Eilig rannte er zu Lilien und Tithus. Er zog das Schwert aus der Scheide heraus und umfasste den Griff fest. Seine Augen waren allerdings nicht auf die beiden gerichtet, sondern auf die grässliche, große Spinne, die schnell mit ihren acht Beinen auf die beiden zulief und in freudiger Erwartung mit ihren sabbernden Geifern klackerte. Das Schwert Perrin's durchdrang die Chitinhaut mit einem wuchtigen Hieb schnell und mühelos und einige Pfeile bohrten sich in den Kopf des Monsters. Er schaute auf den Leichnam herab, trat ihn nocheinmal vorsichtshalber und wendete den Blick, als er Torben erblickte, der die Spinne mit den Pfeilen traktierte. Er nickte ihm zu und grüßte auch die anderen beiden freundlich.
Auch sah er Laina, die sich neben ihm begab und er tauschte mit ihr einige Erkundigen über das Befinden aus. Sie sah nicht gut aus, blass, nieste und sie wollte wohl zu Tithus. Tithus, der den Fluch des Rabendieners endlich von Laina bannen sollte. Doch der Zeitpunkt war abermals schlecht gewählt. Denn er und Lilien unterhielten sich aufgeregt mit Torben, der wohl den Auftrag gab, Siran zu entführen. Jener sei auch tatsächlich verschwunden und es führte keine rechte Spur zu ihm, außer der Hinweis, dass Torben einen Söldner namens Laskan angeheuert haben sollte.
Wut stieg in ihm auf, als diese Worte sein Bewusstsein erreichten. Siran war sein Freund und Lehrer. Doch konnte er sich nicht um Torben kümmern, so wie er es verdient hätte. Er wollte es auch nicht selber erledigen. Tithus selbst schien schon wütend genug zu sein um Rechenschaft von Torben abzuverlangen. Aber aller Versuch wurde durch den Aufmarsch der Legionäre und des Fürsten selber von der Burg Eisenwart zunichte gemacht, die Torben auch abführten und ihn als Verräter abstempelten.
Perrin erfuhr von Lilien, dass Laskan die neue Taverne am Hafen von Bajard leitete und er machte sich mit ihr und Laina zu dieser Taverne auf um den Söldner zur Rede zu stellen.
Er traf dort eine Barfrau an und Syrion, den er schoneinmal dort kennenlernte. Syrion verteidigte seinen Herrn. Perrin nahm sich vor, ihn im Auge zu behalten. Doch von Laskan war keine Spur.
Doch nahm er sich vor, Siran zu finden und zu retten. Die Hoffnung in ihm blieb bestehen, dass er noch nicht tot war. Er musste leben und er würde ihn finden.
Verschwunden
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Tithus Hemmel
Wenn es, und das wusste titus genau, jemanden gab vor dem Torben Angst hatte... und das bedeutete WIRKLICH Angst hatte.... - dann war es Titus. Und er wusste das genau.
Ein Mann war verschwunden. Gefangen oder gar tot, denn der treu dienende Siran würde niemals auch nur daran denken seine Pflicht zu vernachlässigen. Titus wusste genau dass bei Torben schon die Androhung von Gewalt oder zumindest die Androhung eines wütenden Titus reichen würde um ihn zum Reden zu bringen. Vor ein paar Tagen noch prahlte er damit, Siran töten zu wollen, sollte er für vogelfrei erklärt werden. Jetzt wo Titus zurück war galt es also, keine Zeit zu verlieren. Zuviel war geschehen. Was machte er also? Nun, ganz einfach! Er nahm sich Torben zu brust.
Es bedurfte etwas Zeit.... Überredungskunst.... ja gar etwas Feuer unter dem Hintern damit er endlich redete - doch schließlich redete er.
"Ich... habe Söldner beauftragt.... schwarzgewandete Kerle... in Rahal.... Sie sollen Siran eine Abreibung verpassen..."
Das reichte wohl aus um zu beweisen, dass Torben in diese ereignisse verwickelt war. Und der Dorfpriester würde umgehend die Bürgermeisterin verständigen. Jetzt musste man rasch handeln.
