Es hat schon eingedunkelt, die Kälte schon zugenommen. Laut und ungeschickt wandert ein Mann durch die Wälder, denn Bogen in der Hand, einen grossteil seines Habes bei sich. Leise grummelt er so vor sich her, der blick immer zu Boden gerichtet, als er immer wie weiter weg kommt von den Wegen. Als ihn ein Ast trifft der umher baumelt, wohl vom letzten Sturm zu teilen abgebrochen, stöhnt er nur einen kurzen Fluch und geht weiter.
Nach gut einer oder zwei Stunden umherlaufen, oder wie es die meisten Leut nennen würden umherirren, bleibt er ruckartig stehen und geht in die Hocke.
"Dich schnapp ich mir du alte Schweinehund" brummelt er vor sich her als er den Bogen spannt und zielgenau auf das Reh schiesst. Sehr erfreut, auch wenn man es ihm wohl nicht ansehen würde, hastet er zum Reh und gibt ihm denn resten, schnell schneidet er grosse stücke des warmen Fleisches ab und und packt es gut ein.
Denn resten liegen gelassen machte er sich so auf den weg. Was er hätte bleiben lassen, denn so kam es zu den folgenden erreignissen.
Nach einem kurzen Marsch kam er zu einer merkwürdigen Festung, vor welcher er eine kleines Gehege vor fand. Aus einem zusammenspiel der Dunkelheit und seiner Müdigkeit kam es dazu das er mit dem Pferd zu flirten begann.
Mit einem entäuschten "Dann eben nicht!" lies er vom Trugbild ab und gieng langsam dem Zaun entlang weiter. Kaum etwas von der Umgebung mit bekommend stolperte kurz in die Palisaden, konnte sich jedoch nochmal fangen. Nun doch überzeugt von der müdigkeit liess er sich ein paar schritte weiter an der Palisade nieder ...... ....
(sorry, muss weg, rest kommt noch)
Kalte nächte und ein Toter
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Erinna Hinrah
Langsam folgte sie ihm lautlos auf der anderen Seite der Palisade. Es war Nacht gewesen und eigendlich wollte sie sich gerade zu ihrem Wolf gelegt haben um zu schlafen. Die plumpen Schritte auf dem gefrorenem Boden, das knirsches des gefrorenen Grases hielten sie aber davon ab.
Sie lauschte wie er bei dem Gatter stehenblieb und mit Donner, dem Hengst, redete. Es war nicht ersichtlich ob die beiden Hunde Finn und Tami darin knurrten oder sie selber.
Mit einem 'dann eben nicht' stapfte der Mann der weiter und sie folgte ihm die Palisade entlang lautlos auf nackten Sohlen. Sie hoerte wie er sich niederlegte an die Palisade gelehnt und wieder knurrte sie leise. Immerhin war er ein Fremder der Nachts an der Festung entlang dackelte. Ihr Instink ihren angehenden Sohn und den Rest vom Clan zu schuetzen war erwacht.
Sie holte Laila die eher die Schulter zuckte und meinte sie solle ihn doch lassen, sei ja nichts verbotenes das ein Fremder da schlief. Ungläubig schaute Erinna Laila an. Hatten sie nicht selber erst vor wenigen Tagen einen Rahaler gefangen gehabt? Waren da nicht direkt duch ihre Dummheit andere Rahaler gekommen? War es nicht möglich das des Nachts einer da langschlich um zu auskunden wie und wo man die Feste einnehmen könnte wenn alle Schlafen?
Dann hoerte sie einen Schrei von dem Mann und im ersten Moment erschrocken kletterte sie auf den nächsten Baum. Von dort oben schaute sie über die Palisade und im abnehmenden Mond sah sie etwas dunkles an seiner Rüsstung schimmern. Erst einen langen Moment später, als sie den Schrei als Schmerz und das dunkle als Blut identivizieren konnte kletterte sie hastig vom Baum.
