Gerimor-Kurier, Ausgabe 5
Helden sind selten.
Tosender Jubel liegt auf den Straßen der Stadt Rahal kleine Mädchen streuen hastig Blumen über das dunkle Pflaster als auch schon ihr aller Held in Sichtweite kommt, ihr Retter und Erlöser. Der Mann mit dem starken Willen in den dunkelsten Stunden der Stadt. Kimroth Grünfels. So grausam und vernichtend die Pest hier tobte, so entschieden hat er sie bekämpft. Dem gezeichneten Mann sieht man die grausmen Tage die hinter ihm liegen leicht an. Auch er musste Opfer bringen, wie er uns, der Mann mit dem großen Herz seufzend berichtete. Er beklagt Madayora, seine liebste. Immer, naja, zumindest fast immer war sie ihm treu. Sie stand ihm zur Seite bei seinen Tätigkeiten der proaktiven Umverteilung vom Wohlstand.
Hier in diesen schmalen Gassen, welche so liebevoll mit Katzenfresken die ihre Tatzen lecken geschmückt sind spielten sich gar grausige Szenen ab. Die Angst kursierte, die Panik griff um sich, aber Kimroth, auch genannt 'Grüni' blieb ruhig und befreite die Straßen der Stadt.Wir haben ihm dazu einige kurze Fragen gestellt:
Kurier(Ku):Was ist ihr Erfolgsrezept?
Kimroth (Kim):Täglich Bier mit 3 Eiern und Zucker vermischt zum Frühstück und ..
Ku: Das meinten wir nicht, gegen die Pest, was war da ihre Lösung zum Erfolg?
Kim: Wir sind durch die Straßen gerannt und jeder der nicht schnell genug vor uns weglaufen konnte, den haben wir auf den Scheiterhaufen geschmissen, sind schwach die Kranken, nicht?
Ku: Haben sie sich das ganz allein ausgedacht?
Kim: Nein, ich habe mich von Nevyn Silberhand inspirieren lassen, er macht auch immer irgendwie solche Feuerhäufchen.
Ku: Betrauern sie den Tod ihrer geliebten Madayora?
Kim: Wer?
Ku: Wie wäre es dann mit einigen abschließenden Worten an unsere Leserschaft?
Kim: Wenn ihr schön, weiblich und öhmmm (er kratzt sich an der Wampe) willig seid, kommt doch in meiner Kneipe vorbei! Die erste Flasche Rum ist gratis!
Wir danken für das Gespräch!
Information:
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Tragödie
Der marode Personenkult, um den selbstverliebten Hausherren einer deutlich überdimensionierten Hundehütte, Khazkal Deslon, gerät ins wanken. Das heißt nicht das jemand seine Statue, welche er in einem Gebetsschrein platzierte, umgeschubst hätte, nein. Seine Mannen laufen vor seiner Peitsche weg statt sie zu lieben. Sie begehren auf und desertieren. Der grausige Tyrann der auf seiner Burg verweilt um Gift, Galle und Essensreste zu spucken hetzte nun seine restlichen Sklaven in die Welt hinaus um die flüchtigen zu stellen. So fand sich kürzlich das erste Opfer. Eine wunderschöne Blutjunge Maid in der Rüste der Eisenwart traf in Bajard ihren Schlächter.
Alexyos, ein Krieger aus Muskeln und Stahl. Was seine Rüstung durchdringt prallt an seiner Haut ab. Er führt 3 Waffen auf einmal mit der unbändigen Kraft eines Titanen und ist so sensibel wie ein Felsmassiv. Niemand hat ihn je bezwungen und all jene die es versuchten ereilte ein ähnliches Schicksal. Als jämmerliche Häufchen, Reste ihrer selbst fristen sie, Gulasch gleich, recht klein und gewürfelt ihr da sein als Futter der Käfer. So fand auch die Namenlose Perle der Eisenwart ihr grausiges Ende, in der Mitte geteilt.
Seither dringt von der Eisenwart her nicht das Rasseln von Säbeln, mehr den je das Geklapper von Zähnen über die Insel der Tühren. Eben jene berichten von ihren Beobachtungen das die Männer und Frauen in dunkelblau-schwarz ihre Köpfe zittrig in den Sand steckten so sich auch nur ein Rascheln im Gebüsch erahnen lies.
Kurzmeldung:
Mariella von Dragenfurt hat sich der Tugend des Mitleids besonnen und gab ihre Verlobung mit dem einäugigen Gnom des Hasses, Arenvir van Tilianas bekannt.