Ein Mann war verschwunden. Gefangen oder gar tot, denn der treu dienende Siran würde niemals auch nur daran denken seine Pflicht zu vernachlässigen. Titus wusste genau dass bei Torben schon die Androhung von Gewalt oder zumindest die Androhung eines wütenden Titus reichen würde um ihn zum Reden zu bringen. Vor ein paar Tagen noch prahlte er damit, Siran töten zu wollen, sollte er für vogelfrei erklärt werden. Jetzt wo Titus zurück war galt es also, keine Zeit zu verlieren. Zuviel war geschehen. Was machte er also? Nun, ganz einfach! Er nahm sich Torben zu brust.
Es bedurfte etwas Zeit.... Überredungskunst.... ja gar etwas Feuer unter dem Hintern damit er endlich redete - doch schließlich redete er.
"Ich... habe Söldner beauftragt.... schwarzgewandete Kerle... in Rahal.... Sie sollen Siran eine Abreibung verpassen..."
Das reichte wohl aus um zu beweisen, dass Torben in diese ereignisse verwickelt war. Und der Dorfpriester würde umgehend die Bürgermeisterin verständigen. Jetzt musste man rasch handeln.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Der Arm schmerzte, der Stoff klebte an der Wunde, der Köpf hämmerte und das Gedröhn raubte ihm jeden Gedanken. Es dauerte Stunden bis er wieder zu sich kam und versuchte sich zu setzen. Vorsichtig rutschte er einen Baumstamm mit dem Rücken nach oben und benutze ihn als Lehne.
Sein Blick war noch verschwommen als er versuchte sich in der Gegend zu orientieren. Er zog seine Weste aus und ries sich vom Hemd den Ärmel aus, um es dann in Fetzen zu reisen. Diese wickelte er um seinen schmerzenden Arm und den Rest seinen herbergsfarbenem Hemdes lies er einfach achtlos auf dem Boden liegen. Hunger quälte ihn und so versuchte er im Wald etwas Essbares zu finden, mit dem er notdürftig sein Hungergefühl besänftigen konnte. Er war voll davon in Anspruch genommen nach Beeren, Knollen und Kräutern zu suchen, die er schon mal gesehen hatte. Die Stunden vergingen und er irrte weiter durch den Wald, bis er sich aus Gras und Moos eine Schlafstätte zusammenschob und sich mit Zweigen bedeckte. Das Hämmern in seinem Kopf ist leicht zurückgegangen doch betrachtet er nachdenklich den Ring an seinem Finger, las immer wieder die Inschrift und bemühte sich zu erinnern.
Das Armband trug Initialen die er ihm nichtssagend aneinander reihte und vor sich hin brabbelte.
FHvG, was das wohl war? Grübelnd fielen ihm die Augen zu und er rollte sich zusammen, um möglichst wenig Oberfläche zum auskühlen zu bieten.
Sein Blick war noch verschwommen als er versuchte sich in der Gegend zu orientieren. Er zog seine Weste aus und ries sich vom Hemd den Ärmel aus, um es dann in Fetzen zu reisen. Diese wickelte er um seinen schmerzenden Arm und den Rest seinen herbergsfarbenem Hemdes lies er einfach achtlos auf dem Boden liegen. Hunger quälte ihn und so versuchte er im Wald etwas Essbares zu finden, mit dem er notdürftig sein Hungergefühl besänftigen konnte. Er war voll davon in Anspruch genommen nach Beeren, Knollen und Kräutern zu suchen, die er schon mal gesehen hatte. Die Stunden vergingen und er irrte weiter durch den Wald, bis er sich aus Gras und Moos eine Schlafstätte zusammenschob und sich mit Zweigen bedeckte. Das Hämmern in seinem Kopf ist leicht zurückgegangen doch betrachtet er nachdenklich den Ring an seinem Finger, las immer wieder die Inschrift und bemühte sich zu erinnern.
