Reisen in das Land der wahren Träume
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Aamahar
Kichernd hüpft Knobi von einem Ort zum Anderen, studiert die Leute und gibt hier und da Traumkristalle oder Traumknochen aus.
Die Vielfalt der Wesen die er ins Traumland einläd ist erstaunlich.
Oft belustigt sitzt er auf einer Bank oder schleicht versteckt jemanden hinterher, um seine Einladungen dann zu verteilen.
Viel Feindlichkeit muss der lustige Kobold schlucken, doch er lässt sich von seiner Aufgabe nicht abbringen. Ab und an lässt sich ein Frauenherz erweichen welche ihn drückten. Dann vergisst er alles andere wieder und hüpft lustig kichern weiter um die nächste Ecke.
Wenn er auf die Traumfeen trifft tauschen sich sich laut kichernd und gackernd aus, wen sie denn schon alles eingeladen hatten.
Am Ende des Tages legt er sich auf ein mit Moos aufgebettetes Lager, kaut auf einem Strohhalm herum und denkt an das wunderbare Traumland. Er freut sich auf diejenigen die seiner Einladung folgen werden.
Leise kichert er noch einige Male und mit seinem Finger kreist er in der Luft, bis sich seine Konturen auflösen und er nicht mehr zu sehen ist.
Leises Schnarchen könnte man hören, aber es zu orten wird wohl sehr schwierig sein.
Die Vielfalt der Wesen die er ins Traumland einläd ist erstaunlich.
Oft belustigt sitzt er auf einer Bank oder schleicht versteckt jemanden hinterher, um seine Einladungen dann zu verteilen.
Viel Feindlichkeit muss der lustige Kobold schlucken, doch er lässt sich von seiner Aufgabe nicht abbringen. Ab und an lässt sich ein Frauenherz erweichen welche ihn drückten. Dann vergisst er alles andere wieder und hüpft lustig kichern weiter um die nächste Ecke.
Wenn er auf die Traumfeen trifft tauschen sich sich laut kichernd und gackernd aus, wen sie denn schon alles eingeladen hatten.
Am Ende des Tages legt er sich auf ein mit Moos aufgebettetes Lager, kaut auf einem Strohhalm herum und denkt an das wunderbare Traumland. Er freut sich auf diejenigen die seiner Einladung folgen werden.
Leise kichert er noch einige Male und mit seinem Finger kreist er in der Luft, bis sich seine Konturen auflösen und er nicht mehr zu sehen ist.
Leises Schnarchen könnte man hören, aber es zu orten wird wohl sehr schwierig sein.
Zuletzt geändert von Aamahar am Samstag 1. August 2009, 02:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Savea Falkenlohe
- Beiträge: 1
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Schlagartig war es wieder da. Nicht, dass es gänzlich weg gewesen wäre, aber manche Dinge verblassen in der Erinnerung, bis man durch irgendetwas neu mit ihnen konfrontiert wird.
Es war ein Kobold, natürlich war es ein Kobold… aber, dass er Träume schenken wollte, machte das Ganze ja nicht besser.
Träume… sie wusste, welcher Art Träume sein konnten, die man selbst nicht unter Kontrolle hat.
Das hässliche kleine Ding von Koboldwesen anstarrend, überflutete ihr Geist sie mit Erinnerungen.
Ein Kunstwerk der besonderen Art... eine Reihe von Bildern ...ein Einblick in die tiefsten Abgründe eines von Visionen gequälten Verstandes... verbannt an die Wände des Klosterzimmers. Wo einst graues, kahles Mauerwerk den Raum dominierte fanden sich in überwiegend abstrakter Weise Farben auf Stein geschmiert, die zusammen ein Bild ergaben, dass den geneigten Betrachter wohl eher abschrecken, denn faszinieren und erfreuen würde.
Während die Decke unberührt war, fanden sich auf dem Boden etliche mit schwarzer Kohle überzogene Blätter wieder, die zusammen mit den Werken an den Wänden das Zimmer in eine dunkle Kammer verwandelt hatten, in der Licht kaum Platz zu haben schien.
Die hintere Wand war in eine von lodernden, alles verzehrenden Flammen umrahmte Hütte verwandelt worden, an deren Boden der Eindruck entstand auch ein verkohlter Leichnam hätte seinen Platz dort gefunden. Erst auf den zweiten Blick sollte sich der schwarze Fleck dort als Shaya herausstellen können, die mit Kohle eingeschwärzt dort am Boden lag, halb zusammengekrümmt, die Hände und Arme gegen den Kopf gepresst.
An den Seitenwänden zeigten sich Szenarien, die von dunklen Schatten, verzerrten Fratzen und toten Leibern eingenommen waren und einzig von Tod, Leid und Schmerz zu erzählen wussten. Ein dunkler Fleck konnte sich bei genauerem Hinsehen als ein Schwarm Raben offenbaren. Dort eine Frau mit einem Falken auf der Schulter, die - von Pfeilen getroffen, die ihren Ursprung im Bogen einer Frau hatten, der ein toter Falke zu Füßen lag - jeden Moment zu Boden gehen musste. An der gegenüberliegenden Wand das selbe Bildnis mit dem Unterschied, dass die sterbende Opferrolle in jenem ausgetauscht war. Auch eine junge Frau, im Dreck verblutend, ein Schwert im Leibe, einen Apfel in der Hand. Ebenso wie eine kniende ‚Kämpferin’, ein Temorakreuz im Rücken, das Gesicht von Narben geprägt, die blutend hier auf widerliche Art weit aufgerissen waren. Wer sich, aus Shayas näherem Umfeld, auf die Mauern verbannt wiederfand, konnte sich zweifellos kaum geehrt fühlen. So war aus dem Klosterzimmer, das vorher vielleicht Ruhe und Sicherheit vermitteln sollte, eine Galerie des Schreckens geworden.
Oh ja, sie wusste, was Träume auslösen konnten, wie sie in der Lage waren, mit einem Fluch gesteuert, den realen Verstand durch Wahnsinn zu ersetzen.
Gewiß, diese Kreatur mochte ein Kobold sein, aber wer konnte bezeugen, dass dieser nicht in den Diensten der Rabendiener stand?
Wer vermochte zu sagen, ob er nicht selbst einem Fluch zufolge die lichte Stadt ‚erobern‘ sollte, wo sich die Diener selbst nicht hinwagten?
So näherte sie sich der kleinen Kreatur, um sie zu packen… warum bei allen verdammten Kreaturen tat Herr Sha’Ar nichts, sondern stand herum und hielt Maulaffen feil?
Von irgendwoher drangen seine Worte an ihr Ohr.
„Fräulein Savea, Höflichkeit ist für Feenwesen äußerst wichtig... ich hab schon festgestellt, was einem blühen kann, wenn man in ihren Augen unhöflich ist.“
Höflichkeit? Blühen? Für einen Moment war sie geneigt, sich auf Cyrion zu stürzen, statt auf den Kobold.
„Verärgert ihn um Mutters Willen nicht.“
Und noch einmal.
„Nicht... verärgern... bitte.“
Er konnte wahrlich von Glück sagen, dass sie gerade lieber den Kobold in die Flucht schlagen wollte, als sich mit ihm zu befassen und ihm zu erläutern, was es heißt, Bewohner des Anwesens zu schützen.
Als diese glitzernde und flimmernde Wolke, vom Kobold ausgehend, auf Cyrion und sie herabregnete, war es um ihren Verstand geschehen und sie stürzte sich auf das hässliche Wesen.
Vielleicht war es der Fuß der Bank, vielleicht ein Wurzeltrieb des Baumes, sie blieb hängen und ihre vorgestreckten Hände griffen ins Leere, als sie nach vorn fiel.
Nur am Rande nahm sie wahr, dass Fräulein Leah und Fräulein Ira hinzu kamen, beide bewaffnet, den Kobold aufs Korn nehmend.
Blind vor Tränen der Wut, Angst und Verzweiflung, unternahm sie einen weiteren Vorstoß, wehrte sich mit aller Kraft gegen das wohlige Gefühl, welches in ihr ausbreiten wollte, nach der Berührung des Koboldes.
„Fort! Du bekommst Shaya nicht noch einmal!“
Und auch niemanden sonst… diesen Teil jedoch dachte sie nur noch, als sich der Kobold unverletzt zwischen ihren Händen in Luft auflöste und ihr Griff abermals ins Leere ging.
In diesem Anwesen blieb kein Traumkristall zurück.
Wie durch Nebel nahm sie wahr, wie Cyrion nach oben eilte, um nach dem Säugling zu sehen, wie Leah sie in die Küche führte, Ira Tee zubereitete und Luca hinzukam.
