Der perfekte Bogen?
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Der perfekte Bogen?
"Baue den perfekten Bogen"
Tajara erwachte - es war nur die Stimme einer kleinen Frau in ihrem Ohr als sie kerzengerade im Fell saß - eine Eingebung? Ein Befehl? Oder lediglich das Abbild eines Traumes? Tajara wusste es nicht, aber der Gedanke an sich hatte sie sofort gefangen genommen. Ein perfekter Bogen für sie. Nicht zu schwer, nicht zu leicht, kaum Rückstoß beim Schießen und dabei so grazil und doch so schlagkräftig. Die klobige Armbrust jedenfalls wurde Tajara bisweilen schon etwas zuviel, weshalb sie öfter daran dachte ab und an einen Bogen zu bauen, der für sie wie gemacht schien.
In jener Nacht saß sie am Tisch ihrer Wohnhöhle und grübelte, nachdem sie keinen Schlaf mehr finden konnte. manchmal kreisten in ihrem Geist so viele Gedanken, so viel Tatendrang, dass sie nicht mehr einschlafen konnte - und ein "perfekter Bogen" wäre in der Tat eine herrliche Abwechslung.
Sie beschloss am nächsten Tag Torina eine wichtige Frage zu stellen. "Torina. Gibt es ein ellastisches metall, welches ünn und biegsam ist aber dabei so stabil wie Stahl?" Eine Sehne aus Metall vielleicht? Ein anderes Material, welches für eine Sehne in Frage kam, die so reißfest war und dennoch so ellastisch dass ein leichter Bogen locker mit der Schlagkraft einer Repetierarmbrust mithalten konnte? Welch herrlicher Gedanke!
Tajara erwachte - es war nur die Stimme einer kleinen Frau in ihrem Ohr als sie kerzengerade im Fell saß - eine Eingebung? Ein Befehl? Oder lediglich das Abbild eines Traumes? Tajara wusste es nicht, aber der Gedanke an sich hatte sie sofort gefangen genommen. Ein perfekter Bogen für sie. Nicht zu schwer, nicht zu leicht, kaum Rückstoß beim Schießen und dabei so grazil und doch so schlagkräftig. Die klobige Armbrust jedenfalls wurde Tajara bisweilen schon etwas zuviel, weshalb sie öfter daran dachte ab und an einen Bogen zu bauen, der für sie wie gemacht schien.
In jener Nacht saß sie am Tisch ihrer Wohnhöhle und grübelte, nachdem sie keinen Schlaf mehr finden konnte. manchmal kreisten in ihrem Geist so viele Gedanken, so viel Tatendrang, dass sie nicht mehr einschlafen konnte - und ein "perfekter Bogen" wäre in der Tat eine herrliche Abwechslung.
Sie beschloss am nächsten Tag Torina eine wichtige Frage zu stellen. "Torina. Gibt es ein ellastisches metall, welches ünn und biegsam ist aber dabei so stabil wie Stahl?" Eine Sehne aus Metall vielleicht? Ein anderes Material, welches für eine Sehne in Frage kam, die so reißfest war und dennoch so ellastisch dass ein leichter Bogen locker mit der Schlagkraft einer Repetierarmbrust mithalten konnte? Welch herrlicher Gedanke!
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Xinthra
Versuch es doch mit einer Gußform meinte Xinthra zu ihr als sie von dem Vorhaben hörte, nach einem Metall für einen Bogen zu suchen. Dann hast du schon mal die Form, die Sehne sollte aber nicht aus Metall sein, schließlich willst das Ding ja spannen, sonst kannst du gleich eine Bogensäge zum schießen nehmen fügte sie noch hinzu. Ihre Idee war einfach: Zwei aufeinander angepasste Schablonen in Bogenform, in welches Torina flüssiges Metall gießen konnte. Gußformen hatte sie schon gesehen bei ihren Eltern. Ob das nun auch funktionierte bei einem Bogen? Zumindest wäre es interessant zu sehen.
Zuletzt geändert von Xinthra am Montag 9. März 2009, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
- Tajara Nair
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Am Morgen nun suchte Tajara in ihrer Kiste ihre alten Bögen durch. Die Armbrust wurde ehrenvoll abgelegt und "in Rente geschickt" - liebevoll tätschelte sie nochmal den Spannhebel der Armbrust und schürzte die Lippen.
