Keine neue Schülerin...eine neue Schwester...

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Malachai Schwarzmourne
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Keine neue Schülerin...eine neue Schwester...

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Langsam galoppierte Schattenhuf durch die Wälder. Ab und an vernahm man ein Knacken der Zweige, doch seinem verhüllten, in schwarz gekleideten Reiter störte es nicht.
Im Gegenteil, er wollte nicht schleichen, wenn er zu dem verbrannten Erbe seines Vaters ging. Er hoffte vielleicht innerlich, man würde ihn aufhalten, vielleicht Banditen oder sonstiges...etwas, was ihn beschäftigen würde, ihn Zeit verschaffen.
Doch nur ein Narr würde dieses schwere Los ziehen und sich ihm in den Weg stellen...jenen, der so gemischt mit seinen Gefühlen lebte, das er von einer auf die anderen Sekunde ohne zu zögern Menschen den Lebensatem rauben könnte.
Inara....er enttäuschte sie...er entschied sich gegen Sie. Er liess Sie mit ihrer Wut zurück...alleine...er brach diese ewige Bindung und fügte ihr erheblichen Schmerz zu. Er könne keine Buße für das, was er angerichtet hatte, jemals tun können...nur hoffen....ja...das irgendwann, Sie erkennen wird, das nicht er das Glück ist, was Sie braucht...und weiter, wird er über Sie wachen...und ihr ewig beistehen.
Sienara....die Frau, für die er sich entschied. Sie würde das Leben leichter überstehen können...würde...damit umgehen können. Sie kannte den jetzigen Malachai, jenen, gestriegelt und gepeinigt von den Wunden der Vergangenheit...für Sie, war er kein Fremder...wir für Inara.
Und zuletzt...Sarah...seine Schwester.....Sarah. Dieser Gedanke....ob es wahr ist...seine Schwester?
Er weiß, er war bisher kein guter Bruder...seine Schwester Fiona...musste durch seine Hand sterben. Vielleicht hoffte er, für Sarahs Willen, dass es eine Verwechslung ist, dass er nicht IHR Bruder seie...doch...es gab zu damaliger Zeit keinen anderen Marick...es war eher unwahrscheinlich.
Soviele Gedanken...soviele Gefühle.
Selina...und Arsen....in ihrem Glück. Die kleine Elira, seine Patentochter...er würde sein Leben für Sie geben...wie für die anderen auch...wie er es auch für seinen Sohn tun würde.
Ja, die Welt ist so stetig im Wandel...soviele Dinge geschehen...nicht nur um ihm herum...mehr, als der Konflikt zwischen Varuna und Rahal...mehr als der Größenwahn Eisenwarts...mehr als die Exilflucht Khazkals...mehr...ja...viel mehr...und es ist kein Ende in Sicht.
Der Mond scheint in dieser Nacht hell, als er an eine, von Unkraut überwucherte Steinmauer ankommt. Das Eisentor hing schief und war verrostet. Es liess sich nur mit einem lauten Quietschen öffnen...und vor ihm offenbarte sich der Schutterhaufen, der einst sein Zuhause war.
Verbranntes, totes Holz...und hier müsse er Antworten finden...er muss einfach...er brauchte Gewissheit...und wenn es jene gibt, wird er sie finden....ja...
