Das schwarze Buch
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Solveigh
Das schwarze Buch
Sie musste ihre Gedanken ordnen, sie so aufbereiten, dass jemand sie verstehen konnte, dass jemand nachlesen konnte was sie meinte.
Ein Buch. Ein Buch sollte geschrieben werden.
Solveigh nahm einen Einband aus tiefschwarz gegerbtem Leder und einen Stapel Pergamente.
Ein schwarzer Einband.
Symbol für all die Dinge die niemand sehen würde, der es liegen lies ohne es aufzuschlagen.
Symbol für all die Dinge die niemand sehen mochte, wenn er sich in seinem Dasein gefiel wie es war.
Symbol für jene Dinge vor denen man zurückschreckte weil man das Fremde nicht annahm.
Symbol für die Worte von welchen viel sagen würden, man könne sie nicht lesen ohne ewig verdorben zu sein.
Nach und nach sollte es wachsen, würde sie gewissenhaft daran arbeiten um jene zu erreichen die wissen wollten. Sie würde die Gedanken so zu Papier bringen wie sie kamen, sie überarbeiten und sortieren wenn die Zeit reif war.
Jetzt war die Zeit anzufangen.
Ein Buch. Ein Buch sollte geschrieben werden.
Solveigh nahm einen Einband aus tiefschwarz gegerbtem Leder und einen Stapel Pergamente.
Ein schwarzer Einband.
Symbol für all die Dinge die niemand sehen würde, der es liegen lies ohne es aufzuschlagen.
Symbol für all die Dinge die niemand sehen mochte, wenn er sich in seinem Dasein gefiel wie es war.
Symbol für jene Dinge vor denen man zurückschreckte weil man das Fremde nicht annahm.
Symbol für die Worte von welchen viel sagen würden, man könne sie nicht lesen ohne ewig verdorben zu sein.
Nach und nach sollte es wachsen, würde sie gewissenhaft daran arbeiten um jene zu erreichen die wissen wollten. Sie würde die Gedanken so zu Papier bringen wie sie kamen, sie überarbeiten und sortieren wenn die Zeit reif war.
Jetzt war die Zeit anzufangen.
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Solveigh
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Solveigh
Das Gleichnis vom Schreiner
In einer Stadt lebte einst ein Schreiner, dessen Tagwerk ihm mit großer Freud von der Hand ging. So war er stolz darauf die Möbel für den Bürgermeister zu erstellen, und die ganzen Leute wussten, dass das Stadtoberhaupt nur bei ihm kaufte.
Der Schreiner war beflügelt von diesem Vorrecht und sein Lehrjunge verstand oft nicht was ihn dazu trieb solange zu arbeiten, woher er die Energie nahm um in unendlicher Feinarbeit all diese wunderbaren Dinge herzustellen.
Er sah es dem Lehrjungen nach, konnte er doch nicht wissen wie rau die Welt dort draußen war in seinem jugendlichen Gemüt.
So erzählte er dem Jungen woran es lag, dass es ihnen so gut ginge und den anderen Schreinern der Stadt nicht, warum jene kurz vor dem Ruin stünden, während sie gut lebten.
Er erzählte ihm vom Fleiß, von der Handwerkskunst, von dem Wissen und der Tradition seiner Vorväter, von dem guten Holz von dem nur er wisse wo man es kaufen könnte.
Er erzählte dem Jungen von der Ehre, der richtigen Einstellung zum Beruf, und des Schreiners Augen leuchteten vor Begeisterung als er die Tiefen seines Herzens und seiner Überzeugungen vor dem Knaben ausbreitete, damit er es verstehen konnte und davon profitierten würde.
An einem schönen Tage stand der Schreiner nun wieder auf dem Markt um erlesene Kleinwaren seiner Kunst feilzubieten. Neben ihm einige der anderen Schreiner deren Waren ebenso schön anzuschauen waren.
Aber als des Bürgermeisters Bote kam um eine edel verzierte Schmuckkiste zu kaufen, ging er an den Ständen der anderen vorbei zu unserem Schreiner, der ihn mit stolzgeschwellter Brust erwartete.
Doch an diesem Tag war der Unmut der Anderen so groß, dass sie die Stimmen erhoben und laut fragten warum der Bote nicht bei ihnen kaufe, oder ob ihre Waren nicht ebenso schön waren, wie die des einen Schreiners.
