Vorgeschichte: (oder wie der Weg begann)
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...noch lange blickte er auf die Dünen und dann wandte er sich langsam um... sein Entschluss stand fest... leise trat er an den großen Schreibtisch an dem er wenige Minuten zu vor noch gesessen hatte und streifte sich einen güldenen Ring vom Finger, auf dem das Wappen seiner Familie, jener zu Silbrigweiden prangte... das Schiff über der Insel mit den zwei Bergen... kurz noch drehte er ihn zwischen dem Finger, sein Blick an dem Ring vorbei ins lehre gehend... wenn er das nun tat... würde er nie wieder an diesen Ort zurück kehren können... sein Leben so wie er es bis zu dem Moment gekannt würde vorbei sein... das Erbe seiner Familie würde sich im Sand der Geschichte verlieren... seit jeher so wusste er... regierten die zu Silbrigweiden über eben jene Landzunge und die Inseln der Wiederkehr die vor den Küsten des Königreiches ruhten und von den Seefahren aus Silbrigweiden gefunden und besiedelt worden war... seit jeher!... sie gehörten zu dem ältesten der Adelsgeschlechter und fochten an der Seite der Königsfamilie in unzähligen Zeiten... doch dies würde Enden... sobald er seine Hand bewegte... Generationen lange Familiengeschichte würde enden... war es das Wert ? Wahr es die einzige Wahl die er noch hatte ? Nein die einzige war es nicht... doch war es die Rechte Entscheidung ? Sühne zu tragen für Dinge die er nicht begangen und langsam wanderten seine Gedanken um Tage zurück...
Es war kalt gewesen... ein dunkler Sturm brauste über das Land und Regen prasselte an die Wände, die Fenster und die Türme... die Leute hatten Angst und Sprachen von dem Zorn der Götter, dem Untergang der Welt und dem schlimmstem Sturm seit langer Zeiten.. das dunkle Geister umgingen und Bosheit und Zwietracht säten in den Herzen der Menschen... Ammenmärchen... das hatte er damals Gedacht... Märchen und Geschichten für das einfache Volk... dunkle Geister... und doch im nach hinein war dies wahrscheinlich eine genau so gute Erklärung wie alle anderen... oder war er einfach nur dem Wahn an heim gefallen... doch es ward so der Sturm wütete schon Tage und es begannen seltsame Gestalten auf zu tauchen... erst nur wenige doch immer mehr... seltsame Fremde aus dem Umland schweigsam und Still... oder Laut und Rau... Söldnerpack, hinterlistige Mörder und Streuner... und sie kamen in Scharren... wie als wären sie Gerufen worden durch den Sturm... durch den Sturm ? Ein Sturm kann niemanden Rufen nein es wahr schlimmer, als er es sich gedacht hatte... er hatte sich sorgen gemacht... nicht um den Sturm, die Lichtbringerin bewahre... dass war nur ein sich beendender Zustand... sondern um die Söldner und Halsabschneider, welche sich in Scharen in der Baronie sammelten... und auch um den neuen Berater seines Vaters... ein zweizüngiger Geselle mit aalglattem Wesen, in dessen Augen die Hinterhältigkeit nur so funkelten... Warum hatte er nicht erkannt in welchem Sumpf der Verstand seines Vaters so langsam versank ?... wenn er darüber nachdachte... so war der Sturm vielleicht doch das Werk einer höheren Wesenheit... eine Warnung an ihn achtsamer zu sein... warum hatte er sie nicht gehört ? Warum nicht gesehen was vor sich Ging... dunkle Gefühle brauten sich in ihm Zusammen, Trauer... Wut... doch er bekämpfte... er hatte es nicht gesehen... Sein Vater schien ob irgend was erfreut in diesen Tagen, doch wurde zu sehnst zurück gezogener und nur noch selten ließ er seinen Sohn an Räten teilnehmen... vielleicht späte Nachwirkungen auf den Tod der Mutter... das hatte er versucht sich ein zu reden... oder hatte er geahnt das sein Sohn, das Erbe des Großvaters vom Wesen ein gehen würde ?`Er wusste es nicht... und doch hatte er seinen Vater verfolgt... die Neugier trieb ihn, eine ansonsten für ihn mit nichten typische Eigenschaft doch an diesem Tag hielt sie ihn in ihren Klauen... er folgte seinem Vater und er hörte was jener und sein Berater zu sagen hatten... sie Sprachen vom Krieg, vom Tod und vom vergießen von Blut... von Zerstörung, Zorn und Wut alles zu Ruhm und Ehre von... zu Ruhm und ehre des Pestphanters... er hatte seinen Ohren nicht getraut... verriet sein Vater das Königreich dem seine ahnen so treu gedient hatten ?... Er wollte es nicht glauben konnte es nicht... er stürmte in den Raum seinen Vater zu rede zu stellen... doch was dann geschah hatte er nicht erwartet... Einen Moment hatten er und sein Vater sich angestarrt... einen kurzen Augenblick sahen sie sich Auge ins Auge... und irgend etwas Geschah in seinem Vater den Gequält stöhnte er auf und Sackte zusammen... der Berater unterdessen stürmte mit gezogenem Dolche und Wut verzehrtem Gesicht gegen ihn an... doch in diesem Moment... stand er seinen Mann wieder dieser Schlange und Schlug sie brutal nieder, bis sie betäubt am Boden lag... unterdessen jedoch... und wieder sah er das Geschehen ganz langsam... sein Vater der aufrecht im Fensterstand einen irren Ausdruck auf der Miene... ein lachen aus dem Munde und sein Vater sprang... Er stürmte darauf zum Fenster... doch zu spät... sein Vater hatte sich das Leben genommen...
und das war alles seine Schuld hätte er es früher erkannt... wäre sein Vater noch am Leben... sollte er seinem Volke so ein guter Führer ? Sollte sie ihm so vertrauen ? Nein... er konnte es nicht erwarten und so entschied er sich zu gehen... alle vorbereitungen waren getroffen bis auf die Letzte und er fragte sich wieder... ob es die Richtige Entscheidung war... und so sein Kopf auch zweifelte sagte sein Herz es ihm doch... und so ließ er Wachs auf das Schreiben tropfen und siegelte es mit dem Ringe... mit jenem Schreiben würde er auf sein Erbe verzichten... zu Gunsten seines Onkels und dessen Nachkommen... den Ring legte er daneben den Ring... und wandte sich den zum gehen... er würde versuchen Aufnahme bei einem Kloster der Lichtbringerin aufnahme zu suchen... um im Glauben zu Sühnen... den dieser Glauben erfüllte nun sein Herz... ohne sich um zu sehen... verließ er die Burg seiner Eltern mit ungewissem Ziele...
Hoch am Himmel zog ein Adler seine Runden...
Auf dem Weg zur Erleuchtung...
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Sandroval Ar´states
Kapitel 1: Erste Schritte
...ein schmaler Streifen tauchte fern am Horizont auf... ein schmaler Streifen... das Ziel einer entbehrungsreichen Reise... der Wind riss an seinen Haaren und er atmete tief ein, als ihn all jene Erinnerungen noch einmal durchspülten... all jene Ereignisse, die ihn dazu gebracht hatten seinen Weg zu überdenken... als der Schmerz und all die Offenbahrung... langsam mit großen Mühen zwang er den Schmerz beiseite... in diesen Landen würde er seinen Weg weiter gehen...
All jenes stürzte auf ihn ein... während das Schiff langsam näher an das große graue Band und schließlich in den Hafen einer Stadt lief... nun eher eines Dorfes... und langsam verließ er das Schiff... der Geruch des Meeres lag in der Luft und der Name der Stätte, welche wohl einer der letzten Stationen auf seiner reise gen des Klosters werden sollten... wanderte durch seinen Kopf... Bajard... ein reichlicher Handelshafen... und Umschlagplatz verschiedener Völker... aber es sollte ihn nicht weiter bekümmern... langsam wanderte er durch die Straßen... den Geruch von Tier und Mensch in der Nasen... unsicher in welche Richtung sein Weg führen sollte, doch stieß er auf eine freundliche Frau, welche ihm wohl weißlich den Weg gen des Klosters wies, jedoch ohne sich vor zu stellen, doch von einer inneren Unruhe ergriffen, vergaß er eben so die Sitten der Höflichkeit zumal die Dame schnell weiter eilte... und so verließ er den die Stätte Bajard auf beschriebenem Wege, den Füßen folgend die Gedanken abschweifend... Wollte er wirklich auf sein Erbe verzichten, auf das Erbe seiner Familie seit Generationen, aber nun die Leute würden kein Vertrauen mehr fassen können und er eben so wenig und nur die Tugendenboten Schutz vor diesem Leid.. eigennutz ? ein wenig... aber auch der Wunsch den Menschen zu helfen und sie vor ähnlichen Schicksalen zu bewahren trieb ihn voran... immer weiter bis die hohen Mauern des Klosters in seine Sicht vielen... bedächtig hielt er inne und ließ seine Augen über das Bauwerk wandern... eine innere Ruhe und Besonnenheit erfüllte sein Herz wie seit Tagen nicht mehr und sein Herz schien frieden zu finden für einen Moment. Langsamen Schrittes begab er sich als dann gen der Pforte des Klosters, nur um ein weiteres mal kurz inne zu halten...