Er began langsam, das geschwärzte Holz zur Seite zu nehmen, auf diesen Berg der Verderbnis wandelnd, würde er graben und suchen müssen.
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Lange suchte er. Doch nichts brauchbares war zu finden. Nur die Asche der Zeit, die blassen Erinnerungen. Er ärgerte sich, er hatte mehr erhofft. Wusste sein Vater von seiner Tochter? Liess er nicht eine Möglichkeit übrig, Sie zu finden...nur etwas zu finden.
Sein Vater, der damalige Schattenlord.
Nach den Aufzeichnungen waren seine Fähigkeiten legendär, weit ab von dem, was sein Sohn konnte. Und immer, war das Schicksal anderer schon lange für ihn geplant.
Hatte der Verrat des Abtrünnigen ihn am Ende doch getötet, dass, was er einst war?
Ihn seiner Fähigkeiten beraubt?
Es musste irgendwo was sein...wenn er von seinen Kindern wusste...wenn er wollte, dass Sie sich finden...dann müsste es irgendetwas geben.
Doch nicht auf diesem verbrannten Flecken Erde.
Doch wenn nicht hier, wo dann?
Der Tag neigt sich abermals zur Nacht, er war schon kurz davor, aufzugeben...vielleicht hätte er es tun sollen.
Es mag Ironie des Schicksals sein, das nach all der Bemühungen ein Wanderer an den alten Mauern vorbeiging und seinen Blick auf jene dunkel gekleidete Gestalt wandte.
Er rief rüber, sagte ihm in leicht süffisanten Tone, dass es für Beuterer nichts interessantes zu finden gäbe.
Malachai trat näher.
Schaute dem Wanderer in seine kleinen, von Arbeit geplagten Augen, untermalt mit tiefen Ringen, die auf wenig Schlaf deuteten.
Seine Kleidung war dreckig, voll mit Ernte und er richte, als würde er in einem Kuhstall nächtigen. Die Harke, die er auf seiner Schulter trug, der Farn in seinem Munde, das unrassierte Gesicht und die langen, ausgefilzten braunen Haare liessen darauf deuten, dass es einer von den Bauern aus dem nahen Dorfe sein müsste.
Er fragte, ob er den ehemaligen Bewohner des Hauses kennen würde. Der Bauer nickte nur und spuckte einmal etwas schwarzes, teerartiges auf dem Boden, ehe er wieder auf seinem Stück Farn rumkaute.
"Aye sicher. Die Schwarzmournes. Lebten lange hier...meist zurückgezogen. Man sah Sie selten im Dorfe, meist nur, wenn die Frau Schwarzmourne einkaufe besorgte. Doch irgendwann waren Sie weg...viele Jahre. Was Sie gemacht hatten...keine Ahnung...sie ritten aber oft mit Waffen hinfort...etwas, was in dieser friedlichen, ländlichen Gegend reichte, damit sich die meisten von diesem Hause fern hielten.
Dann nach Jahren kam Herr Schwarzmourne wieder, lebte noch zurückgezogener in diesem alten Hause. Woher ich weiß, dass er es war? Ich sah ihn einmal am Fenster stehen, rausblickend...das tat er eigentlich nur noch...rausblicken....auf irgendetwas wartend....wie er sich versorgen konnte blieb mir ein Rätsel...aber wie gesagt...war´n komische Familie."