Anschließend nahm sie ihren Kompositbogen zur Hand - Die Dämonenknochen waren in der Regel ein gutes Maerial, um den Bogen leicht zu machen. Es war ellastisch und leicht, aber nicht dafür geeignet um aus großer Reichweite zu schießen. Sie hatte schon alles Mögliche ausprobiert - doch aus der Entfernung half das alles nichts.
Gesagt - getan begann sie Torina zu fragen, ob eine runde Sehne so federnd hergestellt werden könne, daraus eine wirklich tödliche Waffe herzustellen. Vielleicht konnte die erfahrene Schmiedin hier weiterhelfen.
Ein Hobel wurde zur Hand genommen - in der folgenden Nacht werden die Sonyame vermutlich des Öfterem schlaflos umherliegen, da die hochgewachsene Ongemae unablässig an ihrem langbogen umhersägte und versuchte eine verrückte Idee in die Tat um zu sezten.
"Wenn ich Federn in Form vom Flügeln an dem Ding befestige könnte es doch sein, den Rückstoß dieses Bogens zu schwächen, damit könnte man dann noch schneller einen Pfeil abschießen" - eine verrückte Idee, doch meist gehen aus verrückten einfachen Ideen die besten Lösungen hervor... oder?
Anschließend nahm sie ihren Kompositbogen zur Hand - Die Dämonenknochen waren in der Regel ein gutes Maerial, um den Bogen leicht zu machen. Es war ellastisch und leicht, aber nicht dafür geeignet um aus großer Reichweite zu schießen. Sie hatte schon alles Mögliche ausprobiert - doch aus der Entfernung half das alles nichts.
Gesagt - getan begann sie Torina zu fragen, ob eine runde Sehne so federnd hergestellt werden könne, daraus eine wirklich tödliche Waffe herzustellen. Vielleicht konnte die erfahrene Schmiedin hier weiterhelfen.
Ein Hobel wurde zur Hand genommen - in der folgenden Nacht werden die Sonyame vermutlich des Öfterem schlaflos umherliegen, da die hochgewachsene Ongemae unablässig an ihrem langbogen umhersägte und versuchte eine verrückte Idee in die Tat um zu sezten.
"Wenn ich Federn in Form vom Flügeln an dem Ding befestige könnte es doch sein, den Rückstoß dieses Bogens zu schwächen, damit könnte man dann noch schneller einen Pfeil abschießen" - eine verrückte Idee, doch meist gehen aus verrückten einfachen Ideen die besten Lösungen hervor... oder?
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- Tajara Nair
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- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Wenn sie schlief, tat sie es bei Tag - mehr oder weniger. Überall auf dem Tisch lagen Späne als Tajara begann ihren Langbogen zu "verunstalten" - ihre Überlegungen reichten gar in abenteuerliche Richtungen. Sie hatte schon in der Vergangenheit Bögen gebaut, doch noch nie einen Bogen der von einer gewissen Norm abgewichen ist.
Sie überlegte sich schon in ihrer Ungeduld und ihrem Zorn das Wort "Verrecke" ins Holz einzuschnitzen - immerhin, ihr ging es danach besser. Aber letztendlich war dies auch nur so ein Ausbruch, den Tajara bisweilen hatte. Einige Zweige, die sie zuvor im Wald gesammelt hatte wurden um den Griff gespannt und geflochten - sodass er wunderbar in der Hand lag. Nun jedoch ging es darum den Bogen sowohl leicht zu machen als auch gut handzuhaben.
"Hmmmh", sie kratzte sich das Kinn als sie den Bogen betrachtete. "Wenn Pfeile dank starker Federn weit fliegen, vielleicht kann man sie auch dazu nutzen, um den Bogen "federn" zu lassen."
Eigentlich ein interessanter Gedanke. Der Rückstoß war immer das größte Problem beim Halten und Spannen - der Schuss kostete soviel Kraft dass der Bogen automatisch zurückgestoßen wurde. Ähnlich verhielt es sich mit einer Armbrust. "Wenn Federn dafür sorgen könnten, dass der Bogen nicht zurückschnellt?"
In einem ja schon übernächtigten Wahnähnlichen Anfall erhob sie sich und meinte zu Xin "Warte nicht mit dem Abendessen auf mich. Ich gehe Harpien jagen!"
