... Lang war er nichtmehr hier, nach seiner Verbannung und dem entzug seines Ranges. Lange lebte er im Untergrund, doch nunw art es an der Zeit zurückzukommen und sich an jenen zu Rächen die die Ahnen verrieten, so zumindest in seinen Augen. Vieles hat sich verändert auf dem Land der Thyren, die Hirnahs waren weg und die wenigen verbliebenen von ihnen haben sich den Bunjams angeschlossen.. Verräter so in seinen Augen was er auch Kanubio und Hamingja ins Gesicht sagte. Er drohte ihnen ebenfalls an,d ass sein nächstes Auftreten wohl nicht so friedlich sein wird wie das Heutige.
Wahrlich.. er hätte Jarl werden sollen und nicht Burkhard. Burkhard war zu dämlich einen Clan zu frühren und hatte sich lieber mit Trystjarn dem jarl der Bunjam beraten anstatt auf seinen Ridder zu hören. Und? was ist nun? Die Hinrahs sind weg... Wäre Spjall jarl, währe höchstens die Bunjams von dem Erdboden verschlungen und die Hinrahs im neuen Glanze, so sah er es zumindest.
Der getretene Wolf ist zurück
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Spjall Hinrah
Verloren.. alles was er eins besaß hat er Verloren.. erst seine Mah, dann seinen Dah und die Heimat. In der neuen Heimat sein Weib, seinen Titel seine Ehre seinen Clanm sogar sein Rudel verlor er. Und was war geblieben? Nichts, nur ein Riesiger scherbenhaufen.
Nacht für Nacht saß er an seinem Feuer und überlegte die nächsten Schritte und mit der Zeit wurde im Klar, egalw as er machen würde, niemals würde nach Anundraf einziehen und seine Ahnen wiedersehen. Er begann einzusehen wie groß der Scheißhaufen war den er anstellte und sah dann neben sich zu den Artefakten die er besaß. Falks Kette, die goldene Axt welche ein relikt aus der Zeit war, als Werwölfe das land durchstreiften. Der Kilt mit den ersten Clansfarben. Er wusste zudem dass er nichtmehr viel zeit hatte bis er derjenige war der Tod auf dem Boden lag also was tun? Die letzte Chance die er hatte, war zu seinem Rudel zurückzukehren und sein Schuld einzugestehen und die Relikte der alten Zeit als Ehrenzeichen abzugeben.
Am abend kraulte er vielleicht zum letzten male kurz seinen Falken Myrlin, und brach dann nach Wulfgard auf. Dort angekommen wurden ihm die Tore von der jungen Thyrin Adisla geöffnet welche annahm er sei ein neuer.. wie Naiv und gutmütig sie doch war, aber sie brachte ihm sein Ziel näher. Als er die Große Halle betrat, zückten alle sofort ihre Waffen, bereit ihn sofort zu töten oder es zumindest zu versuchen. Aber er Ignorierte sie und ging auf Trystjarn dem Jarl zu als jener es ihm erlaubte.
Vor ihm ging er auf die Knie und senkte das haupt als Zeichen der Unterwerfung, Wie ein Wolf vor dem Alphatier um nicht getötet zu werden. Er überreichte ihm die Kette die Falk einst trug, die Goldene Axt hatte er bereits früher am tag Kanubio überreicht und seinen Zwist mit ihm beendet.
Plötzlich trat Systra herein, sichtlich erbost darüber dass Spjall es wagte die halle zu Betreten und nach einigen Gesprächen sagte sie, die Einzigste Möglichkeit nach Anudnraf einzuziehen war ein kampf auf leben und Tod, ein Kampf vor den Ahnen. Sollte er gewinnen sei seine Taten gebüßt und vergeben, sollte er Verlieren wird er Sterben durch die Hand seines Kontrahenten jedoch hätte er Ehre bewiesen und es sei den Ahnen überlassen was nach dem Tod käme.
Er stimmte dem Kampf zu und sein Kontrahent war Asleif.
Einen Augenblick später bildeten die Thyren einen Kreis vor Wulfgard, in welchem nunS pjall und Asleif standen, ohne Rüstung nur Kilt und ihre Waffe hatten sie. Der Kampf um Leben und Tod begann......