Malachai nickte leicht, die Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Er wartete, ja, soviele Jahre...wartete er auf seinem Sohne...er tat damals Recht, als er wartete...er wusste, was er tun musste um Malachai zu ihm zu führen. Wusste es...ehe er dann seinen ewigen Frieden antreten konnte.
Wenn er also doch so geplant war...nach all der Zeit, dann musste er Hinweise auch diesmal, lange nach seinem Tode hinterlassen haben. Er musste einfach...warum nur...hat er nichts gesagt...damals.
Malachai griff in die Tasche und holte einen kleinen Beutel hervor, der leicht klimperte und reichte Sie dem Bauern, der nicht schlecht schaute.
"Wenn ihr mehr wissen wollt...dann besucht Baruk, der is der Bankier hier und hat sicherlich auch die Truhe von den Schwarzmournes verwaltet. Auch so´n komischer Kerl, aber den sieht man wenigstens öfters."
Er grinste schief und liess seine dunklen, dreckigen Zähne aufblitzen. Dann ging er sichtlich fröhlicher mit dem Beutel Gold weiter.
Es genügte ein Pfiff, als aus dem Wald Schattenhuf herangetrabt kam und Malachai sich auf dem wege zum nahen Dorfe machte.
Der Ritt dauerte nicht lange, dennoch senkte sich weiter die Sonne und liess die Dunkelheit der Nacht langsam beginnen.
In einiger Entfernung sah man schon die Lichter und nach nur wenigen Minuten gallopierte Schattenhuf durch die sandigen Straßen, entlang an den alten, leicht heruntergekommenen Häusern.
Er sah eine Taverne, aus der lautes Stimmengewirr kam, eine Schneiderei, dessen Schild nur noch an einer Kette baumelte, eine Schmiederei, aus dessen Schornstein noch Rauch entstieg und viele Wohnhäuser.
Passanten, die an ihm vorbeigingen, warfen dem schwarz verhüllten Manne auf dem schwarzen Rosse argwöhnische Blicke zu. Doch wenn Malachai seinen Kopf zu ihnen drehte, schauten Sie ruckartig weg und beschleunigten ihren Gang.
Eine Straße abbiegend, sofern man das Straße nennen kann, fand er an der Seite ein großes Gebäude mit einem "B" an dessen Schild und einigen, vor langer Zeit, aufgemalten, goldenen Kreisen, die wohl Münzen darstellen sollten.
Es war mitlerweile Nacht, doch noch Licht durch die dreckigen Fenstern erkennbar.
Malachai klopfte einmal leicht und griff an den Türknauf. Es war noch offen.
Als er näher trat in den, für das Haus recht kleinen Raume mit seinem Tresen und einem alten Wolfsfell auf dem Boden, sah er einen alten, unrasierten, glatzköpfigen und grauhaarigen Manne mit einem langen, silbernen Stab und einer Augenbinde.
Er schien blind zu sein, doch drehte er sich sofort in die Richtung Malachais und fragte, wer da sei und was der Begehr zu so später Stund wäre.
Malachai stellte sich nicht vor, sondern sprach direkt sein Anliegen aus. Schwarzmourne...und ob es ein Bankfach oder irgendetwas geben würde, was hinterlassen wurde.
Der Mann, Baruk wie man an dem Namensschild auf dem Tresen lesen konnte, schien eine ernstere Miene aufzusetzen, nickte dann aber bedächtigt und zeigte mit seiner Hand, dass er folgen möge.
Malachai nickte ebenso, selbst wenn dieses nicken bei einem Blinden sicherlich sinnlos gewesen ist und ging hinter dem Tresen durch eine alte Eichentür in einen weiteren, größeren Raum, der bis auf einige wenige Möbel und einen Tisch nichts weiter besass.
Als er auf Bitten des Bankiers die Tür hinter sich schloss, konnte Malachai nur knapp dem Stab ausweichen, der auf ihn zugeprescht kam.
Baruk ging einen Schritt zur Seite, liess den Stab in der Hand kreisen und holte abermals aus, um einen Schlag auszuführen.
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Sarah Schwarzmourne
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Beitrag von Sarah Schwarzmourne »

