Seit einiger Zeit schon lag Saremus halb schlafend, halb wach in dem vergleichsweise bequemen Bett der Herberge. Mit lieblos zur Seite getretener Bettdecke, dem Gesicht halb im Kissen vergraben und sich mit einer Hand den Bauch haltend, machte er nicht gerade einen glücklichen Eindruck.
Sein Magen schmerzte und er fühlte sich sehr unwohl. So ging es ihm spätestens seitdem die angehende Priesterin ihn versetzt hatte.
Warum ist die Süße nicht erschienen? Sie wird doch wohl kaum etwas von dem miesen Plan erfahren haben...? Herrje...!
Schlimmer wurde es dann, als die sechste Ausgabe des Gerimor Kuriers erschien. Die Ausgabe war sehr aggressiv, aber das musste so sein. Und am Ende schien der Zweck erfüllt, die Wortkünstlerin wurde vom Regiment freigelassen.
Aber nun ist der einäugige Gnom mehr als sauer...und dieser Korporal hängt mir an den Hacken...so ein Mist, hoffentlich macht niemand unerwartetes noch zusätzlichen ärger...
Sein Kopf schmerzte sehr und er fühlte sich schwach. Am Anfang hatte er es noch lustig gefunden, als die Ratte im Rahaler Hafenviertel Hannah unter ihr Kleid gekrochen war. Aber später hatte er sich daran erinnert, dass Magier angeblich in der Lage waren sich in die Tiere zu verwandeln. Ausserdem waren Ratten ja bekannt dafür Krankheiten zu übertragen.
Sehr unschön, wir brauchen dringend Rattenfallen...und Gift...sehr viele Fallen und Gift...!
Hoffentlich hat die Ratte nicht unser Gespräch belauscht oder mich mit irgendwas angesteckt...Drecksviecher...!
All seine Knochen taten ihm weh, der Plan die Regimentspatroulie überfallen zu lassen hatte funktioniert. Es hatte sogar ein wenig zu gut funktioniert. Er war sich nicht sicher gewesen, ob die Pantherbrut wirklich auftauchen würde, aber sie taten es und waren siegreicher als erwartet.
Leider hat das mit dem "theatralischen auf den Boden werfen" und "tot spielen" nicht so ganz geklappt... aber so sah mein Auftritt wenigstens echt aus...wenn auch zu echt für meinen Geschmack...nur schade, dass der Gnom und Alindra nicht dabei waren...
Und so lag der junge Mann noch eine ganze Weile wie ein Häufchen Elend auf dem Bett.
Sobald ich aufstehen kann such ich Eliza.... oder zur Not irgend einen anderen Heiler...
So angeschlagen wie er war, traute er sich auf jeden Fall nicht, irgendwem bedrohliches gegenüber zu treten, oder irgend einen Auftrag zu erfüllen.
Wunnndervoll...ach nein, doch nicht...
-
Jonathan
Die Lungenpest!
Damit hatte Saremus nicht gerechnet. Ziehmlich penibel hatte er fast jeden Schritt seines Vorgehens durchdacht. Und nun das!
Die Lungenpest! Keine einfache Lungenentzündung, oder innere Verletzungen die vom Kampfe stammten. Auch kein Magengeschwür ob der vielen Lügen. Nein! Die dreckige Hafenratte hatte ihn mit der Pest angesteckt. Der wiederlichen Lungenpest!
Oh, hätte ich das nur früher gewusst... ich hätte die olle Vogtin, den schnöden Sire und wer weiß noch wen alles besucht...verdammt!
Und es war ihm nicht einmal vergönnt gewesen die Ärztin seines Vertrauens aufzusuchen. Nein! Da er bereits sehr schwach gewesen war, hatten ein junger Mann namens Andreas, sowie ein etwas schroffer Gardist, ihn zur Heilerin in Adoran bringen müssen. Und nun wussten seine Vorgesetzten, dass er die schlimme Krankheit hatte und würden ihm sicherlich mit unschönen Fragen auf die Nerven gehen.
ohje, wie peinlich... aber wenigstens ist die Heilerin ganz hübsch...
Totenbleich und von blutigem Husten geplagt lag der arme Saremus im Heilerhaus von Adoran und ließ sich dort gesund pflegen. Er hatte die letzten Nächte kaum schlafen können, aber immer wenn er Stimmen hörte, oder jemand das Zimmer betrat, drückte er die Augen fest zu und tat so, als würde er träumen.
die Spinner vom Regiment sollen mich bloß in Ruhe lassen... sobald ich wieder klar denken kann, red ich schon mit ihnen...
In eine At fiebrige Lethargie verfallen und von Kopf-, Bauch- und Brustschmerzen gequält verbrachte der kranke Mann mindestens noch eine weitere Nacht im Heilerhaus.
wird schwer das Alles gut zu verkaufen... das werden noch ein paar eklige Wochen...
Damit hatte Saremus nicht gerechnet. Ziehmlich penibel hatte er fast jeden Schritt seines Vorgehens durchdacht. Und nun das!
Die Lungenpest! Keine einfache Lungenentzündung, oder innere Verletzungen die vom Kampfe stammten. Auch kein Magengeschwür ob der vielen Lügen. Nein! Die dreckige Hafenratte hatte ihn mit der Pest angesteckt. Der wiederlichen Lungenpest!
Oh, hätte ich das nur früher gewusst... ich hätte die olle Vogtin, den schnöden Sire und wer weiß noch wen alles besucht...verdammt!
Und es war ihm nicht einmal vergönnt gewesen die Ärztin seines Vertrauens aufzusuchen. Nein! Da er bereits sehr schwach gewesen war, hatten ein junger Mann namens Andreas, sowie ein etwas schroffer Gardist, ihn zur Heilerin in Adoran bringen müssen. Und nun wussten seine Vorgesetzten, dass er die schlimme Krankheit hatte und würden ihm sicherlich mit unschönen Fragen auf die Nerven gehen.
ohje, wie peinlich... aber wenigstens ist die Heilerin ganz hübsch...
Totenbleich und von blutigem Husten geplagt lag der arme Saremus im Heilerhaus von Adoran und ließ sich dort gesund pflegen. Er hatte die letzten Nächte kaum schlafen können, aber immer wenn er Stimmen hörte, oder jemand das Zimmer betrat, drückte er die Augen fest zu und tat so, als würde er träumen.
die Spinner vom Regiment sollen mich bloß in Ruhe lassen... sobald ich wieder klar denken kann, red ich schon mit ihnen...
In eine At fiebrige Lethargie verfallen und von Kopf-, Bauch- und Brustschmerzen gequält verbrachte der kranke Mann mindestens noch eine weitere Nacht im Heilerhaus.
wird schwer das Alles gut zu verkaufen... das werden noch ein paar eklige Wochen...