Nacht für Nacht saß er an seinem Feuer und überlegte die nächsten Schritte und mit der Zeit wurde im Klar, egalw as er machen würde, niemals würde nach Anundraf einziehen und seine Ahnen wiedersehen. Er begann einzusehen wie groß der Scheißhaufen war den er anstellte und sah dann neben sich zu den Artefakten die er besaß. Falks Kette, die goldene Axt welche ein relikt aus der Zeit war, als Werwölfe das land durchstreiften. Der Kilt mit den ersten Clansfarben. Er wusste zudem dass er nichtmehr viel zeit hatte bis er derjenige war der Tod auf dem Boden lag also was tun? Die letzte Chance die er hatte, war zu seinem Rudel zurückzukehren und sein Schuld einzugestehen und die Relikte der alten Zeit als Ehrenzeichen abzugeben.
Am abend kraulte er vielleicht zum letzten male kurz seinen Falken Myrlin, und brach dann nach Wulfgard auf. Dort angekommen wurden ihm die Tore von der jungen Thyrin Adisla geöffnet welche annahm er sei ein neuer.. wie Naiv und gutmütig sie doch war, aber sie brachte ihm sein Ziel näher. Als er die Große Halle betrat, zückten alle sofort ihre Waffen, bereit ihn sofort zu töten oder es zumindest zu versuchen. Aber er Ignorierte sie und ging auf Trystjarn dem Jarl zu als jener es ihm erlaubte.
Vor ihm ging er auf die Knie und senkte das haupt als Zeichen der Unterwerfung, Wie ein Wolf vor dem Alphatier um nicht getötet zu werden. Er überreichte ihm die Kette die Falk einst trug, die Goldene Axt hatte er bereits früher am tag Kanubio überreicht und seinen Zwist mit ihm beendet.
Plötzlich trat Systra herein, sichtlich erbost darüber dass Spjall es wagte die halle zu Betreten und nach einigen Gesprächen sagte sie, die Einzigste Möglichkeit nach Anudnraf einzuziehen war ein kampf auf leben und Tod, ein Kampf vor den Ahnen. Sollte er gewinnen sei seine Taten gebüßt und vergeben, sollte er Verlieren wird er Sterben durch die Hand seines Kontrahenten jedoch hätte er Ehre bewiesen und es sei den Ahnen überlassen was nach dem Tod käme.
Er stimmte dem Kampf zu und sein Kontrahent war Asleif.
Einen Augenblick später bildeten die Thyren einen Kreis vor Wulfgard, in welchem nunS pjall und Asleif standen, ohne Rüstung nur Kilt und ihre Waffe hatten sie. Der Kampf um Leben und Tod begann......
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Kanubio Bunjam
Als er mit ihm am Tor von Wulfard sprach, wäre es Kanubio nie in den Sinn gekommen, dass der Thyre vor ihm wenige Stunden später tot am Scheiterhaufen liegen würde. Zwar hielt Spjall sich in jenen Momenten noch für den Jarl der Hinrah - ein Zeichen dafür, dass er doch verwirrt war? - dennoch war er ganz anders, versöhnlich und entschuldigte sich bei Kanubio für seine Beleidigungen.
War Spjall zur Einsicht gekommen oder plante er neue Bösartigkeiten? Kanubio wusste es in dem Moment nicht, doch berührten ihn die Worte Spjalls auf eine Weise, wie er sie lange nicht mehr verspürt hatte.
Runa hätte Spjall die Augen geöffnet ... in seinen Augen hätte sich Kanubio als Thyre bewiesen ... er hätte auch nichts mehr dagegen, dass Kanubio Welpen mit einer Thyrin hätte ...
Spjall bot ihm die goldene Axt an, als Erinnerung an gute Zeiten, in denen sie Seite an Seite gekämpft hatten. Kanubio nahm sie und die Entschuldigung an, fragte ihn, ob er ins Rudel zurückkehren würde.
Der Thyre, einst Ridder, jetzt so schien es verwirrt, sah dennoch deutlich, welche Stelle er im Rudel einnehmen würde, käme er wieder: "Selbst wenn mey der Clan aufnehmen würde, wär mey dennoch der Ausgestoßene."
Als Spjall unter dem Druck der hinzugekommenen Thyren das Weite suchte, sah ihm Kanubio nachdenklich und tief berührt nach. In jenen Augenblicken hoffte er, dass Spjall den Weg ins Rudel zurück finden würde, doch der wählte einen anderen.
War Spjall zur Einsicht gekommen oder plante er neue Bösartigkeiten? Kanubio wusste es in dem Moment nicht, doch berührten ihn die Worte Spjalls auf eine Weise, wie er sie lange nicht mehr verspürt hatte.
Runa hätte Spjall die Augen geöffnet ... in seinen Augen hätte sich Kanubio als Thyre bewiesen ... er hätte auch nichts mehr dagegen, dass Kanubio Welpen mit einer Thyrin hätte ...
