Ein neues altes Leben? (RP Geschichte)

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Caillean Hinrah

Beitrag von Caillean Hinrah »

fuer heute war es genug. sie raeumte auf. sie hatte schon lange nicht mehr so lange an der schmiede gestanden und sie spuerte wie steif ihr ruecken war.

sie erkundigte sich wo die kathedrale war in die ihre tochter angeblich gebracht worden war. Sie schauderte als sie die steinernen stufen erklomm und das alte Gemaeuer beruehrte.

Sie laechelte als sie Erinna erblickte.

"Die Schmiede ist fuer heute erst einmal dicht, tut mit leid mein wildfang dass ich dich alleine lassen musste"

Sie hob erinna auf und setzte sich hinter sie, schmiegte Erinnas Ruecken an ihre brust und strich ihr ueber den Kopf. Sie nickte der fremden Frau zu und uebernahm die Pflege von ihrer Tochter, wenngleich nicht ihrem Leib entsprungen, doch nicht weniger geliebt.

Sie wartete bis wohl eine Gestalt kam und ihr Erinna aus den Armen nahm und sie heimtrug.
Laila Hinrah

Beitrag von Laila Hinrah »

Laila war verwirrt als sie mit Erinna redete, Sie wusste insgeheim warum Erinna Fieber hatte sich immer so schlecht fühlte und nun wohl auch so zornig reagierte. Aber das war es nicht was Laila so aus der Bahn warf... Es war warum Erinna die Glatze hatte....warum hatte sie so reagiert.... es war ganz anderst wie erinna immer sagte damals... .
Irgentwie war Laila böse das Erinna dies tat, als Schamanin musste sie böse sein. Doch als Frau.... ja als Frau tat ihr Erinna gar leid.

Sie wollte Erinna helfen...es tat ihr so weh sie so sehen zumüsse..ihren kleienn Schatz.. die junge Frau die auch sie damals gerne adoptiert hätte.... die junge Frau die ihr so am Hertzen lag leidete unermesslich körperlich wie geistig. Laila spürte es ..ja sie spürte es so deutlich wenn Erinna bei ihr war das es wehtat.

Doch momentan konnte sie ihr nur ein Lächeln schenken und das versprechen ihr zu helfen sobald die Ahnen ihr mögen verziehen haben.
Und Mut.ja das war wichtig...wan imemr die beiden zusammen aren vrsuchte sie ihr mut und ruhe zu schenken, was mehr als schwer war...

Nur schweren hertzens verlies sie erinan wieder ind er Kathedrale um zu den kämpfenden zurück zu kehren, die am osttor garde eine schwre Schlacht ausfochten.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Langsam sank in der Nacht das fieber. Sie konnte immer ruhiger atmen und um so tiefer wurde auch ihr Schlaf. Falk hatte sie am späten Abend abgeholt und man unterhielt sich noch in der Taverne. Es gab noch einmal einen kleinen Schub hohes Fieber ehe es langsam abwärts kletterte.

Spät in der Nacht rollte sie sich weit ab von allen in der Taverne in eine Ecke zusammen. Sie wollte nicht in Lissies Nähe schlafen. Warum, wusste sie nicht wirklich.

Virginies Tinktur und Lailas Antibrechmittel waren vielleicht daran beteiligt, das endlich das Fieber sank und sie halbwegs normal wieder essen konnte.

Sie wachte Morgends auf und fuehlte sich matt, nicht wegen Fieber oder Brechreiz, eher weil es sie die Tage geschwächt hatte, aber es dauerte nur wenige Stunden und es ging ihr besser.

Man sah es ihr förmlich an, das es ihr besser ging. Sie rannte wie früher umher, lächelte fröhlich, machte wieder ihre alten Scherze, und doch sobald sie über ihren Kopf strich huschte ein Schatten über ihr Gesicht.

Von Theor hatte sie nichts mehr gehört, sie hatte es geahnt, aber sie wollte ihm auch Zeit lassen. Vielleicht würde er ja doch....
Theor Rastan

Beitrag von Theor Rastan »

Vom Clanshaus stapfte ich durch den Schnee in den nahen Wald. Diesmal ließen die im Wald aufgestellten Wachen mich wortlos passieren. Wind kam auf und als ich den Mantel fester um mich zog spürte ich einen stechenden Schmerz an den Rippen, blut rann zwischen meine Lippen. Der leicht metallische Geschmack erinnerte mich deutlich an die überlegene Kraft Falks.
Verwirrt schlug ich mich tiefer in die Wälder, um der Gefahr zu entgehen, einer Orkpatroullie zu begegnen.
Der Abend war so schön. Seit so langem fühlte ich mich wieder wie ein Junge, wie früher, als es nur Spaß gab, und Erinna bedeutete mir so viel.
Die Schmach, die sie nun meinetwegen ertragen musste tat mir noch mehr weh als die Gedanken an mein so kindliches Verhalten, Anstandslos und Unhöflich, ganz anders, als ich es gelernt hatte.
Alles zerriss mich förmlich - mein dringendes Bedürfnis, den Kriegern in Varuna beizustehen und die Sorge, Leor in meiner Abwesenheit in diesen Zeiten an Rahal zu verlieren, mein tiefer Glaube an Temora und das, was Erinna mir erzählt hatte, kurz bevor ich aufbrach, meine Ziele und Erinna.
Mit vielen Umwegen gelang ich schließlich wieder nach Bajard, doch wie es weitergehen sollte wusste ich noch immer nicht.
Caillean Hinrah

Beitrag von Caillean Hinrah »

Warum sollte ich etwas bereuen dass sich gut anfuehlte?

