Reaktionen und Gefühle... Ist es genug?

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Tiberias Lefar
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Registriert: Freitag 1. August 2014, 23:36

Reaktionen und Gefühle... Ist es genug?

Beitrag von Tiberias Lefar »

Lange hatte er im Kontor des Ordens in Adoran verbracht und bei Arbeiten geholfen wo es nur ging. Leder von verschiedensten Tieren und Lebewesen hatte er für die Handwerker zusammen getragen.
Müde schloss er die Türe des Kontors hinter sich und fuhr seinem Pferd welches vor der Türe angebunden war ruhig über den Hals. Langsam löste er die Zügel welche er durch den Ring an der Hauswand gezogen hatte um sicher zugehen das es auch noch da war wenn er den Kontor wieder verließ.
Ruhig ließ er das Tier zuerst langsam im Schritt vor sich hin trotten doch nach einiger Zeit und der immer weiter voran schreitenden Zeit erhöhte er das Tempo hin zum Trab und kam nun deutlich schneller voran bis er auf eine kleine Gruppe von Passanten stieß und das Pferd wieder zum Schritt hin parrierte und dann vollends stehen blieb als ihn Liliana Drachenfels ansprach. Ob er es schon gehört hätte, hatte sie gefragt. Verdutzt blickte Tiberias vom Ross hinab zur Frau und fragte was er denn gehört haben solle.
Kurz angebunden erklärte sie das wohl sein Vater von Rahaler Truppen und Letharen gefangen genommen wurde ebenso wie einige andere Mitglieder seines Ordens.
Einige Augenblicke saß er wie starr auf dem Rücken des Tieres und blickte sie nur an. Nach einer endlosen Zahl sich immer steigernder Herzschläge nickte er ihr nur knapp zu und meinte das Temora sie alle schützen soll.
Im Galopp jagte er erst zur Ordensburg um seine Kettenrüstung zur Hand zu haben, welche er so schnell wie noch nie zuvor angelegt hatte. Weiter ging es schwer gerüstet zum Südtor Varunas wo sich einige Truppenteile des Reiches und Verbündeter aufhalten sollten.
Dort angekommen versuchte er sich einen Überblick über die Ansammlung der verschiedensten Menschen und Nicht-Menschen zu machen.
Nach einigen Augenblicken der Hilflosigkeit erkannte er Sir Cathal Llastobhar welcher sich gerade mit dem Hohepriester Tithus Hemmel unterhielt und näherte sich diesem und hörte dem Gespräch aufmerksam zu ehe er sein Tier herumschwenken ließ und an einem Haufen Menekaner vorbei ritt ehe er Sir Thelor von Reensdorf aus dem Augenwinkel warnahm. Dieser Schien jedoch in eine Unterhaltung mit anderen Menekanern vertieft zu sein. Gerade band Tiberias die Zügel seines Pferdes an einigen Ästen fest als Sir Cathal neben ihm hoch zu Pferd auftauchte. Tonlos erkundigte sich Tiberias nach der Situation und den Umständen und bekam sie bestätigt. Nach noch einigen hastig gewechselten Worten machte sich Tiberias sofort auf zur Ordensburg um die Wachen zu instruieren und die Mitglieder des Ordens zu informieren. Hastig und in Eile fertigte er mehrere Schriftstücke an welcher er dann an einigen Stellen in der Ordensburg verteilte. Auf diesen war zu lesen…


Am Abend des 9. Eisbruch wurde von Streitkräften der Stadt Rahal sowie Mitgliedern des Volkes der Letharen eine militärische Aktion gegen Varuna durchgeführt.
Im Zuge dieser Aktion wurden der Pater des Ordens sowie einige weitere Mitglieder unseres Ordens gefangen genommen. Ihr Aufenthaltsort ist nicht bekannt sowie ihre Verfassung.

Hiermit verfüge ich ab sofort, dass sich ein jedes Mitglied des heiligen Ordens der Temora zu bewaffnen und zu rüsten hat. Außerdem verhänge ich den Alarmzustand über die Ordensburg.

