Ein Toter Lethar an den Hoefen von Rahal.

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Gorimm Hammerfaust

Ein Toter Lethar an den Hoefen von Rahal.

Beitrag von Gorimm Hammerfaust »

Die Nacht war ueber Alathair gekommen, als Gorimm Hammerfaust aus einem Stollen der Mine heraus sah, und sich zu seinem Haus begab. Dort begann er seine Haemmer zu schleifen, und die Axt zu schaerfen. Seine Ruestung war verbeult, doch sollte dies kein Problem dar stellen. Schließlig war es Nacht, und auch ein Zwerg wusste was vorsicht bedeutet.

Er ging ein Stockwerk hoeher, um dort die Ruestung seines Großvaters aus dem Schrank zu nehmen. Das Helle blau stand ihm gut, fand er.
Als die Ruestung angelegt wurde, kamen die Waffen.

Die Zweihandaxt.
Die Axt mit der er gegen große Kreaturen kaempfte. Nur ein Khaz Aduir konnte verstehen, warum er gegen Oger und Trolle mit einer solch Robusten Axt agierte.

Drei Haemmer.
Rechte und Linke Hand konnten zu einer Toetlichen Waffe werden, wenn ein Zwerg sie Schwang. Harte Treffer in kuerzester Zeit, und wenn der Gegner sich auf machte die Flucht zu ergreifen, wurde der Hammer Praezise auf seinen Kopf geschleudert, mit einer Kraft die wirklich keinen stehen laesst.

Ein Schild.
Der Schild, welcher so groß war wie der Khaz Aduir selbst. Viele Runen sind in jenen Schild Verschmiedet, und einige Beulen sind zu erkennen. So Dick geschmiedet, und doch leicht wie ein Holzschild. Khalurische Schmiede gunst.


Auf dem Weg nach Bajard sah er sie dann. Eine Blauhaut welche versuchte seinen Blutdurst an einem Bauern zu stillen. Lange dauerte es nicht, und der Bauers Mann lag regungslos am Boden. Langsam ging der Geruestete Zwerg auf den Letharen zu, und packte an seine Griffe der Haemmer. Mit einem Schwung, holte er beide hervor, und stellte sich Angriffsbereit vor den Letharen. Jener Lachte nur loß, mit seiner Eckelhaften grellen Stimme. Der Zwerg, welcher schwer hoert, stoerte sich jedoch nicht weiterhin an seinem Lachen.

Rasch begann auch der Lethar sein Schwert zu ziehen, und das Schild vor sich zu halten. Und dann begann das Lachen auf seiten des Zwerges.
Voller freude begann Gorimm zu grinsen, und konnte es kaum erwarten, auf den Lethar zu zu stuermen, woraufhin er es einfach tat.

Vor dem Lethar, bremste er und wuchtete einen Hammer auf das Schild des Letharen, woraufhin er nach hinten trat um seine Stellung zu festigen. Dann sah Gorimm nur noch das Schwert auf sich zu kommen. Schnell duckte er sich, und wurde nur an seinem Helm gestriffen. Sofort sprang der Zwerg aus den Knien auf, und wuchtete seinen Helm gegen den des Letharen. Sofort Taumelte er nach hinten, und konnte den darauf folgenden Schlag mit dem Hammer nur mit dem Schild blocken, bevor er wieder voll bei bewusstsein war und sich aus seiner Torkelnden Position befreite.

Doch wieder ließ der Zwerg nicht locker. Er griff den Rechten Hammer fester, und Schleuderte jenen in die Richtung des Gesichts.

Treffer!

Der Lethar baumelte nach hinten, bis er letztenendes auf dem Ruecken saß.

"On denk dron Gorimm ! Spiel nicht mit doinen Feinden ! Sondern toete sie !" Sagte Murgrim, sein Bruder mal zu ihm. Doch in jenem moment hatte er es wohl vergessen.

Der Lethar hatte einen Augenblick luft holen muessen, und im naechsten moment schon den Hammer im Gesicht gehabt. Regungslos lag er dort. Seine Atmung flach, und ein leichtes haecheln war zu vernehmen.
Gorimm ließ seinen Hammer fallen, und griff zu seiner Axt, welche ueber den ruecken befestigt wurde.