Sie überlegte sich schon in ihrer Ungeduld und ihrem Zorn das Wort "Verrecke" ins Holz einzuschnitzen - immerhin, ihr ging es danach besser. Aber letztendlich war dies auch nur so ein Ausbruch, den Tajara bisweilen hatte. Einige Zweige, die sie zuvor im Wald gesammelt hatte wurden um den Griff gespannt und geflochten - sodass er wunderbar in der Hand lag. Nun jedoch ging es darum den Bogen sowohl leicht zu machen als auch gut handzuhaben.
"Hmmmh", sie kratzte sich das Kinn als sie den Bogen betrachtete. "Wenn Pfeile dank starker Federn weit fliegen, vielleicht kann man sie auch dazu nutzen, um den Bogen "federn" zu lassen."
Eigentlich ein interessanter Gedanke. Der Rückstoß war immer das größte Problem beim Halten und Spannen - der Schuss kostete soviel Kraft dass der Bogen automatisch zurückgestoßen wurde. Ähnlich verhielt es sich mit einer Armbrust. "Wenn Federn dafür sorgen könnten, dass der Bogen nicht zurückschnellt?"
In einem ja schon übernächtigten Wahnähnlichen Anfall erhob sie sich und meinte zu Xin "Warte nicht mit dem Abendessen auf mich. Ich gehe Harpien jagen!"
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- Tajara Nair
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Ein spitzer Schrei - ein Gekreische - ein sinnloses einhacken - und Tajara rannte was das Zeug hielt. Den angeknacksten Bogen in ihrer Hand, in der Anderen ein paar Federn, welche sie einem Riesenvieh gemopst hatte und nun galt es zu Rennen was das Zeug hielt. Mit Harpyen spielt man eben nicht.
Angekratzt, angeschlagen und völlig außer Atem kam die Waldläuferin wieder vor ihrem provisorischen Zuhause an. "Verflucht und verskoppt, ich halt dieses Gekreische nicht aus", murrte sie. Sie hatte die nötigen Federn, aber zu welchem Preis? Cynthia war gerade wieder zurück und durfte nun wieder etliche Kratz- und Pickwunden behandeln. Und von Cynthia behandelt zu werden war alles andere als komisch.
Ein Lichtblick jedoch war endlich da als Torina ein sehr dünnes blechernes Stück Metallfaden aus Pyrian vor sie hielt als sie gerade schnaufend die Türe herein kam und sich eine Feder aus dem blauen nun völlig zerzausten Haar poolte. "Deine Sehne ist Fertig!"
Angekratzt, angeschlagen und völlig außer Atem kam die Waldläuferin wieder vor ihrem provisorischen Zuhause an. "Verflucht und verskoppt, ich halt dieses Gekreische nicht aus", murrte sie. Sie hatte die nötigen Federn, aber zu welchem Preis? Cynthia war gerade wieder zurück und durfte nun wieder etliche Kratz- und Pickwunden behandeln. Und von Cynthia behandelt zu werden war alles andere als komisch.
Ein Lichtblick jedoch war endlich da als Torina ein sehr dünnes blechernes Stück Metallfaden aus Pyrian vor sie hielt als sie gerade schnaufend die Türe herein kam und sich eine Feder aus dem blauen nun völlig zerzausten Haar poolte. "Deine Sehne ist Fertig!"
Zuletzt geändert von Tajara Nair am Dienstag 10. März 2009, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.
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- Marye Larou
- Beiträge: 190
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
*schmunzelnd sah Marie ihrer Schwester nach*
Die Harpyen hatten ihr ganz schön zugesetzt, sie selber war noch ein wenig zuweit gewesen um sich daran beteiligen zu können. Als sie ankam war Tajara schon fort und so setzte sie erst ein mal fort, was Tajara begonnen hatte. Eine Harpye nach der anderen fiel unter den Raschen Hieben ihrer Katana, auch die Steinharpye konnte sie nicht beeindrucken. Vorsichtig ging sie diese an, immer wieder ihren scharfen Krallen ausweichend, bis auch diese zu Boden ging. Dann rupfte sie die Harpyen rasch und eilte ihrer Schwester nach. Interessiert schaute sie zu Torina's Bogensehne aus Pyrian. Die Sehne ihres eigenen Bogens waren aus Tiersehnen, dennoch betrachtete sie interesiert die metallene Sehne, die Torina hergestellt hatte. Ein wenig skeptisch betrachtete sie die Sehne.