Reisen nach Bajard sind auf das strengste verboten und nur mit einer gesonderten Erlaubnis und in Begleitung einer bewaffneten Eskorte durchzuführen.

Die Ordensburg mit ihren Wehrgängen und dem Torhaus ist Belagerungstauglich zu machen und Bestände an Pfeilen, Waffen, Rüstungen und Verbandsmaterial ist aufzustocken.

Jeglicher Schriftverkehr betreffend Reichs Angelegenheiten und Rahal ist an mich auszurichten bis auf Widerruf.


Fest im Glauben und Vertrauen auf Temora

Tiberias Lefar

Wächter des Lichtes
Knappe des Reiches
Gläubiger Temoras


Unter den Schreiben hatte er das Wappen des Ordens sowie das Wappen seiner Familie angebracht. Nachdem er diese Arbeit erledigt hatte goss er sich einen Schwung kaltes, klares Wasser ins Gesicht und überlegte Fieberhaft was er als nächstes tun sollte.
Nach einigen Herzschlägen die er nur starr auf das Schreibpult blickte fuhr ihm der nächste Gedanke durch den Kopf. Er musste Sandroval und Sanyarin informieren sowie die anderen Priester. Sogleich fertigte er weitere Abschriften des Aushanges an und verschickte diese mit Boten an das Temora Kloster und das Priesterdomiziel in Berchgard.
Schon einige Zeit hatten diese Schreibarbeiten in Anspruch genommen aber das konnte noch nicht alles gewesen sein. „Denk nach!“ Schärfte er sich immer wieder ein und sofort nahm er wieder Papier und Tinte zur Hand begann weitere Briefe zuschreiben und diese mit bewaffneten Boten auf den Weg zu Thelor von Reensdorf, Cathal Llastobhar und Rafael von Arganta zu schicken. Jedem Brief fügte er noch zusätzlich eine Abschrift des Aushanges an wobei er sich mittlerweile aber von einem herbei geeilten Ordensmitglied mit den Schreibarbeiten helfen lies.
Mittlerweile musste es schon tief in der Nacht sein. Schlafen, daran konnte und wollte er aber nicht denken und so begann er das Burgtor zu inspizieren und den Wachen nochmals einzuschärfen wachsam zu sein.
Bis lange nach dem Morgengrauen würde er noch durch die Ordensburg laufen und auf Antwort auf einen seiner zahlreichen Briefe warten…
Zuletzt geändert von Tiberias Lefar am Dienstag 10. Februar 2009, 00:42, insgesamt 1-mal geändert.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Bertolt Brecht
Crean Laskelin

Beitrag von Crean Laskelin »

Crean erfuhr zuerst im Kloster von den Geschehnissen des vergangenen Tages. Er beobachtete gerade wie Dorian betend, sich nicht rührend, unter dem heiligen Baum saß und Einkehr suchte, ehe er heute in die Gemeinschaft des Klosters aufgenommen würde, als der Bote Rafaels von Arganta die Pforte des Gemäuers erreichte. Crean las die Nachricht und sorgte dafür, dass sie auch den anderen Priestern, die dieser Tage im Kloster weilten, zugetragen würde. Dann sattelte er ohne weitere umschweife sein Pferd und machte sich auf zur Ordensburg.
Der Aushang Tiberias' gab ihm böse Gewissheit. Drei seiner Ordensbrüder befanden sich in der Hand des Feindes. Eine Antwort an Rafael von Arganta war rasch versandt, dann suchte er Tiberius auf. Wer neben Lord Lefar noch in Gefangenschaft geraten war schien auch er nicht zu wissen. Doch waren sie sich einig, dass es schnell zu handeln galt.
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Mandred Louisan
Beiträge: 3
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Mandred Louisan »

