Rückschläge und Vorschläge
-
Andreas Myrtol
Es kostete langsam zu viel Kraft und Geduld. Jene Investitionen waren jedoch für Andreas so eine Selbstverständlichkeit gewesen, dass er sich nicht darüber beschwerte. Und in Wahrheit wusste er selbst, dass während ihrer Schwangerschaft er seine Bedürfnisse zurückweisen musste, sein komplettes Denken umkrempeln musste.
Ihre Wiederaufnahme als Bürgermeisterin Bajards war für ihn so ein Schock gewesen, dass er völlig ratlos war. Doch statt Empörung und Unverständnis, begegnete er ihr mit dem vollsten Wohlwonnen, und das Gefühl, dass ihre Entscheidung das richtige war und er bei ihr stehe.
Bis jetzt genoss er während ihrer Schwangerschaft Tage in Heiterkeit oder in einem schon vergangenen üblen Streit; einen Streit wegen Sebastian. Andreas‘ hätte sich verändert und die Tatsache, dass sie manch Worten mehr glaubte als ihren eigenen Ehemann hatte ihn so wütend werden lassen, dass er für diesen Moment an sich selber dachte. Doch Vertröstung geschah und der Streit legte sich.
Vieles ist währenddessen passiert- zu viel auch für Andreas, denn er weckte den Zorn einer Adligen und er wusste, dass er mit starken Konsequenzen zu rechnen hätte. Den Besuch von Sir Silberhand machte auch nicht alles besser. Er selbst, sein Sir, Lady Appellthane und seine Hoheit sind letztendlich dorthin gegangen, um nicht anders als aufgebracht wieder zu gehen- natürlich im Unwissen. Dennoch, mit kleinen Aufmerksamkeiten und Pflege versuchte er seine Gemahlin den Eindruck zu verschaffen, dass ihr Leben mit seinem etwas Besonderes wäre- und nicht nur eine „Zweckehe“- eine Ehe, die nur der Knappernschaft diene, oder als Prestige angesehen werden sollte.
[..]
Auch versicherte sein Sir, dass er zu seiner Frau halten muss, ganz im Gegenteil von Sir von Galbadan, der ihm warnende Worte aussprach, sie könne entführt werden und muss deshalb ins Reich geschafft werden. Aber Andreas wusste selbst, war es die Liebe die ihm sagte, er will seiner Gattin nie einsperren oder etwas verbieten. Er gab ihr freie Hand und vertraute darauf, dass sie sich stets für das richtige entschied. Und genau deshalb und weil sein Sir ihn darin bestätigte, sprach er dennoch eines Abends mit ihr und versuchte seine Sorgen Ausdruck zu verleihen, mit den Worten, wofür sie sich entscheide- und Egal was es wäre, er würde zu ihr stehen.
Tage verstrichen und Andreas wurde von Bravan eingeladen zu seiner Beförderung im Dienst seines Ordens. Obrist wurde er und bat ihn zu seiner Feier zur 9. Stund‘ in der Taverne zu erscheinen. Andreas versicherte ihm sein Erscheinen. Es wurde dunkel und die Zeit verstrich, und als er dort erschien, trafen langsam aber stetig die Leute ein- und obwohl alle lächelten, wies seine Frau ihn zurück. Er wusste nicht was los war, selbst während der Feier bemerkte er ihre Abweisung, bis es letztendlich eskalierte.
Ein Wort brachte ihm so ins verdutzen; wagte sie es sich den Namen Myrtol abzulegen und ihre alten wieder aufzufassen- als Zeichen, ihres Zorns? auf Andreas?
„Die Dame Leondriel..“, Dies wäre ein Grund gewesen, jede normale Frau zu verlassen- aber was er in ihr fand, war genau die Motivation ihr zu folgen und ihr in alle Ruhe zu zuhören. Andreas‘ Worte waren enorm ruhig gehalten, er behielt sein Augenmerk stets auf ihr- war selbst aber innerlich so aufgebracht das er einfach gehen wollte, aber..
Er hatte Arsen viel zu verdanken, zu viel. Er erklärte unseren Recken doch darüber auf, wie schwangere Frauen so wären und das mal vieles falsch machen könnte. Myra äußerte ihre Besorgnis, er würde woanders hingehen und Frauen besuchen, ihnen diese Zärtlichkeit geben wie er ihr es gab- ihnen die gleichen Worte geben wie er ihr es gab- und er würde in seinem zukünftigen Kreis bessere Frauen finden können- und eben diese Zweifel machte sie scheinbar schon seid längerem durch. Der zukünftige Vater erhob ruhig das Wort, sprach darüber, dass sie die einzige wäre, mit der er sich ein Leben ausmalen kann und ohne ihr Dasein nicht mehr glücklich werden kann. Als sie sich dann versöhnten verging der Tag, denn Andreas freute sich auf den nächsten- um etwas zu besorgen.
Der nächste Morgen und er traf Bravan in der Taverne von Bajard an, berichtete ihm über sein Vorhaben selbst etwas zu kochen für seine Ehefrau. Sie scherzten gemeinsam wie Brüder und Freunde; darüber wie lange Bravan danach zu leben hätte wenn er von dem Mahl, welches Andreas dann zubereite und er es dann testen sollte, koste. Aber nach langer Rede und kurzen Sinn, stampften die Beiden durch Bajard nach Varuna, und man kann doch berichten, dass Andreas an dem Versuch scheiterte ein Mahl zu zaubern. Seufzend trat er aus der Küche, entschuldigend und mit Worten einfach nach Bajard zurückzukehren, was die Beiden anschließend auch taten.
[..]
Die Messe begann, während er Myra an der Hand nahm und dort mit ihr verweilte. Er vernahm die Reden, schaute manchmal nachdenklich drein, bis Bravan seine sonderliche Rede hielt. Ob es Eifersucht war oder nicht? Seine Frau schien von Bravans Rede so berührt gewesen zu sein, dass es ihm zu verdächtig war- doch er behielt den Gedanken für sich und machte lediglich weiter, egal womit- er wollte einfach diesen Gedanken vergessen. Als alle sich vor der Kirche versammelten für ein gemeinsames Gebet für Tithus Freilassung aus Rahal, glaubte man es kaum als der Priester dann vor ihnen erschien. Es war nicht nur ein Wunder, sondern man glaubte es kaum, dass er nur dehydriert war und keinen einzigen Kratzer am Körper hatte.
Als Andreas seiner Frau entgegen kam, nach der Zeit ihrer Beanspruchung, konnte er es nicht fassen, dass ein Bote herbei geeilt kam und ihn versuchte daran zu hindern. Der Knappe solle unverzüglich kampfbereit vor dem Reensdorfer-Gelände erscheinen. Lächelnd schaute er zu seiner Frau hinab und sah ihre völlige Entgeisterung; blieb ihm nichts anderes übrig sich zu ihr herab zu bewegen, sie mit einem Kuss zu verlassen und Worte für ihre unberechtigte Sorge. Als er dann auf war, und dann dort erschien, traf er auf den Sir Thelor von Reensdorf, der ihm dann erklärte, dass es keinen Kampf gäbe- sondern lediglich eine Übung.
„Wutt?“- pochte es innerhalb seinem Schädels- aber nach laut des Sirs folgte er ihm, jedoch mit einer Nervosität; nämlich mit dem Wissen, dass seine Frau zuhause war und sich sorgte und doch in Wahrheit gar nichts war. Zeit verstrich und Andreas entschuldigte sich bei dem Sir und machte sich auf dem nach Hause Weg. Und dort angekommen glaubte er seinen Augen nicht..
Es war Mitternacht oder nach? Er sah seinen Freund mit seiner Ehefrau in ihrem Heim? Myras spheren eilten rasch zu Andreas und stürzte sich auf ihn. Er aber stand stand wie versteinert an der Tür. Wie konnte ein Freund es wagen, um diese Uhrzeit alleine mit seiner Frau zu sprechen? Seine Blicke fielen von Myra zu Bravan und wieder zurück. Sein Bruder wusste genau was in Andreas vorging, jedoch nur das Denken- nicht den Grund hierfür. Als Andreas seine Worte aussprach, dass er hoffe, dass sein Bruder ihn „nicht bescheiße“, verließ Bravan erzürnt das Haus. Die Hand an dem Diamantschwert wollte er ihm nach- aber er fand ihn schon nicht mehr auf den Straßen, was ihn dazu veranlasste zu seiner „Gattin“ zurückzukehren und sie befremdlich anzuschauen.
In seinem Kopf ging herum – „was dachte sie sich dabei?“ –„warum so ein Mann um diese Uhrzeit hier!“ – „wenn sie Sorgen hat, dann… warum er um diese Uhrzeit!“- "soll sie ihn doch heiraten!".
Er schilderte er ihr seine Ansichtsweise, und war selbst darüber so genervt: -kann man wirklich verantworten, egal wie gut der Freund ist? Jemand nachts zu besuchen, während der Ehemann irgendwo anders war? - Erstaunlich war diesmal, dass seine Ehefrau ihn beruhigte…
Sie verstünde ihn? Jetzt konnte er nicht mehr unterscheiden zwischen eine Notlüge oder der wirklichen Wahrheit, waren doch ihre Worte, dass sie nichts dagegen hätte wenn er Zoe oder Sahira um diese Uhrzeit besuche. Andreas fragte sich insgeheim, was das für ein Beispiel wäre? Einfach nur eine Aussage um zu verdeutlichen wie sehr sie ihm vertraue? Oder einfach ein Gegenspruch um ihn bloß zu stellen. Er war so entsetzt darüber.. Jedoch das Wort das „verstehen“, hat ihn aufeinmal so beruhigt, dass es keinen Grund gab mehr zornig zu sein. Er versicherte ihr sein Vertrauen zu ihr, aber es ging lediglich um das Prinzip- dass ein Mann um diese Uhrzeit, der sich um sie sorgte, der Ehemann nun auf dem Weg war um sie ebenso von der Sorge zu befreien, jener sich dazu sogar liebevoll verpflichtet fühlt, nun erkennen musste das ein anderer da war.
Im Nachhinein dachte er, dass er Bravan dafür danken sollte- aber warum es ihn aufbrachte wusste er selber nicht mehr so genau. Und als er sich sofort aufmachen wollte Bravan zu suchen, ohne die Hand zu seiner Klinge zu führen, ergriff Myra seine Hand….
-War die Erfahrung damals mit Sienara und Malachai der Grund für diese Misere?-
Ihre Wiederaufnahme als Bürgermeisterin Bajards war für ihn so ein Schock gewesen, dass er völlig ratlos war. Doch statt Empörung und Unverständnis, begegnete er ihr mit dem vollsten Wohlwonnen, und das Gefühl, dass ihre Entscheidung das richtige war und er bei ihr stehe.
Bis jetzt genoss er während ihrer Schwangerschaft Tage in Heiterkeit oder in einem schon vergangenen üblen Streit; einen Streit wegen Sebastian. Andreas‘ hätte sich verändert und die Tatsache, dass sie manch Worten mehr glaubte als ihren eigenen Ehemann hatte ihn so wütend werden lassen, dass er für diesen Moment an sich selber dachte. Doch Vertröstung geschah und der Streit legte sich.
Vieles ist währenddessen passiert- zu viel auch für Andreas, denn er weckte den Zorn einer Adligen und er wusste, dass er mit starken Konsequenzen zu rechnen hätte. Den Besuch von Sir Silberhand machte auch nicht alles besser. Er selbst, sein Sir, Lady Appellthane und seine Hoheit sind letztendlich dorthin gegangen, um nicht anders als aufgebracht wieder zu gehen- natürlich im Unwissen. Dennoch, mit kleinen Aufmerksamkeiten und Pflege versuchte er seine Gemahlin den Eindruck zu verschaffen, dass ihr Leben mit seinem etwas Besonderes wäre- und nicht nur eine „Zweckehe“- eine Ehe, die nur der Knappernschaft diene, oder als Prestige angesehen werden sollte.
[..]
Auch versicherte sein Sir, dass er zu seiner Frau halten muss, ganz im Gegenteil von Sir von Galbadan, der ihm warnende Worte aussprach, sie könne entführt werden und muss deshalb ins Reich geschafft werden. Aber Andreas wusste selbst, war es die Liebe die ihm sagte, er will seiner Gattin nie einsperren oder etwas verbieten. Er gab ihr freie Hand und vertraute darauf, dass sie sich stets für das richtige entschied. Und genau deshalb und weil sein Sir ihn darin bestätigte, sprach er dennoch eines Abends mit ihr und versuchte seine Sorgen Ausdruck zu verleihen, mit den Worten, wofür sie sich entscheide- und Egal was es wäre, er würde zu ihr stehen.
Tage verstrichen und Andreas wurde von Bravan eingeladen zu seiner Beförderung im Dienst seines Ordens. Obrist wurde er und bat ihn zu seiner Feier zur 9. Stund‘ in der Taverne zu erscheinen. Andreas versicherte ihm sein Erscheinen. Es wurde dunkel und die Zeit verstrich, und als er dort erschien, trafen langsam aber stetig die Leute ein- und obwohl alle lächelten, wies seine Frau ihn zurück. Er wusste nicht was los war, selbst während der Feier bemerkte er ihre Abweisung, bis es letztendlich eskalierte.
Ein Wort brachte ihm so ins verdutzen; wagte sie es sich den Namen Myrtol abzulegen und ihre alten wieder aufzufassen- als Zeichen, ihres Zorns? auf Andreas?
„Die Dame Leondriel..“, Dies wäre ein Grund gewesen, jede normale Frau zu verlassen- aber was er in ihr fand, war genau die Motivation ihr zu folgen und ihr in alle Ruhe zu zuhören. Andreas‘ Worte waren enorm ruhig gehalten, er behielt sein Augenmerk stets auf ihr- war selbst aber innerlich so aufgebracht das er einfach gehen wollte, aber..
Er hatte Arsen viel zu verdanken, zu viel. Er erklärte unseren Recken doch darüber auf, wie schwangere Frauen so wären und das mal vieles falsch machen könnte. Myra äußerte ihre Besorgnis, er würde woanders hingehen und Frauen besuchen, ihnen diese Zärtlichkeit geben wie er ihr es gab- ihnen die gleichen Worte geben wie er ihr es gab- und er würde in seinem zukünftigen Kreis bessere Frauen finden können- und eben diese Zweifel machte sie scheinbar schon seid längerem durch. Der zukünftige Vater erhob ruhig das Wort, sprach darüber, dass sie die einzige wäre, mit der er sich ein Leben ausmalen kann und ohne ihr Dasein nicht mehr glücklich werden kann. Als sie sich dann versöhnten verging der Tag, denn Andreas freute sich auf den nächsten- um etwas zu besorgen.
Der nächste Morgen und er traf Bravan in der Taverne von Bajard an, berichtete ihm über sein Vorhaben selbst etwas zu kochen für seine Ehefrau. Sie scherzten gemeinsam wie Brüder und Freunde; darüber wie lange Bravan danach zu leben hätte wenn er von dem Mahl, welches Andreas dann zubereite und er es dann testen sollte, koste. Aber nach langer Rede und kurzen Sinn, stampften die Beiden durch Bajard nach Varuna, und man kann doch berichten, dass Andreas an dem Versuch scheiterte ein Mahl zu zaubern. Seufzend trat er aus der Küche, entschuldigend und mit Worten einfach nach Bajard zurückzukehren, was die Beiden anschließend auch taten.
[..]
Die Messe begann, während er Myra an der Hand nahm und dort mit ihr verweilte. Er vernahm die Reden, schaute manchmal nachdenklich drein, bis Bravan seine sonderliche Rede hielt. Ob es Eifersucht war oder nicht? Seine Frau schien von Bravans Rede so berührt gewesen zu sein, dass es ihm zu verdächtig war- doch er behielt den Gedanken für sich und machte lediglich weiter, egal womit- er wollte einfach diesen Gedanken vergessen. Als alle sich vor der Kirche versammelten für ein gemeinsames Gebet für Tithus Freilassung aus Rahal, glaubte man es kaum als der Priester dann vor ihnen erschien. Es war nicht nur ein Wunder, sondern man glaubte es kaum, dass er nur dehydriert war und keinen einzigen Kratzer am Körper hatte.
Als Andreas seiner Frau entgegen kam, nach der Zeit ihrer Beanspruchung, konnte er es nicht fassen, dass ein Bote herbei geeilt kam und ihn versuchte daran zu hindern. Der Knappe solle unverzüglich kampfbereit vor dem Reensdorfer-Gelände erscheinen. Lächelnd schaute er zu seiner Frau hinab und sah ihre völlige Entgeisterung; blieb ihm nichts anderes übrig sich zu ihr herab zu bewegen, sie mit einem Kuss zu verlassen und Worte für ihre unberechtigte Sorge. Als er dann auf war, und dann dort erschien, traf er auf den Sir Thelor von Reensdorf, der ihm dann erklärte, dass es keinen Kampf gäbe- sondern lediglich eine Übung.
„Wutt?“- pochte es innerhalb seinem Schädels- aber nach laut des Sirs folgte er ihm, jedoch mit einer Nervosität; nämlich mit dem Wissen, dass seine Frau zuhause war und sich sorgte und doch in Wahrheit gar nichts war. Zeit verstrich und Andreas entschuldigte sich bei dem Sir und machte sich auf dem nach Hause Weg. Und dort angekommen glaubte er seinen Augen nicht..
Es war Mitternacht oder nach? Er sah seinen Freund mit seiner Ehefrau in ihrem Heim? Myras spheren eilten rasch zu Andreas und stürzte sich auf ihn. Er aber stand stand wie versteinert an der Tür. Wie konnte ein Freund es wagen, um diese Uhrzeit alleine mit seiner Frau zu sprechen? Seine Blicke fielen von Myra zu Bravan und wieder zurück. Sein Bruder wusste genau was in Andreas vorging, jedoch nur das Denken- nicht den Grund hierfür. Als Andreas seine Worte aussprach, dass er hoffe, dass sein Bruder ihn „nicht bescheiße“, verließ Bravan erzürnt das Haus. Die Hand an dem Diamantschwert wollte er ihm nach- aber er fand ihn schon nicht mehr auf den Straßen, was ihn dazu veranlasste zu seiner „Gattin“ zurückzukehren und sie befremdlich anzuschauen.
In seinem Kopf ging herum – „was dachte sie sich dabei?“ –„warum so ein Mann um diese Uhrzeit hier!“ – „wenn sie Sorgen hat, dann… warum er um diese Uhrzeit!“- "soll sie ihn doch heiraten!".
Er schilderte er ihr seine Ansichtsweise, und war selbst darüber so genervt: -kann man wirklich verantworten, egal wie gut der Freund ist? Jemand nachts zu besuchen, während der Ehemann irgendwo anders war? - Erstaunlich war diesmal, dass seine Ehefrau ihn beruhigte…
Sie verstünde ihn? Jetzt konnte er nicht mehr unterscheiden zwischen eine Notlüge oder der wirklichen Wahrheit, waren doch ihre Worte, dass sie nichts dagegen hätte wenn er Zoe oder Sahira um diese Uhrzeit besuche. Andreas fragte sich insgeheim, was das für ein Beispiel wäre? Einfach nur eine Aussage um zu verdeutlichen wie sehr sie ihm vertraue? Oder einfach ein Gegenspruch um ihn bloß zu stellen. Er war so entsetzt darüber.. Jedoch das Wort das „verstehen“, hat ihn aufeinmal so beruhigt, dass es keinen Grund gab mehr zornig zu sein. Er versicherte ihr sein Vertrauen zu ihr, aber es ging lediglich um das Prinzip- dass ein Mann um diese Uhrzeit, der sich um sie sorgte, der Ehemann nun auf dem Weg war um sie ebenso von der Sorge zu befreien, jener sich dazu sogar liebevoll verpflichtet fühlt, nun erkennen musste das ein anderer da war.
Im Nachhinein dachte er, dass er Bravan dafür danken sollte- aber warum es ihn aufbrachte wusste er selber nicht mehr so genau. Und als er sich sofort aufmachen wollte Bravan zu suchen, ohne die Hand zu seiner Klinge zu führen, ergriff Myra seine Hand….
-War die Erfahrung damals mit Sienara und Malachai der Grund für diese Misere?-
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Andreas Myrtol
Ein schlichter Aushang war es, der Andreas dazu verleitete sein Reittier vorzubereiten, es zu füttern und aufzusatteln. Es war ein regnerischer Tag, ein Tag der nicht nur vom schlechten Wetter zeugte, sondern die Tränen der leidenden Menschen Ausdruck verlieh. Er war dienstlich unterwegs, er fühlte sich dazu verpflichtet, jenen Aushang von der Frau Tiefenbach näher davon zu erfahren. Während der Boden unter den Hufen seines prächtigen Tieres sich stetig mehr zu Matsch wandelte, waren seine blauen Augen stets nach vorn gerichtet.
Jeder Auftritt mit den Hufen seines Tieres, ließen zwar feine Partikel vom Dreck umherwirbeln, aber blieben dick an den Beinen seines Tieres haften. Weiterhin war Andreas mit den Gedanken weit, weit, weit fort. Vater werden, eine Frau haben, Knappe, vermutlich Ritter werden, kämpfen, Haus bauen,- ja ein Haus bauen, sich bei der Freiin entschuldigt habend. Die Tage wurden einsamer, jeder erkundigte sich um das Wohlbefinden seiner Ehefrau, und stets lautete die Antwort – „Eluive sei dank‘, ihr geht es gut“, Eluive in Hoffnung, alle werden es gut ergehen.