Ehe sich seine Hand um das Seil der Türglocke legte und sachte daran Zog... es dauerte nicht lang bis ein Manne öffnete... in eine mit Symbolen und Runen bestickte Robe gehüllt und mit einer Ausstrahlung von Gläubigkeit und innerer Ausgeglichenheit... Man ward so dann zum Gespräche geladen und viele tiefgründige Fragen wurden gestellt... um des Vorwissens... warum wollte er diesem Pfade folgen ? und konnte nicht ein Krieger ebenso für das Licht einstehen wie ein Priester ? Fragen mit dennen er sich vorher nicht wirklich beschäftigt hatte, doch bemühte er sich die Antworten zu geben, die das was ihm von den Tugenden gelehrt worden war, in den jugen Jahren seiner Kindheit und mit seinem blossen Verstande erdacht und besonnen ward, enthalten mochten. So schien es gar jenen Priester seiner Hochwürden Lucenius von Sareth, in einem bestimmten Maßstabe zu frieden zu stellen, den er teilte mit über die Aufnahme entscheiden würde... doch dann stellte die Hochwürden noch eine Frage, die der Bittsteller nicht erwartet hatte... "Und welche Aufgabe werdet ihr wohl Außerhalb des Klosters wahrnehmen können ?"... eine Frage über die er noch nicht nachgedacht und auf die ihm trotz Minuten des Überlegens keine Antwort einviel... "Ihr werdet eure Antwort gewiss finden... ich rufe euch zu mir wenn ich entschieden habe..." Sprach seine Hochwürden... und er verließ das Kloster die Frage und eine leise Hoffnung im Hinterkopf wohl den ersten Schritt auf dem Wege zur Erleuchtung bald beschreiten zu können...
Bald zwei Tage waren Vergangen ohne das "ihm" eine Antwort auf die Frage der Hochwürden gekommen wäre... was sollte er außerhalb der Klostermauern als Aufgabe wahrnehmen... ? mit dieser Frage sich quälend wandelte er... doch nicht nur dies Beschäftigte seinen Geist... den vieles Strömte auf ihn ein, welches lehren Offenbahrte, die ihm vorher niemals in den Sinn gekommen... ein Verletzter der sich ans Lebenklammerte, Hoffnung... ein Kämpe der die Wahl hatte zwischen ein Kind und ein Oger zu treten, im Leben oft mals schwere Entscheidungen zu treffen und stets ritterlichem Herzens die Rechte zu wählen... viele Erkentnisse die auf ihn einströmten und seine Frage zusätzlich zu komplizieren... doch eine Antwort sollte gefunden werden, den es begab sich das man einst tief im inneren der Gruft, welche erfüllt ist von Unleben zum erretten von Seelen auf gut gerüstete Streiter traf... das Wappen des Adelers auf ihren Rüstungen und Schilden und geführt von einem geheiligten Streiter Temoras... einem Paladius ihrer... der Orden der Temora ein Glaubensbund, mit dem selbst erwählten Ziele, die Tugenden der Lichtbringerin zu wahren, zu schützen und zu verbreiten... und es schien ihm gar Lobenswert diesem Bunde bei zu treten um auch außerhalb der Klostermauern zu lernen und für das Lichte ein zu treten...
Doch zu nächst sollte sich diese Gegebenheit nicht einstellen...
Ein innerer Ruf gar zog ihn den nach Bajard in das Dorfe an dem er zum ersten male Gerimore betreten hatte und dort an den Rande eines kleinen Teiches... ein dunkel Gewandeter saß dort... wohl in Gedanken und aus irgend einem Grund... fühlte er das es richtig war sich an eben jenen zu setzten... und schon nach kurzer Zeit entwickelte sich ein Gespräch... in dessem verlaufe "er" weitere Erkentnisse bekommen sollte, den so es sich heraus stellte ward sein Gegenüber dem dunklen Verfallen... geblendet von den Lügen des Pestphanters, die Seele von Zorn und Wut zerfressen, kaum mehr ein Mensch, mehr ein Ding... eine Marionette des dunklen seine Lügen zu verbreiten... Verrat und Ehrlosigkeit wurden als Stärke und Siege verkauft... Brutalität als Ehrenhaftigkeit... Mord als Triumph... die Anhänger des dunklen Gottes waren wahrlich Feinde der Tugenden, geblendet von Frevel und ihrer eigenen Habgier... sie Schritten über Qualen und Leichen und gingen gar soweit den hinterhältigen Bruder Mord des dunklen an seinem Bruder Getares als großen Sieg zu bezeichnen... eine tiefe trauer er füllte "ihn" sein bescheidenes wissen sollte nich Aussreichen um jenen Verfallenen zu retten, den auf jede Warheit Temoras antwortete jener mit einer Lüge Alatars... gar ging er soweit zu behaupten nur der dunkle Allein könnte eine Seele vor dem Untergang durch Krathor nach dem Tode bewahren... doch welch ein Unsinn... den Alatar war es der den Seelenfresser erschaffen und diesem die Macht über die Seelen seiner Gläubiger übergeben... so wurde es gelehrt... doch mit der Trauer, kam das Wissen, das die Welt vor solchem wie jenem Beschützt werden musste... und da man von seiner Hochwürden geladen... entfernte "er" sich von dem Verfallenen um im Kloster den zu lernen.
Ein weiteres Gespräch mit seiner Hochwürden sollte folgen, in welchem die Erlaubnis gegen ward in den Orden der Temora ein zu treten, in welchem jedoch geraten wurde sich anschließend nach größeren Aufgaben um zu sehen... jenes würde "er" sich zu Herzen nehmen... zu dem ward verkündet das er einst geweiht werden sollte und er gerufen werden solle, sobald die Weihe statt zu finden habe. Mit diesem Wissen verließ man das Kloster und kehrte beim Orden der Temora ein um um aufnahme zu bitten... ein weiteres Gesprächt mit dem Paladius Lefar, seiner Tochter und weiteren Ordenbrüdern erfolgte... bis man schließlich sich für Wert erwiesen im Orden auf nahme zu finden... und den Ring mit dem Wappen zu erhalten...
Bis zur endgültigen Weihe zum Schüler des Klosters sollte es fortan nur noch kurze Zeiten dauern... bald schon erreichte das Schreiben den Wanderer... und erkehrte im Kloster ein wo er den gewiesen wurde die Nacht vor dem heiligem Baume zu meditieren und in sich zu gehen, auf das Temora den den Weg offenbahren würde und so ward es den Getan... die Nacht war kalt, doch gewärmt durch den Glauben, welcher wie ein schützender Mantel um die Schultern lag und den Entschluss, die Lehren der Tugendbringerin in sich auf zu nehmen wurde gefestigt... und als der Morgen graute... ward man den innerhalb des Klosters in der Kapelle in den Stand eines Schülers aufgenommen... die Robe als Zeichen seines Schülerstandes ward ebenso überreicht wie der Stab der Priesterschaft... und das Buch der Gebete seines Standes... festentschlossen sich jenem würdig zu erweisen verließ er den die Kapelle... bereit hinaus in die Welt zu treten um sich den Lehren als würdig zu erweisen...
...ein schmaler Streifen tauchte fern am Horizont auf... ein schmaler Streifen... das Ziel einer entbehrungsreichen Reise... der Wind riss an seinen Haaren und er atmete tief ein, als ihn all jene Erinnerungen noch einmal durchspülten... all jene Ereignisse, die ihn dazu gebracht hatten seinen Weg zu überdenken... als der Schmerz und all die Offenbahrung... langsam mit großen Mühen zwang er den Schmerz beiseite... in diesen Landen würde er seinen Weg weiter gehen...
All jenes stürzte auf ihn ein... während das Schiff langsam näher an das große graue Band und schließlich in den Hafen einer Stadt lief... nun eher eines Dorfes... und langsam verließ er das Schiff... der Geruch des Meeres lag in der Luft und der Name der Stätte, welche wohl einer der letzten Stationen auf seiner reise gen des Klosters werden sollten... wanderte durch seinen Kopf... Bajard... ein reichlicher Handelshafen... und Umschlagplatz verschiedener Völker... aber es sollte ihn nicht weiter bekümmern... langsam wanderte er durch die Straßen... den Geruch von Tier und Mensch in der Nasen... unsicher in welche Richtung sein Weg führen sollte, doch stieß er auf eine freundliche Frau, welche ihm wohl weißlich den Weg gen des Klosters wies, jedoch ohne sich vor zu stellen, doch von einer inneren Unruhe ergriffen, vergaß er eben so die Sitten der Höflichkeit zumal die Dame schnell weiter eilte... und so verließ er den die Stätte Bajard auf beschriebenem Wege, den Füßen folgend die Gedanken abschweifend... Wollte er wirklich auf sein Erbe verzichten, auf das Erbe seiner Familie seit Generationen, aber nun die Leute würden kein Vertrauen mehr fassen können und er eben so wenig und nur die Tugendenboten Schutz vor diesem Leid.. eigennutz ? ein wenig... aber auch der Wunsch den Menschen zu helfen und sie vor ähnlichen Schicksalen zu bewahren trieb ihn voran... immer weiter bis die hohen Mauern des Klosters in seine Sicht vielen... bedächtig hielt er inne und ließ seine Augen über das Bauwerk wandern... eine innere Ruhe und Besonnenheit erfüllte sein Herz wie seit Tagen nicht mehr und sein Herz schien frieden zu finden für einen Moment. Langsamen Schrittes begab er sich als dann gen der Pforte des Klosters, nur um ein weiteres mal kurz inne zu halten...
Ehe sich seine Hand um das Seil der Türglocke legte und sachte daran Zog... es dauerte nicht lang bis ein Manne öffnete... in eine mit Symbolen und Runen bestickte Robe gehüllt und mit einer Ausstrahlung von Gläubigkeit und innerer Ausgeglichenheit... Man ward so dann zum Gespräche geladen und viele tiefgründige Fragen wurden gestellt... um des Vorwissens... warum wollte er diesem Pfade folgen ? und konnte nicht ein Krieger ebenso für das Licht einstehen wie ein Priester ? Fragen mit dennen er sich vorher nicht wirklich beschäftigt hatte, doch bemühte er sich die Antworten zu geben, die das was ihm von den Tugenden gelehrt worden war, in den jugen Jahren seiner Kindheit und mit seinem blossen Verstande erdacht und besonnen ward, enthalten mochten. So schien es gar jenen Priester seiner Hochwürden Lucenius von Sareth, in einem bestimmten Maßstabe zu frieden zu stellen, den er teilte mit über die Aufnahme entscheiden würde... doch dann stellte die Hochwürden noch eine Frage, die der Bittsteller nicht erwartet hatte... "Und welche Aufgabe werdet ihr wohl Außerhalb des Klosters wahrnehmen können ?"... eine Frage über die er noch nicht nachgedacht und auf die ihm trotz Minuten des Überlegens keine Antwort einviel... "Ihr werdet eure Antwort gewiss finden... ich rufe euch zu mir wenn ich entschieden habe..." Sprach seine Hochwürden... und er verließ das Kloster die Frage und eine leise Hoffnung im Hinterkopf wohl den ersten Schritt auf dem Wege zur Erleuchtung bald beschreiten zu können...
