Rückschläge und Vorschläge
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Andreas Myrtol
Rückschläge und Vorschläge
„Was hab ich nur getan?“
Fragte sich unser Tor, der verbittert seine 3 Krüge Wein in sich drückte um den Schmerz den er gerade fühlte hinunter zu spülen……..
1. Geschehnis:
Ja da betrat er das Kastell und besuchte Lieon. Ja den Mann, den er damals umbringen wollte, es nicht konnte und einmal aufgab. Alles Mögliche beredeten die Beiden- und man merkte Lieon an wie hasserfüllt er gegenüber Andreas stand. Einerseits war es unseren Tor doch egal, andererseits dachte er sich was bei Lieon. Egal was sie versucht haben zu bereden, wie das Thema angeschnitten wurde; es brachte einfach nichts, denn Lieon sah in Andreas keinen Freund mehr. Um sich nicht die Betroffenheit anmerken zu lassen verharrte unser Tor auf seine Meinung, dass der Gefangene ein Befürworter des Brudermörders sei und verließ ihn.
Ein herber Rückschlag war es, denn er erinnerte sich an die Geschehnisse zu dritt- er selber- Lieon und Richard.
2. Geschehnis:
Den Tag verbrachte er allein, die meiste Zeit, und die Tatsache das Bravan gefoltert wurde machte sein Tag auch nicht viel besser. Was ist das für ein Tag- fragte er sich, und blickte enttäuscht vor sich hin, verfasste einen Bericht für seinen Sir und redete sich ein, ein wenig Einkauf würde seine Laune wieder heben- irgendwie? Egal, er wollte Hauptsache abgelenkt werden.
So schritt er zum Handelshaus von Varuna und wollte ‚seine Freundin‘ besuchen. Denn ja, an dem Abend als er sich für Myra entschied, traf er sich mit ihr in der Taverne von Bajard. Beide respektierten ihre Meinungen und am Ende hin dutzten sie sich, bezeichneten sich als Freunde- aber..
Ja da stand sie vor ihm, begegnete ihm mit Missachtung- hörte ihm nicht mal richtig zu. Was konnte er machen, er ließ es über sich erdulden, denn irgendwie fühlte er sich schuldig. Ein kühler Blick von ihr genügte und er senkte seinen. Er wusste nun, dass sie seine Freundschaft nicht mehr haben wollte, sie missachtete ihn wie Lieon ihn missachtete- sie musste ihn hassen! Ihn als minder bewerten- Unser Tor ist auch ein Idiot! Aber ein liebenswürdiger.. Idiot. Ihre Worte damals waren also Falsch und er verließ das Gebäude mit einigen Dingen und bat sie schlicht um Verzeihung, er konnte ihr nichtmal ein Blick mehr schenken und ritt los zur Taverne.
1 Krug Wein bitte…
1 Krug Wein bitte.. - *Dabei hob er zwei Finger und erhielt sodann Zwei*
„Was hab ich nur getan?“
Fragte sich unser Tor, der verbittert seine 3 Krüge Wein in sich drückte um den Schmerz den er gerade fühlte hinunter zu spülen……..
1. Geschehnis:
Ja da betrat er das Kastell und besuchte Lieon. Ja den Mann, den er damals umbringen wollte, es nicht konnte und einmal aufgab. Alles Mögliche beredeten die Beiden- und man merkte Lieon an wie hasserfüllt er gegenüber Andreas stand. Einerseits war es unseren Tor doch egal, andererseits dachte er sich was bei Lieon. Egal was sie versucht haben zu bereden, wie das Thema angeschnitten wurde; es brachte einfach nichts, denn Lieon sah in Andreas keinen Freund mehr. Um sich nicht die Betroffenheit anmerken zu lassen verharrte unser Tor auf seine Meinung, dass der Gefangene ein Befürworter des Brudermörders sei und verließ ihn.
Ein herber Rückschlag war es, denn er erinnerte sich an die Geschehnisse zu dritt- er selber- Lieon und Richard.
2. Geschehnis:
Den Tag verbrachte er allein, die meiste Zeit, und die Tatsache das Bravan gefoltert wurde machte sein Tag auch nicht viel besser. Was ist das für ein Tag- fragte er sich, und blickte enttäuscht vor sich hin, verfasste einen Bericht für seinen Sir und redete sich ein, ein wenig Einkauf würde seine Laune wieder heben- irgendwie? Egal, er wollte Hauptsache abgelenkt werden.
So schritt er zum Handelshaus von Varuna und wollte ‚seine Freundin‘ besuchen. Denn ja, an dem Abend als er sich für Myra entschied, traf er sich mit ihr in der Taverne von Bajard. Beide respektierten ihre Meinungen und am Ende hin dutzten sie sich, bezeichneten sich als Freunde- aber..
Ja da stand sie vor ihm, begegnete ihm mit Missachtung- hörte ihm nicht mal richtig zu. Was konnte er machen, er ließ es über sich erdulden, denn irgendwie fühlte er sich schuldig. Ein kühler Blick von ihr genügte und er senkte seinen. Er wusste nun, dass sie seine Freundschaft nicht mehr haben wollte, sie missachtete ihn wie Lieon ihn missachtete- sie musste ihn hassen! Ihn als minder bewerten- Unser Tor ist auch ein Idiot! Aber ein liebenswürdiger.. Idiot. Ihre Worte damals waren also Falsch und er verließ das Gebäude mit einigen Dingen und bat sie schlicht um Verzeihung, er konnte ihr nichtmal ein Blick mehr schenken und ritt los zur Taverne.