Ein Seufzer, ein zweites Seufzen- dieses Seufzen war zwar Spaß, der in letzter Zeit ziemlich häufig aus Andreas‘ Kehle stieß; er war aber einfach unzufrieden nach der Zeit. Unzufrieden mit dem falschen Lächeln den er aufsetzen musste vor den Adeligen- besonders im Etikettenunterricht. Fast untertänig vor ihnen Knien und speichellecken. Andreas‘ hatte sich nicht verändert, er war wie er selbst gerne sein möchte, aber was ihm fehlte war der Drang zur Natur. Dieser wichtige Bestandteil seines Lebens habt ihn langsam aber sicher umgeformt. Seine Launen waren überschwinglich, er wurde eifersüchtig, er wurde zorniger und obwohl er den Ausgleich in seiner Familie sucht- kann er ihn dort einfach nicht mehr finden. Und er selbst denkt nicht mehr daran, dass die wundervolle Natur, ihm zu dem Menschen gemacht hat, den doch eigentlich jeder respektiert:
„Menschlichkeit,
wie sehr vernachlässigte ich diese Schrift, wie sehr vermisste ich diese Schrift.
Bei Eluive, meine Tage sind gesegnet; ich pflege stets die Menschen in meinem Sein,
und wer sonst hätt‘ dies tun können, wenn nicht ich?
Die Andern? Ich trage eine wundervolle Bürde, die ich zu tragen habe,
und niemand außer mir ist mit diesen Händen befähigt,
einen Griff- einen Strang im Feingefühl zu halten.
Und wenn ich mich erinner, von Anbeginn bis jetzt,
ist der Adel, der den ich zu schätzen weiß und doch ablehn‘-
mir irgendwann hold.. ja er wird mir hold sein.
Und jeder der davon spricht- ja, er wird adelig;
Und wenn schon? Ich sehe mich nicht als etwas besseres,
ich darf und will es nicht. Ich bin zornig und traurig.
Es klafft, und ich weiß nicht was die Lücke in mir ist.
Eluive, ich bin ein Mensch.“
Von den Gedanken gerissen war er schon vor dem Zaun der Frau Tiefenbach. Der Regen hörte noch immer nicht auf, es kümmerte ihn nicht mehr. Er sprach die Frau im Hof an, er müsste mit der Frau Tiefenbach sprechen. Die Dame entpuppte sich als jene von ihm Gesuchten, die aber scheinbar unter dem Baum- kaum etwas vom Regen mitbekam. Und wegen dieser Auffälligkeit entdeckte selbst unser Knappe dass es regnete. Beide begaben sich ins Haus und dort angekommen, wies die Frau ihn höflich daraufhin Platz zu nehmen und andere Gefälligkeiten, die von höflichen Manier stammten- wie des aufhängen des Umhangs am Kamin. Andreas verneinte höflich, bat ausschließlich um das Wort und ließ sich erst auf dem Stuhl nieder, als sie sich niederließ. Im Gespräch, wegen dem Verkauf des Hauses und von Andreas‘ bestimmte Aufgabe, die Bauernhöfe mit den dazugehörigen Besitzern zu erfassen, schweifte seine Gesprächspartnerin vom Thema ab und erwähnte den Namen seiner Ex-Geliebten. Andreas erstarrte, wen hatte er vor sich? Und da fiel es ihm ein…
Es musste die Frau von Malachai sein. Der Knappe verhielt sich ruhig, während sein Gegenüber sich entschuldigte. Doch er verriet sich selbst, als Marick aus dem Torbogen spähte und Andreas ihn auf anhieb erkannte und seinen Namen erwähnte- war dies ein Grund für Frau Tiefenbach ihre Hand zum Dolchgurt zu führen. Andreas resignierte und erzählte…
/Gedankengang/
„Wie sehr sie leiden muss.. ich weiß sehr ihr leidet.. gar schlimmer als ich zu Anfang.
Ich wünscht‘ ich könnt euch einfach in meine Arme schließen und euch sagen,
dass ihr nicht alleine wärt. Das Alleinsein. Allein… ich hasse es ebenso“
Er versuchte ihr Mut und Kraft zu spenden, beinahe charmant trat er ihr gegenüber und zu beweisen, dass sie viel mehr hatte, als sie den Glauben wahrte verloren zu haben. Langsam füllte sich wieder seine Lücke und ein Teil seiner Erinnerung sprudelte aus ihm wieder hervor.
Niemanden will er so leiden sehen, wie er damals zu leiden hatte.. und Frau Tiefenbach, sprich Inara Tiefenbach oder Schwarzmourne, litt. Und ehe sie falsche Schritte wählte, bat Andreas sie inständig darum, wenn sie irgendwelche Sorgen hätte, egal ob sie Hilfe benötigte, sie solle sich einfach bei ihm melden- und er würde sich darum kümmern.
Als sie sich verabschiedeten, stieg er auf sein Ross und ritt Heim. Heim dort wo seine Ehefrau war, jene er momentan nicht in die Augen schauen konnte- denn hätte ihr das gefallen?
Andreas seufze schwer..
Jeder Auftritt mit den Hufen seines Tieres, ließen zwar feine Partikel vom Dreck umherwirbeln, aber blieben dick an den Beinen seines Tieres haften. Weiterhin war Andreas mit den Gedanken weit, weit, weit fort. Vater werden, eine Frau haben, Knappe, vermutlich Ritter werden, kämpfen, Haus bauen,- ja ein Haus bauen, sich bei der Freiin entschuldigt habend. Die Tage wurden einsamer, jeder erkundigte sich um das Wohlbefinden seiner Ehefrau, und stets lautete die Antwort – „Eluive sei dank‘, ihr geht es gut“, Eluive in Hoffnung, alle werden es gut ergehen.
Ein Seufzer, ein zweites Seufzen- dieses Seufzen war zwar Spaß, der in letzter Zeit ziemlich häufig aus Andreas‘ Kehle stieß; er war aber einfach unzufrieden nach der Zeit. Unzufrieden mit dem falschen Lächeln den er aufsetzen musste vor den Adeligen- besonders im Etikettenunterricht. Fast untertänig vor ihnen Knien und speichellecken. Andreas‘ hatte sich nicht verändert, er war wie er selbst gerne sein möchte, aber was ihm fehlte war der Drang zur Natur. Dieser wichtige Bestandteil seines Lebens habt ihn langsam aber sicher umgeformt. Seine Launen waren überschwinglich, er wurde eifersüchtig, er wurde zorniger und obwohl er den Ausgleich in seiner Familie sucht- kann er ihn dort einfach nicht mehr finden. Und er selbst denkt nicht mehr daran, dass die wundervolle Natur, ihm zu dem Menschen gemacht hat, den doch eigentlich jeder respektiert:
„Menschlichkeit,
wie sehr vernachlässigte ich diese Schrift, wie sehr vermisste ich diese Schrift.
Bei Eluive, meine Tage sind gesegnet; ich pflege stets die Menschen in meinem Sein,
und wer sonst hätt‘ dies tun können, wenn nicht ich?
Die Andern? Ich trage eine wundervolle Bürde, die ich zu tragen habe,
und niemand außer mir ist mit diesen Händen befähigt,
einen Griff- einen Strang im Feingefühl zu halten.
Und wenn ich mich erinner, von Anbeginn bis jetzt,
ist der Adel, der den ich zu schätzen weiß und doch ablehn‘-
mir irgendwann hold.. ja er wird mir hold sein.
Und jeder der davon spricht- ja, er wird adelig;
Und wenn schon? Ich sehe mich nicht als etwas besseres,
ich darf und will es nicht. Ich bin zornig und traurig.
Es klafft, und ich weiß nicht was die Lücke in mir ist.
Eluive, ich bin ein Mensch.“
Von den Gedanken gerissen war er schon vor dem Zaun der Frau Tiefenbach. Der Regen hörte noch immer nicht auf, es kümmerte ihn nicht mehr. Er sprach die Frau im Hof an, er müsste mit der Frau Tiefenbach sprechen. Die Dame entpuppte sich als jene von ihm Gesuchten, die aber scheinbar unter dem Baum- kaum etwas vom Regen mitbekam. Und wegen dieser Auffälligkeit entdeckte selbst unser Knappe dass es regnete. Beide begaben sich ins Haus und dort angekommen, wies die Frau ihn höflich daraufhin Platz zu nehmen und andere Gefälligkeiten, die von höflichen Manier stammten- wie des aufhängen des Umhangs am Kamin. Andreas verneinte höflich, bat ausschließlich um das Wort und ließ sich erst auf dem Stuhl nieder, als sie sich niederließ. Im Gespräch, wegen dem Verkauf des Hauses und von Andreas‘ bestimmte Aufgabe, die Bauernhöfe mit den dazugehörigen Besitzern zu erfassen, schweifte seine Gesprächspartnerin vom Thema ab und erwähnte den Namen seiner Ex-Geliebten. Andreas erstarrte, wen hatte er vor sich? Und da fiel es ihm ein…
Es musste die Frau von Malachai sein. Der Knappe verhielt sich ruhig, während sein Gegenüber sich entschuldigte. Doch er verriet sich selbst, als Marick aus dem Torbogen spähte und Andreas ihn auf anhieb erkannte und seinen Namen erwähnte- war dies ein Grund für Frau Tiefenbach ihre Hand zum Dolchgurt zu führen. Andreas resignierte und erzählte…
/Gedankengang/
„Wie sehr sie leiden muss.. ich weiß sehr ihr leidet.. gar schlimmer als ich zu Anfang.
Ich wünscht‘ ich könnt euch einfach in meine Arme schließen und euch sagen,
dass ihr nicht alleine wärt. Das Alleinsein. Allein… ich hasse es ebenso“
Er versuchte ihr Mut und Kraft zu spenden, beinahe charmant trat er ihr gegenüber und zu beweisen, dass sie viel mehr hatte, als sie den Glauben wahrte verloren zu haben. Langsam füllte sich wieder seine Lücke und ein Teil seiner Erinnerung sprudelte aus ihm wieder hervor.
Niemanden will er so leiden sehen, wie er damals zu leiden hatte.. und Frau Tiefenbach, sprich Inara Tiefenbach oder Schwarzmourne, litt. Und ehe sie falsche Schritte wählte, bat Andreas sie inständig darum, wenn sie irgendwelche Sorgen hätte, egal ob sie Hilfe benötigte, sie solle sich einfach bei ihm melden- und er würde sich darum kümmern.
Als sie sich verabschiedeten, stieg er auf sein Ross und ritt Heim. Heim dort wo seine Ehefrau war, jene er momentan nicht in die Augen schauen konnte- denn hätte ihr das gefallen?
Andreas seufze schwer..
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Andreas Myrtol
Und ich hoffe dir geht es gut-
egal wo du grad‘ auch bist-
den Frieden findest du bald-
Ich merke doch wie es dich…-
Ich sehe doch wie du dich quälst-
Ich spüre doch diesen Schmerz-
Man tut dir sowas nicht an-
Diese Tränen bist du uns wert…
Sie floss an der Wange herab; die einst so blauen Augen, die von Euphorie und Unwissen zeugten, wurden durch die Erfahrungen trauriger- diese scheußliche Traurigkeit, ein Schmerz der unverständlich bleibt für immer- er dachte sie wäre begraben. Doch es genügen Kleinigkeiten die Erinnerungen zu wecken. Diese traurigen Augen schimmerten in der tiefsten Nacht,
in einer Nacht in der sich auf seinem Bett allein‘ ruhte und die Decke mit seinen Händen zerknautschte, ehe er diese einzige Wärme von sich schlug und sich hoch drückte.
Er zischte die Luft aus seinen Lippen und sank auf die Bettkante, als seine Wunde ihn zurück auf dem Platz zwang. Seine Füße berührten den kalten Fußboden, wobei er verbittert seufzte und sein Haupt ablehnend schüttelte- er wäre nicht wichtig. Seine Ellenbogen erschlafften als der Schmerz langsam nachließ, stützte er sich auf seine Knie ab und lehnte sein Haupt zurück; die Hausdecke betrachtend.
Die Hausdecke die er musterte, sie war völlig belanglos, wie er. Und ob dies eine Zufriedenstellung sei, lächelte er vor sich hin- er wäre jetzt nicht allein- er ließ sie für den Moment? da unten allein.
Dieses Beisammensein von Material und Mensch, sie brachte ihn Frohsinn; und ob den Worten der Kinder des Elfenvolkes- Frohsinn zu brikeren Sachverhalte, wäre dazu da um vor Wahnsinn sich zu schützen. Sein Lächeln verblasste sofort, wie die Haut der toten Soldaten auf dem Schlachtfeld, denn ihm wurde bewusst, dass er nicht lächeln durfte und eigentlich konnte. Eine Träne riss sich los als er sein Kopf hängen ließ und landete zielsicher auf dem Großen Zeh seines Barfußes.
Sodann bewahrten ihn seine Augenlider, die sich über seine Sphären legten wie ein Schleier über eine irgendwelche Sache,
um den Anblick dieser grausamen Gnadenlosigkeit für einige Sekunden zu entrinnen.
Warum hatte ihn wieder jemand daran erinnert, dass er bedeutungslos wäre- und diese Dunkelheit im Raume bedrückte ihn noch mehr; er stemmte sich hoch und schritt zum Fenster und blickte hinaus- mit bitteren Ausdruck. Alle die er dort draußen kannte, sie würden ihn nun Worte auf dem Weg geben, dass er durchaus einen wichtigen Platz in ihren Herzen hätte- in vielen Herzen. Doch der Geist der Menschen ist schwach- und Andreas, der von Bravan bewundert wird- brach zu dieser Nacht innerlich zusammen. Die Worte von ihr, dieser Person die ihm so nahe stand wie sonst keiner, widersprach sich mit ihrer Haltung - bedeutungsloses Schulterzucken bei seiner Verletzung, mit den vorherigen Worten über seinen einzigartigen und guten Wertigkeit. Seine Schultern sanken nach hinten, er dachte für einen Moment darüber nach, ob er nun überreagierte? Vielleicht..
Es brach in ihm, auch die Erinnerung brach hervor- der von ihm gefürchtete Tag des Rückblicks,
in der er, weil er damals von seiner Bedeutungslosigkeit überzeugt war, den Freitod wählen wollte; doch wegen seiner Feigheit nicht wählte und stattdessen ein Trunk des Vergessens wählen wollte.
Nur einer! Wirklich nur einer hatte ihn gerettet, ihm bewies das Träume einen Mann auszeichnen,
ihn erklärte, dass ein Mann seine Träume verfolgen sollte, egal wie hart der Weg sein würde-
Sir Rafael von Arganta- den er als Vater bezeichnete.
Ohne ihn hätte er das alles nicht aufgebaut. Aber er fühlte sich zum Ersten mal verletzt- Spiel mit meinem Herzen, aber ich wage nicht mit deinen zu spielen - aber er überschätzte sich, es tat zu weh. Dennoch musste er von diesen Schmerz aufschauen, und eben weil er zu gefühlsvoll war, musste er an dem Wohlergehen seiner Freunde und Geliebten festhalten. Ginge es ihnen gut, wäre die Welt so leicht wie eine Feder, und diese Leichtigkeit und Glückseligkeit würde auf ihn überschwingen- ihm ein Lächeln auf seinen Antlitz zaubern und entzücken täte ihm ebenso der Gedanke, dass es Alea gut ging. Doch die Wahrheit war anders- Myra war ihren Gatten scheinbar egal- sie war aufgebracht, die Edle de Velgy schien übler Laune, Alea sah er lange nicht mehr, Bravan hatte eine schwere Bürde zu tragen, sein Sir musste wegberufen werden von Varuna - gegen seinen Willen zurückziehen, Dunja hatte Furcht vor den Letharen, es waren Ängste- Ängste die selbst das Reich Alumenas in heller Aufruhr versetzten. Er wusste ihre und die der Anderen Situationen sehr genau..
../Gedankengang/
Wie Fingerkuppen die sich streichen in Zärtlichkeit, im Zeichen der Zuneigung- kommt der Zeitpunkt, in der sie sich selbst zieren,- sie fortgehen. Und stets ersuche ich .. Ich ersuche es stets.
Es ging ihnen alle nicht gut, obwohl der Frühling anbrach- der Schnee taute, die Bäume ihre Pracht zurück gewannen- die Sonne erstrahlte. Und genau deswegen, weil es seinen Engsten nicht wohl erging, hatte er ebenso ein dunkles Empfinden.
-Doch es regnete viel.. Doch es weinte zu viel.-
Er trauerte über diese triste und graue Welt. In einer Welt, in der nachts gezwungen wird einen Menschen niederzuschlagen, in einer Welt in der zugleich ein Leben geschaffen wird,
in einer Welt in der Hass und Liebe so nah beieinander stehen- Andreas seufzte leise und richtete sein Augenpaar gen Wolkendecke und dem Mond. Die Gestirne leuchteten prächtig-
er beobachtete sie. Es waren Drei Sterne die sehr nah zueinander standen, sie leuchteten so stark hinter dieser schwarzen Wand- Andreas dachte nach, er hätte das erreicht wozu sein Leben gerade Sinn gemacht hatte- er zeugte ein Leben und er wäre nun nicht mehr wichtig.
/Gedankengang/
Narr! Ich.. muss doch wichtig sein.
Er nickte sachte zu seinen eigenen Gedanken. Er war stets um das Wohl seiner Mitmenschen bedacht, dass er kaum Zeit für sich fand. Niemand kam auf die Idee,- denn kaum jemand kennt Andreas- ihm den Vorschlag zu unterbreiten- gehe mit mir spazieren in der Natur? Eine so wundervolle Frage.. so befreiend und schön- aber wer stellt sie schon?
Nein, stattdessen lauteten die Fragen, die ihm quälen, wer seine Hochgeboren umbringen will?
Wie lange es dauert bis der Drache Varuna zerstört?
Wie lange es dauert bis der große Kriegszug erfolgt, wo er gezwungen wird zu kämpfen.
*Er musste seine Versprechungen halten- die scheinbar unmöglich klangen*
Er erzählte seine Himmlichkeit nie davon, ..nie davon wie er zu kämpfen hätte. Wie er noch zu kämpfen hat, denn er sagt lediglich, wie er für sie kämpfe. Innerlich und körperlich. Wäre ein Frieden nur dann erdenklich, sich von dieser Welt zurück zu ziehen? Und was dann? Wäre die eigene Illusion eines heilen Weltbildes so zufriedenstellend, dass er den Nachwuchs mit der Wirklichkeit konfrontieren lässt? Sie vernachlässigen würde!
Er wandte sich vom Fenster ab und begab sich zum Tisch- platz nehmend und legte seine Hände an die Stirn. Er versprach sich selbst: es durfte nicht nur mit einem Elternteil aufwachsen- erleben wie seine Mutter stirbt, solche Schmerzen erleiden- doch Erfahrungen zeichnen Menschen. Aber würde Zugern für sie über Scherben laufen- während er sie auf Hände führen würde.
Nein- er darf seinem Kind den Schutz nicht verwehren, er musste es die Werte vermitteln..
Er ist bereit über die Scherben zu schreiten, zu bluten für die Lasten die er tragen möchte.
Aber was waren die Werte? Die Werte für die er stand? Seine Hände ruhten auf der Tischplatte und er überlegte- wie war Andreas, der wahre Andreas vorher?
Er muss in seiner Familie den Frieden finden, aber auch den Frieden für sich selbst.
Schmerzen sind natürlich wie die Liebe. Die Natürlichkeit.. die Natur. Er will dem Menschen helfen- er will das Reich helfen...
Wie ich innerlich zerbreche, nach diesen Worten.
Ich nahm dich zu Herzen, nahm dich meiner an, kümmerte mich um deine Sorgen.
Es ist wahr, die Narrheit des Menschen liegt in seinen träumen.
Aber es verbleibt der Tag, dass meine Träume von meiner Kraft zeugen.
Ich bin ein Mann, und musste kämpfen und verlor mein Blut.
Auch wenn der Titel was besagt, ich hab ebenso Gefühle- ich empfinde Missmut.
Ich würde mein Glück nehmen, um es euch zu schenken..
Dennoch erwache ich jeden Tag und danke Eluive; dank ihr für diesen Segen.
Und er schlief am Tisch ein und erwachte in der früh…
egal wo du grad‘ auch bist-
den Frieden findest du bald-
Ich merke doch wie es dich…-
Ich sehe doch wie du dich quälst-
Ich spüre doch diesen Schmerz-
Man tut dir sowas nicht an-
Diese Tränen bist du uns wert…
Sie floss an der Wange herab; die einst so blauen Augen, die von Euphorie und Unwissen zeugten, wurden durch die Erfahrungen trauriger- diese scheußliche Traurigkeit, ein Schmerz der unverständlich bleibt für immer- er dachte sie wäre begraben. Doch es genügen Kleinigkeiten die Erinnerungen zu wecken. Diese traurigen Augen schimmerten in der tiefsten Nacht,
in einer Nacht in der sich auf seinem Bett allein‘ ruhte und die Decke mit seinen Händen zerknautschte, ehe er diese einzige Wärme von sich schlug und sich hoch drückte.
Er zischte die Luft aus seinen Lippen und sank auf die Bettkante, als seine Wunde ihn zurück auf dem Platz zwang. Seine Füße berührten den kalten Fußboden, wobei er verbittert seufzte und sein Haupt ablehnend schüttelte- er wäre nicht wichtig. Seine Ellenbogen erschlafften als der Schmerz langsam nachließ, stützte er sich auf seine Knie ab und lehnte sein Haupt zurück; die Hausdecke betrachtend.
Die Hausdecke die er musterte, sie war völlig belanglos, wie er. Und ob dies eine Zufriedenstellung sei, lächelte er vor sich hin- er wäre jetzt nicht allein- er ließ sie für den Moment? da unten allein.
