Ein versiegelter Lederzylinder geht bei Thancred ein

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Cyrion Sha´Ar

Ein versiegelter Lederzylinder geht bei Thancred ein

Beitrag von Cyrion Sha´Ar »

*Das Siegel ist jenes des Hauses Sha'Ar, ein Rabe mit einer Wildrose. Ein Brief und einige weitere Pergamentrollen befinden sich darin. Die Schrift des Briefes ist etwas zittrig, um nicht zu sagen, krackelig. Man könnte fast meinen, dies wäre nur eine sehr schlechte Kopie von Cyrions Schrift, die sich da vor dem Leser ausbreitet, als dieser anfängt zu lesen.*

Mutter zum Grusse, Thancred,

Da ich mit Grippe niederlege, kann ich Euch die Pläne nicht selbst übergeben. Ich hoffe sie sind machbar. Da ich mich mit Feinschmiedearbeit beschäftigt habe und auch zuweilen mit Silber in Berührung kam, habe ich doch eine gewisse - hoffentlich richtige - Vorstellung davon, was mit Silber machbar ist.

*ein Fleck zeigt sich hier, wohl hat er die Feder aufgesetzt und zu lang gegrübelt, was er noch schreiben könnte. Weiter unten schreibt er dann weiter*

Die Pläne sind im Massstab 1:1 verfasst. Ich hoffe, sie sind nützlich - ich habe nie gelernt, wie eine Vorlage für ein Schmuckstück auszusehen hat. Wenn etwas nicht möglich sein sollte oder Ihr Verbesserungsvorschläge oder Fragen habt, bitte schreibt mir.

*Wieder taucht ein Fleck auf, diesmal kleiner und er schreibt auch direkt daneben weiter*

In Bezug auf die Fassung der Blättersteine - wenn diese Fassung nicht möglich ist, lasst es mich wissen. Vielleicht könnt ihr mir eine Idee zu einer Grobfasung liefern, dann überleg ich mir eine Zierde..

Mit Freundlichen Grüssen

Cyrion Ceylon Sha'Ar

*Auf den weiteren gerollten Pergamentbögen befinden sich diverse Zeichnungen. Unter anderem eine sehr genau gezeichnete silberne Rose.
Die Stielform ist leicht geschwungen, Dornen zeigen sich hier und da - neben der Rose zeigt sich hier ein vergrösserter Abschnitt eines Dorns - der Darstellung nach auch hier an ihrer breitesten Stelle, wo sie in den Stiel übergehen, kleine Edelsteine haltend, wobei die sich rundende äussere Linie des Dorns in enen leichten Schnörkel übergeht, der den Edelstein fässt und umschmeichelt.
Auch die Blätter werden an ihrem dickeren Stielgrund von Edelsteinsplittern verziert. Zwei Blattpaare gehen ohne Stiel von dem Grundblattstiel ab; der Stiel wird am oberen Blattpaar mit einem weiteren direkt anschliessenden Blatt geschlossen. Das Blatt selbst - hier wieder neben der ganzen Pflanze dargestellt und das von oben wie unten - besteht aus Stein, das Silber umschmeichelt dieses an seinen Rändern, stark geriffelt, wie es bei Rosen üblich ist. Eine Silberlinie verläuft mittig als Ader, von der Nebenadern zum Blatt hin abgehen, aber auf dem Stein bald ausdünnen, den Blattrand nicht erreichen.
Die Blüte selbst ist auf einem zweiten Pergament näher dargestellt. Die Blüte ist - anders als bei Wildrosen - gefüllt und geöffnet, aus feingearbeiteten Silber. Auch hier zeigt sich neben der ganzen Blume eine Vergrösserung der Blüte von drei Seiten. Daneben zeigen sich Zeichnungen, wie die Blüte von oben wie von Unten aussieht. Auch zeigt sich auf dieser Seite, wie die ganze Blume von oben betrachtet auszusehen hat. Notizen sind beigefügt, die über Längen, Dicken, Breiten und dergleichen Bescheid geben.*
Thancred

Beitrag von Thancred »

*msinnend betrachtete der alte Zausel die Schriftrolle und hatte wie einen Fächer um sich in der Schreibstube die Handzeichnungen auf dem Tische ausgebreitet;