Sie trank den Tee, ließ sich von Leah in die Gesindestube begleiten und tauschte das Kleid gegen ihre Rüstung.
Es wurde eine lange Nacht…
Es war ein Kobold, natürlich war es ein Kobold… aber, dass er Träume schenken wollte, machte das Ganze ja nicht besser.
Träume… sie wusste, welcher Art Träume sein konnten, die man selbst nicht unter Kontrolle hat.
Das hässliche kleine Ding von Koboldwesen anstarrend, überflutete ihr Geist sie mit Erinnerungen.
Ein Kunstwerk der besonderen Art... eine Reihe von Bildern ...ein Einblick in die tiefsten Abgründe eines von Visionen gequälten Verstandes... verbannt an die Wände des Klosterzimmers. Wo einst graues, kahles Mauerwerk den Raum dominierte fanden sich in überwiegend abstrakter Weise Farben auf Stein geschmiert, die zusammen ein Bild ergaben, dass den geneigten Betrachter wohl eher abschrecken, denn faszinieren und erfreuen würde.
Während die Decke unberührt war, fanden sich auf dem Boden etliche mit schwarzer Kohle überzogene Blätter wieder, die zusammen mit den Werken an den Wänden das Zimmer in eine dunkle Kammer verwandelt hatten, in der Licht kaum Platz zu haben schien.
Die hintere Wand war in eine von lodernden, alles verzehrenden Flammen umrahmte Hütte verwandelt worden, an deren Boden der Eindruck entstand auch ein verkohlter Leichnam hätte seinen Platz dort gefunden. Erst auf den zweiten Blick sollte sich der schwarze Fleck dort als Shaya herausstellen können, die mit Kohle eingeschwärzt dort am Boden lag, halb zusammengekrümmt, die Hände und Arme gegen den Kopf gepresst.
An den Seitenwänden zeigten sich Szenarien, die von dunklen Schatten, verzerrten Fratzen und toten Leibern eingenommen waren und einzig von Tod, Leid und Schmerz zu erzählen wussten. Ein dunkler Fleck konnte sich bei genauerem Hinsehen als ein Schwarm Raben offenbaren. Dort eine Frau mit einem Falken auf der Schulter, die - von Pfeilen getroffen, die ihren Ursprung im Bogen einer Frau hatten, der ein toter Falke zu Füßen lag - jeden Moment zu Boden gehen musste. An der gegenüberliegenden Wand das selbe Bildnis mit dem Unterschied, dass die sterbende Opferrolle in jenem ausgetauscht war. Auch eine junge Frau, im Dreck verblutend, ein Schwert im Leibe, einen Apfel in der Hand. Ebenso wie eine kniende ‚Kämpferin’, ein Temorakreuz im Rücken, das Gesicht von Narben geprägt, die blutend hier auf widerliche Art weit aufgerissen waren. Wer sich, aus Shayas näherem Umfeld, auf die Mauern verbannt wiederfand, konnte sich zweifellos kaum geehrt fühlen. So war aus dem Klosterzimmer, das vorher vielleicht Ruhe und Sicherheit vermitteln sollte, eine Galerie des Schreckens geworden.
Oh ja, sie wusste, was Träume auslösen konnten, wie sie in der Lage waren, mit einem Fluch gesteuert, den realen Verstand durch Wahnsinn zu ersetzen.
Gewiß, diese Kreatur mochte ein Kobold sein, aber wer konnte bezeugen, dass dieser nicht in den Diensten der Rabendiener stand?
Wer vermochte zu sagen, ob er nicht selbst einem Fluch zufolge die lichte Stadt ‚erobern‘ sollte, wo sich die Diener selbst nicht hinwagten?
So näherte sie sich der kleinen Kreatur, um sie zu packen… warum bei allen verdammten Kreaturen tat Herr Sha’Ar nichts, sondern stand herum und hielt Maulaffen feil?
Von irgendwoher drangen seine Worte an ihr Ohr.
„Fräulein Savea, Höflichkeit ist für Feenwesen äußerst wichtig... ich hab schon festgestellt, was einem blühen kann, wenn man in ihren Augen unhöflich ist.“
Höflichkeit? Blühen? Für einen Moment war sie geneigt, sich auf Cyrion zu stürzen, statt auf den Kobold.
„Verärgert ihn um Mutters Willen nicht.“
Und noch einmal.
„Nicht... verärgern... bitte.“
Er konnte wahrlich von Glück sagen, dass sie gerade lieber den Kobold in die Flucht schlagen wollte, als sich mit ihm zu befassen und ihm zu erläutern, was es heißt, Bewohner des Anwesens zu schützen.
Als diese glitzernde und flimmernde Wolke, vom Kobold ausgehend, auf Cyrion und sie herabregnete, war es um ihren Verstand geschehen und sie stürzte sich auf das hässliche Wesen.
Vielleicht war es der Fuß der Bank, vielleicht ein Wurzeltrieb des Baumes, sie blieb hängen und ihre vorgestreckten Hände griffen ins Leere, als sie nach vorn fiel.
Nur am Rande nahm sie wahr, dass Fräulein Leah und Fräulein Ira hinzu kamen, beide bewaffnet, den Kobold aufs Korn nehmend.
Blind vor Tränen der Wut, Angst und Verzweiflung, unternahm sie einen weiteren Vorstoß, wehrte sich mit aller Kraft gegen das wohlige Gefühl, welches in ihr ausbreiten wollte, nach der Berührung des Koboldes.
„Fort! Du bekommst Shaya nicht noch einmal!“
Und auch niemanden sonst… diesen Teil jedoch dachte sie nur noch, als sich der Kobold unverletzt zwischen ihren Händen in Luft auflöste und ihr Griff abermals ins Leere ging.
In diesem Anwesen blieb kein Traumkristall zurück.
Wie durch Nebel nahm sie wahr, wie Cyrion nach oben eilte, um nach dem Säugling zu sehen, wie Leah sie in die Küche führte, Ira Tee zubereitete und Luca hinzukam.
Sie trank den Tee, ließ sich von Leah in die Gesindestube begleiten und tauschte das Kleid gegen ihre Rüstung.
Es wurde eine lange Nacht…
- Mia Mailinn Faris
- Beiträge: 17
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Zwei Mädchen im Feenfieber
Zwei Mädchen im Feenfieber
Insgeheim war Fleur schon etwas sauer. Erstens hatte sich Mia an dem einen Morgen einfach ohne sie aus dem Haus geschlichen und dann auch noch eine Fee getroffen uuuund auch noch einen tollen Kristall und eine Schatztruhe bekommen.
Mia konnte Fleurs Neid schon etwas verstehen, aber immerhin war sie auch schon vorher eine begeisterte Feenbücherzuhörerin bzw. ja dann auch -expertin. Irgendwie konnte Mia Fleur aber wieder versöhnen, weil sie die tollen Feenbücher, die sie von Yette geschenkt bekommen hatte mit ihr teilte und ihr verschwieg, dass das zweite gar nicht Fleur, sondern eigentlich Mia gehörte.
Bis auf diese eine kleine Irritation zwischen den beiden, waren sie sich in so gut wie allem einig. Immer und immer wieder erzählten sie sich die von Tante Lili vorgetragene Geschichte über die Rosenfeen und bei ihren kleinen "Ausflügen"in Adoran gingen sie zickzack, sobald sie einen Rosenstrauch entdeckt hatten, um nachzusehen, ob in den Blüten eine Elfe schläft. Bisher war diese Suche von keinem besonderen Erfolg gekrönt, aber die beiden waren sich ja seit Mias Begegnung mit einer ECHTEN Fee sicher, dass sie bloß die falschen Rosen erwischt hatten.
Irgendwo waren sie sicher! Sie versteckten sich nur gut!
Zu dem Suchspiel kam auch noch dazu, dass sie spielten, sie selbst seien Feen und tanzen und wirbelten dann im Haus und durch die Straßen.
Wie sehr wünschten sie sich doch, die könnten auch so toll fliegen und würden so glitzern wie die eine Fee, die Mia gesehen hatte.
Und Pirouetten konnte die in der Luft...wirklich unglaublich!
Mia und Fleur ahmten jene durch viele Purzelbäume nach. Beide kicherten dabei auch so laut wie die Fee. Einerseits aus Spaß und andererseits natürlich auch um der Fee auch so ähnlich wie möglich zu sein. Außerdem schenkten sie ihren beiden Puppen dann auch immer Zauberkieselsteine, mit denen sie in das Traumland eintauchen können.
Dabei braucht man nicht erwähnen, dass ihnen nun auf einmal alles gefiel, was glitzerte und rosa war. Die Fee war nämlich auch glitzernd rosa, als sie Mia begegnete.