So und nicht anders waren Erinnas worte. Ihre Kleine hatte vielleicht den falschen weg auf Theor zu gewaehlt, doch sie konnte sich nicht dagegen verhaerten, dass ihr Wildfang zu einer Frau erbluehte und das Objekt Mann endteckte.

Wenn der Krieg vorbei ist... lade ich ihn ganz offiziel nach Grimwould ein, und werde ihn mir mit deinem Dah einmal genau anschauen, auch wenn Falk das nicht passen wird

Sie schmunzelte erneut weich und waehrend sie Erinna, mit dem gequetschten Bein, die tief schlief, im Arm hielt. Wenn dieser Krieg vorbei ist...

Ihr Innerstes macht einen freudigen Huepfer. Falk wird den armen Theor wie eine reife Frucht ausquetschen. Aber wenn er Erinna mag... wird er sich Falk entgegenstellen. Wird ehrlich alle Fragen beantworten... er weiss also von Wolf? wenn er ein anstaendiges Herz hat wird er sich davon nicht abschrecken lassen, es ist nichts wofuer sie etwas koennte.


Dah hat ihn verpruegelt
aber natuerlich hat er das!

Fuer Cailly, die Falk kannte, sehr genau sogar war das keine grosse Ueberraschung. Er hatte Erinna lieben gelernt. Langsamer und abwaegender als sie. Aber umso ernster nahm er seine Pflichten ihr gegenueber wahr. Natuerlich wuerde ein aufgebrachter Vater einen Mann verpruegeln, der im Badezuber nackt, kuessend mit der Tochter erwischt wird.

Es wird nicht schaden wenn er sich vor Falks Augen wieder traut und sich erklaert. und mir.... sie schnaufte empoert fuer einen kurzen Moment, dann sah sie wieder ganz verklaert drein.

Erinna hat einen Mann gekuesst[/u][/i]
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Glücklich lächelnd sass sie auf dem Hocker. Die Kerzen, das Feuer und die Kohleschalen gaben ein romantisches Licht von sich. Nur eines trübte ihr Glück etwas. Erik war noch in Varuna und Ciesa und Virginie. War Virginie noch in der Stadt?

Erinna dachte die Nacht über nach. Vorhin war sie so unendlich muede gewesen, doch jetzt war sie zu froh um zu schlafen. Geweint hatte sie, gezittert. Cailly war in der Stadt gewesen und sie nicht bei ihr. Am liebsten wäre sie wie ein Brecher einfach durch die Mauern gebrochen und hätte sie da rausgeholt.

ich will meine mah wieder bei mir haben

hatte sie zu Laila gesagt

wie würdest du dich fühlen, wenn du wüsstest, deine mah ist in einer brennenden stadt eingeschlossen, umgeben von monstern, von mördern?

so ähnlich sprach sie zu Theor als er sie fragte ob alles in Ordnung sei.
Theor wusste, ihre Liebe zu ihm konnte noch so stark sein, der Clan hatte fuer sie in allem Vorrang. Ihre Familie war ihr wichtiger als die Liebe, denn sie wusste eines, bricht jemals die Liebe, ist es die Familie und die Freunde die hinter ihr dann standen, ihr Halt gaben.

Als Falk nach ihr rief wärend sie resigniert, verzweifelt Felle auslegte in der Taverne und sie rauswetzte und Cailly erblickte schien es ihr als sei die Nacht hell von Sonne erstrahlt. Von der Sonne des Glücks und doch hielt sie sich im Hintergrund.

Es war immer so gewesen, wenn Cailly weg war, hielt Erinna sich im Hintergrund und lies Falk den Vortritt sich an Cailly zu schmiegen, sie in den Arm zu nehmen. Erinna war noch nicht so lange im Clan und noch kürzer die Tochter der beiden. Sie wusste sie kam als letztes dran irgendwen der beiden zu begrüssen. Es war fuer sie auch in Ordnung.

Sie war eh immer eher die Jenige die sich ungerne umarmen lies, sie wusste nicht warum, wenn Falk sie umarmte fuehlte sie sich geborgen, sicher und auch bei Cailly, aber sie fühlte sich auch noch immer unsicher dabei. Sie fragte sich immer wieder ob es ihr Recht wäre Glück zu empfinden, Freude, Seeligkeit. Hatte sie das Recht dazu als irgendwie doch Fremde das andere sie liebten? Sie wusste es nicht und doch stellte sie sich die Frage.

Sie selber war schmusig. Sie selber umarmte gerne, die die sie mochte und auch dann zuckte immer der Gedanke durch den Kopf

habe ich ein Recht dazu?