Bald zwei Tage waren Vergangen ohne das "ihm" eine Antwort auf die Frage der Hochwürden gekommen wäre... was sollte er außerhalb der Klostermauern als Aufgabe wahrnehmen... ? mit dieser Frage sich quälend wandelte er... doch nicht nur dies Beschäftigte seinen Geist... den vieles Strömte auf ihn ein, welches lehren Offenbahrte, die ihm vorher niemals in den Sinn gekommen... ein Verletzter der sich ans Lebenklammerte, Hoffnung... ein Kämpe der die Wahl hatte zwischen ein Kind und ein Oger zu treten, im Leben oft mals schwere Entscheidungen zu treffen und stets ritterlichem Herzens die Rechte zu wählen... viele Erkentnisse die auf ihn einströmten und seine Frage zusätzlich zu komplizieren... doch eine Antwort sollte gefunden werden, den es begab sich das man einst tief im inneren der Gruft, welche erfüllt ist von Unleben zum erretten von Seelen auf gut gerüstete Streiter traf... das Wappen des Adelers auf ihren Rüstungen und Schilden und geführt von einem geheiligten Streiter Temoras... einem Paladius ihrer... der Orden der Temora ein Glaubensbund, mit dem selbst erwählten Ziele, die Tugenden der Lichtbringerin zu wahren, zu schützen und zu verbreiten... und es schien ihm gar Lobenswert diesem Bunde bei zu treten um auch außerhalb der Klostermauern zu lernen und für das Lichte ein zu treten...
Doch zu nächst sollte sich diese Gegebenheit nicht einstellen...
Ein innerer Ruf gar zog ihn den nach Bajard in das Dorfe an dem er zum ersten male Gerimore betreten hatte und dort an den Rande eines kleinen Teiches... ein dunkel Gewandeter saß dort... wohl in Gedanken und aus irgend einem Grund... fühlte er das es richtig war sich an eben jenen zu setzten... und schon nach kurzer Zeit entwickelte sich ein Gespräch... in dessem verlaufe "er" weitere Erkentnisse bekommen sollte, den so es sich heraus stellte ward sein Gegenüber dem dunklen Verfallen... geblendet von den Lügen des Pestphanters, die Seele von Zorn und Wut zerfressen, kaum mehr ein Mensch, mehr ein Ding... eine Marionette des dunklen seine Lügen zu verbreiten... Verrat und Ehrlosigkeit wurden als Stärke und Siege verkauft... Brutalität als Ehrenhaftigkeit... Mord als Triumph... die Anhänger des dunklen Gottes waren wahrlich Feinde der Tugenden, geblendet von Frevel und ihrer eigenen Habgier... sie Schritten über Qualen und Leichen und gingen gar soweit den hinterhältigen Bruder Mord des dunklen an seinem Bruder Getares als großen Sieg zu bezeichnen... eine tiefe trauer er füllte "ihn" sein bescheidenes wissen sollte nich Aussreichen um jenen Verfallenen zu retten, den auf jede Warheit Temoras antwortete jener mit einer Lüge Alatars... gar ging er soweit zu behaupten nur der dunkle Allein könnte eine Seele vor dem Untergang durch Krathor nach dem Tode bewahren... doch welch ein Unsinn... den Alatar war es der den Seelenfresser erschaffen und diesem die Macht über die Seelen seiner Gläubiger übergeben... so wurde es gelehrt... doch mit der Trauer, kam das Wissen, das die Welt vor solchem wie jenem Beschützt werden musste... und da man von seiner Hochwürden geladen... entfernte "er" sich von dem Verfallenen um im Kloster den zu lernen.
Ein weiteres Gespräch mit seiner Hochwürden sollte folgen, in welchem die Erlaubnis gegen ward in den Orden der Temora ein zu treten, in welchem jedoch geraten wurde sich anschließend nach größeren Aufgaben um zu sehen... jenes würde "er" sich zu Herzen nehmen... zu dem ward verkündet das er einst geweiht werden sollte und er gerufen werden solle, sobald die Weihe statt zu finden habe. Mit diesem Wissen verließ man das Kloster und kehrte beim Orden der Temora ein um um aufnahme zu bitten... ein weiteres Gesprächt mit dem Paladius Lefar, seiner Tochter und weiteren Ordenbrüdern erfolgte... bis man schließlich sich für Wert erwiesen im Orden auf nahme zu finden... und den Ring mit dem Wappen zu erhalten...
Bis zur endgültigen Weihe zum Schüler des Klosters sollte es fortan nur noch kurze Zeiten dauern... bald schon erreichte das Schreiben den Wanderer... und erkehrte im Kloster ein wo er den gewiesen wurde die Nacht vor dem heiligem Baume zu meditieren und in sich zu gehen, auf das Temora den den Weg offenbahren würde und so ward es den Getan... die Nacht war kalt, doch gewärmt durch den Glauben, welcher wie ein schützender Mantel um die Schultern lag und den Entschluss, die Lehren der Tugendbringerin in sich auf zu nehmen wurde gefestigt... und als der Morgen graute... ward man den innerhalb des Klosters in der Kapelle in den Stand eines Schülers aufgenommen... die Robe als Zeichen seines Schülerstandes ward ebenso überreicht wie der Stab der Priesterschaft... und das Buch der Gebete seines Standes... festentschlossen sich jenem würdig zu erweisen verließ er den die Kapelle... bereit hinaus in die Welt zu treten um sich den Lehren als würdig zu erweisen...
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Sandroval Ar´states
Kapitel 2: Warhaftigkeiten und Erkentnisse
Viel zeit ward nach den ersten Ereignissen und der weihe zum Jungtempler an ihm vorbei gezogen und langsam streckte er seine Füße in richtung des Lagerfeuers... der Blick irgendwie Abwesend und gefesselt an den Lauf der Wolken im Himmel... oft saß er so in den letzten Tagen in dieser Stille... dort konnte er seine Gedanken wandern lassen... so auch heute... und seine Gedanken wanderten zurück um die Geschehnisse der letzten Tage noch einmal passieren zu lassen...
So ein Ereigniss das ihm half die Notwendigkeiten der Tugenden dessbesseren zu verstehen... es ward kurz nach der Weihe gewesen und er auf dem Wege zum Gelände des Ordens... vor den Toren jedoch lauerten dieser Stunde zwei Reiter in düstere Gewänder gehüllt, auf großen Pferden reitend... verachtung im Blick und Zorne in Gesten und Wort... sie Sprachen wohl vom Blutvergiessen und vom Untergang als man sich näherte... anscheinend an der Robe erkannt wendeten sie sich um und eine hitzige Diskusion erbrannte... stellten die Verfallenen des Dunklen doch ihre Taten die Tod und Leid brachten und vor keinem gar so hinterhältigen Mittel zurück schreckten doch als Stärke dar... Stärke ? Was für eine Stärke lag da rinne wehrlose nieder zu machen, oder einem Freund oder ehrbaren Feind einen Dolch in den Rücken zu rammen... welcher Sieg darinne seinen Bruder zu Morden.. ? Verblendet waren sie ihre Herzen zerfressen vom Haß und für "ihn" wurde es immer Offensichtlicher das jene kaum mehr Menschen zu nennen, die dem Dunklen zu lange verfallen... jeder Gedanke an die Offenbahrungen der Tugenden ausgebrannt... und auf jede Warheit des Lichtes antworten sie nur mit verneinungen... doch brachten sie kaum Stimmen dagegen... und doch zu sehr verblendet um mit einfachen Worten des jungen Schülers überzogt zu werden versperrten sie Augen, Ohren und Seelen vor der Warheit der Tugenden... statt dessen versuchten sie gar seinen Glauben in Zweifel zu bringen.... was ihnen nicht wirklich gelingen sollte... doch einer von ihnen... eine Frau wohl... Lud ihn darauf hin in die Stätte Rahal ein... die Hochburg der Verblendeten auf Gerimore... sie nannte ihren Namen... Syrellia... und sprach davon eine Nachricht zu senden so sie einige vorkehrungen getroffen hatte... und so verließ sie den das Gelände des Ordens... lange sah er den Reitern noch nach und schüttelte als dann das Haupt... so endeten also die Diener des Dunklen... möge Temora ihrer Seele Gnade zeigen...
nur wenige Tage später ward es zu einem weiteren Ereigniss gekommen... der Weihe des Ordens Bruders Ian Vondran zum Ritter des Adlers... erhoben in den Stand eines Streiters ihrer... wahrlich eine Ehre für ein jeden Krieger für diesen Stande erwählt zu werden, doch sicherlich verdient wenn die schwere Knappenschaft bestanden... So versammelten sich den mehrere Ordensgeschwister um jenen Knappen zu begleiten... und der Weg führte gen der heiligen Mauern des Klosters... und es ward eine große Zeremonie... erst sprach der Paladius und Oberhaupt des Ordens Farion Lefar, als dann gefolgt von seiner Hochwürden van Sareth, Priester der Temora und Vorstand des Klosters ihrer... Ians altes Schwert ward im laufe der Zeremonie zerbrochen und ihm das neue... die Klinge eines Adlerritters übergeben... eine ergreifende Zeremonie vor den Augen Temoras... er würde sich sicher lange erinnern... als dann verließen die Ordensgeschwister die Gemäuer, stolzen Hauptes... nur er selbst ersuchte seine Hochwürden noch um ein kurzes Gespräch und erzählte von seinem Treffen mit der Verfallenen Syriella... und ebenso der Einladung und auf seinen Rat hin würde man jenen Brief an seine Hochwürden weiterleiten... ward man doch selbst noch zu unerfahren sich jenem zu stellen und aus eben dem Grunde der Unerfahrenheit hatte man sich schließlich an seine Hochwürden gewendet...