1 Krug Wein bitte…
1 Krug Wein bitte.. - *Dabei hob er zwei Finger und erhielt sodann Zwei*
„Was hab ich nur getan?“
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Sonntag 18. Januar 2009, 22:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas Myrtol
„Ich liebe dich… nur dich.“
Er fühlte sich schlecht, als er ihr von der Frau erzählte. Er konnte seine Ehefrau einfach nicht anlügen, er versprach sich und ihr ehrlich zu sein; und was macht unser Tor? Ja, der war ehrlich…
3. Geschehnis:
In der Taverne saß unser Tor mit seinem Wein, bis Myra das exakt gleiche Etablissement betrat, um vermutlich die Dekoration von der gestrigen Heirat noch zu betrachten, die aber schon längst abgeräumt war. Da sah sie ihn, lächelte ihn glücklich an bis ein massiger Kerl seine Ehefrau mit spitzen Wörtern.. anmachte. Andreas erhob sich von seinem Platz, und dass liebliche Lächeln seiner Ehefrau erwiderte er nur kurz, denn er schritt auf dem Mann zu und unterband das Kippen seines Stuhles als er es mit dem Knie fixierte; und dann ging es los. Der Mann warf seinen leeren Krug nach unseren Tor, der getroffen und mit blutüberströmtem Gesicht nach hinten torkelte. Myra ohrfeigte dem Mann für seine Tat, bis sie sich zu unserem Tor wandte und versucht hat ihn weiter an diesem Konflikt zurückzuhalten, vergebens, da der Mann seinen Arm nach dem Hals von Myra's Eheman streckte. Und die Schlägerei ging los- Andreas packte seinen Arm mit der linken Hand und wuchtete seine rechte Faust auf das Gesicht des Mannes, der einige Momente lang reglos auf dem Boden lag- und sich erst dann wieder erhob.
Der dümmliche massive Kerl zerschlug einen Stuhl und nahm einen spitzen Holzstab um es in den Leib von Andreas zu stoßen, der aber diese Attacke ausweichen konnte als Myra ihn wegzog. Der Kampf verlagerte sich nach draußen, schaffte es unser Tor mit einem harten Ellenbogen schlag in den Rippen seines Gegners zu donnern, woraufhin ein Knacken ertönte. Aber der massive Kerl ließ sich nicht beirren und wuchtete unseren Kontrahenten zu Boden, und ehe er es schaffte auf ihn einzuprügeln, stieß er ihn mit dem Fuß in den Bauch. Andreas rappelte sich auf, zog den Angreifer an die Schulter um den nächsten Schlag auszuholen, bis die Wachmänner eilten. Myra währenddessen schaute nur geschockt zu den Streitenden- bis sie sich nach einer Weile zurück zogen.
In der Wohnung angekommen..
„Du hast dein Leben aufs Spiel gesetzt für mich“, brachte ihm seine Ehefrau entgegen und schaute ihn verliebt an. Andreas versicherte ihr alles um sie zu schützen- vermutlich auch einen… ??
Sie versorgte ihm, und ehe ihre in Creme getauchten Finger seine von ihr zugenähte Wunde erreichten, ergriff er behutsam ihre Hand und küsste zärtlich die Seite ihres Zeigefingers. Sie lächelte. Als sie nach seinen Tag fragte, erzählte er ihr, wie er 2 Freunde verloren hatte (uff- du Idiot). Lieon und die Schneiderin.
Er erzählte ihr, dass er mit der Letzteren dabei war sie kennenzulernen, er aber sich für sie,seine jetzige Ehefrau, entschied. Er schaute zu ihr hoch und sie von ihm weg, bis sie ihm sagte, dass sie ihn nicht teilen wolle. Andreas wusste nun insgeheim, dass er es ihr lieber nicht hätte sagen sollen- er hasste sich gerade selbst für das was er sagte- also hassten ihm an diesem Tag 3 Leute.
Andreas Myrtol: Ich liebe dich.. keine andere auf der Welt liebe ich sonst.. nur dich..du warst die Frau von der ich ihr erzählte... dass ich mich in dich verliebt habe.
So küssten sie sich liebevoll als er ihr das versprach, begleitet mit einem furchtbaren Schrei von dem massiven Kerl, der scheinbar schon im Kastell saß. Das Ehepaar beruhigte sich und wirkte wieder vollkommen entspannt- so lagen sich wieder kuschelnd beieinander- Arm in Arm ins Bett.
„Ich liebe dich.. nur dich“
„Ich liebe dich auch.. nur dich“
1. Vorschlag:
Er liebt seine Ehefrau, und für sie würde er sterben- wie oft sagte er es ihr? Sie ist das Beste in seinem Leben was er nur finden konnte. So entschied er sich Lieon für sie im Stich zu lassen.
2. Vorschlag:
Die Schneiderin, sie hasste unseren Tor, doch er blickte über seinen Schatten hinweg. Alles würde er tun für das Wohl seiner Ehefrau, was wohl auch bedeutet- und er für sich entschied- „diese Lügnerin“ aus seinem Leben zu verbannen.
Er fühlte sich schlecht, als er ihr von der Frau erzählte. Er konnte seine Ehefrau einfach nicht anlügen, er versprach sich und ihr ehrlich zu sein; und was macht unser Tor? Ja, der war ehrlich…
3. Geschehnis:
In der Taverne saß unser Tor mit seinem Wein, bis Myra das exakt gleiche Etablissement betrat, um vermutlich die Dekoration von der gestrigen Heirat noch zu betrachten, die aber schon längst abgeräumt war. Da sah sie ihn, lächelte ihn glücklich an bis ein massiger Kerl seine Ehefrau mit spitzen Wörtern.. anmachte. Andreas erhob sich von seinem Platz, und dass liebliche Lächeln seiner Ehefrau erwiderte er nur kurz, denn er schritt auf dem Mann zu und unterband das Kippen seines Stuhles als er es mit dem Knie fixierte; und dann ging es los. Der Mann warf seinen leeren Krug nach unseren Tor, der getroffen und mit blutüberströmtem Gesicht nach hinten torkelte. Myra ohrfeigte dem Mann für seine Tat, bis sie sich zu unserem Tor wandte und versucht hat ihn weiter an diesem Konflikt zurückzuhalten, vergebens, da der Mann seinen Arm nach dem Hals von Myra's Eheman streckte. Und die Schlägerei ging los- Andreas packte seinen Arm mit der linken Hand und wuchtete seine rechte Faust auf das Gesicht des Mannes, der einige Momente lang reglos auf dem Boden lag- und sich erst dann wieder erhob.