Spjall bot ihm die goldene Axt an, als Erinnerung an gute Zeiten, in denen sie Seite an Seite gekämpft hatten. Kanubio nahm sie und die Entschuldigung an, fragte ihn, ob er ins Rudel zurückkehren würde.
Der Thyre, einst Ridder, jetzt so schien es verwirrt, sah dennoch deutlich, welche Stelle er im Rudel einnehmen würde, käme er wieder: "Selbst wenn mey der Clan aufnehmen würde, wär mey dennoch der Ausgestoßene."
Als Spjall unter dem Druck der hinzugekommenen Thyren das Weite suchte, sah ihm Kanubio nachdenklich und tief berührt nach. In jenen Augenblicken hoffte er, dass Spjall den Weg ins Rudel zurück finden würde, doch der wählte einen anderen.
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Spjall Hinrah
Hart und Dumpf war der Aufprall doch spürte er keinen Schmerz mehr. Die Ahnen vergaben ihm nicht und somit schenkten sie Asleif die Kraft zu siegen.
Nur wenige Sekunden lag er noch leben da ehe die mächtige Klinge von Asleif ihn durchbohrte und endgültig tötete, doch in diese Sekunden kamen ihn wie Stunden vor.. er sah seine alte Heimat, die vergangenen taten, Die grünen Wiesen seines Dorfes, wie er als Welpe herumtollte. Er sah zurück auf die Zeit mit Luca,Adrian,Darna,Rafael, die Gefährtinnen des Waldes, sein Weyb und alle mit denen er schöne Zeiten erlebt hatte. Während des Aufpralls rutschte der Ring ab den er seit seiner Reise zu den Clans hatte, ein letztes Geschenk seines Dahs. Nun lag dieser Silberne Ring im Blutigen Gras.
Langsam kam das hier und jetzt wieder zurück, er blickte auf zu Asleifs klinge und spürte die Kälte welche jene klinge in seinem Leib hinterlies.
Und als seine Seele langsam seinen Körper verlies, dachte er seinen Dah zu sehen, vor ihm. Das gesicht war getrübt, entteuscht durch das was er getan hatte doch nickte er ihm auch stolz, Stolz darauf dass er die Ehre zeigte um vor den Ahnen zu Kämpfen und schon war er wieder alleine.
Er sah neben sich auf den Boden und sah seinen leib vor sich liegen. Ein sachtes Lächeln auf den Lippen, kein hämisches eher ein friedliches. So ward er Aufgebarrt vor den Toren Grimwoulds.
3 Tage würde er nun hier liegen, Seine seele noch an seinen Körper gebunden bis ihn hoffentlich die raben ebsuchten um die Augen auszupicken erst dann würde ihm der Weg nach Anundraf gezeigt werden, wo er sich vor den Ahnen für seine Taten verantworten muss um vielleicht dochnoch ein Ahne zu werden.
Und so hielt er Wacht, der einstige Ridder der Hinrah. Leise spricht er ein letztes Gedicht welches vom Wind weitergetragen wird und der ein oder andere der genau Hinhört, wird es vielleicht ganz leise vernehmen.
Nun hat zuletzt mein Glück mich verlassen
- ich wußte es wohl, daß einst es geschieht:
Lang war ich unüberwunden im Kampfe,
Siege errang ich mit Wolfs Gunst.
Er gab mir Waffen, noch härter als Eisen:
Stärke dem Schwertarm, Täuschung als Schild,
Geschick für den Zweikampf, Mut für die Schlacht.
Weisheit der Worte empfing ich vom Hirsch:
Mein Schwert des Verstandes war schneidender noch
als die Pfeile der Feinde - und schärfer der Schliff
meiner Zunge gewetzt, als die Stumpfheit der Gegner.
Unverletzt kam ich, und unverletzt ging ich
aufs Feld des Gefechtes und heil wieder heim.
Doch die Gaben forderst Du wieder, sie waren
Geschenke auf Zeit, geliehen - nicht mein.
Als Du noch mit mir warst, sorgte ich niemals
noch fürchtete ich den heftigsten Kampf:
Nun, da zum ersten und letzten Mal auch
Du gegen mich ziehst, geb ich alles verloren:
Leblos die Glieder, die Zunge gelähmt,
getroffen wie einer, vom Blitze gefällt.
Wie Welle mit trügender Sanftheit ein Boot
erst trägt, dann mit sich reißt ins Verderben,
Wie unsteter Wind den Vogel erst hebt,
dann plötzlich im Stich läßt vorm Sturz aus der Bahn,
so verläßt mich die Kraft nun, ich stehe erstarrt:
Ein Fisch von der Schnur, ein Fuchs aus der Falle
kommt eher noch frei als der, den Du wählst.
