Haus von Seranyth - Leben in Rahal

Azucinnia von Seranyth

Beitrag von Azucinnia von Seranyth »

Mit ihrer schlechten Laune als Begleitung, verließ die junge Frau das Anwesen Seranyth, um ihren Weg Richtung Rathaus anzusteuern.
Nicht nur, das sie am gestrigen Tage der Baronin den Verlust Darians mitteilen musste, sie selber hatte ebenso Neuigkeiten für Azucinnia bereit.
Davon ab, war es nicht sonderlich verwunderlich, das der Tod Darians keine Trauer oder Bestürzung Sephiras mit sich brachte.
Sie selber schien in den letzten Wochen und Monaten mit ihm abgeschlossen zu haben, war die Kunde nun, das Ende einer Geschichte, die auf den endgültigen Abschluss wartete.

Die Neuigkeit der Baronin, sie sollte sich einmal ihre Mannen im Haus genauer zu Auge führen, lies die junge Frau aufhorchen.
Als der Name Hagens viel, war ihr bereits klar, das jene Anspielung, eine direkte gegen ihn war.
Ob es mit seiner Vergangenheit zu tun hatte? Jenes war eigentlich nicht möglich, blieb jenes Wissen der Außenwelt verborgen.
Das der junge Herr Maeris ein Auge auf die Baronin geworfen hatte, blieb nicht nur Azucinnia verborgen. Selbst die Wachen seiner Heiligkeit, die stets das Ein und Ausgehen am Tore mitbekamen, schauten nicht schlecht, ihn des öfteren in ihrer Begleitung zu sehen.
Die Frage, ob Azucinnia ,Hagen darauf ansprechen sollte, ihm mitteilen, das er nur ein einfaches Spielzeug für die Baronin ist, schoss ihr durch den Sinn.
Eine Antwort auf diese Frage würde vorerst ausbleiben.
Zu enttäuscht und sauer war die junge Frau auf ihre Leibwache, um ihm nun gut gemeinte Ratschläge mit auf den Weg zu geben.
Es würde sich in den nächsten Tagen herausstellen.

Mit der Hoffnung, die Akte Ritter abzuschließen und sie in den Aktenschrank zu legen, scheiterte.
Wenn man es nüchtern besah, stolperten sie von einer Pfütze in die andere.
Der Abend läutete schon in den Morgen über, als die junge Frau noch einen Abstecher in die Taverne ansetzte. Kaum im inneren der Schenke eingekehrt, erstarrte sie auch schon, als der Blick aus den dunklen Augen auf diesen Ketzer zum Stehen kam.
Einige Wimpernschläge brauchte es, um die Aufmerksamkeit von ihm zu lösen, damit der Blick über die Menschenmenge schliff, welche sich freiwillig mit ihm an einen Tisch setzte.
Es mag schon mit Humor gesehen werden, das in der Taverne kein Teppich vorhanden ist, andernfalls würde man das Gefühl, welches just in diesem Moment, in der jungen Frau ruhte, mit jenem gleichsetzen, das man ihr den Teppich unter den Füßen weg zog.
Ihr Haus. Ihre Angestellten und ihre Yasccara saßen mit diesem Ketzer an einem Tisch.
Die Stille wurde mit einem hörbaren Lufteinzug gebrochen, das Augenpaar haftete augenblicklich auf dem Ritter um mit einem Deut zum Ketzer zu weisen.
All die Worte, die ihr sodann entgegen sprudelten, ließen ihre Mimik versteinern, das Augenlid begann ungewöhnlich zu zucken.
Wollte er sie allen ernstes Veralbern?
Er, Ritter des Einen übernahm die Bürgschaft dieses Ketzers.
Er erlaubte ihm die Taverne zu besuchen, in jener zu nächtigen bis der Richterrat ein Urteil über ihn sprach.
Und jetzt sollte sie sich dazu setzen?
Hatte er einen Schlag auf den Hinterkopf bekommen oder welche Erklärung gab es für solch ein Hirngespinst?
Eine Frechheit zu glauben, SIE würde sich mit diesem Ketzer, der noch nicht einmal seine Schuld bereinigt hatte, an einen Tisch,zu einem gemütlichen Plausch setzen.
Dazu kam die Unverantwortlichkeit sein eigen Fleisch und Blut neben diesen Ketzer zu setzen.
Hatte er überhaupt kein Verantwortungsgefühl gegenüber seinem Kind?
Es brauchte nicht wirklich viel an Worten. Die Mimik Azus sprach Bände. Die Tonlage, die die wenigen Worte preisgab, ließen einen jeden erkennen, das ihr weder nach Spaß, gar Freude war.
Ein, zwei Bewegungen und sie nahm sich Yasccara um sie nach Hause zu bringen, gehörte es sich nicht für ein kleines Kind mitten in der Nacht in einer Taverne zu sitzen, während andere es vorzogen gemütlich mit einem Ketzer zu reden.
Unbeschreiblich.