Mit Gefurchter Stirn betrachtete er erst die Zeichnungen und fertigte dann eigne detaillierte Entwürfe an von einem Stabartig und an Richtbank und Amboss recht rustikal geschmiedetem Stengel der gerade durch diese Derbheit gewann,.. von fein gearbeiteten Dornen die er mittels Säure
geschwärzt darstellete um den Tautropfen des saphirnen Schimmers daran noch mehr gewinnen zu lassen bis hin zu einzelnen Studien der Blütenblätter
und einer Schematisierten Zeichnung wie diese sich zum Blütenkelche fügen würden., dann aber , geriet der Fluss der Arbeit ins Stocken

Er nahm die Leere zur Hand und nahm ein,... zwei, ja dreimal Maß
zum Schluss gar mit dem Maßzirkel
Ein erstauntes Brummen drang aus der Brust des Zausels

eine Rose ja,.. davon hatt Cyrion wohl gesprochen. Aber in machem übertrieb ers wohl, in Silber getrieben mags wohl angehen die Blätter zu formen, doch aus einem Smaragde oder auch nur einem Turmalin 2 Blattstengel zu machen so viele und vor allem so grosse Edelsteine ,... wollte Cyrion ein halbes Herzogtum dafür ausgeben?

Dass er den halben wert Varunas für dies Geschenk ausgeben konnte.. den Eindruck hatte er nicht gemacht, aber gut er wollts versuchen, wohl einer aufgabe sich nicht zu stellen das war höchst Cirmiaslästerlich, doch sollt der junge recke wohl wissen was er da sich ersann. So zog er einen Bogen feines Bütten heran und tauchte die Feder in die Tusche, und einige zeit ist neben dem Prasseln des Feues auch das Kratzen des Kiels und ein gelegentlichen gebrummtes Mmh hmmaus der Stube zu vernehmen.

Brummend las er leis zum Abschluss die Zeilen, eh er jene dem Boten übergab*

Jener üerbrachte schliesslich am folgenden tage folgende Zeilen:

" IM Zeichen des Bären grüss ich Euch Cyrion,

wohl hab ich die lederne Hülse erhalten und für einen ders nit alle Tag macht sein Eure Zeichnungen recht gut gelungn, im Zweifel könnt als Illustrator Ihr Euch wohl einen Namen machen.

Und doch bezweifle ich dass sogar eine Jahrelange Stelle als Hofillustrator Euch die Summe brächte die ein einziges der von euch gewünschten
Blätter verschänge so sie aus reinem Gemenstein geschliffen sein sollen wie auf eurer Zeichnung.

So bräuchte man für jedes oder doch wenn alles gut ginge und nicht Einer reisse beim Spalten oder Schleifen Smaragde und Turmaline von Taubeneigrösse,.. ihr seid euch über die Seltenheit und Kosten solcher Gemmen wohl bewusst?
Dass ihr pro Blatt einige Hundert Kronen einplant ging aus unsrem gespräch im Kontor nit hervor, und so frag ich bei euch lieber nach ob ihr
für jenes werk 1000-2000 Kronen an Materialkosten eingeplant habt,

oder selbst im Besitz edlen Gemmen dieser Art seid oder jene aus dem Horte eines Drachen bekommen könnt. So ihr solches bewerkstelligen könnt gebt mir Nachricht, oder bestätigt die Summe dass ich auf dem festlande nach solch großen Edelsteinen suchen lasse, was aber nit heisse dass die Suche genug Steine ergebe.

Cirmias segen über euch Cyrion und eine baldige Genesung

Thancred
Cyrion Sha´Ar

Beitrag von Cyrion Sha´Ar »

Mutter zum Grusse Thancred,

Ich bin inzwischen von der Grippe gesundet, der Mutter sei dank. Diese Grippe war doch für viele ein Ärgernis, aber nun ist es ja überstanden. Vielen Dank hier für Eurer Mitgefühl.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns diesbezüglich zusammen setzen könnten, das wir beraten könnten, wir wir die Preise in bezahlbare Werte setzen.
Ich gedenke die Adern oder auch jede zweite Ader doch durch zu ziehen, doch müsste ich wissen, wie breit sie im H-Schnitt dann sein müssten, das der grüne Edel - oder Halb-edelstein sicher gefasst ist und das Blatt Stabilität hat.
Die Schwierigkeit liegt ja darin, es a) bezahlbar und b) Elegant wirken zu lassen ohne das die Steinplättchen heraus fallen oder das Silbergitter sich dann zu leicht verbiegen kann.
Je weniger Steinplatten verwendet werden, desto besser - nicht nur wegen der Eleganz, auch weil das Blatt dann stabiler wird. Ich denke nicht, das ich mehrere Taubenei-grosse Edel- oder auch nur Halbedelsteine finden werde oder auch nur einen Trupp Drachenjäger angagieren kann. Wie oft kommt es immerhin vor, das man mehrere Steine dieser Grösse findet und diese dann auch noch vom Grün der gleichen Farbe sind?
Grüne Edel- oder Halbedelsteine kann ich wohl besorgen, die Frage ist nur, in welcher Grösse dann.