Hmm ob sie elastisch genug ist? stabil genug wird sie sein, aber ob das Metall nicht spröde wird mit der Zeit?
*fragend blickte sie zu Torina und Tajara*
Die Harpyen hatten ihr ganz schön zugesetzt, sie selber war noch ein wenig zuweit gewesen um sich daran beteiligen zu können. Als sie ankam war Tajara schon fort und so setzte sie erst ein mal fort, was Tajara begonnen hatte. Eine Harpye nach der anderen fiel unter den Raschen Hieben ihrer Katana, auch die Steinharpye konnte sie nicht beeindrucken. Vorsichtig ging sie diese an, immer wieder ihren scharfen Krallen ausweichend, bis auch diese zu Boden ging. Dann rupfte sie die Harpyen rasch und eilte ihrer Schwester nach. Interessiert schaute sie zu Torina's Bogensehne aus Pyrian. Die Sehne ihres eigenen Bogens waren aus Tiersehnen, dennoch betrachtete sie interesiert die metallene Sehne, die Torina hergestellt hatte. Ein wenig skeptisch betrachtete sie die Sehne.
Hmm ob sie elastisch genug ist? stabil genug wird sie sein, aber ob das Metall nicht spröde wird mit der Zeit?
*fragend blickte sie zu Torina und Tajara*
Alle sind gleich.. aber ein paar sind gleicher!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
Die Realität ist beschissen genug, da muß ein Fantasy Online-Rollenspiel nicht auch noch realistisch sein!
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Tatsächlich war das Metall so dünn, dass es an die Enden gegoben werden kommte - kurz spannte sie es an und war nicht unzufrieden. Wenn man ein ellastisches metall - eine besondere Legierung vielleicht - finden würde um dieses Metall daran spannen zu können würde der Bogen um einiges schneller sein. Anstelle sich jetzt noch ihr Abendessen zu holen griff sie sofort nach einem Pfeil aus ihrem Köcher und kniff die Augen zusammen als sie die neue Bogensehne spannte - sie überlegte nicht lange und richtete unter Bedeutung ihrer Schwestern, aus dem weg zu gehen den Pfeil nach oben.
Nun spannte sich das Metall - es bog sich - aber seltsamerewise gab es nicht nach. Vielleicht gehörte das auch nur dazu - und sie spannte weiter... weiter... und...
sie schoss ab.
Mit einem Mal gab es hinter ihr ein lautes Krachen und splittern, das Tajara zusammenzucken ließ. Vorsichtig öffnete sie die Augen und erblickte die gerissene metallsehne - die dünnen Stäbe standen nach hinten. Es war zum Verrückt werden! Die beste Idee, die sie seit Langem hatte und was kam bei raus?
Sie drehte sich um und sah die apathisch dreinblickende - ja fast schon belustigt dreinblickende Xin vor einem zerborstenen Wasserrug am Tisch des Vorgartens stehen.
"Na das war wohl nichts, wie?"
Im Tisch steckte der Pfeil.
Nun spannte sich das Metall - es bog sich - aber seltsamerewise gab es nicht nach. Vielleicht gehörte das auch nur dazu - und sie spannte weiter... weiter... und...
sie schoss ab.
Mit einem Mal gab es hinter ihr ein lautes Krachen und splittern, das Tajara zusammenzucken ließ. Vorsichtig öffnete sie die Augen und erblickte die gerissene metallsehne - die dünnen Stäbe standen nach hinten. Es war zum Verrückt werden! Die beste Idee, die sie seit Langem hatte und was kam bei raus?
Sie drehte sich um und sah die apathisch dreinblickende - ja fast schon belustigt dreinblickende Xin vor einem zerborstenen Wasserrug am Tisch des Vorgartens stehen.
"Na das war wohl nichts, wie?"
Im Tisch steckte der Pfeil.
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- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Der kreischende Bogen
Nun war Tajara völlig verzweifelt und am Ende. Nichts wollte so klappen wie sie es sich erhofft hatte. Wieso nicht? Was konnte man nur tun damit der Bogen schlichtweg perfekt für die Waldläuferin wäre?
