Erste Pläne
Nachdem Lioka und Jakos sich auf das zu beschaffende Kapital und die anschließende Gewinnverteilung geeinigt hatten, verabredete man sich zur Durchsicht der Bauskizzen in der strandnahen Taverne auf Lameriast. Es war schon zu späterer Stunde als Lioka endlich am verabredeten Treffpunkt eintraf. Jakos hatte bereits einen Tisch vorbereiten lassen, auf dem nun neben einem Krug Wein und zwei Gläsern auch allerhand verschiedene Skizzen bereit lagen. Manche davon zeigten einen gar utopischen Bau für mögliche Kriegsschiffe, jedoch mit dem Vermerk 'Ausgesondert'. Wieder andere wiesen auf kleinere Werften hin, vom groben Aufbau, bis zu kleinen, teils schon statisch durchkalkulierten Bauplänen.
Die beiden setzten sich an den Tisch und gingen die verschiedenen Varianten akribisch durch. Ein Kohlestift für Verbesserungsanmerkungen war ständig im Einsatz. Ohne dass sie es wirklich merkten, schritt die Zeit immer weiter voran, wobei die Skizzen jeweils detaillierter wurden und die Ergänzungen oder Abänderungen dem Objekt mehr Sicherheit verliehen. Der Weinkrug, gefüllt mit einem leichten, aromatischen Rotwein aus der nördlichen Region Gerimors, leerte sich rasch und musste nachgefüllt werden, wo Lioka und Jakos sich dermaßen ins Planen verstrickten.
Schnell wurde klar, dass für den eigentlichen Beginn des Werftbaus eine Art Lagerschuppen eingerichtet werden musste. Noch dazu gedachten die beiden Bauherren nicht, sich am anderen Ende der Insel zu befinden, während das Prachtstück von fremder Hand errichtet wurde. Irgendwo wäre auch das Material unterzubringen und nicht alle Geräte könnten ungehindert im Freien verbleiben, der Witterung und dem steten Meereswind ausgesetzt.
Dies zum Anstoß nehmend wurde ein kleines Nebengebäude, an der Südseite der eigentlichen Werft hinzugefügt, dass als erstes errichtet werden sollte. Es war gerade groß genug um zwei Betten, sowie mannigfaltiges Werkzeug und Zubehör, wie Nägel und Keile aufzunehmen. Sie gerieten in eine hitzige Debatte darüber, ob der Gebäudeteil als stabiles Dauerlager oder nur als Provisorium eingerichtet werden sollte. Doch schließlich einigte man sich auf den dauerhaften Zustand. Es wäre nur unnötige Materialverschwendung, das Häuschen vorläufig zu errichten und anschließend wieder abzureissen und könnte auch weiterhin als kleines Notkämmerchen herhalten, wenn man zu später Stunde nicht mehr den Heimweg antreten wolle.
Das Hauptgebäude entpuppte sich schlussendlich als zweistöckiger Holzbau, dabei zugrundegelegt nur die Materialien zu nutzen, die die Insel auch im Überfluss zur Verfügung stellte. Die beiden Stockwerke boten jeweils zur Wasserseite hin Zugriffsmöglichkeiten auf den Rohbau des Schiffes, so dass auch höher gelegene Bauabschnitte ohne Probleme vor Ort und in sicherer Umgebung gefertigt werden konnten. Die umgebenen Bodenflächen waren großzügig genug angelegt um allen möglichen Werkzeugen, vom Hobel über die Axt bis zur voll ausgestatteten Werkbank Platz zu bieten.
Begeistert und auch leicht angeheitert lehnte man sich ein Stück zurück um in Ruhe die Pläne nochmals zu begutachten und sich gegenseitig mit freudiger Erwartung anzustecken.
