Aus dem Chaos in das Chaos

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Sayid Ifrey

Aus dem Chaos in das Chaos

Beitrag von Sayid Ifrey »

Nicht irgendein Gefängnis, nannte er das seinige. Nein, Kalte Steinmauern wären wenigstens irgendein Eindruck. Hunger, Durst und Unbehagen, wenigstens Gefühle, und Zustände welchem einen Zeigten noch am Leben zu sein. Die Stimmen der Gardisten, auch wenn man sie so sehr Hasste und Verachtete, ein Zeichen gegen die Einsamkeit.
Doch hier? Hier war nichts. Er Fühlte nichts, ihm Fehlte nichts, und doch hatte er nichts.
Licht Gab es keines, eine völlige schwarze Leere, ohne Boden ohne Dach. Gab es Überhaupt oben und unten? Er wusste es nicht, Nichtmahl mehr der Sinn, für ein Gleichgewicht ward ihm in dieser Welt geblieben, einzig allein das Lied der Eluive welches er hier jede Sekunde laut und Deutlich im Klang wie in einem Theater vernahm, immer im selben Monotonen Symphonien schlagend. Es gab hier ja auch nichts, was irgendwie die Noten veränderte, den Rhythmus einspringen oder schwinden ließ. Es gab hier nichts, nur das Grundgerüst, welches Langweilig, auf ihn einprasselte und langsam auch die Melodie seines Körpers, seine eigenen Töne, in sich Verschluckte.
Er wusste schon gar nicht mehr wie lang er hier einfach nur noch Existierte. Wie lange er schon seine Gedanken verloren hatte, etwas zu erreichen, etwas in dieser Welt zu schaffen. Und die Erfolglosigkeit, ihn dazu brachte immer mehr Abstand von Gedanken, Vorstößen und Erinnerungen zu nehmen.
Doch, es sollte der Tag kommen, an dem sich etwas in dieser Einöde ändern würde, eine kleine Änderung, welche aber wie ein Schwarzer Punkt ein einem Leeren Weisen Raum, dem Magier sofort in das Zentrum seiner Gedanken sprang, und diese Wieder anfingen ließ zu Arbeiten.
Rasheeda Yazir

Beitrag von Rasheeda Yazir »