Nun ja es wäre schön, sich zusammen zu setzen und zu sehen, was wir gemeinsam erreichen können. Nennt mir einen Termin, der Euch recht ist und ich werde da sein.

4000 Kronen sind doch eine Summe, die mich doch zugegebener Massen haben japsen lassen.

Vielleicht lassen sich doch noch ein paar Nullen entfernen.

Mutters Segen mit Euch,

Cyrion Ceylon Sha'Ar

(OOC: Kann mal ein Staffi bitte diesen Thread hier ins RP-Forum packen? Das wird dann zum RP-Thread rund um das Schmuckstück. Vielen dank. ^^)
Cyrion Sha´Ar

Beitrag von Cyrion Sha´Ar »

Klappernt fiel der Arm herab, zersplittert direkt am Schultergelenk, welches nach einem moment sich von den letzten Resten an verdorrten Sehnen trennte und mit einem trockenen Klack! auf den Boden fiel und davon kugelte. Das Schwert, das jene Knochenhand gehalten hatte, schlitterte noch etwas über den Boden und blieb dann im Dreck liegen.
Schwer keuchte der Mann, kämpfte er doch schon seit geraumer Zeit hier gegen allerlei Wesen, auf der steten Suche nach Schätzen, genau genommen Grünem Edel- oder Halbedelgestein, welches sie vielleicht mit sich führen mochten oder versteckt irgendwo aufbewahrten. Die vermoderten Leichen und vertrockneten Skelette - Überreste von ehemaligen Bewohnern der Höhlen oder auch glücklosen Kriegern, die hier verblieben waren, mochten ebenfalls Schätze mit sich führen, welche einiges an Wert hatten. Schätze, die sie auf der Suche nach Reichtum gefunden hatten, es aber nie hatten heraustragen können. Schätze, die jene Kreaturen, ob Orks oder Trolle, Rattenmenschen oder andere, hier fanden oder aus dem Fels schürften.
Was immer sie hatten, er würde es finden, er brauchte es - denn jenes Geschenk, jenes Juwel für Leah würde kostspielig sein und er erhoffte, wenigstens das grüne Edelgestein selbst aufbringen zu können. Die paar Steine, die er gefunden hatte, waren klein - doch würden sie vielleicht für die kleineren Plättchen gross genug sein, oder ihren Platz in den Dornen finden...
Vielleicht würde er Glück haben. Ein paar grössere Steine - mehr brauchte er nicht...
Wieder biss er die Zähne zusammen, als das Skelett ihm den Schild über den Kopf ziehen wollte und hob den eigenen Schild hoch, dabei geschmeidig sich auf ein Bein herabkauernd, während er das andere im Schwung herumzog und gegen die harten Knochen donnern liess.
Er hatte Glück, das Skelett verlor sein Momentum, verlor seine Balance. Fiel klappernd zu Boden und hatte Schwierigkeiten, sich wieder auf zu richten, fehlte ihm doch ein Arm und war der andere durch den Schild etwas behindert.
Das Lächeln auf Cyrions Zügen wurde scharf, als er sich mit einem Satz nach hinten in Sicherheit brachte und dann wieder heran stürmte, dem klapprigen Wesen mit der Silberaxt den Schädel zu spalten. Aye, er würde die Steine zusammen bekommen! und wenn er tausende von Edelsteinen sammeln musste, nur um sie gegen grössere Smaragde einzustauschen... Er würde es schaffen!
Cyrion Sha´Ar

Beitrag von Cyrion Sha´Ar »

Es hatte lange gedauert... aber er hatte es letztlich doch noch geschafft... Edelsteine so viele... Einige davon hatte er gegen grössere getauscht. Einen grossen Stein sogar bei einem der Dämonen gefunden, die er für den Mundschatz jagen musste. Steine, die er zu Thancred brachte.