Vor Deinem Gesicht verberg´ ich mich nicht,
auch wenn es umschattet vom Dunkel des Sturmes;
Der Tod offenbart, was das Leben verwehrt:
Deine schreckliche Schönheit erschaudernd zu schaun.
Ich falle vor Dir, es durchbohrt mich Dein Blick;
das Glühn deiner Augen, der Glanz deiner Zähne
von dem nur gesehn, der zum Sterben bestimmt.
Dies leuchtet zuletzt mir als Stern, und ich sinke
hinab in dem Dunkel des anderen Auges;
Dein blauer Mantel umfängt mich wie Nacht,
mit der sich nun meine Seele vereint.
(Original © 2004 Michael L. Peters)
Myrlin sein treuer Falke wacht auf den Palisaden Wulfgards bis er den Ring erblickt und jenen im Sturzflug aufnimmt, So fliegt auch sein letzter Begleiter hinfort um die Kunde seines verstorbenen herren zu berichten.
Nur wenige Sekunden lag er noch leben da ehe die mächtige Klinge von Asleif ihn durchbohrte und endgültig tötete, doch in diese Sekunden kamen ihn wie Stunden vor.. er sah seine alte Heimat, die vergangenen taten, Die grünen Wiesen seines Dorfes, wie er als Welpe herumtollte. Er sah zurück auf die Zeit mit Luca,Adrian,Darna,Rafael, die Gefährtinnen des Waldes, sein Weyb und alle mit denen er schöne Zeiten erlebt hatte. Während des Aufpralls rutschte der Ring ab den er seit seiner Reise zu den Clans hatte, ein letztes Geschenk seines Dahs. Nun lag dieser Silberne Ring im Blutigen Gras.
Langsam kam das hier und jetzt wieder zurück, er blickte auf zu Asleifs klinge und spürte die Kälte welche jene klinge in seinem Leib hinterlies.
Und als seine Seele langsam seinen Körper verlies, dachte er seinen Dah zu sehen, vor ihm. Das gesicht war getrübt, entteuscht durch das was er getan hatte doch nickte er ihm auch stolz, Stolz darauf dass er die Ehre zeigte um vor den Ahnen zu Kämpfen und schon war er wieder alleine.
Er sah neben sich auf den Boden und sah seinen leib vor sich liegen. Ein sachtes Lächeln auf den Lippen, kein hämisches eher ein friedliches. So ward er Aufgebarrt vor den Toren Grimwoulds.
3 Tage würde er nun hier liegen, Seine seele noch an seinen Körper gebunden bis ihn hoffentlich die raben ebsuchten um die Augen auszupicken erst dann würde ihm der Weg nach Anundraf gezeigt werden, wo er sich vor den Ahnen für seine Taten verantworten muss um vielleicht dochnoch ein Ahne zu werden.
Und so hielt er Wacht, der einstige Ridder der Hinrah. Leise spricht er ein letztes Gedicht welches vom Wind weitergetragen wird und der ein oder andere der genau Hinhört, wird es vielleicht ganz leise vernehmen.
Nun hat zuletzt mein Glück mich verlassen
- ich wußte es wohl, daß einst es geschieht:
Lang war ich unüberwunden im Kampfe,
Siege errang ich mit Wolfs Gunst.
Er gab mir Waffen, noch härter als Eisen:
Stärke dem Schwertarm, Täuschung als Schild,
Geschick für den Zweikampf, Mut für die Schlacht.
Weisheit der Worte empfing ich vom Hirsch:
Mein Schwert des Verstandes war schneidender noch
als die Pfeile der Feinde - und schärfer der Schliff
meiner Zunge gewetzt, als die Stumpfheit der Gegner.
Unverletzt kam ich, und unverletzt ging ich
aufs Feld des Gefechtes und heil wieder heim.
Doch die Gaben forderst Du wieder, sie waren
Geschenke auf Zeit, geliehen - nicht mein.
Als Du noch mit mir warst, sorgte ich niemals
noch fürchtete ich den heftigsten Kampf:
Nun, da zum ersten und letzten Mal auch
Du gegen mich ziehst, geb ich alles verloren:
Leblos die Glieder, die Zunge gelähmt,
getroffen wie einer, vom Blitze gefällt.
Wie Welle mit trügender Sanftheit ein Boot
erst trägt, dann mit sich reißt ins Verderben,
Wie unsteter Wind den Vogel erst hebt,
dann plötzlich im Stich läßt vorm Sturz aus der Bahn,
so verläßt mich die Kraft nun, ich stehe erstarrt:
Ein Fisch von der Schnur, ein Fuchs aus der Falle
kommt eher noch frei als der, den Du wählst.