Sie schaute lange auf Falk und Cailly runter die auf den Fellen in der Taverne lagen, und erschöpft schliefen. Ihr Blick ging zu Seymour den sie runtergeholt hatte. Dann sah sie zum Gästezimmer und erhob sich langsam. Leise öffnete sie die Türe und nur im Türrahmen stehend schaute sie im Mondlich zu dem schlafenden Theor. Kaum hörbar seufzte sie. War es ihr recht zu lieben? Ging der Gedanke wieder durch ihren Kopf. Heftig schuettelte sie jenen um den Gedanken loszuwerden.

wenn mah wieder da ist, dann gehen wir nicht mehr in den krieg aye? wir koennen doch auch von hier aus helfen.

hatte sie weinend zu Falk gesagt kurze Zeit zuvor. Sie war diesen Krieg so leid, so leid einen Krieg mitzumachen, so leid Tote zu sehen, Verwundete. Sie vermisste wie damals in Menek'Ur den Frieden den es in Grimwould immer gab, seit sie da war. Sie kannte es nicht anders, als Grimwould den Fels in der Brandung mit all seinen Bewohnern.

Langsam schloss sie die Türe wieder und hockte sich auf den Sessel von Falk. Auch wenn sie da eigendlich nicht sitzen durfte. Lange starrte sie in die Flammen des kleinen Feuers in der Mitte der Taverne. Irgendwann fiehlen ihr dann doch die Augen zu in Falks Sessel. Den Kopf zu Falk und Cailly und Seymour gedreht, wie als wache sie über deren Schlaf, die Fuesse auf den Sessel gezogen.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Varuna war gefallen und alle waren wieder in Grimwould. Lange in der Nacht stand Erinna am Gatter der Stallbox wo sonst ihre junge Stute drinstand. Sie hatte ein wenig geschlafen, aber das wiehern der Pferde manchmal in der Nacht liessen sie wieder aufstehen.

Sie wusste das ihre Stute nicht mehr lebte und sie trauerte auf ihre Weise.

Zweimal gefangen war sie gewesen in nur vier Tagen. Das erstemal bei den Orken und gestern bei den Rahalern. Wenn sie an die Gefangenschaft bei den Orken zurückdachte kam ihr das Grauen. Als irgendjemand den Arm von Quarius reinhielt in das Gefangenenzelt war ihr speiübel geworden. Alle hatten einen Ausbruch versucht nur sie kam nicht mit. Fiebern, kraftlos blieb sie liegen, nachdem Alli sie ein Stück mitgetragen hatte und dann beim Angriff sie abgelegt hatte.

Der Schüler von Calor floh ebenfalls und sie blieb alleine in den Ketten hängend zurück. Leicht lächelnd dachte sie an den Orken zurück der sie befreit hatte. Der ihr gesagt hatte sie solle sich tot stellen und er würde sie raustragen. Alle im Orklager waren darauf hineingefallen. Langsam nur hatte sie sich erholt und der gesamte Clan und auch Theor waren ihr dabei eine Hilfe. Wie es wohl Virginie ging? Schoss es ihr durch den Kopf und die eine Templerin. War mit Alyssa alles in Ordnung?

Sie hatte gesehen fuer welche Seite die Söldner kämpften und traurig dachte sie an Keely. Die Freundschaft zwischen ihr würde nicht mehr bestehen bleiben können. Langsam senkte sie den Kopf. Damals als Keely sagte sie wolle zu den Söldnern hatte Erinna ihr gesagt das es soweit kommen würde. Das die Söldner irgendwann gegen sie Kämpfen würden. Keely wollte das nicht glauben und hielt sich lieber an Cai.

Als sie gestern bei den Rahalern gefangen war war Theor auch bei ihr und Cyrion und Yonia. Lächelnd dachte sie daran wie Theor aufgestanden war und sich an Yonais Seite stellte und wie sie selber auf die andere Seite des Elfen sich stellte, als zwei Rahaler de Elfen Wachs in die Ohren schuetten wollten. Sie wusste innerlich das das vielleicht Folter bedeuten würde, aber dennoch, die Elfen waren die Freunde des Clans und somit war es fuer sie im Herzen ihre Pflicht Yonai zur Seite zu stehen.

Das Theor von sich aus sich neben dem Elfen stellte fand Erinna ehrbar. Auch als Theor sich zwischen sie und dem Rahaler stellte, als jener sie dabehalten wollte fand Erinna ehrbar. Am Ende durften alle gehen und Erinna schaffte es noch die Rahaler wütend zu bekommen, die sie aus dem Zelt liessen.

Der Präfector schenkt Euch eure Freiheit, dankt Alatar dafuer.