Der Bote erwiderte ihnen, dass ihre Waren in der Tat ebenso schön wären wie die des einen Schreiners.
Als das der Schreiner hörte regte sich Unmut in ihm und er fragte wie der Bote denn so etwas behaupten könne, schließlich könne er wohl kaum eine andere Erklärung geben warum der Bürgermeister nur bei ihm kaufen ließe, und fragte was es denn wohl sonst sei, dass er ihn, den Boten, immer wieder zu ihm schicke.
Überrascht schaute der Bote ihn an und fragte den Schreiner, ja ob er denn nicht wisse, dass sein Lehrjunge des Bürgermeisters Neffe sei.
Da fuhr aller Stolz aus dem Schreiner und er kam sich mit einmal klein und nichtig vor, wo doch die Werke der Anderen ebenso schön waren wie die seinen. Und er war fortan nicht mehr gewillt auch nur einen Finger zu rühren, obgleich sich nichts an seiner Kunst geändert hatte.
Der Schreiner war beflügelt von diesem Vorrecht und sein Lehrjunge verstand oft nicht was ihn dazu trieb solange zu arbeiten, woher er die Energie nahm um in unendlicher Feinarbeit all diese wunderbaren Dinge herzustellen.
Er sah es dem Lehrjungen nach, konnte er doch nicht wissen wie rau die Welt dort draußen war in seinem jugendlichen Gemüt.
So erzählte er dem Jungen woran es lag, dass es ihnen so gut ginge und den anderen Schreinern der Stadt nicht, warum jene kurz vor dem Ruin stünden, während sie gut lebten.
Er erzählte ihm vom Fleiß, von der Handwerkskunst, von dem Wissen und der Tradition seiner Vorväter, von dem guten Holz von dem nur er wisse wo man es kaufen könnte.
Er erzählte dem Jungen von der Ehre, der richtigen Einstellung zum Beruf, und des Schreiners Augen leuchteten vor Begeisterung als er die Tiefen seines Herzens und seiner Überzeugungen vor dem Knaben ausbreitete, damit er es verstehen konnte und davon profitierten würde.
An einem schönen Tage stand der Schreiner nun wieder auf dem Markt um erlesene Kleinwaren seiner Kunst feilzubieten. Neben ihm einige der anderen Schreiner deren Waren ebenso schön anzuschauen waren.
Aber als des Bürgermeisters Bote kam um eine edel verzierte Schmuckkiste zu kaufen, ging er an den Ständen der anderen vorbei zu unserem Schreiner, der ihn mit stolzgeschwellter Brust erwartete.
Doch an diesem Tag war der Unmut der Anderen so groß, dass sie die Stimmen erhoben und laut fragten warum der Bote nicht bei ihnen kaufe, oder ob ihre Waren nicht ebenso schön waren, wie die des einen Schreiners.
Der Bote erwiderte ihnen, dass ihre Waren in der Tat ebenso schön wären wie die des einen Schreiners.
Als das der Schreiner hörte regte sich Unmut in ihm und er fragte wie der Bote denn so etwas behaupten könne, schließlich könne er wohl kaum eine andere Erklärung geben warum der Bürgermeister nur bei ihm kaufen ließe, und fragte was es denn wohl sonst sei, dass er ihn, den Boten, immer wieder zu ihm schicke.
Überrascht schaute der Bote ihn an und fragte den Schreiner, ja ob er denn nicht wisse, dass sein Lehrjunge des Bürgermeisters Neffe sei.
Da fuhr aller Stolz aus dem Schreiner und er kam sich mit einmal klein und nichtig vor, wo doch die Werke der Anderen ebenso schön waren wie die seinen. Und er war fortan nicht mehr gewillt auch nur einen Finger zu rühren, obgleich sich nichts an seiner Kunst geändert hatte.
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Solveigh
Vom Glauben
Vom Glauben
Nie soll dem Menschen der Glaube genommen werden. Glaube ist worauf er sich stützt um die Dinge so zu sehen wie er sie sehen will.
Glaube lässt ihn atmen weil er glaubt Luft umgäbe ihn.
Glaube lässt ihn Türen öffnen weil er glaubt sie seien da.
Glaube lässt ihn den Tod fürchten, weil er glaubt er sei das Ende.
Glaube lässt ihn leiden, weil er glaubt er trage eine Schuld .