Wichtig ist auch noch, dass sie nicht nur überall in dem Haus Blumen züchteten, weil Feen ja auch Blumen gerne hatten, nein, sie "verschönerten"auch noch alle Wände mit ihren selbstgemalten Bildern von Feen. Welcher Farbton dabei vorrangig war, muss man in diesem Zusammenhang nicht extra erwähnen. Jeden Tag kamen neue Bilder von Feen dazu. Die beiden Mädchen konnten an gar nichts mehr anderes denken, als an Feen!
Beide versicherten einander, dass sie, sollten sie jemals noch mal eine Fee zu Gesicht bekommen, jene fragen würden, ob sie nicht ihre Schwester oder zumindest ihre Freundin sein wollte. Soweit ging ihre Verehrung schon!
Die komischen Träume, die Mia ab und zu hatte empfand sie, aufgrund ihrer blühenden Fantasie und ihrer sowieso immer lebhaften Träume als gegeben hin. Und manchmal, wenn der Kristall nicht glüht, kann man sich sicher sein, dass die beiden Kinder trotzdem im Traumland bei der Fee sein werden, die sie so verehrten...
Insgeheim war Fleur schon etwas sauer. Erstens hatte sich Mia an dem einen Morgen einfach ohne sie aus dem Haus geschlichen und dann auch noch eine Fee getroffen uuuund auch noch einen tollen Kristall und eine Schatztruhe bekommen.
Mia konnte Fleurs Neid schon etwas verstehen, aber immerhin war sie auch schon vorher eine begeisterte Feenbücherzuhörerin bzw. ja dann auch -expertin. Irgendwie konnte Mia Fleur aber wieder versöhnen, weil sie die tollen Feenbücher, die sie von Yette geschenkt bekommen hatte mit ihr teilte und ihr verschwieg, dass das zweite gar nicht Fleur, sondern eigentlich Mia gehörte.
Bis auf diese eine kleine Irritation zwischen den beiden, waren sie sich in so gut wie allem einig. Immer und immer wieder erzählten sie sich die von Tante Lili vorgetragene Geschichte über die Rosenfeen und bei ihren kleinen "Ausflügen"in Adoran gingen sie zickzack, sobald sie einen Rosenstrauch entdeckt hatten, um nachzusehen, ob in den Blüten eine Elfe schläft. Bisher war diese Suche von keinem besonderen Erfolg gekrönt, aber die beiden waren sich ja seit Mias Begegnung mit einer ECHTEN Fee sicher, dass sie bloß die falschen Rosen erwischt hatten.
Irgendwo waren sie sicher! Sie versteckten sich nur gut!
Zu dem Suchspiel kam auch noch dazu, dass sie spielten, sie selbst seien Feen und tanzen und wirbelten dann im Haus und durch die Straßen.
Wie sehr wünschten sie sich doch, die könnten auch so toll fliegen und würden so glitzern wie die eine Fee, die Mia gesehen hatte.
Und Pirouetten konnte die in der Luft...wirklich unglaublich!
Mia und Fleur ahmten jene durch viele Purzelbäume nach. Beide kicherten dabei auch so laut wie die Fee. Einerseits aus Spaß und andererseits natürlich auch um der Fee auch so ähnlich wie möglich zu sein. Außerdem schenkten sie ihren beiden Puppen dann auch immer Zauberkieselsteine, mit denen sie in das Traumland eintauchen können.
Dabei braucht man nicht erwähnen, dass ihnen nun auf einmal alles gefiel, was glitzerte und rosa war. Die Fee war nämlich auch glitzernd rosa, als sie Mia begegnete.
Wichtig ist auch noch, dass sie nicht nur überall in dem Haus Blumen züchteten, weil Feen ja auch Blumen gerne hatten, nein, sie "verschönerten"auch noch alle Wände mit ihren selbstgemalten Bildern von Feen. Welcher Farbton dabei vorrangig war, muss man in diesem Zusammenhang nicht extra erwähnen. Jeden Tag kamen neue Bilder von Feen dazu. Die beiden Mädchen konnten an gar nichts mehr anderes denken, als an Feen!
Beide versicherten einander, dass sie, sollten sie jemals noch mal eine Fee zu Gesicht bekommen, jene fragen würden, ob sie nicht ihre Schwester oder zumindest ihre Freundin sein wollte. Soweit ging ihre Verehrung schon!
Die komischen Träume, die Mia ab und zu hatte empfand sie, aufgrund ihrer blühenden Fantasie und ihrer sowieso immer lebhaften Träume als gegeben hin. Und manchmal, wenn der Kristall nicht glüht, kann man sich sicher sein, dass die beiden Kinder trotzdem im Traumland bei der Fee sein werden, die sie so verehrten...
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Der Erzähler
Die allabendliche Dunkelheit schleicht sich über Häuser und Heime, über alles zieht sich sternenklar die Nacht. Wie schon in drei Nächten vorher, beginnt es mit einem leichten Glimmen und intensiviert sich zu einem hellen Leuchten, als die Traumgeschenke zum Leben erwachen. Schlafende Besitzer werden in ihren unverwechselbaren Bann gezogen und mit ihnen auf eine Reise genommen.
Du hoppelst durch eine helle Wiese, vor dir liegen dunkle, verbrannte Ruinen. Du erkennst das ehemalige Varuna, und willst unweigerlich dort nicht hin. Dann blickst du zu Boden und siehst deine strahlend blauen Pfötchen. Was dich dazu bringt, nach hinten zu schauen, auf dein Hinterteil. Ebenso blau und mit einem kleinen Puschelschwänzchen ausgestattet, entscheidest du dich die Gegend der alten Bauernhöfe aufzusuchen. Du hoppelst also weg von Varuna, welcher dir schon lange in Erinnerung ist. Lange Ohren wippen mit im Wind, und du erkennst das alt-bekannte Zirkuszelt vor dir, welches langsam näher rückt. Auch die Käfigwägen breiten sich alsbald vor dir aus, mit den vielen Kreaturen die dir so bizarr erscheinen. Ein helles Strahlen ist am Ende der Käfigreihe zu bemerken, und du hoppelst freudig darauf zu. Helles Licht umgibt die Kreatur in dem Gefängnis, und Wehetrauer übermannt dich, als du das Einhorn dort eingesperrt erblickst. Anders als die anderen Kreaturen, versucht es dich nicht anzulocken, sondern blickt dich nur traurig an. Eine sanfte Stimme dringt an deine Ohren, und flüstert dir zu:
"Geh kleiner Hase, trete in die Welt ein, wo ich lebe, dort gehöre ich seit langsam hin, und du wirst dort bald auch für ein paar Tage heimisch sein."
Das hellleuchtende Horn weist zu dem Zelt hin, dich auffordernd, nun beruhigt hineinzugehen. Du tust wie dir geraten und erblickst altvertraut die versträumten Traumgeschenke am Boden. Leicht-schimmernd und das innere des Zeltes in ihrem traumverheißenden Glanz einnehmend. Du blickst zu dem Tor, welches sich vor dir aufbaut, und mit einem beherzten Sprung, bist du hindurch. Sofort hält dich die freudige Atmosphäre ein, und du erblickst um dich herum, andere Traumreisende, in bunten Gestalten. Sie leuchten in allen Farben und wandeln in allen Formen, jeder auf seine eigene Weise im Traum hierher geladen. Die Angst scheint gänzlich von dir abgefallen, und du wandelst dich noch im Weiterspringen um. Scharfe Klingen entspringen deinem Zentrum, für dich nicht schmerzhaft. Für andere, die dir Böses wollen, könnten sie tödlich sein. Dich immerzu drehend, wanderst du weiter auf das kleine Backsteinhaus zu. Die Türe öffnet sich als du sie berührst, und du trittst in. Modrig umgibt dich die Luft im inneren, und du durchstöberst die bruchreife Bude. Ein kleiner Vorhang trennt etwas ab, und du trittst
neugierig hindurch. Wie im Traum so viele Male verlässt du die eine Ebene, und tauchst woanders wieder auf. Hohe Hecken umgeben dich und als du einige Schritte weiter gehst, verändert sich dein Äußeres erneut. Du nimmst zum ersten Mal die Gestalt an, in der du auch im Wachen wandelst. Dieses Heckengebilde scheint eine eigene Macht in sich zu bergen, und so läufst du die langen Heckengänge entlang. Mal stehst du vor der Wahl umzudrehen oder abzubiegen. Du nimmst die Biegung in Kauf und wanderst weiter. Das Gras unter deinen Füßen scheint echt, und auch kleine Tiere leben in den kunstvoll verschlungenen Heckengängen. Mal hörst du ein Rascheln, mal eine bekannte Stimme die dich weglockt von deinem gewählten Weg. Du folgst der bekannten Stimme und stehst in einer Sackgasse. In welcher dich fast neckendes Lachen begrüßt. Du drehst also wieder um, erneut einen Weg suchend, um durch das gewaltige Labyrinth zu kommen. Ein riesiges mehrstöckiges Haus baut sich vor dir auf, und du weist, dass das das Ziel ist, welches du in diesem Labyrinth zu finden erhoffst. Beherzt machst du dich erneut daran, die Sackgassen und fehlleitenden Gänge herauszufiltern, um dort hinzukommen. Neben dir dringt ein Mann aus einer Heckenlücke. Er nickt dir grüßend zu, und gemeinsam macht ihr euch daran das Haus zu erreichen. Ob es wirklich möglich ist, fragst du dich. Auch dein neuer Begleiter, welcher dir nicht feindlich gesinnt, eher wie du in der fremden Welt zu Gast ist, vermag es dir nicht zu sagen. Er trägt die überall übliche Kleidung, und erscheint kampferprobt, was dich etwas beruhigt. Endlich lichtet sich die Heckenflut, und du scheinst dem Ziel so nahe. Du bemerkst eine gewaltige Tür aus Eisen vor dir. Der Eingang zum riesigen Gebäude. Doch noch bevor du es betrittst, fällt dein Blick auf etwas, was besagt: "Willst du nicht hinein, so tritt hier hindurch." Doch die Neugier ist größer, und so hebst du deine Hand um die Tür aufzuziehen. Erneut scheint etwas dich aus dem Traum zu ziehen, dich wieder in die normale Welt zu holen...
