Gerimor-Kurier, Ausgabe 5

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Ira Lisarias
Beiträge: 5
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Gerimor-Kurier, Ausgabe 5

Beitrag von Ira Lisarias »

Der neuste Kurier hängt genau an den gleichen Orten wie der alte, das sind: Die Tür der Taverne von Adoran, die Tür der freien Herberge zu Bajard sowie die Kutsche zu Adoran.

Gerimor-Kurier, Ausgabe 5

Helden sind selten.

Tosender Jubel liegt auf den Straßen der Stadt Rahal kleine Mädchen streuen hastig Blumen über das dunkle Pflaster als auch schon ihr aller Held in Sichtweite kommt, ihr Retter und Erlöser. Der Mann mit dem starken Willen in den dunkelsten Stunden der Stadt. Kimroth Grünfels. So grausam und vernichtend die Pest hier tobte, so entschieden hat er sie bekämpft. Dem gezeichneten Mann sieht man die grausmen Tage die hinter ihm liegen leicht an. Auch er musste Opfer bringen, wie er uns, der Mann mit dem großen Herz seufzend berichtete. Er beklagt Madayora, seine liebste. Immer, naja, zumindest fast immer war sie ihm treu. Sie stand ihm zur Seite bei seinen Tätigkeiten der proaktiven Umverteilung vom Wohlstand.

Hier in diesen schmalen Gassen, welche so liebevoll mit Katzenfresken die ihre Tatzen lecken geschmückt sind spielten sich gar grausige Szenen ab. Die Angst kursierte, die Panik griff um sich, aber Kimroth, auch genannt 'Grüni' blieb ruhig und befreite die Straßen der Stadt.Wir haben ihm dazu einige kurze Fragen gestellt:

Kurier(Ku):Was ist ihr Erfolgsrezept?
Kimroth (Kim):Täglich Bier mit 3 Eiern und Zucker vermischt zum Frühstück und ..

Ku: Das meinten wir nicht, gegen die Pest, was war da ihre Lösung zum Erfolg?
Kim: Wir sind durch die Straßen gerannt und jeder der nicht schnell genug vor uns weglaufen konnte, den haben wir auf den Scheiterhaufen geschmissen, sind schwach die Kranken, nicht?

Ku: Haben sie sich das ganz allein ausgedacht?
Kim: Nein, ich habe mich von Nevyn Silberhand inspirieren lassen, er macht auch immer irgendwie solche Feuerhäufchen.

Ku: Betrauern sie den Tod ihrer geliebten Madayora?
Kim: Wer?

Ku: Wie wäre es dann mit einigen abschließenden Worten an unsere Leserschaft?
Kim: Wenn ihr schön, weiblich und öhmmm (er kratzt sich an der Wampe) willig seid, kommt doch in meiner Kneipe vorbei! Die erste Flasche Rum ist gratis!

Wir danken für das Gespräch!


Information:

Ritter! Das wohl ekelerregendste was die Gesellschaft je an Heuchelei und Dekadenz hervorgebracht hat. Selbstgefällig, Arrogant, Eitel und Überflüssig meinen Sie? Ja! Und nun haben wir das effektive Gegenmittel. Kaufen sie noch heute bei Liliana van Drachenfels hochwirksame, lähmende, alles verkrüppelnde Gifte und tränken sie die Qualitätsbolzen aus dem Hause Lemar damit! - Bolzen 5 Gold je Geschoss, Gift, 10 Kronen je Fass. - Weidmanns Heil!


Tragödie

Der marode Personenkult, um den selbstverliebten Hausherren einer deutlich überdimensionierten Hundehütte, Khazkal Deslon, gerät ins wanken. Das heißt nicht das jemand seine Statue, welche er in einem Gebetsschrein platzierte, umgeschubst hätte, nein. Seine Mannen laufen vor seiner Peitsche weg statt sie zu lieben. Sie begehren auf und desertieren. Der grausige Tyrann der auf seiner Burg verweilt um Gift, Galle und Essensreste zu spucken hetzte nun seine restlichen Sklaven in die Welt hinaus um die flüchtigen zu stellen. So fand sich kürzlich das erste Opfer. Eine wunderschöne Blutjunge Maid in der Rüste der Eisenwart traf in Bajard ihren Schlächter.

Alexyos, ein Krieger aus Muskeln und Stahl. Was seine Rüstung durchdringt prallt an seiner Haut ab. Er führt 3 Waffen auf einmal mit der unbändigen Kraft eines Titanen und ist so sensibel wie ein Felsmassiv. Niemand hat ihn je bezwungen und all jene die es versuchten ereilte ein ähnliches Schicksal. Als jämmerliche Häufchen, Reste ihrer selbst fristen sie, Gulasch gleich, recht klein und gewürfelt ihr da sein als Futter der Käfer. So fand auch die Namenlose Perle der Eisenwart ihr grausiges Ende, in der Mitte geteilt.

Seither dringt von der Eisenwart her nicht das Rasseln von Säbeln, mehr den je das Geklapper von Zähnen über die Insel der Tühren. Eben jene berichten von ihren Beobachtungen das die Männer und Frauen in dunkelblau-schwarz ihre Köpfe zittrig in den Sand steckten so sich auch nur ein Rascheln im Gebüsch erahnen lies.