Es war schon spät und alle waren müde, Selina lag mit Elira schon und schlief tief und fest war es doch auch für alle anstrengend die Taverne von Bajard unter Wasser zu setzen dass es ja nicht brennen konnte. Wer tut so etwas nur, auch wenn keiner es versuchen sollte, wer kam auf die Idee eine Taverne abzubrennen in der Leute waren? Sarah verstand vieles noch nicht und das war nur eines davon, aber sie wusste dass Sie helfen wollte und diesmal auch konnte. Während Malachai am Dach stand und die Abdeckung mit Wasser begoss eilten alle anderen mit den leeren Eimern wieder zum Meer und füllten diese und Selina und Andreas reichten die vollen Eimer weiter hoch zu Malachai. Alle waren geschafft als endlich alles soweit war und das kalte Nass langsam zu einer Eisschicht fror. Sarah machte sich daran noch rasch einen Tee zu machen und als Sie Mala einen Becher hinstellte und sich zu ihm setzte kam dann die große Überraschung.

Er sah sie eine weile an und begann dann ruhig und leise zu sprechen, ob wegen Selina die mittlerweile auch eingeschlafen ist oder wegen dem was er sprach mag Sarah nicht einordnen können, und sie brauchte auch eine ganze weile ehe sie verstand was er ihr zu versuchen erklärte.
„Sarah ich muss mit dir sprechen“ ja damit begann alles. Er begann damit ihr zu erklären dass ihr Vater wohl Marrick hiess, genau wie sein Vater. Natürlich dachte Sarah dass der Name wohl doch öfter vorkam denn Malas Sohn hieß ja auch Marrick doch nach und nach versuchte er ihr zu erklären dass es nur einen Marrick gab zu dieser Zeit und dass Malas Vater auch ihr Vater war. Die Sonne war schon eine weile verschwunden und es würde wohl nicht mehr allzu lange dauern bis sie wieder aufgeht bis Sarah endlich verstand, auch dass der Dämon am Tod Marricks schuld war. Mala wollte noch nach Ihrer Mutter suchen, denn diese war eine andere als seine doch wann er aufbrechen wollte und wann er wiederkam bekam sie nicht mehr so ganz mit, zu viele Informationen hatte sie in dem Moment zu verarbeiten, musste sich klar werden was sie da alles hoerte und was es nun mit sich brachte. Wie würden Selina und Arsen reagieren, musste sie nun zu Mala in Bajard? Die Fragen überschlugen sich regelrecht und auch wenn Mala versuchte ruhig zu bleiben und all ihre Fragen zu beantworten ab einem gewissen Zeitpunkt wollte Sarah einfach nur raus, raus in den Wald, laufen, jagen, alles mögliche um ihre Gedanken etwas zu ordnen. Mala war ihr großer Bruder, Halbbruder.
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Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
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Malachai Schwarzmourne
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Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Woher nahm dieser blinde, alte gebrechliche Mann bloss seine Kraft?
Gedanken, die durch Malachai´s Kopfe schwirrten, doch ehe er auch nur eine Sekunde Zeit hatte, um diese Frage zu beantworten, schnellte wieder der Stab gen seines Körpers und verfehlte ihn nur knapp.
Malachai´s Rippen schmerzten, Blut lief langsam seiner Stirn hinab. Er kam einfach nicht dazu, zu parrieren, noch seine Waffen zu ziehen.
Er konnte sich nur darauf konzentrieren, wohin der pfeilschnelle Stab schoss und ihn ausweichen.
Wut machte sich in ihm breit, Wut über ihn selber und das er so unterlegen schien, Wut über seinen Vater, der selbst lange nach seinem Tot noch für solchen Ärger sorgen konnte.
Er merkte, wie das schwarze Blut in ihm zu kochen began, wie die Adern pulsierten und das reine, rote Blut verdrängten.
Er musste sich konzentrieren, musste einen kühlen Kopf behalten. Es konnte nicht angehen, dass er, vielleicht so nahe an einem Ziele, an jenen Manne scheitern würde.
Wieder flog der Stab, doch als er ihn auswich, drehte sich Baruk und der Stab kam hinterher und schlug ihn mit einer immensen Kraft auf den Rücken, so dass Malachai vorwärts über den Holztisch fiel.
Es hätte nicht besser laufen können, während sein Körper schmerzhaft über die glatte Oberfläche der Eiche glitt, griff seine Hand an die Kante und riss den Tisch mit um und verschanzte sich dahinter.
Luft, er konnte Atem, er hörte, wie der Stab gegen den Tisch hämmerte und Baruk die Barriere wohl sofort erkannte, denn er bewegte sich wieder.
Zeit, nur eine Sekunde, sie sollte aber reichen.
Er griff nach dem erstbesten, was er fand, eine Holzschüssel, dessen Inhalt sich über den Boden verteilte. Baruk war blind, er konnte also nur seine anderen Sinne geschärft haben, vorallem die Ohren und vielleicht die Nase. Malachai sprang hoch, der Stab schien wieder auf ihn zu rasen wie ein Wolf auf seine Beute, er holte aus und warf die Holzschüssel.
