Angst, Verlust, Leid, Schmerzen..

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Aura

Angst, Verlust, Leid, Schmerzen..

Beitrag von Aura »

Sie stand an einem fenster in dem Kloster der Paladine.Erschöpft war sie am Abend davor am bett Artons eingeschlafen, nicht mehr fähig im ihm zu helfen.
Unruhig war ihr Schlaf und sie sah die brennende Stadt und in den Flammen die lachenden Gesichter der Diener Alatars.

Nachdem sie wohl mehr mit Glück als mit verstand aus der Gefangenschaft entkommen war hingen ihre Gedanken an Kayleigh und Darion.Waren sie frei oder gefangen.

Die Templerin sagte das es ihren lieben sicher gut gegen würde doch kannte sie diese menschen kaum und doch entbrannte Sorge um sie in ihrem jungen herz auf.

Vielleicht mag sie naiv sein vielleicht einfach nur stur aber sie wollte nicht in dem Lazarett warten auf Verletzte.Sie war an vorderster Front um sich gleich den verletzten anzunehmen.

Sie verscuhte die Verletzten dank eines übel riechenden Trankes wieder aufzuwecken, selbst ihr trieb dieses gebräu die Traenen in die Augen und würde wohl einen toten wieder zu Leben erwecken.

Sie schuettelte sich..daran wollte sie nicht denken.Tote sollten ruhen und nicht leben.

Doch krieg schweißt zusammen und sie hatte sich fast die ganze Zeit an Cira gehaengt, wohl hatte sie etwas was Aura anzog auf freundschaftliche fast schwesterliche Art.
In ihren Armen fühlte sie sich wieder wie ein kind und konnte ohne rot zu werden ihre Traenen vergießen.

Sie brauchte Waerme das wusste sie tief in sich und als sie Arton so sah wie beinahe der Lebensatem aus ihm wich bekam sie Angst.

Eine Angst welche sie nie zuvor verspürte.Eine angst die sie festumklammert hielt und nicht mehr loslassen wollte.Sie war wie gelähmt.

Doch der Tag war nicht gerade leicht.
Sie hatte schwer gerungen mit einem tapferen Soldaten. Saldor war wohl sein name.
Lautlos formten ihre Lippen seinen Namen.
Wer weiß ob er es geschafft haette wäre nicht...da gewesen.

Sie woltle nicht an diesen dunklen Mann denken den sie so verabscheute das ihre Knie weich wurden und sie am liebsten Mutters erde mit Traenen befeucht haette.
Jeder Verletzte den sie sich annahm wurde ein teil von ihr auf unterschiedliche Weise.Freund und Verbündeter.Sie war da um zu helfen.
Und sie würde es weiter durchstehen müssen..Leid und schmerzen.Verlust und Angst.
Arton Langenfels

Beitrag von Arton Langenfels »

Sie flohen aus Varuna, die Stadt war nicht mehr zu retten. Selbst der Graf war unter ihnen und so gingen sie durch den Nebelwald bis zur Festung. Schon als Arton über die Brücke ging die am Burggraben gebaut worden ist, fühlte er sich schlecht. Er hustete stark und wurde immer schwächer. Nur er hatte eine Pflicht, die Verletzten und die Bürger in zu Sicherheit bringen. Als er die Palisaden von Grimwould sah, ging er zu dem Gatter vor den Toren. Er stützte sich regelrecht dort ab, sein Gesicht wurde immer blasser...es war weiß und zittrig war sein ganzer Körper. " Ich habe meine Pflicht erfüllt, die Bürger sind in Sicherheit " *sagte er zu Angelina die neben ihm stand* Dann geschah es....Die Kraft verließ ihm und es wurde ihm schwarz vor augen.....dann kam die Dunkelheit für ihn....


Nach vielen Stunden wachte er auf, in einem Bett was er nicht kannte, in einem Zimmer was er nicht kannte, nur hörte er viele Stimmen die vom ganzen Haus kamen. So schlug er seine Augen weiter auf und schaute sich um. Er bemerkt das er nackt unter der Decke lag und seine Rüstung auf dem Fußboden lag der aus Marmor war. Dann fiel im Aura in sein Augenlicht, die dort in seiner Nähe schlief. So hörte er Schritte und erhebte seinen Kopf. Es war Dalana....er war sehr erfreut sie zu sehen, da er nach ihrem letztem Treffen in Varuna dachte, sie nie wieder zu erblicken. Sie lächelte Arton an ....