Die zweite, nein die dritte nacht in Folge, dass sie nicht schlief - und sie schritt ziellos im Zelt umher, dem Gedanken um den Bogen folgend. Die Harpienflügel, welche sie an den enden des Bogens gespannt hatte sollten den Rückstoß vermeiden - das war vermutlich das Verrückteste, das Lächerlichste.... aber dann entsann sie sich wieder ihren Gedanken. Der Bogen als Solches war schon so wie er war in Ordnung.
Im keller war Torina noch wach - ebenso schlaflos wie sie. nach einer kurzen Begrüßung unterhielt man sich miteinander. Torina erzählte ihr, dass sie Marye bereits eine Metallsehne nach dem prinzip fertigte, welches sie dereinst erdachten, in glücklicheren Tagen, als man noch am Feuer saß. Ein ellastisches metall. pyrian würde nicht spröde wenne s nicht rein wäre - den Fehler machten sie am Nachmittag. Die eigens angefertigte Form und Spanne für die Metallsehne war noch an ihrem platz - und so beschloss man das biegsame aber harte pyrian mit dem Weichen Gold im Verhältnix 7 zu 3 zu versuchen. Eine ellastische Legierung - biegsam aber hart und wiederherstellbar.
Während Tajara ihren Bogen herbeiholte, jenen den sie zum Testen verwendete wohlgemerkt, begann Torina die Legierung zu fertigen. es war eine langwierige Prozedur und wieder verstrich ein Tag des Wartens bis Torina endlich die hauchdünne Metallsehne fertig hatte, so dünn dass man sich schneiden konnte, wenn man mit nacktem Finger über die Sehne strich.
Doch so leicht ließ sich die Sehne nicht spannen, denn sie musste einen festen Knoten machen, und die Fingerkuppen schmerzten ihr schon jetzt durch das Spannen des wirklich ellastischen Metalles, welches gar kupfern im Schein der Flammen der Esse schimmerte. Aber es gelang. Und wie eine laute ließ sich die Sehne zupfen und gab ein Vibrieren von sich - begleitet von einem tiefen Summen.
"Warte noch. Versuch es an der Tür" - Torina durchschritt den keller zur Türe der ehemaligen Folterkammer und nagelte einen Apfel an die Türplatte. Es juckte in Tajaras Finger. Den Bogen anhebend begann sie kurz noch zu grübeln und spannte einen pfeil an die Sehne. Sie gab augenblicklich mit solcher Leichtigkeit und dennoch solch unbändigender Straffheit nach... Sie wartete.... Oh hoffentlich schnellst du mir nicht wieder nach hinten los. - und entließ den Bogen.
Es gab ein lautes durchdringendes Summen als die Sehne vibrierte. Der Pfeil schnellte mit aberwitziger Geschwindigkeit voran und zermatschte den Apfel, der nur am oberen Ende getroffen wurde augenblicklich und bohrte sich in die Tür.
Es summte, wurde tiefer und verklang als die Sehne sich einpendelte. Aber der Rückstoß warf Tajara zurükc und ließ sie auf ihrem Allerwärtesten Landen.
Soweit erfüllte die Sehne ihren Zweck, denn damit wurde etwas geschaffen, das ausgesprochen einzigartig war - ein Bogen der in seiner Kraft nahezu unbändig wirkte. Summer sollte er heißen. Zumindest sofern die Sehne noch den vorgesehenen Bogen überstand. Denn der Testbogen war zu ungebogen, weshalb sie nun den für sie gewünschten perfekten Bogen hernahm und die Sehne langsam umspannte. Somit wurde der bogen gewechselt und das Metall war immer noch so derartig ellastisch dass sie aufpassen musste, die scharfe Spitze des sich entwirrenden Metalles der Sehne nicht ins gesicht zu bekommen.
Aber es gelang. Die Sehne wurde auch dort erfolgreich gespannt und war sowohl angenehm leicht, da er in der Mitte hohl geschnitzt war als auch griffig ob des Hartholzes.
"Pass auf dass du die Tür nicht kaputt machst" meinte Torina als Taja den nächsten Pfeil in die Sehne spannte. Er fühlte sich tatsächlich an wie der perfekte Bogen. Anmutig sah er aus wie eine Stute bei Vollmond, die Kraft der Schwestern noch in sich vereint mit der Leichtigkeit einer Feder - ihr Wunsch war perfekt, wenn.... ja wenn...