Als sie Laila sagte der Mann habe etwas reagierte Laila nicht wirklich und Erinna lief zu dem fremden Mann. Erst zögerte sie einen Moment, sah sie doch trotz des geringen Lichtes des Mondes das er Bögen über den Schultern trug. Der Wind vom Norden her trug ihr den Eisengeruch des Blutes zu, selbst ein Laie hätte das gerochen. Der schneebedeckte gefrorene Boden färbte sich langsam dunkel an der Stelle wo der Mann sass.
Schnell kniete sich Erinna neben ihn und versuchte ausfindig zu machen woher die Blutung kam, als sie es herausfand, tasteten ihre schmalen feingliedrigen Finger fieberhaft und langsam die Wunde ab. Sie wollte wissen was das Blut verursacht hatte. Mit den Fingerspitzen nur berührte sie eine Glasscherbe die sich tief ins Fleisch gedrückt hatte, wärend der Mann schlief.
Ihre Gedanken überschlugen sich. Ziehen der Scherbe wäre genauso fatal als sie drin lassen. Sacht umschloss sie mit zwei Fingern die Scherbe und hielt einige Bandagen aus ihrer kleinen Gürteltasche, die sie immer bei sich trug, selbst zum Schlafen, bereit. Mit einem schnellen Ruck, so gerade wie möglich zog sie in der Dunkelheit die Scherbe und hielt direkt einige Bandagen an die Wunde.
Sie bemerkte erst einige Augenblicke später, das der Mann gar nicht mehr atmete und schnell versuchte sie, mit einem winzigen Stueck des Fingerhutes seine Atmung anzukurbeln. Von Mund zu Mund beatmung hatte sie nie etwas gehört, aber mit einigen Kräutern kannte sie sich aus. Fast mit gewalt bewegte sie mit einer der beiden voellig Blut besudelten Händen sein Kinn um ihm dadurch zum Kauen zu zwingen.
Nichts geschah, kein neuer Atem ging von ihm aus und in ihrer Verzweiflung schlug sie ihm mit der Faust feste auf den Brustkorb. Es tat ihr weh dabei, trug er doch eine recht harte Zweikopf Männerrüsste. Irgendwann, fuer sie nach unendlich langer Zeit, kam Laila dazu und konnte nur noch den Tot des Mannes feststellen. Mit ihren Blut besuldeteln Händen durchsuchte Erinna mit leerem Blick den Toten um auf irgendwas zu stossen das ihr verraten konnte wer er eigendlich war.
Sie fand nur sein Tagebuch das sie ungelesen in einer Falte ihres Stammeskiltes verstaute.
wir... können... ihn nicht.. hier liegenlassen...
Flüsterte sie leise gen Laila. Ihre Augen wirkten wie die bei jemanden der einen Schock erlitten hatte.
Aye wir nehmen ihn erstmal mit in den Innenhof. Morgen sollen die Raben seine Seele zu seinen Ahnen tragen und in zwei Tagen wird er verbrannt.
Es war nicht Erinnas erste Leiche die sie sah, das sie so reagierte lag vielleicht daran das in dem Moment des vielen Blutes in ihrem Geist Quarius' Arm im Zelteingang bei den Orken wieder auftauchte und es das erstemal war das jemand ihr unter der Hand wegstarb den sie gerade versuchte zu retten. Keine Träne war zu sehen, nur ihr leerer Blick wirkte gespentisch.
Vor Seymour Augen, sollte er am anderen Tage im Innenhof spielen wollen, versteckten sie den Körper mit Hilfe einer Zwergin. Erinna hatte keine Kraft gehabt beim Tragen des Mannes so wirklich zu helfen. Laila befahl ihr sich zu waschen, doch bekam Erinna davon nicht viel mit. Sie hockte sich an einen Pfeiler.
Nach einer Weile hoerte man in Grimwould bis uzm nahen Waldrand, das leise doch hoerbare Heulen eines Wolfes. Es klang wie ein Klagelied. Ihr schwarzer Wolf und der Wolfswelpe innerhalb Grimwoulds stimmten in das Heulen mit ein und am nahen Waldrand konnte man ebenso einige Stimmen des Liedes vernehmen.
Laila trug Erinna nach oben und wusch sie, als das Klagelied verklungen war. Danach schlief Erinna recht schnell ein, doch war jene Nacht voller Unruhe gewesen und mit keinem Schlaf fuer Laila. Die Erinna fest im Arm hielt, wärend jene schlief.