Leicht hatte Erinna ihre Augen verrengt und geantwortet

ich danke den ahnen dafuer, aber niemals alatar


Am liebsten hätte sie noch auf den Boden gespuckt, aber sie wusste das das entgültig entweder ihr Tot gewesen wäre oder zumindes schwere Folter, also unterlies sie es. Zwei von ihnen versuchten zu fliehen. Einer hatte einen Riss in der Zeltplane verursacht und floh. Erinna war unschluessig. Sie war leicht und wendig, geschickt im Wald, aber sie wollte Yonai und Theor nicht zurücklassen. Ansonsten war die Zeit im Rahaler Lager eher langweilig. Jene waren eher damit beschäftigt ihre Leute an den Toren aufzustellen, als wirklich nach den Gefangenen zu gucken. Einerseits war sie auch froh darum, so konnte sie ruhig über das nachdenken was kommen könnte.

Als sie frei war und den ersten Weg nach Grimwould suchte und auf Alli stiess, zuckte sie zuerst zusammen. Alli hatte sie so stürmisch umarmt das Erinna sich überumpelt vorkam zumal Alli wie ein Rahaler eine Kaputze trug. Dann suchte sie Falk. Alli hatte ihr gesagt er sei im Kloster. Sie rannte durch fast ganz Gerimor, wich Untoten und wütigen Tieren aus. Ihr Ziel war das Kloster von Alyssa, aber da war niemand. also musste sie wieder den ganzen Weg zurück und lief dabei Falk über den Weg.

Sie flog ihm förmlich in die Arme noch im Lauf sprang sie hoch in seine Arme. Einen normalen kleineren und nicht so stämmigen Menschen haette das umgeworfen, aber Falk drückte sie an sich und bedeckte ihr Gesicht mit kleinen Freudenküssen. Dann war im Paladinenkloster noch eine Versamlung und sie bekam mit das einer der Magier, Malchir irgendwas erzählte von wegen Falk und Verräter und irgendwas war wärend einer Schlacht oder danach geschehen und er würde Falk vor den Rat bringen und Calor stimmte dem zu.

Knurrend hatte Erinna zu Malchir gesagt das er vorsichtig sein solle und nicht vor anderen Angehörigen des Clans über andere des Clans herhetzen solleEs gab doch wichtigeres zu tun als dieser blöde Rat. Varuna lag in Flammen, verpestet und vergiftet und so ein dämlicher Fuchtler hatte nur so einen Kram im Kopf. Erinna konnte darüber nur den Kopf schuetteln. sie berichtete Falk kurz davon, aber ob er es registriert hatte war ihr nicht klar.

Falk erlaubte ihr einen Haarwuchstrank zu benutzen, er sagte sie hätte Mut und Ehre im Kampf bewiesen. Sie hatte keinen Mut gehabt, eigendlich hatte sie die Tage innerlich gezittert und wäre am liebsten in Grimwould geblieben und haette sich versteckt.

Leise seufzend drehte sie sich um hob eine Weile lang den Blick zu den Sternen. Dann wandte sie sich um in tapste wieder in die Taverne um sich neben Seymour hinzulegen und nachdenklich ins Feuer zu starren.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Der Tag war duer ihre kleine Seele sehr hart gewesen, genauso wie die Tage zuvor auch.

Die Sorge um alyssa, um jeden den sie mochte und kannte zerriss sie fast. als alyssa sagte sie würde am Abend gehen und die Untoten mit Temoras Hilfe schlagen, war Erinna mit Zweifel zerfressen, aber sie wusste, auch wenn sie an Temora nicht glaubte, nicht mehr seit sie Falk kannte, würde sie an Alyssas Seite sein. Nicht wegen Temora sondern weil alyssa ihre Freundin war und sie jene ältere Dame im Herzen sehr lieb hatte.

Sorgenvoll stand sie an der Brüsstung in Grimwould auf dem Wachturm und blickte Richtung Varuna, wärend Alyssa da im Untotenloch drin war, im Pestloch und sie nicht an ihrer Seite sein konnte.

Falk hatte Befehl gegeben das der Clan sich zurückzog. Alles in Erinna lehnte sich dagegen auf Alyssa, Rafael, Lina, Virgi, Arton , Una, alle die sie kannte und mochte zurückzulassen. Doch sie musste Falks Befehl gehorchen.

Ein Gefühl sagte ihr nach unendlich langer Zeit das sie mal ins Paladin Kloster gehen sollte und traf dort auf Alyssa. Sie zögerte und tat es doch nicht, eigendlich wollte sie Alyssa umarmen, aber sie fühlte sich plötzlich unsicher, ob sie das durfte, ob es ihr Recht war und unterlies es.

Lange noch sprachen die beiden zusammen und es tat Erinna richtig gut. Sie sprachen über Wolf, über Seymour, über Recht und nicht Recht, über das wichtig sein. Alyssa war mit Falk eine der Personen denen Erinna vertraute, sie vertraute allen im Clan, aber Alyssa war es mit Falk zusammen, die herausgefunden hatte was mit Erinna war und Alyssa hatte ihr damals den Armreif gegeben, den sie momentan nicht trug.

Lange blickte sie alyssa nach als jene ins Bett ging. Als sie selber wieder in Grimwould ankam spürte sie mehr als deutlich das etwas nicht stimmte. Sie war gerade mit Viola baden gewesen und gerade als Viola ging und Erinna aus dem Wasser gestiegen war, schuettelte schwerer Husten sie. Wild durchsuchte sie ihre Truhe und taschen, doch fand sie keinen Heiltrank.