" Sind die Bürger in Sicherheit, der Graf und wo bin ich überhaupt ? " *sagte er erschöpft zu ihr* Die Krankeit nahm ihm viel Kraft weg.
" Stelle nicht soviele Fragen Arton, sondern ruh dich aus." *erwiederte Dalana ihn mit ruhiger stimme*
" Aber sei unbesorgt wir sind alle in Sicherheit...."
So erzählte sie ihm noch wie er dort hin kam wo er war. Er war sehr erschöpft von der Krankheit und müde von den letzten Tagen als er mit half Varuna zu Verteidige.

" Schlafe Arton und ruh dich aus....." *sagte Dalana zu ihm dann als sie bemerkte das arton müder wurde...* Arton glaubte es selber nicht, aber Dalana hatte Recht. Es wäre wohl besser für ihn das er ein wenig schläft um zu kräften zu kommen. So schlief er ein für einige Stunden......
Dalana D´Ron

Beitrag von Dalana D´Ron »

So leise wie moeglich betrat sie das Zimmer in dem man Arton untergebracht hatte. Nachdem sie wusste das Aura sich um ihren Verlobten kuemmerte, hatte sie zu gesehen das sie aus der Naehe der beiden verschwand. Dalana fuehlte eine seltsame Art von Schuld in sich, eine Schuld die sie nicht wirklich genau definieren konnte. Dennoch wollte sie nach Arton sehen, bevor auch sie sich zur Ruhe legte. In dem ganzen Chaos konnte sie sogar einige Beeren auf treiben welche dem kranken Krieger etwas Staerkung geben sollten. Langsam trat sie an das Bett Artons und blickte auf den schlafenden Mann hinunter. Eine Bewegung von der Seite lenkte ihre Aufmerksamkeit jäh von Arton ab. Aura seine Verlobte war wohl total erschoepft eingeschlafen. Kurz schaute sich die Schuetzin im Zimmer um und entdeckte eine Decke, welche sie beinahe Mütterlich ueber die schlafende Aura legte.

Dann trat sie wieder an das Bett und nahm auf der Kante platz. In diesem Moment erwachte Arton und schaute sich kurz verwirrt um. Beruhigend sprach Dalana auf ihn ein und versuchte auch so gut es geht seine Sorge um die Menschen zu nehmen. Erleichtert ueber ihre Worte sank er wieder zurueck in die Kissen. Fuersorglich bot sie ihm einige Beeren an, welcher er auch sofort verschlang. Ein leichtes Laecheln umspielte die Lippen der Schuetzin. Sie merkte wie Arton nur mit Muehe seine Augen offen halten konnte. In einem leichten Befehlston wies sie ihn an das er sich gesund schlafen sollte.

Obwohl sie selbst voellig Muede und erschoepft war bot sie Arton an bei ihm am Bett zu wachen. Mit einem sachten Laecheln zeigte er sein Einverstaendnis. Sie hob den Blick und schaute aus dem Fenster, beinahe erschrocken sah sie darin ihr eigenes Spiegelbild. Ihre weizenblonden Haare, welche meist ordentlich zu einem Zopf geflochten waren, hingen straehnig und voellig zerzaust um ihr Gesicht her rum. Voellig mit Ruß und blutigen Kratzern besudelt schien sie gar in ein ihr fremdes Gesicht zu blicken. Auch ihr Kleid bestand mehr oder minder nur noch aus Fetzen und man konnte nur die einstige goldene Farbe erahnen, welches es einst besaß. Sie schaute wieder zu Arton, damit sie ihren aeusserlichen Zustand nicht noch mehr betrachten musste.

Arton schien schon halb eingeschlafen zu sein, als seine Hand sich fast suchend erhob. Reflex artig legte Dalana ihre Hand auf die seine und strich sanft mit den Daumen ueber den Handruecken Artons. In diesem Augenblick durch zogen sie Schuldgefeuhle wie ein Blitz, als sie auf Aura blickte. Jedoch konnte sie ihre Hand nicht mehr zurueckziehen da Arton jene schon umfasst hatte. „Das hat er im Schlaf getan..“ Murmelte sie leise zu sich selbst. Wie lange sie ihre Augen offen halten konnte wusste sie nicht mehr, jedoch irgendwann spuerte die Schuetzin nur noch wie ihr Kopf die Decke von Arton beruehrte und sie gar selbst in einen traumlosen Schlaf fiel.
Aura

Beitrag von Aura »

Sie erwachte.Es war dunkel im Zimmer und nur der Mond ließ etwas licht in das kleine Zimmer fließen.Sie blickte zum Bett und sah das Dalana wohl am bett eingeschlafen war.