Kurzmeldung:

Mariella von Dragenfurt hat sich der Tugend des Mitleids besonnen und gab ihre Verlobung mit dem einäugigen Gnom des Hasses, Arenvir van Tilianas bekannt.

Für den Kurier: Nicolas
Kimroth Gruenfels
Beiträge: 951
Registriert: Freitag 11. Januar 2008, 21:57

Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Man hört ihn - dieser Nacht - in der Taverne sitzend über seinem Bier mit Eiern und Zucker sitzen und lauthals lachen.
Er lacht ziemlich lange und unangenehm schrill.
Anschließend lässt er einige Todesanzeigen verfassen - oder vielmehr, er tat so als ließe er sie in seiner grenzenlosen Wichtigkeit verfassen und tat es dann doch lieber selbst...
Zuerst war die von madayana dran.
Mariella von Dornwald

Beitrag von Mariella von Dornwald »

Grübelnd fuhr die junge Adelige sich mit der Fingerspitze über den Naserücken. Es war die letzte Kurzmeldung, die sie irritierte. Sehr irritierte. Nicht, dass es falsch war, nein, das nun wirklich nicht. Viel interessanter war die Frage: Woher wusste der Schmierfink davon? Die offiziellen Benachrichtigungen für die Adelshäuser waren genauso noch bei den Schreibern in Arbeit, wie die Aushänge, die Adorans Bürger informieren sollten.

Bisher war die offizielle Verlobung also nur einem kleinen Kreis, nämlich ihren Gästen bekannt. Nun ja, vermutlich hatte der Möchtegernkurier jemanden belauscht... anders war es jedenfalls nicht zu erklären.

Am Ende jedoch hob sie die schmalen Schultern eine Spur an, bloß um sie im nächsten Moment wieder sacken zu lassen. Es war unwichtig. Das Exemplar des Schmutzblattes landete in den Akten und war schon bald wieder vergessen.
Alexyos Rachus
Beiträge: 0
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41

Beitrag von Alexyos Rachus »

*Mit Sebastian in Bajard angekommen macht ihn eine Person, die ihn beim Namen kennt, auf die neue Ausgabe aufmerksam und meint, sie würde ihn sicherlich interessieren. Geduldlos wie er ist, überfliegt er zunächst die Zeilen, als es interessant wird kehrt er jedoch einige Passagen zurück und beginnt ab nun aufmerksam zu lesen. Eine nachdenklicke Mimik formt sich. Ohne zu Sebastian zu sehen, spricht er...*

Amüsant, nicht? Der Part, welcher die Eisenwart betrifft, ist ausnahmsweise wahrheitsgetreu. Doch diese Lobgesänge auf meine kriegerischen Eigenschaften könnten meinen Ruf in den Schmutz ziehen; kein sinnloser Schlächter bin ich. Wer der Verfasser dieses Schreibens sein mag? Wohl ein Narr mit Witz. Lass uns weiter reiten.
Zuletzt geändert von Alexyos Rachus am Mittwoch 24. Juni 2009, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Rowan
Beiträge: 58
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Rowan »

Mit erhobener Braue liest sie das Käseblatt. Dann meint sie trocken:

Ich glaube die Thyren brauchen entweder eine Brille oder einen besseren Beobachter, seit wann stecken unsere Köpfe im Sand, das ruiniert die Frisur. Ich kann mich nicht erinnern, das der Burgherr mir mal vor die Schuhe gekotzt hat in unserer schönen Hundehütte. Und nein, was ist er gut weggekommen. Tyrann Deslon, fantastisch. *grinst* Und Hofhund Rowan.

Alexyos, der Schlächter..... . *sie schmunzelt* Das wird schon einen Grund gehabt haben.

*Schulterzucken*

Schade ums Papier.... .
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Arenvir von Goldenfall

Beitrag von Arenvir von Goldenfall »

"Offensichtlich hatte ich mich nicht KLAR GENUG AUSGEDRÜCKT!" fauchte der Offizier, der den Besuch bei Ira (der recht eindeutig formuliert ausgefallen war) eigentlich als Abschluss betrachtet hatte.


"Beiße niemals den Wolf mit dem größten Rudel Mädchen!"

Und mit einem donnernden Knall katapultierte der Magus sich aus dem ersten Stock der Kommandantur, um in der Gestalt eines Turmfalken gen Bajard zu fliegen. Da hatte sich jemand deutlich übernommen.
Rafael von Arganta

Beitrag von Rafael von Arganta »

Die Fünfte Ausgabe landete auf dem Stapel Papier, und er lächelte amüsiert.
"Sie werden immer besser." meinte er mit einem Schmunzeln vor sich hin.
Die Ausgabe in der man Darna als 53 .. ? 56 ? tituliert hatte, hatte ihn zu einem herzhaften Lachen veranlasst, und seither hielt er ausschau nach jenem Blatt.
Natürlich nicht um es ernst zu nehmen, doch war es eine Abwechslung zu dem tristen Leben das er im Moment führte. und es brachte ihn zum Schmunzeln.

Einzigst die Verlobung Mariellas ließ ihn die Stirn runzeln.
Hatten sie es nun doch so offen verkündet?
Oder war ihnen der Schreiberling gar näher als man dachte.
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