Schiffsbau und andere Schwierigkeiten
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Jakos Eraldson
Ein Materiallager wird errichtet
Endlich konnte die erste Phase des Baus der Werft in Angriff genommen werden. Dank der Hilfe ihres ersten Geldgebers Perrin Catheres verfügten sie nun über genügend Gold, um eine kleine Fläche Bodens ebnen zu lassen. Dort würde das Lagerhaus, welchen den zum Bau der Werft benötigten Materialien Schutz vor der widrigen Witterung bieten sollte, entstehen.
Lioka und Jakos hatten sich darauf geeinigt, weder Platz noch Material, Zeit oder Geld mit dieser Hütte zu verschwenden. Einfach sollte sie sein und zweckdienlich. Jedoch entschieden sie sich für einen steinernen Sockel, da sie um jeden Preis verhindern wollten, dass ihr Haus und das darin eingelagerte Material von unten drückender Feuchtigkeit ausgesetzt würde. Da das Gebäude zudem für eine längerfristige Benutzung gedacht war, empfanden beide dieses Vorgehen als eine sinnvolle Investition.
Neben dem Bauholz, Nägeln, Werkzeugen und einem kleinen Vorrat an Nahrungsmitteln sollte es überdies Platz für zwei Betten bieten, denn die beiden Bauherren hatten sich darauf geeinigt, den Bauplatz stets im Auge zu behalten. Zu viel hing vom Gelingen des Projekts ab.
Da sie beide gelernte Schreiner und Jakos auch in der Zimmermannskunst bewandert waren, verzichteten sie für den Bau des Schuppens auf die Dienste eines gelernten Baumeisters. Den würden sie bei der eigentlichen Werft noch früh genug brauchen.
Zusammen errechneten sie den Bedarf an Holzbrettern und Steinblöcken und kamen endlich auf eine Menge von knapp 1000 Brettern und etwa 300 Steinblöcken. Das Holz zu beschaffen, würde ihnen keinerlei Sorgen bereiten, da Lameriast weiträumig von Wald bedeckt war. Schließlich war genau dies einer der Gründe gewesen, es ausgerechnet hier zu versuchen, wo das zum Schiffbau hauptsächlich benötigte Material in Hülle und Fülle vorhanden war. Blieb also noch der Stein, doch davon ließen sie sich nicht entmutigen. Sie beide kannten die Mine nahe Neuhaven und würden diese als erste Anlaufstelle nutzen. Sollten sie dort wider Erwarten nicht fündig werden, käme immer noch die Freie Handwerksakademie oder die das Handwerkshaus zu Germimor, zu welchen Jakos bereits erste, grundlegende Verbindungen aufgenommen hatte, infrage. Nicht zu vergessen waren noch die Kosten für die übrigen Materialien, etwa Mörtel, Nägel, Fenstergläser, Scharnieren und was es sonst noch alles an Kleinigkeiten zu kaufen galt, welche sich immerhin auf fast 30 Goldkronen summierten. Da sollte noch einmal einer behaupten, Kleinvieh mache keinen Mist!
Nachdem all diese Pläne gefasst waren, machten sich die beiden sofort daran, sie in die Tat umzusetzen, auf dass das Lagerhaus bald errichtet wäre und dann die eigentliche Arbeit beginnen könne.
Endlich konnte die erste Phase des Baus der Werft in Angriff genommen werden. Dank der Hilfe ihres ersten Geldgebers Perrin Catheres verfügten sie nun über genügend Gold, um eine kleine Fläche Bodens ebnen zu lassen. Dort würde das Lagerhaus, welchen den zum Bau der Werft benötigten Materialien Schutz vor der widrigen Witterung bieten sollte, entstehen.
Lioka und Jakos hatten sich darauf geeinigt, weder Platz noch Material, Zeit oder Geld mit dieser Hütte zu verschwenden. Einfach sollte sie sein und zweckdienlich. Jedoch entschieden sie sich für einen steinernen Sockel, da sie um jeden Preis verhindern wollten, dass ihr Haus und das darin eingelagerte Material von unten drückender Feuchtigkeit ausgesetzt würde. Da das Gebäude zudem für eine längerfristige Benutzung gedacht war, empfanden beide dieses Vorgehen als eine sinnvolle Investition.