Das Armband trug Initialen die er ihm nichtssagend aneinander reihte und vor sich hin brabbelte.
FHvG, was das wohl war? Grübelnd fielen ihm die Augen zu und er rollte sich zusammen, um möglichst wenig Oberfläche zum auskühlen zu bieten.
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Torben Blamont
Laskan so ein Narr unfähig seinen Auftrag auszuführen murmelte Torben leise zu sich und legte sich langsam in das Bett aus Stroh. Er starrte nach oben an die Wand. Wieso nur hast du es vermasselt sind deine Diener nicht gut genug für diesen Auftrag wieso nur. Man hat dich verraten so wie mich. Die Gedanken flogen in seinem Kopf umher was ihn am schlafen hinderte. Die Nacht war kalt und die Zelle na ja wie könnte man es sagen klein und ungemüdlich. Was ist nur aus uns gewurden wir benehmen uns wie Tiere die sich gegenseitig abschlachten. Siran ich habe dir nie was getan warum hast du so einen Groll auf mich. Diese Frage ging ihm nicht aus dem Kopf und er drehte sich im Bett hin und her. Am darauf folgenden Tag hörte er ein lautes Knallen und sprang vom Bett und eielte schnell zum Gitter um einen Blick durch den Gang zu werfen. Ja sie kommt um mich zu befreien sagte er leise zu sich und seine Mundwinkel hoben sich zu einem Grinsen an. Er vernahm die Schritte und erblickte zwei Gestalten der Eisenwart und eine Fremde. Schweigsam machten sie die Zellentür auf und werften sie wie ein Vieh mit zu Torben. Er streckte seine Hand aus um ihr hoch zu helfen was sie auch mit einem freundlichen Nicken erwiederte. Die Hände der beiden Legionäre befummelten die Frau um ihre Waffen ab zu nehmen man möge nicht wissen was sie noch so alles angetatscht haben. Einer der sich Alexyos nannte fragte Torben warum er nicht gegessen hat geschweige denn getrunken. Torbens Zustand war in keiner guten verfassung er hatte einen Rippenbruch so wie ein paar Schläge mit einem Holzknüppel ab bekommen was man als Strafe sehen kann da er mit dem Verräter Laskan Geschäfte gemacht hat. Sein Magen knurrte leise doch fühlte er keinen Hunger. Torben sagte zu Alexyos das er das nicht essen will doch er meinte nur kalt du willst es nicht essen na gut. Sebastian rufte er laut und meinte zu ihm stell das Laib Brot und den Krug Wasser vor seiner Zelle ab er wird noch Hunger bekommen und wenn das so ist wird er einen Tag hungern um aus seinen Fehlern zu lernen. Er starrte mit großen Augen auf das Essen und am Ende gewann der Hunger. Er streckte seine Hand durch das Gitter doch sein Arm war zu kurz. Nach einer weile und mit großer anstrengung zog der den Arm zurück und was bekam er nichts. Langsam setzte er sich wieder hin der arme Torben was hat er nur alles verloren. Man nahm in sein Rang und stellte ihn als Abschaum nein mehr als ein Stück Dreck hin. Er hockte auf seinem Bett und war gespannt wenn Rowan ihm die Tür auf macht damit er wieder an die frische Luft kommt.
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Perrin Catheres
Nachricht erreichte ihn von Malachai. Zugegeben, er war doch etwas verwundert, dass er ihn wirklich zu sich rief. Tief in seinem Innern wusste er, dass er nicht einbezogen werden würde und war drauf und dran alleine Forschungen anzustellen. Er mochte diesen Mann noch immer nicht, aber war froh. Froh, dass er langsam anerkannt wurde und nach seiner Hilfe gefragt wurde.