Nachdenklich setzte sie sich in die eiseskälte mit nassen Haaren und nassem Körper an den Clansstein und betrachtete die Stern. Sie wirkte ruhig aber innerlich dachte sie fieberhaft nach, welcher Heiler noch wachsein konnte und ihr einen Trank geben konnte.

Scheppern von drinnen liess sie die Gedanken verschwinden und traf auf Theor. Er war besorgt um sie und als der kleine Wolfswelpe schmerzhaft hustete und jaulte und winselte wusste Erinna was zu tun war. Sie zerrte Theor vom Hocker hinter sich her und wetzte so schnell sie geschwächt konnte zu allen Stellen die sie kannte und wo sie Efeu finden konnte.

Theor brachte die Kräuter rein, wärend Erinna bewusst ausserhalb des Clans blieb. Gerade als Theor zu ihr zurückkam brach sie fast zusammen als ihr mitten im husten schwarz vor Augen wurde. Zeitgeister schleiften Theor fort und Erinna kroch langsam die Trpeen im Clan nach oben und stolperte fast fallend in Lailas Zimmer.

Jene gab ihr einen Trank, sie fühlte sich gleich besser und auch voellig geschafft. Sie sank in sich zusammen zu Lailas Fuessen und schlief den Schlaf der Gesundung und der Stärke. Irgendwann nachts kroch sie angekleidet zu Laila in die Felle, kuschelte sich an sie und schlief tief und fest weiter.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Ich sollte meinen Beruf wechseln. Mir bleibt aber auch nichts erspart, erst verblutet mir einer in meinen armen gestern Nacht und jezt das hier.

Ruhig lag ihr Blick auf dem offenen Bauch einer Frau die sichtlich von ihrer Kleidung her neu in den Landen angekommen war mit dem Schiff.

Die leztten Stiche waren getan und die Frau die sich später als Sophie vorstellte war im Gasthaus untergebracht. Kein Heiler war mehr wachgewesen und Erinna dankte in dem Moment den Ahnen das sie von Marla soviel noch gelernt hatte, bevor jene verbrannt war.

Sophie würde wieder gesund werden, jedoch würde ihr eine lange Narbe am Bauch bleiben.

Das gibt eine nette Narbe, bin halt keine Schamanin.

Murmelte sie noch leise und Theor legte sanft eine Hand auf ihre Schulter und meinte.

Du machst das wunderbar Erinna.

Sie erkannte an seinem Blick das er sie bewunderte, sie lächelte kurz darüber aber sie konzentrierte sich weiter. Sie wendete sich direckt zu einem anderen Fall. Ein Mann der sich schmerzend desn Arm hielt und nachdem Erinna nachsehen durfte fragte sie nur schlicht

Wolf oder Panther?


Der Mann hatte mit Wolf geantwortet und kurz schloss Erinna ihre Augen, dann versorgte sie nach langen Überredungskünsten den Arm in dem Gasthaus wärend der Mann durch einen Heiltrank schlief. Auch dort würde eine Narbe bleiben, aber er würde seinen Arm nicht verlieren. Erschöpft lehnte sie sich dann in der Bajarder Taverne an Theors Brustkorb. Sie erzählte ihm leise von dem Mann der bei ihnen zu Hause verblutet war und Theor schloss sie fest in seine Arme. Er gab ihr in dem Moment den Halt den sie einfach brauchte.

Laila kam irgendwann hinzu und es wurde noch von Jagen gesprochen. Zusammen gingen sie nach Grimwould, zum jagen kam es nicht mehr, aber man sprach sehr lange miteinander. Irgendwann schlief Erinna einfach ein. Die Erschöpfung der vorherigen Nacht, des Tages und der dann folgenden langen Nacht erfasste sie einfach und Laila trug sie in ihre Felle. Seymour schlief bei Luciana und Erik und normal wäre Erinna in den Stall getapst, wo sie sich einige Felle hingelegt hatte.

Doch heute schlief sie wieder bei Laila, dicht an ihren Körper gekuschelt, den Laila schuetzend an sie gelehnt hatte. Fast traumlos schlief Erinna einen sehr langen Schlaf, nur zwischendurch wachte sie kurz ruckartig auf als ihr Bilder von toten, von abgetrennten Armen und Krieg durch den Kopf gingen im Schlaf. Doch schlief sie immer wieder sofort wieder ein. Sie war einfach zu Erschöpft um noch lange über die bilder nachzudenken.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Endlich hatte sie es geschafft, sie konnte den letzten der Bögen endlich spannen. Die ganze Nacht hatte sie in dem Unheilsberg verbracht und bis zur voelligen Erschöpfung Pfeil um Pfeil geschossen.

Erst als die Sonne schon aufgegangen war sankt sie lächelnd mit leichtem Fieber in die Felle. In ihrer Erschöpfung war sie allerdings nicht in ihr Zimmer gegangen, sondern aus alter Gewohnheit nach oben zu Falk und Cailly.

