Schockiert, wütend, zornig, außer sich vor Entsetzen...
Es gab gar nicht genug Worte für ihren Gefühlszustand!
Wenn es wirklich wahr war, dass die Gefangene, die mit einem so großen Brimborium zum Henkersplatz geführt wurde, Su's Mama gewesen war, dann....ja...dann...
Mias Herz pochte wie wild...
Gar nicht auszumalen was dort noch passiert ist, als sie diese rüpelhafte rot angezogene Frau weggeschickt hatte. Als Kind hatte sie sie bezeichnet...die Geringschätzung, die in diesem Ausdruck lag und in der Weise, wie es verwendet wurde, hätte Mia nicht mehr treffen können. Zu aufgebracht war sie, als sie das hörte.
Diese Machtlosigkeit! Niemand nimmt mich ernst!
Sie hatte nichts für Su's Mama tun können. Dabei wollte sie doch der Gräfin klar machen, dass man eine Mama nicht einfach wegsperren darf..schon gar nicht, wenn sie in größter Sorge um ihr Kind ist. Mia konnte sich gut vorstellen, welch einen Schwall an Sorgen und Mut ihre Mama aufbringen würde, wenn sie Mia in einer anderen Stadt vermuten würde. Schon oft war Mia weggelaufen, aber nie so weit weg. Immer war sie bald wieder gefunden worden.
Verflixt!
Su wird nun sicher denken, dass Mia diese Leute mag. Schrecklich...
Immer noch konnte sie es nicht fassen, was passiert war. Diese Gardisten hatte sie ja noch nie sonderlich gemocht, aber das...das war wirklich das Höchste. Nie mehr wollte sie etwas als einfach gegeben hinnehmen. Nein, das hatte ihr ihr kurzes Leben schon gelernt. Nichts ist so wie es scheint! Ihr Vater war nicht auf Reisen, Su war nicht einfach nur Su, ihre Freundin, und auch die Garde und alle, die glaubten, dass sie besser waren, wie die anderen, waren es nicht.
Man muss aufpassen, dass man nicht hinters Licht geführt wird!
Noch mehr als sonst war es ihr Drang, ernst genommen zu werden. Die Tatsache, dass sie immer wieder die Erfahrung machte, dass dem nicht so war, ließ sie innerlich zusammenfallen.
Mia wollte Su helfen, ihre Mama wieder zu bekommen, weil sie denkt, dass Su umgekehrt dasselbe für sie machen würde. Sie setzte viel Vertrauen in ein Mädchen, das sie nicht wirklich kannte und doch sagte es ihr ihr Gefühl, dass Su ihr nichts vorgespielt hatte. Trotz der Gegensätze, die sich zwischen ihren beiden Welten auftaten, verstanden sie sich gut.
Su muss wissen, dass ich das nicht gutheiße!
Aber wie nur sollte sie das Su klar machen? War es überhaupt Sus Mama, die da öffentlich gepeinigt wurde? Sie musste einen Weg finden. Sie musste vor allem einen Weg zu Su finden.
Ein Brief findet seinen Weg
- Mia Mailinn Faris
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- Mia Mailinn Faris
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Sie brauchte einen neutralen Mittelsmann. Tante Lili nicht, Tante Amelie nicht, Tante Yette nicht, Wolf nicht , Izibili nicht und schon gar nicht ihre Mama!
Es musste jemand sein, den niemand mit Mia in Zusammenhang brachte...aber wer nur?
Lange dachte sie darüber nach, wer für diese wichtige Aufgabe in Frage kommen würde. Auf einmal kam es ihr in den Sinn:
Der Haareabschneider!
Ja er war der Richtige..sie kannte ihn von vor ein paar Tagen, als sie eine Bürste für Izibili bei ihm erstand. Ja er schien, als würde er schreiben können. Sie schnappte ihr Mäntelchen und ging über die Straße zu seinem Lädchen. Anscheinend mochte er das kleine Mädchen und konnte ihr nichts abschlagen. Sie konnte ihn mit all ihrer süßen kindlichen Art davon überzeugen, dass er nach ihrem Ansagen einen Brief schreiben würde.