Sie zählte bei sich bis drei ehe sie den Pfeil entließ - und was für eine Überraschung war es.
Das Metall der Sehne gab ein helles heulendes Geräusch von sich - es war wie ein Kreischen! Durchdringend - laut und hell. Und sie konnte den Pfeil nicht sehen wie er sich durch die Tür bohrte - es gab ein Splittern und ein Krachen - das Heulen wurde zu einem tiefen Summen und verging in der unendlichen Tiefe. Und es gab keinen wirklichen Rückstoß. Tajara wurde nicht aus dem Konzept gebracht. Sie erschuf gemeinsam mit Torina in diesem Moment eine eigene - eine neue Art von Bogen. Ein Bogen für Tajara nair, Sonyame Ongemae Dux der Schwestern der Nyame.
"Ich glaube wir brauchen eine neue Tür", war Torinas Kommentar.
"Ich habe ihn", meinte Tajara nun mit sichtlicher Ehrfurcht als sie den Bogen betrachtete - "MeINEN Bogen".
Und sie beschloss ihn so zu nennen wie er künftig seine Laute von sich geben würde...
KREISCHER
Nun war Tajara völlig verzweifelt und am Ende. Nichts wollte so klappen wie sie es sich erhofft hatte. Wieso nicht? Was konnte man nur tun damit der Bogen schlichtweg perfekt für die Waldläuferin wäre?
Die zweite, nein die dritte nacht in Folge, dass sie nicht schlief - und sie schritt ziellos im Zelt umher, dem Gedanken um den Bogen folgend. Die Harpienflügel, welche sie an den enden des Bogens gespannt hatte sollten den Rückstoß vermeiden - das war vermutlich das Verrückteste, das Lächerlichste.... aber dann entsann sie sich wieder ihren Gedanken. Der Bogen als Solches war schon so wie er war in Ordnung.
Im keller war Torina noch wach - ebenso schlaflos wie sie. nach einer kurzen Begrüßung unterhielt man sich miteinander. Torina erzählte ihr, dass sie Marye bereits eine Metallsehne nach dem prinzip fertigte, welches sie dereinst erdachten, in glücklicheren Tagen, als man noch am Feuer saß. Ein ellastisches metall. pyrian würde nicht spröde wenne s nicht rein wäre - den Fehler machten sie am Nachmittag. Die eigens angefertigte Form und Spanne für die Metallsehne war noch an ihrem platz - und so beschloss man das biegsame aber harte pyrian mit dem Weichen Gold im Verhältnix 7 zu 3 zu versuchen. Eine ellastische Legierung - biegsam aber hart und wiederherstellbar.
Während Tajara ihren Bogen herbeiholte, jenen den sie zum Testen verwendete wohlgemerkt, begann Torina die Legierung zu fertigen. es war eine langwierige Prozedur und wieder verstrich ein Tag des Wartens bis Torina endlich die hauchdünne Metallsehne fertig hatte, so dünn dass man sich schneiden konnte, wenn man mit nacktem Finger über die Sehne strich.
Doch so leicht ließ sich die Sehne nicht spannen, denn sie musste einen festen Knoten machen, und die Fingerkuppen schmerzten ihr schon jetzt durch das Spannen des wirklich ellastischen Metalles, welches gar kupfern im Schein der Flammen der Esse schimmerte. Aber es gelang. Und wie eine laute ließ sich die Sehne zupfen und gab ein Vibrieren von sich - begleitet von einem tiefen Summen.
"Warte noch. Versuch es an der Tür" - Torina durchschritt den keller zur Türe der ehemaligen Folterkammer und nagelte einen Apfel an die Türplatte. Es juckte in Tajaras Finger. Den Bogen anhebend begann sie kurz noch zu grübeln und spannte einen pfeil an die Sehne. Sie gab augenblicklich mit solcher Leichtigkeit und dennoch solch unbändigender Straffheit nach... Sie wartete.... Oh hoffentlich schnellst du mir nicht wieder nach hinten los. - und entließ den Bogen.
Es gab ein lautes durchdringendes Summen als die Sehne vibrierte. Der Pfeil schnellte mit aberwitziger Geschwindigkeit voran und zermatschte den Apfel, der nur am oberen Ende getroffen wurde augenblicklich und bohrte sich in die Tür.