Neben dem Bauholz, Nägeln, Werkzeugen und einem kleinen Vorrat an Nahrungsmitteln sollte es überdies Platz für zwei Betten bieten, denn die beiden Bauherren hatten sich darauf geeinigt, den Bauplatz stets im Auge zu behalten. Zu viel hing vom Gelingen des Projekts ab.
Da sie beide gelernte Schreiner und Jakos auch in der Zimmermannskunst bewandert waren, verzichteten sie für den Bau des Schuppens auf die Dienste eines gelernten Baumeisters. Den würden sie bei der eigentlichen Werft noch früh genug brauchen.
Zusammen errechneten sie den Bedarf an Holzbrettern und Steinblöcken und kamen endlich auf eine Menge von knapp 1000 Brettern und etwa 300 Steinblöcken. Das Holz zu beschaffen, würde ihnen keinerlei Sorgen bereiten, da Lameriast weiträumig von Wald bedeckt war. Schließlich war genau dies einer der Gründe gewesen, es ausgerechnet hier zu versuchen, wo das zum Schiffbau hauptsächlich benötigte Material in Hülle und Fülle vorhanden war. Blieb also noch der Stein, doch davon ließen sie sich nicht entmutigen. Sie beide kannten die Mine nahe Neuhaven und würden diese als erste Anlaufstelle nutzen. Sollten sie dort wider Erwarten nicht fündig werden, käme immer noch die Freie Handwerksakademie oder die das Handwerkshaus zu Germimor, zu welchen Jakos bereits erste, grundlegende Verbindungen aufgenommen hatte, infrage. Nicht zu vergessen waren noch die Kosten für die übrigen Materialien, etwa Mörtel, Nägel, Fenstergläser, Scharnieren und was es sonst noch alles an Kleinigkeiten zu kaufen galt, welche sich immerhin auf fast 30 Goldkronen summierten. Da sollte noch einmal einer behaupten, Kleinvieh mache keinen Mist!
Nachdem all diese Pläne gefasst waren, machten sich die beiden sofort daran, sie in die Tat umzusetzen, auf dass das Lagerhaus bald errichtet wäre und dann die eigentliche Arbeit beginnen könne.
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Lioka Venand
1.Bauabschnitt – Holz
Ein Hoch auf den Bauplatz. Lioka und Jakos verbrachten einiges an Zeit im umgebenden Wald um nach den richtigen Bäumen Ausschau zu halten. Der Baumeister hatte ihnen die ungefähre Anzahl derer sie benötigen mitgegeben, was sich mit der Rechnung der beiden Bauherren in etwa deckte. Die benötigten Bäume mussten sehr gerade vom Wuchs her sein und durften keine morschen Stellen aufweisen. Man einigte sich auf das langlebige Zedernholz, welches zugleich den Vorteil besitzt, dass es gegen Pilzbefall resistent ist. Die langjährige Erfahrung der beiden im Umgang mit den verschiedenen Gehölzen erleichterte einen Großteil der Auswahl.
Mit Kreide und Kohle bewaffnet, schritten Lioka und Jakos durch den Wald und so bekamen eine Reihe der umgebenden Zedern mit einem Durchmesser von etwas über einer Elle ein dickes Kreuz. Die vielen angeheuerten Hilfsarbeiter begannen schon bald mit dem Schlagen der kräftigen Bäume. Um die Zedern nicht mit den anderen Bäumen kollidieren zu lassen, kletterte meist einer der Arbeiter in den Wipfel um ein langes Hanfseil im stabilen Kronenbereich zu befestigen. So der Baum sich nicht in die geplante Fallrichtung zu neigen gedachte, gab es noch immer die Möglichkeit mit Manneskraft dem Baum seinen rechten Schubs zu geben. Bald hörte man im Bereich vor Neuhaven das kräftige Schlagen der Äxte, wo jeweils zwei Mann einen Baum bearbeiteten. Von früh morgens an, jeweils bis zur Mittagsstunde donnerten die Schläge auf das Holz. Sobald man den Stamm mit seinen jeweiligen Keilen versehen hatte und der Baum begann, sich bedrohlich zu neigen, erklangen lauthalse Rufe – Baum fällt! - und sogleich das hastige Tappen vieler Schritte, die sich vom Schauplatz entfernten und in sichere Entfernung zurückzogen. Mit lautem Krachen fielen die Bäume auf den waldigen Erdboden und die Arbeit am Baum selber wurde von den nächsten Arbeitern übernommen. Den Baum herabzubekommen, war ja noch das Leichteste.