Dieses Beisammensein von Material und Mensch, sie brachte ihn Frohsinn; und ob den Worten der Kinder des Elfenvolkes- Frohsinn zu brikeren Sachverhalte, wäre dazu da um vor Wahnsinn sich zu schützen. Sein Lächeln verblasste sofort, wie die Haut der toten Soldaten auf dem Schlachtfeld, denn ihm wurde bewusst, dass er nicht lächeln durfte und eigentlich konnte. Eine Träne riss sich los als er sein Kopf hängen ließ und landete zielsicher auf dem Großen Zeh seines Barfußes.
Sodann bewahrten ihn seine Augenlider, die sich über seine Sphären legten wie ein Schleier über eine irgendwelche Sache,
um den Anblick dieser grausamen Gnadenlosigkeit für einige Sekunden zu entrinnen.
Warum hatte ihn wieder jemand daran erinnert, dass er bedeutungslos wäre- und diese Dunkelheit im Raume bedrückte ihn noch mehr; er stemmte sich hoch und schritt zum Fenster und blickte hinaus- mit bitteren Ausdruck. Alle die er dort draußen kannte, sie würden ihn nun Worte auf dem Weg geben, dass er durchaus einen wichtigen Platz in ihren Herzen hätte- in vielen Herzen. Doch der Geist der Menschen ist schwach- und Andreas, der von Bravan bewundert wird- brach zu dieser Nacht innerlich zusammen. Die Worte von ihr, dieser Person die ihm so nahe stand wie sonst keiner, widersprach sich mit ihrer Haltung - bedeutungsloses Schulterzucken bei seiner Verletzung, mit den vorherigen Worten über seinen einzigartigen und guten Wertigkeit. Seine Schultern sanken nach hinten, er dachte für einen Moment darüber nach, ob er nun überreagierte? Vielleicht..
Es brach in ihm, auch die Erinnerung brach hervor- der von ihm gefürchtete Tag des Rückblicks,
in der er, weil er damals von seiner Bedeutungslosigkeit überzeugt war, den Freitod wählen wollte; doch wegen seiner Feigheit nicht wählte und stattdessen ein Trunk des Vergessens wählen wollte.
Nur einer! Wirklich nur einer hatte ihn gerettet, ihm bewies das Träume einen Mann auszeichnen,
ihn erklärte, dass ein Mann seine Träume verfolgen sollte, egal wie hart der Weg sein würde-
Sir Rafael von Arganta- den er als Vater bezeichnete.
Ohne ihn hätte er das alles nicht aufgebaut. Aber er fühlte sich zum Ersten mal verletzt- Spiel mit meinem Herzen, aber ich wage nicht mit deinen zu spielen - aber er überschätzte sich, es tat zu weh. Dennoch musste er von diesen Schmerz aufschauen, und eben weil er zu gefühlsvoll war, musste er an dem Wohlergehen seiner Freunde und Geliebten festhalten. Ginge es ihnen gut, wäre die Welt so leicht wie eine Feder, und diese Leichtigkeit und Glückseligkeit würde auf ihn überschwingen- ihm ein Lächeln auf seinen Antlitz zaubern und entzücken täte ihm ebenso der Gedanke, dass es Alea gut ging. Doch die Wahrheit war anders- Myra war ihren Gatten scheinbar egal- sie war aufgebracht, die Edle de Velgy schien übler Laune, Alea sah er lange nicht mehr, Bravan hatte eine schwere Bürde zu tragen, sein Sir musste wegberufen werden von Varuna - gegen seinen Willen zurückziehen, Dunja hatte Furcht vor den Letharen, es waren Ängste- Ängste die selbst das Reich Alumenas in heller Aufruhr versetzten. Er wusste ihre und die der Anderen Situationen sehr genau..
../Gedankengang/
Wie Fingerkuppen die sich streichen in Zärtlichkeit, im Zeichen der Zuneigung- kommt der Zeitpunkt, in der sie sich selbst zieren,- sie fortgehen. Und stets ersuche ich .. Ich ersuche es stets.
Es ging ihnen alle nicht gut, obwohl der Frühling anbrach- der Schnee taute, die Bäume ihre Pracht zurück gewannen- die Sonne erstrahlte. Und genau deswegen, weil es seinen Engsten nicht wohl erging, hatte er ebenso ein dunkles Empfinden.
-Doch es regnete viel.. Doch es weinte zu viel.-
Er trauerte über diese triste und graue Welt. In einer Welt, in der nachts gezwungen wird einen Menschen niederzuschlagen, in einer Welt in der zugleich ein Leben geschaffen wird,
in einer Welt in der Hass und Liebe so nah beieinander stehen- Andreas seufzte leise und richtete sein Augenpaar gen Wolkendecke und dem Mond. Die Gestirne leuchteten prächtig-
er beobachtete sie. Es waren Drei Sterne die sehr nah zueinander standen, sie leuchteten so stark hinter dieser schwarzen Wand- Andreas dachte nach, er hätte das erreicht wozu sein Leben gerade Sinn gemacht hatte- er zeugte ein Leben und er wäre nun nicht mehr wichtig.
/Gedankengang/
Narr! Ich.. muss doch wichtig sein.
Er nickte sachte zu seinen eigenen Gedanken. Er war stets um das Wohl seiner Mitmenschen bedacht, dass er kaum Zeit für sich fand. Niemand kam auf die Idee,- denn kaum jemand kennt Andreas- ihm den Vorschlag zu unterbreiten- gehe mit mir spazieren in der Natur? Eine so wundervolle Frage.. so befreiend und schön- aber wer stellt sie schon?
Nein, stattdessen lauteten die Fragen, die ihm quälen, wer seine Hochgeboren umbringen will?
Wie lange es dauert bis der Drache Varuna zerstört?
Wie lange es dauert bis der große Kriegszug erfolgt, wo er gezwungen wird zu kämpfen.
*Er musste seine Versprechungen halten- die scheinbar unmöglich klangen*
Er erzählte seine Himmlichkeit nie davon, ..nie davon wie er zu kämpfen hätte. Wie er noch zu kämpfen hat, denn er sagt lediglich, wie er für sie kämpfe. Innerlich und körperlich. Wäre ein Frieden nur dann erdenklich, sich von dieser Welt zurück zu ziehen? Und was dann? Wäre die eigene Illusion eines heilen Weltbildes so zufriedenstellend, dass er den Nachwuchs mit der Wirklichkeit konfrontieren lässt? Sie vernachlässigen würde!
Er wandte sich vom Fenster ab und begab sich zum Tisch- platz nehmend und legte seine Hände an die Stirn. Er versprach sich selbst: es durfte nicht nur mit einem Elternteil aufwachsen- erleben wie seine Mutter stirbt, solche Schmerzen erleiden- doch Erfahrungen zeichnen Menschen. Aber würde Zugern für sie über Scherben laufen- während er sie auf Hände führen würde.
Nein- er darf seinem Kind den Schutz nicht verwehren, er musste es die Werte vermitteln..
Er ist bereit über die Scherben zu schreiten, zu bluten für die Lasten die er tragen möchte.
Aber was waren die Werte? Die Werte für die er stand? Seine Hände ruhten auf der Tischplatte und er überlegte- wie war Andreas, der wahre Andreas vorher?
Er muss in seiner Familie den Frieden finden, aber auch den Frieden für sich selbst.
Schmerzen sind natürlich wie die Liebe. Die Natürlichkeit.. die Natur. Er will dem Menschen helfen- er will das Reich helfen...
Wie ich innerlich zerbreche, nach diesen Worten.
Ich nahm dich zu Herzen, nahm dich meiner an, kümmerte mich um deine Sorgen.
Es ist wahr, die Narrheit des Menschen liegt in seinen träumen.
Aber es verbleibt der Tag, dass meine Träume von meiner Kraft zeugen.
Ich bin ein Mann, und musste kämpfen und verlor mein Blut.
Auch wenn der Titel was besagt, ich hab ebenso Gefühle- ich empfinde Missmut.
Ich würde mein Glück nehmen, um es euch zu schenken..
Dennoch erwache ich jeden Tag und danke Eluive; dank ihr für diesen Segen.
Und er schlief am Tisch ein und erwachte in der früh…
-
Myra Myrtol
...und was fand er vor?
Die Salbe stand liebevoll auf dem Tisch neben ihm eine zusammengefaltete saubere Bandage und dann noch ein paar Tropfen gegen die Schmerzen.
Doch welcher Kobold hatte jene Sachen dahingestellt?
wenige stunden vorher:
Sie hörte seine Schritte noch, wie er langsam hinaufschritt und die tötliche Stille in dem Kerker wie es für sie schien sie umhüllte.
Ihre Augen brannten doch verwehrte sie jenen die Tränen, ihr Bauch schmerzte und verwehrte dem protestierendem Kind nicht die sorgsamen Streicheleinheiten.
Doch es fühlte was los war und tritt sie, als wollte es ihr sagen: Geh doch du dummes Huhn..was tust du?
Was tat sie?Sie wollte nicht mehr diejenige sein die ihm etwas verbieten sollte, sie konnte seine schmerzerfüllte Miene nicht sehen und so drückte sie ihm die Bandagen in die Hand, schweigsam.
Die Gedanken schossen quer in ihrem Kopf herum und brüllten so laut das sie kaum die Worte von Andreas verstand. Ein leichtes Schulterzucken, doch konnte sie nichts sagen, denn ein großer Kloß saß ihr im Halse.
So schlich sie in der Nacht nach oben und legte die Sachen vor ihm hin und dazu einen kleinen Zettel:
Man schwört sich
Dass man durchhält
Wenn es wirklich nötig ist
Und dass man jeden Tag
Das Beste geben will
Man verspricht Dass man ein Mensch ist
Auf den man sich verlassen kann
Linientreu und fest auf seinem Weg
All die Pläne und die Ziele
Jeden Wunsch, der in mir brennt
All das wofür ich sonst so kämpfe
Würde ich tauschen gegen dich
Man schlägt sich durchs halbe Leben
Bis man irgendwann aufblickt
Und man schaut sich um
Und steht alleine da
Und man merkt
In der Stille
Wenn man ehrlich zu sich ist
Dass jeder einsame Erfolg auch bitter schmeckt
Meine Hoffnungen und Träume
Meine Vorstellung von Glück
All das wonach ich mich sonst sehne
Es ist wertlos ohne dich
All die Kreuzungen und Wege
Alles was so lang hinter mir liegt
Man bräuchte mich nicht zweimal fragen
Ich würde tauschen gegen dich
Jedes noch so schöne Erlebnis
Jeden Triumph und jeden Sieg
Meine allerbesten Momente
Ich würd sie tauschen gegen dich
Die Salbe stand liebevoll auf dem Tisch neben ihm eine zusammengefaltete saubere Bandage und dann noch ein paar Tropfen gegen die Schmerzen.
Doch welcher Kobold hatte jene Sachen dahingestellt?
wenige stunden vorher:
Sie hörte seine Schritte noch, wie er langsam hinaufschritt und die tötliche Stille in dem Kerker wie es für sie schien sie umhüllte.
Ihre Augen brannten doch verwehrte sie jenen die Tränen, ihr Bauch schmerzte und verwehrte dem protestierendem Kind nicht die sorgsamen Streicheleinheiten.
Doch es fühlte was los war und tritt sie, als wollte es ihr sagen: Geh doch du dummes Huhn..was tust du?
Was tat sie?Sie wollte nicht mehr diejenige sein die ihm etwas verbieten sollte, sie konnte seine schmerzerfüllte Miene nicht sehen und so drückte sie ihm die Bandagen in die Hand, schweigsam.
Die Gedanken schossen quer in ihrem Kopf herum und brüllten so laut das sie kaum die Worte von Andreas verstand. Ein leichtes Schulterzucken, doch konnte sie nichts sagen, denn ein großer Kloß saß ihr im Halse.
So schlich sie in der Nacht nach oben und legte die Sachen vor ihm hin und dazu einen kleinen Zettel:
Man schwört sich
Dass man durchhält
Wenn es wirklich nötig ist
Und dass man jeden Tag
Das Beste geben will
Man verspricht Dass man ein Mensch ist
Auf den man sich verlassen kann
Linientreu und fest auf seinem Weg
All die Pläne und die Ziele
Jeden Wunsch, der in mir brennt
All das wofür ich sonst so kämpfe
Würde ich tauschen gegen dich
Man schlägt sich durchs halbe Leben
Bis man irgendwann aufblickt
Und man schaut sich um
Und steht alleine da
Und man merkt
In der Stille
Wenn man ehrlich zu sich ist
Dass jeder einsame Erfolg auch bitter schmeckt
Meine Hoffnungen und Träume
Meine Vorstellung von Glück
All das wonach ich mich sonst sehne
Es ist wertlos ohne dich
All die Kreuzungen und Wege
Alles was so lang hinter mir liegt
Man bräuchte mich nicht zweimal fragen
Ich würde tauschen gegen dich
Jedes noch so schöne Erlebnis
Jeden Triumph und jeden Sieg
Meine allerbesten Momente
Ich würd sie tauschen gegen dich
-
Andreas Myrtol
Seine Erlaucht-
Ihre und seine Eminenz-
Wessen Worte waren es, die mir versicherten ich könne sie sehen- wenn es mich nach ihr sehnt?
Ein Erlaucht- mein Sir sprach dies, und ich glaubte ihm. Ich glaubte ihm und ließ Vertrauen fließen in seine Worte.
Doch da ich seines brach, brach er es seines zu mir. Ich kann jene Ungerechtigkeit als Gerechtigkeit empfinden, doch hart sind diese Tage und die erste dunkle Nacht war mir einsamer-
einsamer als ein Mann sich fühlen konnte. Es ist nicht mal ein Kerker, es ist eine Gebiet-
ein Feld voller Früchte und Gemüse, Priester und Priesterinnen- die mich formen wollen.
Entlasst mich- ich bin genug geformt und gezeichnet. Ich ertrage keinen von euren Worten mir einzuprägenden Apell- ich habe zu sühnen- Schriften zu kopieren um zu lernen!
Ihr straft mehr als der weltliche vermag Körper zu peinigen. Ihr wisst nicht meine Art- ihr kennt nicht meinen Bezug- ihr wisst nur den Knappen; der nun sühnt, weil er dem Reich helfen wollte, weil er den Menschen versucht hat zu helfen- weil ein angehender Ritter sich keine Gefahren außerhalb des Reiches wiedersehen darf. Ich ließe sie allein? Ja- ich ändere dies um jenes nie wieder zu erleben. Ich bange jetzt und weigere mich ein Bett nach meinem Küchendienst zu wählen. Ich schlafe draußen, in der Kälte, weil ich mein Blick heben darf gen Sternenhimmel- mir wünsche bei ihr zu sein. Ich schlafe draußen, weil ich darf die weißen Blüten sehen- jene Reinheit die sie verkörpert. Ich schlafe draußen und darf die Natur genießen, die Blumen ohne Ritterlichkeit, ohne Knappe. Knappe Myrtol, Sir von Myrtol..
Ehemann Myrtol..
Verabscheuen tue ich manche Titel- doch der letzte genügt mir, um mich aus dem Leid zu reißen- jene Sache die ich scheinbar aufbausche. Bausche ich es auf? Oder ist es mein Recht mich aufzuregen? Ich tat dies um Leben zu retten, mit Kanubio und Karlmann. Ich schwieg gegenüber ihre Eminenz- weil ich ihr keine Worte geben will obwohl sie mir hilft. Sie sind fremd und egal wie sie sich zu nähern versuchen, sie werden fremd? Woran das liegt- sie Sehen die Frucht, aber nicht den Kern.
Der Zorn stieg in mir- ich wollte kein Knappe mehr sein- ich will es nicht mehr werden- sagte ich mir, wobei der Schatten meine Züge überdeckte. Der Vater bestrafte seinen Sohn- zu hart!
Aber- Vertrauensbruch sollte sanktioniert werden, aber.. ich versprach es ihm nicht. Ich.. werde diese Zeit erdulden, die sie mir auferlegen. Und ich werde alles.. alles ändern- sowie ich es ihr gestern versprach- es sind nur diese und der nächste Tag.
Und Wachen sollen mich ersetzen, einen vom Kloster und einen von der Allianz… ich gräme mich meine weiße Rose. Ich habe alle enttäuscht.. ich will mich nicht erklären. Oh Kanubio, ein stiller Held ist wahrlich ein guter Held. Und obwohl meine Ehrlichkeit mir half soweit zu kommen,
bin ich sicher- dass mir die Ehrlichkeit hold sein wird- das Schreiben ihrer Erlaucht von Sternwall bewies es mir.
Heute und Morgen will ich weg.. von euch!
Ihre und seine Eminenz-
Wessen Worte waren es, die mir versicherten ich könne sie sehen- wenn es mich nach ihr sehnt?
Ein Erlaucht- mein Sir sprach dies, und ich glaubte ihm. Ich glaubte ihm und ließ Vertrauen fließen in seine Worte.
Doch da ich seines brach, brach er es seines zu mir. Ich kann jene Ungerechtigkeit als Gerechtigkeit empfinden, doch hart sind diese Tage und die erste dunkle Nacht war mir einsamer-
einsamer als ein Mann sich fühlen konnte. Es ist nicht mal ein Kerker, es ist eine Gebiet-
ein Feld voller Früchte und Gemüse, Priester und Priesterinnen- die mich formen wollen.
Entlasst mich- ich bin genug geformt und gezeichnet. Ich ertrage keinen von euren Worten mir einzuprägenden Apell- ich habe zu sühnen- Schriften zu kopieren um zu lernen!
Ihr straft mehr als der weltliche vermag Körper zu peinigen. Ihr wisst nicht meine Art- ihr kennt nicht meinen Bezug- ihr wisst nur den Knappen; der nun sühnt, weil er dem Reich helfen wollte, weil er den Menschen versucht hat zu helfen- weil ein angehender Ritter sich keine Gefahren außerhalb des Reiches wiedersehen darf. Ich ließe sie allein? Ja- ich ändere dies um jenes nie wieder zu erleben. Ich bange jetzt und weigere mich ein Bett nach meinem Küchendienst zu wählen. Ich schlafe draußen, in der Kälte, weil ich mein Blick heben darf gen Sternenhimmel- mir wünsche bei ihr zu sein. Ich schlafe draußen, weil ich darf die weißen Blüten sehen- jene Reinheit die sie verkörpert. Ich schlafe draußen und darf die Natur genießen, die Blumen ohne Ritterlichkeit, ohne Knappe. Knappe Myrtol, Sir von Myrtol..
Ehemann Myrtol..
Verabscheuen tue ich manche Titel- doch der letzte genügt mir, um mich aus dem Leid zu reißen- jene Sache die ich scheinbar aufbausche. Bausche ich es auf? Oder ist es mein Recht mich aufzuregen? Ich tat dies um Leben zu retten, mit Kanubio und Karlmann. Ich schwieg gegenüber ihre Eminenz- weil ich ihr keine Worte geben will obwohl sie mir hilft. Sie sind fremd und egal wie sie sich zu nähern versuchen, sie werden fremd? Woran das liegt- sie Sehen die Frucht, aber nicht den Kern.
Der Zorn stieg in mir- ich wollte kein Knappe mehr sein- ich will es nicht mehr werden- sagte ich mir, wobei der Schatten meine Züge überdeckte. Der Vater bestrafte seinen Sohn- zu hart!
Aber- Vertrauensbruch sollte sanktioniert werden, aber.. ich versprach es ihm nicht. Ich.. werde diese Zeit erdulden, die sie mir auferlegen. Und ich werde alles.. alles ändern- sowie ich es ihr gestern versprach- es sind nur diese und der nächste Tag.
Und Wachen sollen mich ersetzen, einen vom Kloster und einen von der Allianz… ich gräme mich meine weiße Rose. Ich habe alle enttäuscht.. ich will mich nicht erklären. Oh Kanubio, ein stiller Held ist wahrlich ein guter Held. Und obwohl meine Ehrlichkeit mir half soweit zu kommen,
bin ich sicher- dass mir die Ehrlichkeit hold sein wird- das Schreiben ihrer Erlaucht von Sternwall bewies es mir.
Heute und Morgen will ich weg.. von euch!
-
Rafael von Arganta
Es tat ihm selber in der Seele weh.
Andreas ... sein Knappe.. mehr Sohn wie Knappe, hatte einen direkten Befehl von ihm ignoriert.
"Ich verzichte auf dein Wort denn ich vertraue dir."
hatte er nach diesem Befehl zu ihm gesagt, und was hatte er getan?
Rafael bekam Magenschmerzen bei dem Gedanken daran.
Natürlich konnte er ihn verstehen.
Gerade das war das Schlimme daran, hätte er anders gehandelt? Vielleicht nicht, aber er hätte amandren Tage vor seinem Ritter gekniet die Untat gestanden und um verzeihung gebeten.
So war Rafael eher seinem Instinkt folgend eher zufällig darauf gestossen.
Er verstand Andreas einfach nicht.
Noch vor der Knappenzeit war er sich noch nicht sicher gewesen ob er Ritter werden wollte.
Die Angst zu wenig Zeit für seine Frau zu haben stand im Fordergrung.
"Mache nicht den Fehler wie ich ihn begangen habe, Andreas." hatte er den Knappen leise, väterlich gewarnt.
Wusste er doch das sie kurz vor der Niederkunft stand.
Er hatte Andreas empfohlen den Abend, die Nacht bei ihr zu verbringen und ebenso befohlen? Empfohlen einen Tag ohne Rüstung zu verbringen zu Hause bei ihr.
Was hatte er getan?
Das Gegenteil. Er wurde so wie er Angst hatte zu werden.
"Andreas Andreas, was mach ich nur mit dir?" wisperte er kaum hörbar zu sich als er sein Pferd gen Bajard lenkte.