Er stieg am Wegekreuz aus und sein Blick wanderte über die Kreuzung und die Häuser und ging dann auf Malachai zu, ihn begrüßend. Jener hatte schon Informationen bekommen und sie suchten zusammen das Wegekreuz ab und bekamen tatsächlich einen Hinweis in einer Taverne, wo einige die gesuchten Personen gesehen haben wollten. Nunja, ein vager Hinweis. Aber besser als nichts. Als sie suchend durch die Wälder eilten, teilte Malachai ihm noch einiges mit, was er schon in Erfahrung brachte. Ein Geheimbund sollte dahinter stecken. Doch das war zurzeit nicht die Hauptsorge, sie wollten Siran finden, kostete es, was es wollte. Er musste zurückgebracht werden.
Perrin drückte gerade einen Ast zur Seite und duckte sich unter einen anderen hindurch, als der Ruf Malachais ertönte und er begab sich durch das Dickicht zu jenem. Er deutete auf eine Blutspur, die nur vage und schon halb verwaschen zu sehen war. Besorgnis regte sich in Perrin. Hoffentlich lebte Siran noch. Sie folgten aufmerksam der Spur, die Waffen ziehend. Sie wussten nicht, ob Siran ausgesetzt worden war, ob er lebte, ob wilde Tiere in der Nähe waren oder die Entführer sich noch in der Nähe befanden. Vorsichtig bewegten sie sich durch das Geäst und zweifelten dann doch stark, als sie plötzlich an einem Strand standen, der von Alligatoren bevölkert war. Der Sand verwischte die Spuren und es blieb zu hoffen, dass die Alligatoren kein gutes Mahl an Siran fanden. Sie liefen den Strand ab und, die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen, die Spuren waren wieder zu sehen. Vage und undeutlich und fast nur für den zu sehen, der suchte.
Sie kamen auf eine Lichtung und ihnen fiel sofort das zerrissene Hemd auf, dass flatternd an einem Ast hing. Wohl wurde es vom Wind dorthin getragen und nun waren sie sich sicher, ihn so gut wie gefunden zu haben. Und tatsächlich fanden sie ihn bald, wie er wilde Tiere zerriss und sich über jene hermachte, wohl vom Hunger gepeinigt.
Freudig traten sie auf ihn zu, ihn begrüßend. Doch der wilde Blick Siran's, der sie traf, ließ Perrin nichts gutes ahnen. Er war verletzt, wie ein wildes Tier in eine Ecke gedrängt und bedrohte die beiden mit seinem Messer.
Er erkannte sie nicht und es bedurfte viel zureden. Auch gab Perrin ihm sein Schwert als Zeichen des Vertrauens. Vorsichtig folgte Siran ihnen und sie begaben sich mit einer langen Reise nach Bajard, wo sie ihn dann mit Lilien in die Herberge brachten.
Er stieg am Wegekreuz aus und sein Blick wanderte über die Kreuzung und die Häuser und ging dann auf Malachai zu, ihn begrüßend. Jener hatte schon Informationen bekommen und sie suchten zusammen das Wegekreuz ab und bekamen tatsächlich einen Hinweis in einer Taverne, wo einige die gesuchten Personen gesehen haben wollten. Nunja, ein vager Hinweis. Aber besser als nichts. Als sie suchend durch die Wälder eilten, teilte Malachai ihm noch einiges mit, was er schon in Erfahrung brachte. Ein Geheimbund sollte dahinter stecken. Doch das war zurzeit nicht die Hauptsorge, sie wollten Siran finden, kostete es, was es wollte. Er musste zurückgebracht werden.
Perrin drückte gerade einen Ast zur Seite und duckte sich unter einen anderen hindurch, als der Ruf Malachais ertönte und er begab sich durch das Dickicht zu jenem. Er deutete auf eine Blutspur, die nur vage und schon halb verwaschen zu sehen war. Besorgnis regte sich in Perrin. Hoffentlich lebte Siran noch. Sie folgten aufmerksam der Spur, die Waffen ziehend. Sie wussten nicht, ob Siran ausgesetzt worden war, ob er lebte, ob wilde Tiere in der Nähe waren oder die Entführer sich noch in der Nähe befanden. Vorsichtig bewegten sie sich durch das Geäst und zweifelten dann doch stark, als sie plötzlich an einem Strand standen, der von Alligatoren bevölkert war. Der Sand verwischte die Spuren und es blieb zu hoffen, dass die Alligatoren kein gutes Mahl an Siran fanden. Sie liefen den Strand ab und, die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen, die Spuren waren wieder zu sehen. Vage und undeutlich und fast nur für den zu sehen, der suchte.