Wie erwartet, drehte sich der gebrechliche Mann und lenkte das fliegende Objekt von seiner Flugbahn fern von ihm mit den Stab, er hatte ausgeholt, war in einer offenen, ungedeckten Kampfeshaltung. Es sollte reichen, als Malachai über den umgekippten Tisch sprang und auf ihn zu preschte, dabei Zwei seiner Klingen zog. Nun war es gerecht für diese Verhältnisse, nun war er bewaffnet. Baruk hörte die lauten Schritte, die auf ihn zugerannt kam, sein Gesichtsausdruck, fern ab der Leere, die es hatte, verriet den Fehler, den er selbst erkannte.
Doch ehe er sich wieder in seine sichere Position begeben konnte, ehe sein Stab wieder nach vorne peitschte, wurde die Luft durchschnitten von einer messerscharfen Klinge. Baruk hielt inne, den Stab in seiner Hand. Wie in Zeitluppe, entzweite er dann, ein sauberer Schnitt, der seine lange Waffe kleiner werden liess als ein Breitschwert.
Sein größer Vorteil, die Entfernung, war gebrochen, doch der Kampf für ihn nicht beendet.
Der blinde Bankier nahm die hälfte seines Stabes und warf Sie gen Malachai, ein letzter Rettungsversuch, denn Malachai musste abermals ausholen, um diesen Zahnstocher von sich fernzuschlagen, eine Sekunde, die Baruk nun versucht, zu nutzen...vergeblich.
Die zweite Klinge, die, die Baruk vielleicht nicht scheiden hörte, da Malachai versucht war, beide gleichzeitig in gleicher Geschwindigkeit zu nehmen, hing an seinem Halse, der alte Mann erstarte und nur die Blutstropfen, die zu Boden an seiner Wange hinab glitten und dumpf aufschlagen wie das schwere, gebrochene Atmen Malachai´s selber hallten durch den Raum.
Wut, wieder diese Wut. Warum nur, wollen Wildfremde ihn töten, warum nur, kann er nicht eine einfache Frage stellen, ohne dabei gleich sein Leben verlieren zu wollen.
Er wollte es beenden, wollte diesen gebrochenen, doch nicht schwachen Manne töten, ihn für seinen Angriff vergelten lassen. Doch etwas bremste seinen Zorn, seine Gedanken kreisten zu dem Grunde, warum er hier war: seine Schwester.
Er würde nicht für Sie morden, nicht, nur weil er ihr Klarheit in ihrem Leben geben wollte.
Er würde keine Vergeltung ausüben, er würde sich beruhigen.
Er spürte, wie sein schwarzes Blut zurück ging, wie die Adern aufhörten zu pochen und sein Blutdurst verschwand.
Er senkte die Klinge, vielleicht doch zu früh, denn Baruk nutzte diese Gelegenheit und stiess Malachai von sich weg, packte mit seiner Hand seine Klingen und entriss Sie ihm.
Doch er sollte eines besseren belehrt werden.
Malachai scheidete seine anderen beiden, die Überraschung war merkbar in Baruks plötzlich versteinerten Körper, als eine Klinge ausgeholt in seine Richtung flog und das eintreffen von Schwertspitze und Ziel kurz den Atem stillhalten konnte.
Sie steckte in der Wand, einmal sauber durch, nur wenige Zentimeter vom Kopfe des alten Mannes entfernt, der, trotz Augenbinde, sicherlich seine Augen geweitet hatte und den Mund vor Schreck geöffnet.
"Ich will euch nicht töten, alter Mann."
Baruk rutschte auf die Knie, er atmete schwer.
"Ihr seit es, verzeiht, ich wusste nicht...ich hätte im Leben nie daran gedacht, dass ihr jemals den Weg hierher finden würdet."
Malachai senkte seine Waffe, trat näher an den alten Mann und zog seine Klinge aus der Wand heraus und scheidete sie.
Baruk ergriff dann die seine und legte die Stirn auf die obere Handfläche.
"Verzeiht mir, ich versprach, sein Vermächtnis vor unseren Feinden zu schützen. Ich hielt euch für so einen, denn nur der Feind oder ihr kanntet von seiner Truhe in meiner Bank. Ich...ich hielt euch für Tot, die Nachricht verbreitete sich unter den letzten, alle vernichtet, vom Seuchendämon, euch in einer Flammensäule, doch ihr lebtet, ja, ich spüre das schwarze Blut in euch, jetzt erkenne ich es."
Malachai staunte, er war verwundert über den jetzigen Ausgang dieser Situation. Hatte nicht vor wenigen Minuten ein gebrechlicher, alter und blinder Mann versucht zu töten, kniete jener nun von ihm und war ohne Zweifel ein...
"Schatten wissen um einen selber. Ich bin Alt, mein Spürsinn liess nach, so wie das Blut nur noch langsam durch meinen sterbenden Körper ragt. Ich weiß, was euer begehr ist, ihr sollt es haben, Malachai Schwarzmourne, Sohn des Marick Schwarzmournes, unser Schattenlord."
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Sarah Schwarzmourne
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Registriert: Montag 7. Januar 2008, 03:30