Der Abend, der eigentlich sehr schön begann, nahm ein bitteres Ende. Ein Ende in dem sie mit einer sehr schlechten Laune zu Bett ging, mit dem Wissen, das jene Laune sie auch noch am nächsten Tag begleiten würde.

Jetzt, war die schlechte Laune ihr Begleiter. Die Wachen wurden mit einem knappen Nicken beschenkt, um den zielstrebigen Weg kurz zu unterbrechen, um ihren Briefkasten zu besehen.
Wenn sie ehrlich zu sich selber war, so hoffte sie insgeheim etwas in jenen vorzufinden, jedoch heute, sollte es nicht so sein.
Leicht enttäuscht, schürzte sich das Lippenpaar um sich herum zu wenden und den geplanten Weg Richtung Rathaus fortzusetzen.

Sie hatte die Tage zuvor zwei weitere, wunderschöne Briefe bekommen. Nun, wenn sie die drei Briefe nebeneinander platzierte, ergaben die Amethysten einen Namen. Ihren.
Wieder zog sich ein Schmunzeln auf ihre Mimik ein wenn sie an die Briefe, minder die Inhalte dachte.
Jedoch noch immer schien ihr der Gedanke nicht zu kommen, um welchen Verfasser es sich hier bei handelte.
Die Wachen, jene sie des öfteren die Tage nun befragte, konnten ihr zwar eine Beschreibung geben, aber so gänzlich sicher waren sie sich nun, wo die Dunkelheit den ganzen Tag begleitete, nicht mehr.
Wenn sie ehrlich war, konnte ihr jene Beschreibung derzeit nicht wirklich weiter helfen, jedoch aufgeben, lag ihr ebenso fern.

Jetzt gab es erst einmal anderes zu erledigen, sie wollte so schnell wie möglich diesen Ketzer vor Gericht sehen...
Lieon

Beitrag von Lieon »

Er wandte sich gen Briefkasten um schon das 4. mal ein Schriftstück in den Schlitz zu versenken. Es war fast zur Gewohnheit geworden, doch Lieon hatte nicht die Rechnung mit dem gemeinen Gevatter Schicksal gemacht. Als er sich in die Robentasche fasste, bemerkte der Mann nicht, wie er in Wirklichkeit seinen Bürgerbrief hinauszog und nicht den eigentlichen Zettel, den er für das Gestell vorgesehen hatte.
Er schob ihn hinein und wendete sich selbstzufrieden um, nur um später die Folgen seines Handelns wiederzubekommen……….
Später wanderte er gekränkt zum leeren Briefkasten und schmiss halbherzig den wahren Zettel hinein. Dann stampfte er über sich selbst erzürnt davon.
Zuletzt geändert von Lieon am Samstag 22. November 2008, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
Yasccara Askar
Beiträge: 154
Registriert: Freitag 19. Mai 2006, 13:44

Beitrag von Yasccara Askar »

Konzentriert starrt sie auf die blätter auf dem Tisch. Mit hilfe von unterschiedlichsten personen hatte sie die Briefe verfasst und dann noch mit Zeichnungen verschönert. Doch wenn sie die Blätter nun so betrachtet mag sie nicht mehr weitermalen.
So viele fragen die letzten Tage. Erst die fragen was sie sich wünscht und wie sie das Geburtstagsfest feiern möchte. Dann die Fragen zu ihrem Vater und das ganze führte zu den fragen zu sich selbst.

Nicht zuletzt hatte das auftauchen von Alexa im Haus sie ziemlich aufgewühlt. Die kleine hatte sich gefreut doch errinnerte es sie auch an früher.

Nun liegen die ganzen Einladungen vor ihr und die Person welche sie am liebsten einladen würde kommt sowieso nicht.