Erst war ja alles ganz spannend gewesen. Als der Himmel sich zuzog und es begann zu Blitzen war sie mit Begeisterung in den großen Augen nach draussen gerannt. Sie liebte Stürme, die Luft und der Sturm waren schon immer ihr Element gewesen. Hastig flitzte sie zur Wüste. Von fern schon sah sie die Blitze vom Himmel krachen und dann...aiwa dann hörte sie die seltsamen Töne. Töne wie die von beschworenen Wesenheiten. Daraufhin rannte sie schneller und schon sah sie wie vermutet Wesen aus anderen Sphären, welche zuhauf vom heiligen Berg wegströmten. Dazwischen rannte ein Hadri herum sich verteidigend. Saajid war bereits dort wohl von den Verschiebungen im Liedgefüge angelockt kämofte er mit seinen Fähigkeiten um sein Leben. Hastig begann sie eine Mauer aus den Sekundärenergien zu formen. Als Schutzwall vor den wiedernatürlichen Wesen. Kurz bevor die Mauer endgültig fiel kamen die Recken Menek'Urs schon heran. Ein eisiges Lachen donnerte über sie hinweg. Ihr Blick fiel auf das Wesen im Äusseren eines Lichs welches sie fordernd ansprach.
"Wer wagt es mich zu wecken?"
Gänsehaut folgte der Frage welche wie aus den Tiefen einer Eishöhle heraus klang.
"Keiner!"
"Wer will denn schon sowas gräßliches wie dich wecken?"
"Ich wars nicht!"
"Ali wars!"
Die Antworten prasselten zurück. Neben dem Lichgestalltigen erschiehn eine Statue die wie aus Salz geschaffen schien.
"Schon mal wagte es einer. Wer hat mich geweckt?"
Erneut die Frage wie gefrorener Atem legte sie sich auf die Gemüter. Saajid trat näher, woraufhin sie ihm folgte. Er war ein Hadri, ihr Schüler, wenn ihm etwas geschah sie würde es sich nie verzeihen.
"Du warst es!"
Anschuldigend gegen Saajid, dann mit einem Blick zu ihr.
Sie murmelte nur, das er die gleiche miese Laune hatte wie wenn man sie weckte.
Du! Du hast mich geweckt!"
Der Blick durchbohrte sie wie ein Pflock aus Eis.
"Neda ich wars nicht! Nun reg dich nicht auf wenn ich jedesmal so ein Aufstand machen würde wenn man mich weckt..."weiter kam sie nicht. Er zog sie einschnürend zu sich heran. Hoch neben die Statue, neben sich selbst, besitzergreifend die Hand um sie schlingend.
"Dann nehme ich auch dich als Pfand dafür!"
Erneut die Ausrufe und weitere Blitze folgten den Rufen.
"Lass sie los und niemand wird dich mehr wecken!"
"Ali wars!"
"Ich wars nicht!"
"Lass sie gehn, lass sie beide gehn!"
Bolzen und Pfeile hagelten auf den Sphärenherrscher. Ein schwarzes Loch tat sich auf und weitere Wesen entströmten diesem.
"Ali wars nicht, der ist doch nicht fähig dazu es ist Humbug sowas zu glauben"nuschelte sie und als Antwort schnürte er ihr die Luft ab.
Aiwa, sie hatte Angst und wie jedesmal wenn sie Angst verspürte redete sie auf denjenigen ein von dem sie ausging. Wie sooft schien sie sich damit eher um Kopf und Kragen zu reden.
Sie musterte keuchend die Statue undweit von sich. Neda sie kannte ihn nicht. Nachdem sie wieder genügend Luft bekam stieß sie gen Khalida hervor:
"Khalida wer ist das, wer ist der mann an der Statue? Kennst du ihn?"
Erneut ein Zudrücken und sie sah bereits Sterne und Schwarz vor Augen. Dann hob sie eine Macht hoch und schleuderte sie in das schwarze Bodenlose. Ihr Entsetzensschrei verklang ungehört....
Schwärze. Eisige Kälte und nur das Gefühl ein Licht suchen zu müssen. Schrecken und Neugier paarten sich in ihrem Inneren als sie den Weg langsam entlangschritt.
War dort vorn nicht eine Gestallt? Aiwa dort stand jemand! Eilig ging sie näher heran. Ach die Statue! Erst seufzte sie enttäuscht ehe sie im Dunkel erkannte das dies nicht mehr die Statue sondern ein alter Mann war. Er war wie der den die Statue dargestellt hatte und voller Neugier begann sie auf ihn einzureden. Wer er sei, was er getan hatte um den Sphärenherrscher zu wecken, wo sie hier seien, warum sagte er denn nichts? Gleichgültig blickte er sie an schien nicht gewillt ihr Antworten zu geben.
"Er hat mich gestört! Wandelte ewig durch mein Reich zwischen den Sphären, nannte sich Sayid!" donnerte die Stimme in ihr Ohr.
Herumwirbelnd blickte sie sich um. Niemand war bei ihnen oder zumindest nichts Körperliches.
"Was willst du denn von uns?"wagte sie zu fragen.
Ein Lachen folgte ihrer Frage.
"Einfältiges Weib! Willst du mir die Zeit vertreiben? Hier ist keine Zeit hier ist alles gleichgültig. Vielleicht bringst du Abwechslung bis auch du irgendwann verstummst.!"
Sie stockte. Irgendwo hatte er ja recht. Hier war es langweilig, eintönig.
"Wenn wir dir etwas geben was dir Abwechslung bringt, lässt du uns gehn? So richtig gehn?"
Ein fast schon amüsiertes Lachen folgte.
"Was willst du mir schon bieten? Aber bitte versuch es...."die Stimme entfernte sich und sie stand wieder allein mit dem, den man einst als Sphärenwandler bezeichnet hatte.
Kaum hatte sich der Körperlose entfernt strömten die Wesen der Zwischenwelt zurück. Sie erkannte einen Verwüster, eine Kreatur die Angst und Schrecken in der Welt , welche sie als ihre bezeichnete gesäht hatte. Wandernd schlich das Wesen umher, begleitet von weiteren Kreaturen, die wie Sayid und Rashi in dieser Zone zwischen den Sphären verschollen gingen. Ab und an strömte gleissendes Licht durch einen Riss und sie bobachtete einen Khal'Gar dabei wie er ein Wesen hindurchzerrte. Ein weiterer Riss und er zerrte es wieder hinaus in die andere Welt. Das was für sie aufregend war verlor nach dem 20. mal seinen Reiz. Gleichgültig beobachtete sie die Liedgeister bei ihrer Arbeit. Sie griff nach Sayids Ärmel und zog ihn mit sich. Ihm schien alles hier völlig egal zu sein. Willenlos lies er sich zerren und sie drehte mit ihm im Schlepptau einige Runden durch die Zwischenwelt. Man das war hier vielleicht langweilig!
Seufzend liess sie sich zu Boden sinken und versuchte zu überlegen. Doch je mehr sie nachdachte umso unwichtiger schien ihr das Nachdenken an sich.
Mit einem unangenehmen geräusch riss neben ihr die Dunkelheit auf und ein weiterer Khal'Gar schlüpfte hindurch.
Aufgeschreckt griff sie nach ihm und zog ihn zu sich.
"Sag mal kennst du meine Heimat?"fragte sie den sich windenden Dshinn. Dieser hatte es anscheinend eilig und nickte ihr knapp zu.
"Geh zu ihr und bring den Begabten eine Nachricht,aiwa? Sag ihnen sie müssen etwas auftreiben was abwechslungsreich und interessant ist. Sag ihnen sie müssen etwas geben um Rashi und Sayid zurückzubekommen, etwas Spannendes, oder etwas zum Spieln oder etwas zum Naschen - irgendwas das eine Abwechslung bietet."
Murrend nickte der Dshinn und wandte sich um.
"Ach ja und sag ihnen schnell sonst ...ja sonst...naja schnell halt!"
Sie blickt ihm nach und seufzte. Worum hatte sie ihn gerade gebeten? War das wichtig gewesen? Wieso fragte sie sich das überhaupt? War es nicht egal?
War nicht alles völlig unwichtig?
Naja egal zu uninteressant wie alles hier.
Sie lehnte sich an den Ifrey an ihrer Seite....alles hier war so....unwichtig...sie.... das Leben....völlig egal....
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Saajid Tamam
Beiträge: 149
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Saajid Tamam »