Sie kamen auf eine Lichtung und ihnen fiel sofort das zerrissene Hemd auf, dass flatternd an einem Ast hing. Wohl wurde es vom Wind dorthin getragen und nun waren sie sich sicher, ihn so gut wie gefunden zu haben. Und tatsächlich fanden sie ihn bald, wie er wilde Tiere zerriss und sich über jene hermachte, wohl vom Hunger gepeinigt.
Freudig traten sie auf ihn zu, ihn begrüßend. Doch der wilde Blick Siran's, der sie traf, ließ Perrin nichts gutes ahnen. Er war verletzt, wie ein wildes Tier in eine Ecke gedrängt und bedrohte die beiden mit seinem Messer.
Er erkannte sie nicht und es bedurfte viel zureden. Auch gab Perrin ihm sein Schwert als Zeichen des Vertrauens. Vorsichtig folgte Siran ihnen und sie begaben sich mit einer langen Reise nach Bajard, wo sie ihn dann mit Lilien in die Herberge brachten.
- Siran van Zac
- Beiträge: 620
- Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2008, 04:47
Die Sonne schickte ihre ersten Strahlen über dem Horizont auf die Erde herab. Wabbernder Nebel legte sich über die Wiesen und kroch in den Wald hinein. Fröstelnd versuchte er die Augen geschlossen zu halten, aber so gut er es auch versuchte, es wollte ihm nicht gelingen weiter zu schlafen. Zähne klappernd erhob er sich und wünschte sich sehnsüchtig jemand zum wärmen oder wenigstens ein Feuer herbei. Er hatte nichts dabei, kein Feuerstein, kein Messer, es war zum heulen, das würde ihm nie wieder passieren. Zukünftig würde er immer Rüstzeug und Waffen dabei haben, egal wo es hinging. Der Hunger quälte ihn, im Kopf hämmerte es wie wild und seinen Arm konnte er vor Schmerzen auch kaum bewegen.
Ich muss mich bewegen, ich muss etwas essen, egal was es war. So suchte er und schaute sich um, was er wohl finden könnte, um seine Bedürfnisse zu stillen.
Die Sonne kletterte am Horizont höher und höher. Der Nebel verzog sich langsam. Wie von Zauberhand löste er sich auf und verschwand. Sonnenstrahlen erreichten nun auch seine Haut und erwärmten ihn langsam. Der Missmut über seine Lage verschwand langsam, als die ersten Beeren seine Kehle herunter rutschten und wie Regentropfen gleich auf ein Feuer, dem brennendem Gefühl im Magen, prasselten. Das klamme Gefühl wich und er konnte sich nun auch schon viel flüssiger bewegen. Er jagte allem Getier hinterher, was er glaubte fangen zu können, Hauptsache man konnte es essen. So wanderten Spinnen, Käfer, Würmer nebst Kräutern, Knollen und Beeren oder gar Obst von Bäumen in seinen Magen. Langsam musste aber etwas Größeres her und so legte er sich mit Steinen bewaffnet auf die Lauer nach Vögeln. Es dauerte lange bis er überhaupt etwas traf und selbst dann flogen sie schimpfend davon. Nach langem Suchen fand er einen Ast, auf den er sich setzen konnte. Jetzt hatte er freie Sicht nach unten, hoch genug aber, um nicht gesehen zu werden. Nun brauchte er nur noch zu warten bis Vögel sich über die Käfer und Würmer hermachten, die er aus morschen Bäumen herausgeklaubt und am Fuße des Baumes verteilt hatte.
Ein Stein nach dem anderen sauste herunter, die Vögel schreckten auf flogen davon, andere kamen nach einiger Zeit wieder.