Mia würde nicht einfach nur einen Brief von irgendjemand schreiben lassen. Nein! Sie wollte ihn selber schreiben. Der Plan war, dass der Barbier ihn vorschreibt und Mia ihn dann nach seinem Bild abmalt. Außerdem konnte sie dem Barbier entlocken, dass sein Bruder in Bajard Schankmeister war. Der Brief hatte also schonmal einen gesicherten Weg dorthin.
Lange brauchte Mia nicht überlegen. Die Worte an Su hatte sie sich genau überlegt, und so reihte der Barbier in auch für ihn mühseliger Arbeit, einen Buchstaben an den anderen, nach Mias Ansage.
Leider hatte Mia, die noch nicht selber schreiben konnte, aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sie setzte voraus, dass der Barbier gut schreiben konnte, doch konnte sie nicht erahnen, dass schon der Brief des Barbiers voller Rechtschreibfehler war. Mia nahm ahnungslos den vorgefertigten Brief als Vorlage und malte auf ein hübsches Pergamentblatt in den allerbuntesten und schönsten Farben, die sie in ihrem kleinen Malkasten finden konnte, den Brief an Su.
Hossa Su!
Ich tu gestan geseän habn, dassss einä Gäfangänee auß Rahal, in Atoran auff dea Sdraße wa. Ich waiß aba nicht, ob dasss daine Mami geweßen sein tut. Ich tu dir schreibn, wail ich wollte dir nämlich helfn, weil eina Mami, die ihr Kint suchd, di daf man nämlich nicht gefangen nemmen. Wollte dass auch dea Valtentina, dea Gräffin, sagn, aba die war nicht da.
Hoffe, du tust nichd bösse sein auf mich, aba hir tun mich ale nicht ernst nemmen und ich hab ales versuchd.
Hoffendlich ist deine Mami gud zu Hausse angekomen und der Briff auch.
Libbe Grüsse,

Falls der Brief bei Su angekommen sein sollte, mag er zusammengefaltet vor der Türe ihres Hauses liegen mit der kunterbunten Aufschrift "Fua Su". So man ihn öffnet, man einem zuerst eine Kinderzeichnung auffallen und erst im Nachhinein der Brief, da die einzelnen Buchstaben durch Blumen und ähnliches so 'geschmückt' scheint.
Der Barbier mag den Brief wirklich an seinen Bruder weitergereicht haben, der jenen wieder an einen Händler aus Rahal weitergegeben hat.
Es musste jemand sein, den niemand mit Mia in Zusammenhang brachte...aber wer nur?
Lange dachte sie darüber nach, wer für diese wichtige Aufgabe in Frage kommen würde. Auf einmal kam es ihr in den Sinn:
Der Haareabschneider!
Ja er war der Richtige..sie kannte ihn von vor ein paar Tagen, als sie eine Bürste für Izibili bei ihm erstand. Ja er schien, als würde er schreiben können. Sie schnappte ihr Mäntelchen und ging über die Straße zu seinem Lädchen. Anscheinend mochte er das kleine Mädchen und konnte ihr nichts abschlagen. Sie konnte ihn mit all ihrer süßen kindlichen Art davon überzeugen, dass er nach ihrem Ansagen einen Brief schreiben würde.
Mia würde nicht einfach nur einen Brief von irgendjemand schreiben lassen. Nein! Sie wollte ihn selber schreiben. Der Plan war, dass der Barbier ihn vorschreibt und Mia ihn dann nach seinem Bild abmalt. Außerdem konnte sie dem Barbier entlocken, dass sein Bruder in Bajard Schankmeister war. Der Brief hatte also schonmal einen gesicherten Weg dorthin.
Lange brauchte Mia nicht überlegen. Die Worte an Su hatte sie sich genau überlegt, und so reihte der Barbier in auch für ihn mühseliger Arbeit, einen Buchstaben an den anderen, nach Mias Ansage.
Leider hatte Mia, die noch nicht selber schreiben konnte, aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sie setzte voraus, dass der Barbier gut schreiben konnte, doch konnte sie nicht erahnen, dass schon der Brief des Barbiers voller Rechtschreibfehler war. Mia nahm ahnungslos den vorgefertigten Brief als Vorlage und malte auf ein hübsches Pergamentblatt in den allerbuntesten und schönsten Farben, die sie in ihrem kleinen Malkasten finden konnte, den Brief an Su.
Hossa Su!