Auch mehrere Besuche der Orte an dennen sich das Böse sammelte vielen in jene Zeit... sowohl in Begleitung der Gildenbrüder als auch alleine... die Waffe in der Hand... unlebende Kreaturen sollten befreit werden, doch mit den Ordensbrüdern sah man auch Übel, welche jene gar gering erscheinen ließen... Dämonengezücht des dunklen... Kreaturen die Leid und Chaosbrachten... Menschenfresser und andere... doch stets vielen die Kreaturen unter den rechtschaffenen Schwerterns und Keulen des Ordens, auf das sie nimmer wieder unheil in diese Welt tragen mochten und ihre Seelen befreit sein von ihrer schmählichen Existenz, auf das sich Temora ihrer annehmen möge.
Doch noch mehr ward geschehen... Bruder Minuial trat mit der Bitte an ihn heran einen Segen für das neue Heim zu sprechen... wohl wissentlich das jenes eigentlich die Aufgabe eines höher gestellten Priesters gewesen sei, wollte er zu nächst ablehnen doch auf das Stätige Bitten seines Ordensbruders und der Ordensschwester Sanyarin ließ man sich den erweichen... doch man wieß beide demütigst darauf hin, das man mit solch bescheidenen Fähigkeiten keinen Machtvollen Segen erwarten könne... und das solche Gunst ohne hin nur von der Lichtbringerin abhängen sollte... doch die beiden ließen sich nicht beirren... und so ward den in stiller Runde eine kleine Zeremonie abgehalten... mit dem Ende des Templerstabes ward ein kreis um den Turme Minuials gezeichnet, ehe der Segenspruch erfolgen sollte... er zermaterte seinen Kopf ob der richtigen Worte... es dauerte einige Augenblicke ehe man jene Fand und sprach.... doch Temora sollte sich des Bittrufes anscheinend erbarmen den ein schwache Licht entsprang der Stabspitze und wanderte den gen des Hauses des Ordensbruders... nun... bei seiner Hochwürden oder anderen höher Gestellten Priestern, welchen die Kentnisse und die Rituale bekannt sein, die einer solchen Weihe folgten, wäre das Ergebniss wahrlich größer ausgefallen... doch für ihn war es ein Erfolg gewesen, der sein Herz mit zuversicht füllte... und doch blieb die Spur demut zurück die das Abschneiden seiner Haare bewirkt hatte und erinnerte ihn, das jenes nur durch die Gnade der Lichtbringerin gekommen und er noch sehr viel zu lernen hatte... ein weiter weg lag noch vor ihm...
So sollte jedoch noch etwas folgen... Paladius Lefar... ließ ihn zu sich rufen... der Orden würde sich in fernen Tagen in der Kirche versammeln... eine wahrlich gute Entscheidung wie er anmerkte... doch die nächsten Worte des Paladius überumpelten ihn ziemlich...er sollte dort eine Andacht halten... die Stimme des Paladins duldete keinen Wiederspruch... nun... so man auch eigentlich nicht berechtigt, ward doch das Worte eines streiters Ihrer ein Gebot, welches man nicht mißachten konnte... nächte Lag er wach um sich zu sammeln und die Entsprechenden Zeilen vor zu bereiten... und der Tag kam... die Ordensbrüder versammelten sich und der Weg führte gen der Varuna Kirche... dort saßen sich die Brüder nieder... tief musste er luft geholt haben als er die Stufen hinauf stieg und sich vor dem Altar aufbaute... den Templerstab sorgsam und vorsichtig auf den Altar legend sprach er... die Arme etwas zur Seite ausgebreitet.... und es war ihm als Spräche er gar nicht dort... als wäre er nur ein unbeteiligter Beobachter... erhörte seine Stimme sprechen und er wußte das es die Worte waren die er sich so mühsam zusammen gelegt hatte... und er wußte tief in seinem Herzen das er die Warheit sprach... und doch schien es ihm als würde jemand anderer Sprechen... als würde er sich seine eigenen Worte verinnerlichen müßen... und er würde jenes wohl tun... als er den geendet hatte und mit weichen Knien von der Empore herab geschritten... und in die Reihe seiner Brüder trat, da erhielt er wohl Lob... doch schien er das gar nicht wahr zu nehmen... zuviele Gedanken überfluteten seinen Geist...
und dann waren da noch unzählige Gespräche gewesen... über die Lehren der Temora... die Warheiten hinter den Tugenden... wie die Mutter der Göttin, die Erdenmutter Eluve dazu stand und ähnliches... viele Person schienen mit solchen Fragen beschäftigt zu sein... natürlich die anderen Templer... wie seine Lehrschwestern Victoria und Jiliana oder seine Ordensschwester Sanyarin Lefar... in Bajard hielt man gar eine Diskusion mit einer gläubigen Priesterin Eluvies und einer noch unsicheren legte man die Warheiten nahe... diese Gespräche wahren wohl die größte Schule von allen... den so er auch die anderen überzeugte, half es ihm doch seine eigen Überzeugung und sicht der Dinge aus zu bauen und zu erweitern so wie zu festigen....
Man würde sehen was sich weiter entwickeln sollte.
Viel zeit ward nach den ersten Ereignissen und der weihe zum Jungtempler an ihm vorbei gezogen und langsam streckte er seine Füße in richtung des Lagerfeuers... der Blick irgendwie Abwesend und gefesselt an den Lauf der Wolken im Himmel... oft saß er so in den letzten Tagen in dieser Stille... dort konnte er seine Gedanken wandern lassen... so auch heute... und seine Gedanken wanderten zurück um die Geschehnisse der letzten Tage noch einmal passieren zu lassen...
So ein Ereigniss das ihm half die Notwendigkeiten der Tugenden dessbesseren zu verstehen... es ward kurz nach der Weihe gewesen und er auf dem Wege zum Gelände des Ordens... vor den Toren jedoch lauerten dieser Stunde zwei Reiter in düstere Gewänder gehüllt, auf großen Pferden reitend... verachtung im Blick und Zorne in Gesten und Wort... sie Sprachen wohl vom Blutvergiessen und vom Untergang als man sich näherte... anscheinend an der Robe erkannt wendeten sie sich um und eine hitzige Diskusion erbrannte... stellten die Verfallenen des Dunklen doch ihre Taten die Tod und Leid brachten und vor keinem gar so hinterhältigen Mittel zurück schreckten doch als Stärke dar... Stärke ? Was für eine Stärke lag da rinne wehrlose nieder zu machen, oder einem Freund oder ehrbaren Feind einen Dolch in den Rücken zu rammen... welcher Sieg darinne seinen Bruder zu Morden.. ? Verblendet waren sie ihre Herzen zerfressen vom Haß und für "ihn" wurde es immer Offensichtlicher das jene kaum mehr Menschen zu nennen, die dem Dunklen zu lange verfallen... jeder Gedanke an die Offenbahrungen der Tugenden ausgebrannt... und auf jede Warheit des Lichtes antworten sie nur mit verneinungen... doch brachten sie kaum Stimmen dagegen... und doch zu sehr verblendet um mit einfachen Worten des jungen Schülers überzogt zu werden versperrten sie Augen, Ohren und Seelen vor der Warheit der Tugenden... statt dessen versuchten sie gar seinen Glauben in Zweifel zu bringen.... was ihnen nicht wirklich gelingen sollte... doch einer von ihnen... eine Frau wohl... Lud ihn darauf hin in die Stätte Rahal ein... die Hochburg der Verblendeten auf Gerimore... sie nannte ihren Namen... Syrellia... und sprach davon eine Nachricht zu senden so sie einige vorkehrungen getroffen hatte... und so verließ sie den das Gelände des Ordens... lange sah er den Reitern noch nach und schüttelte als dann das Haupt... so endeten also die Diener des Dunklen... möge Temora ihrer Seele Gnade zeigen...
nur wenige Tage später ward es zu einem weiteren Ereigniss gekommen... der Weihe des Ordens Bruders Ian Vondran zum Ritter des Adlers... erhoben in den Stand eines Streiters ihrer... wahrlich eine Ehre für ein jeden Krieger für diesen Stande erwählt zu werden, doch sicherlich verdient wenn die schwere Knappenschaft bestanden... So versammelten sich den mehrere Ordensgeschwister um jenen Knappen zu begleiten... und der Weg führte gen der heiligen Mauern des Klosters... und es ward eine große Zeremonie... erst sprach der Paladius und Oberhaupt des Ordens Farion Lefar, als dann gefolgt von seiner Hochwürden van Sareth, Priester der Temora und Vorstand des Klosters ihrer... Ians altes Schwert ward im laufe der Zeremonie zerbrochen und ihm das neue... die Klinge eines Adlerritters übergeben... eine ergreifende Zeremonie vor den Augen Temoras... er würde sich sicher lange erinnern... als dann verließen die Ordensgeschwister die Gemäuer, stolzen Hauptes... nur er selbst ersuchte seine Hochwürden noch um ein kurzes Gespräch und erzählte von seinem Treffen mit der Verfallenen Syriella... und ebenso der Einladung und auf seinen Rat hin würde man jenen Brief an seine Hochwürden weiterleiten... ward man doch selbst noch zu unerfahren sich jenem zu stellen und aus eben dem Grunde der Unerfahrenheit hatte man sich schließlich an seine Hochwürden gewendet...