Sie lauschte wie er bei dem Gatter stehenblieb und mit Donner, dem Hengst, redete. Es war nicht ersichtlich ob die beiden Hunde Finn und Tami darin knurrten oder sie selber.
Mit einem 'dann eben nicht' stapfte der Mann der weiter und sie folgte ihm die Palisade entlang lautlos auf nackten Sohlen. Sie hoerte wie er sich niederlegte an die Palisade gelehnt und wieder knurrte sie leise. Immerhin war er ein Fremder der Nachts an der Festung entlang dackelte. Ihr Instink ihren angehenden Sohn und den Rest vom Clan zu schuetzen war erwacht.
Sie holte Laila die eher die Schulter zuckte und meinte sie solle ihn doch lassen, sei ja nichts verbotenes das ein Fremder da schlief. Ungläubig schaute Erinna Laila an. Hatten sie nicht selber erst vor wenigen Tagen einen Rahaler gefangen gehabt? Waren da nicht direkt duch ihre Dummheit andere Rahaler gekommen? War es nicht möglich das des Nachts einer da langschlich um zu auskunden wie und wo man die Feste einnehmen könnte wenn alle Schlafen?
Dann hoerte sie einen Schrei von dem Mann und im ersten Moment erschrocken kletterte sie auf den nächsten Baum. Von dort oben schaute sie über die Palisade und im abnehmenden Mond sah sie etwas dunkles an seiner Rüsstung schimmern. Erst einen langen Moment später, als sie den Schrei als Schmerz und das dunkle als Blut identivizieren konnte kletterte sie hastig vom Baum.
Als sie Laila sagte der Mann habe etwas reagierte Laila nicht wirklich und Erinna lief zu dem fremden Mann. Erst zögerte sie einen Moment, sah sie doch trotz des geringen Lichtes des Mondes das er Bögen über den Schultern trug. Der Wind vom Norden her trug ihr den Eisengeruch des Blutes zu, selbst ein Laie hätte das gerochen. Der schneebedeckte gefrorene Boden färbte sich langsam dunkel an der Stelle wo der Mann sass.
Schnell kniete sich Erinna neben ihn und versuchte ausfindig zu machen woher die Blutung kam, als sie es herausfand, tasteten ihre schmalen feingliedrigen Finger fieberhaft und langsam die Wunde ab. Sie wollte wissen was das Blut verursacht hatte. Mit den Fingerspitzen nur berührte sie eine Glasscherbe die sich tief ins Fleisch gedrückt hatte, wärend der Mann schlief.
Ihre Gedanken überschlugen sich. Ziehen der Scherbe wäre genauso fatal als sie drin lassen. Sacht umschloss sie mit zwei Fingern die Scherbe und hielt einige Bandagen aus ihrer kleinen Gürteltasche, die sie immer bei sich trug, selbst zum Schlafen, bereit. Mit einem schnellen Ruck, so gerade wie möglich zog sie in der Dunkelheit die Scherbe und hielt direkt einige Bandagen an die Wunde.
Sie bemerkte erst einige Augenblicke später, das der Mann gar nicht mehr atmete und schnell versuchte sie, mit einem winzigen Stueck des Fingerhutes seine Atmung anzukurbeln. Von Mund zu Mund beatmung hatte sie nie etwas gehört, aber mit einigen Kräutern kannte sie sich aus. Fast mit gewalt bewegte sie mit einer der beiden voellig Blut besudelten Händen sein Kinn um ihm dadurch zum Kauen zu zwingen.
Nichts geschah, kein neuer Atem ging von ihm aus und in ihrer Verzweiflung schlug sie ihm mit der Faust feste auf den Brustkorb. Es tat ihr weh dabei, trug er doch eine recht harte Zweikopf Männerrüsste. Irgendwann, fuer sie nach unendlich langer Zeit, kam Laila dazu und konnte nur noch den Tot des Mannes feststellen. Mit ihren Blut besuldeteln Händen durchsuchte Erinna mit leerem Blick den Toten um auf irgendwas zu stossen das ihr verraten konnte wer er eigendlich war.