Ich tu gestan geseän habn, dassss einä Gäfangänee auß Rahal, in Atoran auff dea Sdraße wa. Ich waiß aba nicht, ob dasss daine Mami geweßen sein tut. Ich tu dir schreibn, wail ich wollte dir nämlich helfn, weil eina Mami, die ihr Kint suchd, di daf man nämlich nicht gefangen nemmen. Wollte dass auch dea Valtentina, dea Gräffin, sagn, aba die war nicht da.
Hoffe, du tust nichd bösse sein auf mich, aba hir tun mich ale nicht ernst nemmen und ich hab ales versuchd.
Hoffendlich ist deine Mami gud zu Hausse angekomen und der Briff auch.
Libbe Grüsse,
Falls der Brief bei Su angekommen sein sollte, mag er zusammengefaltet vor der Türe ihres Hauses liegen mit der kunterbunten Aufschrift "Fua Su". So man ihn öffnet, man einem zuerst eine Kinderzeichnung auffallen und erst im Nachhinein der Brief, da die einzelnen Buchstaben durch Blumen und ähnliches so 'geschmückt' scheint.
Der Barbier mag den Brief wirklich an seinen Bruder weitergereicht haben, der jenen wieder an einen Händler aus Rahal weitergegeben hat.
Zuletzt geändert von Mia Mailinn Faris am Montag 4. Mai 2009, 20:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Yasccara Askar
- Beiträge: 154
- Registriert: Freitag 19. Mai 2006, 13:44
Wie die Tage zuvor seit die strafe von Tugor ausgesprochen wurde sass sie wiedermal an der Treppe vor dem Gardegebäude und blickte zum Tor. Azu war noch immer nicht zurück gekehrt und so wartete sie auf deren Ankunft. Leute die sie kannte und auch welche die ihr gänzlich unbekannt waren zogen an ihr vorbei, durchs Tor rein und raus. Mit manchen sprach sie kurz, der grössere Teil hatte jedoch keine Zeit. Ausserdem wollte sie ja sowieso das Tor im auge behalten, so das sie Azu ganz bestimmt nicht verpasste.
Als der Händler, welcher schon einige male die Freude hatte von Yasccara mit fragen durchbohrt zu werden, mit seinem Karren durch das Tor kam, versuchte er ausnahmsweise nicht der kleinen aus dem Weg zu gehen. Zu Yasccaras verwunderung kam er sogar ganz von sich aus auf die kleine zu und brachte den Karren zum stehen, um kurz in die Tasche zu fassen und der kleinen einen Brief zu übergeben. Rasch entfernte sich der Händler wieder, doch hätte er sich garn nicht zu beeilen gebraucht, da die kleine sowieso zu überrascht war als das sie ihn hätte von der Arbeit abhalten können.
Rasch rannte sie nach Hause, in ihr Zimmer und setzte sich vor die geschlossene Tür. Sie starrte den Brief von aussen an, roch vorsichtig an ihm und drehte ihn hin und her, ehe sie ihn auffaltete. Eine ganze weile lang betrachtete sie den Brief still, ehe sie ihn wieder zusammen faltete.
Ein G'heimbrief mit richtiger G'heimschrift
Trotz der Neugierde welche in ihr brannte entschloss sie sich wieder ans Tor zu gehen, schliesslich könnte Azu jeden Augenblick kommen.
Die Stunden vergiengen und während sie so am Tor auf Azu wartete fühlte sie immer wieder nach dem Brief in der Tasche. Ziemlich erschöpft und deprimiert schlurfte sie am Abend nach Hause, schnappte sich einen Apfel aus der Küche und ging in richtung ihres Zimmers. Als sie am oberen Ende der Treppe Elo erblickte war sie froh das sie heute nicht alleine im Haus war, doch die Freude stieg ins unermessliche als sie hinter ihm Azu erkannte. Endlich war sie wieder da! Nicht nur ein Stein, gar ein ganzer Berg viel der kleinen vom Herzen, vorallem da Azu auch gar nicht so böse auf sie war wie Tugor.
Bald fiel ihr der Brief ein und sie wollte ihn Azu unbedingt zeigen, denn die wüsste bestimmt etwas mit der G'heimschrift anfangen, doch Azu schien krank zu sein. Und da beim Krank sein nur eines Hilft machte die kleine Azu, Elo und sich selbst eine leckere Honig-Milch-Medizin. Nach dem servieren des (viel zu süss geratenen) Getränkes kam jedoch auch nicht die Gelegenheit ihr den Brief zu zeigen, da Azu lieber ins Bett wollte.