Auch mehrere Besuche der Orte an dennen sich das Böse sammelte vielen in jene Zeit... sowohl in Begleitung der Gildenbrüder als auch alleine... die Waffe in der Hand... unlebende Kreaturen sollten befreit werden, doch mit den Ordensbrüdern sah man auch Übel, welche jene gar gering erscheinen ließen... Dämonengezücht des dunklen... Kreaturen die Leid und Chaosbrachten... Menschenfresser und andere... doch stets vielen die Kreaturen unter den rechtschaffenen Schwerterns und Keulen des Ordens, auf das sie nimmer wieder unheil in diese Welt tragen mochten und ihre Seelen befreit sein von ihrer schmählichen Existenz, auf das sich Temora ihrer annehmen möge.
Doch noch mehr ward geschehen... Bruder Minuial trat mit der Bitte an ihn heran einen Segen für das neue Heim zu sprechen... wohl wissentlich das jenes eigentlich die Aufgabe eines höher gestellten Priesters gewesen sei, wollte er zu nächst ablehnen doch auf das Stätige Bitten seines Ordensbruders und der Ordensschwester Sanyarin ließ man sich den erweichen... doch man wieß beide demütigst darauf hin, das man mit solch bescheidenen Fähigkeiten keinen Machtvollen Segen erwarten könne... und das solche Gunst ohne hin nur von der Lichtbringerin abhängen sollte... doch die beiden ließen sich nicht beirren... und so ward den in stiller Runde eine kleine Zeremonie abgehalten... mit dem Ende des Templerstabes ward ein kreis um den Turme Minuials gezeichnet, ehe der Segenspruch erfolgen sollte... er zermaterte seinen Kopf ob der richtigen Worte... es dauerte einige Augenblicke ehe man jene Fand und sprach.... doch Temora sollte sich des Bittrufes anscheinend erbarmen den ein schwache Licht entsprang der Stabspitze und wanderte den gen des Hauses des Ordensbruders... nun... bei seiner Hochwürden oder anderen höher Gestellten Priestern, welchen die Kentnisse und die Rituale bekannt sein, die einer solchen Weihe folgten, wäre das Ergebniss wahrlich größer ausgefallen... doch für ihn war es ein Erfolg gewesen, der sein Herz mit zuversicht füllte... und doch blieb die Spur demut zurück die das Abschneiden seiner Haare bewirkt hatte und erinnerte ihn, das jenes nur durch die Gnade der Lichtbringerin gekommen und er noch sehr viel zu lernen hatte... ein weiter weg lag noch vor ihm...
So sollte jedoch noch etwas folgen... Paladius Lefar... ließ ihn zu sich rufen... der Orden würde sich in fernen Tagen in der Kirche versammeln... eine wahrlich gute Entscheidung wie er anmerkte... doch die nächsten Worte des Paladius überumpelten ihn ziemlich...er sollte dort eine Andacht halten... die Stimme des Paladins duldete keinen Wiederspruch... nun... so man auch eigentlich nicht berechtigt, ward doch das Worte eines streiters Ihrer ein Gebot, welches man nicht mißachten konnte... nächte Lag er wach um sich zu sammeln und die Entsprechenden Zeilen vor zu bereiten... und der Tag kam... die Ordensbrüder versammelten sich und der Weg führte gen der Varuna Kirche... dort saßen sich die Brüder nieder... tief musste er luft geholt haben als er die Stufen hinauf stieg und sich vor dem Altar aufbaute... den Templerstab sorgsam und vorsichtig auf den Altar legend sprach er... die Arme etwas zur Seite ausgebreitet.... und es war ihm als Spräche er gar nicht dort... als wäre er nur ein unbeteiligter Beobachter... erhörte seine Stimme sprechen und er wußte das es die Worte waren die er sich so mühsam zusammen gelegt hatte... und er wußte tief in seinem Herzen das er die Warheit sprach... und doch schien es ihm als würde jemand anderer Sprechen... als würde er sich seine eigenen Worte verinnerlichen müßen... und er würde jenes wohl tun... als er den geendet hatte und mit weichen Knien von der Empore herab geschritten... und in die Reihe seiner Brüder trat, da erhielt er wohl Lob... doch schien er das gar nicht wahr zu nehmen... zuviele Gedanken überfluteten seinen Geist...
und dann waren da noch unzählige Gespräche gewesen... über die Lehren der Temora... die Warheiten hinter den Tugenden... wie die Mutter der Göttin, die Erdenmutter Eluve dazu stand und ähnliches... viele Person schienen mit solchen Fragen beschäftigt zu sein... natürlich die anderen Templer... wie seine Lehrschwestern Victoria und Jiliana oder seine Ordensschwester Sanyarin Lefar... in Bajard hielt man gar eine Diskusion mit einer gläubigen Priesterin Eluvies und einer noch unsicheren legte man die Warheiten nahe... diese Gespräche wahren wohl die größte Schule von allen... den so er auch die anderen überzeugte, half es ihm doch seine eigen Überzeugung und sicht der Dinge aus zu bauen und zu erweitern so wie zu festigen....
Man würde sehen was sich weiter entwickeln sollte.
Zuletzt geändert von Sandroval Ar´states am Sonntag 24. Juni 2007, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Sandroval Ar´states
Aus der Erinnerung
... die Sonne war schon lange hinter den Wolken versunken und die Mitternachtsstunde hatte ebenfalls schon geschlagen, als seine Schritte ihn langsam zurück auf den schmalen Sandstreifen in Adoran zurück führten, dort wo er sich wenige Stunden zu vor mit einer treuen Freundin und ehrwürdigen Priesterin, Sanyarin Lefar, unter halten hatte. Es war ein innerer Zwang der ihn wieder an diese Stelle kehren ließ... Gedanken die ihm keine ruhe ließen und die seine Augen zwangen geöffnet zu bleiben, auch wenn sein Verstand ihm sagte das er schlafen solle, würden doch die Angelegenheiten des Tages seine Aufmerksamkeit erneut fordern und bis an die Grenzen strapazieren würde, wie so oft die Tage zu vor und wie es schon viele Male zu vor und mit Gewissheit auch viele Tage danach tun würden und doch fand er keine Ruhe. Die Gespräche mit der Hohepriesterin hatten ihn an alte Zeiten und ein anderes Leben erinnert. Fernab des Landes der Grafschaft von Hohenfels, fern unter dem Sand der Vergangenheit begraben, die Gedanken an seine Heimat, an seine Familie, an seine Freunde...
Dort fern im Südwesten, an der südlichsten Grenze Alumenas, die wärme und der Geruch der Luft, der Mond und die Sterne die sich auf dem Ozean spiegelten, die Farbe des Wassers ja selbst das Geräusch schien ein anderes gewesen zu sein, der Klang wenn die Wellen auf den Strand brandeten. In diesem Moment mischte sich das Gefühl des Verlustes mit dem Gefühl der Freude, welches diese Erinnerungen hervor riefen. Es wahr wohl wahr, man konnte seine Heimat verlassen oder aus ihr Vertrieben werden und doch blieb immer ein Teil des Herzens zurück und die Erinnerung an die Heimat erhellten den Geist selbst nach diesen vielen Jahren in seinem Falle wahren es beinahe einundzwanzig Jahre. Einundzwanzig Jahre seit er seine Heimat verlassen hatte, einundzwanzig lange Jahre seit dem Vorfall der ihn aus seiner Heimat geführt hatte, über die Meere und Berge, über Fremde Straßen bis hin zum Kloster der heiligen Lichtbringerin. Dort wo er seine Bestimmung gefunden hatte im Dienste an der Lichtbringerin Temora, doch trotz jener seelischen Erfüllung den der Dienst an ihr bot, fühlte er den Schmerz des Verlustes, noch genau wie am ersten Tage, mache Wunden blieben eben für das Leben.
Doch unweigerlich sollten Gedanken über die Heimat auch zur Familie führen, eben zu jener Wunde die in seinem Herzen nach wie vor Schmerzen bereitete und doch wusste er das er in seiner Heimat niemanden zurück gelassen hatte... keine Familie und keinen Freund... nun das stimmte so nicht ganz und dieses wahr ihm wohl bewusst... eine Person welche ihn in jungen Zeiten zur Seite gestanden hatte, ward wohl noch übrig. Damals als er jung ward ein Spross einer reichen Familie von wohlem Stande, ward ihm wie all jenen anderen Jungen seiner Stellung ein Mentor und Lehrmeister zur Seite gestellt, in seinem Falle ward es ein alter Priester Temoras selbst... Surgand Ar'states. Jener begleitete die Pfade seiner Person lange Jahre und lehrte ihn zum einen die Grundlagen der Kirche der heiligen Lichtbringerin, aber auch alltägliches Gebrauchsgut, wie Lesen, Schreiben und das Rechnen. All jenes allgemein wissen welches man jener Tage wohl benötigte. Doch neben jener Funktion stand jener alte Mann ihm oftmals bei den Problemen des Lebens bei und wittmete dem jungen Manne seine Zeit ohne jemals zu Jammern oder sich zu Beschweren. Stets standt er bei und ertrug gar die schlechte Laune seines Schülers, mit stoischer Ruhe um ihm als dann einen weiteren Wertvollen Ratschlag zu erteilen. Wahrlich heute wusste Er seinen alten Lehrer mehr als zu schätzen... und vielleicht ward es Zeit jenem eine Nachricht zu kommen zu lassen war es doch lange her, das man sich zuletzt begegnet ward. Es wurde wirklich langsam Zeit....
Dann hob sich der Blick den der Morgen graute bereits und die mittlerweile roten Augen kniffen sich zusammen, während sich der Priester langsam aufmachte... ein wenig Schlaf sollte er wohl noch bekommen.
