Leise fluchte sie in sich hinein, als sie auf dem Heimweg war. Warum gerade sie ? Warum gerade dieser Auftrag? Und dann auch noch mit dem Anhängsel das dadurch ihre Familie die Ehre wiedererlangen könnte. Zuhause angekommen krachte die Türe ins Schloss und sie sank erstmal auf einem der Kissen am Tisch nieder. Ein tiefer Seufzer entglitt ihr und ihre Gedanken begannen zu kreisen.
Es war wie als würde man eine Nadel im Heuhaufen suchen. Zumindest kam ihr dieser Auftrag so vor. Lieber hätte sie den Auftrag angenommen dieses Schwert der Temora herbeizubringen. Dieses exestierte wenigstens zuversichtlich. Aber nein, da es wohl angeblich sicher stand, das der Emir an jenes nicht herankam, kreisten seine Gedanken gleich zum nächsten Stück.
Und gerade dann ausgerechnet jenes! Etwas was nur einmal namentlich in den Schriften zu finden ist. Dieser Speer, wenn er überhaupt exestierte.
Aber jetzt zuerst einen klaren Gedanken fassen. Du hast hier eine Familie die dir helfen wird.
Mit einem knappen nicken nach ihrem Gedankengang machte sie sich als erstes daran Briefe an Shaddiya und Cet`em zu verfassen und um ein gemeinsames Treffen zu bitten.
Jene beiden waren derzeit ihr einziger Halt in dieser Stadt und auch jenen den sie vertrauen konnte.
Sie werden sicher ebenso wenig begeistert sein, aber jenes ließe sich nun nicht mehr ändern.
Es war ein großes Glück dabei, das sie sich direkte in den kommenden Tagen zusammen fanden.
Die Begrüssung war sehr fröhlich, hatte man sich doch lange Zeit nicht mehr gesehen oder gar so zusammengefunden.
Dennoch, als das Thema Krieg angesprochen wurde, spürte man deutlich das es Shaddiya nicht behagte. Sie verstand es nicht, das es Krieg geben musste. Aisha wollte diesen Krieg ebenso wenig. Aber man konnte beim besten Willen unter Eluive nicht zulassen, das diese Geschöpfe, die nichtmals die Geschöpfe Eluives sind, die Macht über Menschen erlangen. Sie mussten ausradiert werden, um das Gleichgewicht zu erhalten.
Und genau jenes versuchten dann Cet`em und Aisha ihr einzubleuen. Deutlich spürte man wie der Widerstand nach und nach zusammenbröckelte. Aber vieles blieb davon zurück.
Erst nach einiger Zeit sprach Aisha den Auftrag an, den ihre Familie bekommen hatte.
Ein unmöglicher Auftrag, war der erste Gedanke von den beiden. Dennoch sollte man es versuchen.
Es gab sicher irgendwo Schriften, in denen man Wissen dazu finden würde. Doch an jene zu kommen würde nicht sehr einfach werden.
Die Aufgabe der Bibliothek in Adoran zu durchstöbern wurde direkt an Shaddiya gegeben. Natürlich nur unter der Bedingung das sie von einem Sohn der Wüste begleitet wird.
Aisha merkte das es ihr nicht behagte, wusste sie doch das sie mehr ein Einzelgängerin war.
Aber die Sicherheit ging vor.
Sie und Cet`em würden sich die anderen Bibliotheken vornehmen. Für jene in Rahal ward ebenso schnell jemand gefunden. Jener Herr hatte schon einiges für Menek`ur getan und würde nun noch einen Gefallen für Menek`ur auf sich nehmen müssen. Die Bezahlung dafür würde angemessen ausfallen.
Erst am späten Abend gingen sie auseinander, nachdem alles wichtige besprochen worden war.
Doch bevor sie sich zur Ruhe begeben konnte, ging sie in den Tempel um dort ein Gebet zu sprechen.
Ein Auftrag - Ein Ziel - Eine Suche
-
Cetem Falah
Cet hatte Aisha mit großen Augen angesehen dann fast unverständlich den Kopf geschüttelt.
Dieser Auftrag war ... unmöglich und wenn er nicht vom Emir gegeben worden wäre, hätte er den Auftraggeber für wahrhaft verrückt erklärt.