Es summte, wurde tiefer und verklang als die Sehne sich einpendelte. Aber der Rückstoß warf Tajara zurükc und ließ sie auf ihrem Allerwärtesten Landen.
Soweit erfüllte die Sehne ihren Zweck, denn damit wurde etwas geschaffen, das ausgesprochen einzigartig war - ein Bogen der in seiner Kraft nahezu unbändig wirkte. Summer sollte er heißen. Zumindest sofern die Sehne noch den vorgesehenen Bogen überstand. Denn der Testbogen war zu ungebogen, weshalb sie nun den für sie gewünschten perfekten Bogen hernahm und die Sehne langsam umspannte. Somit wurde der bogen gewechselt und das Metall war immer noch so derartig ellastisch dass sie aufpassen musste, die scharfe Spitze des sich entwirrenden Metalles der Sehne nicht ins gesicht zu bekommen.
Aber es gelang. Die Sehne wurde auch dort erfolgreich gespannt und war sowohl angenehm leicht, da er in der Mitte hohl geschnitzt war als auch griffig ob des Hartholzes.
"Pass auf dass du die Tür nicht kaputt machst" meinte Torina als Taja den nächsten Pfeil in die Sehne spannte. Er fühlte sich tatsächlich an wie der perfekte Bogen. Anmutig sah er aus wie eine Stute bei Vollmond, die Kraft der Schwestern noch in sich vereint mit der Leichtigkeit einer Feder - ihr Wunsch war perfekt, wenn.... ja wenn...
Sie zählte bei sich bis drei ehe sie den Pfeil entließ - und was für eine Überraschung war es.
Das Metall der Sehne gab ein helles heulendes Geräusch von sich - es war wie ein Kreischen! Durchdringend - laut und hell. Und sie konnte den Pfeil nicht sehen wie er sich durch die Tür bohrte - es gab ein Splittern und ein Krachen - das Heulen wurde zu einem tiefen Summen und verging in der unendlichen Tiefe. Und es gab keinen wirklichen Rückstoß. Tajara wurde nicht aus dem Konzept gebracht. Sie erschuf gemeinsam mit Torina in diesem Moment eine eigene - eine neue Art von Bogen. Ein Bogen für Tajara nair, Sonyame Ongemae Dux der Schwestern der Nyame.
"Ich glaube wir brauchen eine neue Tür", war Torinas Kommentar.
"Ich habe ihn", meinte Tajara nun mit sichtlicher Ehrfurcht als sie den Bogen betrachtete - "MeINEN Bogen".
Und sie beschloss ihn so zu nennen wie er künftig seine Laute von sich geben würde...
KREISCHER
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Eldir
"Hier sieht es schlimmer aus als in einem Orkbau wo zwei Hände voll Orks eine Hand voll Mondläufe randaliert haben..." war das erste was aus Eldir herraus platzte als er die Höhle seiner Liebsten betrat. Überall dieses gerümpel, was treibt das Weibchen, wenn er nicht da ist? Langsam kniete sich Eldir hinab und barg einen kaputten Langbogen vom Boden, sie versuche tatsächlich sich im Bogenbau. Und er konnte nicht umlängs zu dem Schluss zu kommen, das sie besser kochen könnte als Bogen bauen, zumindest sprachen dieses Bild die ganze "Überreste" in der Höhle. Auf dem Tisch lag das scheinbar fertige Werk, zumindest war es ein Bogen der noch heile wa und in einem mehr aus Krempel lag, den Eldir als Bogeninnereien ansehen würde. Behutsam nahm der den Bogen auf, "Eine Metallsehne?!" er zupfte an der Sehne und das vibrieren durchdrang die Sehne. "Bogen oder Instrument?" um ads zu testen legte er einen Pfeil auf die Sehne und schoß ihn gegen die Tür, das lautstarke Kreischen der Sehne ließ ihn das Gesicht verziehen und die Stirn kraus ziehen. "Ist das ihre Art mir zu sagen, das ich fei fürs Essen Jagen zuständig bin?" Vorsichtig legte er den Bogen wieder hin und verließ die Höhle wieder. "Das Weibchen verjagd mir fei alle Tiere..."