Ein verzerrtes Gesicht... wie konnten sie nur versagen? Es war die gesamte Macht Menek'Urs.. zumindest diese welche nicht das Privileg hatten in die Familie der Erhabenen geboren zu sein, und aiwa vermutlich lag es genau daran. Der Emir er fehlte... und mehr denn je hätten sie ihn heute gebraucht. Der junge Hadri schien verletzt und schockiert darüber das die schlichtend wollenden Worte nicht angenommen wurde, doch handelten sie auch falsch. Wer konnte ahnen was die Kreatur geschickt aus Krathors Armen wollte? Niemand hatte ihn geweckt, und Ali erstrecht nicht zu gerne erinnerte er sich daran wie er sich einen spaß daraus gemacht hatte Ali zu berichten das den Schatz den er ausgegraben hatte einen unheimlichen Geist beherrbergte und er ihn deshalb liegen lassen müsse. Doch Ali hätte auch keine Seele angegriffen vielleicht war er deshalb sein Ziel?

Und schon war das Chaos ausgebrochen wärend die tapferen Mannen und Frauen sich den untoten und Lebendigen ungetümen stellen wollten kniete er nieder direkt vor dem Berg, dem heiligen und rief den Fürsten an er solle Eluives Kinder ziehen lassen und ihm würde nie wieder die ewige ruhge geraubt. Doch er schien unbeeindruckt.... was würde helfen? Seine Ahnen? Ein Dschinn? Shojen Irfaan war nicht da... er war alleine und musste zu sehen wie das Vorbild in Stein gehüllt in den schwarzen Sphärenriss gesogen wurde, und Rasheeda - die welche ihn geprägt hatte in seiner Laufbahn - an ihrem Lebensfaden hing. Auf knien zog er rasch das Pentakel und begann in tiefster Konzentration, sofern dies möglich war den Khal'Gar anzurufen, dieser sollte das Sphärentor aufrecht erhalten und helfen beide wieder zu sich zu holen. Doch nichts geschah, niemals hatte ihm ein Dschinn seine Hilfe versagt.. nur dieses eine mal. War er unfähig? Waren sie alle machtlos? Doch er hatte es versprochen, Faridah.. er konnte sie nicht enttäuschen. Und sich selbst.. Rasheeda gehörte zur Akademie.. der Wirbelwind welcher ihm stets ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hatte wenn Shojen Irfaan ihm mal wieder eine Sisyphus aufgabe stellen wolte.

