Der Lauf der Zeit...

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Farion Lefar
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Registriert: Donnerstag 16. Dezember 2010, 04:43

Der Lauf der Zeit...

Beitrag von Farion Lefar »

Auszug der Zeit


An einander gebarstet Wolkenstränge zogen sich wie ein Gewitter in den Himmel hinein. Leise knisterte die Luft durch das geäst der Bäume, welche nahe an dem Gildenhaus des Ordens standen. Die Nächte waren umschlagen in den letzten Zeiten, selbst dies ließ den Blauschopf nicht davon ab in geperlten Regen oder gar Schwung vollen Wind vor die Tür zu treten, und den Weg in die Kirche zu finden.

Heute war es recht Ruhig, wie es schon einige Zeit um den Orden der Heiligen Temora stand, jedoch schien dies wohl ein Zeichen das der Glaube sich weit über das Land erstreckte, und alles wohl nach dem Schicksal jenen Personen dreht wie es sein sollte.

An der Schwelle zum Kirschenschiff hielten die von Schmutz umklammerten Stiefel des Mannes an. Einen Moment flochten sich das Grün der Augen mit den bunten Farbenmehr was die Kirchengläser offenbarten ein. Jener Raum würde einen jeden zum denken anregen, wenn es wieder die Zeit war, jedoch war dies nicht das Anliegen Farion`s, mehr würde er sich darauf beruhen mit seinen Knappen hier noch einige Zeit zu verbringen. Bruder Leon der nach seinen Tot von seinem Bruder recht bedrückt durch das Kloster der Templer ging gab ihn vor dem Vorfall noch eine Wichtige Stunde, welche er Wissens begierig seinen Schössling Preis geben wollte. Blad würde jene Halle wieder gefüllt mit jenen Mannen welche sich unter dem Glauben Temoras die Treue schwören.

Demut und Spiritualität waren der Schlüssel zu jener Tür welche es für seinen Knappen zu öffnen galt, lange würde es nicht mehr von Dauer sein und beide würden sich in der Kirche wieder finden und jenen Weg gemeinsam nachgehen.

Nieder gelassen auf einer der vielen Bänke ließ Farion mit leicht geneigtem Kopf zum Gebet sprechen und viele Taten welche folgen sollten bedenken.
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Farion Lefar
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Tränen und ein Schimmer im Dunkel.

Beitrag von Farion Lefar »

Auszug der Zeit


Flammende Glut umklammert sich um den Docht einer Kerze, stumm wird sie von zwei Grünen Augen beim Tanzen in der Nacht beobachtet.
Wieder einer der Nächte die Farion nicht schlafen ließen.
Vielleicht mag es die Aufregung sein welche nach der Weihe sein Herz immer noch schneller pochen ließ, oder einfach nur Schlaflosigkeit die er sich nicht erklären konnte.
Oder wohl der Tot seines Ordensbruders und Seelenbandes Leon von Falkenburg, die Zeiten welche sich in diesen bittern Stunden ankündigten wahren mehr als Grau, und selten stach Licht durch die Gefühlsdecke des Mannes.
Mit einen leisen Seufzer schwankte das Kerzenlicht und Flackerte hell auf.
Ausgelassen verschränkten sich die Arme auf den Tisch und bildeten ein Kopfkissen, auf jenes sich der Kopf des Blauschopfes niederließ.
Vielleicht würde es helfen die letzten Geschehnisse in einer andern Perspektive zusehen.
Dann wieder ein seufzen welches in der stummen Einrichtung des Raumes verklang.

In einen beisammen sein mit seinen Ordensbrüdern würde er wohl keine Träne über seine Wange gestatten lassen, jedoch hier, unter dem Licht einer flackernden Kerze würde es wohl keine Sorgen aufrufen, um einmal seinen Gefühlen freien lauf zu lassen würde auch ihn gut tuen.
Getrieben von Trauer und Trübsal für einen Moment des seins, wie Gedanken welche verloren in seinen Geist wandern, mag sich sein Blick auf sein Bett richten. Dort lag seine Schwertschneide mit dem Schwert welches er von der Königen unter dem bei sein ihrer Heiligkeit überreicht bekam.
Mit einen Wischen über die Wange sog sich die Träne in den Stoff, und ließ ihn darauf wieder klar sehen, heraus aus seinen Gedanken musterte er die Scheide und ging noch im selben Moment auf sie zu.
Vorsichtig griff er nach dem Knauf unterhalb der Parierstange. Mit einen lieblichen Gesang surrte die Klinge aus der Scheide heraus und offenbarte sich den Lichtkegel Glänzend.
Bei so einem Anblick ließen sich selbst die Grauen Gedanken für einen Moment vergessen und nur auf das Blicken, was vor ihm liegen würde.





Wege aus reinen Licht , Luft welche mit warmen Gefühlen sein Gesicht umspielte, und die Blauen spitzen der Haare im Wind tanzen ließ, eine stumme Macht welche sich durch die Adern seiner Arme arbeitete, und sich tief in sein Herz vergrub.

Wollte man Momente wie diese in Worte fassen wurden sie wohl Glaube genannt, genau das war in diesen Moment sein heilen, welches Grau, und Schleier, verziehen ließ.

Temora Heiliges Licht unter den Sternen deiner Kinder,
Wärme möchte ich schenken,
Wärme möchte in den Tiefsten Gluten der Herzen erwecken,
Wärme soll dein kommen verkünden ,welche sich in Form deiner Diener über das Land legt.
Wärme sollen meine Lippen spüren jedes Mal wenn sie deinen Namen Rufen.
Temora oh Temora

Kurz weiten sich die Pupillen Farion`s, heraus gezogen aus seiner Trance, noch immer das Schwert fest umschlossen, weit aufgerichtet läuft der Schneit der Klinge Horizontal zu seinen Gesicht nach Oben, die Spitze mag lediglich zu Decke deuten.
Jedoch überkam ihn für einen moment ,Entkräftung, wie er sie noch nicht kannte, was war passiert, was hatte er gesagt, haben Worte seine Lippen verlassen, dies wüsste er doch wenn er etwas gesprochen hätte. Langsam senkte sich die Klinge wieder zu Boden, bis sie schließlich vorsichtig zurück in den Schneit der Scheide geführt wurde, und an dem Kopfende des Bettes getellt wurde.
Sorgen umwoben, einen moment klar denkend zogen sich die grüne Augen des jung Ritter wieder auf die Kerze, tief auf Atmend schritt er auf sie zu, und ließ sie zwischen Daumen und Zeigefinger erlischen.
Noch in dem zischenden Moment kann er sich das passierte so wie etwas passiert ist nicht vorstellen, .. Und ging tastend auf sein Bett zu um sich der Ruhe dieser Nacht noch den Momenten hinzugeben, bis sich wieder die Sonne aus den Schoß der Erde erheben würde.
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