Der dümmliche massive Kerl zerschlug einen Stuhl und nahm einen spitzen Holzstab um es in den Leib von Andreas zu stoßen, der aber diese Attacke ausweichen konnte als Myra ihn wegzog. Der Kampf verlagerte sich nach draußen, schaffte es unser Tor mit einem harten Ellenbogen schlag in den Rippen seines Gegners zu donnern, woraufhin ein Knacken ertönte. Aber der massive Kerl ließ sich nicht beirren und wuchtete unseren Kontrahenten zu Boden, und ehe er es schaffte auf ihn einzuprügeln, stieß er ihn mit dem Fuß in den Bauch. Andreas rappelte sich auf, zog den Angreifer an die Schulter um den nächsten Schlag auszuholen, bis die Wachmänner eilten. Myra währenddessen schaute nur geschockt zu den Streitenden- bis sie sich nach einer Weile zurück zogen.
In der Wohnung angekommen..
„Du hast dein Leben aufs Spiel gesetzt für mich“, brachte ihm seine Ehefrau entgegen und schaute ihn verliebt an. Andreas versicherte ihr alles um sie zu schützen- vermutlich auch einen… ??
Sie versorgte ihm, und ehe ihre in Creme getauchten Finger seine von ihr zugenähte Wunde erreichten, ergriff er behutsam ihre Hand und küsste zärtlich die Seite ihres Zeigefingers. Sie lächelte. Als sie nach seinen Tag fragte, erzählte er ihr, wie er 2 Freunde verloren hatte (uff- du Idiot). Lieon und die Schneiderin.
Er erzählte ihr, dass er mit der Letzteren dabei war sie kennenzulernen, er aber sich für sie,seine jetzige Ehefrau, entschied. Er schaute zu ihr hoch und sie von ihm weg, bis sie ihm sagte, dass sie ihn nicht teilen wolle. Andreas wusste nun insgeheim, dass er es ihr lieber nicht hätte sagen sollen- er hasste sich gerade selbst für das was er sagte- also hassten ihm an diesem Tag 3 Leute.
Andreas Myrtol: Ich liebe dich.. keine andere auf der Welt liebe ich sonst.. nur dich..du warst die Frau von der ich ihr erzählte... dass ich mich in dich verliebt habe.
So küssten sie sich liebevoll als er ihr das versprach, begleitet mit einem furchtbaren Schrei von dem massiven Kerl, der scheinbar schon im Kastell saß. Das Ehepaar beruhigte sich und wirkte wieder vollkommen entspannt- so lagen sich wieder kuschelnd beieinander- Arm in Arm ins Bett.
„Ich liebe dich.. nur dich“
„Ich liebe dich auch.. nur dich“
1. Vorschlag:
Er liebt seine Ehefrau, und für sie würde er sterben- wie oft sagte er es ihr? Sie ist das Beste in seinem Leben was er nur finden konnte. So entschied er sich Lieon für sie im Stich zu lassen.
2. Vorschlag:
Die Schneiderin, sie hasste unseren Tor, doch er blickte über seinen Schatten hinweg. Alles würde er tun für das Wohl seiner Ehefrau, was wohl auch bedeutet- und er für sich entschied- „diese Lügnerin“ aus seinem Leben zu verbannen.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Montag 19. Januar 2009, 18:04, insgesamt 3-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Es ist ein Ritual, welches er mit Freuden begrüßt – seine Liebe, für jene er auf ewig das Ja-Wort gab und wohl auf ewig sich daran erinnern wird; hektisch und auf eine Seite lustig im Wald geheiratet zu haben-
sie in seinen Armen zu schließen. Ihre eindeutig für ihn prägenden Worte nahm er zu Herzen, und er idealisierte ihr Bild- das Bild einer Ehefrau die sich um ihn sorgte, für die er zu sorgen gewillt ist, es sogar beabsichtigt und ihn liebt.
Unser Tor machte sich auf innerhalb Varuna’s um den sein Allerheiligsten Ort aufzusuchen- jenen Ort, an dem für ihn die Welt begann und weiterhin anhält.
Die erste Begegnung…. Dort wo er sein Tagebuch begann, dort wo er sie traf, dort wo er ihr den Antrag machte, dort wo er gerade ruhte und die Nacht ebenso mal auf sich einwirken ließ- könnte sich jemals ein Ende fassen? Hatte sich für ihn als Ehemann was verändert? Innerlich bläute er sich ein, er müsse explizit das tun, was für sie wichtig wäre- seine Bedürfnisse mussten kürzer treten- er kann nicht mehr das tun wollen, was er gerne haben möchte. Genugtuende Einschränkung? Der Mond strahlte hell und die Wolken zogen nur langsam vorbei, dunkle Wolken, die im sanften Glimmer des Mondes, ein Deut leuchteten.
Er nahm ihre „Nachtgedanken“ und schlug das Buch auf, las mit einem Lächeln die ersten Zeilen, und letztendlich die Letzte, ehe er es wieder in seine Tasche staute- so führte er dieses Dinglein stets mit sich- so wie für sie das Armband gilt, gilt nun ihr Büchlein für ihn. Sahira kam vorbei geritten, beide begrüßten sich, höflich, freundlich- lächelnd. Noch Opfer seiner Träumerei erzählte er ihr wie er Myra kennenlernte und wo genau sie standen- als würden seine Erinnerungen nie erlöschen können.
4. Geschehnis:
Sahira Raid: Warum sitzt du denn hier so allein? *fraglich-lächelnd*
Andreas Myrtol: Ach, ich kann noch nicht schlafen. Ich wollte nur an dem Platz zurück, als ich Myra zum ersten mal sah..und da dacht ich mir ich komme hier her.
Sahira Raid lächelt sanft
Andreas Myrtol: Genau da wo du gerade standest..