Sie würden sie retten, beide.. und dafür sorgen das der Fürst nie wieder geweckt werden würde.. auf die eine, oder die andere Art.
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Nilas von Weidenheim

Beitrag von Nilas von Weidenheim »

-del-
Zuletzt geändert von Nilas von Weidenheim am Samstag 28. Februar 2009, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
Sayid Ifrey

Beitrag von Sayid Ifrey »

Irgendetwas riss ihn mit sich, riss ihn fort aus dieser Welt welche er schon lang als seine Strafe Akzeptiert hatte. Eine Starre legte sich über ihn, als er durch einen glimmenden Riss, die Welt verließt, verschwommen wie durch eine Glaskugel, sahen seine Augen nun das, was sie schon ewig nicht mehr Erblickten, die Wüste, den Heiligen Berg, alte Freunde. Die Tatsache das sie um ihr Leben kämpften, die Wüste unter Blitz und Donner völlig bebte, nahm er in seiner Glaskugel gar nicht war, oder zumindest interessierte es ihm nicht.

Und so schnell wie er aus seiner Welt gerissen wurde, landete er auch wieder in dieser. Der Sand verschwand aus seinen Augen, die Gesichter der alten Freunde gingen wieder vergessen, oder verschwanden in Desinteresse.
Doch etwas war anders, als die Glaskugel sich um ihn löste. Eine kleine scheinbar völlig gestresste Menekanerin, durfte er nun seine Mitbewohnerin nennen. Sie flitze in Hektik durch die Welt, redet hastig und belästigte die Liedgeister.
Sie wusste wohl nicht, wie ungemütlich es hier werden konnte, wenn man sich mit den Liedgeistern nicht gut stellte. Doch sie würde schon bald erfahren, wo sie war, und das hier alles möglich ist.
So hob der alte Magier nun die Stimme, als sie sich an seinen Körper anlehnte, und tat etwas, was er wohl schon Ewigkeiten nicht mehr machen konnte. Er nutze ihre Ruhe und begann mit ihr zu Sprechen, ein Gespräch welches er schon lange Zeiten nicht mehr führte.
Fuad Ifrey

Beitrag von Fuad Ifrey »

Wie er redende Untode hasste. Niemals brachten sie etwas Gutes mit sich. Erst jüngst, nicht ganz 4 Mondläufe war es ein Untoder namens Neitheer, der mit seinen Scharen an Zombies und ruhelosen Skeletten Menek’ur sich aneignen wollte.
Eine dunkle Zeit war es. Und nun drohte dies scheinlichst wieder.
Die Menekaner waren erzürnte und redende Untode überdrüssig.
Ein Gemetzel war es, was sich vor dem Berge Cantar abspielte. Wieder waren es Scharen von Untoden, gar zwei Dämonen, welche das menekanische Reich gegenüber sah.
Fuad konnte es kaum fassen, als zwei, in seinen Augen verstörte, Magier gar versuchten die Truppe und den Liche in ihrem Handeln zu schlichten.
An diesem Tage konnte er kein Verständnis für die Magier aufbringen. Kein Mitgefühl konnte er Rasheeda schenken, als sie vor den Liche trat, um mit ihm zu reden.
Die Janitschare sahen nur eines: Einen Liche der mit Tod und Dienern Seiner den Herren des Landes entgegen stand.
Man wird versuchen ihn aufzuspüren. Man wird versuchen ihn nicht zu Wort kommen zu lassen. Man wird versuchen, den Verlust Rasheeda’s erbarmungslos zu rächen.

Fassungslosigkeit herrscht gar unter vielen Bürgern. Fassungslosigkeit ob des erneuten Frevels der sich erneut auf Menek’ur abspielte. Und Fassungslosigkeit blickte Fuad auf die zwei jungen Magier, die das Konsequente Handeln zu nichte machten.
Irfaan Fateen Yazir

Beitrag von Irfaan Fateen Yazir »

Warum mussten es nur immer übermächtige Untote sein. Der Kampf gegen Neitheer hatte ihn beinahe das Leben gekostet. An diesem Tag kam er jedoch zu spät, um noch irgendetwas ausrichten zu können. Noch wollte er es nicht wahr haben, dass er seine Cousine und Shoka an die Sphären verloren hatte. Ob es jener Sayid war, von dem Shanun Fadi und Raakin sprachen? Jener Ifrey, der als Weltenwanderer bekannt war? Irfaan hoffte, dass es wirklich Sayid selbst war mit seinem eigenen Verstand. Keiner konnte wirklich sagen, wie sich die Sphären auf einen Geist auswirkten, vor allem nicht, nach einem solch langen Aufenthalt.