Sie kuschelten ihren doch recht warmen Kopf an Caillys Bauch und murmelte im einschlafen

Mein kleiner Bruder, irgendwann kann ich dir auch das Bogenschiessen beibringen.

Im Schlaf noch hielt sie mit stolzem Glanz im Gesicht den letzten der Bögen in ihrer zierlichen Hand mit feingliedrigen Fingern umschlungen. Sie merkte durch den Schlaf nicht wie das Fieber den Tag über langsam anstieg.

Doch nichts brachte sie dazu den Bogen loszulassen, wollte sie doch ihren Vater unendlich stolz machen, wenn er es sah.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Den ganzen Abend lang hatte sie mit Falk verbracht. Es tat ihr unendlich gut so lange ihren Vater nur fuer sich alleine zu haben. Sie merkte dadurch wie erwachsen sie doch geworden war. Ruhig konnte sie neben ihm sitzen, an ihn gekuschelt, ohne sich gleich bei manchen Dingen angegriffen uz fühlen.

Leicht war ihr fieber etwas am Abend noch gestiegen, aber es hinderte sie nicht daran ergeizig wie sie war mit ihrem Vater einige Runden zu boxen. Es machte ihr sogar richtig spass auch wenn sie dadurch wohl noch ein paar blaue Flecken mehr haben würde.

Dick eingepackt, in ihren Mantel, einem dicken Hemd und warmen gefuetterten Stiefeln sass sie neben ihm, den Kopf an seinen Brustkorb gelehnt und seinen Umhang noch um sich herum. Aufmerksam lauschte sie einer Geschichte über Wolf und einer Ziege. Sie konnte einfach nicht genug über Wolf erfahren.

Den Nachmittag über hatte sie bei Laila geschlafen und sie spürte in Falks armen, wie das Fieber sie nach wenigen Stunden wieder müde werden liess, aber sie hielt sich zwanghaft wach, so lange Falks Nähe geniessend wie sie nur konnte. Sie liebte Falks Geschichten und hörte ihm immer mit voller Aufmerksamkeit zu.

Sehr selten passierte es das sie dabei einschlief, zu aufregend und spannend waren seine Geschichten. Doch schlief sie dann doch irgendwann in seinem Arm ein, man konnte merken wie ihr Atem durch das Fieber leicht schwerer ging als sonst.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Dösig sass sie auf Falks Schoss mit dem heissen Kopf an seiner Schulter gelehnt. Ihre Welt wirkte durch das Fieber verschwommen und doch zwang sie sich mit aller Macht zu wirken wie immer. Hart schluckte sie die Übelkeit herunter.

Sie wollte keinem den schönen Abend verderben und so blieb sie ruhig auf Falks Schoss sitzen und blinzelte nur durch halb geschlossene Augen vor sich her. Die meiste Zeit schwieg sie, wären Laila, Falk, Jamie, Erik und Ian sich unterhielten.

Eiegendlich war es ja ungewöhnlich das Erinna so still war, aber sie fühlte sich nicht wirklich in der Lage etwas zu sagen. Durch das Fieber lag ihr die Zunge im Mund und nur mit vielen Pausen brahcte sie die Sätze halbwegs vernünftig zusammen, wenn sie etwas sagte.

Irgendwann tief in der Nacht ruhte ihr Kopf in Falks Armbeuge, wie ein kleines Kind einen Finger an der Nase und der Daumen darunter. Zuvor hatte sie noch an Falks Haaren herumgezupft, alles untrügliche Anzeichen bei ihr dafuer, dass sie kurz vor dem Einschlafen gewesen war.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Ian wurde aus dem Clan geworfen, hochkantig. Wärend Falk, Erik, Laila und Jamie zum Ritualplatz gingen, blieb Erinna mit Ian alleine zurück. Falk hatte sie auf die Felle beim Feuer gelegt und sie döste dort eine Weile. Irgendwann stand Ian auf und trat dicht zu ihr, er hatte sie angesprochen, aber wirklich mitbekommen hatte es Erinna nicht. Irgendwann strich er ihr durch die Haare, wie es nur Claner und Theor durften. Ian setzte sich dicht neben sie und sie knurrte warnend auf.

Ian stand auf und setzte sich an die Theke und angespannt verkroch Erinna sich in eine Ecke des Raumes. Sein gemurmel bekam sie gar nicht mit und sie fragte sich was er auf einmal mit seinem Schwert wollte. Falk kam dann und nach kurzem Reden warf Falk Ian raus. Ian beleidigte den Clan aufs derbste und wünschte allen die KRankheit an den Hals, aber davon bekam Erinna nichts mehr mit, die dicht an Laila gekuschelt am Boden hockte und mit ihrer Übelkeit kämpfte.

Geschichten wurden noch erzählt die Erinna auf Falks Schoss genoss, Ciesa, Ross und Richard waren noch hinzugekommen und bevor man in die Felle ging kam auch Rafael de Arganta zu Besuch. Man sprach noch eine Weile über den Präfektor, dann ging man in die Felle. Wegen ihrem doch hohen Fieber durfte Erinna bei Falk und Cailly schlafen.