Er hatte jenes Verhalten nicht dulden können nicht dulden dürfen.
Als Ritter nicht weil sie konträr zu dem war für das Andreas stand und als väterlicher Freund nicht, weil es es das Vertrauen das er stets in ihn hatte wanken ließ.
Andreas hatte Potential.
Er war wie Rafael in jungen Jahren, gerade deswegen verstand er den Jungen so gut, wuste aber auch das er es nicht durchgehen lassen konnte.
Vertrauensbruch war das allerschlimmste was passieren konnte.
Er hatte einen steilen Weg vor sich aber er musste auch ein wenig gebrtemst werden, sonst würder er ihn nicht erleben oder abera uch bald ohne Frau und Kind da stehen.
So wie er selber.
Er hatte ihn zum Kloster laufen lassen.
Er hatte die Eminenzen gebeten das er dort Arbeit verrichten sollte.
Niedere Arbeit und er verstand auch die Sorge Andreas um seine Frau.
Rehya war noch immer bei Mia, sie würde längst schlafen ihn nicht vermissen.
Andreas gehörte schon fast zur Familie, gerade darum verletzte ihn jenes selber so sehr.
Er würde selber Acht geben. Ein Mann der Allianz ein Mann der K irche war vor Bajard, hatten einen Blick auf das Haus von Andreas, doch Rafael war nach einem Bericht an die Gräfin direkt anch Bajard geritten und klopfte jetzt an die Tür von Myra.
Er wollte selber dort auf seinen Knappen warten, und dafür Sorge tragen das es der Familie, gut erging.
Andreas ... sein Knappe.. mehr Sohn wie Knappe, hatte einen direkten Befehl von ihm ignoriert.
"Ich verzichte auf dein Wort denn ich vertraue dir."
hatte er nach diesem Befehl zu ihm gesagt, und was hatte er getan?
Rafael bekam Magenschmerzen bei dem Gedanken daran.
Natürlich konnte er ihn verstehen.
Gerade das war das Schlimme daran, hätte er anders gehandelt? Vielleicht nicht, aber er hätte amandren Tage vor seinem Ritter gekniet die Untat gestanden und um verzeihung gebeten.
So war Rafael eher seinem Instinkt folgend eher zufällig darauf gestossen.
Er verstand Andreas einfach nicht.
Noch vor der Knappenzeit war er sich noch nicht sicher gewesen ob er Ritter werden wollte.
Die Angst zu wenig Zeit für seine Frau zu haben stand im Fordergrung.
"Mache nicht den Fehler wie ich ihn begangen habe, Andreas." hatte er den Knappen leise, väterlich gewarnt.
Wusste er doch das sie kurz vor der Niederkunft stand.
Er hatte Andreas empfohlen den Abend, die Nacht bei ihr zu verbringen und ebenso befohlen? Empfohlen einen Tag ohne Rüstung zu verbringen zu Hause bei ihr.
Was hatte er getan?
Das Gegenteil. Er wurde so wie er Angst hatte zu werden.
"Andreas Andreas, was mach ich nur mit dir?" wisperte er kaum hörbar zu sich als er sein Pferd gen Bajard lenkte.
Er hatte jenes Verhalten nicht dulden können nicht dulden dürfen.
Als Ritter nicht weil sie konträr zu dem war für das Andreas stand und als väterlicher Freund nicht, weil es es das Vertrauen das er stets in ihn hatte wanken ließ.
Andreas hatte Potential.
Er war wie Rafael in jungen Jahren, gerade deswegen verstand er den Jungen so gut, wuste aber auch das er es nicht durchgehen lassen konnte.
Vertrauensbruch war das allerschlimmste was passieren konnte.
Er hatte einen steilen Weg vor sich aber er musste auch ein wenig gebrtemst werden, sonst würder er ihn nicht erleben oder abera uch bald ohne Frau und Kind da stehen.
So wie er selber.
Er hatte ihn zum Kloster laufen lassen.
Er hatte die Eminenzen gebeten das er dort Arbeit verrichten sollte.
Niedere Arbeit und er verstand auch die Sorge Andreas um seine Frau.
Rehya war noch immer bei Mia, sie würde längst schlafen ihn nicht vermissen.
Andreas gehörte schon fast zur Familie, gerade darum verletzte ihn jenes selber so sehr.
Er würde selber Acht geben. Ein Mann der Allianz ein Mann der K irche war vor Bajard, hatten einen Blick auf das Haus von Andreas, doch Rafael war nach einem Bericht an die Gräfin direkt anch Bajard geritten und klopfte jetzt an die Tür von Myra.
Er wollte selber dort auf seinen Knappen warten, und dafür Sorge tragen das es der Familie, gut erging.
-
Andreas Myrtol
Andreas folgte den Ruf seines Sirs, der ihm vor dem Kerker Adorans darauf hinwies, das Strafmaß für den Gefangenen Alexander Bernau auszuführen; es war sein Befehl.
Antarian von Weylenstein: Dies sollte für einen Knappen des Kronritters sicher möglich sein, oder?
Sofort war ihm klar geworden, dass die Dinge sich nun völlig verändert hatten, und es spielte auch nicht von Belang wie milde die Worte waren, die aus den Lippen Rafaels strömten. Eine entgeisterte Gestalt machte Andreas, der ungläubig seinen Mentor eindringliche Blicke warf. Doch alles,..
Alles was der Knappe herausbringen konnte im Unwillen, war dem Befehl zu gehorchen. Auf dem Rückweg zum Kerker, mit seinen Ehren, verhängte jener das Strafmaß- 25 Kronen, 5 Peitschenhiebe und die Mundwaschung mit Seifenschaum; obwohl man Alexanders Vergangenheit berücksichtigte, für ehemalige Verdienste für das Reich. Andreas schwieg, konnte nicht seinen großen Mut beweisen und dem Gefangenen in die Augen zu schauen- er begleitete ihn bis zur Bank.
Alexander Bernau: Manche Aufgaben sind schwer mit seinem Gewissen vereinbar, nicht ?
Andreas Myrtol: Eure Exzellenz- bitte folgt mir..
Alexander Bernau: Natürlich
[..]
Alexander Bernau: Wo muss ich denn hin?
Andreas Myrtol: hier gerade aus bitte
Alexander Bernau: Du verstehst nun
Andreas Myrtol: es sträubt mir.. sogar..
Alexander Bernau: warum ich nicht mehr guten Gewissens dem Reich dienen konnte? Wie respektlos ich behandelt wurde stört niemanden.
Andreas Myrtol: obwohl ich das Strafmaß vollziehen... muss...
Alexander Bernau: Das verstehe ich natürlich
Andreas Myrtol: ihr werdet mir niemals verzeihen können.. oder?
Alexander Bernau grinsend: Ich werde es, aber ihr solltet vor den Göttern Buße tun
Andreas Myrtol: das werde ich..
Alexander Bernau: denn vor ihnen sind wir alle gleich
Wie sehr traf er Andreas Vorstellung unter dem Glauben Eluive’s? Er selbst wusste von dem Konflikt des „Freigeistes“ mit dem Adel, und die Worte darauf, dass Alexander es dem Knappen nicht vorwerfen würde, er bereit wäre diese Schmerzen zu erdulden- ließen den Knappen sich auf seine alte Ansinnen berufen. Die vorher traurige Erscheinung des Knappens, die Fassungslosigkeit über den Mutwilligen Entscheid seines Sirs- für die Bestrafung, ließen den schimmer haften Glanz des Knappen’s Augen deutlich in eine Ferne übergehen, auf dass er das Bild einer trostlosen Hülle wiedergab; dennoch.. fasste er seine Ernsthafte Mine auf, als er wieder mit Alexander das Kastell erreichte und verlangte von ihm- schweigen, egal was passieren möge. Der Zweite Befehlsbruch war geplant.
Im Kastell drinnen standen der Oberstleutnant und ihre Hochgeboren Mariella von Dragenfurt, die vergnügt lächelte, als die Beiden beinahe an ihr vorbei schritten. Andreas machte halt- überreichte Tilianas die 25 Kronen, ehe sich der Knappe zu Mariella herum wendete und jene ihn abwartend anschaute. Doch anstatt sofort Wort wiederzugeben, schien es so, als würde der Knappe sich vor ihrer Hochgeboren verbeugen; doch es trügte und es folgte eine andere Szene, die von Schwäche zeugte? Denn der Knappe hielt sich nicht länger auf den Beinen und machte einen gebrechlichen Eindruck, der der in Schlachten zog, der der Kämpfe streite. Er fiel vor der Adligen auf beide Knie, die vor Verblüffung kein Ton heraus bringen konnte und erst recht dem Atem stockte, als der Knappe sie anflehte die Strafe Alexanders auf sich zu bürden. Der Gefangene stand selbst schockiert in dem Gang des Kastells, hatte Andreas es wirklich gewagt- abermals den Befehl zu ignorieren. Doch aller Versuch schlug fehl, der Knappe kam mit seiner Entscheidung zu spät, denn der Richterspruch ward gefällt. Als man noch die Peitsche austauschte- verlangte die Hochgeborene den Knappen auf ein Wort, und er folgte brav.
Mariella von Dragenfurt: Ich hoffe, Ihr habt verstanden, warum ich Eure Bitte ablehnen muss, auch wenn ich sagen muss, dass mich Euer Ansinnen sehr positiv überrascht hat - und das im positiven Sinne.
Wieder dieser Konflikt, obwohl einige positiv überrascht waren, erntete er den Zorn seines Ritters.
Nach einem langen Gespräch, ebenso mit mahnenden Worten, als ihre Hochgeboren vernahm wie Andreas bereit war den Befehl zu ignorieren, schritt der Kronritter in das Büro der Vogtin. Und hier stellte sich ebenso heraus, was Andreas vor hatte, egal wie sehr Mariella versuchte den Knappen vor Pein zu bewahren. Es ist Andreas‘ Tugend, nicht zu lügen- und er würde die volle Strafe haben wollen, als zu Lügen- und so erzählte er dem Sir was er vor hatte. Und als man Andreas die Frage stellte, wofür er sich denn entschiede.. kam der Vorfall mit der Burg Eisenwart…
[..]
Andreas konnte nicht anders, das Gespräch mit der Vogtin und nun sein Sir- er musste ins Kastell und das Strafmaß vollziehen. Dort angekommen bewohnten der Oberst, Mariella und ein Korporal das Schauspiel, wie Andreas bereit war jemanden 5 Hiebe auf dem Rücken in schneller Reihenfolge zu peinigen und anschließend des Gepeinigten den Mund mit Seifenschaum auszuwaschen.
Mariella gab Andreas ein eindeutiges Zeichen, dass Alexander sühnen sollte- was ihm die Option mittel starker Schläge wegnahm. Nach den schnellen und starken Hieben, nach der Auswaschung warf der Knappe den Stock verächtlich zu Boden und die Seife ließ er ebenso im selben Anklang seiner Emotionen in den Kübeleimer plumpsen. Andreas war nicht Andreas, Andreas..
Hasste sich selbst- hasste seinen Sir und hasste jeden. Vielleicht gebührten Alexander die Strafen? Aber man haette darüber hinwegsehen können. Haette. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Oberst verlangte die Sehnsucht des Knappens die Berührung- die hilfreiche Nähe seiner Gemahlin. Er suchte den Trost bei ihr; denn.. würde er ihr die Wahrheit erzählen? Würde sie ihn verachten..?
"Ihr habt mich dazu bewogen- Erlaucht- ich habe den Befehl ausgeführt- Erlaucht - ist dies wirklich mein Weg?"
stellte der Knappe sich selbst die Frage und schlief ein..
Antarian von Weylenstein: Dies sollte für einen Knappen des Kronritters sicher möglich sein, oder?
Sofort war ihm klar geworden, dass die Dinge sich nun völlig verändert hatten, und es spielte auch nicht von Belang wie milde die Worte waren, die aus den Lippen Rafaels strömten. Eine entgeisterte Gestalt machte Andreas, der ungläubig seinen Mentor eindringliche Blicke warf. Doch alles,..
Alles was der Knappe herausbringen konnte im Unwillen, war dem Befehl zu gehorchen. Auf dem Rückweg zum Kerker, mit seinen Ehren, verhängte jener das Strafmaß- 25 Kronen, 5 Peitschenhiebe und die Mundwaschung mit Seifenschaum; obwohl man Alexanders Vergangenheit berücksichtigte, für ehemalige Verdienste für das Reich. Andreas schwieg, konnte nicht seinen großen Mut beweisen und dem Gefangenen in die Augen zu schauen- er begleitete ihn bis zur Bank.
Alexander Bernau: Manche Aufgaben sind schwer mit seinem Gewissen vereinbar, nicht ?
Andreas Myrtol: Eure Exzellenz- bitte folgt mir..
Alexander Bernau: Natürlich
[..]
Alexander Bernau: Wo muss ich denn hin?
Andreas Myrtol: hier gerade aus bitte
Alexander Bernau: Du verstehst nun
Andreas Myrtol: es sträubt mir.. sogar..
Alexander Bernau: warum ich nicht mehr guten Gewissens dem Reich dienen konnte? Wie respektlos ich behandelt wurde stört niemanden.
Andreas Myrtol: obwohl ich das Strafmaß vollziehen... muss...
Alexander Bernau: Das verstehe ich natürlich
Andreas Myrtol: ihr werdet mir niemals verzeihen können.. oder?
Alexander Bernau grinsend: Ich werde es, aber ihr solltet vor den Göttern Buße tun
Andreas Myrtol: das werde ich..
Alexander Bernau: denn vor ihnen sind wir alle gleich
Wie sehr traf er Andreas Vorstellung unter dem Glauben Eluive’s? Er selbst wusste von dem Konflikt des „Freigeistes“ mit dem Adel, und die Worte darauf, dass Alexander es dem Knappen nicht vorwerfen würde, er bereit wäre diese Schmerzen zu erdulden- ließen den Knappen sich auf seine alte Ansinnen berufen. Die vorher traurige Erscheinung des Knappens, die Fassungslosigkeit über den Mutwilligen Entscheid seines Sirs- für die Bestrafung, ließen den schimmer haften Glanz des Knappen’s Augen deutlich in eine Ferne übergehen, auf dass er das Bild einer trostlosen Hülle wiedergab; dennoch.. fasste er seine Ernsthafte Mine auf, als er wieder mit Alexander das Kastell erreichte und verlangte von ihm- schweigen, egal was passieren möge. Der Zweite Befehlsbruch war geplant.
Im Kastell drinnen standen der Oberstleutnant und ihre Hochgeboren Mariella von Dragenfurt, die vergnügt lächelte, als die Beiden beinahe an ihr vorbei schritten. Andreas machte halt- überreichte Tilianas die 25 Kronen, ehe sich der Knappe zu Mariella herum wendete und jene ihn abwartend anschaute. Doch anstatt sofort Wort wiederzugeben, schien es so, als würde der Knappe sich vor ihrer Hochgeboren verbeugen; doch es trügte und es folgte eine andere Szene, die von Schwäche zeugte? Denn der Knappe hielt sich nicht länger auf den Beinen und machte einen gebrechlichen Eindruck, der der in Schlachten zog, der der Kämpfe streite. Er fiel vor der Adligen auf beide Knie, die vor Verblüffung kein Ton heraus bringen konnte und erst recht dem Atem stockte, als der Knappe sie anflehte die Strafe Alexanders auf sich zu bürden. Der Gefangene stand selbst schockiert in dem Gang des Kastells, hatte Andreas es wirklich gewagt- abermals den Befehl zu ignorieren. Doch aller Versuch schlug fehl, der Knappe kam mit seiner Entscheidung zu spät, denn der Richterspruch ward gefällt. Als man noch die Peitsche austauschte- verlangte die Hochgeborene den Knappen auf ein Wort, und er folgte brav.
Mariella von Dragenfurt: Ich hoffe, Ihr habt verstanden, warum ich Eure Bitte ablehnen muss, auch wenn ich sagen muss, dass mich Euer Ansinnen sehr positiv überrascht hat - und das im positiven Sinne.
Wieder dieser Konflikt, obwohl einige positiv überrascht waren, erntete er den Zorn seines Ritters.
Nach einem langen Gespräch, ebenso mit mahnenden Worten, als ihre Hochgeboren vernahm wie Andreas bereit war den Befehl zu ignorieren, schritt der Kronritter in das Büro der Vogtin. Und hier stellte sich ebenso heraus, was Andreas vor hatte, egal wie sehr Mariella versuchte den Knappen vor Pein zu bewahren. Es ist Andreas‘ Tugend, nicht zu lügen- und er würde die volle Strafe haben wollen, als zu Lügen- und so erzählte er dem Sir was er vor hatte. Und als man Andreas die Frage stellte, wofür er sich denn entschiede.. kam der Vorfall mit der Burg Eisenwart…
[..]
Andreas konnte nicht anders, das Gespräch mit der Vogtin und nun sein Sir- er musste ins Kastell und das Strafmaß vollziehen. Dort angekommen bewohnten der Oberst, Mariella und ein Korporal das Schauspiel, wie Andreas bereit war jemanden 5 Hiebe auf dem Rücken in schneller Reihenfolge zu peinigen und anschließend des Gepeinigten den Mund mit Seifenschaum auszuwaschen.
Mariella gab Andreas ein eindeutiges Zeichen, dass Alexander sühnen sollte- was ihm die Option mittel starker Schläge wegnahm. Nach den schnellen und starken Hieben, nach der Auswaschung warf der Knappe den Stock verächtlich zu Boden und die Seife ließ er ebenso im selben Anklang seiner Emotionen in den Kübeleimer plumpsen. Andreas war nicht Andreas, Andreas..
Hasste sich selbst- hasste seinen Sir und hasste jeden. Vielleicht gebührten Alexander die Strafen? Aber man haette darüber hinwegsehen können. Haette. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Oberst verlangte die Sehnsucht des Knappens die Berührung- die hilfreiche Nähe seiner Gemahlin. Er suchte den Trost bei ihr; denn.. würde er ihr die Wahrheit erzählen? Würde sie ihn verachten..?
"Ihr habt mich dazu bewogen- Erlaucht- ich habe den Befehl ausgeführt- Erlaucht - ist dies wirklich mein Weg?"
stellte der Knappe sich selbst die Frage und schlief ein..
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Andreas Myrtol
(Vor dem neuen Hause Myrtol‘s standen Zoe und Andreas direkt vor dem Meer und blickten hinaus. Hinaus auf das offene, weite und unergründliche Meer.)
Zoe de Velgy: Bist du, du selbst geblieben?
Andreas Myrtol: Also.. ich denke ich habe mich verändert.
Zoe de Velgy: Und gefallen dir die Veränderungen?
Die Meeresbrise streichelte das Gesicht des Reckens, dessen Haarsträhnen im sanften Zug über seine blauen Augen schleierhaft bewegten. Ein Lächeln zeugte von der Zufriedenheit in seinem schon zu sehr kämpferisch geprägten Dasein, gar als Krieger, Ehemann und Vater. Es zeugte von einem Dasein von Leid und Pein, selbst gebürdet oder von andren beladen, im Wissen und Unwissen; aber scheinbar ihn nicht bekümmerte, denn auch Liebe, Glück und Trost waren in seinem Weg ebenso zu besehen. Ziellosigkeit ersetzt durch nie aufgebendes Kämpfen, Zoe entschied sich für das Richtige.
Doch ihre Geschichte war ein Grund dafür, dass jenes versonnene Lächeln über den eigenen Erfolg betrübt wurde. -Wie hätte jemand geahnt? Wenn dann höchstens Bravan.- Und als wäre dies nicht genug, zerriss es ihn vor Qual über die ausgesprochenen Tränen der Heilerin, die er selbst aufnahm als wären es die seinigen. Möge dies unzusammenhängend auf dem Ersten Anblick wirken, hatte Andreas sie dennoch völlig verstanden:
Eine verlorene Seele, die den Freitod wählte, würde wegen seiner Tat von den Menschen verachtet werden und nicht mal ein kirchliches Begräbnis erhalten. Wieso? Der Verstand des Menschen ist so kurz und meist bedacht auf das eigene Wohl, was opfert es ihm wenn er das Geschehen ergündet? Faulheit – Egoismus? Würde die Verachtung trotzdem erhalten bleiben, wenn man erfährt, dass der Mann oder die Frau, die den Freitod wählte, vor Leid in der Liebe- Perlen opferte, weil ihr Geliebter verstarb oder sie verließ? Ihr Leben an den Klippen endete, weil ihr Neugeborenes zusätzlich verstarb und ihr eigenes Heim in der Einsamkeit halb so verlassen wirkte, im Vergleich zu ihrem Herzen? Diese Kluft des Peines, der den Wahnsinn herbei rief und ihre Gefühle sie blind werden ließ, vermittelte der Frau ihre Wertigkeit als belanglos an. Es wäre alles Hoffnungslos und ihre Existenz, so, wäre gleichzusetzen mit einem Regen; ihr Tropf‘ schneller den Boden erreichte als andere. Sie könne deshalb nicht mehr lieben. Wäre nicht in der Lage ein Wort zu verlieren, weil sie dann ins Schweigen geriet und keinen Neuanfang deshalb starten konnte. Und das Schweigen wiederum den Schmerz Hand reichte und die Salzperlen zorniger wurden- auf sich selbst und die Anderen?! Ihr Denken, das sich wie eine Glut tiefer in das Gewissen fräste, weil sie niemanden mehr vertrauen wollte, aus Furcht und Angst enttäuscht zu werden und dann festzustellen, sie wäre wieder allein- ganz allein in der nicht herausfindenden Finsternis. Sie schaffte einfach kein Leben mehr zu führen ohne ihn! - Und somit den Freitod wählte.