Nachdem Irfaan alles was geschehen war in Erfahrung gebracht hatte, konnte er sich nur noch der Recherche in der Akademie widmen. Deshalb zog er sich zumindest für jenen Tag zurück und suchte alles, was auf diesen Untoten andeutete, oder die Reisen des Shanun Sayid, aus dem Hause Ifrey.
Khal´Gar

Beitrag von Khal´Gar »

Ein Ruf drang zu ihm durch. Ein junger Magier hatte verzweifelt nach ihm gerufen. Also machte er sich daran durch die Zwischenwelt in die richtige Sphäre zu gelangen. Doch ein Wesen in dieser zwischenwelt hielt ihn fest. Sie plapperte auf ihn ein mit einer Sturheit die unvergleichbar war.
"Suche die begabten und sage ihnen sie müssen uns auslösen! Sie müssen einen Preis beschaffen der aufregend, spannend, spielerisch und süß ist um Rashi und Sayid zurückzubekommen."
Die Magierin hatte Nerven! Was war mit seinem ursprünglichen Auftrag? Na zumindest war es in der selben Sphäre gelegen. Murrend machte er sich daran ihren Wunsch zu überbringen. Mit den Sphärenherrscher sollte man sich nicht anlegen und sie würde schon sehen was sie davon hatte.
Die Sonne der Wüsteninsel umgab ihn. Jaaa hier liesse es sich leben. Strand, Sonne und das Meer! Bedrückt erinnerte er sich an seine kalte Heimat. Schwere betörende Düfte strömten auf ihn ein als er durch die Sphäre glitt und nach 'Begabten' suchte. Die ersten waren es nicht sie plapperten mit ihrer schnellen Sprache sinnlos auf ihn ein. Zwei Männer waren es welche ihm misstrauisch nachsahen. War wohl nicht üblich hier eine blaue Präsenz zu beobachten. Dann wurde er von deutlich spürbarer Macht angezogen. Jaaaa das waren wahrlich Begabte. Aber auch sie bombardierten ihn mit ihrer plappernden Sprache. Er brachte die Nachricht weiter und beschloss sich ein wenig Urlaub zu gönnen. Er würde hier warten bis sie diesen seltsamen Preis zusammenhatten. Vor sich hinsummend machte er sich daran die Stadt zu erkunden. Dort krabbelte ein pelziges Wesen schreiend durch die Strassen. Dahinter eine hellhäutige Frau die kehrt machte und panisch vor ihm flüchtete. Das war ja witzig! Für gewöhnlich hatte keiner vor ihm Angst. Er war ja nur einer der kleineren Botengeister und die wurden normal immer nur am Arbeiten gehalten. Amüsiert folgte er der jungen Frau die wie ein fliehendes Wild vor ihm davonwetzte. Dann hielt er inne. Süße plappernde Stimmen kamen aus dem Gebäude. Eindeutig weiblicher Natur. Hach Frauen! Lange schon hatte er keine Frau mehr in seinen Armen gehalten. Lange schon kein süßes Kichern mehr gehört wenn er sie neckte. Er liebte Frauen! Er war ja auch kein schlechtaussehender Geist. Jaaaa er war sogar ein sehr stattlicher in seiner Riege. Neugierig geworden schwebte er zu dem Gebäude und mit einem kurzen Blick auf seinen Taschenspiegel hinein. Wo waren sie denn die süssen Geschöpfe. Er konnte ihr Plappern noch immer hören. Was sich bei den Männern hier nervig anhörte wirkte mit solch süßen Stimmen gleich wie eine Versuchung. Ah da! Zwei zierliche Frauen des Landes waren in der Küche zugange. Bereits im Begriff hineinzugleiten drehte er ab. Ein kleines Geschenk wäre sicher nicht schlecht. Geschenke und Frauen passten zusammen wie ihre Lippen auf die seinen. Er drehte ab und wieder hinaus. Glitzerzeug liebten die Frauen überall.Wo würde er hier so etwas herbekommen? Er rechnete nicht mit seiner animalischen Anziehungskraft und um so erfreuter war er das sie ihm folgten. Nun welche sollte er sich nehmen. Die im rotbraunen oder die im blauen Kleid? Grübelnd umschwebte er sie und zupfte an den Röcken. Es schien ihnen zu gefallen. Vielleicht behalte ich beide! Man muss ja auch mal wechseln. Unterbrochen wurde er in seinem Werben wieder von diesem Begabten der meinte ihn mitzulocken. Hier waren zwei bezaubernde Frauen nur für ihn und er sollte Arbeiten? Auf die Worte des Mannes hin wetzten die Frauen los. Nun hatte er sie vertrieben! Wie geprügelt folgte er ihm...keinen Sinn für Romantik hier!
Murrend führte er die Versammlung zum Berg zurück. Ahhhh die hübschen Frauen waren auch wieder da! Oh die im rotbraunen Kleid schien einen Narren an ihm gefressen zu haben. Verführend bot sie ihm Kekse an. Hm jaaaa jetzt den Keks und später knabbere ich an dir! Kauend schwebte er weiter und blickte sich nochmals um. Eine Hand streckte sich nach der Schönen aus. Na komm! Trau dich ich werde dir auch für mindestens zwei Wochen treu sein! Doch sie schien Angst vor dem Riss zu haben welchen er zog. Schweren Herzens verließ er sie. Sie war doch seine große und einzige Liebe gewesen...in dieser Sphäre. Aber wahrscheinlich war das ganz gut so. Er war kein Geist für eine einzige Frau. An ihm war genug Liebe für alle Schönen. Wehmütig machte er sich wieder an seine Arbeit....
Rasheeda Yazir