Beide Haende ineinander verschlungen.
Schwer schluckte sie daraufhin und erhob sich mühsam.
Die Wunden shcmerzten sie sehr, doch war noch etwas das direkt in ihrem Herzen brannte.Sie konnte dies nichtmit ansehen.

Die Traenen die aufkommen wollten schluckte sie herunter.Sie legte eine Feder auf die decke von Arton und verschwand schnell durch die tuere.

Sie musste weg hier, sie würde es nicht aushalten das wusste sie.Zu zerbrechlich war doch ihr herz.Rasch ging sie hinaus den Ring dabei betrachtend.Waren Artons Gefühle ihr gegenüber echt?

Erschöpft sank sie ins Gras und nach wenigen Minuten schlief sie tief und fest.
Arton Langenfels

Beitrag von Arton Langenfels »

Nach einigen Stunde wachte Arton auf, er fühlte sich schon etwas besser nur war sein Körper immer noch ein wenig erschöpft. Seine blau-grünlichen Augen schaute durch den Raum. Kurz bewegte sich was auf der Decke, er bemerkte es, es war Dalanas Kopf der auf der Decke lag. Etwas überrascht war er als er dies sah, aber er gutes Gefühl durchstörmte seinen Körper.

Sie sagte vor einigen Tagen zu Arton " Wer weiß ob wir uns eines Tages wiedersehen " deshalb war die Freude umzu größer das sie immer noch in seiner Nähe war.
Die rechte Hand von Dalana lag auf seiner, er brauchte vor dem einschlafen Nähe und er wollte Aura nicht wecken da sie vieles durchgemacht hat. Sie war für eine gewisse Zeit eine Gefangende Rahals,dies hatte sie ihm noch erzählt in Varuna. Mit äußerster Vorsicht, befreite er seine Hand und stieg aus dem Bett. Er hoffte das Dalana nicht aufwachen würde, da sie ihm dann so sehen würde wie Aura ihn bisher nur sah, nackt ohne jegliche Kleidung. Da er dies nicht wollte zog er rasch seine Kleidung an. Als er gerade das Zimmer verlassen wollte sah er die Feder auf dem Bett. Nur was hatte diese zu bedeuten...er wußte es nicht und so schaute er sich abermals im Zimmer um. Eine Person fehlte,die schlief als er kurz aufwachte. Es war Aura, sie hat wohl diese Feder dort hingelegt. Er ahnte schlimmes, da Aura wohl sah wie Dalana an seinem Bett wachte. Sein Herz sehnt sich nach den gemeinsamen Stunden mit Aura in dem Haus vor Varuna, als sie zärtlichkeiten ausstauschten. Nur hat sich etwas geändert in seinem Herzen. So schaute er auf Dalana...

er mochte und Sorgte sich um sie. Nach dem Krieg würde er mit Aura sprechen und er hoffte innerlich das sie das verstehen würde. Er liebte Aura, aber zwischen ihm und Dalana gab es eine neue Bindung, es sah so aus wie eine Schwester Bruder Bindung, nur genau wußte es Arton nicht. Gerne hätte er Aura gesucht, nur herrschten dunkele Zeiten und diese müssen erst beendet werden. So machte er sich auf den Weg runter dort wo die Krieger sich befanden
Dalana D´Ron

Beitrag von Dalana D´Ron »

Muede wischte sich Dalana ueber die Augen und streckte ihren schmerzenden Koerper, die ungewohnte Schlafposition war fuer sie nicht wirklich angenehm gewesen. Blinzelnd blickte sie sich im Zimmer um, niemand war mehr zu sehen, dass Bett vor ihr war leer und ebenso der Platz wo Aura schlief war einsam verlassen. Langsam kam sie auf die Beine, unschluessig verhaarte sie. Was sollte sie nun tun? Wo sollte sie nun hin? Sie hatte die Allianz verlassen und schmerzlich wurde ihr bewusst das sie damit auch eine Aufgabe verloren hat, die sie jeden Tag erfuellt hatte.

Vielleicht sollte sie diesen Krieg als eine art Neubeginn ansehen?! Sich Gold zusammen sparen um sich vielleicht ein kleines Haeuschen zu kaufen? Nachdenklich rieb sich die Schützin ihren Nacken. Eines war ihr auf jeden Fall klar, sie wuerde sich wohl etwas mehr von Arton distanzieren, sie wollte seine Beziehung zu Aura nicht kaputt machen, so etwas haette sie damals schon beinahe bei Rafael und Angelina geschafft und ein zweites Mal sollte so etwas nicht passieren.