Der Morgen graut, als du erwachst, und das Schimmern der Traumgeschenke verblasst zu einem stillen Leuchten, wie sie es immer tun, wenn du sie im wachen Zustand anblickst. Kurz fragst du dich, ob es immer nur so sein wird, oder ob du einmal für dich entscheiden darfst, ob der Traum endet. Die Worte der Feen und Kobolde kommen dir in den Sinn:
"Einmal nur wirst du den Traum wahrmachen können, und bald ist es soweit!"
Du hoppelst durch eine helle Wiese, vor dir liegen dunkle, verbrannte Ruinen. Du erkennst das ehemalige Varuna, und willst unweigerlich dort nicht hin. Dann blickst du zu Boden und siehst deine strahlend blauen Pfötchen. Was dich dazu bringt, nach hinten zu schauen, auf dein Hinterteil. Ebenso blau und mit einem kleinen Puschelschwänzchen ausgestattet, entscheidest du dich die Gegend der alten Bauernhöfe aufzusuchen. Du hoppelst also weg von Varuna, welcher dir schon lange in Erinnerung ist. Lange Ohren wippen mit im Wind, und du erkennst das alt-bekannte Zirkuszelt vor dir, welches langsam näher rückt. Auch die Käfigwägen breiten sich alsbald vor dir aus, mit den vielen Kreaturen die dir so bizarr erscheinen. Ein helles Strahlen ist am Ende der Käfigreihe zu bemerken, und du hoppelst freudig darauf zu. Helles Licht umgibt die Kreatur in dem Gefängnis, und Wehetrauer übermannt dich, als du das Einhorn dort eingesperrt erblickst. Anders als die anderen Kreaturen, versucht es dich nicht anzulocken, sondern blickt dich nur traurig an. Eine sanfte Stimme dringt an deine Ohren, und flüstert dir zu:
"Geh kleiner Hase, trete in die Welt ein, wo ich lebe, dort gehöre ich seit langsam hin, und du wirst dort bald auch für ein paar Tage heimisch sein."
Das hellleuchtende Horn weist zu dem Zelt hin, dich auffordernd, nun beruhigt hineinzugehen. Du tust wie dir geraten und erblickst altvertraut die versträumten Traumgeschenke am Boden. Leicht-schimmernd und das innere des Zeltes in ihrem traumverheißenden Glanz einnehmend. Du blickst zu dem Tor, welches sich vor dir aufbaut, und mit einem beherzten Sprung, bist du hindurch. Sofort hält dich die freudige Atmosphäre ein, und du erblickst um dich herum, andere Traumreisende, in bunten Gestalten. Sie leuchten in allen Farben und wandeln in allen Formen, jeder auf seine eigene Weise im Traum hierher geladen. Die Angst scheint gänzlich von dir abgefallen, und du wandelst dich noch im Weiterspringen um. Scharfe Klingen entspringen deinem Zentrum, für dich nicht schmerzhaft. Für andere, die dir Böses wollen, könnten sie tödlich sein. Dich immerzu drehend, wanderst du weiter auf das kleine Backsteinhaus zu. Die Türe öffnet sich als du sie berührst, und du trittst in. Modrig umgibt dich die Luft im inneren, und du durchstöberst die bruchreife Bude. Ein kleiner Vorhang trennt etwas ab, und du trittst
neugierig hindurch. Wie im Traum so viele Male verlässt du die eine Ebene, und tauchst woanders wieder auf. Hohe Hecken umgeben dich und als du einige Schritte weiter gehst, verändert sich dein Äußeres erneut. Du nimmst zum ersten Mal die Gestalt an, in der du auch im Wachen wandelst. Dieses Heckengebilde scheint eine eigene Macht in sich zu bergen, und so läufst du die langen Heckengänge entlang. Mal stehst du vor der Wahl umzudrehen oder abzubiegen. Du nimmst die Biegung in Kauf und wanderst weiter. Das Gras unter deinen Füßen scheint echt, und auch kleine Tiere leben in den kunstvoll verschlungenen Heckengängen. Mal hörst du ein Rascheln, mal eine bekannte Stimme die dich weglockt von deinem gewählten Weg. Du folgst der bekannten Stimme und stehst in einer Sackgasse. In welcher dich fast neckendes Lachen begrüßt. Du drehst also wieder um, erneut einen Weg suchend, um durch das gewaltige Labyrinth zu kommen. Ein riesiges mehrstöckiges Haus baut sich vor dir auf, und du weist, dass das das Ziel ist, welches du in diesem Labyrinth zu finden erhoffst. Beherzt machst du dich erneut daran, die Sackgassen und fehlleitenden Gänge herauszufiltern, um dort hinzukommen. Neben dir dringt ein Mann aus einer Heckenlücke. Er nickt dir grüßend zu, und gemeinsam macht ihr euch daran das Haus zu erreichen. Ob es wirklich möglich ist, fragst du dich. Auch dein neuer Begleiter, welcher dir nicht feindlich gesinnt, eher wie du in der fremden Welt zu Gast ist, vermag es dir nicht zu sagen. Er trägt die überall übliche Kleidung, und erscheint kampferprobt, was dich etwas beruhigt. Endlich lichtet sich die Heckenflut, und du scheinst dem Ziel so nahe. Du bemerkst eine gewaltige Tür aus Eisen vor dir. Der Eingang zum riesigen Gebäude. Doch noch bevor du es betrittst, fällt dein Blick auf etwas, was besagt: "Willst du nicht hinein, so tritt hier hindurch." Doch die Neugier ist größer, und so hebst du deine Hand um die Tür aufzuziehen. Erneut scheint etwas dich aus dem Traum zu ziehen, dich wieder in die normale Welt zu holen...
Der Morgen graut, als du erwachst, und das Schimmern der Traumgeschenke verblasst zu einem stillen Leuchten, wie sie es immer tun, wenn du sie im wachen Zustand anblickst. Kurz fragst du dich, ob es immer nur so sein wird, oder ob du einmal für dich entscheiden darfst, ob der Traum endet. Die Worte der Feen und Kobolde kommen dir in den Sinn:
"Einmal nur wirst du den Traum wahrmachen können, und bald ist es soweit!"
Zuletzt geändert von Der Erzähler am Dienstag 4. August 2009, 02:01, insgesamt 5-mal geändert.
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Siobhan Dandreon
Der seltsame Traum verwob sich mit den gestrigen Ereignissen. Der Mann neben ihr im Heckenlabyrinth nahm kurz die Gestalt von Thancred an, dem die sonst so scheue Waldläuferin vertraute, so fühlt sich sicher als sie mit ihm weitergeht.
Das grosse Haus muss jenes sein, in dem sie heute abend gewesen war, sonst gäb es schliesslich für sie keinen Grund ein solches kolossartiges Gebäude zu betreten.
So verwoben sich Traum und Erinnerungen als sie junge Frau in ihrer Höhle friedlich schlummert.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, schaute sie aber sogleich an sich herab. Das sie ein puscheliges Häschen gewesen war, hatte sie doch sehr gewundert. Neben ihr schlief ihr vierbeiniger Gefährte noch immer, ganz unberührt von den merkwürdigen Träumen der Frau.