Geduld ist des Mannes Lohn. Geduld hatte er und nach einiger Zeit traf er einen Vogel so, dass er liegen blieb.
HAH, ich hab ihn!
Jubelnd kletterte er den Baum hinunter und machte sich über den Vogel her. Schnell drehte er ihm den Kopf um und begann die Federn auszureißen. Stimmen drangen an sein Ohr und er konnte kurz darauf Schritte hören. Sie kamen mehr und mehr in seine Richtung.
Instinktiv griff er nach dem Stock, den er sich zum Graben in den Bäumen mit einem Stein angespitzt hatte und stellte sich kampfbereit auf, den Vogel immer noch in der Hand haltend. Er würde diesen nicht hergeben wollen, egal wer da und was da kommt.
2 Männer traten heran und sprachen ihn mit Siran an. Sie schienen ihn zu suchen und wollten dass er mit nach Haus käme.
Schwerlich mühte er sich die Zusammenhänge zu ordnen, doch schienen sie ihn nicht bedrohen zu wollen. Der eine, der sich Perrin nannte bot ihm sogar sein Schwert an. Schnell ergriff er es und lies sein Stöckchen fallen. Sie ließen ihm die Wahl zu folgen oder zu bleiben, was für Räuber eigentlich ganz unüblich war. Nun, er hatte eine Waffe und er konnte sich wehren. Die, die sich Malachai und Perrin nannten gingen voraus und er folgte ihnen misstrauisch. Er benutzte Bäumen als Deckung und hielt immer ausreichend Abstand. So ging es durch die Wälder und Wiesen bis zu Postkutsche, an der er sich mit Bestimmtheit weigerte einzusteigen. Sie einigten sich darauf, dass er auf dem Kutschbock mitfahren könne und wenn etwas sei, er doch immer noch herunterspringen könnte. Das schien ihm logisch und so willigte er ein. Landstriche und Häuser huschten an ihm vorbei bis sie endlich in Bajard ankamen.
Sogleich hüpfte er vom Kutschbock herunter, stieß das Schwert in den Boden und nahm etwas Erde herauf, um daran zu riechen. Schon allein die letzten Bilder die auf der Kutsche vorbeihuschten erweckten in seiner Magengegend ein warmes Gefühl und es schien ihm vertraut.
Nun trafen auch einige Leute ein und versammelten sich. Leicht gehetzt, die Erde noch in der Hand, schaute er von Einem zum Anderen.
Sie brachten ihn zur Herberge in der er zielsicher in die Küche ging, griffsicher etwas zum Essen aus zahlreichen Aufbewahrungsorten zu Tage förderte.
Hier war er schon mal und mehr als einmal musste er diese Tätigkeiten verrichtet haben. Seine Angst wich zugunsten von Vertrauen zu den zahlreichen Leuten, die sich um ihn mühten. Noch war es ihm jedoch nicht möglich, sie richtig zuzuordnen oder gar ihren Namen zu nennen.
Ein Pfaffe eilte herbei und versuchte seine Künste an ihm, welche er nicht ohne Warnungen und Drohungen über sich ergehen lassen wollte.
Ich muss mich bewegen, ich muss etwas essen, egal was es war. So suchte er und schaute sich um, was er wohl finden könnte, um seine Bedürfnisse zu stillen.
Die Sonne kletterte am Horizont höher und höher. Der Nebel verzog sich langsam. Wie von Zauberhand löste er sich auf und verschwand. Sonnenstrahlen erreichten nun auch seine Haut und erwärmten ihn langsam. Der Missmut über seine Lage verschwand langsam, als die ersten Beeren seine Kehle herunter rutschten und wie Regentropfen gleich auf ein Feuer, dem brennendem Gefühl im Magen, prasselten. Das klamme Gefühl wich und er konnte sich nun auch schon viel flüssiger bewegen. Er jagte allem Getier hinterher, was er glaubte fangen zu können, Hauptsache man konnte es essen. So wanderten Spinnen, Käfer, Würmer nebst Kräutern, Knollen und Beeren oder gar Obst von Bäumen in seinen Magen. Langsam musste aber etwas Größeres her und so legte er sich mit Steinen bewaffnet auf die Lauer nach Vögeln. Es dauerte lange bis er überhaupt etwas traf und selbst dann flogen sie schimpfend davon. Nach langem Suchen fand er einen Ast, auf den er sich setzen konnte. Jetzt hatte er freie Sicht nach unten, hoch genug aber, um nicht gesehen zu werden. Nun brauchte er nur noch zu warten bis Vögel sich über die Käfer und Würmer hermachten, die er aus morschen Bäumen herausgeklaubt und am Fuße des Baumes verteilt hatte.