Glaube lässt ihn hoffen, weil er glaubt eine höhere Macht verzeihe ihm jene.
Der Mensch glaubt was ihm gefällt, denn er hat gefallen an seinem Leben. Und gefällt ihm sein Glaube, dann hinterfragt er ihn nur soweit, dass er nicht die Offenbarung seiner Fehlbarkeit fürchten muss.
Gefällt ihm der Glaube zu sehr, dass er fürchten muss sich selbst zu betrügen, nimmt er Schuld und Buße an damit er dafür leiden muss, denn wahrer glaube kann in seinen Augen nichts einfaches sein.
Stein um Stein wird er eingemauert weil er sonst keinen Halt habe, und er glaubt daran. Eingemauert in einen Wall aus Vorstellungen, die ihn ruhig schlafen, aber die Welt nicht mehr sehen lassen.
Doch ist er glücklich so, dann soll ihm nie der Glaube genommen werden.
Nie soll dem Menschen der Glaube genommen werden. Glaube ist worauf er sich stützt um die Dinge so zu sehen wie er sie sehen will.
Glaube lässt ihn atmen weil er glaubt Luft umgäbe ihn.
Glaube lässt ihn Türen öffnen weil er glaubt sie seien da.
Glaube lässt ihn den Tod fürchten, weil er glaubt er sei das Ende.
Glaube lässt ihn leiden, weil er glaubt er trage eine Schuld .
Glaube lässt ihn hoffen, weil er glaubt eine höhere Macht verzeihe ihm jene.
Der Mensch glaubt was ihm gefällt, denn er hat gefallen an seinem Leben. Und gefällt ihm sein Glaube, dann hinterfragt er ihn nur soweit, dass er nicht die Offenbarung seiner Fehlbarkeit fürchten muss.
Gefällt ihm der Glaube zu sehr, dass er fürchten muss sich selbst zu betrügen, nimmt er Schuld und Buße an damit er dafür leiden muss, denn wahrer glaube kann in seinen Augen nichts einfaches sein.
Stein um Stein wird er eingemauert weil er sonst keinen Halt habe, und er glaubt daran. Eingemauert in einen Wall aus Vorstellungen, die ihn ruhig schlafen, aber die Welt nicht mehr sehen lassen.
Doch ist er glücklich so, dann soll ihm nie der Glaube genommen werden.
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Solveigh
Vom Sinn
Wer in der Lage ist sein Selbstverständnis in Frage zu stellen, findet tiefste Zufriedenheit im Gedanken nicht wichtig zusein, findet sich geborgen im Schoß der Schöpfung, als eines von vielen Kindern. Ein Teil des Ganzen mit einer Aufgabe bedacht, die es nicht über die Anderen erhebt.
Einer Aufgabe für dessen Erfüllung es geboren wurde; geworden ist wie all die anderen Dinge und Wesen, die es umgibt.
Wer seine Aufgabe kennt im Leben, zufrieden ist mit ihrer Erfüllung, wer all die Antworten hat auf die Fragen, die ihn bewegt haben, und wer sicher ist, die Zeit, die ihm gegeben wurde nicht unnütz verstreichen zulassen, dem werden alle Worte die hier geschrieben stehen nichts neues vermitteln, und er sollte eben jene Zeit nutzen und nicht mit diesem Werk vergeuden.
Wer mit wachem Geist jedoch weiter fragt, wird irgendwann jene Fragen stellen, auf deren Antwort er ein Leben lang warten wird.
Und ein jeder, der sie ernsthaft zu beantworten versucht, wird spüren, dass die Antworten nie vollständig sind. Wird merken, wie er verleitet wird aufzugeben, um nicht die Zeit seines Lebens zu vergeuden, um sich mehr und mehr in das gemachte Nest gefährlicher Halbwahrheiten zu setzen.
Wird sich ertappen, wie er es beiseite schiebt und lernt den blinden Fleck zu ignorieren.
Doch sind Fühlen und Denken dann nichts weiter als unnutze Anhängsel und er Frage sich was nun vergeudet wird.
Wer kann ein erfülltes Leben führen, ohne zu wissen wann es erfüllt ist ?
Das Wesen der Dinge muss jeder Selbst erkennen, denn wer die Gedanken vor der Erkenntnis nicht gedacht hat, wandelt wie ein Blinder.