Wenn sie heute die Metallbarren zu Thancred bringen würde, wollte sie die Wiese beim alten Varuna mal suchen, vielleicht war da ja tatsächlich ein Zelt oder zumindest diese Hecke.
Das grosse Haus muss jenes sein, in dem sie heute abend gewesen war, sonst gäb es schliesslich für sie keinen Grund ein solches kolossartiges Gebäude zu betreten.
So verwoben sich Traum und Erinnerungen als sie junge Frau in ihrer Höhle friedlich schlummert.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, schaute sie aber sogleich an sich herab. Das sie ein puscheliges Häschen gewesen war, hatte sie doch sehr gewundert. Neben ihr schlief ihr vierbeiniger Gefährte noch immer, ganz unberührt von den merkwürdigen Träumen der Frau.
Wenn sie heute die Metallbarren zu Thancred bringen würde, wollte sie die Wiese beim alten Varuna mal suchen, vielleicht war da ja tatsächlich ein Zelt oder zumindest diese Hecke.
Zuletzt geändert von Siobhan Dandreon am Dienstag 4. August 2009, 13:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Isumar F. Widegrein
Es war in höchstem Maße unangenehm, das Gefühl zu haben, man würde das Bett in Hockstellung verlassen müssen, weil man nicht aus dem Kreuz kam.
Ein Blick auf sein Hinterteil verschaffte dem alten Schriftgelehrten wenigstens ein Aufatmen, dort kein Puschelschwänzchen zu entdecken und somit die Gewissheit, nicht mehr zu träumen.
Er mochte kein Hase sein, nicht mal in seinen Träumen… und schon gar kein blauer!
Schwerfälliger als üblich, mit leisem Ächzen und Knurren sortierte er seine Knochen und schmerzenden Glieder, versuchte den leichten Schwindel zu ignorieren, um noch leicht gebeugter Haltung seiner Gemahlin in die Küche zu folgen, wo sie das Frühstück bereitete.
Wie in den letzten Tagen gab es auch an diesem Morgen kein anderes Gesprächsthema, als die Träume.
Für Nichts, was dort geschah gab es irgendwelche logisch nachvollziehbaren Erklärungen, nichts selbst Erlebtes, was man dort verarbeitete.
Sollten die Träume zur Vorsicht mahnen?
Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle, denen man sich nicht entziehen konnte.
Ängste, die willentlich von fremder Macht geschürt wurden, nur um sich im nächsten Moment, einen Schritt weiter wieder völlig sicher wähnen zu können.
Die Welt des Einhorns? Jedes Kind wusste aus Erzählungen, dass Einhörner bei den Elfen leben und ganz sicher nicht in einer bunten Welt und in Käfigen gehalten.
Selbst die Verwandlungen spiegelten die eigenen Wünsche nicht.
Gewiss, in seinem und Isentruds Traum, die Verwandlung zum Adler, das wäre sein Wunsch gewesen, aber Ziegen, Esel, Hasen und eine Kreatur, die fast nur aus scharfen Klingen zu bestehen schien?
Nein, derartiges kam weder seinem Wunsch nahe, noch dem Isentruds.
Sie waren sich beide einig.. sie hätten durch das nicht zu benennende Etwas gehen sollen, was besagte: „Willst du nicht hinein, so tritt hier hindurch.“
Aber ebenso einig waren sie darüber, dass es nicht in ihrer Macht gelegen hatte, sich gegen die Neugier zu wehren, sich doch der großen Eisentür zuzuwenden.
Der Satz der Traumfee kam ihm in den Sinn:
„Einmal nur wirst du den Traum wahrmachen können, und bald ist es soweit!"
Selbst die Begegnung mit ihr kam ihm inzwischen wie ein Traum vor.
Welchen der Träume sollten sie wahrmachen können? Und welchen Teil davon?
Und für wie lange würde es anhalten?
Auch hier waren die beiden Alten einig… es ist schön, vom Fliegen zu träumen, aber keiner mochte für den Rest des Lebens ein Vogel sein.
Er streckte sich leicht und einige Wirbel in seinem Rücken fanden leise knackend ihre normale Position wieder.
„Meine liebe Gemahlin, bitte keine Karotten zum Mittagsmahl heute.“
Ein Blick auf sein Hinterteil verschaffte dem alten Schriftgelehrten wenigstens ein Aufatmen, dort kein Puschelschwänzchen zu entdecken und somit die Gewissheit, nicht mehr zu träumen.
Er mochte kein Hase sein, nicht mal in seinen Träumen… und schon gar kein blauer!
Schwerfälliger als üblich, mit leisem Ächzen und Knurren sortierte er seine Knochen und schmerzenden Glieder, versuchte den leichten Schwindel zu ignorieren, um noch leicht gebeugter Haltung seiner Gemahlin in die Küche zu folgen, wo sie das Frühstück bereitete.
Wie in den letzten Tagen gab es auch an diesem Morgen kein anderes Gesprächsthema, als die Träume.
Für Nichts, was dort geschah gab es irgendwelche logisch nachvollziehbaren Erklärungen, nichts selbst Erlebtes, was man dort verarbeitete.
Sollten die Träume zur Vorsicht mahnen?
Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle, denen man sich nicht entziehen konnte.
Ängste, die willentlich von fremder Macht geschürt wurden, nur um sich im nächsten Moment, einen Schritt weiter wieder völlig sicher wähnen zu können.
Die Welt des Einhorns? Jedes Kind wusste aus Erzählungen, dass Einhörner bei den Elfen leben und ganz sicher nicht in einer bunten Welt und in Käfigen gehalten.
Selbst die Verwandlungen spiegelten die eigenen Wünsche nicht.
Gewiss, in seinem und Isentruds Traum, die Verwandlung zum Adler, das wäre sein Wunsch gewesen, aber Ziegen, Esel, Hasen und eine Kreatur, die fast nur aus scharfen Klingen zu bestehen schien?
Nein, derartiges kam weder seinem Wunsch nahe, noch dem Isentruds.
Sie waren sich beide einig.. sie hätten durch das nicht zu benennende Etwas gehen sollen, was besagte: „Willst du nicht hinein, so tritt hier hindurch.“
Aber ebenso einig waren sie darüber, dass es nicht in ihrer Macht gelegen hatte, sich gegen die Neugier zu wehren, sich doch der großen Eisentür zuzuwenden.
Der Satz der Traumfee kam ihm in den Sinn:
„Einmal nur wirst du den Traum wahrmachen können, und bald ist es soweit!"
Selbst die Begegnung mit ihr kam ihm inzwischen wie ein Traum vor.
Welchen der Träume sollten sie wahrmachen können? Und welchen Teil davon?
Und für wie lange würde es anhalten?
Auch hier waren die beiden Alten einig… es ist schön, vom Fliegen zu träumen, aber keiner mochte für den Rest des Lebens ein Vogel sein.
Er streckte sich leicht und einige Wirbel in seinem Rücken fanden leise knackend ihre normale Position wieder.
„Meine liebe Gemahlin, bitte keine Karotten zum Mittagsmahl heute.“
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Nuria Mondin
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Ihre schlimmste Befürchtung war wahr geworden. Die Träume wurden nicht ausgesandt, die Träumenden wurden in einen Traum hineingesaugt und zusammengeführt. Ob nur im Geiste oder auch körperlich, vermochte sie nicht zu sagen - doch das würde sie spätestens beim nächsten Traum wissen, da hatte sie schon so ihre Vorkehrungen getroffen.
Diese Magie, die da am Werke war - war verdammt mächtig. Es brauchte bereits einen gut geschulten Geist, um in einen anderen Traum hineinzuwandern - aber einen Träumenden aus einem Traum herauszureißen und mit anderen Träumenden in einen komplett anderen Traum hineinzuführen - das war unvorstellbar. Nicht einmal ein Ritual aller Schwestern konnte etwas derart machtvolles vollbringen. Dazu würde es seeeeeehr viele Liedkundige brauchen - oder aber höhere Kreaturen, die dem Lied noch wesentlich näher standen. Sie schauderte. Verdammt nochmal, mit solchen Wesen geistiges Tauziehenzu veranstalten war leichtsinnig. Und die ganzen Träumenden - sie waren in akuter Gefahr. Sie mussten handeln.
Dann noch die Nachricht von Janus von jenen seltsamen Begegnungen mit magiekundigen Fremdlingen - ein Zufall oder eine weitere Bedrohung? Sie musste die Schwestern zusammenrufen. Und sie würden die Götter um Rat fragen. Sie konnten nicht einfach mitansehen, wie eine Macht wohlmöglich allen Träumenden einen bleibenden Schaden hinzufügte.