Ein Stein nach dem anderen sauste herunter, die Vögel schreckten auf flogen davon, andere kamen nach einiger Zeit wieder.
Geduld ist des Mannes Lohn. Geduld hatte er und nach einiger Zeit traf er einen Vogel so, dass er liegen blieb.
HAH, ich hab ihn!
Jubelnd kletterte er den Baum hinunter und machte sich über den Vogel her. Schnell drehte er ihm den Kopf um und begann die Federn auszureißen. Stimmen drangen an sein Ohr und er konnte kurz darauf Schritte hören. Sie kamen mehr und mehr in seine Richtung.
Instinktiv griff er nach dem Stock, den er sich zum Graben in den Bäumen mit einem Stein angespitzt hatte und stellte sich kampfbereit auf, den Vogel immer noch in der Hand haltend. Er würde diesen nicht hergeben wollen, egal wer da und was da kommt.
2 Männer traten heran und sprachen ihn mit Siran an. Sie schienen ihn zu suchen und wollten dass er mit nach Haus käme.
Schwerlich mühte er sich die Zusammenhänge zu ordnen, doch schienen sie ihn nicht bedrohen zu wollen. Der eine, der sich Perrin nannte bot ihm sogar sein Schwert an. Schnell ergriff er es und lies sein Stöckchen fallen. Sie ließen ihm die Wahl zu folgen oder zu bleiben, was für Räuber eigentlich ganz unüblich war. Nun, er hatte eine Waffe und er konnte sich wehren. Die, die sich Malachai und Perrin nannten gingen voraus und er folgte ihnen misstrauisch. Er benutzte Bäumen als Deckung und hielt immer ausreichend Abstand. So ging es durch die Wälder und Wiesen bis zu Postkutsche, an der er sich mit Bestimmtheit weigerte einzusteigen. Sie einigten sich darauf, dass er auf dem Kutschbock mitfahren könne und wenn etwas sei, er doch immer noch herunterspringen könnte. Das schien ihm logisch und so willigte er ein. Landstriche und Häuser huschten an ihm vorbei bis sie endlich in Bajard ankamen.
Sogleich hüpfte er vom Kutschbock herunter, stieß das Schwert in den Boden und nahm etwas Erde herauf, um daran zu riechen. Schon allein die letzten Bilder die auf der Kutsche vorbeihuschten erweckten in seiner Magengegend ein warmes Gefühl und es schien ihm vertraut.
Nun trafen auch einige Leute ein und versammelten sich. Leicht gehetzt, die Erde noch in der Hand, schaute er von Einem zum Anderen.
Sie brachten ihn zur Herberge in der er zielsicher in die Küche ging, griffsicher etwas zum Essen aus zahlreichen Aufbewahrungsorten zu Tage förderte.
Hier war er schon mal und mehr als einmal musste er diese Tätigkeiten verrichtet haben. Seine Angst wich zugunsten von Vertrauen zu den zahlreichen Leuten, die sich um ihn mühten. Noch war es ihm jedoch nicht möglich, sie richtig zuzuordnen oder gar ihren Namen zu nennen.
Ein Pfaffe eilte herbei und versuchte seine Künste an ihm, welche er nicht ohne Warnungen und Drohungen über sich ergehen lassen wollte.
Zuletzt geändert von Siran van Zac am Samstag 9. Mai 2009, 10:15, insgesamt 2-mal geändert.