Vor Deinem Gesicht verberg´ ich mich nicht,
auch wenn es umschattet vom Dunkel des Sturmes;
Der Tod offenbart, was das Leben verwehrt:
Deine schreckliche Schönheit erschaudernd zu schaun.
Ich falle vor Dir, es durchbohrt mich Dein Blick;
das Glühn deiner Augen, der Glanz deiner Zähne
von dem nur gesehn, der zum Sterben bestimmt.
Dies leuchtet zuletzt mir als Stern, und ich sinke
hinab in dem Dunkel des anderen Auges;
Dein blauer Mantel umfängt mich wie Nacht,
mit der sich nun meine Seele vereint.
(Original © 2004 Michael L. Peters)
Myrlin sein treuer Falke wacht auf den Palisaden Wulfgards bis er den Ring erblickt und jenen im Sturzflug aufnimmt, So fliegt auch sein letzter Begleiter hinfort um die Kunde seines verstorbenen herren zu berichten.
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Runa Bunjam
Sie traute ihren Augen kaum, als Spjall, stolz und doch wiederrum nur noch ein Abklatsch dessen, was er einst gewesen war, vor ihren Toren auftauchte. Ein bitteres Gefühl machte sich in ihr breit, nicht die Wut war es, nein die Enttäuschung darüber, was aus ihm geworden war.
Ein Verräter, ein Ehrloser, ein.. ach ihr fehlten die Worte im ersten Moment. Doch dann sprudelten sie nur so aus ihr heraus, all die angestauten Gefühle in ihr bahnten sich ihren Weg über ihre Lippen. Sie war nicht freundlich zu ihm, nein ganz gewiss nicht. Sie schleuderte ihm all ihre Gedanken entgegen, was sie von ihm hielt und wohin er sich scheren könnte.
Sie nahm den Mund wirklich sehr voll, doch innerlich wusste sie, dass er ihr nichts tun würde. Ja, er konnte es, er hätte die Möglichkeit gehabt, sie anzugreifen und gegen so einen herausragenden Krieger hatte sie kaum eine Chance, das wusste sie und trotzdem, mit jedem Wort wollte sie sein Blut in Wallung bringen, es in ihm kochen lassen, ihn endlich wieder zur Vernunft bringen. Doch die Hoffnung hatte sie schon lange nicht mehr. Zu groß war die Kluft zwischen ihnen geworden in all den Monden, in denen er sich von ihr, vom Clan und vom Rudel ferngehalten hatte.
Sie waren einmal Freunde gewesen, 'dicke' Freunde. Sie hatte in ihm einen großen Brottr gesehen, den sie nie wirklich gehabt hatte. Einen Gefährten, dem man sein Herz öffnen konnte und er würde zu hören, auch wenn er nicht immer verstand, was in ihr vorging. Doch das zählte in dem Moment eher wenig. Jemand, mit dem man Pferde hätte stehlen können, bis ... ja bis seine Gedanken vergiftet worden waren, sie wusste bis heute nicht, wer oder was daran schuld gewesen war.
Ein Jarl wollte er sein, und sie sein Weib... etwas was sie tatsächlich für einen Augenblick stutzig machte, doch tat sie jene ihr zugeflüsterten Worte als Unsinn ab, als dahin Geredetes, was sie einlullen sollte, sie wieder auf seine Seite ziehen sollte.
Mag sein, dass es vor einigen Monden noch gefruchtet hätte, doch heute nicht mehr...
So zog er unverrichteter Dinge ab... und es dauerte nicht lange, als ihn seine Schritte ein weiteres, wie sie später erfuhr, sogar zum dritten Male an diesem Tag bis nach Wulfgard führten.
Sie traute erneut ihren Augen nicht, als dieser Verräter, dieser Ausgestoßene es tatsächlich wagte, die Halle Wulfgards zu betreten.
Völlig anders muteten nun seine Worte an, sie wollte ihm glauben, doch sie konnte es nicht. Entschuldigt hatte er sich, eingesehen, dass er falsch handelte. In ihrem Herzen klangen die Worte so hohl, so fern, so falsch und es tat so weh, ihn so zu sehen, knieend vor ihrem Jarl, um Vergebung bittend, ... doch sollte es anders kommen.
Diesmal traute sie ihren Ohren nicht, als es kurze Zeit später fest stand, dass Alseif und Spjall, jener dem sie zugetan und jener dem sie nicht verzeihen konnte, sich zum Ahnenkampf vor den Toren Wulfgards trafen.