Sie schrieb eine Nachricht an ihre Schwestern und legte sie unübersehbar auf den Tisch im Haus. Der Knochen wurde mit einem finsteren Blick bedacht, als sie sich auf den Weg machte, um reines Wasser zu besorgen. Sicherheitshalber nahm sie ihn mit. Man konnte ja nie wissen. Und wie zufällig machte sie auch einen kleinen Umweg in Grobrichtung Varuna, um einmal zu sehen, ob an den Orten, die im Traume zu sehen waren, etwas ungewöhnliches zu finden war.
Diese Magie, die da am Werke war - war verdammt mächtig. Es brauchte bereits einen gut geschulten Geist, um in einen anderen Traum hineinzuwandern - aber einen Träumenden aus einem Traum herauszureißen und mit anderen Träumenden in einen komplett anderen Traum hineinzuführen - das war unvorstellbar. Nicht einmal ein Ritual aller Schwestern konnte etwas derart machtvolles vollbringen. Dazu würde es seeeeeehr viele Liedkundige brauchen - oder aber höhere Kreaturen, die dem Lied noch wesentlich näher standen. Sie schauderte. Verdammt nochmal, mit solchen Wesen geistiges Tauziehenzu veranstalten war leichtsinnig. Und die ganzen Träumenden - sie waren in akuter Gefahr. Sie mussten handeln.
Dann noch die Nachricht von Janus von jenen seltsamen Begegnungen mit magiekundigen Fremdlingen - ein Zufall oder eine weitere Bedrohung? Sie musste die Schwestern zusammenrufen. Und sie würden die Götter um Rat fragen. Sie konnten nicht einfach mitansehen, wie eine Macht wohlmöglich allen Träumenden einen bleibenden Schaden hinzufügte.
Sie schrieb eine Nachricht an ihre Schwestern und legte sie unübersehbar auf den Tisch im Haus. Der Knochen wurde mit einem finsteren Blick bedacht, als sie sich auf den Weg machte, um reines Wasser zu besorgen. Sicherheitshalber nahm sie ihn mit. Man konnte ja nie wissen. Und wie zufällig machte sie auch einen kleinen Umweg in Grobrichtung Varuna, um einmal zu sehen, ob an den Orten, die im Traume zu sehen waren, etwas ungewöhnliches zu finden war.
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Ameena Sarin Bashir
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Der Erzähler
Und wieder verrinnt ein Tag und die Nacht bricht herein. Ein letztes Mal beginnen die Traumgeschenke für ihre Traumbotschaften aufzuleuchten. Jeder Träumer wird in die Welt der Schwerelosigkeit gezogen.
Du stehst zum ersten Mal in deiner normalen Gestallt vor den rußgeschwärzten Ruinen. Du kennst den Ort nun ganz sicher. Vor dem Erscheinen Kryndlagors war hier der Haupteingang zur Stadt Varuna. Unweit von dort standen einst in einer Reihe Bauernhöfe die Strasse entlang. Dorthin führt dich nun dein Weg. Doch nun stehen dort die Zirkuswägen mit den seltsamen Kreaturen und dem braunen Zirkuszelt. Diesesmal erkennst du eine eingesperte Fee, welche dir mit einem Wink den Zelteingang schmackhaft macht. Wie schon oft davor gehst du ohne Sorg hinein. An den verstreuten Traumgegenständen vorbei direkt auf das Tor zu.
Schon bist du wieder in dieser phantastischen Welt, welche dir viel neues zeigte. Auch diesesmal veränderst du gleich nach dem Eintreffen, vielleicht ein paar Schritte gelaufen, deine Gestallt. Dir spriesst ein pinkes Fell, dicht und weich, wie das eines Eisbären. Munter gehst du weiter, denn solcherlei Phänomene kennst du bereits aus vergangenen Reisen hierher. Ein weiteres, diesmal rotes Zirkuszelt, taucht vor dir auf. Du suchst nach den Käfigwägen und findest sie auch sogleich. Doch darinnen siehst du Wesen stehn die denen ähneln, welche auf deiner Welt zu den herrschenden Rassen gehören. Verwundert gehst du dort auf und ab, die Schilder lesend. Du nimmst dabei auch einige Wegweiser wahr,die dir einige bestimmte Zielorte andeuten. Nachdenklich läufst du an einer Horde gelber Orks vorbei und findest den Auktionspodest. Unweit von diesem erblickst du ein weiteres Tor welches dir den Weg zurückweist. Als du hindurchgehst entschwindet der Traum...
Als du erwachst hast du den Traumverlauf noch immer im Gedächtnis und der Weg dürfte nicht schwer zu finden sein. Ein Weg zu einem Ort an dem alle Träume wahr werden.
Du stehst zum ersten Mal in deiner normalen Gestallt vor den rußgeschwärzten Ruinen. Du kennst den Ort nun ganz sicher. Vor dem Erscheinen Kryndlagors war hier der Haupteingang zur Stadt Varuna. Unweit von dort standen einst in einer Reihe Bauernhöfe die Strasse entlang. Dorthin führt dich nun dein Weg. Doch nun stehen dort die Zirkuswägen mit den seltsamen Kreaturen und dem braunen Zirkuszelt. Diesesmal erkennst du eine eingesperte Fee, welche dir mit einem Wink den Zelteingang schmackhaft macht. Wie schon oft davor gehst du ohne Sorg hinein. An den verstreuten Traumgegenständen vorbei direkt auf das Tor zu.
Schon bist du wieder in dieser phantastischen Welt, welche dir viel neues zeigte. Auch diesesmal veränderst du gleich nach dem Eintreffen, vielleicht ein paar Schritte gelaufen, deine Gestallt. Dir spriesst ein pinkes Fell, dicht und weich, wie das eines Eisbären. Munter gehst du weiter, denn solcherlei Phänomene kennst du bereits aus vergangenen Reisen hierher. Ein weiteres, diesmal rotes Zirkuszelt, taucht vor dir auf. Du suchst nach den Käfigwägen und findest sie auch sogleich. Doch darinnen siehst du Wesen stehn die denen ähneln, welche auf deiner Welt zu den herrschenden Rassen gehören. Verwundert gehst du dort auf und ab, die Schilder lesend. Du nimmst dabei auch einige Wegweiser wahr,die dir einige bestimmte Zielorte andeuten. Nachdenklich läufst du an einer Horde gelber Orks vorbei und findest den Auktionspodest. Unweit von diesem erblickst du ein weiteres Tor welches dir den Weg zurückweist. Als du hindurchgehst entschwindet der Traum...
Als du erwachst hast du den Traumverlauf noch immer im Gedächtnis und der Weg dürfte nicht schwer zu finden sein. Ein Weg zu einem Ort an dem alle Träume wahr werden.
- Mia Mailinn Faris
- Beiträge: 17
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Etwas traurig saß Mia auf den Fellen ihrer "Spielhöhle" und schaute zum roten Pferdchen hin. Sie wusste nicht so recht, ob sie traurig sein sollte, oder sich freuen sollte. Wohl zum letzten Mal hatte sie Mia besucht. Im Nachhinein dachte sie an die vielen Fragen die sie der Fee gestellt hatte, aber die wichtigste hatte sie nicht gestellt..sie wusste nicht wie die Fee hieß. Und außerdem hat sie vor lauter Freude immer vergessen ihr den versprochenen Kuchen zu geben.
Ach so vieles hatte sie verpasst in der kurzen Zeit..so vieles mehr hätte sie mit der Fee besprechen und unternehmen wollen. So schnell war die Zeit vergangen.
Einige -für Mia viel zu kurze- Zeit hatte sie mit der Fee verbracht, und trotzdem war es eine sehr wertvolle Zeit. Mia hatte gelernt, dass sie mit ihrem Herzen schauen sollte und dass ihr dann so schöne Dinge passieren würde, wie dass sie die Fee kennen lernen durfte.
Mia wollte sich freuen, dass die Fee wieder ihre ganzen Schwestern sehen würde im Traumland, aber irgendwie wollte ihr das nicht so recht gelingen. Sie wollte der Fee aber auch nicht zeigen, wie traurig sie darüber, war, dass sie sich nicht mehr von Angesicht zu Angesicht, so wie es gerade vorhin war, unterhalten konnten. Mia wollte ja auch nicht, dass die Fee traurig war. Sie wollte ihr den Abschied aus dieser Welt leichter machen und überlegte wie sie das anstellen konnte.
Auf jeden Fall brauchte die Fee etwas zu essen...ein Proviant musste her. Nur die leckersten Sachen durften dafür verwendet werden. Mia musste unbedingt zu Yette gehen. Sie würde bestimmt noch einige Leckeren für Mia übrig haben. Auch wenn Mia es der Fee nicht mehr persönlich geben können wird, so wusste sie, dass sie es an einem speziellen Ort doch bekommen würde. Vielleicht würde sie ihr auch ein Bild von sich malen, damit sie nie vergisst, wie Mia aussah und sie sie auch wieder in den Träumen finden würde.