... die Sonne war schon lange hinter den Wolken versunken und die Mitternachtsstunde hatte ebenfalls schon geschlagen, als seine Schritte ihn langsam zurück auf den schmalen Sandstreifen in Adoran zurück führten, dort wo er sich wenige Stunden zu vor mit einer treuen Freundin und ehrwürdigen Priesterin, Sanyarin Lefar, unter halten hatte. Es war ein innerer Zwang der ihn wieder an diese Stelle kehren ließ... Gedanken die ihm keine ruhe ließen und die seine Augen zwangen geöffnet zu bleiben, auch wenn sein Verstand ihm sagte das er schlafen solle, würden doch die Angelegenheiten des Tages seine Aufmerksamkeit erneut fordern und bis an die Grenzen strapazieren würde, wie so oft die Tage zu vor und wie es schon viele Male zu vor und mit Gewissheit auch viele Tage danach tun würden und doch fand er keine Ruhe. Die Gespräche mit der Hohepriesterin hatten ihn an alte Zeiten und ein anderes Leben erinnert. Fernab des Landes der Grafschaft von Hohenfels, fern unter dem Sand der Vergangenheit begraben, die Gedanken an seine Heimat, an seine Familie, an seine Freunde...
Dort fern im Südwesten, an der südlichsten Grenze Alumenas, die wärme und der Geruch der Luft, der Mond und die Sterne die sich auf dem Ozean spiegelten, die Farbe des Wassers ja selbst das Geräusch schien ein anderes gewesen zu sein, der Klang wenn die Wellen auf den Strand brandeten. In diesem Moment mischte sich das Gefühl des Verlustes mit dem Gefühl der Freude, welches diese Erinnerungen hervor riefen. Es wahr wohl wahr, man konnte seine Heimat verlassen oder aus ihr Vertrieben werden und doch blieb immer ein Teil des Herzens zurück und die Erinnerung an die Heimat erhellten den Geist selbst nach diesen vielen Jahren in seinem Falle wahren es beinahe einundzwanzig Jahre. Einundzwanzig Jahre seit er seine Heimat verlassen hatte, einundzwanzig lange Jahre seit dem Vorfall der ihn aus seiner Heimat geführt hatte, über die Meere und Berge, über Fremde Straßen bis hin zum Kloster der heiligen Lichtbringerin. Dort wo er seine Bestimmung gefunden hatte im Dienste an der Lichtbringerin Temora, doch trotz jener seelischen Erfüllung den der Dienst an ihr bot, fühlte er den Schmerz des Verlustes, noch genau wie am ersten Tage, mache Wunden blieben eben für das Leben.
Doch unweigerlich sollten Gedanken über die Heimat auch zur Familie führen, eben zu jener Wunde die in seinem Herzen nach wie vor Schmerzen bereitete und doch wusste er das er in seiner Heimat niemanden zurück gelassen hatte... keine Familie und keinen Freund... nun das stimmte so nicht ganz und dieses wahr ihm wohl bewusst... eine Person welche ihn in jungen Zeiten zur Seite gestanden hatte, ward wohl noch übrig. Damals als er jung ward ein Spross einer reichen Familie von wohlem Stande, ward ihm wie all jenen anderen Jungen seiner Stellung ein Mentor und Lehrmeister zur Seite gestellt, in seinem Falle ward es ein alter Priester Temoras selbst... Surgand Ar'states. Jener begleitete die Pfade seiner Person lange Jahre und lehrte ihn zum einen die Grundlagen der Kirche der heiligen Lichtbringerin, aber auch alltägliches Gebrauchsgut, wie Lesen, Schreiben und das Rechnen. All jenes allgemein wissen welches man jener Tage wohl benötigte. Doch neben jener Funktion stand jener alte Mann ihm oftmals bei den Problemen des Lebens bei und wittmete dem jungen Manne seine Zeit ohne jemals zu Jammern oder sich zu Beschweren. Stets standt er bei und ertrug gar die schlechte Laune seines Schülers, mit stoischer Ruhe um ihm als dann einen weiteren Wertvollen Ratschlag zu erteilen. Wahrlich heute wusste Er seinen alten Lehrer mehr als zu schätzen... und vielleicht ward es Zeit jenem eine Nachricht zu kommen zu lassen war es doch lange her, das man sich zuletzt begegnet ward. Es wurde wirklich langsam Zeit....
Dann hob sich der Blick den der Morgen graute bereits und die mittlerweile roten Augen kniffen sich zusammen, während sich der Priester langsam aufmachte... ein wenig Schlaf sollte er wohl noch bekommen.
Zuletzt geändert von Sandroval Ar´states am Freitag 3. Juli 2009, 21:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Der Erzähler
Ein Bote aus fernen Landen wird in Gerimore an landen, sein Weg führt ihn über den Hafen Berchgardes direkten Weges zum heiligen Klosters der Lichtbringerin, dort wird er ein Schreiben abgeben, das zu Händen ihrer Eminenz gedacht ist. Auf dem leicht vergilbten Papier, wird folgende Nachricht in etwas Altmodischer Schrift abgefasst sein.
Im heiligen Glanz der Sonne, der Sterne und dem allgegenwärtigem Licht der hohen Herrin Temora ewig verpflichtet, in Treue, Tugend, Aufrichtigkeit und Ehr, mein Junge,
es ist lange her das wir von einander hörten und ich bedauere mich nicht früher gemeldet zu haben, doch in der Heimat gibt es viel zu tun wie du wohl weißt. Tägliche Arbeit und viele Gebete, um so erfreuter war ich als ich hörte das du dich dem Dienste an der Herrin verpflichtet hast. Aber ich will nicht lange Umschweifen mein Junge, ich schreibe dir weil ich vielleicht später nicht mehr die Gelegenheit dazu haben werde. Ich bin Krank und Alt, meine Zeit auf dieser wundervollen Welt nährt sich dem Ende und doch ist es mein Wunsch dich noch einmal zu sehen... Es würde einen alten Mann erfreuen, seinen gelehrigsten Schüler noch einmal zu sehen.
Ich hoffe auf deinen Glück und harre deiner Ankunft
Surgand Ar'treides
Im heiligen Glanz der Sonne, der Sterne und dem allgegenwärtigem Licht der hohen Herrin Temora ewig verpflichtet, in Treue, Tugend, Aufrichtigkeit und Ehr, mein Junge,
es ist lange her das wir von einander hörten und ich bedauere mich nicht früher gemeldet zu haben, doch in der Heimat gibt es viel zu tun wie du wohl weißt. Tägliche Arbeit und viele Gebete, um so erfreuter war ich als ich hörte das du dich dem Dienste an der Herrin verpflichtet hast. Aber ich will nicht lange Umschweifen mein Junge, ich schreibe dir weil ich vielleicht später nicht mehr die Gelegenheit dazu haben werde. Ich bin Krank und Alt, meine Zeit auf dieser wundervollen Welt nährt sich dem Ende und doch ist es mein Wunsch dich noch einmal zu sehen... Es würde einen alten Mann erfreuen, seinen gelehrigsten Schüler noch einmal zu sehen.
Ich hoffe auf deinen Glück und harre deiner Ankunft
Surgand Ar'treides
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Sandroval Ar´states
Im Namen der hohen Lichtbringerin Temora, Herrin über Hoffnung und Tugend, Schutzgöttin des Reiches Alumenas, Schirmherrin des Lichtes, Patronin der Ritterschaft und Wächterin über diese unsere Welt und im Siegel der sieben heiligen Kinder und den von ihnen gewiesenen Lehren, entsende ich Euch meinen Gruß, verehrter Freund und Mentor,
als mein Leib noch Jung und mein Geist ungeschliffen, ward Ihr stets an meiner Seite und auch wenn jenes Geheiß oft mals schwer ward und durch mich sicher nicht leichter gemacht, weiltet Ihr doch, um mir mit Rat und Tat bei zu stehen. Wie könnte ich Euch nun nach solchen Tagen in Leid und Krankheit siechen lassen, alleine so Ihr doch darum gebeten habt Euch aufzusuchen. Mein teurer Freund, sobald man kann wird man aufbrechen, um Euch zu sehen und man hofft die Reise schnell an treten zu können.
Möge die Göttin Euch segnen
Sandroval
als mein Leib noch Jung und mein Geist ungeschliffen, ward Ihr stets an meiner Seite und auch wenn jenes Geheiß oft mals schwer ward und durch mich sicher nicht leichter gemacht, weiltet Ihr doch, um mir mit Rat und Tat bei zu stehen. Wie könnte ich Euch nun nach solchen Tagen in Leid und Krankheit siechen lassen, alleine so Ihr doch darum gebeten habt Euch aufzusuchen. Mein teurer Freund, sobald man kann wird man aufbrechen, um Euch zu sehen und man hofft die Reise schnell an treten zu können.
Möge die Göttin Euch segnen
Sandroval
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Sandroval Ar´states
Der Geruch von Salz lag in der Luft, während sich die Stiefel und der Seesack auf de Boden des Kais schlugen, während der Priester langsam zum Stehen kam, der Blick schweifte langsam umher die Eindrücke vermischten sich dabei etwas, während die Luft beinahe flimmerte, wozu sie Wasser und Sonne trieben. Hinter dem Priester erhob sich Stolz der Rumpf und die Segel der „Seetänzer“ des schlanken Handelsschiffes auf dem er die lange Reise vom Hafen Berchgards, der Mienen Stadt der umkämpften Grafschaft von Hohenfels, bis hin zu den Häfen der Inseln seiner Heimat. Alles war hier anders und so ließ der junge Priester den Kopf langsam umher wandern, den es war lange her das er seine Heimat gesehen hatte. Die Flachgebauten Gebäude, aus Lehm in einem recht Rustikalen Stile gezimmert und mit Seeried bedeckt... die Fischer am Hafen, welche ihre Netze eingeholt hatten und nun damit beschäftigt waren den kräftig riechenden Fisch auf zu nehmen. Den Sand mit der Kräftigen Goldfarbe, die in der Sonne zu glitzern schien... naja vielleicht war dieser nicht so groß Unterschiedlich von denen in der Grafschaft von Hohenfels und doch erschien es ihm so... es war doch immer alles schöner in der Heimat... Selbst die Sonne die hier vom Himmel brannte und die Menschen zu einer dunkleren Hautfarbe inspirierte schien einen Tick Heller, Größer und Schöner zu sein.