Sahira Raid: na dann möchte ich dich nicht länger stören
Andreas Myrtol unbeirrt: nein, eins weiter vor.. da stand sie auf ihr Pferd.. -hm klar.. ach keineswegs, gute Nacht Sahira.
5. Geschehnis:
Mit einem warmherzigen Ausdruck in seinen Augen, betrachtete er den Mond im Himmel; sein Lächeln verriet ihn, dass er nichts in seinem Leben bereut- jenen entscheidenden Schritt den er wagte bestätigte er mit einem selbstbewussten Nicken – wissend das Richtige und das Beste in seinem Leben getan zu haben. Zwar Grub er sein Gesicht in seine Hände, doch die Schritte in der Nacht, das plärren der Rüstungen von den Stadtwachen, einige vereinzelte Rufe der Vögel, das klappern der Äste, all dies nahm er seid langem wieder auf. Er horchte den Windzug, der sein offenes Haar tänzeln ließ, seine mit Speichel benetzten Lippen, die er anfeuchtete im Gedanken bei ihr, wieder trocknete; er war wieder natürlich geworden- und er konnte es nur ihr verdanken. Er wusste, dass er mit den Gefühlen übertrieb, aber in Wahrheit wusste er selbst, dass er ein gefühlsvoller Mensch ist, .. Andreas ist ein schwieriger Kerl- mein armer Tor.
Er wollte Jepp und die Anderen, Teo, Lailitia, Cedric besuchen gehen und dies entschied er ungerüstet zu tun. Als er dort ankam herrschte schon reger Trubel- dennoch war unser Tor erfreut über die Anwesenheit seines Freundes Malachai. Sein Lächeln entwich ihm, als Jepp erschrocken aus der Tür vom Arbeitszimmer trat, sich an alles Mögliche fest hielt und mit geschwollener Wange später vor ihm saß. Andreas wollte nur seine Klinge zücken und nach dem vermeintlichen Schläger suchen, um ihn das Vierfache anzutun. Aber als Cyrion eintrat und später Sienara, die er erst erkannte als sie vor ihm saß, stockte ihm der Atem.
3. Vorschlag:
Er überlegte schnell, er brachte ihr befremdlich freundliche Worte entgegen- er wollte sie unbedingt auf Distanz haben, denn was er für sie fühlte war zwar keine Liebe mehr,- Furcht? Er wollte sie einfach nicht in seine Nähe haben. Er neigte ihr gegenüber sein Haupt, bis er sich entschuldigte und in den Keller der Herberge ging um sich zu beruhigen… um seine Art mit ihr zu überdenken. – Und es dauerte -.
Woher sollte er später wissen, als er hoch kam, dass Malachai gerade eben jemanden umgebracht hatte, diesen närrischen Schläger der Jepp schlug. Andreas nahm sich vor den Beiden (Cyrion & Sienara) Platz als Cyrion ihn dazu forderte, fragte er die Beiden was geschehen sei, aber Sienara brachte… für ihn war ihre Art so seltsam geworden, sie war nicht die Frau die er damals kannte. Sie wurde etwas seltsames, was er überhaupt nicht mehr leiden konnte, aber jemanden nicht zu mögen bedeutet auch nicht es ihm zu zeigen- sie war immerhin Malachais Geliebte und er wahrte den Respekt- wie er vor jedes Geschöpf Respekt besitzt.
6. Geschehnis
Unser Tor erhob sich als er Alea von der Ferne hat schreien hören und stürmte hinaus. Ein Angur packte seine „bezaubernde Alea“ an einem Bein hoch und musterte sie aufdringlich. Als er gerade seine Klinge zücken wollte, ließ der Angur von ihr ab, und sie kroch weinend zurück. Andreas schaute zur Seite und da stand Sienara- er seufzte tief als der Angur sich davon machte und Alea der Frau Drachenfels Wut entgegenbrachte.
„Bajard..Bajard“… Alea lief davon und Teo ihr nach, als Malachai ihm die Situation draussen in der Kälte erklärte und Sienara schon längst wieder in der Herberge verschwand. Die Beiden Freunde gingen später ihr hinterher und drinnen Malachais Geliebte sich bei allen verabschiedete und hinaus ging, und Herr Schwarzmourne wieder hinterher.
Cyrion Sha'Ar: hmm ob er wieder kommt?
Andreas Myrtol: das sollte er nicht..
*..wenn er sie liebt*
Egal was er von seiner damaligen Geliebten hält, Malachai sollte sich um sie sorgen, denn seinen eigenen Fehler dürfte nie wieder jmdn. wiederholen- achja! Und Malachai erzählte ihm über die Inara, zwar nicht genau ihren Namen- aber er wusste in Wahrheit, dass die Frau sich ungefähr so fühlen musste, wie er sich damals fühlte. Er hatte für eine Sekunde Angst, sie würde Selbstmord begehen- vielleicht sollte er sie aufsuchen? Nein.. doch? Schwierig..
Malachai kam wieder herein und verabschiedete sich von seinem Bruder und unserem Tor, der ihm lächelnd und scherzend entgegnete.
Andreas Myrtol: pass auf dich.. wie immer.. auf
Malachai Schwarzmourne: Werde ich Andreas...du auch auf dich...und deine Frau.
Nach einer kleinen Weile mit Cyrion, richtete sich unser Tor auf, als eine im Umhang gewickelte Frau die Kellertreppe der Herberge hinauf kam und beide Herren fragte, ob einer von ihnen die Nacht über dort bleiben wollte (Herberge). Beide lehnten ab, wobei Andreas Aussage doch irgendwie ausschlagkräftiger war..
Andreas Myrtol: Nein, auf mich wartet eine bezaubernde Ehefrau..
..klopfte Cyrion auf die Schulter, jener aber nachhackte, ob jemand hier bei der Frau bleiben solle, und unser Tor brachte ihm schlicht entgegen : „du“.
…… [..]