Sie fand nur sein Tagebuch das sie ungelesen in einer Falte ihres Stammeskiltes verstaute.
wir... können... ihn nicht.. hier liegenlassen...
Flüsterte sie leise gen Laila. Ihre Augen wirkten wie die bei jemanden der einen Schock erlitten hatte.
Aye wir nehmen ihn erstmal mit in den Innenhof. Morgen sollen die Raben seine Seele zu seinen Ahnen tragen und in zwei Tagen wird er verbrannt.
Es war nicht Erinnas erste Leiche die sie sah, das sie so reagierte lag vielleicht daran das in dem Moment des vielen Blutes in ihrem Geist Quarius' Arm im Zelteingang bei den Orken wieder auftauchte und es das erstemal war das jemand ihr unter der Hand wegstarb den sie gerade versuchte zu retten. Keine Träne war zu sehen, nur ihr leerer Blick wirkte gespentisch.
Vor Seymour Augen, sollte er am anderen Tage im Innenhof spielen wollen, versteckten sie den Körper mit Hilfe einer Zwergin. Erinna hatte keine Kraft gehabt beim Tragen des Mannes so wirklich zu helfen. Laila befahl ihr sich zu waschen, doch bekam Erinna davon nicht viel mit. Sie hockte sich an einen Pfeiler.
Nach einer Weile hoerte man in Grimwould bis uzm nahen Waldrand, das leise doch hoerbare Heulen eines Wolfes. Es klang wie ein Klagelied. Ihr schwarzer Wolf und der Wolfswelpe innerhalb Grimwoulds stimmten in das Heulen mit ein und am nahen Waldrand konnte man ebenso einige Stimmen des Liedes vernehmen.
Laila trug Erinna nach oben und wusch sie, als das Klagelied verklungen war. Danach schlief Erinna recht schnell ein, doch war jene Nacht voller Unruhe gewesen und mit keinem Schlaf fuer Laila. Die Erinna fest im Arm hielt, wärend jene schlief.
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Kahor Amarth
Leicht verwundert blickte er zu Erinna hinab, die so anteilnehmend bei der Leiche des Fremden hockte. Wieso machte sie sich aus einem Toten so viel, wo sie ihn weder kannte, noch wissen konnte, ob er den Tod nicht verdiente?
Es war nicht Aufgabe des Clans, sich um jeden verletzten zu kümmern, der einfach ankam. Nicht ihre Aufgabe sich um jeden Streuner zu kümmern. Sollte der Kerl woanders rumliegen.
Aber es schien erinna viel zu bedeuten, dass der Fremde eine gute Beerdigung erhielt, wie es sonst nur denen des Clans gebührte, also machte kahor sich daran, Bretter und Stämme aus dem Lager zu schaffen.
Er wusste nicht, ob falk es gutheißen würde, doch in ermangelung eines besseren Platzes begann er die Bretter und Balken zu der Stelle zu schaffen, wo Isgar verbrannt worden war.
Mehr schlecht als recht trieb er mit kräftigen hieben seines Kampfhammers die Balken in den größtenteils gefrohrenen Boden, abgeplagt hat er sich dafür, hier und da mit dem Dolch den Boden mühsam gelockert, dann die Balken weiter eingeschlagen.
Jemandem mit weniger Kraft hätte dies vermutlich misslingen müssen, aber rohe Gewalt und ausdauerndes Arbeiten trugen ihre früchte.
Und so erhob sich nach der Arbeit eines ganzen Nachmittags ein halbwegs akzeptables Plateau dort, wo Isgar verbrannt worden war.
Mühsam legte er die Leiche des gefallenen Fremden darauf und begab sich zum Waschzuber, um sich von Dreck und Schweiß zu befreien.
Er konnte nur hoffen, Erinna würde es nicht allzu schwer nehmen. Alsbald sollte sie ihm berichten, was genau geschehen war und was im Tagebuch des fremden stand.
Dann würde er verbrannt werden, um seinen Leib dem zu Überantworten, was ihn erschaffen hatte.