Würde man, wenn man diese Person verstünde, sie noch immer verachten? Würde man ihre Leiche mit weniger Respekt entgegentreten? Wenn der Mensch sie verstehen wollen würde, wäre Mitgefühl die Antwort, da sie den Schmerz nahezu selbst schmecken könnte. Doch der eigene selbst gewählte Tod ist der einfachere Weg und niemals der Richtige. Das habe ich gelernt von der weisesten Person die ich kenne- mein Sir
Er verstand Zoe- auch wenn nicht in diesem Beispiel gleich, aber ähnlich. Er hatte fast genau dasselbe durchgemacht. Doch nun- schimpft er die Akademie, die Allianz und viele mehr seine Freunde, die ihn stützten; obwohl er auch selbst Verantwortung trägt, heißt es nicht, dass Andere sie ihm übernehmen. Nachdem sie das schwarze Buch zusammen abschlossen und freundschaftlich den Abend bis in den Morgen genossen- war es für Andreas an der Zeit zurück zu kehren zu seinem neuen Heim. Er musterte sein Besitz- den Garten mit den schönen Apfelbäumen mit den Bänken und den fruchtigen Pfirsichbaum, die wundervoll gediehen. Den Steg anschließend überprüfte, den er schaffen durfte mit Hilfe der Architekten, und von dort aus ins Meer schaute. Er wendete sich herum und seufzte zufrieden. – Ja, ich bin sehr zufrieden mit meiner Veränderung, denn ich habe dafür gekämpft –
Er war stolz darauf seiner Familie ein großes und schönes Heim geschaffen zu haben.
Zoe de Velgy: Bist du, du selbst geblieben?
Andreas Myrtol: Also.. ich denke ich habe mich verändert.
Zoe de Velgy: Und gefallen dir die Veränderungen?
Die Meeresbrise streichelte das Gesicht des Reckens, dessen Haarsträhnen im sanften Zug über seine blauen Augen schleierhaft bewegten. Ein Lächeln zeugte von der Zufriedenheit in seinem schon zu sehr kämpferisch geprägten Dasein, gar als Krieger, Ehemann und Vater. Es zeugte von einem Dasein von Leid und Pein, selbst gebürdet oder von andren beladen, im Wissen und Unwissen; aber scheinbar ihn nicht bekümmerte, denn auch Liebe, Glück und Trost waren in seinem Weg ebenso zu besehen. Ziellosigkeit ersetzt durch nie aufgebendes Kämpfen, Zoe entschied sich für das Richtige.
Doch ihre Geschichte war ein Grund dafür, dass jenes versonnene Lächeln über den eigenen Erfolg betrübt wurde. -Wie hätte jemand geahnt? Wenn dann höchstens Bravan.- Und als wäre dies nicht genug, zerriss es ihn vor Qual über die ausgesprochenen Tränen der Heilerin, die er selbst aufnahm als wären es die seinigen. Möge dies unzusammenhängend auf dem Ersten Anblick wirken, hatte Andreas sie dennoch völlig verstanden:
Eine verlorene Seele, die den Freitod wählte, würde wegen seiner Tat von den Menschen verachtet werden und nicht mal ein kirchliches Begräbnis erhalten. Wieso? Der Verstand des Menschen ist so kurz und meist bedacht auf das eigene Wohl, was opfert es ihm wenn er das Geschehen ergündet? Faulheit – Egoismus? Würde die Verachtung trotzdem erhalten bleiben, wenn man erfährt, dass der Mann oder die Frau, die den Freitod wählte, vor Leid in der Liebe- Perlen opferte, weil ihr Geliebter verstarb oder sie verließ? Ihr Leben an den Klippen endete, weil ihr Neugeborenes zusätzlich verstarb und ihr eigenes Heim in der Einsamkeit halb so verlassen wirkte, im Vergleich zu ihrem Herzen? Diese Kluft des Peines, der den Wahnsinn herbei rief und ihre Gefühle sie blind werden ließ, vermittelte der Frau ihre Wertigkeit als belanglos an. Es wäre alles Hoffnungslos und ihre Existenz, so, wäre gleichzusetzen mit einem Regen; ihr Tropf‘ schneller den Boden erreichte als andere. Sie könne deshalb nicht mehr lieben. Wäre nicht in der Lage ein Wort zu verlieren, weil sie dann ins Schweigen geriet und keinen Neuanfang deshalb starten konnte. Und das Schweigen wiederum den Schmerz Hand reichte und die Salzperlen zorniger wurden- auf sich selbst und die Anderen?! Ihr Denken, das sich wie eine Glut tiefer in das Gewissen fräste, weil sie niemanden mehr vertrauen wollte, aus Furcht und Angst enttäuscht zu werden und dann festzustellen, sie wäre wieder allein- ganz allein in der nicht herausfindenden Finsternis. Sie schaffte einfach kein Leben mehr zu führen ohne ihn! - Und somit den Freitod wählte.
Würde man, wenn man diese Person verstünde, sie noch immer verachten? Würde man ihre Leiche mit weniger Respekt entgegentreten? Wenn der Mensch sie verstehen wollen würde, wäre Mitgefühl die Antwort, da sie den Schmerz nahezu selbst schmecken könnte. Doch der eigene selbst gewählte Tod ist der einfachere Weg und niemals der Richtige. Das habe ich gelernt von der weisesten Person die ich kenne- mein Sir
Er verstand Zoe- auch wenn nicht in diesem Beispiel gleich, aber ähnlich. Er hatte fast genau dasselbe durchgemacht. Doch nun- schimpft er die Akademie, die Allianz und viele mehr seine Freunde, die ihn stützten; obwohl er auch selbst Verantwortung trägt, heißt es nicht, dass Andere sie ihm übernehmen. Nachdem sie das schwarze Buch zusammen abschlossen und freundschaftlich den Abend bis in den Morgen genossen- war es für Andreas an der Zeit zurück zu kehren zu seinem neuen Heim. Er musterte sein Besitz- den Garten mit den schönen Apfelbäumen mit den Bänken und den fruchtigen Pfirsichbaum, die wundervoll gediehen. Den Steg anschließend überprüfte, den er schaffen durfte mit Hilfe der Architekten, und von dort aus ins Meer schaute. Er wendete sich herum und seufzte zufrieden. – Ja, ich bin sehr zufrieden mit meiner Veränderung, denn ich habe dafür gekämpft –
Er war stolz darauf seiner Familie ein großes und schönes Heim geschaffen zu haben.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Sonntag 3. Mai 2009, 19:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Andreas Myrtol, geboren am 12. Hartung 229 in Berchtstein-
Zweitgeborener Sohn von Bertram Myrtol und der verstorbenen Lauren (Tiedemann) Myrtol-
Bruder von der verstorbenen Kiara Myrtol.
In Berchstein – Die Kindheit
Ich wuchs in einer normalen Bürgerfamilie auf;
mein Vater Bertram Myrtol, geboren am 20. Schwalbenkunft 198 in Berchstein, war Gelehrte, Schriftsteller und Alchemist. Er war ein sehr liebevoller Vater, der, so er Zeit finden konnte, sich um mich und Kiara kümmerte. Er vertraute nie so recht Kaufleuten, war er der Auffassung, viele von ihnen sind so erpicht auf den Profit, dass sie ihn und die Wissenschaft ausnutzen. Er nannte es immer – Wissen um des Wissens Willen -. Selten waren seine Worte harsch, aber er hatte auch allen Grund dazu. Er verkaufte nie Dinge, die die Menschen nutzen um andere zu unterjochen.
Meine Mutter Lauren Tiedemann, die nach der Heirat ihren Nachnamen in Myrtol änderte, wurde am 03. Searum 200 in Berchstein geboren. Sie war eine schlichte Hausfrau, die ihre komplette Zeit für uns widmete. Meine Mutter besaß eine sehr harmonische Art, die meinen Vater und uns sehr erfüllte. Das Palaver meiner Schwester: wie wunderschön unsere Mutter sei, hat mich manchmal gestört, aber sie hatte vollkommen recht. Die langen braunen Haare, und ihre Augen, obwohl sie auf dem Ersten Blick schlicht braun wirkten, und ihre zierliche und schlanke, dennoch leicht hochgewachsene Figur, ließen jeden Moment den man mit ihr genoss, etwas besonderes werden.
Meine Schwester Kiara Myrtol, geboren am 18. Hartung 224 in Berchstein, war die Erstgeborene unserer Familie. Ihr war ein Leben im Studium meines Vaters leider verwehrt gewesen, obwohl sie sich sehr für die Alchemie und den Schriftwerken interessierte, beließ sie es meistens damit, die Werke meines Vaters zu lesen. Sie selbst sah unserer Mutter sehr ähnlich, wohingegen ich meinem Vater vom Aussehen mehr glich.
Meine Eltern lernten sich um 224 kennen, als mein Vater recht spät Alchemie studierte, von dem Vater meiner Mutter. So gesagt mein Opa, der Friedrich Tiedemann hieß. Sie heirateten ebenso im Jahre 224, an dem Monat kann ich mich nicht mehr erinnern. Jedenfalls hatte mein Vater meine Mutter, wo er sie zum Ersten mal kennengelernt hatte, dass war im Arbeitszimmers meines Opas, ebenso dort um ihre Hand gehalten. Unsere Mutter erzählte uns schwärmend, wie mein Vater bei dem Antrag zu ihr sagte, dass er an dem Tag wo er sie zum Ersten mal traf, sein Herz an ihr verspürte und diesen Ort wählte für die Frage, damit er dieses unbeschreibliche Gefühl so stark empfinde- und sich gewiss war, dass sie die Einzige wäre und seine Liebe zu ihr niemals erlöschen könne. Das darauffolgende und abschließende Ritual über die Geschichte, endete stets mit einem Kuss meiner Eltern. Ich verzog daraufhin oft die Lippen und meine Schwester hatte immer diesen Schimmer in den Augen und schmachtete.
Unser Haus stand unmittelbar nahe einem Hof, kannte ich dort zwei lebende Zwillingsbrüder: Matthias und Niklas Gutknecht. Ich wuchs mit ihnen vom Säuglingsalter an auf. Jedoch steckten sie, als ich 8 Jahre alt war, mehr oder weniger ungewollt ihre Scheune in Brant, was ihnen später die Knechtschaft einbrachte und die Bruder voneinander getrennt wurden. Ich hab sie danach nie wieder gesehen.
Ich selbst kann nicht beurteilen, wie sehr unsere Familie an Einfluss hatte, und unser Ansehen war weder gering noch sehr angesehen. In den Sommertagen vergnügte ich mich meist am Bach, wobei meine Schwester sich immer später zu mir gesellte, musste sie sich um den Haushalt kümmern. Der Bach hatte eine Art steinerne Brücke aus großen Steinen, die einigermaßen platt waren. Und es war im Alter von 10 Jahren; Nach einem Sommerregen geschah es, dass ich und meiner Schwester unbedacht die rutschigen Steine des Baches überquerten; und im Spiel ich meine Schwester stieß, damit sie nass werden sollte. Sie fiel mit dem Kopf auf einen der Steine und brach sich das Genick. Der Tod meiner geliebten Schwester, für den ich mir selbst die Schuld lud, zog einen großen Schatten über meine Familie. Wir alle waren sehr betroffen und ich war nach dem Unfall wie gelähmt. Wir begruben sie im Stadtfriedhof, wobei ich bemerkte wie meine Mutter sich verändert hatte. Man kann nicht schildern, wie viel Schmerz eine Mutter fühlt, wenn sie ihr eigen Fleisch und Blut verlor. Ihre besonnene Art wandelte sich im Laufe der Monate in eine schweigsame und zurückhaltende, was mich realisieren ließ, dass ich ihr dieses Leid zufügte. All ihr Leid war ebenso meines; und dennoch kann ich nicht sagen, ich hätte mehr gelitten. Meine Mutter wünschte ungefähr 1 Jahr nach dem Tod von Kiara ein weiteres Kind- was mehr oder weniger geschah. Während der Zeit ihrer Schwangerschaft, zog ich mich mehr von meiner Familie zurück, mit den Werken von meinen Vater, die über die Natur abhandelten. Ich nächtigte oft in den Wäldern, in den warmen und auch lauen Tagen- was meine Eltern nicht willkommen hießen. Für die Ersten nicht erschienen Nächte wurde ich von meiner Mutter geschlagen- was sie sonst nie tat. Auch wenn ich Schuld hatte für die Tragödie, wollte meine Mutter mich nicht ebenso verlieren, doch gewöhnten sie sich nach einer Zeit, dass ich oft draußen schlief. Kein Blick konnte ich meiner Mutter mehr schenken, denn obwohl sie mich noch immer liebte, dachte ich mir, dass sie mich zugleich auch hasste. So sehr wie sie mich auch hassen wollte, konnte sie es auch nicht, denn ich war solang das einzige Kind was sie noch hatte, neben dem Kind was in ihr reifte. Während das Haus von meiner Anwesenheit meistens befreit war und ich mich zurück zog, lernte ich, dass die ausgelassene und richtige Natur eine perfekte Balance bildete. Sie zeugt nicht nur auf den Ersten Blick vom verwilderten Leben, sondern von einem System- welches ein Ausdruck etlicher Emotionen und Lebensbedeutungen wiedergab. Ich lernte von der Natur, dass eine Balance eine Notwendigkeit bildete, um ein Leben zu bewerkstelligen, und das Gefühle eine Aussprache sind, um sich aus seinen Notlagen zu befreien. Ebenso die Wichtigkeit von Nutzen der Natur- das nichts ohne einen Grund geschehen kann. War das Wetter schlecht, oder der Winter brach ein, fand ich mich rasch wieder im Hause ein.
Meine Mutter bekam das Kind früher als erwartet. Das Neugeborene rang in diesen einen Tag um das Leben und verlor es bitter. Es war die nächste Katastrophe in unserer Familie, die wiederum meine Schuld war; denn mein Handeln kostete mich das Leben meiner Schwester, die Gunst meiner Mutter und das darauffolgende versuchte Leben hätte nicht sterben müssen, wenn meine Schwester noch leben würde. Obwohl ich wusste, dass meine Mutter diesen Verlust nicht ertragen konnte, hatte sie eine mittelmäßige Laune, und ich ging dem auf dem Grund. Währenddessen war mein Vater ziemlich betroffen, versuchte so gut wie möglich seine Zeit mit der Arbeit und die mit seiner Frau zu teilen- ich wurde völlig vernachlässigt, aber akzeptierte mein Schicksal, und ich verstand es erst später. Und in dieser Zeit, als mein Vater meist nicht zuhause war, ging meine Mutter immer in den Keller, wo sie die Totgeburt versteckte und so behandelte, als wäre es am Leben. Sie nannte das Kind Kiara. Ich erinnere mich genau, als ich ihr vor Augen machte, dass die verwesende Leiche wirklich tot war, brach meine Mutter in Tränen aus und war ihrer Existenz überdrüssig. Sie kniete vor mir nieder und sprach die Worte aus, die sich mir tief ins Gedächtnis brannten: Versprich mir ein ehrlicher Mann zu sein. Hätte ich geahnt, dass sie nicht mehr wäre, hätte ich mir allen Mut zusammen genommen und ihr geantwortet, doch ich nickte lediglich und verließ den Keller. Am Nächsten Tag darauf sah ich sie im Keller hängen. Wir begruben sie neben meiner Schwester mit der Totgeburt.
Mein Vater bemerkte mit der Zeit, dass ich nicht in seinen Fußstampfen treten wollte, hat er mir immer eingeredet, dass es meine Pflicht wäre seine Arbeit später zu übernehmen. Aber er ließ irgendwann davon ab, ließ mich, mich selber sein und akzeptierte meine Veränderung; obwohl es ihm nicht so recht gefiel. Die restlichen Jahre von 11- bis 23 Jahren, kann man wirklich mit einem Satz umschreiben. Nichts. Ich habe meinem Vater bei seiner Arbeit geholfen- so ich wollte, verkroch mich in den warmen Tagen im Wald und nächtigte mit einigen Bänden, hab die Natur, die für mich ein Zufluchtsort geworden war und ist, immer aufgesucht um mich zu erholen. Nachdem ich mit 16 Jahren eine Beobachtung machte, wie ein Wolf ein Reh Riss, entdeckte ich, dass kämpfen etwas natürliches war. Selbst eine Pflanze kämpfte, indem sie ihr Samen zu Boden fallen ließ. Es zeugte von dem Kampf im Inneren und den körperlichen, worauf ich langsam mich mit dem Schwert übte und mich dieser Tragödie stellte. Ich bemerkte nach diesen ständig wiederkehrenden Verläufen und dem Wissen, dass ich an diesem Platz 3 Menschen verloren und im Gewissen hatte, dass ich wegziehen musste- denn für mich war es an der Zeit, den Kampf mit der Vergangenheit aufzugeben und weiter voran zu schauen. Es wäre mir nicht zu gut bekommen, wenn ich länger verweilt hätte. Mein Vater wusste schon im Vorhinein, dass ich unzufrieden war mit meiner Lage. Ich erzählte ihm davon, dass ich nicht in einem Haus Leben könne, wo zwei Menschen, die ich lieben gelernt habe, nicht mehr da sein können. Er gab mir eines auf dem Weg, dass ich nach dem streben sollte, was mich erfüllen mag- und ich versprach es ihm. Ich zog mit einem Schiff was ich finden konnte davon, und erreichte die Landen Gerimors, mit 22 Jahren.
Zweitgeborener Sohn von Bertram Myrtol und der verstorbenen Lauren (Tiedemann) Myrtol-
Bruder von der verstorbenen Kiara Myrtol.
In Berchstein – Die Kindheit
Ich wuchs in einer normalen Bürgerfamilie auf;
mein Vater Bertram Myrtol, geboren am 20. Schwalbenkunft 198 in Berchstein, war Gelehrte, Schriftsteller und Alchemist. Er war ein sehr liebevoller Vater, der, so er Zeit finden konnte, sich um mich und Kiara kümmerte. Er vertraute nie so recht Kaufleuten, war er der Auffassung, viele von ihnen sind so erpicht auf den Profit, dass sie ihn und die Wissenschaft ausnutzen. Er nannte es immer – Wissen um des Wissens Willen -. Selten waren seine Worte harsch, aber er hatte auch allen Grund dazu. Er verkaufte nie Dinge, die die Menschen nutzen um andere zu unterjochen.
Meine Mutter Lauren Tiedemann, die nach der Heirat ihren Nachnamen in Myrtol änderte, wurde am 03. Searum 200 in Berchstein geboren. Sie war eine schlichte Hausfrau, die ihre komplette Zeit für uns widmete. Meine Mutter besaß eine sehr harmonische Art, die meinen Vater und uns sehr erfüllte. Das Palaver meiner Schwester: wie wunderschön unsere Mutter sei, hat mich manchmal gestört, aber sie hatte vollkommen recht. Die langen braunen Haare, und ihre Augen, obwohl sie auf dem Ersten Blick schlicht braun wirkten, und ihre zierliche und schlanke, dennoch leicht hochgewachsene Figur, ließen jeden Moment den man mit ihr genoss, etwas besonderes werden.
Meine Schwester Kiara Myrtol, geboren am 18. Hartung 224 in Berchstein, war die Erstgeborene unserer Familie. Ihr war ein Leben im Studium meines Vaters leider verwehrt gewesen, obwohl sie sich sehr für die Alchemie und den Schriftwerken interessierte, beließ sie es meistens damit, die Werke meines Vaters zu lesen. Sie selbst sah unserer Mutter sehr ähnlich, wohingegen ich meinem Vater vom Aussehen mehr glich.
Meine Eltern lernten sich um 224 kennen, als mein Vater recht spät Alchemie studierte, von dem Vater meiner Mutter. So gesagt mein Opa, der Friedrich Tiedemann hieß. Sie heirateten ebenso im Jahre 224, an dem Monat kann ich mich nicht mehr erinnern. Jedenfalls hatte mein Vater meine Mutter, wo er sie zum Ersten mal kennengelernt hatte, dass war im Arbeitszimmers meines Opas, ebenso dort um ihre Hand gehalten. Unsere Mutter erzählte uns schwärmend, wie mein Vater bei dem Antrag zu ihr sagte, dass er an dem Tag wo er sie zum Ersten mal traf, sein Herz an ihr verspürte und diesen Ort wählte für die Frage, damit er dieses unbeschreibliche Gefühl so stark empfinde- und sich gewiss war, dass sie die Einzige wäre und seine Liebe zu ihr niemals erlöschen könne. Das darauffolgende und abschließende Ritual über die Geschichte, endete stets mit einem Kuss meiner Eltern. Ich verzog daraufhin oft die Lippen und meine Schwester hatte immer diesen Schimmer in den Augen und schmachtete.
Unser Haus stand unmittelbar nahe einem Hof, kannte ich dort zwei lebende Zwillingsbrüder: Matthias und Niklas Gutknecht. Ich wuchs mit ihnen vom Säuglingsalter an auf. Jedoch steckten sie, als ich 8 Jahre alt war, mehr oder weniger ungewollt ihre Scheune in Brant, was ihnen später die Knechtschaft einbrachte und die Bruder voneinander getrennt wurden. Ich hab sie danach nie wieder gesehen.
