Schon viel war geschehen in seinen kurzen sechs Wintern die er in Wulfgard geboren wurde.
Als kleiner Welpe verlor er seine Eltern durch den Angriff von Wehrwölfen, doch wie es in einem Clan selbstverständlich ist, das ein jeder sich um Erziehung der Welpen kümmert.
So lebte er bereits 6 Winter im Clan und wuchs stetig heran, kleine Abenteuer hatte er schon erlebt.
So zog er eines Tages mit seinem kleinen beutel , seinem Holzschildchen und Schwertchen aus um sich Bonbons zu besorgen.
Was war dies für eine aufregende Reise gewesen, nicht nur das er verbotener Weise alleine über die Brücke gegangen war, nein er fuhr sogar mit Schiff nach Bajard.
Mehrere Tage war er auf sich alleine gestellt, wollte doch unbedingt Bonbons haben, von denen ihm jemand erzählt hatte. Seine Reise fand ein Ende als Kanubio ihn in Bajard auflas.
Oh oh als er wieder in der Halle des Clans war bekam er nicht nur von Runa und Kanubio ärger nein auch von Trystjarn, er legte ihn übers Knie, das würde der kleine Thyre wohl nie vergessen.
Doch all das war bereits wieder vergessen, so wußte der kleine Thyre nun das er nicht alleine über die Brücke durfte.
Er lernte bereits viel doch sein Weg hat gerade erst begonnen, dennoch hatte er bereits gelernt Verantwortung zu übernehmen für sich und seine Tiere und auch für die Blumen die er auf dem Hof von Runa heran zog.
Er arbeitete jeden Tag fleißig daran die Blumen gut zu versorgen und die Federn, Eier und Mist einzusammeln, so konnte er Runa ein wenig zur Hand gehen.
Kanubio brachte ihm das zählen bei , Lidwina und Runa brachten im das Schreiben bei, so konnte er bereits seinen eigenen Namen schreiben.
Doch die schwerste Aufgabe gab ihm wohl Trystjarn….
Eines Tages er ging gerade Runa zur Hand auf dem Hof, kam Trystjarn und schaute auf das Feld, er holte zusammen mit Kanubio etliche Steine aus dem Clan und verteilte diese auf dem Feld.
So war es nun seine Aufgabe, alle Steine die auf den Feld liegen auf einen Haufen zu werfen.
Es waren viele kleine und größere, jedoch auch die , die extra heran geschafft wurden.
So machte der kleine Thyre sich jeden Tag an die Arbeit bis er das Feld, bereits von den kleinen Steinen befreit hatte, doch stellten ihn die großen vor eine große Aufgabe.
So übte er jeden Tag daran die Steine vorwärts zu bewegen, doch noch wollte es ihm nicht gelingen.
Jedoch gab er die Hoffnung nicht auf, so wusste er doch, das er an dem tage an dem er alle Steine beseitigt hatte, sein Schwerttraining beginnen wurde. Er übte so oft es ging, als sich gestern endlich der erste Stein um ein Feld bewegen ließ.
Stolz berichtete er es seinem Jarl.