Der Part der Söldner

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Argeon

Der Part der Söldner

Beitrag von Argeon »

Argeon saß auf seinem Pferd und beobachtete seine Leute als sie in starker Formation in das Lager Rahal's einzogen. Nicht ohneStolz blickte er auf seine Streitmacht. Die grünen Umänge und silberfarbenen Kleider hoben sich deutlich von den anderen Gewandungen ab und jeder würde schnell erkennen, wem in diesem Krieg die Loyalität der Sturmkrähen gehörte.

Die Entscheidung für welche Partei sie kämpfen sollten war ihm alles andere als leicht gefallen, warben doch Varuna und Rahal um die Gunst der Söldner. Schliesslich hatte aber ausschlieslich die Höhe des Angebotes den Ausschag geben. Rahal bot nahezu das doppelte...

Nach dem auch seine letzte Männer das Lager betreten hatten und auf ihre Plätze aufgeteilt waren machte er sich auf den Weg zum Praefector. Es galt eine Lagebesprechung abzuhalten und die ersten Befehle entgegen zu nehmen.

Kurz dachte er noch an Keely. Mit schwerem Herzen hatte er das tapfere Mädchen im Lager zurück gelassen. Aber sie war einfach noch zu jung für ein solches Schlachtfeld. Er hatte das bereits beim letzten Auftrag für Rahal bemerkt. Sie war stark und hatte einen unbändigen Willen, aber bis zu ihrem 15. Geburtstag hatte er sie vertröstet. Er musste sich dringend eine würdige und wichtige Aufgaba für Keely ausdenken. Sie sollte sich nicht nutzlos vorkommen, allein im Lager.

Er erreichte das Zelt des Praefectors, stiegt vom Pferderücken und meldete sich bei der Ehrengarde an. In Kürze würder er mehr über die Pläne Rahals erfahren...
Raphael Casini

Beitrag von Raphael Casini »

Mit der Armbrust in der Hand steht er auf dem Osttor des Rahaler Lagers und sieht über die mächtigen Mauern Varunas. Vor ihm liegt die zerstörte Brücke. Die Erinnerung wie der Erzmagier sie mit seinem beschworenen Vieh zerstört hat war noch so präsent als wäre es gestern gewesen. Verdammt...das war gestern. Kurz denkt er darüber nach ob die kleine zierliche Magierin bei Bajard ihn belogen hat...sogar die die Viecher beschwören können können Feuer machen. Mächtiges sogar. Andererseits war die andere - seine Schwester - auch nur zum heilen da. Villeicht können das nur Frauen nicht. Das klingt für ihn nach einer logischen Erklärung, Frauen können eben nur die Weichlings-Magie. So ruhig war Varuna bestimmt schon lange nicht mehr. Die Bürger sind schon lange evakuiert worden, er selbst hat dabei mitgeholfen. Und heute? Heute würde er jeden töten mit dem er gestern noch Seite an Seite gekämpft hat. Na gut - fast jeden. Auftrag ist Auftrag. Die Varuneser sind zwar anscheinend die besseren Menschen aber Rahal war eindeutig kriegsbesessener. Wenn man hier mal jemanden ohne Rüstung, Schild oder Schwert antrifft wäre das wie einen Sack Gold im Wald finden. Allerdings hiess das auch genug Kanonenfutter für die Truppen Varunas. Wie hat der Hauptmann so schön gesagt? Wir sind ja kein Himmfelfahrtskommando. Ausser wenn man uns himmelhoch jauchzend feiert. Er muss schmunzeln. Die Stimme Farbianos reißt ihn aus seinen Gedanken. "Alles in Ordnung?" "Alles ruhig! erwiedert Raphael laut und sieht wieder nach vorne. Wache Schieben, Raph, für's nachdenken wirst du nicht bezahlt!
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