Andreas betrat leise das Wohn-& Schlafzimmer. Die Nacht war hart, grausam und generell schrecklich bei Jepp und nichts Sehnliches wünschte er sich mehr, in das Bett zu ihr zu kriechen und seine Arme um sie zu legen. Ein Kuss auf ihr Haar zu geben, einfach die restliche Nacht bei ihrer Anwesenheit zu genießen. Ihm wurde an diesem Tag klar, dass er selbst irgendwann so sterben könne; einfach ein befremdlicher Irrer, wie in der Taverne, der ohne große Umschweife versuchen könnte ihn umzubringen. Würde sie jemals daran denken, dass Andreas sterben wird? Generell der Gedanke? Ob im hohen Alter, oder mit dem Schwert durch die Brust? Er betrachtete sich vorhin nochmal das Büchlein, und versuchte der beste Ehemann zu sein, den er sein konnte- sein Leben war und ist gefährlich- und er mit aller Kraft würde versuchen seinen „Engel“, das zu bieten, was sie in Wahrheit möchte.. ihre Wünsche..
Für ihn steht nun eine Sache fest und bald auch die Zweite.
sie in seinen Armen zu schließen. Ihre eindeutig für ihn prägenden Worte nahm er zu Herzen, und er idealisierte ihr Bild- das Bild einer Ehefrau die sich um ihn sorgte, für die er zu sorgen gewillt ist, es sogar beabsichtigt und ihn liebt.
Unser Tor machte sich auf innerhalb Varuna’s um den sein Allerheiligsten Ort aufzusuchen- jenen Ort, an dem für ihn die Welt begann und weiterhin anhält.
Die erste Begegnung…. Dort wo er sein Tagebuch begann, dort wo er sie traf, dort wo er ihr den Antrag machte, dort wo er gerade ruhte und die Nacht ebenso mal auf sich einwirken ließ- könnte sich jemals ein Ende fassen? Hatte sich für ihn als Ehemann was verändert? Innerlich bläute er sich ein, er müsse explizit das tun, was für sie wichtig wäre- seine Bedürfnisse mussten kürzer treten- er kann nicht mehr das tun wollen, was er gerne haben möchte. Genugtuende Einschränkung? Der Mond strahlte hell und die Wolken zogen nur langsam vorbei, dunkle Wolken, die im sanften Glimmer des Mondes, ein Deut leuchteten.
Er nahm ihre „Nachtgedanken“ und schlug das Buch auf, las mit einem Lächeln die ersten Zeilen, und letztendlich die Letzte, ehe er es wieder in seine Tasche staute- so führte er dieses Dinglein stets mit sich- so wie für sie das Armband gilt, gilt nun ihr Büchlein für ihn. Sahira kam vorbei geritten, beide begrüßten sich, höflich, freundlich- lächelnd. Noch Opfer seiner Träumerei erzählte er ihr wie er Myra kennenlernte und wo genau sie standen- als würden seine Erinnerungen nie erlöschen können.
4. Geschehnis:
Sahira Raid: Warum sitzt du denn hier so allein? *fraglich-lächelnd*
Andreas Myrtol: Ach, ich kann noch nicht schlafen. Ich wollte nur an dem Platz zurück, als ich Myra zum ersten mal sah..und da dacht ich mir ich komme hier her.
Sahira Raid lächelt sanft
Andreas Myrtol: Genau da wo du gerade standest..
Sahira Raid: na dann möchte ich dich nicht länger stören
Andreas Myrtol unbeirrt: nein, eins weiter vor.. da stand sie auf ihr Pferd.. -hm klar.. ach keineswegs, gute Nacht Sahira.
5. Geschehnis:
Mit einem warmherzigen Ausdruck in seinen Augen, betrachtete er den Mond im Himmel; sein Lächeln verriet ihn, dass er nichts in seinem Leben bereut- jenen entscheidenden Schritt den er wagte bestätigte er mit einem selbstbewussten Nicken – wissend das Richtige und das Beste in seinem Leben getan zu haben. Zwar Grub er sein Gesicht in seine Hände, doch die Schritte in der Nacht, das plärren der Rüstungen von den Stadtwachen, einige vereinzelte Rufe der Vögel, das klappern der Äste, all dies nahm er seid langem wieder auf. Er horchte den Windzug, der sein offenes Haar tänzeln ließ, seine mit Speichel benetzten Lippen, die er anfeuchtete im Gedanken bei ihr, wieder trocknete; er war wieder natürlich geworden- und er konnte es nur ihr verdanken. Er wusste, dass er mit den Gefühlen übertrieb, aber in Wahrheit wusste er selbst, dass er ein gefühlsvoller Mensch ist, .. Andreas ist ein schwieriger Kerl- mein armer Tor.
Er wollte Jepp und die Anderen, Teo, Lailitia, Cedric besuchen gehen und dies entschied er ungerüstet zu tun. Als er dort ankam herrschte schon reger Trubel- dennoch war unser Tor erfreut über die Anwesenheit seines Freundes Malachai. Sein Lächeln entwich ihm, als Jepp erschrocken aus der Tür vom Arbeitszimmer trat, sich an alles Mögliche fest hielt und mit geschwollener Wange später vor ihm saß. Andreas wollte nur seine Klinge zücken und nach dem vermeintlichen Schläger suchen, um ihn das Vierfache anzutun. Aber als Cyrion eintrat und später Sienara, die er erst erkannte als sie vor ihm saß, stockte ihm der Atem.
3. Vorschlag:
Er überlegte schnell, er brachte ihr befremdlich freundliche Worte entgegen- er wollte sie unbedingt auf Distanz haben, denn was er für sie fühlte war zwar keine Liebe mehr,- Furcht? Er wollte sie einfach nicht in seine Nähe haben. Er neigte ihr gegenüber sein Haupt, bis er sich entschuldigte und in den Keller der Herberge ging um sich zu beruhigen… um seine Art mit ihr zu überdenken. – Und es dauerte -.