Hin und hergerrissen stand sie nun zusammen mit den anderen Wölfen im Kreis, einen stetigen Takt mit ihrer Axt auf ihren Schild trommelnd, im Einklang der anderen Waffenhiebe der Claner. Immer schneller wurde der Takt, immer lauter die trommelden Schläge, immer heftiger und stärker pumpte ihr Herz das heisse Blut durch ihre Adern. Jeder Schlag der Kontrahenten, jeder Ausweichversuch der sich Umkreisenden, tat ihr in der Seele weh. Insgeheim führte sie ein leises Zwiegespräch zu den Ahnen, natürlich wurde ihr keine verbale Antwort geschenkt, doch als Asleif als Sieger hervorging, wäre sie am Liebsten auf die Knie gesunken, all die Anspannung machte ihren Körper zittern, machte ihn schwach, doch ihr Wille hielt sie auf den Beinen, stolz legte sie den Kopf in den Nacken, ein wölfisches Geheul entrang sich ihrer Kehle, und zusammen mit den anderen Stimmen wurde es um sie herum ruhig, nur der Klang des Heulens ihrer Mitclaner drang noch an ihre Ohren, in denen zusätzlich das Blut rauschte. Die Ahnen hatten ihr Asleif gelassen, sie konnte wieder aufatmen.
Asleif hatte gesiegt, Spjall lag tot am Boden - die Ahnen hatten entschieden. Der Kampf vorbei, ebenso wie das Leben aus Spjalls Adern wich, beruhigte sich der Tumult in ihrem Inneren.
Nun galt es, sich um Asleif zu kümmern, eine Narbe würde ihn sein Lebtag lang begleiten, bis ihn die Ahnen zu sich riefen. Ein Tag, der noch sehr fern sein sollte, so wünschte sie es sich zumindest.
Und Spjall, er wurde gewaschen, angekleidet, aufgebahrt. Ein Scheiterhaufen wurde errichtet und er fand seine letzte Ruhe auf eben jenem. Drei Tage lang sollte er dort noch liegen, drei Tage lang sollte sie an ihm vorbei gehen und jedesmal würde sie nachsehen, ob Rabe sich seiner angenommen hatte. Ihm den Weg nach Anundraf ebnen wollte. Insgeheim wünschte sie es sich, sie wollte ihn gern wieder sehen, eines fernen Tages. Doch sollte ihr das verwehrt bleiben, so würde sie ihn zumindest in ihrem Herzen bewahren, nicht so, wie er starb, nicht so, wie er die letzten Tage seines Lebens verbracht hatte, sondern so, wie sie ihn kennen und lieben lernte, als ihren Freund, als ihren 'Dicken'....
Ein Verräter, ein Ehrloser, ein.. ach ihr fehlten die Worte im ersten Moment. Doch dann sprudelten sie nur so aus ihr heraus, all die angestauten Gefühle in ihr bahnten sich ihren Weg über ihre Lippen. Sie war nicht freundlich zu ihm, nein ganz gewiss nicht. Sie schleuderte ihm all ihre Gedanken entgegen, was sie von ihm hielt und wohin er sich scheren könnte.
Sie nahm den Mund wirklich sehr voll, doch innerlich wusste sie, dass er ihr nichts tun würde. Ja, er konnte es, er hätte die Möglichkeit gehabt, sie anzugreifen und gegen so einen herausragenden Krieger hatte sie kaum eine Chance, das wusste sie und trotzdem, mit jedem Wort wollte sie sein Blut in Wallung bringen, es in ihm kochen lassen, ihn endlich wieder zur Vernunft bringen. Doch die Hoffnung hatte sie schon lange nicht mehr. Zu groß war die Kluft zwischen ihnen geworden in all den Monden, in denen er sich von ihr, vom Clan und vom Rudel ferngehalten hatte.
Sie waren einmal Freunde gewesen, 'dicke' Freunde. Sie hatte in ihm einen großen Brottr gesehen, den sie nie wirklich gehabt hatte. Einen Gefährten, dem man sein Herz öffnen konnte und er würde zu hören, auch wenn er nicht immer verstand, was in ihr vorging. Doch das zählte in dem Moment eher wenig. Jemand, mit dem man Pferde hätte stehlen können, bis ... ja bis seine Gedanken vergiftet worden waren, sie wusste bis heute nicht, wer oder was daran schuld gewesen war.
Ein Jarl wollte er sein, und sie sein Weib... etwas was sie tatsächlich für einen Augenblick stutzig machte, doch tat sie jene ihr zugeflüsterten Worte als Unsinn ab, als dahin Geredetes, was sie einlullen sollte, sie wieder auf seine Seite ziehen sollte.