Rasch ging auch Yasccara zu Bett, mit dem Gedanken im Kopf, das sie, umso schneller sie schlief, der Azu den Brief schneller zeigen konnte.
So kam der Schlaf auch zügig über sie und mit ihm die Träume von furchteinflössenden Drachen, Göttern und Geheimbotschaften.
Als der Händler, welcher schon einige male die Freude hatte von Yasccara mit fragen durchbohrt zu werden, mit seinem Karren durch das Tor kam, versuchte er ausnahmsweise nicht der kleinen aus dem Weg zu gehen. Zu Yasccaras verwunderung kam er sogar ganz von sich aus auf die kleine zu und brachte den Karren zum stehen, um kurz in die Tasche zu fassen und der kleinen einen Brief zu übergeben. Rasch entfernte sich der Händler wieder, doch hätte er sich garn nicht zu beeilen gebraucht, da die kleine sowieso zu überrascht war als das sie ihn hätte von der Arbeit abhalten können.
Rasch rannte sie nach Hause, in ihr Zimmer und setzte sich vor die geschlossene Tür. Sie starrte den Brief von aussen an, roch vorsichtig an ihm und drehte ihn hin und her, ehe sie ihn auffaltete. Eine ganze weile lang betrachtete sie den Brief still, ehe sie ihn wieder zusammen faltete.
Ein G'heimbrief mit richtiger G'heimschrift
Trotz der Neugierde welche in ihr brannte entschloss sie sich wieder ans Tor zu gehen, schliesslich könnte Azu jeden Augenblick kommen.
Die Stunden vergiengen und während sie so am Tor auf Azu wartete fühlte sie immer wieder nach dem Brief in der Tasche. Ziemlich erschöpft und deprimiert schlurfte sie am Abend nach Hause, schnappte sich einen Apfel aus der Küche und ging in richtung ihres Zimmers. Als sie am oberen Ende der Treppe Elo erblickte war sie froh das sie heute nicht alleine im Haus war, doch die Freude stieg ins unermessliche als sie hinter ihm Azu erkannte. Endlich war sie wieder da! Nicht nur ein Stein, gar ein ganzer Berg viel der kleinen vom Herzen, vorallem da Azu auch gar nicht so böse auf sie war wie Tugor.
Bald fiel ihr der Brief ein und sie wollte ihn Azu unbedingt zeigen, denn die wüsste bestimmt etwas mit der G'heimschrift anfangen, doch Azu schien krank zu sein. Und da beim Krank sein nur eines Hilft machte die kleine Azu, Elo und sich selbst eine leckere Honig-Milch-Medizin. Nach dem servieren des (viel zu süss geratenen) Getränkes kam jedoch auch nicht die Gelegenheit ihr den Brief zu zeigen, da Azu lieber ins Bett wollte.
Rasch ging auch Yasccara zu Bett, mit dem Gedanken im Kopf, das sie, umso schneller sie schlief, der Azu den Brief schneller zeigen konnte.
So kam der Schlaf auch zügig über sie und mit ihm die Träume von furchteinflössenden Drachen, Göttern und Geheimbotschaften.
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Yasccara Askar
- Beiträge: 154
- Registriert: Freitag 19. Mai 2006, 13:44
Mehrere male hatte sie versucht Azucinnia auf den Brief an zu sprechen, doch immer kam etwas dazwischen (meist war es Elo der dazwischen kam). Als sie dann endlich alleine mit Azu war gab es zuerst wichtigere fragen zu klären, welche durch das zusammentreffen mit einem dunkel gewandeten entstanden waren. Als die begriffe wie Feind und weitere erklärt waren war der richtige augenblick gekommen in dem sie den Brief zeigen konnte und Azu verstand anscheinend sogar was da geschrieben stand. Yasccara wurde ganz zapplig als sie erfuhr das der Brief von Mia stammte, doch anscheinend war es eine doch sehr komplizierte geheimschrift, denn aus dem langen text wurde nur die kleine Botschaft: "Mia lässt dich herzlich Grüssen"
Zeit zum weiter Nachfragen gab es keine, denn kaum war die Botschaft übermittelt klopfte es schon an der Türe. Die grossen redeten ziemlich viel und teilweise ziemlich wirres zeugs, also war es kaum zu verwundern das Yassis aufmerksam sich bald mal verabschiedete. Doch als Azu plötzlich den Gast nach Mia fragte war Yasccaras interesse umso mehr geweckt und als nach einigen fragen sogar die möglichkeit auf ein wiedersehen mit Mia bestand war die aufregung in ihr kaum mehr zu bremsen und ihr herz pochte wie wild. Da das treffen aber wohl nicht so rasch stattfinden konnte wie ihr lieb gewesen wär, kam ihr der vorschlag einen Brief oder eine Zeichnung zu Mia zu schicken ihr genau recht.