Thancred war lange Zeit nicht in Gerimor gewesen. Die Heisse Sonne von Menek'Ur hatte ihn braun gebrannt. Und von dort hatte er ebenfalls Smaragde mitgebracht... Steine von der Grösse, wie er sie brauchte für jenes Juwel. Steine für die Cyrion mit seinem kleinen gesammelten Schatz an verschiedenen Edelsteinen bezahlte. Edelsteine... Silberschmuck, den er fand. Es hatte lange gedauert, bis für jene Steine aufgekommen war.
Aber nun waren sie bezahlt. Er konnte diese aus seinem Sinn streichen. Das einzige, was nun noch kam, war die Arbeit an dem Schmuckstück und das Silber...
Er hoffte, das Thancred in Anbetracht des Krieges, von dem noch keiner so recht wusste, ob er nun pausiert oder beendet war, die Zeit finden würde, es fertig zu stellen.
Gespräche mit Thancred liessen ihn wissen, das dieses Schmuckstück nicht mehr lange brauchte - gegeben, er konnte erfolgreich die Steine spalten. Gegeben, es kamen keine neuen Auftrage von der Armee rein.
Erleichterung erfüllte ihn ob dieser Worte. Das einzige, was er jetzt nur noch tun musste, war warten.
Thancred

Beitrag von Thancred »

Lange Zeit war er durch die Abbaugebiete des Festlandes und der Reichsbaronien gereist,..Hatte Handel getrieben und mit dem schnellen Holk Kapitän Störrenbrandts so manchen Hafen besucht.

Sogar in ferne Kalifate im Süden wo Hitze die Luft flirren liess und der steppenboden Turmaline birgt, hatte er sich mit einer Eselskaravane begeben, die die Leute dort wie Maulwürfe in langen, unterirdischen Gängen suchen, die sie in den harten Boden graben, nur die "Maulwurfshügel" verrieten wo ein Eingang zu solch einer unterirdischen Siedlung war. In zähem Verhandeln und Tausch gegen Werkzeuge und Dörrfleischgelang es dem Zausel den Einen oder Andren grossen Kristall zu ergattern und mit jenen Gemmen die Cyrion ihm sandte konnte er sich endlich ans Werk machen.

Mit etlichen gut gefüllten Beuteln aber auch mit einem vielleicht sogar noch grösseren Schatz an neuem Wissen begab er sich wieder auf ein Schiff das Sichtung Gerimor ablegte, und Ayolos was wohlgesonnen
und bliss die segel stramm so dass die Karacke mit viel Leeneigung
doch flink wie ein Delfin gen Gerimors Häfen flog.
Schon an Bord begann er die Steine zu sortieren, im Geistigen Auge an dem silbernen Stamm der in einer truhe sicher im vorderen Lager ruhte,
einen Platz für jedes der Blätter zu wählen, die aus den Gemmen entstehen sollten.

Zurück in seiner Werkstatt spaltete er mit diamantenem Werkzeug die harten Blätter aus grünem Stein, mit viel Wasser und unendlicher Geduld, grub sich die Schleifscheibe in das Material, schuf aus spröden Bruchkanten feucht-glänzenden Schimmer
liess aus kaltem scharfem Stein runde, wohltuhend kühle Erinnerung an das Leben entstehen.
Gravurmeissel Aalen und Feilen hauchten in langen nächtlichen Stunden die Mannigfalt von Blattadern und ziselierten Knospen in die edlen Steine
formten Gezackt die Ränder der Rosenblätter und mit feinem Draht aus Silber gezogen und vielfach verzwirbelt wuchs am Stiel der Blume schlisslich Blattrispe um Blattrispe,.. sprossen Onyxene Dornen, aus dem Silber des Stieles, und einen Funken aus Amethyst beschützend wölben jene sich aus silbernem Grund,.. langsam fügt er Blatt um Blatt, fein getrieben aus dem reinsten Silber schliesslich die Blüte zusammen,
zuerst rollt er einige Bleche zum Blütenherz,.. mit kleinen Zangen und über Walzen wölbt er die Ränder knospenartig sich öffnend, und fügt dieses Herz umhüllend, eine volle, aus etlichen weiteren Blättern bestehende Blüte zusammen Stück für Stück, Blatt für Baltt.
Nach dem Vorbild der Rosenblüten die er zu diesem Zwecke genau studiert hat. Welch grosse Schönheit doch in einer solchen Blüte ruht.
Geschaffen aus sich selbst und Eluiv´s Güte, und wie schweisstreibend doch ist es,.. versucht der Mensch einer einzigen
davon auch nur nahe zu kommen.
Zuletzt geändert von Thancred am Sonntag 28. Juni 2009, 13:37, insgesamt 2-mal geändert.
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