Ich selbst kann nicht beurteilen, wie sehr unsere Familie an Einfluss hatte, und unser Ansehen war weder gering noch sehr angesehen. In den Sommertagen vergnügte ich mich meist am Bach, wobei meine Schwester sich immer später zu mir gesellte, musste sie sich um den Haushalt kümmern. Der Bach hatte eine Art steinerne Brücke aus großen Steinen, die einigermaßen platt waren. Und es war im Alter von 10 Jahren; Nach einem Sommerregen geschah es, dass ich und meiner Schwester unbedacht die rutschigen Steine des Baches überquerten; und im Spiel ich meine Schwester stieß, damit sie nass werden sollte. Sie fiel mit dem Kopf auf einen der Steine und brach sich das Genick. Der Tod meiner geliebten Schwester, für den ich mir selbst die Schuld lud, zog einen großen Schatten über meine Familie. Wir alle waren sehr betroffen und ich war nach dem Unfall wie gelähmt. Wir begruben sie im Stadtfriedhof, wobei ich bemerkte wie meine Mutter sich verändert hatte. Man kann nicht schildern, wie viel Schmerz eine Mutter fühlt, wenn sie ihr eigen Fleisch und Blut verlor. Ihre besonnene Art wandelte sich im Laufe der Monate in eine schweigsame und zurückhaltende, was mich realisieren ließ, dass ich ihr dieses Leid zufügte. All ihr Leid war ebenso meines; und dennoch kann ich nicht sagen, ich hätte mehr gelitten. Meine Mutter wünschte ungefähr 1 Jahr nach dem Tod von Kiara ein weiteres Kind- was mehr oder weniger geschah. Während der Zeit ihrer Schwangerschaft, zog ich mich mehr von meiner Familie zurück, mit den Werken von meinen Vater, die über die Natur abhandelten. Ich nächtigte oft in den Wäldern, in den warmen und auch lauen Tagen- was meine Eltern nicht willkommen hießen. Für die Ersten nicht erschienen Nächte wurde ich von meiner Mutter geschlagen- was sie sonst nie tat. Auch wenn ich Schuld hatte für die Tragödie, wollte meine Mutter mich nicht ebenso verlieren, doch gewöhnten sie sich nach einer Zeit, dass ich oft draußen schlief. Kein Blick konnte ich meiner Mutter mehr schenken, denn obwohl sie mich noch immer liebte, dachte ich mir, dass sie mich zugleich auch hasste. So sehr wie sie mich auch hassen wollte, konnte sie es auch nicht, denn ich war solang das einzige Kind was sie noch hatte, neben dem Kind was in ihr reifte. Während das Haus von meiner Anwesenheit meistens befreit war und ich mich zurück zog, lernte ich, dass die ausgelassene und richtige Natur eine perfekte Balance bildete. Sie zeugt nicht nur auf den Ersten Blick vom verwilderten Leben, sondern von einem System- welches ein Ausdruck etlicher Emotionen und Lebensbedeutungen wiedergab. Ich lernte von der Natur, dass eine Balance eine Notwendigkeit bildete, um ein Leben zu bewerkstelligen, und das Gefühle eine Aussprache sind, um sich aus seinen Notlagen zu befreien. Ebenso die Wichtigkeit von Nutzen der Natur- das nichts ohne einen Grund geschehen kann. War das Wetter schlecht, oder der Winter brach ein, fand ich mich rasch wieder im Hause ein.
Meine Mutter bekam das Kind früher als erwartet. Das Neugeborene rang in diesen einen Tag um das Leben und verlor es bitter. Es war die nächste Katastrophe in unserer Familie, die wiederum meine Schuld war; denn mein Handeln kostete mich das Leben meiner Schwester, die Gunst meiner Mutter und das darauffolgende versuchte Leben hätte nicht sterben müssen, wenn meine Schwester noch leben würde. Obwohl ich wusste, dass meine Mutter diesen Verlust nicht ertragen konnte, hatte sie eine mittelmäßige Laune, und ich ging dem auf dem Grund. Währenddessen war mein Vater ziemlich betroffen, versuchte so gut wie möglich seine Zeit mit der Arbeit und die mit seiner Frau zu teilen- ich wurde völlig vernachlässigt, aber akzeptierte mein Schicksal, und ich verstand es erst später. Und in dieser Zeit, als mein Vater meist nicht zuhause war, ging meine Mutter immer in den Keller, wo sie die Totgeburt versteckte und so behandelte, als wäre es am Leben. Sie nannte das Kind Kiara. Ich erinnere mich genau, als ich ihr vor Augen machte, dass die verwesende Leiche wirklich tot war, brach meine Mutter in Tränen aus und war ihrer Existenz überdrüssig. Sie kniete vor mir nieder und sprach die Worte aus, die sich mir tief ins Gedächtnis brannten: Versprich mir ein ehrlicher Mann zu sein. Hätte ich geahnt, dass sie nicht mehr wäre, hätte ich mir allen Mut zusammen genommen und ihr geantwortet, doch ich nickte lediglich und verließ den Keller. Am Nächsten Tag darauf sah ich sie im Keller hängen. Wir begruben sie neben meiner Schwester mit der Totgeburt.
Mein Vater bemerkte mit der Zeit, dass ich nicht in seinen Fußstampfen treten wollte, hat er mir immer eingeredet, dass es meine Pflicht wäre seine Arbeit später zu übernehmen. Aber er ließ irgendwann davon ab, ließ mich, mich selber sein und akzeptierte meine Veränderung; obwohl es ihm nicht so recht gefiel. Die restlichen Jahre von 11- bis 23 Jahren, kann man wirklich mit einem Satz umschreiben. Nichts. Ich habe meinem Vater bei seiner Arbeit geholfen- so ich wollte, verkroch mich in den warmen Tagen im Wald und nächtigte mit einigen Bänden, hab die Natur, die für mich ein Zufluchtsort geworden war und ist, immer aufgesucht um mich zu erholen. Nachdem ich mit 16 Jahren eine Beobachtung machte, wie ein Wolf ein Reh Riss, entdeckte ich, dass kämpfen etwas natürliches war. Selbst eine Pflanze kämpfte, indem sie ihr Samen zu Boden fallen ließ. Es zeugte von dem Kampf im Inneren und den körperlichen, worauf ich langsam mich mit dem Schwert übte und mich dieser Tragödie stellte. Ich bemerkte nach diesen ständig wiederkehrenden Verläufen und dem Wissen, dass ich an diesem Platz 3 Menschen verloren und im Gewissen hatte, dass ich wegziehen musste- denn für mich war es an der Zeit, den Kampf mit der Vergangenheit aufzugeben und weiter voran zu schauen. Es wäre mir nicht zu gut bekommen, wenn ich länger verweilt hätte. Mein Vater wusste schon im Vorhinein, dass ich unzufrieden war mit meiner Lage. Ich erzählte ihm davon, dass ich nicht in einem Haus Leben könne, wo zwei Menschen, die ich lieben gelernt habe, nicht mehr da sein können. Er gab mir eines auf dem Weg, dass ich nach dem streben sollte, was mich erfüllen mag- und ich versprach es ihm. Ich zog mit einem Schiff was ich finden konnte davon, und erreichte die Landen Gerimors, mit 22 Jahren.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Montag 4. Mai 2009, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas Myrtol
„Das Buch seines Ich‘s fand nie die Hände der versprochenen Person…“
Dunkle Stunden wiederfuhren das Land Gerimors und ebenso das Reich Alumenas. Und aus den Häusern kamen nur wenige hervor, denn die Welt schlug die Hände zusammen, auf dass in ihre verborgene Dunkelheit sich nur die Kühnsten und wenige Tätigenden auf den Straßen begaben.
Während die Dunkelheit in manchen Orten die Stille beklagte, peitschten an den Küsten die Wellen nahe Adorans- ertönte gemeinsam das schnelle Huftrampeln seines Rosses- Ragos- von Andreas‘, seins. Er fand seltsamerweise kaum schlaf zur Zeit, die Verhältnisse beklagten ihn nicht, er war mit den Gedanken mehr bei dem Krieg, was ihn dazu bewog die Kleider anzuziehen und die Sandalen mit stabileren Schuhwerk zu tauschen. Aus der Schnauze seines mächtigen und silberfarbenen Mustangs strömte in der kühlen Nachtluft der Rauch, der sich in der Dunkelheit in feine Partikel zersetzte und Eins wurde mit der Leere.
Andreas‘ Gestalt mit der beschlagenen Balronhose, die Tunika- im Stolz präsentierend das Wappen seines Mentors und Ritters, der Umhang ebenso versehen mit seinem Siegel, das schlichte Hemd und die güldene Kette, die seine Position als Vater versicherte, im Sattel seines muskulösen Rosses welches das Siegel der Allianz ebenso ehrenvoll wiedergab, stand sodann ruhig vor dem Westtor Adoran‘s. Die Zügel wurden ausgeworfen, parallel dazu ein lautes Schnalzen aus dem Mundwerk des Knappen, woraufhin sein Tier sich fort bewegte und den Weg tiefer gen Stadt wählte. Adoran misste es an gar nichts, sie war erfüllt von Schönheit und Pracht, die Grenzen zwischen Arm und Reich verliehen jedoch kaum das Gefühl des Damoklesschwert, ob die Klinge sich sanft an edler Seide schmiegte. Und auch wenn, ist dieses Gefühl eine auf die Bühne gestellter Trug, denn der Vanitas herrschte doch überall. Es war Krieg.
„So friedlich.. Hm.. Ob der Stadt Verachtung gilt? Sie ist prächtig gebaut und doch verschmälert von Grafen und Ritter. Ich schließe mich nicht ihnen an, sondern kann verstehen wie ihr Sein das fordert, wo ihr Sein sie schuf und fordert. Verschmolzen, die Stadt mit der Natur, die niemals dürr und trocken erscheint; doch auch sie wird ihr Ende finden. Die Bemühungen des Menschen scheinen sich für das Spiel mit der Zeit als unermesslich auszuzahlen, doch geborgt. Nur der Glauben führt uns zu mächtigeren und erfüllt unsere Seele in der Zeit, bis sich das Schicksal ergibt und wir dem in Ungewiss gewinnen oder verlieren. So auch die Natur. Ich find es schön hier..“
Als er den Gedanken beendete, hatte sich Andreas bereits verändert, aber ihn dennoch nicht davor gefasst gemacht Alexia zu begegnen. Er rückte erschrocken die Zügel nach hinten und sein Tier begab sich wiehernd auf die Hinterbeine und stampfte laut mit den vorderen Hufen wieder auf den Boden. Argwöhnisch betrachtete er die Frau, die es wagte, so er, ihre Freunde zu verraten und es wagte den Knappen anzugreifen.
Andreas Myrtol : „Ehre dem Reich Rekrutin..“
Wählte er die Worte innerlich aufgebracht und monoton und persönlich gewählt an sie. Sie erwiderte den Gruß und stellte verwundert die Frage woher es wüsste, dass sie dem Regiment nun angehöre. Andreas‘ Distanz zu ihr konnte man förmlich erkennen, wohl war ihm die Situation so unangenehm, dass er seine Mentalität zurückweisen musste. Und doch durfte er nicht ihr den Zorn entgegen bringen, wie er es sich gedacht hatte, er musste seine Rolle gerecht sein. Er erwiderte ihre Fragestellung kurz, wobei die Antwort in ihre Schwester lag; aber es genügte ihn nicht und er wollte von ihrem Munde erfahren, warum sie sich entschied für das Regiment zu dienen. Und ihre Schilderung hierauf ließ den Knappen schmunzeln; es war ihm irgendwie nicht klar warum sie ausgerechnet so ihre Ehre wieder erlangen wollte und warum das Regiment jemanden gestattete im Dienst anzutreten, der es wagte einen Reichsknappen anzugreifen. Doch dieses Belangen spielte für Andreas weniger eine große Rolle, er überließ sie ihrem neuen Glück, forderte aber zugleich ihre Stellungnahme und hackte nach.
Andreas Myrtol : „Ich will meinen- du hast dich für das Richtige entschieden und doch will ich sagen,
dass du mich fassungslos gemacht hast..“
Alexia Raid: „Tut mir leid“
Erwiderte sie nach einem Monat. Nach einem Monat, aus dem Glanz der Augen verbannt und erst wieder erspäht, und dann erfahrend- Zoe hätte als Erste die Entschuldigung erhalten. Nach dem Vorwurf, wirkte sie beschämend und richtete an Andreas ihre Reue, sie hätte es nicht gewagt so unter seinen Augen zu erscheinen. Ein tiefer Atemzug folgte hierauf und was hätte in dieser Situation passieren können? Zwei Personen standen sich gegenüber, wobei der Knappe bereit war ihr zu helfen und sie, die ihm im Glauben überließ, sie wäre sein Freund, stand vor nicht allzu langer Zeit bewaffnet vor ihm und bereit zum Angriff.
„Eine Entschuldigung..“ wäre dies, so bezichtigte er ihre Wortwahl, die ihre Feigheit kristallisierte, weil sie sich nicht zutraute früher zu erscheinen. Der Darauffolgende Vergleich mit Torben war für ihn beinahe lächerlich, denn was war er schon? Er war ein Burgler, der seines Erachtens den Freitod wählte, die er mit jeglicher Handlung so bestärkte, als Drücke er die Federspitze in den Linien seiner fertigen Unterschrift nach. Dieser Torben hätte mehr Sanktion zu seiner damaligen und jetzigen, so er und sie, Unerfahrenheit erdulden müssen und doch verschont blieb, und Mitgefühl verdiente. Es war eine indirekte Aufforderung ihrerseits ihr zu vergeben, dass Andreas gekonnt abwehrte. Sie hätte es nicht aus freien Stücken getan, sondern gezwungen wurde sie? Er hackte nach.
Andreas Myrtol: „Und was wäre passiert.. wenn du nicht gleich auf uns zu gekommen wärst?“
Alexia Raid: „Das.. was jetzt so oder so passiert ist.“
Höhnisch betrachtete er Alexia, als hätte sie in die Zukunft geblickt. Er warf ihr vor dem Überdruss zu erliegen und in ihrer Möglichkeit nicht eingeschränkt gewesen zu sein. Ihr Ton erhob sich gegenüber den Knappen, der vom Sattel hinab glitt und auf sie zuschritt, während sie sein Argument versuchte gegen ihn auszuspielen, als würde er in die Zukunft blicken; doch alles was er tat, war ihr die Möglichkeiten vorzustellen: sich an jene zu wenden, die ihr helfen konnten. Ein verächtliches Schnauben ertönte darauf, ehe sich seine Züge seit langem erzürnt legten. Auf den kurzen und prägnanten Hinweis, sie wäre nicht alleine, erwiderte sie richtig auf den Kommentar, was den nächst‘ giftigen Wortsatz hervorbrachte und ihr beinahe so wiedergab- als belohne er einen Hund mit dem Knochen.
Von hinten näherte sich eine weitere Person, Raindri Katuri, jenen er gezwungen freundlich begrüßte- allerdings knapp. Und auf Alexia‘s Gruß im Namen Temora, ersparte er sich jede Kommentierung- im Vergleich zu Bajard- im Gruße des „Vaters“. Als Herr Kraturi bemerkte was vor sich ging, wählte er seinen Weg fort und Alexia wendete sich weinend von Andreaas ab, mit den Worten, sie pflücke für ihr Totes Kind Blumen.
Er erwiderte: „Es tut mir leid“. Er hätte sie einfach alleine lassen können, ihre Tränen wären das geringste Tribut was sie erbringen könnte. Die Verzeihung Ausdruck zu verleihen, in dem sie auf ihre Knie stürzte und bettelte; doch der junge Knappe schüttelte sein Haupt und blickte ihr kurz nach. Obliegen dir mehrere Möglichkeiten, hast du die Entscheidung was du wählst. Und als wäre es nicht Last genug, musst du dich für das entscheiden, was dir Gnade bringt und niemanden Schaden sollte. Deshalb wählte er wieder auf sein Ross, nach der Überlegung, aufzusteigen und den einzigen Ort aufzusuchen, wo sich eine Mutter ihr Herz ausschütteln konnte- in der Kirche. Immer wieder blickten die Sterne auf die Stadt herab, die die Müdigkeit wie Staub auf die Häupter der Menschen schütteten, doch den Schlaf durfte er nicht finden; die Sache gehörte für ihn alle male geklärt. Als er die Kirche erreichte sattelte er ab, und betrat ehrfürchtig mit gesenkten Haupt das prächtige Mauerwerk. Die Kerzen beleuchteten das Innenleben der Kirche so hell, dass man sich vorkäme, innerhalb ginge ein anderes Leben vor sich. Und die Höhe der Kirche ließ jedes Individuum in seiner Daseinsermächtigung erzittern und ehrfürchtig werden. Er führte seine Schritte weiter in die Halle, die im Echo leise ertönten. Alexia stand auf dem Podest und zündete eine Kerze an, während sie in ihrem bitterlichen Weinen ihren Kummer und Trauer Raum schaffte, im Verdruss ihres verlorenen Kindes. Langsam näherte sich der Recke ihr, bis er sie erreichte und sanft ihre Schulter drückte. Sehr 'Wohl' musste er mit ihr umgehen, denn jetzt harsche Worte waren unangemessen.
„Vergänglich, alles ist vergänglich. Und doch trauern wir wenn etwas vergeht. Es ist ein normaler Lauf und wir wollen es nicht hinnehmen. Normalität schimpfen wir es, wenn die Kinder die Eltern davon scheiden sehen und nicht umgekehrt und gar im Falle, dass das Kind nicht mal sehen durfte. Was hätten ihr jetzt Mahnungen gebracht. Sie quält sich selbst und die Pflicht jedes Einzelnen ist es, ihre Trauer zu verstehen. Es ebnet sich ein schwarzes Loch, worin der Mensch zu gern hinein fällt und niemals mehr heraus finden will, so es ihm ergeht, der Schmerz ihm die Luft raubt und er erstirbt im glücklichen Unglück. Es ist allbekannt und doch befremdlich für die Außenstehenden. Während wir weinen, sind die anderen froh; und während die anderen streben nach Erfüllung, suchen die andren nach Reichtum; während andere sitzen und sie stehen. Beenden sollst du die Tragödie mit dir selbst und nicht das Wertschätzen was deinem Dasein überliegt, denn das Schloss was wir beschützen sind wir selbst.“
Er versuchte ihr den Trost zu schenken und die Worte, die so hart waren, verflogen sobald und er begann mit ihr über ihre Tochter und ihre Verlobten zu sprechen. Nur Eluive weiß was geschah und er versicherte ihr im Nachdruck, das Lied ihrer Tochter verklänge nicht, sondern verbleibe und umgäbe das Land. Im Schluchzen erzählte sie ihm, dass nur das Kämpfen ihr bliebe und sie den neuen Weg versucht einzuschlagen- um sich von dem Schicksal, welches ihr Unhold war, abzulenken. Welcher Parallelität dabei war, war das Andreas das gleiche als Möglichkeit wählte und der Allianz in der Konsequenz beitritt, um etwas Nutzvolles zu tun. Er konnte sie deshalb verstehen und begann sie zu motivieren, sie solle sich darin fixieren und die Erlösung für sich finden. Es wäre dabei wichtig, dass sie sich als das Wertvollste betrachten sollte und nicht dem Vanitas falsch interpretiere; sie sollte jeden Tag als etwas Besonderes beginnen, denn sie ist es ihrer Tochter im Prinzip des Lebens schuldig; würde das Glück was einem selbst erfreut, die Tätigkeiten und das Umfeld besser beeinflussen. Denn nur wenn das Eigenwohl entsprechend gut ist, denn man selbst solle sich als den Mittelpunkt sehen, würde im Umkehrschluss, alles in ihrer Umgebung besser erscheinen. Denn…
Würde ein wütender Narr seine Umgebung erfreuen? Oder würde die Umgebung erfreut bleiben bei der Anwesenheit des wütenden Narrens? Nein.
Alexia grub ihr Gesicht in beiden Händen und weinte bitter, während der Knappe eines seines sanften Lächelns aufsetzte und behutsam ihre Hand vom Gesicht nahm.
Andreas Myrtol: ,,Weine nicht mehr; und schau; Das Leben ist zu kostbar als dem Überdruss und ewig der Trauer zu verfallen und sehe das Wertvolle..du- all-hie".
Alexia nickte knapp und erbarmte sich seiner Worte, worauf die beiden sich sachte in die Arme fielen und Andreas sie tröstete. Die Worte des Knappen danach- er wolle im Gebet sein:
"Oh Schöpfermutter und die dein entsprungenes Kind
geschaffen durch dein allsegnendes Lied, die Lichtbringerin.
Möge Euer Licht uns berühren.
Im Namen der Menschheit, kommt der Schwache in Zeiten zu Verdruss.
Möge Euer Licht uns den Weg weisen und den Pfad der 7 Tugenden uns im Gewissen bestärken;
möge er uns und wir nicht von ihm weichen.
Lasset uns Erkenntnis- auf dass das Leben eine Besonderheit gilt
welches behütet wird im Namen Temoras,
mit dem Schwert, mit dem Arm und dem Geist.
Wir gedenken unser Leib und unsre Seel' euch zu widmen,
im Zeichen auf unser Wohl und den der 7 Tugenden"
Und so zog es Andreas wieder Heim.
Dunkle Stunden wiederfuhren das Land Gerimors und ebenso das Reich Alumenas. Und aus den Häusern kamen nur wenige hervor, denn die Welt schlug die Hände zusammen, auf dass in ihre verborgene Dunkelheit sich nur die Kühnsten und wenige Tätigenden auf den Straßen begaben.
Während die Dunkelheit in manchen Orten die Stille beklagte, peitschten an den Küsten die Wellen nahe Adorans- ertönte gemeinsam das schnelle Huftrampeln seines Rosses- Ragos- von Andreas‘, seins. Er fand seltsamerweise kaum schlaf zur Zeit, die Verhältnisse beklagten ihn nicht, er war mit den Gedanken mehr bei dem Krieg, was ihn dazu bewog die Kleider anzuziehen und die Sandalen mit stabileren Schuhwerk zu tauschen. Aus der Schnauze seines mächtigen und silberfarbenen Mustangs strömte in der kühlen Nachtluft der Rauch, der sich in der Dunkelheit in feine Partikel zersetzte und Eins wurde mit der Leere.