Aber man wusste ja das der Emir in großer Weisheit seine Wünsche wählte und äußerte und seine Wünsche waren ihm nun einmal Befehl.
Seine Befehle gar ... ohne nach zu denken Ausführbar ...
Aber dieses hier?
UN ... MÖGLICH.
Kurz nur hatte er daran gedacht das geforderte einfach nach zu bilden, aber das hätte womöglich nicht nur seinen Kopf gekostet.
Die Ehre die bereits wieder für die Familie zum Teil erlangt war, würde für immer dahin sein.
Aber dennoch.
Wie sollte man einen Mythos finden.
Einer Fantasie folgen?
Vor allem wie sollte er selber an Informationen gelangen wo er nicht einmal die Sprache der Festländer sprach.
Er musste sich hierbei ganz auf seine Cousinen verlassen.
Er seufzte.
Dabei war ER der Mann im Hause!!!
Wie sollte er diese Schmach nur runterschlucken?
Nun gut .. Aisha war schon etwas besonderes. Auserkoren von Eluive ihre Worte weiter zu tragen, konnte man schonmal daran vorbeisehen, das er sie reden ließ und nur als ihr Leibwächter sie auf ihren reisen begleiten würde.
Noch einmal schüttelte er den Kopf.
Was für ein... weiser ... Wunsch des Emirs, hatte sie da nur getroffen.
Dieser Auftrag war ... unmöglich und wenn er nicht vom Emir gegeben worden wäre, hätte er den Auftraggeber für wahrhaft verrückt erklärt.
Aber man wusste ja das der Emir in großer Weisheit seine Wünsche wählte und äußerte und seine Wünsche waren ihm nun einmal Befehl.
Seine Befehle gar ... ohne nach zu denken Ausführbar ...
Aber dieses hier?
UN ... MÖGLICH.
Kurz nur hatte er daran gedacht das geforderte einfach nach zu bilden, aber das hätte womöglich nicht nur seinen Kopf gekostet.
Die Ehre die bereits wieder für die Familie zum Teil erlangt war, würde für immer dahin sein.
Aber dennoch.
Wie sollte man einen Mythos finden.
Einer Fantasie folgen?
Vor allem wie sollte er selber an Informationen gelangen wo er nicht einmal die Sprache der Festländer sprach.
Er musste sich hierbei ganz auf seine Cousinen verlassen.
Er seufzte.
Dabei war ER der Mann im Hause!!!
Wie sollte er diese Schmach nur runterschlucken?
Nun gut .. Aisha war schon etwas besonderes. Auserkoren von Eluive ihre Worte weiter zu tragen, konnte man schonmal daran vorbeisehen, das er sie reden ließ und nur als ihr Leibwächter sie auf ihren reisen begleiten würde.
Noch einmal schüttelte er den Kopf.
Was für ein... weiser ... Wunsch des Emirs, hatte sie da nur getroffen.
-
Yaamal
Die Aufträge des Emirs...
erst dieses Schwert Temoras. Das zumindest nach Zeugenaussagen her existent war. Lange hatte er verbracht Informationen hierüber zu sammeln. Doch als er diese dem Emir präsentieren wollte, hatte er die Sache schon fast wieder vergessen und sich sogleich eine neue Aufgabe auserdacht. War die erste Aufgabe, die Beschaffung des Schwertes der Temora schon, gelinde gesagt, unmöglich... So glich die Suche nach diesem Speer nicht einmal der Suche nach der Nähnadel im Heuhafen.. nein das wäre relativ einfach dagegen.
Wenigstens hatte der Emir den Auftrag nicht nur ihm allein gegeben, Aisha hatte ihn ebenso erhalten. Jedoch angesichts der Unmöglichkeit dieses Auftrages hoffte er daß der Emir es nach einiger Zeit längst vergessen haben würde.
Dennoch mußte er natürlich alles versuchen und so führte sein Weg ihn zunächst in die Bibliothek der Akademie Leviathan.
Leider waren die vielen tausend Schriften der Bibliothek sehr unsortiert und zum Schutze vor Ali auch noch mit imaginären Titeln versehen, die Ali abschrecken sollten sich näher mit dem Buch zu beschäftigen.