Beitrag von Rasheeda Yazir »

Er konnte tatsächlich reden! Sayid sprach auch wenn es alles ein wenig holprig von statten ging. Je mehr er wieder funktionstüchtig wurde, desto schwerer fiel es ihr die Gleichgültigkeit zurückzudrängen. Sie berichtete mehr wie ein Buch was passiert war. Dann blickte sie auf den Khal'Gar der zurückkehrte und Krümel in der Zwischenwelt verteilte. Krümel? Aiwa. Kekskrümel. Er brachte die Meldung alles wäre bereit. Bedauernd murmelte er etwas von den schönen Frauen die er nicht haben durfte. Hier wurde man wirklich langsam komisch. Sie schrie nach dem Herrscher der Sphären, gellend so das Sayid sich murrend von ihr wegwandte. Daraufhin beobachtete sie gleichmütig wie der Sphärenherrscher sich eine Haut überzog um Gestallt zu bekommen. Wieder der Lich welcher ihm schon davor als Kleidung gedient hatte. Dann verschwand er und eine bleierne Müdigkeit überfiel sie. Sich zusammenrollend ergab sie sich der Müdigkeit und schlief ein.

Das Aufwachen gestalltete sich Schmerzhaft. Unsanft plotzte sie auf dem Boden der Wüste und begann zu murren. Dann ging alles recht schnell und sie registrierte lediglich wie jemand sie fortzog. Kurz darauf wurde sie angehoben und wieder fallen gelassen. Was waren das denn für Späße? Dann stand ein Zombi vor ihr und begann nervend an ihrem Arm zu nagen. Schmerzverzerrt hob sie die Arme als sie nun zusätzlich gewaltige Fausthiebe trafen. Nicht einmal schreien war möglich als ihr die Luft durch einen gewaltigen Hieb in die Rippen genommen wurde. Stechende Schmerzen machten sich in ihrem Oberkörper breit bei jedem Atemzug. Doch darauf konnte sie sich nicht mehr fokussieren denn erdige Hände lüpften sie und warfen sie krachend wieder zu Boden. Ein unglaublicher Schmerz folgte als wenn jemand ihr das Bein ausreissen wöllte. Sterne blitzen vor ihren Augen auf und sie glitt in die erlösende Dunkelheit der Bewusstlosen.

Sie bemerkte nicht mehr wie sie aufgehoben wurde und in die Stadt gebracht. Merkte nicht wie man sie auf eine Liege bettete und wie ihr die Kleider aufgeschnitten wurden. Nur eines nahm sie wahr als ein erneuter Schmerz durch die schwarzen Wolken der Besinnungslosikeit brach und sie in die Welt zurückholte. Nur um danach wieder in die schwarzen Wolken zurückzusinken.
Nazeeya hatte ihr Bein gerichtet und die Wunden versorgt. Die Gegenwart Yaamals nahm sie nicht wirklich war. Doch trotz der fähigen Heilerin kam über Nacht das Wundfieber über die zierliche Shoka...
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