Andreas‘ Gestalt mit der beschlagenen Balronhose, die Tunika- im Stolz präsentierend das Wappen seines Mentors und Ritters, der Umhang ebenso versehen mit seinem Siegel, das schlichte Hemd und die güldene Kette, die seine Position als Vater versicherte, im Sattel seines muskulösen Rosses welches das Siegel der Allianz ebenso ehrenvoll wiedergab, stand sodann ruhig vor dem Westtor Adoran‘s. Die Zügel wurden ausgeworfen, parallel dazu ein lautes Schnalzen aus dem Mundwerk des Knappen, woraufhin sein Tier sich fort bewegte und den Weg tiefer gen Stadt wählte. Adoran misste es an gar nichts, sie war erfüllt von Schönheit und Pracht, die Grenzen zwischen Arm und Reich verliehen jedoch kaum das Gefühl des Damoklesschwert, ob die Klinge sich sanft an edler Seide schmiegte. Und auch wenn, ist dieses Gefühl eine auf die Bühne gestellter Trug, denn der Vanitas herrschte doch überall. Es war Krieg.
„So friedlich.. Hm.. Ob der Stadt Verachtung gilt? Sie ist prächtig gebaut und doch verschmälert von Grafen und Ritter. Ich schließe mich nicht ihnen an, sondern kann verstehen wie ihr Sein das fordert, wo ihr Sein sie schuf und fordert. Verschmolzen, die Stadt mit der Natur, die niemals dürr und trocken erscheint; doch auch sie wird ihr Ende finden. Die Bemühungen des Menschen scheinen sich für das Spiel mit der Zeit als unermesslich auszuzahlen, doch geborgt. Nur der Glauben führt uns zu mächtigeren und erfüllt unsere Seele in der Zeit, bis sich das Schicksal ergibt und wir dem in Ungewiss gewinnen oder verlieren. So auch die Natur. Ich find es schön hier..“
Als er den Gedanken beendete, hatte sich Andreas bereits verändert, aber ihn dennoch nicht davor gefasst gemacht Alexia zu begegnen. Er rückte erschrocken die Zügel nach hinten und sein Tier begab sich wiehernd auf die Hinterbeine und stampfte laut mit den vorderen Hufen wieder auf den Boden. Argwöhnisch betrachtete er die Frau, die es wagte, so er, ihre Freunde zu verraten und es wagte den Knappen anzugreifen.
Andreas Myrtol : „Ehre dem Reich Rekrutin..“
Wählte er die Worte innerlich aufgebracht und monoton und persönlich gewählt an sie. Sie erwiderte den Gruß und stellte verwundert die Frage woher es wüsste, dass sie dem Regiment nun angehöre. Andreas‘ Distanz zu ihr konnte man förmlich erkennen, wohl war ihm die Situation so unangenehm, dass er seine Mentalität zurückweisen musste. Und doch durfte er nicht ihr den Zorn entgegen bringen, wie er es sich gedacht hatte, er musste seine Rolle gerecht sein. Er erwiderte ihre Fragestellung kurz, wobei die Antwort in ihre Schwester lag; aber es genügte ihn nicht und er wollte von ihrem Munde erfahren, warum sie sich entschied für das Regiment zu dienen. Und ihre Schilderung hierauf ließ den Knappen schmunzeln; es war ihm irgendwie nicht klar warum sie ausgerechnet so ihre Ehre wieder erlangen wollte und warum das Regiment jemanden gestattete im Dienst anzutreten, der es wagte einen Reichsknappen anzugreifen. Doch dieses Belangen spielte für Andreas weniger eine große Rolle, er überließ sie ihrem neuen Glück, forderte aber zugleich ihre Stellungnahme und hackte nach.
Andreas Myrtol : „Ich will meinen- du hast dich für das Richtige entschieden und doch will ich sagen,
dass du mich fassungslos gemacht hast..“
Alexia Raid: „Tut mir leid“
Erwiderte sie nach einem Monat. Nach einem Monat, aus dem Glanz der Augen verbannt und erst wieder erspäht, und dann erfahrend- Zoe hätte als Erste die Entschuldigung erhalten. Nach dem Vorwurf, wirkte sie beschämend und richtete an Andreas ihre Reue, sie hätte es nicht gewagt so unter seinen Augen zu erscheinen. Ein tiefer Atemzug folgte hierauf und was hätte in dieser Situation passieren können? Zwei Personen standen sich gegenüber, wobei der Knappe bereit war ihr zu helfen und sie, die ihm im Glauben überließ, sie wäre sein Freund, stand vor nicht allzu langer Zeit bewaffnet vor ihm und bereit zum Angriff.
„Eine Entschuldigung..“ wäre dies, so bezichtigte er ihre Wortwahl, die ihre Feigheit kristallisierte, weil sie sich nicht zutraute früher zu erscheinen. Der Darauffolgende Vergleich mit Torben war für ihn beinahe lächerlich, denn was war er schon? Er war ein Burgler, der seines Erachtens den Freitod wählte, die er mit jeglicher Handlung so bestärkte, als Drücke er die Federspitze in den Linien seiner fertigen Unterschrift nach. Dieser Torben hätte mehr Sanktion zu seiner damaligen und jetzigen, so er und sie, Unerfahrenheit erdulden müssen und doch verschont blieb, und Mitgefühl verdiente. Es war eine indirekte Aufforderung ihrerseits ihr zu vergeben, dass Andreas gekonnt abwehrte. Sie hätte es nicht aus freien Stücken getan, sondern gezwungen wurde sie? Er hackte nach.
Andreas Myrtol: „Und was wäre passiert.. wenn du nicht gleich auf uns zu gekommen wärst?“
Alexia Raid: „Das.. was jetzt so oder so passiert ist.“
Höhnisch betrachtete er Alexia, als hätte sie in die Zukunft geblickt. Er warf ihr vor dem Überdruss zu erliegen und in ihrer Möglichkeit nicht eingeschränkt gewesen zu sein. Ihr Ton erhob sich gegenüber den Knappen, der vom Sattel hinab glitt und auf sie zuschritt, während sie sein Argument versuchte gegen ihn auszuspielen, als würde er in die Zukunft blicken; doch alles was er tat, war ihr die Möglichkeiten vorzustellen: sich an jene zu wenden, die ihr helfen konnten. Ein verächtliches Schnauben ertönte darauf, ehe sich seine Züge seit langem erzürnt legten. Auf den kurzen und prägnanten Hinweis, sie wäre nicht alleine, erwiderte sie richtig auf den Kommentar, was den nächst‘ giftigen Wortsatz hervorbrachte und ihr beinahe so wiedergab- als belohne er einen Hund mit dem Knochen.
Von hinten näherte sich eine weitere Person, Raindri Katuri, jenen er gezwungen freundlich begrüßte- allerdings knapp. Und auf Alexia‘s Gruß im Namen Temora, ersparte er sich jede Kommentierung- im Vergleich zu Bajard- im Gruße des „Vaters“. Als Herr Kraturi bemerkte was vor sich ging, wählte er seinen Weg fort und Alexia wendete sich weinend von Andreaas ab, mit den Worten, sie pflücke für ihr Totes Kind Blumen.
Er erwiderte: „Es tut mir leid“. Er hätte sie einfach alleine lassen können, ihre Tränen wären das geringste Tribut was sie erbringen könnte. Die Verzeihung Ausdruck zu verleihen, in dem sie auf ihre Knie stürzte und bettelte; doch der junge Knappe schüttelte sein Haupt und blickte ihr kurz nach. Obliegen dir mehrere Möglichkeiten, hast du die Entscheidung was du wählst. Und als wäre es nicht Last genug, musst du dich für das entscheiden, was dir Gnade bringt und niemanden Schaden sollte. Deshalb wählte er wieder auf sein Ross, nach der Überlegung, aufzusteigen und den einzigen Ort aufzusuchen, wo sich eine Mutter ihr Herz ausschütteln konnte- in der Kirche. Immer wieder blickten die Sterne auf die Stadt herab, die die Müdigkeit wie Staub auf die Häupter der Menschen schütteten, doch den Schlaf durfte er nicht finden; die Sache gehörte für ihn alle male geklärt. Als er die Kirche erreichte sattelte er ab, und betrat ehrfürchtig mit gesenkten Haupt das prächtige Mauerwerk. Die Kerzen beleuchteten das Innenleben der Kirche so hell, dass man sich vorkäme, innerhalb ginge ein anderes Leben vor sich. Und die Höhe der Kirche ließ jedes Individuum in seiner Daseinsermächtigung erzittern und ehrfürchtig werden. Er führte seine Schritte weiter in die Halle, die im Echo leise ertönten. Alexia stand auf dem Podest und zündete eine Kerze an, während sie in ihrem bitterlichen Weinen ihren Kummer und Trauer Raum schaffte, im Verdruss ihres verlorenen Kindes. Langsam näherte sich der Recke ihr, bis er sie erreichte und sanft ihre Schulter drückte. Sehr 'Wohl' musste er mit ihr umgehen, denn jetzt harsche Worte waren unangemessen.
„Vergänglich, alles ist vergänglich. Und doch trauern wir wenn etwas vergeht. Es ist ein normaler Lauf und wir wollen es nicht hinnehmen. Normalität schimpfen wir es, wenn die Kinder die Eltern davon scheiden sehen und nicht umgekehrt und gar im Falle, dass das Kind nicht mal sehen durfte. Was hätten ihr jetzt Mahnungen gebracht. Sie quält sich selbst und die Pflicht jedes Einzelnen ist es, ihre Trauer zu verstehen. Es ebnet sich ein schwarzes Loch, worin der Mensch zu gern hinein fällt und niemals mehr heraus finden will, so es ihm ergeht, der Schmerz ihm die Luft raubt und er erstirbt im glücklichen Unglück. Es ist allbekannt und doch befremdlich für die Außenstehenden. Während wir weinen, sind die anderen froh; und während die anderen streben nach Erfüllung, suchen die andren nach Reichtum; während andere sitzen und sie stehen. Beenden sollst du die Tragödie mit dir selbst und nicht das Wertschätzen was deinem Dasein überliegt, denn das Schloss was wir beschützen sind wir selbst.“
Er versuchte ihr den Trost zu schenken und die Worte, die so hart waren, verflogen sobald und er begann mit ihr über ihre Tochter und ihre Verlobten zu sprechen. Nur Eluive weiß was geschah und er versicherte ihr im Nachdruck, das Lied ihrer Tochter verklänge nicht, sondern verbleibe und umgäbe das Land. Im Schluchzen erzählte sie ihm, dass nur das Kämpfen ihr bliebe und sie den neuen Weg versucht einzuschlagen- um sich von dem Schicksal, welches ihr Unhold war, abzulenken. Welcher Parallelität dabei war, war das Andreas das gleiche als Möglichkeit wählte und der Allianz in der Konsequenz beitritt, um etwas Nutzvolles zu tun. Er konnte sie deshalb verstehen und begann sie zu motivieren, sie solle sich darin fixieren und die Erlösung für sich finden. Es wäre dabei wichtig, dass sie sich als das Wertvollste betrachten sollte und nicht dem Vanitas falsch interpretiere; sie sollte jeden Tag als etwas Besonderes beginnen, denn sie ist es ihrer Tochter im Prinzip des Lebens schuldig; würde das Glück was einem selbst erfreut, die Tätigkeiten und das Umfeld besser beeinflussen. Denn nur wenn das Eigenwohl entsprechend gut ist, denn man selbst solle sich als den Mittelpunkt sehen, würde im Umkehrschluss, alles in ihrer Umgebung besser erscheinen. Denn…
Würde ein wütender Narr seine Umgebung erfreuen? Oder würde die Umgebung erfreut bleiben bei der Anwesenheit des wütenden Narrens? Nein.
Alexia grub ihr Gesicht in beiden Händen und weinte bitter, während der Knappe eines seines sanften Lächelns aufsetzte und behutsam ihre Hand vom Gesicht nahm.
Andreas Myrtol: ,,Weine nicht mehr; und schau; Das Leben ist zu kostbar als dem Überdruss und ewig der Trauer zu verfallen und sehe das Wertvolle..du- all-hie".
Alexia nickte knapp und erbarmte sich seiner Worte, worauf die beiden sich sachte in die Arme fielen und Andreas sie tröstete. Die Worte des Knappen danach- er wolle im Gebet sein:
"Oh Schöpfermutter und die dein entsprungenes Kind
geschaffen durch dein allsegnendes Lied, die Lichtbringerin.
Möge Euer Licht uns berühren.
Im Namen der Menschheit, kommt der Schwache in Zeiten zu Verdruss.
Möge Euer Licht uns den Weg weisen und den Pfad der 7 Tugenden uns im Gewissen bestärken;
möge er uns und wir nicht von ihm weichen.
Lasset uns Erkenntnis- auf dass das Leben eine Besonderheit gilt
welches behütet wird im Namen Temoras,
mit dem Schwert, mit dem Arm und dem Geist.
Wir gedenken unser Leib und unsre Seel' euch zu widmen,
im Zeichen auf unser Wohl und den der 7 Tugenden"
Und so zog es Andreas wieder Heim.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Mittwoch 13. Mai 2009, 02:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Schutt und Asche liegen vor mir.
Ich hebe Varuna mit einer Hand, lass sie fliegen mit einem Atemzug und sehe ihre Zukunft entschwinden. Ich verlor mein Gesicht und erstarrte bei dem Anblick jener Stadt, dessen Schönheit mich faszinierte. Noch nie da gesehen, dieser Zusammenfluss der Stadt und das Blattwerk, in kalten Nächten und an warmen Sommertagen, legten Hand auf die Herzen unser. Das Meer der Blumen, sie sind niedergetrampelt- die meterhohen Bäume, sie sind totes Geäst des Feurigen, und alles was bleibt, sind die Bilder. Ich senke mein Haupt, und versuche diese Leere mit einem Lächeln zu füllen; aber ich fasste mein Pech mit beiden Händen und war doch nicht auf ihn gefasst. Beim Ersuch meines damaligen und ersten Schlafplatzes wurden meine Schritte schwerer, man könnte meinen, die Natur schlang ihre Wurzeln um mich aus Vorsicht, dass meinesgleichen den Erinnerung nicht überdrüssig werde. Sie war wunderschön- in ihr entdeckte ich das wunderschönste- und nun fühle ich mich, als wäre mir der Degen entzogen.
Man beschuldigt sie alle, man ließe die Stadt verroten. Sag mir, wie kann man solch Schönes keines Blickes mehr würdigen? Ich lasse den Stein fallen, als Blut zu vergießen..
Obliegt es deiner Wage mehr, eine leere Stadt in der unvollendeten Bemühung zu schützen, oder das kostbarste hinfort beschützt zu haben? Ich hab‘ mich verändert? Ich genoss keinen Tag, an dem ich und all die andern- ein Stein vorgezogen haben. Und wer mich anders in seinen Gedanken schließt, hat kein Lächeln von mir. Er darf mich nicht kennen und darf kein Wort mehr mit mir wechseln. Das Wort ist gefallen, und ebenso das Schwert. Wer die Schuld bei den andren sucht, sollte sich im windeseile selbst stellen und die Worte weise wählen in diesen blutigen Zeiten.
Ich trauere Varuna- oh mein besehenes Varuna. Ich versag bei deinem Schutz; so gräm ich mich. Doch versichere ich dir, dein Bild ist das Leidenlied, welches den Mensch in seinen lächelnden Tränen erinnert.
Ich hebe Varuna mit einer Hand, lass sie fliegen mit einem Atemzug und sehe ihre Zukunft entschwinden. Ich verlor mein Gesicht und erstarrte bei dem Anblick jener Stadt, dessen Schönheit mich faszinierte. Noch nie da gesehen, dieser Zusammenfluss der Stadt und das Blattwerk, in kalten Nächten und an warmen Sommertagen, legten Hand auf die Herzen unser. Das Meer der Blumen, sie sind niedergetrampelt- die meterhohen Bäume, sie sind totes Geäst des Feurigen, und alles was bleibt, sind die Bilder. Ich senke mein Haupt, und versuche diese Leere mit einem Lächeln zu füllen; aber ich fasste mein Pech mit beiden Händen und war doch nicht auf ihn gefasst. Beim Ersuch meines damaligen und ersten Schlafplatzes wurden meine Schritte schwerer, man könnte meinen, die Natur schlang ihre Wurzeln um mich aus Vorsicht, dass meinesgleichen den Erinnerung nicht überdrüssig werde. Sie war wunderschön- in ihr entdeckte ich das wunderschönste- und nun fühle ich mich, als wäre mir der Degen entzogen.
Man beschuldigt sie alle, man ließe die Stadt verroten. Sag mir, wie kann man solch Schönes keines Blickes mehr würdigen? Ich lasse den Stein fallen, als Blut zu vergießen..
Obliegt es deiner Wage mehr, eine leere Stadt in der unvollendeten Bemühung zu schützen, oder das kostbarste hinfort beschützt zu haben? Ich hab‘ mich verändert? Ich genoss keinen Tag, an dem ich und all die andern- ein Stein vorgezogen haben. Und wer mich anders in seinen Gedanken schließt, hat kein Lächeln von mir. Er darf mich nicht kennen und darf kein Wort mehr mit mir wechseln. Das Wort ist gefallen, und ebenso das Schwert. Wer die Schuld bei den andren sucht, sollte sich im windeseile selbst stellen und die Worte weise wählen in diesen blutigen Zeiten.
Ich trauere Varuna- oh mein besehenes Varuna. Ich versag bei deinem Schutz; so gräm ich mich. Doch versichere ich dir, dein Bild ist das Leidenlied, welches den Mensch in seinen lächelnden Tränen erinnert.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Samstag 23. Mai 2009, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Es war ein Abend, gemeinsam mit der Knappin von Milady von Hohenfels. Ich genoss ihre Gesellschaft sehr, und wir tauschten Worte: im Spaß, Harmonie, Fragen, Konflikte und Glauben. Doch wie sehr es einen schmerzt ein Thema zu wählen, dessen wir uns unschlüssig sind, ob man dieses offenbaren möchte, weil es von Schwäche zeugt und zugleich von Stärke darüber zu erzählen, sind die Antworten darauf eine lange Überlegung wert. Ich erzählte ihr von dem Tod meiner Schwester, zu dem ich Schulde habe? Die darauffolgende Todgeburt das resultierende Leid und der am Ende größte Pein, der sich ein Sohn nur vorstellen konnte; den pendelnden Schatten der Mutter auf den Boden zu erblicken.
Andreas Myrtol: Fazit.. hätte ich diesen 'Unfall' mit meiner Schwester nicht begangen..gebe es kein totes Kind und keine tote Mutter..
Leah Da'Kaarkopf schüttelnd: Nein, Nein Andreas....Wie sagtest du eben? Ich habe deine Geschichte gehört. Und verspüre weder Abscheu oder weniger Respekt gegenüber deiner Person.....Es war nicht deine Schuld.
Andreas Myrtol skeptisch: Wenn nicht meine, wessen dann?
Leah Da'Kaar schwach lächelnd: Das fragte ich mich auch so oft: Wenn nicht meine, wessen dann? Ich kann nicht einmal sagen, dass mein Vater Schuld ist. Und bei dir...Die Zeit Andreas... die Zeit war Schuld. Alles...es war ein Unfall, kein gewolltes Treiben, kein Hass gegen deine Schwester. Eluive hat entschieden, ihre Seele zu sich zu holen und so soll es sein... Deine Mutter wurde krank und du wurdest gerade erst erwachsen. Du konntest sie nicht beschützen, es war an ihr, dich zu beschützen....aber sie zerbrach an der Welt und an sich. Sie erkannte nicht, dass deine Schwester noch lebte. In euch, in jeder Erinnerung, in jedem Wort, jeder Geschichte...
Nach dem Gespräch ging ich zurück in mein Zimmer und verlor all meine Sinne in meine Tochter. Ich konnte ihr kein gerechter Vater sein, und auch wenn der Kuss auf ihre Wange den Schein trügen sollte und die Geschenke die ich ihr kaufte das Gegenteil beweisen könnten, war ich nicht ständig für sie da.
Und muss feststellen, dass ich nicht nur Vivien, sondern auch meine Frau bei meiner Heimkehr mit Gefahr bedrohte. Oh Eluive, was geschah mit mir?
*So legte sich der Knappe, noch immer eingesperrt wegen den Dämonen, ins Bett und träumte..*
Ein schrecklicher Traum..