Mittags fand man sich am Platz um das Lager herum zusammen und gönnte sich seine Brotzeit. Ale und Wasser standen schon bereit, welches Lioka stets im Laufe des Vormittags vom Brunnen her oder von der Schänke am südlichen Strand herbeibrachte. Mehrere grob zusammengezimmerte Bänke bildeten einen Kreis in dem man gesellig beisammen saß. Wie so oft plauderte man vor sich ihn und genoss die ruhigen Minuten ehe man die Arbeit wieder aufnehmen musste.
Am frühen Nachmittag, nach dem Vorübergehen der schlimmsten Hitze des Tages, nahmen die Mannen ihre Werkzeuge wieder auf. Und wie eine Spiegelung des Vormittags waren auch nun wieder kräftige Schläge von vielen Äxten zu vernehmen die auf das Holz eindroschen. Andere wiederum waren bereits dabei die gefallenen Bäume mit raschen Schlägen grob zu entasten.
An mehreren Stellen bildete man Sammelstellen, an denen die ersten Bearbeitungsläufe verrichtet werden konnten. Ein Zustellen des Bauplatzes vermied sich dadurch. An den Sammelstellungen wurden die Baumstämme bereits zurechtgelegt und dann mit dem Schäleisen entrindet. Die konstant eintönige Arbeit war beinahe so kräftezehrend wie das Herbeischaffen durch die kräftigen Pferde, die vor den Baum gespannt, diesen bis zu den Sammelstellen ziehen mussten. War der Baum soweit von seiner Haut erlöst, konnte man ein Ende mit dem Beil grob anspitzen um den anschließend nahenden Transport zum Bauplatz zu erleichtern. Noch immer staken die Astvorstösse aus dem Stamm heraus. Um diesem beizukommen, schlug man Kerben in den angespitzten Bereich und nahm sich einen anderen Ast dazu, der an der einen Seite mit einem Vierkant, an der anderen Seite angespitzt wurde und dann mit sicheren, routinierten Schlägen in die vorgesehene Kerbe gedrückt wurde. Die Vierkant-Seite wurde fest in den Waldboden gedrückt. So gesichert wurde ein Wegrollen des Baumes verhindert, während man nun daran ging die Aststellen ernsthaft zu entfernen und die störenden Vorsprünge zu beseitigen. So vorbereitet, konnte man die Stämme endlich zum Bauplatz abtransportieren.
[img]http://www.museumonline-belvedere07.at/wp-content/uploads/selleny-australien.jpg[/img]
Ein Hoch auf den Bauplatz. Lioka und Jakos verbrachten einiges an Zeit im umgebenden Wald um nach den richtigen Bäumen Ausschau zu halten. Der Baumeister hatte ihnen die ungefähre Anzahl derer sie benötigen mitgegeben, was sich mit der Rechnung der beiden Bauherren in etwa deckte. Die benötigten Bäume mussten sehr gerade vom Wuchs her sein und durften keine morschen Stellen aufweisen. Man einigte sich auf das langlebige Zedernholz, welches zugleich den Vorteil besitzt, dass es gegen Pilzbefall resistent ist. Die langjährige Erfahrung der beiden im Umgang mit den verschiedenen Gehölzen erleichterte einen Großteil der Auswahl.