Es versetzte ihr innerlich einen kleinen Stich jetzt schon zu wissen sie wuerde Arton aus dem Weg gehen. Aber sich selbst hinten anstellen gehoerte einfach zu ihrer Lebenseinstellung. Ihre Gefuehle waren dabei ehr Nebensache. Die Haende glitten ueber das Kleid und versuchten es so gut wie nur moeglich einigermaßen her zu richten. Die Schuetzin hatte ihren Entschluss gefasst, sie wuerde einfach ein neues Leben beginnen, jedoch eines wuerde sie nie vergessen, ihre Familie die die Allianz trotz ihres Austrittes immer noch fuer sie war. Sie hatte gedacht sie konnte das alles einfach so weg stecken und doch gelang es ihr nicht. Es war auch laecherlich an zu nehmen das man Menschen die man mochte einfach so den Ruecken zu wenden konnte.

Innerlich hoffte die aeltere Frau das dass Leben welches noch vor ihr lag, wieder etwas Glueck fuer sie bereithielt. Sie wollte auch keine grossen Ansprueche stellen, doch hoffte sie das ihre sehnlichsten Wuensche auch einmal in Erfuellung gehen wuerden.
Aura

Beitrag von Aura »

Zitternd erwachte sie..das Gras um sie war weiß und auch sie war teils bedeckt von den Schneeflocken.

Laut nieste sie.Es war klar das sie wenn sie in solch kurzen Sachen draussen schlief, sich eine erkältung einholen würde.Was sie jetzt brauchte war Wärme und Geborgenheit.

Sie zog sich mit langsamen schritten in den Wald und suchte mehr in Trance Holz welches sie entzündete.Dann fiehl sie wieder in einen Schlaf. Ihre Stirn glühte vor hohem Fieber, doch war niemand da der sich um sie kümmern würde.

In dem Traum sah sie bekannte und teilweise verhasste Gesichter.Sie sah ihren geliebten Arton Arm in arm mit Dalana sie auslachend.

Traenen liefen ihr während des Schlafes über die brennend heißen Wangen.

Der Husten war unerträglich und ließ sie kaum atmen.Hatte sie den Willen das zu überstehen?
Aura

Beitrag von Aura »

Einsam und in Decken eingehüllt saß sie am Feuer und starrte in die Flammen.Ihre Augen taten ihr weh wie so oft manchmal, doch hielt sie diese offen und blickte unverwandt in das Feuer.Die Tiere schienen sie so zu meiden wie sie da mit fast rot glühenden augen ins Feuer starrt, dies aber selber scheinbar nicht bemerkt.
Die Gedanken überschlugen sich in ihrem Kopf.Wieder und wieder sah sie Arton liegend und Dalana halb auf ihm liegend, eine zärtliche Geste.
Sie wollte seinem Glück nicht im Wege stehen..wiedereinmal fühlte sie sich fehl am Platz.Würde er überhaupt glücklich mit ihr sein, war er es überhaupt, würde er nicht mit Dalana vielleicht glücklicher sein.
Vielleicht sollte sie einfach sang und klanglos den Platz neben ihm verlassen und ihn so freigeben.Sie wusste nicht mehr was sie tuen sollte.
Arton Langenfels

Beitrag von Arton Langenfels »

Der Krieg war schon einige Tage vorbei, es herrschte Ruhe an der Front und so fing man bereits schon an Varuna aufzubauen, selbst die Zwerge halfen dabei. Schon lange ist es her als er Aura das letzte mal sah, nur war dies nicht das erstemal das sie einige Tage von zu Hause fortwar. Desöftern ging sie in den Wald um dort ihre Ruhe zu finden oder etwas zu erleben. Nur langsam machte sich Arton sorgen, da sie noch nie soviele Tage fortwar. Seine Gedanken befanden sich bei Aura und er sehnte sich nach ihr. Er lag ihm Bett, da er sich nicht wohl fühlte, eine Erkältung hatte er sich eingefangen. So erinnerte er sich an die Feder die er eins fand auf dem Bett im Kloster. Er war sich sicher das diese von Aura war, nur wußte er damals nicht was sie bedeuten wurde. Nach und Nach umso mehr er drüber nachdachte kam ihm ein Gedanke. " Hat sie Dalana gesehen an meinem Bett...." *sagte er leise zu sich* Dies würde ihre länge Abwesenheit erklären und diese Feder. Nur versprach sie Arton vor langer Zeit das sie nicht abermals einfach gehen würde, sondern mit ihm dadrüber spricht, anstatt zu gehen.
Lautstark seufzte er vor sich hin und hustete. Nun bräuchte er Aura, ihre Wärme, ihre heilende Kraft.....
Schon während des Krieges wollte er mit Aura über Dalana sprechen, nur fand sich die Zeit nicht dafür. Nur wußte auch noch nicht was er ihr sagen sollte, da er selbst noch nicht weiß was Dalana für eine Rolle spielt in seinem Leben. So dachte er über die letzten Tage nach.....