So machte er sich zunächst eine Liste der Bücher, ihren normalen und imaginären Titeln. Er dachte sich ein Nummerierungssystem aus. Jedes Regal bekam einen Buchstaben, die Fächer wurden anschließend von links oben nach rechts unten durchnummeriert und anschießend die Bücher in jedem Fach durchnummeriert.. So begann die lange und ermüdende Arbeit jedes einzelne Werk zu erfassen. Jedes Werk bekam eine fortlaufende Nummer.. und so begann er:
Nr. Titel___________________________imaginärer Titel____________ Ort
1. Entstehung der Akademie Leviathan - Tausend Methoden Ali zu töten Regal 1A1
2. Die Shojen der Akadamie Leviathan - Wie das Krokodil Ali frass ____ Regal 1A2
Jeden Tag verbrachte er von nun einige Stunden damit eine Liste der Bücher zu erstellen. Die Arbeit erschien ihm fast endlos denn es waren sicherlich tausende von Büchern. Er mußte sich immer erst auf das Buch konzentrieren, den Illusionstitel des Buches im Geiste ausblenden. Erst dann offenbarte sich der wirkliche Titel und auch der Inhalt des Buches. So der Titel des Buches den Inhalt nicht vollständig erklärte, machter er sich Randbemerkungen hier zu. Doch würde diese Arbeit sicherlich noch Wochen in Anspruch nehmen.
erst dieses Schwert Temoras. Das zumindest nach Zeugenaussagen her existent war. Lange hatte er verbracht Informationen hierüber zu sammeln. Doch als er diese dem Emir präsentieren wollte, hatte er die Sache schon fast wieder vergessen und sich sogleich eine neue Aufgabe auserdacht. War die erste Aufgabe, die Beschaffung des Schwertes der Temora schon, gelinde gesagt, unmöglich... So glich die Suche nach diesem Speer nicht einmal der Suche nach der Nähnadel im Heuhafen.. nein das wäre relativ einfach dagegen.
Wenigstens hatte der Emir den Auftrag nicht nur ihm allein gegeben, Aisha hatte ihn ebenso erhalten. Jedoch angesichts der Unmöglichkeit dieses Auftrages hoffte er daß der Emir es nach einiger Zeit längst vergessen haben würde.
Dennoch mußte er natürlich alles versuchen und so führte sein Weg ihn zunächst in die Bibliothek der Akademie Leviathan.
Leider waren die vielen tausend Schriften der Bibliothek sehr unsortiert und zum Schutze vor Ali auch noch mit imaginären Titeln versehen, die Ali abschrecken sollten sich näher mit dem Buch zu beschäftigen.
So machte er sich zunächst eine Liste der Bücher, ihren normalen und imaginären Titeln. Er dachte sich ein Nummerierungssystem aus. Jedes Regal bekam einen Buchstaben, die Fächer wurden anschließend von links oben nach rechts unten durchnummeriert und anschießend die Bücher in jedem Fach durchnummeriert.. So begann die lange und ermüdende Arbeit jedes einzelne Werk zu erfassen. Jedes Werk bekam eine fortlaufende Nummer.. und so begann er:
Nr. Titel___________________________imaginärer Titel____________ Ort
1. Entstehung der Akademie Leviathan - Tausend Methoden Ali zu töten Regal 1A1
2. Die Shojen der Akadamie Leviathan - Wie das Krokodil Ali frass ____ Regal 1A2
Jeden Tag verbrachte er von nun einige Stunden damit eine Liste der Bücher zu erstellen. Die Arbeit erschien ihm fast endlos denn es waren sicherlich tausende von Büchern. Er mußte sich immer erst auf das Buch konzentrieren, den Illusionstitel des Buches im Geiste ausblenden. Erst dann offenbarte sich der wirkliche Titel und auch der Inhalt des Buches. So der Titel des Buches den Inhalt nicht vollständig erklärte, machter er sich Randbemerkungen hier zu. Doch würde diese Arbeit sicherlich noch Wochen in Anspruch nehmen.
Zuletzt geändert von Yaamal am Mittwoch 29. Juli 2009, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.