Woher sollte er später wissen, als er hoch kam, dass Malachai gerade eben jemanden umgebracht hatte, diesen närrischen Schläger der Jepp schlug. Andreas nahm sich vor den Beiden (Cyrion & Sienara) Platz als Cyrion ihn dazu forderte, fragte er die Beiden was geschehen sei, aber Sienara brachte… für ihn war ihre Art so seltsam geworden, sie war nicht die Frau die er damals kannte. Sie wurde etwas seltsames, was er überhaupt nicht mehr leiden konnte, aber jemanden nicht zu mögen bedeutet auch nicht es ihm zu zeigen- sie war immerhin Malachais Geliebte und er wahrte den Respekt- wie er vor jedes Geschöpf Respekt besitzt.
6. Geschehnis
Unser Tor erhob sich als er Alea von der Ferne hat schreien hören und stürmte hinaus. Ein Angur packte seine „bezaubernde Alea“ an einem Bein hoch und musterte sie aufdringlich. Als er gerade seine Klinge zücken wollte, ließ der Angur von ihr ab, und sie kroch weinend zurück. Andreas schaute zur Seite und da stand Sienara- er seufzte tief als der Angur sich davon machte und Alea der Frau Drachenfels Wut entgegenbrachte.
„Bajard..Bajard“… Alea lief davon und Teo ihr nach, als Malachai ihm die Situation draussen in der Kälte erklärte und Sienara schon längst wieder in der Herberge verschwand. Die Beiden Freunde gingen später ihr hinterher und drinnen Malachais Geliebte sich bei allen verabschiedete und hinaus ging, und Herr Schwarzmourne wieder hinterher.
Cyrion Sha'Ar: hmm ob er wieder kommt?
Andreas Myrtol: das sollte er nicht..
*..wenn er sie liebt*
Egal was er von seiner damaligen Geliebten hält, Malachai sollte sich um sie sorgen, denn seinen eigenen Fehler dürfte nie wieder jmdn. wiederholen- achja! Und Malachai erzählte ihm über die Inara, zwar nicht genau ihren Namen- aber er wusste in Wahrheit, dass die Frau sich ungefähr so fühlen musste, wie er sich damals fühlte. Er hatte für eine Sekunde Angst, sie würde Selbstmord begehen- vielleicht sollte er sie aufsuchen? Nein.. doch? Schwierig..
Malachai kam wieder herein und verabschiedete sich von seinem Bruder und unserem Tor, der ihm lächelnd und scherzend entgegnete.
Andreas Myrtol: pass auf dich.. wie immer.. auf
Malachai Schwarzmourne: Werde ich Andreas...du auch auf dich...und deine Frau.
Nach einer kleinen Weile mit Cyrion, richtete sich unser Tor auf, als eine im Umhang gewickelte Frau die Kellertreppe der Herberge hinauf kam und beide Herren fragte, ob einer von ihnen die Nacht über dort bleiben wollte (Herberge). Beide lehnten ab, wobei Andreas Aussage doch irgendwie ausschlagkräftiger war..
Andreas Myrtol: Nein, auf mich wartet eine bezaubernde Ehefrau..
..klopfte Cyrion auf die Schulter, jener aber nachhackte, ob jemand hier bei der Frau bleiben solle, und unser Tor brachte ihm schlicht entgegen : „du“.
…… [..]
Andreas betrat leise das Wohn-& Schlafzimmer. Die Nacht war hart, grausam und generell schrecklich bei Jepp und nichts Sehnliches wünschte er sich mehr, in das Bett zu ihr zu kriechen und seine Arme um sie zu legen. Ein Kuss auf ihr Haar zu geben, einfach die restliche Nacht bei ihrer Anwesenheit zu genießen. Ihm wurde an diesem Tag klar, dass er selbst irgendwann so sterben könne; einfach ein befremdlicher Irrer, wie in der Taverne, der ohne große Umschweife versuchen könnte ihn umzubringen. Würde sie jemals daran denken, dass Andreas sterben wird? Generell der Gedanke? Ob im hohen Alter, oder mit dem Schwert durch die Brust? Er betrachtete sich vorhin nochmal das Büchlein, und versuchte der beste Ehemann zu sein, den er sein konnte- sein Leben war und ist gefährlich- und er mit aller Kraft würde versuchen seinen „Engel“, das zu bieten, was sie in Wahrheit möchte.. ihre Wünsche..
Für ihn steht nun eine Sache fest und bald auch die Zweite.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Freitag 23. Januar 2009, 05:30, insgesamt 4-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Er konnte den Abend, wie er endete einfach nicht so an sich vorbei ziehen lassen. Er murrte den einen Namen diesen Knabens. Er versuchte sie nicht zu wecken, verfasste einen Text, legte jenen förmlich, während sie vor sich hin schlummerte, direkt in ihre Arme, ehe er sich wieder daran machte- Vorbereitungen zu Treffen für das gemeinsame Haus.
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Andreas Myrtol
7. Geschehnis
Tausend Geister plagten ihm, als unser Tor so im Bett lag und gemischte Gefühle hatte für das was ihm kurz bevor stand. Es klopfte an der Tür, seufzend drückte er sich vom Stuhl hoch, schlürfte zur Türklinke heran..
Andreas Myrtol: Wer ist da?
Bote: Ein Bote von dem Sir von Arganta. Herr Myrtol?
So öffnete unser Tor die Türe und lächelte den Boten an.
Andreas Myrtol: Ja bitte?
Bote: Herr Myrtol, der Sir von Arganta lässt euch ausrichten, er warte vor der Kirche in Varuna. Ihr sollt euch bitte aufmachen- sofort.
Dem Boten werden rasch einige Münzen in die Hand gedrückt, die Hausschuhe wurden getauscht mit den Stiefeln, die Allianzfarben wurden zur Veranschaulichung getragen- mit Stolz- und so machte sich Andreas auf zum Vereinbarten Treffpunkt. Er wusste selbst warum er da wartete, und war die Zeit schon wirklich reif? Sollte er das werden, was er sich doch wünschte?
Er sprang von seinem Sattel hinab und wartete; er war überpünktlich- und es dauerte auch nicht mal lang, konnte er die Laute entnehmen eines heran trabenden Pferdes, der Sir erschien- sattelte ab und Beiden begrüßten sich höflich.