Sie würden sich wieder sehen...das sagte sich Mia immer und immer wieder. Und Mia würde allen Leuten erzählen, dass Albtraumfeen getötete Feen waren und dass man ihnen verzeihen muss, wenn man einen Albtraum hatte um jene zu erlösen. Mia würde sich als würdige Feenehrenschwester erweisen, das nahm sie sich ganz fest vor.
Ach so vieles hatte sie verpasst in der kurzen Zeit..so vieles mehr hätte sie mit der Fee besprechen und unternehmen wollen. So schnell war die Zeit vergangen.
Einige -für Mia viel zu kurze- Zeit hatte sie mit der Fee verbracht, und trotzdem war es eine sehr wertvolle Zeit. Mia hatte gelernt, dass sie mit ihrem Herzen schauen sollte und dass ihr dann so schöne Dinge passieren würde, wie dass sie die Fee kennen lernen durfte.
Mia wollte sich freuen, dass die Fee wieder ihre ganzen Schwestern sehen würde im Traumland, aber irgendwie wollte ihr das nicht so recht gelingen. Sie wollte der Fee aber auch nicht zeigen, wie traurig sie darüber, war, dass sie sich nicht mehr von Angesicht zu Angesicht, so wie es gerade vorhin war, unterhalten konnten. Mia wollte ja auch nicht, dass die Fee traurig war. Sie wollte ihr den Abschied aus dieser Welt leichter machen und überlegte wie sie das anstellen konnte.
Auf jeden Fall brauchte die Fee etwas zu essen...ein Proviant musste her. Nur die leckersten Sachen durften dafür verwendet werden. Mia musste unbedingt zu Yette gehen. Sie würde bestimmt noch einige Leckeren für Mia übrig haben. Auch wenn Mia es der Fee nicht mehr persönlich geben können wird, so wusste sie, dass sie es an einem speziellen Ort doch bekommen würde. Vielleicht würde sie ihr auch ein Bild von sich malen, damit sie nie vergisst, wie Mia aussah und sie sie auch wieder in den Träumen finden würde.
Sie würden sich wieder sehen...das sagte sich Mia immer und immer wieder. Und Mia würde allen Leuten erzählen, dass Albtraumfeen getötete Feen waren und dass man ihnen verzeihen muss, wenn man einen Albtraum hatte um jene zu erlösen. Mia würde sich als würdige Feenehrenschwester erweisen, das nahm sie sich ganz fest vor.
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Farila
als Farila diesen Abend vor lauter Müdikeit ins Bett fiel ihr wieder dieser Stein ein den sie von der Fee bekommen hatte. Auch Tarik erzählte ich bereits von den Träumen und sie ähnelten ihren sehr.
Nur in dieser Nacht war es anders. Sie war nocht nicht lange eingeschlafen so stand sie vor einem Ort der Ihr ihr doch ziemlich bekannt vor kam.
An die letzten Träumen konnte sie sich nur Wage erinnern aber dieser war als wäre sie selbst dort gewesen.
Sie folgt ohne darüber nachzudenken auf die einladene Gestik der Fee. Sie schaut sich um geht ein paar schritte und denkt an Tarik der ihr immer wieder sagte wie schön diese Träume waren.
Lansam weiter gehend schaut Farila sich um und langsam kommen die Erinnerungen aus den alten Träumen wieder. Neugierig auf das was sie heute noch sehen würde ging sie in das rote Zirkuszelt. Als die dort eintritt schaut sich verwunder um dies waren andere Tiere und Wesen als in den letzten Träumen. Immer wieder auf und ab laufend sucht Farila einen Wegum weiter zukommen und entdeckt das Auktionspodest neben dem ein weiteres Tor sich öffnet. Zielstrebig geht Farila auf das Tor zu und erwacht aus dem Traum.
Als sie bemerkt das sie in Ihrem Bett liegt packt sie sofort einige Sachen zusammen und macht sich auf den Weg.
Dieser Ort ist ganz in der Nähe das spüre ich und ich werde ihn finden.
Nur in dieser Nacht war es anders. Sie war nocht nicht lange eingeschlafen so stand sie vor einem Ort der Ihr ihr doch ziemlich bekannt vor kam.
An die letzten Träumen konnte sie sich nur Wage erinnern aber dieser war als wäre sie selbst dort gewesen.
Sie folgt ohne darüber nachzudenken auf die einladene Gestik der Fee. Sie schaut sich um geht ein paar schritte und denkt an Tarik der ihr immer wieder sagte wie schön diese Träume waren.
Lansam weiter gehend schaut Farila sich um und langsam kommen die Erinnerungen aus den alten Träumen wieder. Neugierig auf das was sie heute noch sehen würde ging sie in das rote Zirkuszelt. Als die dort eintritt schaut sich verwunder um dies waren andere Tiere und Wesen als in den letzten Träumen. Immer wieder auf und ab laufend sucht Farila einen Wegum weiter zukommen und entdeckt das Auktionspodest neben dem ein weiteres Tor sich öffnet. Zielstrebig geht Farila auf das Tor zu und erwacht aus dem Traum.
Als sie bemerkt das sie in Ihrem Bett liegt packt sie sofort einige Sachen zusammen und macht sich auf den Weg.
Dieser Ort ist ganz in der Nähe das spüre ich und ich werde ihn finden.
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Mio Llastobhar
Sie erwachte mit einem Ruck und starrte die karge, steinerne Burgdecke mit weit geöffneten Augen für geraume Zeit stumm an. Es brauchte auch eine Weile, bis ihr Geist aufatmend realisierte, dass diese beklemmende, bizarre Situation vorerst "nur" ein Traum war und nicht die unmittelbare Realität. Dann aber brannten Tränen der Erleichterung und Trauer in ihren olivgrünen Augen und wieder sehr ruckartig setzte Mio sich auf um mit energischer Geste die salzige Flüssigkeit wieder aus dem Antlitz zu wischen.
Erst, als sie sich beruhigen konnt, ließ sie den Blick fahrig und unstet durch den Raum schweifen. Sie versuchte zu eruieren, was nun zu tun wäre und kam doch nicht recht weit. War das ein Wink, ein Hilferuf oder nur ein bizarrer Traum mit Alpausmaßen?
Stöhnend sank das schneefarbene Haupt des Mädchens und als sie das fertige Gepäck neben ihrem Bett ins Blickfeld bekam, war sie beinahe erleichtert, dass es bald wieder Nachhause, gen Tiaresh zu Nanna Una und Dari Feoras gehen würde, wenn auch nur für kurze Zeit...
Erst, als sie sich beruhigen konnt, ließ sie den Blick fahrig und unstet durch den Raum schweifen. Sie versuchte zu eruieren, was nun zu tun wäre und kam doch nicht recht weit. War das ein Wink, ein Hilferuf oder nur ein bizarrer Traum mit Alpausmaßen?
Stöhnend sank das schneefarbene Haupt des Mädchens und als sie das fertige Gepäck neben ihrem Bett ins Blickfeld bekam, war sie beinahe erleichtert, dass es bald wieder Nachhause, gen Tiaresh zu Nanna Una und Dari Feoras gehen würde, wenn auch nur für kurze Zeit...
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Gorimm Hammerfaust
Brummend faste sich der Wuchtige Zwerg an den Kopf, und streichte durch sein Bart. Niemals hatte es jemand gewagt, den Zwergen so etwas traeumen zu lassen. Grimmig stand er auf, und fasste nach einem Krug Bier, welchen er sich neben das Bett gestellt hatte. Nicht lange dauerte es bis der Krug leer war, ehe sich der Zwerg auf den Weg in die Ruestkammer der Hammerfaeuste machte. Dort zog er sich seine Kette an, doch der Traum wollte ihm nicht richtig aus dem Kopf gehen.
" Verdammt ! Bruder Plokk hatte recht ! Mrâaa ich haette diesen Knochen in der Bauhuette verrotten lassen sollen ! Von wegen Gold ! Von wegen Artefakt ! Zu nichts ist das ding zu gebrauchen ! Ich werd´s gleich in nen Stollen schmeissen, Cirmias verzei fuer diese verseuchung. "
Brummig machte sich der Zwerg in die Stollen der Mine, um nach Erzen zu schuerfen. Kurz vor einem Tiefen stollen, wo Gorimm nur noch Unwesen vermutete blieb er stehen. Er packte sich den Knochen und sah hinunter.
" Ach was solls ! Das ding Funkelt , ich werde diesen Knochen einfach verkaufen ! Sicherlich sind diese Nogroth scharf darauf "
Immernoch ein wenig verwirrt durch die immer wieder kehrenden Traeume, machte sich der Zwerg wieder an die Arbeit.
