Ich mach's für 5 millionen!

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Andreas Myrtol

Ich mach's für 5 millionen!

Beitrag von Andreas Myrtol »

Andreas seufzte schwer, als er verletzt das Bankgebäude Bajards verließ-
fing es doch alles damit an, die Holzbretter von einer Varuna Mietwohnung nach Bajard zu bringen. Pech war es, dass zwei Gestalten den Allianzler provozierten und nach ihren Worten sich als Alataris ausgaben.

In einem bitteren Duell schaffte es zwar der Knappe die Streiterin zu Boden zu bringen- doch für die restliche Nacht war er zu erschöpft und verletzt um weiter an seinem Werk zu arbeiten. Er suchte das freie, blutend und keuchend und erinnerte sich an die einstige Übung mit Fandor und Malachai:

-Schmerzen sind da um sie zu erdulden- ehe Malachai Fandor den Arm aufriss.

Der Knappe rang nach Luft als er nach draußen gelangte, hieß es jedoch lange nicht das Andreas nun sich in Sicherheit wiegen konnte. Seine blauen Augen fixierten anschließend eine auf ihn sich nähernde Person- ein Pirat. Jener bot ihn einfach mal so an die Wunde auszubrennen, während eine Frau den Vorschlag machte eben mal so darauf zu "pissen".
Er seufzte schwer, vernahm nur das Geplapper der Beiden- bis!

Der Pirat etwas von einem Kopfgeld erwähnte in Höhe von 5 Millionen Goldstücke, auf die Vogtin der Stadt Adoran's. Andreas stutzte- befragt den Pirat- die Schmerzen waren verflogen für den Moment.
Die Informationen die er erlangte waren nicht wirklich handfest, doch irgendwie beunruhigend- es wären Aushänge verteilt auf einer Insel oder in Rahal, die den Tod der Vogtin forderten.

Andreas blieb nicht viel übrig.. er sattelte auf und musste seine Wunde versorgen lassen..

Am Nächsten Tag berichtete er das Regiment und der Allianz über dieses Ereignis..
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Dienstag 31. März 2009, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
Andreas Myrtol

Beitrag von Andreas Myrtol »

Dann geschah es,
dass der Recke vorm Rathaus Adorans stand und bangte.
Er bangte lediglich darum nicht die Vogtin zu begegnen, ihr diese Sache nicht vors Gesicht mitzuteilen; und er verhoffte sich seinen Namen in dieser Sache zurück zu halten. Warum? Einfach aus dem Grund, dass diese Geschichte so aussehen könnte, dass der Recke nach dem Streit mit der Vogtin, versucht mit diesem Ereignis wieder zu punkten. Es könnte ja lediglich erfunden sein, die Geschichte? Andreas seufzte verbittert und ersuchte deshalb den Oberstleutnant Tilianas auf um ihn von diesem Gerücht zu unterrichten. Gesucht und gefunden würde man meinen, als der Knappe sich vor dem Oberstleutnant Platz nahm und ihm von dieser Sache erzählte.

Die Mine seines Gegenübers wurde bitter ernst und die Worte darauf, Andreas solle folgen und der Vogtin erzählen; es behagte ihn nicht. Und schlussendlich im Büro der Freiin angelangt, erzählte man ihr von diesem Gerücht.

-Warum gerade ich?- Pochte es im Schädels des Reckens, der sich aber dazu verpflichtet sah diese Nachricht weiterzuleiten. Kurze Worte folgten darauf, Andreas solle weiterhin Informationen sammeln und den dazugehörigen Piraten, der diese Gerüchte verbreitete, ausfindig machen.
Eine kleine Zeit verstrich ohne jegliche Ergebnisse, und obwohl jeder wusste, dass die Worte ein Hirngespinst waren, war man gezwungen zu handeln. Doch vor dem Heilerhaus Bajards sah er eine maskierte Frau, jene schimpfte sich selbst als Behüterin der Insel Lameriasts. Sie erzählte unseren Knappen wie sehr sie gerne die Menschen beobachtete, hier und da mal paar Wörter aufschnappte und viel rum kam. Andreas konnte es nicht sein lassen und fragte sie nach einem Kopfgeld, ob sie was davon gehört hätte und sie bejahte. Endlich! Hatte er jemanden gefunden der ebenso darüber erfuhr. In einer Bitte, sie solle sich darum kümmern den Namen des Piraten‘s herauszubekommen, natürlich mit einer Gegeninformation, hatte man rasch ein Geschäft geschaffen.