Nur einen Augenblick später sass sie schon oben vor ihrem schreibtisch und durchblätterte die beschrifteten Zeichnungen und suchte sich einige raus und legte sie säuberlich sortiert nebeneinander auf den Tisch. Anhand der Bilder wusste sie was darunter geschrieben stand und mithilfe der Buchstaben die sie schon kannte wusste sie auch meist welche wörter zu kopieren waren. Nicht ganz mit der üblichen Sorgfalt zeichnete sie trotzdem noch leserlich einen Buchstaben nach dem andern auf ein stück Briefpapier.
FÜR
*das Mia wurde wohl vom Brief abgeschrieben*
DAN KE FÜR BRIEF
HAB DI CH L I E B
SCHÖNDI CH 2 *hinter dem zwei sind ein paar augen gemalt*
BIS BALD
*der buchstaben wurde durchgestrichen und nebendran durch die folgende Unterschrift ersetzt* 
Auf den Brief wurde sorgfältig ein Scherenschnitt gelegt und beides zusammen ebenso sorgfältig gefaltet, drumherum dann noch ein weiteres stück Papier gefaltet und das ganze mit einem breiten Stoffband umwickelt und gut verknotet. So eingepackt wurde es dem Gast mitgegeben der versprach es Mia ganz bestimmt zu kommen zu lassen.
Zeit zum weiter Nachfragen gab es keine, denn kaum war die Botschaft übermittelt klopfte es schon an der Türe. Die grossen redeten ziemlich viel und teilweise ziemlich wirres zeugs, also war es kaum zu verwundern das Yassis aufmerksam sich bald mal verabschiedete. Doch als Azu plötzlich den Gast nach Mia fragte war Yasccaras interesse umso mehr geweckt und als nach einigen fragen sogar die möglichkeit auf ein wiedersehen mit Mia bestand war die aufregung in ihr kaum mehr zu bremsen und ihr herz pochte wie wild. Da das treffen aber wohl nicht so rasch stattfinden konnte wie ihr lieb gewesen wär, kam ihr der vorschlag einen Brief oder eine Zeichnung zu Mia zu schicken ihr genau recht.
Nur einen Augenblick später sass sie schon oben vor ihrem schreibtisch und durchblätterte die beschrifteten Zeichnungen und suchte sich einige raus und legte sie säuberlich sortiert nebeneinander auf den Tisch. Anhand der Bilder wusste sie was darunter geschrieben stand und mithilfe der Buchstaben die sie schon kannte wusste sie auch meist welche wörter zu kopieren waren. Nicht ganz mit der üblichen Sorgfalt zeichnete sie trotzdem noch leserlich einen Buchstaben nach dem andern auf ein stück Briefpapier.
FÜR
DAN KE FÜR BRIEF
HAB DI CH L I E B
SCHÖNDI CH 2 *hinter dem zwei sind ein paar augen gemalt*
BIS BALD
Auf den Brief wurde sorgfältig ein Scherenschnitt gelegt und beides zusammen ebenso sorgfältig gefaltet, drumherum dann noch ein weiteres stück Papier gefaltet und das ganze mit einem breiten Stoffband umwickelt und gut verknotet. So eingepackt wurde es dem Gast mitgegeben der versprach es Mia ganz bestimmt zu kommen zu lassen.
Zuletzt geändert von Yasccara Askar am Donnerstag 7. Mai 2009, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
- Mia Mailinn Faris
- Beiträge: 17
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Als sie den Brief bekam, hüpfte sie vor Freude in der Wohnung herum.
Mia hatte einen Brief bekommen! Ob der wohl von Yasccara war?