Meine Schritte führten durch einen verdunkelten schmalen Gang, mit Wänden die so alt wirkten die Gerimor selbst. Leises quicken der Ratten ertönte dennoch vernehmbar mit dem schabenden Lauten meiner schleifenden Schritte über den sandigen Boden. Es war dunkel, zu dunkel. Auch wenn die Nischen vom leichten Kerzenspiel zeugten, war für meine Augen nichts ersichtlich; außer die von weiter Ferne, am Ende des Ganges, eine zerbrechliche und spröde Holztür, die nur an einem Scharnier hing. Aus jener drang helles Licht, so hell, dass man den Blick pendeln musste in ewige Finsternis und sehraubender Blendung. Sachte heran schreitend und in völliger Neugierde, umgriff letztendlich meine Hand einen goldenen Türknopf. Bedächtig zog ich die los-hängende und zerbrechliche Tür auf, wobei das Licht explosivartig den Gang durchfloss und ich gezwungen war fort zu schauen. Leise ertönte ein Pfeifen, das zunehmend lauter wurde. Und als es verging, wagte ich es meine Augen zu öffnen und schaute mich um, auf eine prächtige Wiese mit Bach und Pflastersteinen. Und diese zuvor stechende Licht wurde durch eine Morgengraue wie Balsam verwöhnt. Man spürte noch wie frisch der Morgentau war, und es beflügelte mich sogleich. Die Sonne war noch müde, und alles schien mir auf Anhieb vertraut; zu vertraut. Das prächtige Bild, den Grad der Sonne und den vom Regen leicht benetzte Boden, Steine, haben mich
noch in schwebender Skepsis gebracht. Meine Schuhe sogen sich mit Wasser auf, doch es beirrte mich auf keinster Weise und ich schritt auf den Bach zu, als würde etwas magisches mich zu ihm ziehen. Und umso näher ich heran kam, wurden die Umrisse eines kleinen blonden Jungen deutlich, der sich die Schlaufen seiner Sandalen am befestigen war. Eine von der Ferne ebenso bekannte Stimme rief laut meinen Namen aus, eine noch junge und weibliche Stimme. Ich machte auf den Achsen kehrt, als der Junge sich nicht rührte, und sah dieses Mädchen, auf mich direkt zu laufend und ich erkannte, dass es meine Schwester war. Ich breitete meine Arme aus um sie in meinen Armen glückselig zu fangen, doch als sie an mir vorbei rannte und zu den Jungen am Bach eilte und ihn stupste, richtete sich jener kichernd auf. Meine Lippen ahmten im gemeinsamen Takt die Bewegungen seiner nach, als er die Worte wiedergab, dass sie das zurück kriege. Er richtete sich auf, während meine Schwester auf den nassen Pflastersteinen im Bach rüber zu springen versuchte, in riskanter Manier. Sie wirkte unbeholfen. Der junge hingegen schien viel gekonnter, hüpfte leicht über die Steine und stupste sie zurück. Und im gleichen Moment, schien die Zeit den Atem zu verlieren. Alles wurde langsam, die Kehrtbewegung des Jungens in anderer Richtung lachend, während meine Schwester ihre Balance verlor und stürzte. Das schallende Lachen des Jungen, ertönte eins mit dem dumpfen Aufschlag und Knacken des Genicks meiner Schwester.
Der Wind fegte nicht mehr, die Bewegungen erstarben und aus der Platzwunde am Kopf meiner Schwester, stoppten die feinen schlangenbewegungen der Blutlinien im Bach. Ein dichter pechschwarzer Schatten zog sich über das Szenario und ließ nur das Blut und den Jungen erkenntlich. Ich war fassungslos, was geschah nur? Und ehe ich Worte wählen konnte, wurde meine Sicht benebelt, und die lächelnde Mine des Jungen stand direkt, wie aus dem nichts, vor mir. Ich betrachtete seine blauen Augen. Himmelklar. Sein blondes Haar. Wie goldenes Weizen auf dem Feld. Und diese erheiterte Mine, es sträubten sich meine Haare als er mich fixierte, denn sein Lächeln verklang und ich sah es nur verschwommen. Er schaute mich fassungslos an und, er weinte. Er weinte nicht, er schluchzte- und ich dachte ernsthaft- ich nahm wirklich an- nein ich ..und wie als wurde ich durch seine Augen reingezogen werden, sah ich durch seine durch. Ich sah einen schwarzen Körper hängen, mit braunem Haar. Es lächelte und wog in seinen Armen eine verdorrte und schwarze Gestalt, als hätte man eine Kindermumie ausgewickelt? Der Schatten unter jener Gestalt war dem Gleich einer Uhr, mit Zeigern und Zahlen.
Ich erschrak, und zuckte zusammen. Die Augenlider wieder geschlossen, wieder öffnend und ich erkannte den Jungen wieder, als er vor den Dreien stand. Er suchte die Schuld, und der Schuldige war er gewesen? Eine tiefdunkle Blutlache breitete sich unter seinen Füßen aus, und er weinte…
Er weinte lange.. er weinte bis tief in die Nacht. Und er schien sich langsam in Dampf aufzulösen, und ich blieb alleine zurück. Vor mir die dreien, und alle machten mir Vorwürfe, und dann sagten sie zu mir, es wäre alles gut. Doch ich sträubte mich und ließ nichts von ihnen an mich heran, während mir das Blut aus den Fingerkuppen tropfte. Ich wäre nicht Schuld, die Zeit wäre es gewesen- ertönte die Stimme der Knappin. Ich wusste, dass es ihre war.
Letztendlich flüchtete ich zu meiner Tochter, und versprach ihr, sie müsse niemals erleben, nur mit einem Elternteil aufzuwachsen. Sie lächelte mich an und streichelte meine Wange, ehe ich zu meiner Frau aufschaute, und sie sprach zu mir. Und egal was es war.. es hat mich beruhigt, einfach sie mit mir sprechen zu sehen. Ich ließ mich fallen in meine Gedanken.
War ich Schuld?
Andreas Myrtol: Fazit.. hätte ich diesen 'Unfall' mit meiner Schwester nicht begangen..gebe es kein totes Kind und keine tote Mutter..
Leah Da'Kaarkopf schüttelnd: Nein, Nein Andreas....Wie sagtest du eben? Ich habe deine Geschichte gehört. Und verspüre weder Abscheu oder weniger Respekt gegenüber deiner Person.....Es war nicht deine Schuld.
Andreas Myrtol skeptisch: Wenn nicht meine, wessen dann?
Leah Da'Kaar schwach lächelnd: Das fragte ich mich auch so oft: Wenn nicht meine, wessen dann? Ich kann nicht einmal sagen, dass mein Vater Schuld ist. Und bei dir...Die Zeit Andreas... die Zeit war Schuld. Alles...es war ein Unfall, kein gewolltes Treiben, kein Hass gegen deine Schwester. Eluive hat entschieden, ihre Seele zu sich zu holen und so soll es sein... Deine Mutter wurde krank und du wurdest gerade erst erwachsen. Du konntest sie nicht beschützen, es war an ihr, dich zu beschützen....aber sie zerbrach an der Welt und an sich. Sie erkannte nicht, dass deine Schwester noch lebte. In euch, in jeder Erinnerung, in jedem Wort, jeder Geschichte...
Nach dem Gespräch ging ich zurück in mein Zimmer und verlor all meine Sinne in meine Tochter. Ich konnte ihr kein gerechter Vater sein, und auch wenn der Kuss auf ihre Wange den Schein trügen sollte und die Geschenke die ich ihr kaufte das Gegenteil beweisen könnten, war ich nicht ständig für sie da.
Und muss feststellen, dass ich nicht nur Vivien, sondern auch meine Frau bei meiner Heimkehr mit Gefahr bedrohte. Oh Eluive, was geschah mit mir?
*So legte sich der Knappe, noch immer eingesperrt wegen den Dämonen, ins Bett und träumte..*
Ein schrecklicher Traum..
Meine Schritte führten durch einen verdunkelten schmalen Gang, mit Wänden die so alt wirkten die Gerimor selbst. Leises quicken der Ratten ertönte dennoch vernehmbar mit dem schabenden Lauten meiner schleifenden Schritte über den sandigen Boden. Es war dunkel, zu dunkel. Auch wenn die Nischen vom leichten Kerzenspiel zeugten, war für meine Augen nichts ersichtlich; außer die von weiter Ferne, am Ende des Ganges, eine zerbrechliche und spröde Holztür, die nur an einem Scharnier hing. Aus jener drang helles Licht, so hell, dass man den Blick pendeln musste in ewige Finsternis und sehraubender Blendung. Sachte heran schreitend und in völliger Neugierde, umgriff letztendlich meine Hand einen goldenen Türknopf. Bedächtig zog ich die los-hängende und zerbrechliche Tür auf, wobei das Licht explosivartig den Gang durchfloss und ich gezwungen war fort zu schauen. Leise ertönte ein Pfeifen, das zunehmend lauter wurde. Und als es verging, wagte ich es meine Augen zu öffnen und schaute mich um, auf eine prächtige Wiese mit Bach und Pflastersteinen. Und diese zuvor stechende Licht wurde durch eine Morgengraue wie Balsam verwöhnt. Man spürte noch wie frisch der Morgentau war, und es beflügelte mich sogleich. Die Sonne war noch müde, und alles schien mir auf Anhieb vertraut; zu vertraut. Das prächtige Bild, den Grad der Sonne und den vom Regen leicht benetzte Boden, Steine, haben mich
noch in schwebender Skepsis gebracht. Meine Schuhe sogen sich mit Wasser auf, doch es beirrte mich auf keinster Weise und ich schritt auf den Bach zu, als würde etwas magisches mich zu ihm ziehen. Und umso näher ich heran kam, wurden die Umrisse eines kleinen blonden Jungen deutlich, der sich die Schlaufen seiner Sandalen am befestigen war. Eine von der Ferne ebenso bekannte Stimme rief laut meinen Namen aus, eine noch junge und weibliche Stimme. Ich machte auf den Achsen kehrt, als der Junge sich nicht rührte, und sah dieses Mädchen, auf mich direkt zu laufend und ich erkannte, dass es meine Schwester war. Ich breitete meine Arme aus um sie in meinen Armen glückselig zu fangen, doch als sie an mir vorbei rannte und zu den Jungen am Bach eilte und ihn stupste, richtete sich jener kichernd auf. Meine Lippen ahmten im gemeinsamen Takt die Bewegungen seiner nach, als er die Worte wiedergab, dass sie das zurück kriege. Er richtete sich auf, während meine Schwester auf den nassen Pflastersteinen im Bach rüber zu springen versuchte, in riskanter Manier. Sie wirkte unbeholfen. Der junge hingegen schien viel gekonnter, hüpfte leicht über die Steine und stupste sie zurück. Und im gleichen Moment, schien die Zeit den Atem zu verlieren. Alles wurde langsam, die Kehrtbewegung des Jungens in anderer Richtung lachend, während meine Schwester ihre Balance verlor und stürzte. Das schallende Lachen des Jungen, ertönte eins mit dem dumpfen Aufschlag und Knacken des Genicks meiner Schwester.
Der Wind fegte nicht mehr, die Bewegungen erstarben und aus der Platzwunde am Kopf meiner Schwester, stoppten die feinen schlangenbewegungen der Blutlinien im Bach. Ein dichter pechschwarzer Schatten zog sich über das Szenario und ließ nur das Blut und den Jungen erkenntlich. Ich war fassungslos, was geschah nur? Und ehe ich Worte wählen konnte, wurde meine Sicht benebelt, und die lächelnde Mine des Jungen stand direkt, wie aus dem nichts, vor mir. Ich betrachtete seine blauen Augen. Himmelklar. Sein blondes Haar. Wie goldenes Weizen auf dem Feld. Und diese erheiterte Mine, es sträubten sich meine Haare als er mich fixierte, denn sein Lächeln verklang und ich sah es nur verschwommen. Er schaute mich fassungslos an und, er weinte. Er weinte nicht, er schluchzte- und ich dachte ernsthaft- ich nahm wirklich an- nein ich ..und wie als wurde ich durch seine Augen reingezogen werden, sah ich durch seine durch. Ich sah einen schwarzen Körper hängen, mit braunem Haar. Es lächelte und wog in seinen Armen eine verdorrte und schwarze Gestalt, als hätte man eine Kindermumie ausgewickelt? Der Schatten unter jener Gestalt war dem Gleich einer Uhr, mit Zeigern und Zahlen.
Ich erschrak, und zuckte zusammen. Die Augenlider wieder geschlossen, wieder öffnend und ich erkannte den Jungen wieder, als er vor den Dreien stand. Er suchte die Schuld, und der Schuldige war er gewesen? Eine tiefdunkle Blutlache breitete sich unter seinen Füßen aus, und er weinte…
Er weinte lange.. er weinte bis tief in die Nacht. Und er schien sich langsam in Dampf aufzulösen, und ich blieb alleine zurück. Vor mir die dreien, und alle machten mir Vorwürfe, und dann sagten sie zu mir, es wäre alles gut. Doch ich sträubte mich und ließ nichts von ihnen an mich heran, während mir das Blut aus den Fingerkuppen tropfte. Ich wäre nicht Schuld, die Zeit wäre es gewesen- ertönte die Stimme der Knappin. Ich wusste, dass es ihre war.
Letztendlich flüchtete ich zu meiner Tochter, und versprach ihr, sie müsse niemals erleben, nur mit einem Elternteil aufzuwachsen. Sie lächelte mich an und streichelte meine Wange, ehe ich zu meiner Frau aufschaute, und sie sprach zu mir. Und egal was es war.. es hat mich beruhigt, einfach sie mit mir sprechen zu sehen. Ich ließ mich fallen in meine Gedanken.
War ich Schuld?
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Dienstag 23. Juni 2009, 02:04, insgesamt 4-mal geändert.
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Andreas Myrtol
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Andreas Myrtol
Als wäre man fremd? oder man erkenne sein Gegenüber nicht? aber nun doch kennt,
sie aber anders behandelt- ist dem nicht verurteilbar? Und man sitzt und denkt.
Und während man zu denken versucht, das ein oder anderemal seufzt oder auch schnauft,
betrachtet man die Beginne mit dem was man nun alles erreicht hat. Immer und immer wieder.
Der Knappe saß mit gemischten und gar unvereinbaren Gefühlen Nachts an seinem Schreibtisch, als könnte man von abgeneigter Zuneigung sprechen. Sein Atem wurde schwer,
und eine Unschlüssigkeit beklemmte ihn, die ihn beinahe verzweifeln ließ.
Ein hin und herreißen, und irgendwann, müsste es doch mal sein Ende finden?
Dieses Brodeln in ihm, er musste sich langsam auf ein Fakt besinnen. So überlegte er.
Die Begegnung mit Bravan, das völlige umkrempeln seines Lebens, jenes er verschrieb für's Reich, doch zu Anfang seine völlige Unbeholfenheit die er dazu nutzte,
um unbekanntes Terrain zu ergründen und festzuhalten in einem Büchlein.
Und all diese Erfahrungen haben ihn zu ein wenig Sehen vermocht.
Und dieses Büchlein, welches er führte, wurde ein Teil seines selbst, welches er sogar bereit
war zu vernichten. Doch er konnte es in Wahrheit nicht, egal wie sehr er es wollte.
Und egal was er vor sich zu verstecken versuchte, alles und jede Begebenheit,
jedes Wort, und jede Nebensächlichkeit würde ihn eben an jenes Geschehen erinnern,
sodass ein Flucht und ein leichter Ausweg unmöglich wäre. Und so war es auch.
Er schlug sein Buch auf und laß die Zeilen; diese Zeilen die alles von ihm festhielt,
was auch immer ihn wiederfuhr. Und während die blauen schuldigen Augen die Zeilen in sich saugten, war seine Mine ausgesetzt der plötzlichen Gefühlswelle, die ihm seid seiner Fähigkeit zu Sprechen stets in ihn herrschte: seine Sensiblität.
Sensibel und nun bereit für Kompromisse? Er schob ein Pergament zwischen den Zeilen seines Büchleins, zog es aber dann wieder hervor und begann darauf zu schreiben, dort ansetzend wo die Zeit versagte und er ihr Untergang wäre:
Ich erinnere mich genau an jede Kleinigkeit; an große Ereignisse,
die besondere Momente, die einen Mann wie mich so erfüllt werden lassen.
So wohl um's Herz werden lassen, und man für den Augenblick schmachtet;
und dann wieder die Sonne gehen sieht, wenn man betrachtet,
dass der flammende Docht schwärzer wird. Man versah sich, und man verkannte sich,
und man lernte daraus. Doch was mich nun daran hält, an der Schuld festzuhalten,
für den Tod dreier Menschen, ist mir bis jetzt ein Rätsel.
Ich verdammte mich; verdammte mich zu einem Freitod, verdammte mich zu einem Schlaftrunk, und verdammte mich in großer Einsamkeit- alles festgehalten!
Und ich sehe mich nun in großer Einsamkeit, in einem Raum, in denen Menschen
meine Hand erfassen, und für mich stehen wollen. Doch wie und was sollen
Worte mir bringen, wenn ich nicht einsehen will ?
Vergängliche Zeit, oh weh, bist du so vergänglich oder spielst du mir ein betörendes Lied,
welches meines Sinne betäubt? Du bist doch an meiner Schuld schuldig ?
Klebt das Blut meiner Lieben, an deinen Zeigern? War alles so ersichtlich, dass du mich nicht davon wissen lassen wolltest? -dein Spiel? Es könnte auch ein Trugschluss sein und ich bin verdammt ein Mörder zu sein, der, wenn er sein Unschuld nicht beweisen kann, seine Strafe erhalten muss.
Dieses tagische Schicksal so als eines hinnehmen und meine Hände in Unschuld waschen,
wäre etwas über dass es sich nachdenken ließe, aber auch unvereinbar ist mit mir.
Welch Treue ich schwor gegenüber meiner Liebe, meinen Freunden,
sind so standhaft, dass sie selbst in der größter Feindseligkeit bestand haben.
Und wenn ich nachdenke, würde ich mich selbst anders behandeln. Alexia,
wie ich ihr verriet, wie das Leben zu leben gilt, gilt es auch für mich?
Lange Zeit verstrich und nun denke ich nach Knappin.
Sogesehen, ist die Zeit an all dem Schuld. Und einsamer werden die Nächte.
sie aber anders behandelt- ist dem nicht verurteilbar? Und man sitzt und denkt.
Und während man zu denken versucht, das ein oder anderemal seufzt oder auch schnauft,
betrachtet man die Beginne mit dem was man nun alles erreicht hat. Immer und immer wieder.
Der Knappe saß mit gemischten und gar unvereinbaren Gefühlen Nachts an seinem Schreibtisch, als könnte man von abgeneigter Zuneigung sprechen. Sein Atem wurde schwer,
und eine Unschlüssigkeit beklemmte ihn, die ihn beinahe verzweifeln ließ.
Ein hin und herreißen, und irgendwann, müsste es doch mal sein Ende finden?
Dieses Brodeln in ihm, er musste sich langsam auf ein Fakt besinnen. So überlegte er.
Die Begegnung mit Bravan, das völlige umkrempeln seines Lebens, jenes er verschrieb für's Reich, doch zu Anfang seine völlige Unbeholfenheit die er dazu nutzte,
um unbekanntes Terrain zu ergründen und festzuhalten in einem Büchlein.
Und all diese Erfahrungen haben ihn zu ein wenig Sehen vermocht.
Und dieses Büchlein, welches er führte, wurde ein Teil seines selbst, welches er sogar bereit
war zu vernichten. Doch er konnte es in Wahrheit nicht, egal wie sehr er es wollte.
Und egal was er vor sich zu verstecken versuchte, alles und jede Begebenheit,
jedes Wort, und jede Nebensächlichkeit würde ihn eben an jenes Geschehen erinnern,
sodass ein Flucht und ein leichter Ausweg unmöglich wäre. Und so war es auch.
Er schlug sein Buch auf und laß die Zeilen; diese Zeilen die alles von ihm festhielt,
was auch immer ihn wiederfuhr. Und während die blauen schuldigen Augen die Zeilen in sich saugten, war seine Mine ausgesetzt der plötzlichen Gefühlswelle, die ihm seid seiner Fähigkeit zu Sprechen stets in ihn herrschte: seine Sensiblität.
Sensibel und nun bereit für Kompromisse? Er schob ein Pergament zwischen den Zeilen seines Büchleins, zog es aber dann wieder hervor und begann darauf zu schreiben, dort ansetzend wo die Zeit versagte und er ihr Untergang wäre:
Ich erinnere mich genau an jede Kleinigkeit; an große Ereignisse,
die besondere Momente, die einen Mann wie mich so erfüllt werden lassen.
So wohl um's Herz werden lassen, und man für den Augenblick schmachtet;
und dann wieder die Sonne gehen sieht, wenn man betrachtet,
dass der flammende Docht schwärzer wird. Man versah sich, und man verkannte sich,
und man lernte daraus. Doch was mich nun daran hält, an der Schuld festzuhalten,
für den Tod dreier Menschen, ist mir bis jetzt ein Rätsel.
Ich verdammte mich; verdammte mich zu einem Freitod, verdammte mich zu einem Schlaftrunk, und verdammte mich in großer Einsamkeit- alles festgehalten!
Und ich sehe mich nun in großer Einsamkeit, in einem Raum, in denen Menschen
meine Hand erfassen, und für mich stehen wollen. Doch wie und was sollen
Worte mir bringen, wenn ich nicht einsehen will ?
Vergängliche Zeit, oh weh, bist du so vergänglich oder spielst du mir ein betörendes Lied,
welches meines Sinne betäubt? Du bist doch an meiner Schuld schuldig ?
Klebt das Blut meiner Lieben, an deinen Zeigern? War alles so ersichtlich, dass du mich nicht davon wissen lassen wolltest? -dein Spiel? Es könnte auch ein Trugschluss sein und ich bin verdammt ein Mörder zu sein, der, wenn er sein Unschuld nicht beweisen kann, seine Strafe erhalten muss.
Dieses tagische Schicksal so als eines hinnehmen und meine Hände in Unschuld waschen,
wäre etwas über dass es sich nachdenken ließe, aber auch unvereinbar ist mit mir.
Welch Treue ich schwor gegenüber meiner Liebe, meinen Freunden,
sind so standhaft, dass sie selbst in der größter Feindseligkeit bestand haben.
Und wenn ich nachdenke, würde ich mich selbst anders behandeln. Alexia,
wie ich ihr verriet, wie das Leben zu leben gilt, gilt es auch für mich?
Lange Zeit verstrich und nun denke ich nach Knappin.
Sogesehen, ist die Zeit an all dem Schuld. Und einsamer werden die Nächte.