Zu erkennen warum die wahre Antwort nach Sinn, Anfang und Ende fehlt, ist der Weg zur Antwort selbst.
Einer Aufgabe für dessen Erfüllung es geboren wurde; geworden ist wie all die anderen Dinge und Wesen, die es umgibt.
Wer seine Aufgabe kennt im Leben, zufrieden ist mit ihrer Erfüllung, wer all die Antworten hat auf die Fragen, die ihn bewegt haben, und wer sicher ist, die Zeit, die ihm gegeben wurde nicht unnütz verstreichen zulassen, dem werden alle Worte die hier geschrieben stehen nichts neues vermitteln, und er sollte eben jene Zeit nutzen und nicht mit diesem Werk vergeuden.
Wer mit wachem Geist jedoch weiter fragt, wird irgendwann jene Fragen stellen, auf deren Antwort er ein Leben lang warten wird.
Und ein jeder, der sie ernsthaft zu beantworten versucht, wird spüren, dass die Antworten nie vollständig sind. Wird merken, wie er verleitet wird aufzugeben, um nicht die Zeit seines Lebens zu vergeuden, um sich mehr und mehr in das gemachte Nest gefährlicher Halbwahrheiten zu setzen.
Wird sich ertappen, wie er es beiseite schiebt und lernt den blinden Fleck zu ignorieren.
Doch sind Fühlen und Denken dann nichts weiter als unnutze Anhängsel und er Frage sich was nun vergeudet wird.
Wer kann ein erfülltes Leben führen, ohne zu wissen wann es erfüllt ist ?
Das Wesen der Dinge muss jeder Selbst erkennen, denn wer die Gedanken vor der Erkenntnis nicht gedacht hat, wandelt wie ein Blinder.
Zu erkennen warum die wahre Antwort nach Sinn, Anfang und Ende fehlt, ist der Weg zur Antwort selbst.
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Solveigh
Vom Anfang
Entstanden im Nichts ist alles was ist, und alles ist Mutter. Denn aus ihr und in ihr geht alles hervor und in ihr wird alles sein.
Die Welt ist Grenzenlos, denn alles ist Mutter und es ist nichts außer in Mutter, nichts wozu es Grenzen gäbe.
Die Welt, in ihr erdacht, ist frei sich selbst zu denken, ein Traum, der immer mehr voranschreitet. Form gibt Form die Hand, Idee der nächsten Idee. Eines bedingt das Andere und Alles ist Eins.
Ein Traum der sich selbst erträumt, spontan und kreativ. Der Gedanke, der selbst erfreut, weil Alles erkennt welch Harmonie ihm innewohnt.
Einer großen Melodie gleich, wenn sie ohne Misseton erklingt.
Du wirst es nicht hören, nicht sehen, nicht riechen oder tasten können, denn deine Sinne zeigen die Welt wie du sie als Teil von ihr begreifst.
Um die Harmonie zu fühlen musst du die Welt sein, wie sie Alles ist und deine Grenzen ablegen.
Die Welt ist Grenzenlos, denn alles ist Mutter und es ist nichts außer in Mutter, nichts wozu es Grenzen gäbe.
Die Welt, in ihr erdacht, ist frei sich selbst zu denken, ein Traum, der immer mehr voranschreitet. Form gibt Form die Hand, Idee der nächsten Idee. Eines bedingt das Andere und Alles ist Eins.
Ein Traum der sich selbst erträumt, spontan und kreativ. Der Gedanke, der selbst erfreut, weil Alles erkennt welch Harmonie ihm innewohnt.
Einer großen Melodie gleich, wenn sie ohne Misseton erklingt.
Du wirst es nicht hören, nicht sehen, nicht riechen oder tasten können, denn deine Sinne zeigen die Welt wie du sie als Teil von ihr begreifst.
Um die Harmonie zu fühlen musst du die Welt sein, wie sie Alles ist und deine Grenzen ablegen.
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Solveigh
Chaos und Ordnung
Gar jede Harmonie, alles Schöne, Wohlklingende hat seine Wurzeln in der Leere welcher es entsprang.
Sowie das Schöne letztlich ist, ist es doch die Summe aus all den kleinen Schritten, die es nach und nach aus der Leere formten.
Ist es uns nicht eigen zu wissen, wann etwas das Gemüt berührt und Ruhe wie Zufriedenheit verbreitet ?