In der Nacht übergab sich Erinna im Fieberschlaf, sie bekam es nicht wirklich mit. Cailly wusch Erinna sauber, wärend Falk die Felle im Halbschlaf auswechselte. Den ganzen Tag über schlief Erinna, unterbrochen von sich immer mal Übergeben. Um sich herum bekam sie kaum etwas mit, nur wenn Cailly ihr einen kühlen Lappen auf die heisse verschwitzte Stirn legte.

Ihre Haare waren vom Schwitzen verklebt und ihr Gesicht glich nun gänzlich von der Farbe her dem Schnee auf den Wiesen. Irgendwann abends wurde sie wieder wach, Cailly schlief fest neben ihr und Falk war nicht im Haus. Lange starrte Erinna die Decke an, die manchmal normal aussah und manchmal wie einem Blätterdach eines Baumes aussah.

Schwer vom Fieber ging ihr Atem und sie fühlte sich einfach nur schlapp, doch war es der Hunger der sie dazu brachte irgendwann in die Taverne zu stolpern.
Ian Vondran

Beitrag von Ian Vondran »

Lange noch, saßen sie zusammen, der ehrenwerte Falk, Erik, Laila, Jamie MacIora,Erinna und er. Noch viele Stunden tranken sie gemeinsam Met, lachten, erzählten über alte Zeiten. Ian, der wohl weil er recht neu in diesem Lande, nichts zu erzählen wusste und auch nicht recht folgen konnte bei dem was man so untereinander austauschte, erlag der Muedigkeit, die ihn den ganzen Tag schon beutelte. Der Alkohol hatte das ganze dann auch noch verstärkt, wo er doch so selten etwas trinken mag. So kam es schließlich dazu, dass er auf seinem recht gemuetlichem Platze, dicht neben Erik direkt vor der Feuerstelle eingenickte. Einige Zeit muss er wohl dort geruht haben, den als er schließlich wieder, ob eines Knartzen einer Holzlatte des Bodens aufwachte, war nur noch Erinna, eingehüllt in Fälle, aufzufinden. Jener schien es wohl gar nicht gut zu gehen und so trat Ian, recht besorgt zu ihr. Er kniete sich langsam nieder und fragte, ob er sie in Erinna in ihre Gemaecher bringen sollte, weil sie dort vielleicht besser schlafen könne. Doch gab sie vorerst keinen Laut von sich. In Sorge um Ihr Wohl, legte er seinen Handrücken auf ihre Stirn, um die Temperatur zu fühlen. Obgleich er seine Hand wieder fortzog, und dabei ihr Haar beruehrte, was nun wirklich dicht an der Stirn ansetzt, waren seine Absichten wohl mehr als ehrenhaft. Doch leider wurde dies missverstanden.

Schließlich betrat der große Falk und seine Gefolkschaft wieder die Stube und jagte Ian nach kurzer Rederei mit Erinna, aus der Feste. Erboßt über das nun wirklich unangebrachte Verhalten, sprach jener Worte, die er später bereuen würde.

Schon am nächsten Tag machte er sich auf, Erik aufzusuchen, jenen, der ihn dem Clan vorstellte, der einzige, der ihm Glauben schenken würde. Jener würde ihm sicherlich weiterhelfen, vielleicht gar Falk überbringen, dass die Worte die er sprach, nicht gewollt waren und er sich gern eine gute Freundschaft mit dem Clan gewünscht hätte.

Nurnoch Falk konnte jetzt ueber diese "Freundschaft" entscheiden, es war an ihm einen fremden, doch freundlich und besorgten ehrenhaften Kriegersmann, oder seiner im fieberwahn rumfantasierenden Tochter, die gerade mal den 15 Sommer gesehen hat, Glauben zu schenken.
Erik Forstnam

Beitrag von Erik Forstnam »

Der Abend war lustig gewesen. Seit langer Zeit war in Grimwould wieder die Zusammengehörigkeit und das Familienleben zu spüren gewesen, das Erik schon so lange vermisst hatte. Am Feuer waren sie gesessen, in froher Eintracht - Falk mit Erinna auf dem Schoß, Jamie McIora, Laila, Ian Vondran und schließlich er selbst, wenn auch erst etwas später hinzugekommen zu der großen und fröhlichen Runde.

Eigentlich war er die ganze Zeit über nur dagesessen. Falk und Jamie unterhileten sich, lachten hin und wieder und sprachen über dies und das. Laila machte hin und wieder Einwürfe. Ian erkundigte sich ab und an nach einigen Geschichten oder Erzählungen - nicht alles wurde ihm erzählt, aber zumindest schien ihn das Leben auf Gerimor zu interessieren. Aye, interessiert hatte es ihn schon, als Erik noch am Nachmittag des gleichen Tages auf ihn getroffen war, in Varuna, und wo er ihn allerlei über das Land und den Clan fragte.

Irgendwann wohl kam Falk auf einen wichtigen Ort zu sprechen, und Laila bot an, Jamie dorthin zu führen. "Erik kann auch gerne mitkommen" - so oder so ähnlich hatte sie gesprochen, ehe sie die Taverne verließ. Mitkommen? Es war ihm eine Ehre, dass man ihn mitnahm, und so ging er selbstverständlich mit.