Es war nicht Aufgabe des Clans, sich um jeden verletzten zu kümmern, der einfach ankam. Nicht ihre Aufgabe sich um jeden Streuner zu kümmern. Sollte der Kerl woanders rumliegen.
Aber es schien erinna viel zu bedeuten, dass der Fremde eine gute Beerdigung erhielt, wie es sonst nur denen des Clans gebührte, also machte kahor sich daran, Bretter und Stämme aus dem Lager zu schaffen.
Er wusste nicht, ob falk es gutheißen würde, doch in ermangelung eines besseren Platzes begann er die Bretter und Balken zu der Stelle zu schaffen, wo Isgar verbrannt worden war.
Mehr schlecht als recht trieb er mit kräftigen hieben seines Kampfhammers die Balken in den größtenteils gefrohrenen Boden, abgeplagt hat er sich dafür, hier und da mit dem Dolch den Boden mühsam gelockert, dann die Balken weiter eingeschlagen.
Jemandem mit weniger Kraft hätte dies vermutlich misslingen müssen, aber rohe Gewalt und ausdauerndes Arbeiten trugen ihre früchte.
Und so erhob sich nach der Arbeit eines ganzen Nachmittags ein halbwegs akzeptables Plateau dort, wo Isgar verbrannt worden war.
Mühsam legte er die Leiche des gefallenen Fremden darauf und begab sich zum Waschzuber, um sich von Dreck und Schweiß zu befreien.
Er konnte nur hoffen, Erinna würde es nicht allzu schwer nehmen. Alsbald sollte sie ihm berichten, was genau geschehen war und was im Tagebuch des fremden stand.
Dann würde er verbrannt werden, um seinen Leib dem zu Überantworten, was ihn erschaffen hatte.
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Erinna Hinrah
Als der Tag anbrach, jener an dem die Leiche verbrannt werden sollte, wagte sich Erinna doch das Tagebuch zu öffnen. Sie brauchte fast den ganzen Tag um zu entziffern was da stand. Der Deckel des Buches war aus hartem leder, mit einem Grossen T aus drunkelrot gefärbtem Leder, das Buch war gut erhalten wenn auch nicht all zu Dick.
Auf der ersten Seite fand sie Städtenamen und hinter jenen stand ein "gewonnen" vermutlich, so überlegte sie, handelte es sich dabei um Städte in denen Tuniere stattgefunden hatten.
Auf der zweiten Seite stand ein langer Text, der daran Schuld war das sie fast den ganzen Tag über dem Tagebuch hing und las.
Auf der ersten Seite fand sie Städtenamen und hinter jenen stand ein "gewonnen" vermutlich, so überlegte sie, handelte es sich dabei um Städte in denen Tuniere stattgefunden hatten.
Auf der zweiten Seite stand ein langer Text, der daran Schuld war das sie fast den ganzen Tag über dem Tagebuch hing und las.
Danach schlug sie die Seite um und fand wieder eine Seite mit Namen vor.Es war ein schöner Tag, ich gieng gemütlich spazieren und traf auf eine merkwürdige Ansiedlung welche von den Wachen als Rahal bezeichnet wurde. Die leute waren teilweise leicht merkwürdig, aber das hat mich nicht weiter gestört. Nach dem ich mich ein wenig umgesehen hatte kam ich zum Hafen, wo eine grössere ansammlung noch merkwürdiger Personen vor zu finden war. Ich verstand zwar nicht was sie sagten, aber trotzdem, vorallem weil ich neugierig war, folge ich ihnen auf ein Schiff.
Nichts ahnend wo es mich hin führen würde war ich also nun auf einem Schiff, die überfahrt war nicht wircklich angenehm, mehrere Male knallte etwas gegen den Rumpf des Schiffes. Auch die ankunft war nicht all zu freundlich, überall wimmelte es von Orken. Also griff ich meinen Bogen und unterstützte die Leute dennen ich gefolgt bin. Nun ja, nicht lange gieng es und wir waren bei ihrem Lager, ich dachte das ziel wäre diese übelriechenden Kreaturen aus zu rotten, jedoch lag ich da wohl falsch.