Rafael von Arganta zur Kirchentür deutend: Es könnte besser sein, Aber gehen wir hinein?
Andreas Myrtol: Gewiss mein Sir..
Unser Tor stockte, er erwähnte das, worum Rafael bat es nicht zu sagen- mein Sir. Prompt folgte eine Entschuldigung, und wie als wäre die Sache halb so schlimm, wie Andreas sie handhabte- winkte der Kronritter lächelnd ab.
Beide betraten die Halle und verneigten sich ehrfürchtig vor dem Ankh, bis sie in der Mitte den Halt suchten. Andreas stand wie letztes Mal rechts neben den Sir, etwas weiter abseits positioniert um ihn den Respekt zukommen zu lassen, den Andreas für seinen Freund doch in Wahrheit fühlte.
So ergriff das Tor’s Vorbild das Wort und fragte ihn, ob er sich nun Gedanken gemacht hätte ob er dem Reich wirklich so dienen will- denn dies bedeute auf die meisten Dinge zu verzichten. Andreas hackte nach, welche Ausnahmen könnt‘ es geben?
Rafael von Arganta: Eine Ehefrau... Freunde ... helfen einem. Helfen einen Ort zu schaffen, wo man selber sein kann.
Der Gedanke nistete sich ein, er kann den Gedanken nicht ertragen weniger für sie da zu sein- völlig beansprucht von den Rittern, würde ‚sein Engel‘ alleine sein? 'Niemals'! Und wenn dies so bedeutete, dann redete er sich ein, dass er auf die Knappenschaft verzichten könnte.
Andreas Myrtol: Sir ich habe nur Furcht, sie dadurch zu verlieren... werde ich sie verlieren?
Rafael von Arganta: Wer kennt schon die Zukunft Andreas. Es kommt wohl darauf an wie viel Zeit man investiert….
Und die hatte der Sir wohl auf eigene Faust entschieden, jene mehr dem Reich zu widmen. Er erzählte Andreas genau wie extrem er war, und unser Tor beteuerte die Balance- niemals sich zu steif auf eine Position zu fixieren- die Balance der Natur.
Rafael von Arganta: So ist es also dein Bestreben eines Tages als Ritter dem Reiche zu dienen?
Da kam die Frage sodann und er schloss die Augen, kehrte tief in sich hinein um die Stimmen zu horchen, die ihm schon ohnehin das sagten,was er bereits wusste. Ein Ja- und dann sein Herz mit Zweifel. Er erwiderte mit einer Bestätigung und die Erklärung folgte, dass besonders er als sein Knappe ein gefährliches Leben führen würde. Wäre dem so? War nicht sein ganzes Leben ohnehin gefährlich gewesen? Die Morde um ihn herum, die Schlachten, der Piratenangriff- Bajard generell. Und würde ER, unser Tor, jemals das Reich betrügen, würde Rafael höchst persönlich sein Schwert gegen ihn erheben müssen. Er hatte schon so viel erlebt, würde noch mehr auf ihn zu kommen? Und wenn ja- wäre die einzige Nähe die er suchen würde Myra‘s.
Rafael von Arganta das Schwert rausholend: Knie nieder!
Wer wäre ab dem Punkt jetzt nicht niedergekniet? Ihr? Ich? Unser Tor hatte einen sehr langen Weg um alles leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Er schaute bedrückt zu Boden, als sein Freund und Graf ihn fragte ob er Bedenkzeit benötigte- erwiderte er ihm ein Nicken und nahm sich mit einem verzweifelnden Seufzen Platz auf einen der Bänke. Er grub sein Gesicht in beide Hände und spürte wie Rafaels Hand sich an seine Schulter schmiegte.
Andreas Myrtol: ich will sie nicht alleine lassen, [..]
Rafael von Arganta: Niemand würde dich fern halten..Natürlich. Außer man ist gerade im Krieg, aber ich denke, da würde jeder normale Krieger stand halten müssen.
Andreas nickte sachte..
Andreas Myrtol schüttelt bekräftigend sein Haupt: Und keineswegs werde ich euch hintergehen! niemals !.. Ich habe mit Myra nicht einmal darüber gesprochen.. ich liebe sie.. so sehr.. Sir
Rafael von Arganta: Ganz ehrlich?
Andreas Myrtol nickt
Rafael von Arganta: Ich finde das eine Frau... wichtig ist im Leben eines Mannes. Auch eines Ritters. Als Ritter muss man Vorbild sein, starr, manchmal.. Vorbild und zu hause kann man sein wie man ist; eben man selber ... einfach nur Mensch.
4. Vorschlag
Mit einer Verabredung zur morgigen Greifenrunde verabschiedeten sich die Beiden, denn so nutzte Andreas diesen einen weiteren Bedenkzeittag, um jenen mit der Person zu sprechen, mit der er nur darüber sprechen wollte. Er kaufte sich unterwegs ein Würfelspiel, nahm sich Zuhause Platz an dem Tisch und begann lange zu würfeln. Sollte er Knappe werden? Wollte er es? – Ja. Er will es, denn als Ritter des Reiches bedeute dies Wohlstand- und egal welchen Wohlstand es sich handelte, alles will er ihr bieten. Die Tür knarzte auf und fiel wieder zu. Sie ist erschienen mit einem schweren Sack Holzscheiten für das gemeinsam geplante Haus. Andreas erhob sich von seinem Platz, begrüßte sie leidenschaftlich- [..] Beide fielen aufs Bett, und während er sich über sie aufbäumte, führte er liebkosend seine Fingerkuppen über ihre Wange. So erzählte er ihr davon, über das Angebot-
Myra Myrtol: und solange sich dadurch nichts ändert.. also zwischen uns.
[..]
Andreas Myrtol: und ich dürfte zu dir, wenn es mich nach dir sehnt.. und das tut es immer...
[..]
Myra Myrtol: Veränder dich nicht..und komm immer zurück zu mir.. ich will das was auch du willst
.. und dein Traum ist auch mein Traum..ich unterstütze dich wo ich kann.