Sie waren einige Zeit weg. Auf dem Rückweg von jenem Ort war Erik noch ganz gefangen von den Bildern und Eindrücken, die er eben noch genossen hatte. Als sie die Taverne betraten, erkannte er so nicht gleich, was los war. Erinna saß in einer Ecke, wohl auf den Boden gehockt und ziemlich angespannt. Ian Vordan, der Gast, hingegen saß an der Bar. Erst nach einer Weile fiel Erik auf, dass Erinna den Gast regelrecht fixierte. Was vorgefallen war... nun, Erik hatte etwas getrunken, er war müde... seine Vorstellungskraft reichte nicht mehr so weit. So setzte er sich lediglich ans Feuer und unterhielt sich noch ein wenig.

Es hämmerte gegen die Türe. Erik ging nach draußen, um nachzusehen. Die Ankömmlinge stellten sich als die Sol'Noir oder so vor, und Falk schien sehr erfreut, sie in Grimwould willkommen heißen zu können, so dass Erik sich nichts weiter dachte und wieder in die Taverne schlurfte. Was folgte, nahm er nur noch halb wahr, und irgendwie kam es ihm unwirklich vor. Falk hatte wohl mit Erinna gesprochen und der Überzeugung, dass Ian sich ihr in irgendeiner Form unsittlich genähert haben musste. Die Folge war, dass er ihn der Festung und des Clangeländes verwies und ihn sogar selbst nach draußen bugsierte. Als er wieder in die Taverne kam, sprach er noch von Beleidigungen und Verwünschungen, die Ian ausgesprochen haben sollte, ehe das Thema verflog und man sich wieder anderen Dignen zuwandte.

Unsittlich genähert? Beleidigungen? Als Erik an diesem Abend in die Felle ging, konnte er noch eine Weile nicht einschlafen. Er hatte diesen Ian ganz anders kennen gelernt. Er schien ein verständiger, junger Mann zu sein, nicht mehr so jung wie Erik selbst, aber doch jung. Er schien auch sehr aufgeschlossen und wissbegierig zu sein, aber in keinem Fall hatte er den Eindruck gemacht, als würde er sich bei nächster Gelegenheit auf Erinna stürzen wollen... Irgendwie begriff Erik das nicht so ganz. Waren die beiden nicht am Nachmittag ebenfalls alleine in der Taverne gesessen? Erik hatte sich ausruhen müssen, der Tag war lang gewesen und er hatte schwer geschuftet. Also hatte er Erinna gebeten, den Gast nach draußen zu begleiten, sobald er sich umgesehen hatte. Dies als letzten Gedanken, schlief er schließlich neben seiner Liebsten ein.


Am nächsten Morgen wartete wieder ein Besuch in Varuna auf Erik. Dinge mussten verkauft werden, die Clanskasse war leer und musste gefüllt werden. Auf dem Rückweg wurde er von einem wilden Reiter eingeholt.
"Erik! Bleib stehen!". Es war Ian. Ian Vondran, der angebliche Störenfried des gestrigen Abends. Für einen kurzen Moment überlegte Erik, einfach weiter zu laufen. Dennoch blieb er stehen.
"Aye?"

Nun bot sich Ian an, Erik seine Sicht der Dinge darzustellen, die er "die Wahrheit" nannte. Erik war vorsichtig mit diesem Begriff, hörte sich dennoch die Geschichte an. Ian sei, während Falk, Laila, Jamie und Erik fort waren, eingeschlafen. Als er erwachte, sah er Erinna auf dem Fell liegen und sorgte sich um sie, weshalb er ihr eine Hand auf die Stirn legte. Sie habe ihn dann angeknurrt und sich in die Ecke zurück gezogen. Als die Vier dann wiederkamen, spielte sich das Drama ab, das Erik ja selbst mitbekommen habe.

Wie... also doch nur ein Missverständnis? Erik war klar, Ian mochte eine etwas andere Sicht der Dinge haben. Vielleicht wollte er sich einfach nur verteidigen? Aber auf der anderen Seite... Erinna war nicht immer ganz leicht. Und sie war 15 Jahre alt und im Begriff, erwachsen zu werden. Vielleicht hatte sie wirklich diese sorgende Geste falsch verstanden?

Ian bat ihn im Grunde nur um eines - er solle mit Falk sprechen und ihm das Verhalten Ians nahelegen. Sowohl das Verhalten mit Erinna, als auch die Beleidigungen und Verwünschungen, die ihm wohl nur im Affekt herausgerutscht waren, weil er aufgebracht war ob der angeblichen Lügen, die über ihn verbreitet wurden.

Erik sagte zu. Er würde Falk Ians Sicht der Dinge nahebringen. Er wusste nicht, was richtig war. Es war an Falk, dies zu entscheiden. Aber zumindest sollte Falk noch Ians Sicht erklärt bekommen. Mit dieser Zusage schien der Gast des gestrigen Abends zufrieden und ritt wieder davon.
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