Ist ein Lied nicht etwas, was nach und nach wächst, indem man Töne aneinanderreiht und jedem davon zubilligt zu passen oder nicht, bis das Gesamtwerk in seiner Vollendung erklingt ?
Harmonie gibt uns unser Herz, denn in ihm ruht der Wille Mutters, die Leere gibt uns den Raum, das Chaos gibt die Möglichkeiten und die Ordnung hällt sie jenseits des Gedanken fest.
So ist denn das, was man Chaos nennt nicht gleich dem was zerstört, sondern die Welt aus der alles im Leeren erwächst. All die Ideen, Wünsche und Träume, die darauf warten sich in die Welt einzufügen.
Alles neue wunderbare, nie gedachte Gedanken, nie gemalte Bilder, nie gesungene Lieder. All die Dinge ohne die nichts wäre, ohne die der Schoß Mutters leer geblieben wäre.
Hätte die Ordnung die Leere bewahrt, so wäre nichts, habt ihr das vergessen ?
Ordnung ist die Zeit in welcher in Harmonie erstrahlt was geworden ist und nichts was die Welt erdrückt.
Ebensowenig ist es das Chaos, was die Welt unterjocht, denn das Leben vergeht wenn ihm die Luft geraubt wird.
Es ist die Freiheit die hinter beidem steht.
Die Welt ist Nichts ohne ihr Bestreben sich zu ändern und im Wandel zu verbleiben. Das Neue birgt immer das Unbekannte und verlangt Mut sich darauf einzulassen.
Mut die fortwährende Schöpfung zu akzeptieren, den Mut zu wissen, dass nichts vollkommen ist.
Denn alles erstarrt in dem Moment wo es vollkommen ist. Es bedarf keines Flusses mehr, da es fertig ist, abgeschlossen, bewegungslos, leblos, tot.
Leben ist der ständige Fluss, die Harmonie und das Wunderbare liegen in ihm, und alles was dich Ausmacht ist ein Moment darin.
Es ist deine Angst dich auf das Unbekannte einzulassen, die dich hindert die Welt in Gänze zu verstehen.
Es ist dein Wunsch nach Sicherheit, nach Abgeschlossenheit, dein Wunsch nach der vollständigen Erklärung aller Dinge, der dich blind macht.
Du baust Ideen und Modelle um die Welt zu erklären, du entwirfst dir Götter, die dein Handeln rechtfertigen, Götter die den Sinn deines Seins festschreiben, und willst vergessen dass du vergänglich bist, vergessen dass nichts festgeschrieben ist, weil es leben soll.
Es ist nicht dein Leben, dein Geist, Seele wie auch immer du es nennen möchtest, welches wichtig ist für die Welt. Es ist das Besondere in dir, das was anders, unvergleichbar ist.
All die vielen Nuancen die Ideen, die Mutter vom Leben hat, und du bist eine, eine wunderbare davon. Du bist besonders für den Moment, in dem du dich erkennst, und du wirst nie vergessen werden.
So ist der Tod nichts Besonderes und er wird es nicht, wenn du ihm einen Sinn zuschreibst, denn er ist nur der Augenblick, in welchem alles was du bist seine Grenzen aufgibt um neuen Wundern zu folgen, in dem wir uns verstreuen um zu werden was wir immer waren. Eins.
Sowie das Schöne letztlich ist, ist es doch die Summe aus all den kleinen Schritten, die es nach und nach aus der Leere formten.
Ist es uns nicht eigen zu wissen, wann etwas das Gemüt berührt und Ruhe wie Zufriedenheit verbreitet ?
Ist ein Lied nicht etwas, was nach und nach wächst, indem man Töne aneinanderreiht und jedem davon zubilligt zu passen oder nicht, bis das Gesamtwerk in seiner Vollendung erklingt ?
Harmonie gibt uns unser Herz, denn in ihm ruht der Wille Mutters, die Leere gibt uns den Raum, das Chaos gibt die Möglichkeiten und die Ordnung hällt sie jenseits des Gedanken fest.
So ist denn das, was man Chaos nennt nicht gleich dem was zerstört, sondern die Welt aus der alles im Leeren erwächst. All die Ideen, Wünsche und Träume, die darauf warten sich in die Welt einzufügen.