Dalana und Arton trafen sich oft in den letzten zwei Tage und unternahmen etwas. Er fühlte sich wohl in ihrer Nähe, aber igendetwas versteckte Dalana vor Arton. Oft war sie eiskalt ohne eine Reaktion zu zeigen, aber es gab auch Moment wo Arton kurz, sehr kurz nur, etwas liebesvolles in ihren Augen sah und Dalana sich auf die lippen biss. Er wußte das sie oft unter dem freien Himmel schlief und dies in dieser Kälte die herrschte. So bot er ihr an bei, ihm im Haus zu schlafen. Das Kaminzimmer ist warm und sie wäre dort auch alleine. Nur lehnte sie es ab und sagte etwas was Arton verwirrte....nur er bekam keine erklärung da Dalana verschwand....

Abermals hustete er vor sich hin und nach der Zeit schlief er dann ein.......
Dalana D´Ron

Beitrag von Dalana D´Ron »

Eisig wehte der Wind um sie her rum und es war ihr als stachen hunderte kleiner Naegel in ihr Gesicht. Dalana presste sich noch mehr in ihren Umhang hinein, ihr immer noch sehr duenner Koerper spendete nur wenig Waerme. Der blonde Haarschopf lehnte sich an die Baumrinde und fast sehnsuechtig lag ihr Blick auf den runden Mond. Kleine Schneeflocken tanzten vor ihr ihren Reigen und ließen sich auf ihr Haar nieder. Es war wirklich eine ungewoehnlich kalte aber auch gleichzeitig wunderschoene Nacht. Ueberall funkelte und glitzerte es, es war gar als befaende sie sich in einem anderen Land, alles war wie verzaubert. Soviel Schoenheit hatte der Schnee mit sich gebracht.

Die Schuetzin streckte ihre kalte Hand aus und langsam ließen sich dort kleine Schneeflocken nieder. Mit einen beinahe kindlichen Laecheln beobachtete die aeltere Frau das Treiben. „ Wandere, wandere kleine Schneeflocke, einmalig erbluehst du zu deiner schoensten Pracht. Jedoch nur kurzweilig lebst du auf der Erde, nur kurz strahlst du bist du nur noch eine Erinnerung bist.“ Sie schloss ihre Hand und spuerte wie die Flocke sich zu Wasser formte und als sie ihre zitternden Haende wieder oeffnete, war es nur die Erinnerung die ihr blieb an die Einzigartigkeit einer Schneeflocke.

Heute hatte sie sich ein Herz gefasst und hatte mit Aura geredet, sie wollte, dass die beiden sich wieder naeher kamen. Um es Aura klar zu machen warum sie nicht gewillt war ihr ihren Verlobten weg zu nehmen, hatte sie dem jungen Maedchen ihre Geschichte, ihr Geheimnis erzaehlt. Fuer die Schuetzin, sollte Arton wie diese Schneeflocke sein. Es war fuer sie immer ein wunderbares Gefeuhl mit ihm zusammen zu sein, jedoch mehr als dieses wohlige Gefuehl durfte es nicht geben. Genau wie diese Schneeflocke sollte all das nur eine wunderbare Erinnerung bleiben.

Eine Windböe erhob sich, erfasste den losen Schnee und trieb ihn vor sich her. Immer hoeher stiegen die Flocken, als wuerden sie versuchen zurueck zu ihrem Ursprung zu kommen. Vielleicht sollte dies Dalana auch tun? Zurueck zu ihren Ursprung, sich mit dem befassen was ihr Leben lang auf ihrer Seele lag, vielleicht wuerde sie es dann schaffen endlich mit der Vergangenheit abzuschliessen. Nur so konnte sie die Ketten, welche um ihr Herz lagen, ab schuetteln und sich dem zu offenbaren was die Menschen so zaertlich „Liebe“ nennen.
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