Beitrag von Sarah Schwarzmourne »

Immer öfter waren ihre Gedanken bei ihrem Bruder, hat er schon gefunden wonach er sucht? Geht es ihm gut? Wann ist er wieder zurück? Bei seinem letzen Besuch hatte sie ihn kein halbes Sandglas lang gesehen und er war auch mit Siena zusammen, da wollte sie ihn auch nicht stören und Löcher in den Bauch fragen. Aber Fragen hatte sie zur Zeit viele, na ja nicht wirklich viele, aber doch eine sehr wichtige darunter. Sie konnte Arsen zur Zeit nicht einschätzen, war sich unsicher weshalb er böse auf Perrin ist, sie verstand es nicht und mit wem sollte sie sonst darüber sprechen? Alleine beim Gedanken daran kommt ihr wieder die Gänsehaut hoch, alleine die Frage richtig zu stellen, alles zu erklären…..

Je öfter sie aber auch an ihn dachte und sich fragte ob er schon gefunden hat wonach er sucht, desto öfter kamen auch die Zweifel ob sie es überhaupt wissen wollte. Gut ihr Vater wurde ja von diesem Dämon getötet, er konnte nicht für sie da sein, aber weshalb war es ihre eigene Mutter nicht? Wo war sie all die Zeit, wollte sie überhaupt wissen ob sie noch lebt oder nicht, wie es ihr geht? Ja auch das waren Fragen die sie quälten, aber diese konnte sie sich nur selbst beantworten.

Wieder waren ihre Gedanken bei Malachai, er blockte sie ab, sie konnte nicht spüren ob es ihm gut geht. Ja sie wusste mittlerweile dass er das tun konnte und auch öfter tat um sie zu schützen. Aber dennoch gefiel es ihr gar nicht, nicht zu wissen ob alles in Ordnung war, nicht helfen zu können wenn dem nicht so war. Wo war er nur wieder? Sie vermisste ihn schon sehr und konnte es nicht mehr erwarten ihn wiederzusehen.

Da war aber noch jemand den sie vermisste, Perrin wollte für einige Tage zu Kyle, ihm beistehen diese grausame grosse Stadt mit ihren vielen Menschen darin zu beschützen. Ja es gelang ihr nach einiger Zeit herauszufinden ob er Schmerzen hatte, aber nur wenn er bei ihr war noch besser wenn sie ihn berühren konnte aber so in der Ferne gelang es ihr leider noch nicht, das war auch etwas was sie sehr störte, sie musste wieder mehr üben, musste trainieren, aber erst musste sie heraus finden was mit Arsen los war. War er wirklich dazu fähig Perrin etwas anzutun? Er wusste doch dass Sarah Perrin mehr als alle anderen mochte oder war ihm das noch nicht bewusst? Selina war da ganz anders, die Einladung zum Essen und auch ihre Worte dass er jederzeit im Haus bleiben konnte wenn’s wieder einmal zu spät wurde um heimzugehen. Aber Arsen? Sarah machte sich wirklich Sorgen um Perrin, sie wusste wozu Arsen fähig war und auch dass Perrin keine Chance hätte wenn er seine Worte in die Tat umsetzen wollte.

Wieder waren ihre Gedanken bei Malachai, wo bist du nur mein grosser Bruder? Hoffentlich kommst du bald heim, aber diesmal länger.
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Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
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