Jeden morgen kostete es ihn 1 Stunde, bis er klare gedanken fassen konnte.
" Verdammt ! Bruder Plokk hatte recht ! Mrâaa ich haette diesen Knochen in der Bauhuette verrotten lassen sollen ! Von wegen Gold ! Von wegen Artefakt ! Zu nichts ist das ding zu gebrauchen ! Ich werd´s gleich in nen Stollen schmeissen, Cirmias verzei fuer diese verseuchung. "
Brummig machte sich der Zwerg in die Stollen der Mine, um nach Erzen zu schuerfen. Kurz vor einem Tiefen stollen, wo Gorimm nur noch Unwesen vermutete blieb er stehen. Er packte sich den Knochen und sah hinunter.
" Ach was solls ! Das ding Funkelt , ich werde diesen Knochen einfach verkaufen ! Sicherlich sind diese Nogroth scharf darauf "
Immernoch ein wenig verwirrt durch die immer wieder kehrenden Traeume, machte sich der Zwerg wieder an die Arbeit.
Jeden morgen kostete es ihn 1 Stunde, bis er klare gedanken fassen konnte.
- Tarik
- Beiträge: 402
- Registriert: Freitag 24. Juli 2009, 04:42
- Wohnort: Siegen
Tarik träumte die letzte Nacht wieder diesen Traum.
Am anderen Morgen bemerkte er, das er mit dem
Kristall, den er von der Fee geschenkt bekam, ein-
geschlafen ist.
Ich muß dringend mit Farila oder Falco reden denkt er
Die Beiden kennen sich hier im Land besser aus, sie
werden Wissen wo dieser Ort liegt.
Er macht sich umgehend auf die Suche nach einem der Zwei.
Am anderen Morgen bemerkte er, das er mit dem
Kristall, den er von der Fee geschenkt bekam, ein-
geschlafen ist.
Ich muß dringend mit Farila oder Falco reden denkt er
Die Beiden kennen sich hier im Land besser aus, sie
werden Wissen wo dieser Ort liegt.
Er macht sich umgehend auf die Suche nach einem der Zwei.
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Isumar F. Widegrein
Ihm war speiübel.
Es war spät geworden, als auch seine Gemahlin eingeschlafen war und zu ihm ins Traumland kam.
Die Plätze waren leer geworden und er genoss es, mit Isentrud dort zu wandeln, die Tatsache, dass sie sich jetzt in den Träumen sehr viel schneller in irgendwelche Wesenheiten verwandelten, nahmen sie inzwischen als selbstverständlich hin, es war eben so.
Er war fasziniert, als er feststellte, dass er als Spinnenmann einen seidenen Faden absondern konnte und nach dem Genuss von Jungfrauenmilch spann er seine Gemahlin ein, um sie ein wenig zu necken.
Es störte ihn dabei nicht, dass sie indess gerade als Ork vor ihm stand.
Ach, es war herrlich, aber er hatte solchen Hunger… und was meinte seine Gemahlin mit dem Satz „Mit deinen zwei Köpfen wirst du jedes Buch zweimal so schnell gelesen haben wie ich!“ ?
Er blickte mit zwei Augenpaaren auf seine Hände, die nun riesige, befellte Pranken waren, sog tief Luft ein und roch… ein Durcheinander von Köstlichkeiten!
Er schob in seine zwei Münder was gerade hineinging und bedauerte, dass er nicht auch zwei Mägen hatte. Aber vermutlich kam von hier der weise Spruch: Die Augen waren größer als der Magen.
Im ersten Mund verschwand das zarte Hahnenkammgeschnetzelte, während er mit dem zweiten Mund auf einem frisch gebackenen Augapfelbrot kaute.
Nach den süßen Affennierchen, die er sich quasi als Nachtisch gönnte, streikte sein Magen, als er auch noch das Speckmadenmus probieren wollte und bat seine Gemahlin, sich das Rezept geben zu lassen.
Den letzten Bissen der Affennierchen spülte er mit einem guten Schluck Froschbrause hinunter und wandte sich dann den gehaltvolleren Getränken zu, wie dem Koboldgesöff.
Er fühlte sich stark… und jung! Auf einer Hand könnte er Isentrud nach Hause tragen!
Zurückversetzt in Jugendzeiten ließ er auf seine Prahlerei Worte folgen und trug seine Gemahlin ein paar Schritt, ihre besonnenen Mahnungen ignorierend.
„Ich werde dir morgen in der anderen Welt nicht den Rücken massieren. Ich werde dir auch kein Fußbad bereiten… keine heißen Steine... nichts.“
Ehe er etwas erwidern konnte, erdrückte ihn Isentruds Gewicht. Während seine dünnen Beinchen einfach einknickten und er gackernd die Flügel spreizen musste und sein Schnabel in den Sand drückte, erhob sich Isentrud grunzend von ihm.
Bei den Göttern war ihm übel!
Und nein, bei allen Traumwesen, er wollte nicht noch einmal hören, geschweige denn denken, was er in dieser Nacht verköstigt hatte!
In der kommenden Nacht jedenfalls musste es ihm gut gehen, schließlich hatte ihm die Auktionärshelferin die Möglichkeit offeriert, ein paar alte, sehr seltene Folianten ersteigern zu können.
Vielleicht konnte er Isentrud, mit den aus der Losbude gewonnenen Küchenutensilien, gnädig stimmen und einen Magen beruhigenden Tee erbitten?
Es war spät geworden, als auch seine Gemahlin eingeschlafen war und zu ihm ins Traumland kam.
Die Plätze waren leer geworden und er genoss es, mit Isentrud dort zu wandeln, die Tatsache, dass sie sich jetzt in den Träumen sehr viel schneller in irgendwelche Wesenheiten verwandelten, nahmen sie inzwischen als selbstverständlich hin, es war eben so.
Er war fasziniert, als er feststellte, dass er als Spinnenmann einen seidenen Faden absondern konnte und nach dem Genuss von Jungfrauenmilch spann er seine Gemahlin ein, um sie ein wenig zu necken.
Es störte ihn dabei nicht, dass sie indess gerade als Ork vor ihm stand.
Ach, es war herrlich, aber er hatte solchen Hunger… und was meinte seine Gemahlin mit dem Satz „Mit deinen zwei Köpfen wirst du jedes Buch zweimal so schnell gelesen haben wie ich!“ ?
Er blickte mit zwei Augenpaaren auf seine Hände, die nun riesige, befellte Pranken waren, sog tief Luft ein und roch… ein Durcheinander von Köstlichkeiten!
Er schob in seine zwei Münder was gerade hineinging und bedauerte, dass er nicht auch zwei Mägen hatte. Aber vermutlich kam von hier der weise Spruch: Die Augen waren größer als der Magen.
Im ersten Mund verschwand das zarte Hahnenkammgeschnetzelte, während er mit dem zweiten Mund auf einem frisch gebackenen Augapfelbrot kaute.
Nach den süßen Affennierchen, die er sich quasi als Nachtisch gönnte, streikte sein Magen, als er auch noch das Speckmadenmus probieren wollte und bat seine Gemahlin, sich das Rezept geben zu lassen.
Den letzten Bissen der Affennierchen spülte er mit einem guten Schluck Froschbrause hinunter und wandte sich dann den gehaltvolleren Getränken zu, wie dem Koboldgesöff.
Er fühlte sich stark… und jung! Auf einer Hand könnte er Isentrud nach Hause tragen!
Zurückversetzt in Jugendzeiten ließ er auf seine Prahlerei Worte folgen und trug seine Gemahlin ein paar Schritt, ihre besonnenen Mahnungen ignorierend.
„Ich werde dir morgen in der anderen Welt nicht den Rücken massieren. Ich werde dir auch kein Fußbad bereiten… keine heißen Steine... nichts.“
Ehe er etwas erwidern konnte, erdrückte ihn Isentruds Gewicht. Während seine dünnen Beinchen einfach einknickten und er gackernd die Flügel spreizen musste und sein Schnabel in den Sand drückte, erhob sich Isentrud grunzend von ihm.
Bei den Göttern war ihm übel!
Und nein, bei allen Traumwesen, er wollte nicht noch einmal hören, geschweige denn denken, was er in dieser Nacht verköstigt hatte!
In der kommenden Nacht jedenfalls musste es ihm gut gehen, schließlich hatte ihm die Auktionärshelferin die Möglichkeit offeriert, ein paar alte, sehr seltene Folianten ersteigern zu können.
Vielleicht konnte er Isentrud, mit den aus der Losbude gewonnenen Küchenutensilien, gnädig stimmen und einen Magen beruhigenden Tee erbitten?