Im verlauf ihrer bisherigen Kindheit hatte sie schon einige personen verloren wieso also nicht einfach keinen Geburtstag feiern. Doch die andern freuen sich doch so drauf und auch die vielen wunderbaren Geschenke welche es zu erwarten gibt.

Noch lange sass sie so da, die Laterne die man ihr angezündet hatte um malen zu können in der Dunkelheit war schon erloschen.
Aufgewühlt und unsicher was sie 'den Grossen' sagen soll steigt sie ins Bett und schon gleich drauf war alles vergessen und den Träumen gewichen.
Eloriahus Drugar

Beitrag von Eloriahus Drugar »

Ein tiefes Murren, ein Knurren fast, lag in der massiven Brust des Kriegers. Die gepanzerte Hand donnerte mit einer Wucht auf den Tisch die diesen gefährlich Knarren ließ. Jede einzelne Faser von Eloriahus schien angespannt zu sein. Seine Augen waren leicht geweitet und es lagen tiefe schwarze Ringe unter ihnen. Erst jetzt und damit viel zu spät hatte er erkannt was geschehen war… zu vieles hatte ihn abgelenkt…



[url]http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=41178[/url]



Es war noch nie ein Leichtes gewesen die Blutgeborene unter einen ausreichenden Schutz zu stellen, was war für Sie schon ausreichend. Eloriahus lachte rau auf. Sie konnte so widerspenstig und störrisch sein… Nun gewann das Knurren in der Brust des Waffenmeisters wieder an Intensität. Sein Blick flackerte zu dem Schrieb auf dem Tisch vor ihm...

Azucinnia von Seranyth hat geschrieben: Eloriahus,
Yasccara ist fort und ich befürchte das sie bereits auf Boden der Ketzer verweilt.
Ich hoffe ich kann sie finden, bevor es diese Ketzer tun.
Kümmert euch darum, das ihr in Rahal und Umland nach ihr ausschau haltet.
Azucinnia

Nie wieder würde sie sich so leicht seiner Aufsicht und seinen Bemühungen entziehen können. Die Hoffnung, dass sie bald, was hieß schon bald, wieder unter seinem Schutz stehen würde bestand immerhin. Adoran schien nicht zu wissen wen sie dort in ihrem Kerker hatten. Zumindest gab es noch keine Forderungen von Seiten dieses Ketzerpacks. Erneut Knarrte der Tisch bedrohlich, die Hände, Pranken von Eloriahus hatten sich an oder doch fast eher schon in den Tisch gekrallt. Wut wallte in ihm auf, als würde ein aufgepeitschtes Meer im höchsten Sturm in Klippen donnern. Diese elende Hilflosigkeit und Untätigkeit... Er hatte alles wohl durchdacht und am Ende war da nichts… es war besser zu warten und sich zu gedulden. Würde Adoran erst Verdacht schöpfen wäre Azucinnia tot. Die Züge des Waffenmeisters entspannten sich etwas, an die Stelle von Wut traten nun seichte Anzeichen von Trauer und Verzweiflung. Er würde beten und sich in Geduld üben, eine Tugend die ihm nicht nur selten nicht lag… doch er müsste. Nun lag es alleine in den Händen des All Einen…[/code]
Azucinnia von Seranyth

Beitrag von Azucinnia von Seranyth »

Neue Wege

Wo sich der Blick aus den dunklen Augen auch aufhielt, überall war ein Chaos aus Papierbergen zu erblicken. Das sonst geordnete Wohnzimmer schien seinen Flair verloren zu haben, geschweige würde die Bedeutung Wohnzimmer in diesem Raum noch gelten.
Seit Monaten waren die Pläne gefasst ein Landsitz auf dem Boden des heiligen Reiches zu bauen. Vor Monaten ruhte der Gedanke, ein größeres Anwesen zu besitzen im Kopf Azucinnias herum, es war an der Zeit auf Gedanken und Wünsche, Taten folgen zu lassen.
Sie wäre nicht Azucinnia von Seranyth, wenn sie nicht das bekommen würde, was sie wollte. Widersprüche, Einwände duldete sie nicht und wenn die Mitglieder des Hauses Seranyth ehrlich waren, wussten sie, das ihre Worte ob eines Einwandes, bei der jungen Frau auf taube Ohren stießen würde. Aber zu Azus Überraschung, wobei nicht wirklich, war es nur Tugor, der leichte Bedenken ob dieser Planung mitteilte. Wie sollte es auch anders sein? Er hatte aber auch immer etwas zu meckern oder zu nörgeln. Er ähnelte immer mehr ihr. Schlimm!
Wenn sie es nicht besser wüsste, hätte man so manches mal den Eindruck gewinnen können, er reife zu einem alten Ehemann an. Furchtbar.
Aber wie es nun einmal ist, war es am Ende Azu die ihren Dickkopf durchsetzte, auch wenn der Ritter schlussendlich auch keine andere Wahl hatte. Ein Teufelskreis!
So kannte man Azucinnia. Wenn sie ein Ziel hatte, verfolgte sie es bis zum Schluss.