Langsam trugen ihn die Schritte fort von den Stegen und Häusern des alten Hafens, durch die leicht empor Steigenden Gassen... Links und Rechts erblühten Weinbergere und Felder, die sich in alle Richtungen ewig weit zu erstrecken schienen... auch wenn der Priester wusste das dies nur eine optische Täuschung war, krümmten sich die Felder doch in einiger Entfernung und folgten dann dem Verlauf der Insel, welche zwar nicht klein ward, doch sicher nicht grenzenlos.
Und wie er sich so über die Pfade bewegte den Seesack über der Schulter, in dem unter anderem die heilige Robe der Lichtbringerin verweilte, flackerten Bilder in seinem Inneren Auge auf, Bilder der Erinnerung an alte Zeiten. Dort auf der kleinen Wiese hatten er mit seinen Vettern herum getollt und mit Holzschwertern gefochten, entweder gegeneinander oder gegen imaginäre Feinde, wobei natürlich der Gegner oder das Ungeheuer des einen immer noch größer noch stärker und noch schrecklicher Gewesen war, als das aller anderen... und natürlich hatte man immer Gewonnen ohne eine Wunde oder auch nur den kleinsten blauen Fleck davon zu tragen. Und er erinnerte sich wie sein alter Mentor zu solchen Kämpfen immer anschließend Sprach das ein Kampf nur selten ohne Wunden davon getragen wurde, den es gab immer Monster auf der Welt, sein sie nun in Gestalt abscheulicher Bestien oder in Menschlicher, die einem im Kampfe zu Mindest gewachsen waren, so Achtsam, Stark und Mächtig man auch ward, damals war man ein Kind und hatte über die Worte seines Mentoren gelacht, doch heute Erkannte der Priester wie wahr sie doch wahren, nach unzähligen Narben reichen Kämpfen gegen Dämonen, finstere Ritter, Magier der Letharen, Übermächte Reich an Kriegern Rahals oder gar gen Heere des Untodes. Tatsächlich war es wohl so das man über die Kämpfe glücklich sein konnte in den Mann keinen Narbe an Leib oder Seele davon tragen sollte und auch jenes war ihm schon früh durch die Worte seines Mentoren offenbarte worden und doch hatte er diese simple Tatsache nicht begriffen bis es so weit wahr, das sie sich ihm Offenbarte und wieder einmal wünschte sich der Priester, seinem Lehrmeister schon in Jungen Jahren öfter zugehört zu haben... die Lehren wahren oftmals Weise und in seinem späteren Leben Hilfreich und Notwendig gewesen, sie hatten sein Leben begleitet und ihn geprägt.
Dabei sprudelten weitere Erinnerungen in seinen Geist, wie er zusammen mit seinem Lehrmeister Surgand Ar'states, am Feuer jener kleinen Hütte gesessen hatte die jener, seines Zeichens ebenfalls Priester, bewohnt hatte. Seltsam, woran man sich nach Jahren noch erinnern konnte, der Geruch des Lavendels der im Feuer verbrannte und sich mit jenem der Kräuter mischte, die in jener Hütte trockneten Der Priester, wusste das er oftmals in jungen Jahren dort hin gegangen war, wenn sein Vater wieder einen Wutanfall hatte, ob einer weiteren kindischen und dummen Taten seines Sohnes und nun ja der alte Mentor hatte zwar ebenfalls Geschimpft und war auch das ein oder andere mal Zornig geworden, doch eben so oft hatte er Verständnis für einen jungen Schüler gezeigt und ihm den richtigen Weg zurück zur Anständigkeit gewiesen... Bei diesem Gedanken teilte ein Lächeln die Lippen des Priesters, kam ihm doch alles so vor als wäre es erst gestern geschehen und doch lag das alles schon lange zurück... einundzwanzig Jahre eine lange Zeit in einem jeden Leben und nun beschleunigten sich die Schritte des Priesters... Ehe er den Bestimmungsort seiner Reise erreichte, eben jene Hütte in der sein Lehrmeister...
Der Priester musste sich ducken um durch den Eingang zu treten... unzählige male in der Vergangenheit hatte er diesen Weg genommen, sich durch die große Tür geduckt um in jenem halbdunklen Raume heraus zu kommen... und natürlich war die Tür wie immer nicht verriegelt. Dabei wanderte ein fahles lächeln über seine Züge, Surgands vertrauen in die Menschheit war also bis heute nicht ins wanken geraten und bis damals war es tatsächlich auch so gewesen das der alte Mann niemals bestohlen wurde, was aber vielleicht auch daran liegen mochte das sich nichts wertvolles im inneren der Hütte befand, es hatte sich also nichts verändert.. Doch das hatte es... das innere der kleinen Hütte wirkte staubiger und dreckiger, längst nicht so gepflegt wie damals.. Aber vermutlich war es mit zu nehmendem Alter auch schwieriger geworden dies zu tun... langsam schwang der Blick des Priesters herum, die Dunkelheit machte ihm dabei wenig zu schaffen... den die Herrin ließ ihre Diener auch im absoluten Dunkeln immer den Weg finden, der für sie bestimmt ward... und dann verengen sich die Augen leicht... dort in der kleinen Schlafnische bewegt sich etwas auf und ab... langsam steuerte der Priester auf eben jenes zu und erstarrte etwas... die Zeit hatte seinem alten Mentor übel mit gespielt... aber was war zu erwarten, er war schon nicht mehr jung Gewesen als der Priester diese Ländereien verlassen hatte, doch nun sah man deutlich das Zeichen der Zeit. Die einst dunkle Haut war bleich, beinahe ein grau Stich lag in ihr... das Haar und der Bart waren schlohweiß und hingen Dünn herab... die Haut wirkte dünn fast wie pergament und war mit Flecken versehen... ein rasselnder Atem erklang unregelmäßig in die Stille der Hütte und vom grauen Star getrübte Augen zuckten ziellos umher. Dann sammelte sich der Priester etwas und trat näher an die Alternde Gestalt heran, während er sich langsam ab kniete. Dann erklang auf einmal die Flache Stimme durch den Raum gefolgt von einem dumpfen Rasseln. „Ich habe euch gesagt das ich alleine Sterben will, es waren gute Jahre, aber nun bin ich müde... geht weg lasst mich schlafen... bis der Tod kommt“ Langsam legte sich der Kopf des Priesters bei Seite... die beiden Hände legten sich auf die faltigen Hände des alten ehe er Ruhig antwortete „Ich bin nicht viele Tage gereist, habe das mehr und die Berge überwunden... um jetzt wieder zu gehen mein alter Freund“ Ein kurzen Moment lang war es wieder still in der Hütte und dann lief ein lächeln über die Züge des Greises und seine Hand drückte Kraftlos jene des Priesters und so mochte einige Zeit vergehen ohne das einer der beiden ein Ton sprach... es war auch nicht nötig... nach Jahren des Lehrens, des von einander lernen und der Freundschaft... war ein stilles Verständnis jenes was ihre Beziehung auszeichnete... selbst nach all diesen Jahren, in denen Mann nicht von einander gehört hatte... Dann erhob sich die Stimme des Greises knattern und Flach... „Mein Junge... gern würde ich alles über dein Leben hören, aber meine Zeit ist knapp geworden... Es kostet mich schon all meine Kraft nicht zu schlafen... und ich werde die heutige Nacht nicht überleben, das sagen mir meine Knochen... Nein sag jetzt nichts und hör mir einfach nur zu... immer noch das selbe Rotzbalg wie damals...“ Dabei ließ er ein leises lachen Erklingen eines das dem jüngeren Priester, einen schauer über den rücken Jagte und obwohl ihm in diesem Moment danach gewesen wäre die Worte des alten Abzustreiten so erfüllte er doch den Wunsch jenes und schwieg, wenn die Miene auch einen Anflug von Trauer wieder spiegelte... „Ich bereue nichts mein Junge... mein Leben war gezeichnet von Glück und Zufriedenheit. Ich war nie Reich, außer an Schülern und Lausebuben.... und auch wenn ich nie die große Liebe meines Lebens finden konnte... so war ich doch all die Jahre Glücklich. Von jenen Leben die ich zu Lehren beglückt war, ist keiner auf den falschen Weg geraten und das macht mich ein wenig Stolz... und ich bedauere nichts in meinem Leben... Gar nichts... Nur eines erfüllt mein Herz mit Trauer mein Junge... seit zwei Jahrhunderten gab es immer einen Ar'states in den Reihen der Priesterschaft... Mein Vater war vor mir Lehrmeister und Priester, sein Vater vor ihm und dessen Vater davor... viele Generationen meiner Familie dienten in der heiligen Kirche... so viele gingen diesen Weg... doch nun soll es enden... Ich habe keinen Sohn und keinen Erben... Erfülle einem alten Narren seinen letzten Wunsch... verspreche mir das meine Sippe nicht in Vergessenheit geraten wird mein Junge...“ Das Versprechen viel dem Priester nicht schwer... war es doch das letzte was er dem alten Freunde zu geben vermochte und so sollte es auch geschehen.... dann kehrte zwischen den beiden wieder Stille ein... eine Stille welche die ganze Nacht anhalten sollte...
Und als der Morgen graute erhob sich der junge Priester langsam aus seiner Hocke und löste die Hände vorsichtig aus jenen seines alten Freundes... eine einzelne Träne ran über seine Züge, während er sich langsam erhob... es galt nun die Rituale zu sprechen die Notwendig waren und hier für würde er wohl einen anderen Priester bestellen müssen... doch noch während diese Gedanken durch seinen Kopf schwirrten schwor er sich den letzten Wunsch seines Freundes zu erfüllen... der Name Ar'states sollte in den Reihen der Priesterschaft nicht vergessen werden.
