Ein Auftrag wie jeder Auftrag

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Kimroth Gruenfels
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Registriert: Freitag 11. Januar 2008, 21:57

Ein Auftrag wie jeder Auftrag

Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Die Fackeln waren bereitgelegt, das Öl verstaut. Besonders "Fackel" war wie Feuer und Flamme - nein - er WAR Feuer und Flamme - und das in vielfacher hinsicht, sah er das Feuer doch als seine Mutter an.... herrje, der kerl war verrückt.
Im Grunde war "Grüni" froh darüber, dass die Vogelfreien davon befreit waren, auch noch ins Schlechtgemetzel ziehen zu müssen. Stattdessen sollten sie ein waldstück entfachen. Ein recht leichter Auftrag.
Tatsächlich ging alles wie geplant. Während sich die Heere in Rahal sammelten zogen die sechs aus und hatten keine Nervosität. Kimroth konnte man vieles nachsagen, aber nicht, dass er in seinen Planungen nicht effizient wäre. Die Gefahr, erwischt zu werden, war gegeben. Und so mussten sie alle vor allem eines - schnell zuschlagen, taktisch richtig handeln und schlussendlich auch die Flucht ergreifen.

"Lasst euch auf keine Händel ein. Geratet ihr in Konfrontation - macht dass ihr weg kommt.

Er hoffte, dass alle sich daran halten würden.

"Wir legen die Feuer zuerst in die Mitte. Danach trennen wir uns und strömen aus - legen weitere Flammen."

Auch das war eindeutig.
Oh es ging schon fast zu einfach. Die Feuer konnten gelegt werden. Das trockene Wurzelwerk brannte lichterloh auf. Uro johlte vor Freude. Die Flammen waren sein Ein und sein Alles. Und sie brannten.
Eine Rauchsäule stieg gen Himmel auf. Doch hätte Kimroth gewusst, dass die Reichstruppen in eben diesem Moment mit der Schlacht selbst beschäftigt waren, wer weiß was sie dann gesagt hätten.
Sei's wie es sei.
Es hatte geklappt.
Kein Feind war zu sehen.
Der Wald brannte.
Und die Vogelfreien hatten ihren Teil der Abmachung erfüllt.
Nun war es an Rahal, ihren Teil zu erfüllen.

Doch als wäre irgendjemand in den göttlichen Sphären den Vogelfreien wohlgestimmt (vielleicht war ja Horteras ein schlimmerer Halunke als so manche annehmen wollten) kam es - zumindest für die Organisation selbst besser.... viel besser...
Alindra de Feruin

Beitrag von Alindra de Feruin »

Also Alindra wie so oft die Nachtschicht in der Kommandatur Adoran schiebt und sich gerade mit der Gefangenen beschäftigt und versucht Informationen vergeblich herauszupressen, klingelt jemand heftig beim Regiment. Oben an der Türe angekommen, überbringt ihr Andreas Myrtol übereilt eine Botschaft, dass der Wald zwischen Adoran und Bajard, direkt bei der Academia Arcana, in Flammen steht und es Hinweise auf Brandstiftung gibt. Nach einigen Dankesfloskeln machte sie sich sofort auf den Weg um ihrer Hochgeboren und den Gästen bescheid zu geben. Obwohl es schon ein Uhr in der Früh war, waren einige Personen Adoran noch fieberhaft dabei Pläne zu schmieden, schliefen ebenso so wenig wie die Maga selbst.

"Der Befehl lautet Adoran zu schützen, den Wald können wir ohnehin nicht retten. Nehmt euch einen Trupp der Reserve und handelt nach eigenem Ermessen".

Gesagt. Getan. Mit einem kleinen Trupp Soldaten, ehemals stationiert in Varuna, zog sie aus dem Westtor aus in Richtung des Waldes um sich erstmal ein Bild zu machen. Das Feuer hat schon viel zu sehr um sich gegriffen, als dass man nun ohne magische Hilfe noch viel erreichen könnte. Mit Sensen bewaffnet schnitten die Gardisten nun großzügig um den Wald eine Schneise in das Brachland, während der Korporal mittels ihrer Kräfte das Gras kontrolliert in diesem Streifen niederbrannte. Dies alles sollte dazu dienen,dass das Feuer im Falle eines Falles nicht einfach über das Gras und die Steppe übergreifen könne und vielleicht sogar den Weg nach Adoran findet. Dass eine Straße eben jenen weiten Weg durchkreuzt mag dabei helfen die Vorkehrungen zu treffen, dass immerhin eine Stadt an diesem schrecklichen Tage unangerührt bleibt und nicht Gefahr läuft zerstört zu werden. Nach getaner Arbeit werden die Gardisten wieder heimgeschickt und Alindra macht sich auf den Weg das Stadtarchiv nach Plänen Varunas zu durchsuchen.
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