Dann ging er langsam auf ihn zu, und holte aus. Mit aller kraft, schlug er dann in richtung des Letharen, welcher schon beim Ausholen weg rollte.
Die Axt blieb sofort im Boden stecken, und war so einfach nicht mehr daraus zu bekommen.

Sofort griff der Zwerg zu seinem Schild, und baute jenes wie eine Mauer vor sich auf. Der Lethar jedoch mied den Angriff. Er brauchte einige momente um Luft zu holen, und seine Sicht wieder zu bekommen.

Gorimm nam den dritten Hammer an seiner Rueste, und stand mit Schild auf. Der Lethar erhob sein Schild, und holte aus. Als Gorimm in Angriffsradius war, wuchtete der Lethar blitzschnell auf den Zwergen ein. Gorimm blieb nichts anderes uebrig, als sein Schild hoch zu halten, und abzuwarten. Doch der Lethar brachte einen ausfallschritt, und wuchtete das Schwert seitlich gegen ihn.
Treffer.
Gorimm wurde getroffen, und presste kurz die Lippen aufeinander. Dann ueberkam es ihn. Das Gefuehl von Zorn... Das Gefuehl Schwarz zu sehen.. Die Kontrolle zu verlieren.

Gorimm fasste den Hammer fest, und das Schild ebenso. Dann gab er die Deckung auf, und wuchtete mit aller Kraft in richtung Lethar. Dieser hielt sein Schwert dagegen um zu Parieren, was er besser nicht getan haette. Das Schwert viel ihm aus der Hand, und schon wurde der Schild gegen ihn gedrueckt. Der Lethar war bereit sofort die Flucht zu ergreifen, weil er erkannte was aus dem Zwerg geworden war. Doch schon als er begann zu laufen, Schmiss er den Hammer nach ihm.

Der Hammer traf den Letharen am Ruecken, und beulte sich in seine Ruestung ein. Wieder fiel er hin. Vor Schmerzen schrie der Lethar auf, und der Zwerg wuetete nurnoch herum. Schreie Wutausbrueche und Hass waren ihm anzusehen. Er stuermte zu seiner Axt, und wuchtete sie mit gaballter Kraft aus dem Stein.

Der Lethar , welcher sich nicht bewegen konnte sah nun langsam wie Gorimm sich ihm naeherte. Er holte sofort aus, und schlug ihm mit einem Hieb den Kopf ab.

In aller Wut, befestigte der Zwerg seine Waffen an seiner Ruestung, packte den Letharen sowie seinen Kopf, und ritt mit dem Leichnahm in Richtung Rahal. Dort vor den Toren angekommen, warf er ihn auf den Weg bei den Bauernhoefen. Wenn man den Kopf vom Boden aufhebt, oder ihn rollt, wuerde man erkennen dass es sich um Ar'xy'eal handelte. Danach packte er die Zuegel strammer und ritt zurueck in die Heimat... Nilzadan.
Zuletzt geändert von Gorimm Hammerfaust am Mittwoch 25. März 2009, 15:09, insgesamt 2-mal geändert.
Qyl´zaox

Beitrag von Qyl´zaox »

Die Robe raschelte, die Füße setzten leise auf den Boden auf und an seiner Hand konnte man einen Ring erkennen. All dies waren Anzeichen für das ungewöhnliche Verhalten Qyl'zaox', der, wider aller Gewohnheit, vollkommen ungerüstet die Höhlen Leth'Axorns verließ.
Seine Schritte führten ihn über den Rahaler Weg, wo er den Leichnam zwar erkannte, aber erst bei näherer Betrachtung feststellte, dass dieser Leib tatsächlich einem Letharen gehört hat. Seine dunkle Augenbraue hebte sich an, dann jedoch stieß er mit dem Fuß den Kopf um und blickte in das Gesicht dieses leblosen Subjektes. Ar'xy'eal. Unwillkürlich schnaubte der Lethrixor. Er hob den Kopf auf und überließ den Leichnam sich selbst, der Drache würde sich schon darum kümmern.
So trug Qyl'zaox seelenruhig, als wäre es ein Laib Brot, den Kopf zurück in die Höhlen Leth'Axorns.
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