Alles neue wunderbare, nie gedachte Gedanken, nie gemalte Bilder, nie gesungene Lieder. All die Dinge ohne die nichts wäre, ohne die der Schoß Mutters leer geblieben wäre.
Hätte die Ordnung die Leere bewahrt, so wäre nichts, habt ihr das vergessen ?
Ordnung ist die Zeit in welcher in Harmonie erstrahlt was geworden ist und nichts was die Welt erdrückt.
Ebensowenig ist es das Chaos, was die Welt unterjocht, denn das Leben vergeht wenn ihm die Luft geraubt wird.
Es ist die Freiheit die hinter beidem steht.
Die Welt ist Nichts ohne ihr Bestreben sich zu ändern und im Wandel zu verbleiben. Das Neue birgt immer das Unbekannte und verlangt Mut sich darauf einzulassen.
Mut die fortwährende Schöpfung zu akzeptieren, den Mut zu wissen, dass nichts vollkommen ist.
Denn alles erstarrt in dem Moment wo es vollkommen ist. Es bedarf keines Flusses mehr, da es fertig ist, abgeschlossen, bewegungslos, leblos, tot.
Leben ist der ständige Fluss, die Harmonie und das Wunderbare liegen in ihm, und alles was dich Ausmacht ist ein Moment darin.
Es ist deine Angst dich auf das Unbekannte einzulassen, die dich hindert die Welt in Gänze zu verstehen.
Es ist dein Wunsch nach Sicherheit, nach Abgeschlossenheit, dein Wunsch nach der vollständigen Erklärung aller Dinge, der dich blind macht.
Du baust Ideen und Modelle um die Welt zu erklären, du entwirfst dir Götter, die dein Handeln rechtfertigen, Götter die den Sinn deines Seins festschreiben, und willst vergessen dass du vergänglich bist, vergessen dass nichts festgeschrieben ist, weil es leben soll.
Es ist nicht dein Leben, dein Geist, Seele wie auch immer du es nennen möchtest, welches wichtig ist für die Welt. Es ist das Besondere in dir, das was anders, unvergleichbar ist.
All die vielen Nuancen die Ideen, die Mutter vom Leben hat, und du bist eine, eine wunderbare davon. Du bist besonders für den Moment, in dem du dich erkennst, und du wirst nie vergessen werden.
So ist der Tod nichts Besonderes und er wird es nicht, wenn du ihm einen Sinn zuschreibst, denn er ist nur der Augenblick, in welchem alles was du bist seine Grenzen aufgibt um neuen Wundern zu folgen, in dem wir uns verstreuen um zu werden was wir immer waren. Eins.
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Solveigh
Einklang
So wie Mutter die Welt erdachte, gab sie das Maß dessen, was es zu wahren gilt.
Doch ist die Welt im Fluß und erstarrt nicht in Schönheit weil Leben in ihr ist. Melodien klingen und verharren nicht in einem kalten Ton.
Mutter gab euch den freien Willen, damit ihr unter den Wegen, die sich euch bieten, wählen könnt, damit Erfahrungen und Ideen entstehen, damit Vielfalt ihr Werk beseelt.
Vielfalt im Sein, und Vielfalt im Werden.
So verändert sich die Welt als Bild all dessen, was ist und die gegangenen Wege werden Geschichte, Erinnerungen Legende.
Doch alle Veränderung findet letztlich immer den Weg zurück zur Harmonie und somit zu Mutters Willen.
Das Gleichgewicht ist gegeben solange dies immer wieder geschehn kann, solange aller Wandel der immerwährenden Neugeburt jener Harmonie dienlich ist, solange Veränderung keine Wunden hinterlässt.
Jenseits dieser Grenzen liegt das Streben die Harmonie zu vernichten, sie erstarren zu lassen, das Leben zu bändigen mit Macht zu Gunsten weniger, die im Ich verblieben sind.
Möge ihnen der Weg aus ihrem Gefängnis gewiesen werden solange Zeit ist, denn letztlich vernichten sie sich selbst, und wahre Zufriedenheit wird ihnen nie zuteil.
Das Gleichgewicht zu wahren, heißt nach dem Willen Mutters zu handeln, denn ihr Wille war das Gleichgewicht im Einklang,
Es zu zerstören, heißt sich an ihrem Werk zu vergehen obwohl man Teil des Ganzen ist, heißt seinen Platz in ihm verwirkt zu haben.