Soweit ich das mitbekommen habe hatte dieser Prä... die Orken angeheuert. Nach einem kurzen Streit mit einem Sabbernden Orken giengen wir also wieder aufs Schiff, ich befürchte das dies ganze nichts gutes zu bedeuten hat.
Seufzend klappte sie am späten Nachmittag das Buch zu. Da war nichts was auf ihn schliessen würde. Die Namen auf der letzten beschriebenen Seite, wirkten nicht wie sein eigener. Also musste sie einen Namenlosen verbrennen.Karl Goldheilung, Bajard
Rukus, Bund des Handwerkes, Rahal (Rüstung)
Clan Hinrah, merkwürdiges Bündel, gemäss Gesprächen vor Varuna
Teria Verhaul, möglicherweise Beköstiger
Prä..., anführer der Rahaler?
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Erinna Hinrah
Hoch züngelten die Flammen im eisigen Wind. Mit Muehe hatte Erinna es geschafft eine Fackel anzuzünden. Der Wind drohte sie ihr auszublasen und mit grosser Selbstbeherschung schaffte es Erinna mit einer Hand die Flammen zu schuetzen.
Langsam hatte sie sich hingekniet und das Reisig unter dem Gestell angezündet, es dauerte einen Moment lang weil der Wind immer wieder die Fakcleflamme beiseite stob. Doch dann glückte es und mit einem Satz sprang Erinna zurück und lies die Fackel dabei erschrocken fallen, als das Reisig sofort hohe Flammen warf.
Mit grossem Abstand betrachtete sie das Feuer, sah zu wie es den Leichnahm gierrig frass, die Rüsstung, ja auch das Gestell. Kurz vor Ende kam Laila dazu. Dankbar war Erinna darüber, aber auch traurig. Der Mann dort oeben war in ihren Augen zu einsam gestorben und er tat ihr irgendwie leid.
So wollte sie niemals sterben muessen, ohne Familie, Freunde voellig alleine, nur von einer fremden beerdigt zu werden. Nein, so einen tot wünschte sie sich niemals.
Lange nachdem der Wind die Asche mit sich getragen hatte wandte Erinna sich um und ging langsam in ihr Zimmer. Muede rollte sie sich in ihre Felle ein und dachte noch einen kurzen Moment nach. Sie hatte aufgeatmet als der Leichnahm endlich verbrannt war. Ein Kapitel das sie abschliessen konnte in ihrem Leben, etwas war weg das sie nicht mehr ewig daran erinnern konnte, wie jener Mann in ihren Armen verblutet war.
[ooc: Ich moechte hierbei auch im Namen von Tio, dem Staff und Ceridwen bei der Mitwirkung und der RP Hilfe herzlich danken]
Langsam hatte sie sich hingekniet und das Reisig unter dem Gestell angezündet, es dauerte einen Moment lang weil der Wind immer wieder die Fakcleflamme beiseite stob. Doch dann glückte es und mit einem Satz sprang Erinna zurück und lies die Fackel dabei erschrocken fallen, als das Reisig sofort hohe Flammen warf.
Mit grossem Abstand betrachtete sie das Feuer, sah zu wie es den Leichnahm gierrig frass, die Rüsstung, ja auch das Gestell. Kurz vor Ende kam Laila dazu. Dankbar war Erinna darüber, aber auch traurig. Der Mann dort oeben war in ihren Augen zu einsam gestorben und er tat ihr irgendwie leid.
So wollte sie niemals sterben muessen, ohne Familie, Freunde voellig alleine, nur von einer fremden beerdigt zu werden. Nein, so einen tot wünschte sie sich niemals.
Lange nachdem der Wind die Asche mit sich getragen hatte wandte Erinna sich um und ging langsam in ihr Zimmer. Muede rollte sie sich in ihre Felle ein und dachte noch einen kurzen Moment nach. Sie hatte aufgeatmet als der Leichnahm endlich verbrannt war. Ein Kapitel das sie abschliessen konnte in ihrem Leben, etwas war weg das sie nicht mehr ewig daran erinnern konnte, wie jener Mann in ihren Armen verblutet war.
[ooc: Ich moechte hierbei auch im Namen von Tio, dem Staff und Ceridwen bei der Mitwirkung und der RP Hilfe herzlich danken]