Obwohl sie Pakete oder andere Verpackungen sonst immer mit Eifer zeriss, war sie dieses Mal vorsichtig beim Auspacken. Die schöne Verpackung hielt sie wohl davon ab. Nichts wollte sie zerstören. Es war doch von Su!
Als sie die Schleife abgemacht hatte, staunte sie nicht schlecht über den schönen Scherenschnitt und den Brief. Der Scherenschnitt wurde sogleich in ihrer Schatztruhe versteckt und mit dem Brief lief sie zu ihrer Mama, die ihr jenen vorlesen sollte.
Ihre Mutter verstand zwar nicht ganz von wem der Brief war, aber mittlerweile wusste sie ja, dass Mia viele Freunde hatte, von denen sie nichts mitbekam. So fragte sie nicht weiter und las ihr den Brief vor. A
"Also sie bedankt sich recht herzlich für den Brief von dir, schreibt, dass sie dich lieb hat, und es schön war dich zu sehen..glaube ich. Dann schreibt sie noch bis bald und ihren Namen.." Sharina musste kurz genauer hinschauen, als sie den durchgestrichenen Buchstaben sah, meinte dann aber: "Und sie hat ihren Namen drunter geschrieben..Su."
"Und sie hat wirklich geschrieben, dass sie mich lieb hat?", fragt Mia hastig. "Ja meine Kleine.", antwortete ihre Mama lächelnd. "Ist das eine Freundin von dir?", konnte sie sich nun die Frage doch nicht verkneifen.
Mia meinte nur rasch: "Ja, ist eine gute Freundin. Die wohnt aber weit weg und Tante Lili kennt sie auch." Mia dachte, wenn Tante Lili die Freundin genehmigte, dann würde es ihre Mama auch tun. Mias Gedanken gingen auf, und so begnügte sich Sharina mit dieser Antwort.
Rasch lief Mia in ihre Ecke des Zimmers hoch. Betrachtete den Brief noch lange Zeit.
Su war also nicht böse auf sie gewesen. Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Vielleicht würde sie sie doch eines Tages wieder sehen, denn irgendwie vermisste sie ihre Freundin...
Mia hatte einen Brief bekommen! Ob der wohl von Yasccara war?
Obwohl sie Pakete oder andere Verpackungen sonst immer mit Eifer zeriss, war sie dieses Mal vorsichtig beim Auspacken. Die schöne Verpackung hielt sie wohl davon ab. Nichts wollte sie zerstören. Es war doch von Su!
Als sie die Schleife abgemacht hatte, staunte sie nicht schlecht über den schönen Scherenschnitt und den Brief. Der Scherenschnitt wurde sogleich in ihrer Schatztruhe versteckt und mit dem Brief lief sie zu ihrer Mama, die ihr jenen vorlesen sollte.
Ihre Mutter verstand zwar nicht ganz von wem der Brief war, aber mittlerweile wusste sie ja, dass Mia viele Freunde hatte, von denen sie nichts mitbekam. So fragte sie nicht weiter und las ihr den Brief vor. A
"Also sie bedankt sich recht herzlich für den Brief von dir, schreibt, dass sie dich lieb hat, und es schön war dich zu sehen..glaube ich. Dann schreibt sie noch bis bald und ihren Namen.." Sharina musste kurz genauer hinschauen, als sie den durchgestrichenen Buchstaben sah, meinte dann aber: "Und sie hat ihren Namen drunter geschrieben..Su."
"Und sie hat wirklich geschrieben, dass sie mich lieb hat?", fragt Mia hastig. "Ja meine Kleine.", antwortete ihre Mama lächelnd. "Ist das eine Freundin von dir?", konnte sie sich nun die Frage doch nicht verkneifen.
Mia meinte nur rasch: "Ja, ist eine gute Freundin. Die wohnt aber weit weg und Tante Lili kennt sie auch." Mia dachte, wenn Tante Lili die Freundin genehmigte, dann würde es ihre Mama auch tun. Mias Gedanken gingen auf, und so begnügte sich Sharina mit dieser Antwort.
Rasch lief Mia in ihre Ecke des Zimmers hoch. Betrachtete den Brief noch lange Zeit.
Su war also nicht böse auf sie gewesen. Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Vielleicht würde sie sie doch eines Tages wieder sehen, denn irgendwie vermisste sie ihre Freundin...