Doch ist die Welt im Fluß und erstarrt nicht in Schönheit weil Leben in ihr ist. Melodien klingen und verharren nicht in einem kalten Ton.
Mutter gab euch den freien Willen, damit ihr unter den Wegen, die sich euch bieten, wählen könnt, damit Erfahrungen und Ideen entstehen, damit Vielfalt ihr Werk beseelt.
Vielfalt im Sein, und Vielfalt im Werden.
So verändert sich die Welt als Bild all dessen, was ist und die gegangenen Wege werden Geschichte, Erinnerungen Legende.
Doch alle Veränderung findet letztlich immer den Weg zurück zur Harmonie und somit zu Mutters Willen.
Das Gleichgewicht ist gegeben solange dies immer wieder geschehn kann, solange aller Wandel der immerwährenden Neugeburt jener Harmonie dienlich ist, solange Veränderung keine Wunden hinterlässt.
Jenseits dieser Grenzen liegt das Streben die Harmonie zu vernichten, sie erstarren zu lassen, das Leben zu bändigen mit Macht zu Gunsten weniger, die im Ich verblieben sind.
Möge ihnen der Weg aus ihrem Gefängnis gewiesen werden solange Zeit ist, denn letztlich vernichten sie sich selbst, und wahre Zufriedenheit wird ihnen nie zuteil.
Das Gleichgewicht zu wahren, heißt nach dem Willen Mutters zu handeln, denn ihr Wille war das Gleichgewicht im Einklang,
Es zu zerstören, heißt sich an ihrem Werk zu vergehen obwohl man Teil des Ganzen ist, heißt seinen Platz in ihm verwirkt zu haben.
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Solveigh
Gut und Böse
Vergehen gehört zum Leben wie das Entstehen und es ist nichts schlimmes daran.
So verschwimmen die Grenzen von dem, was in der Natur der Dinge liegt, und dem, was Viele Gut und Böse, richtig und falsch nennen.
Nur der kranke Geist geht Dingen nach die er falsch nennt um der Falschheit willen, nur der kranke Geist tut böses um des Bösen willen.
Ein jeder von Euch trifft seine Wahl im Einverständnis mit seinen Wünschen, Vorstellungen und seinem Glauben, niemand von euch würde jene aus Vorsatz falsch nennen oder sich als böse bezeichnen.
So trefft ihr Entscheidungen und folgt euren Wegen. Wege an denen nichts richtig oder falsch, nichts gut oder böse ist, denn jene Worte existieren nur in euren Köpfen und scheiden die Dinge die zu eurem Nutzen sind, von jenen, die es nicht sind.
Öffnet Eure Augen und sucht nach den Gründen für das Handeln eures Gegenübers, um ihn zu verstehen.
Denn nur hierdurch werdet ihr seinen Weg erkennen und ihm helfen oder folgen können, um euer Selbst zu überwinden.
Denn nur hierdurch werdet ihr seinen Weg erkennen und Euch ihm öffnen können, um Eins zu werden.
Verdammt ihr ihn, so ist dieser Weg versperrt.
So verschwimmen die Grenzen von dem, was in der Natur der Dinge liegt, und dem, was Viele Gut und Böse, richtig und falsch nennen.
Nur der kranke Geist geht Dingen nach die er falsch nennt um der Falschheit willen, nur der kranke Geist tut böses um des Bösen willen.
Ein jeder von Euch trifft seine Wahl im Einverständnis mit seinen Wünschen, Vorstellungen und seinem Glauben, niemand von euch würde jene aus Vorsatz falsch nennen oder sich als böse bezeichnen.
So trefft ihr Entscheidungen und folgt euren Wegen. Wege an denen nichts richtig oder falsch, nichts gut oder böse ist, denn jene Worte existieren nur in euren Köpfen und scheiden die Dinge die zu eurem Nutzen sind, von jenen, die es nicht sind.
Öffnet Eure Augen und sucht nach den Gründen für das Handeln eures Gegenübers, um ihn zu verstehen.
Denn nur hierdurch werdet ihr seinen Weg erkennen und ihm helfen oder folgen können, um euer Selbst zu überwinden.
Denn nur hierdurch werdet ihr seinen Weg erkennen und Euch ihm öffnen können, um Eins zu werden.
Verdammt ihr ihn, so ist dieser Weg versperrt.