Erneut verstrichen die Monate ins Land. Der Winter ging, der Frühling folgte als bald, nun kündigte sich nach und nach der Sommer an. Eine Zeit in der einiges im Leben des Hauses Seranyth passierte.
Nebst den Plänen ob des Anwesens, der passende Ort an jenen das neue, wunderbare Haus in seiner Pracht einmal ruhen sollte wurde gefunden und der nächste Schritt zum Ziel war greifbar nah.
Zwischenzeitlich wurden fleißige Handwerker des heiligen Reiches mit dem Auftrag versehen, ihr Können und Geschick in das Bauvorhaben zu stecken.
Die Gespräche mit den Handwerkern waren sehr fruchtbar. Ideen und Vorschläge der Hochgeboren wurden erfüllt, eventuelle Verbesserungen vorgetragen, um am Ende ein Anwesen auf dem Papier zu erblicken, welches wahrlich dem Hause Seranyth würdig war.
Ja, sie freute sich von Tag zu Tag mehr auf dieses Heim, vor allen Dingen wurde es Zeit.
Das Haus von Seranyth wuchs heran und das Interesse ein Teil von ihm zu werden, schien nach wie vor nicht abzukühlen.
Die jüngsten Neuzugänge waren nicht nur für Azucinnia eine Überraschung. Zwei Ritter in ihrem Haus. Ob das gut gehen würde? Wobei sie ehrlich gestehen musste, hatte sie in Ritterin Lessard eine Person gefunden, mit der sie nicht nur über das alltägliche reden konnte. Sie hatten doch einiges gemein. Durchaus, die Gespräche und Abende mit der Ritterin waren sehr erfrischend und köstlich zu gleich. Auch sie schien der Ansicht zu sein, das an vielen Dingen Tugor schuld hatte. Wunderbar!
So auch die junge Floriane, die ebenso einiges in ihrem jungen Leben miterlebt hatte. Es stellte sich recht schnell heraus, dass auch sie eine Neigung zum Chaos mit sich brachte. Yasccara würde sich freuen...
Und schlussendlich ein weiteres Kind im Haus...
Vorbei die Zeiten, an denen sie ab und an noch die Ruhe genießen konnte, zwei Kinder, doppelt soviel Unruhe und Überraschungen.
Ein Teufelskreis, auf den sie sich vielleicht freuen würde...
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Tugor Crain
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Tugor Crain »

Der Fall Varunas kostete viel Zeit und Vorbereitung, Zeit die Tugor für andere Dinge fehlte, welche ihm wichtig erschienen.
Seine Tochter Yasccara bekam ihn nur noch selten zu Gesicht, ebenso wie der Rest des Hauses. Auch die Gefangenschaft Azucinnias durch die Schergen Adorans während dieser Zeit war nicht ganz spurlos an ihm vorübergegangen, aber einzig das Wohl des Reiches gild es durchzusetzen, koste es was es wolle, so seine Gedanken.
Schon vor längerem war die Errichtung eines Landsitzes im Gespräch, erinnerte sich der Ritter, womit er sich aber aus besagten Gründen nicht auseinandersetzen konnte.
Nun, jetzt aber nachdem das Bollwerk des Falschglaubens endlich vom Erdboden getilgt war fand er die nötige Ruhe um sich wieder anderen Dingen zuzuwenden.
Azucinnia eröffnete ihm eines Abends erneut ihre Absicht die Oberstadt zu verlassen um ein Landhaus fernab Rahals zu beziehen.
Die anfängliche Skepsis Tugors ob dieses Vorhaben war offensichtlich, warum die Sicherheit der Mauern Rahals verlassen, jenseits der Stadt war das Haus angreifbarer für jeden Feind.
Andererseits wuchs die Mitgliederzahl des Hauses stetig an, womit auch mehr Platz benötigt wurde und seine Tochter würde sich auf dem Land sicher wohler fühlen. Man konnte es drehen und wenden wie man wollte, Azucinnia hatte wiedermal die besseren Argumente.
Nach einigen Überlegungen entschied sich der Ritter das Vorhaben Landflucht auf ganzer Linie zu unterstützen, zum Wohle des Hauses.
Yasccara Askar
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Registriert: Freitag 19. Mai 2006, 13:44