Mag sein, dass es vor einigen Monden noch gefruchtet hätte, doch heute nicht mehr...
So zog er unverrichteter Dinge ab... und es dauerte nicht lange, als ihn seine Schritte ein weiteres, wie sie später erfuhr, sogar zum dritten Male an diesem Tag bis nach Wulfgard führten.
Sie traute erneut ihren Augen nicht, als dieser Verräter, dieser Ausgestoßene es tatsächlich wagte, die Halle Wulfgards zu betreten.
Völlig anders muteten nun seine Worte an, sie wollte ihm glauben, doch sie konnte es nicht. Entschuldigt hatte er sich, eingesehen, dass er falsch handelte. In ihrem Herzen klangen die Worte so hohl, so fern, so falsch und es tat so weh, ihn so zu sehen, knieend vor ihrem Jarl, um Vergebung bittend, ... doch sollte es anders kommen.
Diesmal traute sie ihren Ohren nicht, als es kurze Zeit später fest stand, dass Alseif und Spjall, jener dem sie zugetan und jener dem sie nicht verzeihen konnte, sich zum Ahnenkampf vor den Toren Wulfgards trafen.
Hin und hergerrissen stand sie nun zusammen mit den anderen Wölfen im Kreis, einen stetigen Takt mit ihrer Axt auf ihren Schild trommelnd, im Einklang der anderen Waffenhiebe der Claner. Immer schneller wurde der Takt, immer lauter die trommelden Schläge, immer heftiger und stärker pumpte ihr Herz das heisse Blut durch ihre Adern. Jeder Schlag der Kontrahenten, jeder Ausweichversuch der sich Umkreisenden, tat ihr in der Seele weh. Insgeheim führte sie ein leises Zwiegespräch zu den Ahnen, natürlich wurde ihr keine verbale Antwort geschenkt, doch als Asleif als Sieger hervorging, wäre sie am Liebsten auf die Knie gesunken, all die Anspannung machte ihren Körper zittern, machte ihn schwach, doch ihr Wille hielt sie auf den Beinen, stolz legte sie den Kopf in den Nacken, ein wölfisches Geheul entrang sich ihrer Kehle, und zusammen mit den anderen Stimmen wurde es um sie herum ruhig, nur der Klang des Heulens ihrer Mitclaner drang noch an ihre Ohren, in denen zusätzlich das Blut rauschte. Die Ahnen hatten ihr Asleif gelassen, sie konnte wieder aufatmen.
Asleif hatte gesiegt, Spjall lag tot am Boden - die Ahnen hatten entschieden. Der Kampf vorbei, ebenso wie das Leben aus Spjalls Adern wich, beruhigte sich der Tumult in ihrem Inneren.
Nun galt es, sich um Asleif zu kümmern, eine Narbe würde ihn sein Lebtag lang begleiten, bis ihn die Ahnen zu sich riefen. Ein Tag, der noch sehr fern sein sollte, so wünschte sie es sich zumindest.
Und Spjall, er wurde gewaschen, angekleidet, aufgebahrt. Ein Scheiterhaufen wurde errichtet und er fand seine letzte Ruhe auf eben jenem. Drei Tage lang sollte er dort noch liegen, drei Tage lang sollte sie an ihm vorbei gehen und jedesmal würde sie nachsehen, ob Rabe sich seiner angenommen hatte. Ihm den Weg nach Anundraf ebnen wollte. Insgeheim wünschte sie es sich, sie wollte ihn gern wieder sehen, eines fernen Tages. Doch sollte ihr das verwehrt bleiben, so würde sie ihn zumindest in ihrem Herzen bewahren, nicht so, wie er starb, nicht so, wie er die letzten Tage seines Lebens verbracht hatte, sondern so, wie sie ihn kennen und lieben lernte, als ihren Freund, als ihren 'Dicken'....
- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Jedes mal wenn es zu einer Konfrontation zwischen Spjall und dem Clan kam, zerriss es ihr fast das Herz. Spjall war ein guter Freund gewesen, noch bevor er sich mit den Bunjams angefreundet und sich ihnen später immer mehr angeschlossen hatte.
Doch nun waren die Bunjams ihre Freunde, Spjall ein Außenseiter, dennoch aber ein guter Freund. Was sollte sie tuen? Sie hoffte der Konflikt würde sich irgendwie friedlich lösen, doch ihre Hoffnungen sollten nicht erfüllt werden.
Als sich Asleif und Spjall im Ring gegenüber standen und alle andern die Kämfenden anfeuerten, schlug sie rhytmisch mit ihrem Speer auf ein Stück Holz ein, andere schlugen mit ihren Waffen auf den Schild. Immer schneller wurde der Rhythmus und immer heftiger der Kampf.