Mit Kreide und Kohle bewaffnet, schritten Lioka und Jakos durch den Wald und so bekamen eine Reihe der umgebenden Zedern mit einem Durchmesser von etwas über einer Elle ein dickes Kreuz. Die vielen angeheuerten Hilfsarbeiter begannen schon bald mit dem Schlagen der kräftigen Bäume. Um die Zedern nicht mit den anderen Bäumen kollidieren zu lassen, kletterte meist einer der Arbeiter in den Wipfel um ein langes Hanfseil im stabilen Kronenbereich zu befestigen. So der Baum sich nicht in die geplante Fallrichtung zu neigen gedachte, gab es noch immer die Möglichkeit mit Manneskraft dem Baum seinen rechten Schubs zu geben. Bald hörte man im Bereich vor Neuhaven das kräftige Schlagen der Äxte, wo jeweils zwei Mann einen Baum bearbeiteten. Von früh morgens an, jeweils bis zur Mittagsstunde donnerten die Schläge auf das Holz. Sobald man den Stamm mit seinen jeweiligen Keilen versehen hatte und der Baum begann, sich bedrohlich zu neigen, erklangen lauthalse Rufe – Baum fällt! - und sogleich das hastige Tappen vieler Schritte, die sich vom Schauplatz entfernten und in sichere Entfernung zurückzogen. Mit lautem Krachen fielen die Bäume auf den waldigen Erdboden und die Arbeit am Baum selber wurde von den nächsten Arbeitern übernommen. Den Baum herabzubekommen, war ja noch das Leichteste.
Mittags fand man sich am Platz um das Lager herum zusammen und gönnte sich seine Brotzeit. Ale und Wasser standen schon bereit, welches Lioka stets im Laufe des Vormittags vom Brunnen her oder von der Schänke am südlichen Strand herbeibrachte. Mehrere grob zusammengezimmerte Bänke bildeten einen Kreis in dem man gesellig beisammen saß. Wie so oft plauderte man vor sich ihn und genoss die ruhigen Minuten ehe man die Arbeit wieder aufnehmen musste.
Am frühen Nachmittag, nach dem Vorübergehen der schlimmsten Hitze des Tages, nahmen die Mannen ihre Werkzeuge wieder auf. Und wie eine Spiegelung des Vormittags waren auch nun wieder kräftige Schläge von vielen Äxten zu vernehmen die auf das Holz eindroschen. Andere wiederum waren bereits dabei die gefallenen Bäume mit raschen Schlägen grob zu entasten.
An mehreren Stellen bildete man Sammelstellen, an denen die ersten Bearbeitungsläufe verrichtet werden konnten. Ein Zustellen des Bauplatzes vermied sich dadurch. An den Sammelstellungen wurden die Baumstämme bereits zurechtgelegt und dann mit dem Schäleisen entrindet. Die konstant eintönige Arbeit war beinahe so kräftezehrend wie das Herbeischaffen durch die kräftigen Pferde, die vor den Baum gespannt, diesen bis zu den Sammelstellen ziehen mussten. War der Baum soweit von seiner Haut erlöst, konnte man ein Ende mit dem Beil grob anspitzen um den anschließend nahenden Transport zum Bauplatz zu erleichtern. Noch immer staken die Astvorstösse aus dem Stamm heraus. Um diesem beizukommen, schlug man Kerben in den angespitzten Bereich und nahm sich einen anderen Ast dazu, der an der einen Seite mit einem Vierkant, an der anderen Seite angespitzt wurde und dann mit sicheren, routinierten Schlägen in die vorgesehene Kerbe gedrückt wurde. Die Vierkant-Seite wurde fest in den Waldboden gedrückt. So gesichert wurde ein Wegrollen des Baumes verhindert, während man nun daran ging die Aststellen ernsthaft zu entfernen und die störenden Vorsprünge zu beseitigen. So vorbereitet, konnte man die Stämme endlich zum Bauplatz abtransportieren.
[img]http://www.museumonline-belvedere07.at/wp-content/uploads/selleny-australien.jpg[/img]