Beitrag von Yasccara Askar »

Seit Azu ihr das Grundstück gezeigt hatte wo das Haus entstehen sollte war Yasccara noch mehrere male heimlich da gewesen, schliesslich musste sie ja die neue Umgebung gut auskundschaften. Die Füsse ins noch ziemlich kalte Wasser haltend träumte sie dabei oft davon wie es sein würde, alle die sie so sehr mochte so nahe zu haben. So war doch auch Kari dann ganz nah und bestimmt würde sie dann öfters mit Vas und dem kleinen von Kari spielen gehen.

Immer mal wieder, bei ihren Besuchen bei ihrem zukünftigen Wohnort, legte sie Steine und Ästchen aus, um die Umrisse des Hauses zu legen wie sie es sich vorstellte. Wobei natürlich ihr Zimmer immer den meisten Platz in Anspruch nahm.

Ungeduldig fragte sie wieder und wieder wann es denn endlich so weit sein würde, doch so ein Haus schien ein haufen Arbeit zu sein und bei vielem konnte sie wohl nicht wirckllich helfen. Doch bestimmt würde sie noch ihre Aufgabe finden damit sie ihren Teil beitragen konnte zur neuen Heimstätte des Hauses Seranyth.
Azucinnia von Seranyth

Beitrag von Azucinnia von Seranyth »

Erneut strichen die Wochen durch das Land. Vieles gab es zu tun, vieles musste erledigt werden.
Die Aufgaben im Rathaus nahmen nicht ab, die Ratstreffen brachten ab und an zusätzliche Aufgaben mit sich.
Nebst all der Arbeit für die Stadt, blieb die Arbeit für die Familie nicht aus.
Täglich wurden Gespräche mit den Handwerkern geführt, Kontrolle würde es wohl eher beschreiben, aber es ließ der jungen Frau keine Ruhe, einfach die Männer vom Bau alles erledigen zu lassen und sie selber würde die Ruhe schieben.
Nein so war Azucinnia nicht, zumal sie nur selten die Zügel aus der Hand gab.
So war es nichts neues, das sie ihren Abendspaziergang nach der Arbeit im Rathaus antrat, um zum Grundstück zu gehen, wie sooft einen prüfenden Blick auf die Arbeiten zu richten.
Es muss schon eine Weile an Zeit verstrichen sein, als es nur einige Steine und Holzbretter waren, die den Rasen bedeckten, um das zukünftige Arbeiten anzukündigen.
Just waren es schon Grundrisse die gesetzt wurden. Sie musste sich eingestehen, das die Männer wirklich ihre Arbeit verstanden und es wohl in diesem Punkt richtig war, sich nicht wie sooft einzumischen, sondern die Männer des Faches ihrer Arbeit, arbeit sein zu lassen.

Ein Lächeln schmückte das Antlitz der Frau, wenn sie wieder in den Träumen versank und sich vor Auge führte wie dieses Anwesen auf jenen Boden einmal auszusehen habe.
Die Vorstellung wie das Haus auch hier mit Leben gefüllt wäre, waren Momente die ihre kühle, zickige Art für den Moment verblassen ließen.

Einer der Handwerker trat eines Tages auf sie zu, um ihr mitzuteilen das ihr Kind, er schien sicherlich Yasccara zu meinen, davon ab, das es eine Frechheit war sie als Mutter eines Kindes darzustellen, war sie doch viel zu jung dafür!, ab und an die Baustelle aufsuchte um sich ein eigenes Bild zu machen.
Es schien wohl nicht nur Azucinnia wichtig zu sein, dass der Tag komme, an denen das Haus fertig erbaut auf diesem wundervollen, idyllischen Platz stand.
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