Ein Stein fiel ihm von Herzen, endlich könnten mehr Ergebnisse dazu getragen werden. Und wie es der Abend so wollte, traf er später in Bajard auf den Oberstleutnant Tilianas und Rekrut Kyle. Um Beiden über diesen Fortschritt in Kenntnis zu setzen, lud er sie in sein Haus ein und erzählte davon- anschließend über den Tod von Sir Rafael von Arganta…
Als man nach ein wenig hin und her alles beredet hatte, verabschiedeten sich alle und der Tag verstrich.

Einige Zeit später hatte der Knappe ein großes Problem. Ein Gewisser Herr Vaughain, ein Streiter der rahalischen Kralle, konnte eindeutig Andreas Zugehörigkeit der Allianz erkennen, worin die größte Problematik aber darin bestand, dass er die Gattin des Knappens kannte.
Nach einigem hin und her, war es doch nötig nun ein Bürgerbrief Adorans zu ergattern und musste, nach Rat von Sir von Galbadan, jenes Schreiben an die Vogtin fertigen. Jetzt sah er genau so aus, als hätte Andreas die Geschichte erfunden um den Bürgerbrief nach dem Streit zu bekommen.

Doch was hatte er nun für eine Wahl.. Zeugen besorgen! Ja, er brauchte Zeugen die seinen Bericht bestätigen und wer könnte ihm da einfallen? Die Behüterin der Insel Lameriast. Er traf sie wieder und bat sie um eine Zeugenaussage, doch Habte sie sich sehr. Nach einer überzeugenden Rede- sollte sie Binnen 10 Tage es nicht geschafft haben den Namen des Piratens herauszufinden- sollte sie eine Zeugenaussage vor dem Regiment erledigen.
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Tajara Nair
Beiträge: 609
Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57

Beitrag von Tajara Nair »

Tajara kam nicht umher ständig über die Gegebenheit zu lachen, denn das, was ihr bekannt war war schon zu komisch und bewies ihr nur noch mehr, dass die Städter alles andere als schlau waren. Sie hatten in der Regel immer irgendwo irgendwas, aber nun wurde sie auch noch in diese Geschehnisse mit hineingezogen, und das gefiel der Waldläuferin nun gar nicht.
Da labert ein großer Schwätzer mit Pistole etwas von fünf Millionen Kopfgeld und prahlt noch damit dass er in den beiden Reichen gesucht wird und diese Affen vom Reich nehmen das auch noch für bare Münze. Und das dann auch noch nach Aussagen des Blondschopfes so sehr, dass sie diese blaublütige Schnäpfe einsperren damit ihr nichts passiert. Das war schon zu ironisch um eine Lüge zu sein - und entsprechend witzig fand sie es.
Und dann wollte man noch dass sie in diese Stadt gehe und eine Zeugenaussage macht. Das war überhaupt das Höchste. Da blieb Tajara nur eins übrig, zuvor den namen des Piraten ausfindig zu machen - koste es was es wolle. Sie wollte um nichts in der Welt vor diesen Reichsaffen stehen und von Pennern labern.
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Mariella von Dornwald

Beitrag von Mariella von Dornwald »

So allmählich ging ihr die Situation gehörig auf die Nerven. Ständig klebte jemand an ihr, um auch ja zu verhindern, dass sie ihren großen Zeh alleine vor die Stadttore setzte. Natürlich, die Gefahr war nicht zu unterschätzen. Fünf Millionen Goldstücke waren eine Summe, die auch die Zurückhaltenden zu Dummheiten verführen konnte. Dennoch, es änderte nichts daran, dass sie sich eingeengt fühlte. Sie war mit Leibwachen aufgewachsen, sie war es gewohnt, dass immer irgendwer auf sie aufpasste. Doch ihr Leben lang war es ihr gelungen, zumindest hin und wieder ein paar Minuten für sich zu sein. Jetzt waren ihr solche Momente nur noch zuhause oder in den Büroräumlichkeiten vergönnt.

Das alles wegen eines Gerüchtes! Es gab keine Aushänge (zumindest hatte man noch keine gefunden), es gab keine Namen, keine bekannten Kontaktmöglichkeiten. Allmählich wirkte es, als sei man einem Scherz aufgesessen. Mariella zweifelte keine Sekunde an der Aufrichtigkeit des Knappen. Er hätte es schlicht und ergreifend nicht gewagt, sich solch eine Geschichte auszudenken. Nicht nach dem Erlebnis, dass die beiden miteinander gehabt hatten.