Langsam trugen ihn die Schritte fort von den Stegen und Häusern des alten Hafens, durch die leicht empor Steigenden Gassen... Links und Rechts erblühten Weinbergere und Felder, die sich in alle Richtungen ewig weit zu erstrecken schienen... auch wenn der Priester wusste das dies nur eine optische Täuschung war, krümmten sich die Felder doch in einiger Entfernung und folgten dann dem Verlauf der Insel, welche zwar nicht klein ward, doch sicher nicht grenzenlos.
Und wie er sich so über die Pfade bewegte den Seesack über der Schulter, in dem unter anderem die heilige Robe der Lichtbringerin verweilte, flackerten Bilder in seinem Inneren Auge auf, Bilder der Erinnerung an alte Zeiten. Dort auf der kleinen Wiese hatten er mit seinen Vettern herum getollt und mit Holzschwertern gefochten, entweder gegeneinander oder gegen imaginäre Feinde, wobei natürlich der Gegner oder das Ungeheuer des einen immer noch größer noch stärker und noch schrecklicher Gewesen war, als das aller anderen... und natürlich hatte man immer Gewonnen ohne eine Wunde oder auch nur den kleinsten blauen Fleck davon zu tragen. Und er erinnerte sich wie sein alter Mentor zu solchen Kämpfen immer anschließend Sprach das ein Kampf nur selten ohne Wunden davon getragen wurde, den es gab immer Monster auf der Welt, sein sie nun in Gestalt abscheulicher Bestien oder in Menschlicher, die einem im Kampfe zu Mindest gewachsen waren, so Achtsam, Stark und Mächtig man auch ward, damals war man ein Kind und hatte über die Worte seines Mentoren gelacht, doch heute Erkannte der Priester wie wahr sie doch wahren, nach unzähligen Narben reichen Kämpfen gegen Dämonen, finstere Ritter, Magier der Letharen, Übermächte Reich an Kriegern Rahals oder gar gen Heere des Untodes. Tatsächlich war es wohl so das man über die Kämpfe glücklich sein konnte in den Mann keinen Narbe an Leib oder Seele davon tragen sollte und auch jenes war ihm schon früh durch die Worte seines Mentoren offenbarte worden und doch hatte er diese simple Tatsache nicht begriffen bis es so weit wahr, das sie sich ihm Offenbarte und wieder einmal wünschte sich der Priester, seinem Lehrmeister schon in Jungen Jahren öfter zugehört zu haben... die Lehren wahren oftmals Weise und in seinem späteren Leben Hilfreich und Notwendig gewesen, sie hatten sein Leben begleitet und ihn geprägt.
Dabei sprudelten weitere Erinnerungen in seinen Geist, wie er zusammen mit seinem Lehrmeister Surgand Ar'states, am Feuer jener kleinen Hütte gesessen hatte die jener, seines Zeichens ebenfalls Priester, bewohnt hatte. Seltsam, woran man sich nach Jahren noch erinnern konnte, der Geruch des Lavendels der im Feuer verbrannte und sich mit jenem der Kräuter mischte, die in jener Hütte trockneten Der Priester, wusste das er oftmals in jungen Jahren dort hin gegangen war, wenn sein Vater wieder einen Wutanfall hatte, ob einer weiteren kindischen und dummen Taten seines Sohnes und nun ja der alte Mentor hatte zwar ebenfalls Geschimpft und war auch das ein oder andere mal Zornig geworden, doch eben so oft hatte er Verständnis für einen jungen Schüler gezeigt und ihm den richtigen Weg zurück zur Anständigkeit gewiesen... Bei diesem Gedanken teilte ein Lächeln die Lippen des Priesters, kam ihm doch alles so vor als wäre es erst gestern geschehen und doch lag das alles schon lange zurück... einundzwanzig Jahre eine lange Zeit in einem jeden Leben und nun beschleunigten sich die Schritte des Priesters... Ehe er den Bestimmungsort seiner Reise erreichte, eben jene Hütte in der sein Lehrmeister...
Der Priester musste sich ducken um durch den Eingang zu treten... unzählige male in der Vergangenheit hatte er diesen Weg genommen, sich durch die große Tür geduckt um in jenem halbdunklen Raume heraus zu kommen... und natürlich war die Tür wie immer nicht verriegelt. Dabei wanderte ein fahles lächeln über seine Züge, Surgands vertrauen in die Menschheit war also bis heute nicht ins wanken geraten und bis damals war es tatsächlich auch so gewesen das der alte Mann niemals bestohlen wurde, was aber vielleicht auch daran liegen mochte das sich nichts wertvolles im inneren der Hütte befand, es hatte sich also nichts verändert.. Doch das hatte es... das innere der kleinen Hütte wirkte staubiger und dreckiger, längst nicht so gepflegt wie damals.. Aber vermutlich war es mit zu nehmendem Alter auch schwieriger geworden dies zu tun... langsam schwang der Blick des Priesters herum, die Dunkelheit machte ihm dabei wenig zu schaffen... den die Herrin ließ ihre Diener auch im absoluten Dunkeln immer den Weg finden, der für sie bestimmt ward... und dann verengen sich die Augen leicht... dort in der kleinen Schlafnische bewegt sich etwas auf und ab... langsam steuerte der Priester auf eben jenes zu und erstarrte etwas... die Zeit hatte seinem alten Mentor übel mit gespielt... aber was war zu erwarten, er war schon nicht mehr jung Gewesen als der Priester diese Ländereien verlassen hatte, doch nun sah man deutlich das Zeichen der Zeit. Die einst dunkle Haut war bleich, beinahe ein grau Stich lag in ihr... das Haar und der Bart waren schlohweiß und hingen Dünn herab... die Haut wirkte dünn fast wie pergament und war mit Flecken versehen... ein rasselnder Atem erklang unregelmäßig in die Stille der Hütte und vom grauen Star getrübte Augen zuckten ziellos umher. Dann sammelte sich der Priester etwas und trat näher an die Alternde Gestalt heran, während er sich langsam ab kniete. Dann erklang auf einmal die Flache Stimme durch den Raum gefolgt von einem dumpfen Rasseln. „Ich habe euch gesagt das ich alleine Sterben will, es waren gute Jahre, aber nun bin ich müde... geht weg lasst mich schlafen... bis der Tod kommt“ Langsam legte sich der Kopf des Priesters bei Seite... die beiden Hände legten sich auf die faltigen Hände des alten ehe er Ruhig antwortete „Ich bin nicht viele Tage gereist, habe das mehr und die Berge überwunden... um jetzt wieder zu gehen mein alter Freund“ Ein kurzen Moment lang war es wieder still in der Hütte und dann lief ein lächeln über die Züge des Greises und seine Hand drückte Kraftlos jene des Priesters und so mochte einige Zeit vergehen ohne das einer der beiden ein Ton sprach... es war auch nicht nötig... nach Jahren des Lehrens, des von einander lernen und der Freundschaft... war ein stilles Verständnis jenes was ihre Beziehung auszeichnete... selbst nach all diesen Jahren, in denen Mann nicht von einander gehört hatte... Dann erhob sich die Stimme des Greises knattern und Flach... „Mein Junge... gern würde ich alles über dein Leben hören, aber meine Zeit ist knapp geworden... Es kostet mich schon all meine Kraft nicht zu schlafen... und ich werde die heutige Nacht nicht überleben, das sagen mir meine Knochen... Nein sag jetzt nichts und hör mir einfach nur zu... immer noch das selbe Rotzbalg wie damals...“ Dabei ließ er ein leises lachen Erklingen eines das dem jüngeren Priester, einen schauer über den rücken Jagte und obwohl ihm in diesem Moment danach gewesen wäre die Worte des alten Abzustreiten so erfüllte er doch den Wunsch jenes und schwieg, wenn die Miene auch einen Anflug von Trauer wieder spiegelte... „Ich bereue nichts mein Junge... mein Leben war gezeichnet von Glück und Zufriedenheit. Ich war nie Reich, außer an Schülern und Lausebuben.... und auch wenn ich nie die große Liebe meines Lebens finden konnte... so war ich doch all die Jahre Glücklich. Von jenen Leben die ich zu Lehren beglückt war, ist keiner auf den falschen Weg geraten und das macht mich ein wenig Stolz... und ich bedauere nichts in meinem Leben... Gar nichts... Nur eines erfüllt mein Herz mit Trauer mein Junge... seit zwei Jahrhunderten gab es immer einen Ar'states in den Reihen der Priesterschaft... Mein Vater war vor mir Lehrmeister und Priester, sein Vater vor ihm und dessen Vater davor... viele Generationen meiner Familie dienten in der heiligen Kirche... so viele gingen diesen Weg... doch nun soll es enden... Ich habe keinen Sohn und keinen Erben... Erfülle einem alten Narren seinen letzten Wunsch... verspreche mir das meine Sippe nicht in Vergessenheit geraten wird mein Junge...“ Das Versprechen viel dem Priester nicht schwer... war es doch das letzte was er dem alten Freunde zu geben vermochte und so sollte es auch geschehen.... dann kehrte zwischen den beiden wieder Stille ein... eine Stille welche die ganze Nacht anhalten sollte...
Und als der Morgen graute erhob sich der junge Priester langsam aus seiner Hocke und löste die Hände vorsichtig aus jenen seines alten Freundes... eine einzelne Träne ran über seine Züge, während er sich langsam erhob... es galt nun die Rituale zu sprechen die Notwendig waren und hier für würde er wohl einen anderen Priester bestellen müssen... doch noch während diese Gedanken durch seinen Kopf schwirrten schwor er sich den letzten Wunsch seines Freundes zu erfüllen... der Name Ar'states sollte in den Reihen der Priesterschaft nicht vergessen werden.