Marye hoffte daß Spjall den Kampf gewinnen würde, ohne Asleif schwer zu verletzen, doch kam es anders. Spjall ging zu Boden und hatte somit den Ahnenkampf verloren.
Anschließend wurde er aufgebahrt, wobei Marye mithalf. Tränen rannen ihr dabei die Wangen herunter, was von den Anderen wohl ehr verständnislos aufgenommen würde. Die Zeit des Trauerns wäre noch nicht gekommen, erklärte man ihr und so versuchte sie ihren Schmerz nicht anmerken zu lassen.
Doch nun waren die Bunjams ihre Freunde, Spjall ein Außenseiter, dennoch aber ein guter Freund. Was sollte sie tuen? Sie hoffte der Konflikt würde sich irgendwie friedlich lösen, doch ihre Hoffnungen sollten nicht erfüllt werden.
Als sich Asleif und Spjall im Ring gegenüber standen und alle andern die Kämfenden anfeuerten, schlug sie rhytmisch mit ihrem Speer auf ein Stück Holz ein, andere schlugen mit ihren Waffen auf den Schild. Immer schneller wurde der Rhythmus und immer heftiger der Kampf.
Marye hoffte daß Spjall den Kampf gewinnen würde, ohne Asleif schwer zu verletzen, doch kam es anders. Spjall ging zu Boden und hatte somit den Ahnenkampf verloren.
Anschließend wurde er aufgebahrt, wobei Marye mithalf. Tränen rannen ihr dabei die Wangen herunter, was von den Anderen wohl ehr verständnislos aufgenommen würde. Die Zeit des Trauerns wäre noch nicht gekommen, erklärte man ihr und so versuchte sie ihren Schmerz nicht anmerken zu lassen.
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
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Liralia Naudron
... es war Abend als Liralia über Lameriast ritt und ihr Luca in die Arme lief, wortkarg wie er seit einiger Zeit zu ihr war, berichtete er ihr bloß eines, "Spjall ist tot". Spjall, dachte Liralia, irgendwoher kennst du diesen Namen, dann dämmerte es ihr, es war eben jener Barbar, mit dem sie gekämpf und hinterher getrunken hatte. Jener der ihr obwohl sie gerade noch Feinde wahren aufhalf und über sie wachte. Irgendwie hatte sie das Gefühl, ihm zumindest eine letzte Ehrung zu erweisen, auch wenn sie ihm vielleicht nichts bedeuten würde. So brachte sie ihr Pferd nah dem Land der Tiefländer zum stehen und schwang sich ab, überschritt die Brücke um sich direkt dahinter, das Schwert ins Gras steckend hinzuknien und ein ruhiges Gebet zu sprechen, überschatten bloß vom Jaulen der Wölfe...
Temora, auch wenn dieser ungläubige Barbar,
der auf den Namen Spjall hört
vielleicht nicht an dich geglaubt hat und
wahrscheinlich auch nie an dich glauben würde
so erhöre doch die Stimme einer deiner Gläubigen,
Schwertmaid und schenke ihm die Ruhe
die er als der einzig ehrenwerte Krieger dieses Barbarenvolkes
verdient haben möge.
Der er Tapferkeit, Ehre und Opferbereitschaft,
so wie Gerechtigkeit aufwies.
Im Kampfe wie auch danach zu seinem Worte stand und zu seinen Taten.
So bitte ich dich Herrin, schenke ihm deinen Segen.
... langsam erhob sie sich aus dem Gras und ein letzter Blick ging die Palisaden entlang,
mit einem schweren Seufzen sich auf den Weg zurück zu ihrem Pferd machend um weiter zu ziehen...
Temora, auch wenn dieser ungläubige Barbar,
der auf den Namen Spjall hört
vielleicht nicht an dich geglaubt hat und
wahrscheinlich auch nie an dich glauben würde
so erhöre doch die Stimme einer deiner Gläubigen,
Schwertmaid und schenke ihm die Ruhe
die er als der einzig ehrenwerte Krieger dieses Barbarenvolkes
verdient haben möge.
Der er Tapferkeit, Ehre und Opferbereitschaft,
so wie Gerechtigkeit aufwies.
Im Kampfe wie auch danach zu seinem Worte stand und zu seinen Taten.
So bitte ich dich Herrin, schenke ihm deinen Segen.
... langsam erhob sie sich aus dem Gras und ein letzter Blick ging die Palisaden entlang,
mit einem schweren Seufzen sich auf den Weg zurück zu ihrem Pferd machend um weiter zu ziehen...