Seit Tagen nun versuchten unzählige Menschen, etwas Greifbares in die Finger zu bekommen. Das Ergebnis aber war mehr als enttäuschend. Noch immer fischten sie vollkommen im Trüben. Noch zwei Tage, hatte sie sich in Gedanken geschworen, dann würde sie die Sache selber in die Hand nehmen. Mittlerweile gelang es ihr ganz gut, sich in eine andere Person zu verwandeln, selbst engste Vertraute waren nicht in der Lage, sie so einfach zu durchschauen. Das schwierigste an dem Plan war, ihren Wachhunden zu entkommen. Demoar und Liralia hatten ganz offensichtlich von Arenvir die Order bekommen, wie ein Schatten an ihr zu kleben, die beiden schwirrten um sie herum, wie die Bienen um den Honig und ließen sich bisher auch nicht abschütteln, was sie auch versuchte. Nun ja, auch dieses Hindernis würde sie irgendwie umgehen. Noch zwei Tage, dann war die selbstgesetzte Frist verstrichen....
Demoar Llastobhar

Beitrag von Demoar Llastobhar »

Die Menge war einfach absurd. Nun mal im Ernst, wer, der allen Ernstes darauf hoffte, dass jemand die Initivative ergreifen würde, und zum Angriff ansetzte, würde jemals ein Kopfgeld in der Höhe von fünf Millionen verhängen?

Nicht immer lässt sich die Menge an Gold so leicht mit der Bereitschaft zu Handeln korrelieren. Es gibt einen Punkt, an dem das Angebot unglaubwürdig erscheint.. und dieser Punkt ward weit überschritten worden. Demoar hatte der Sache von Anfang an nicht recht Glauben geschenkt - und doch hielt er in den darauffolgenden Tagen die Augen etwas weiter offen, als der sonst vom Schlafentzug gebeutelte Blick erlaubte.
Nicht nur, dass er sich also bereit erklärt hatte, sich etwas zu verhüllen und in Bajard mal etwas auf den Busch zu klopfen - auch die Gefahren, die der Drache verkündete wurden von Sekunde zu Sekunde greifbarer. Wo also zuerst hin?
Zu Janus? Der Idee der Bannung weiter nachgehen?
Zur Garde? Und die Grenzen abreiten?
In die Bibliothek? Nach Informationen recherchieren?
Zu Una reisen? Um in ihrer dortigen Bibliothek zu forsten - die ihn wahrlich noch nie im Stich gelassen hatte..?
Oder Mariella weiterhin am Rockzipfel hängen?

Wohl von allem ein bisschen aber von keinem genug. Und nachdem tagelang keinerlei Hinweise auf die Echtheit des Kopfgeldes aufgetaucht waren, beschloss er, die Reise nach Tiaresh anzutreten, um der wenigen, verbleibenden Zeit gebührend doch noch etwas Informationen zu gewinnen. Die Magische Reise benötigte kaum Zeit... aber sie erschöpfte ihn letztlich doch derart, dass er nichtmehr, wie ursprünglich geplant, am selben Abend noch zurückkehren konnte.
Una nahm ihn in aller Herzlichkeit auf, ganz so wie er sich an sie erinnerte. Feoras - wie immer leicht distanziert - ließ sich auch zu einem Lächeln hinreissen und die beiden boten ihre Hilfe bei seiner Suche an. So musste er also die Nacht in der Ruhe und Geborgenheit der Tiaresh'en Burg verbringen, um am nächsten Morgen in aller Frühe die Rückreise anzutreten.
Wahrscheinlich war seine Abwesenheit ohnehin nicht bemerkt worden...
Liralia Naudron

Beitrag von Liralia Naudron »

„Passt mir gut auf die Hochgeborene von Dragenfurt auf, noch besser als sonst eh schon!“
Das war die Order gewesen die Liralia bekommen hatte, tja und genau das tat sie.
Tag ein Tag aus schwirrte sie jeden Moment der sich ergab um Mariella herum,
abwechselnd mit Demoar bewachten sie die Hochgeborene,
obgleich beide noch immer nicht mit dem Lehrgang fertig geworden waren.
Auch wenn Mariella sich noch so gut verstellen konnte, den sie war eine wahre Meisterin in der Maske der Adligen.
Langsam aber sicher sprach, das gelegentliche Seufzen,
wenn Liralia und Demoar sich abwechselnden oder auch das kurzzeitige entgleiten der Gesichtszüge der Hochgeborenen, Bände.
Liralia konnte sich dem nicht ganz entziehen, dass Mariella langsam began ihr leid zu tun,
sie kannte das Gefühl des Vogels im Goldenen Käfig noch all zu gut, aus ihrer Jugend im Kloster.
So versuchte sie zumindest die Hochgeborene bei Laune zu halten so gut es ihr möglich war,
ohne ihre Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Hoffentlich würde sich dieses Gerücht bald auflösen,
sonst würde Mariella von einer der angenehmsten Adligen die Liralia so kannte,
zu der wohl anstrengendsten Schutzbefohlenen, die sie sich vorstellen konnte, werden.
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