte den Guten in den Stall in Adoran,zuvor jedoch fragte er noch nach Flachs und tat kund das er wohl eine grössere Menge erwerben wolle und gleich wieder dasei.

Kurze Zeit später stand er mit Bert seinem anderen Tier wieder vor dem Hofe. Sogleich wurder eingelassen und man machte sich dran den Flachs zu verladen. Währenddessen entwickelte sich ein Gespräch und er klagte ihr mehr oder weniger sein Leid. DIe Geschichte ging ihm nicht aus dem Kopf und er berichtete ihr recht ausführlich. SIe wurde scheinbar mit jedem Wort nachdenklicher und erhob ihrerseits Einwände welcge bei genauem Nachdenken nciht von der Hand zu weisen waren. Seine Gedanken schwirrten recht wirr in seinem Schädel umher und so wirklich konnte er sich eigentlich auch nicht vorstellen das Amelya ihn über den sprichwörtlichen Tisch ziehen wollte. Sie sprachen noch eine ganze Weile darüber ehe er sich auf den Heimweg machte. Die Schifffahrt von Adoran nach Bajard war sehr ruhig und ereignislos. So hatte er die Zeit und Ruhe weiter über die Sache und das kürzlich gesagte nachzudenken. Vermutlich sah er das Ganze einfach nur zu schwarz und die Reaktion war übertrieben. Ich werde das Ganze erstmal auf sich beruhen lassen und nichts unternehmen,dafür bleibt mir immernoch Zeit ,sprach er zu sich und machte sich auf die Suche nach jemandem der ihn mit Tränken versorgen würde...
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