Ruhig lief er durch Bajard hindurch und beobachtete wie so oft, dies und das. Doch wie er aus Bajard rauskam sah er Gerüstete davor stehen. Er erkundigte sich, was denn los sei und erfuhr von einem großen Aufgebot Rahals vor der Sadt Varuna. Kurz darauf stand er im Unterholz vor Varuna und beobachtete die Ansammlung. Fast wäre ihm vor Erstaunen umgekippt als er all die Krieger dort sah. Doch das was ihn erschütterte war, das sich, in mitten einer Gruppe von Rahalischen Kriegern und Letharen, der Pater des Ordens der Temora stand. Doch seine Anwesenheit blieb nicht unbemerkt und eine Letharin kam auf ihn zu, welche ihn sofort festnahm. Er überlegte sich noch davonzureißen. Jedoch versuchte er es auf die wörtliche Art. Doch bald war seine Lage aussichtslos, da ein zweiter Lethar hinzukam. Ruhe bewahrend stand er zwischen ihnen und musste mit ansehen, wie der Pater und auch Bruder Fenlas abgeführt wurden. Und eh er sich versah, war er umzingelt und wurde ebenfalls in den Gefangenezug hineingebracht. Vor den Toren Rahals, entstand dann eine Diskussion übe rdas Hin und Wieder, wer denn nun sich mit ihm "vergnügen" durfte. Mandred war komplett fassungslos, jedoch blieb er ruhig und schwieg. Schließlich kam ein Reiter hinzu und Mandred erkannte an seinen Worten, dass er offenbar eine hohe Befehlsgewalt besaß. Er sprach ihn ohne zu zögern an, jedoch wurde er durch einen Kinnhaken der Letharin neben ihm zum Schweigen gebracht. Natürlich war der GRund Respektlosigkeit. Mandred blieb jedoch weiterhin ruhig. Um ihn wurde dann weiterhin diskutiert, wie Beute für eine Schar von Löwen. Sein Urteil kann man wohl nicht als Glückslos in dieser Lage betrachten. Er wurde in den kerker gesteckt, jedoch hatten die Diener KRath' Ors jederzeit Zugang zu ihm. Und was das hieß, wusste er: schermzwvolle Foltern. Qualen, die man sich kauj auszudenken vermocht hatte. Somit wachte er noch an diesem Tag noch i seinem bett auf, und schläft in einer Zelle des Kerkres in Rahal ein.
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Quarius Lore
Beiträge: 73
Registriert: Montag 31. Dezember 2007, 03:38

Beitrag von Quarius Lore »

Mit Magenschmerzen erwachte er in einem Reaum des Ordens, den man für ihn Fertig hinterlassen hatte. Alles war so wie er damals gegangen war.

Die benebelte Aura des Schlafes wischte er mit einem Kopfschütteln weg. Ein Schluck des warmen Tees, welcher über Nacht mittlerweile kalt geworden war, half ihm einen besseren Magen zu bekommen.
Es war an diesem Morgen lauter als zuvor...mehrere Stellen der Ordensburg, hatten ein seltsam gleich aussehendes Pergament angeheftet.

Was da wohl stand. Spätestens nach dem vorbeigehen des 2 Pergaments blieb er mit müden Augen stehen und beobachtete den Schrieb. Doch die Müdigkeit würde nicht lange anhalten. Das Blut gefror und der Magen zog sich noch mehr zusammen, als zuvor er im Bett, sich aufgerichtet hatte.
Das war es also...er beschloß sich auf den Weg ins Kloster zu machen und dort zu bitten wie einstig zu meditieren. Die Entfernung würde womöglich ein Hindernis sein, doch hoffte, nein er glaubte an Temora, sie hatte ihn stehts geleitet, in früheren wie zu heutigen Tagen. Das Band wollte er wieder am stärksten binden.

Fragt sich nur, wie es sein alter Lehrmeister es merken sollte...doch vorher wollte er Tiberias aufsuchen und ihm sagen, dass es ihm gut geht...
Zuletzt geändert von Quarius Lore am Mittwoch 11. Februar 2009, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
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