[..]
Andreas Myrtol: Liebling, ich werde mich nie verändern- das ist mein Versprechen an dich..
[..]
Andreas Myrtol: Wenn sich etwas ändern soll.. sag es mir, und ich gebe alles für dich auf.
Alles aufgeben, das ist sein ernst. Für ihn steht die Zweite Sache nun fest. Könnte nun, so Eluive es will, alles glatt gehen? Er würde sie niemals alleine lassen- nicht seinen Engel- und die Nacht verging.
Tausend Geister plagten ihm, als unser Tor so im Bett lag und gemischte Gefühle hatte für das was ihm kurz bevor stand. Es klopfte an der Tür, seufzend drückte er sich vom Stuhl hoch, schlürfte zur Türklinke heran..
Andreas Myrtol: Wer ist da?
Bote: Ein Bote von dem Sir von Arganta. Herr Myrtol?
So öffnete unser Tor die Türe und lächelte den Boten an.
Andreas Myrtol: Ja bitte?
Bote: Herr Myrtol, der Sir von Arganta lässt euch ausrichten, er warte vor der Kirche in Varuna. Ihr sollt euch bitte aufmachen- sofort.
Dem Boten werden rasch einige Münzen in die Hand gedrückt, die Hausschuhe wurden getauscht mit den Stiefeln, die Allianzfarben wurden zur Veranschaulichung getragen- mit Stolz- und so machte sich Andreas auf zum Vereinbarten Treffpunkt. Er wusste selbst warum er da wartete, und war die Zeit schon wirklich reif? Sollte er das werden, was er sich doch wünschte?
Er sprang von seinem Sattel hinab und wartete; er war überpünktlich- und es dauerte auch nicht mal lang, konnte er die Laute entnehmen eines heran trabenden Pferdes, der Sir erschien- sattelte ab und Beiden begrüßten sich höflich.
Rafael von Arganta zur Kirchentür deutend: Es könnte besser sein, Aber gehen wir hinein?
Andreas Myrtol: Gewiss mein Sir..
Unser Tor stockte, er erwähnte das, worum Rafael bat es nicht zu sagen- mein Sir. Prompt folgte eine Entschuldigung, und wie als wäre die Sache halb so schlimm, wie Andreas sie handhabte- winkte der Kronritter lächelnd ab.
Beide betraten die Halle und verneigten sich ehrfürchtig vor dem Ankh, bis sie in der Mitte den Halt suchten. Andreas stand wie letztes Mal rechts neben den Sir, etwas weiter abseits positioniert um ihn den Respekt zukommen zu lassen, den Andreas für seinen Freund doch in Wahrheit fühlte.
So ergriff das Tor’s Vorbild das Wort und fragte ihn, ob er sich nun Gedanken gemacht hätte ob er dem Reich wirklich so dienen will- denn dies bedeute auf die meisten Dinge zu verzichten. Andreas hackte nach, welche Ausnahmen könnt‘ es geben?
Rafael von Arganta: Eine Ehefrau... Freunde ... helfen einem. Helfen einen Ort zu schaffen, wo man selber sein kann.
Der Gedanke nistete sich ein, er kann den Gedanken nicht ertragen weniger für sie da zu sein- völlig beansprucht von den Rittern, würde ‚sein Engel‘ alleine sein? 'Niemals'! Und wenn dies so bedeutete, dann redete er sich ein, dass er auf die Knappenschaft verzichten könnte.
Andreas Myrtol: Sir ich habe nur Furcht, sie dadurch zu verlieren... werde ich sie verlieren?
Rafael von Arganta: Wer kennt schon die Zukunft Andreas. Es kommt wohl darauf an wie viel Zeit man investiert….
Und die hatte der Sir wohl auf eigene Faust entschieden, jene mehr dem Reich zu widmen. Er erzählte Andreas genau wie extrem er war, und unser Tor beteuerte die Balance- niemals sich zu steif auf eine Position zu fixieren- die Balance der Natur.
Rafael von Arganta: So ist es also dein Bestreben eines Tages als Ritter dem Reiche zu dienen?
Da kam die Frage sodann und er schloss die Augen, kehrte tief in sich hinein um die Stimmen zu horchen, die ihm schon ohnehin das sagten,was er bereits wusste. Ein Ja- und dann sein Herz mit Zweifel. Er erwiderte mit einer Bestätigung und die Erklärung folgte, dass besonders er als sein Knappe ein gefährliches Leben führen würde. Wäre dem so? War nicht sein ganzes Leben ohnehin gefährlich gewesen? Die Morde um ihn herum, die Schlachten, der Piratenangriff- Bajard generell. Und würde ER, unser Tor, jemals das Reich betrügen, würde Rafael höchst persönlich sein Schwert gegen ihn erheben müssen. Er hatte schon so viel erlebt, würde noch mehr auf ihn zu kommen? Und wenn ja- wäre die einzige Nähe die er suchen würde Myra‘s.
Rafael von Arganta das Schwert rausholend: Knie nieder!
Wer wäre ab dem Punkt jetzt nicht niedergekniet? Ihr? Ich? Unser Tor hatte einen sehr langen Weg um alles leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Er schaute bedrückt zu Boden, als sein Freund und Graf ihn fragte ob er Bedenkzeit benötigte- erwiderte er ihm ein Nicken und nahm sich mit einem verzweifelnden Seufzen Platz auf einen der Bänke. Er grub sein Gesicht in beide Hände und spürte wie Rafaels Hand sich an seine Schulter schmiegte.
Andreas Myrtol: ich will sie nicht alleine lassen, [..]
Rafael von Arganta: Niemand würde dich fern halten..Natürlich. Außer man ist gerade im Krieg, aber ich denke, da würde jeder normale Krieger stand halten müssen.
Andreas nickte sachte..
Andreas Myrtol schüttelt bekräftigend sein Haupt: Und keineswegs werde ich euch hintergehen! niemals !.. Ich habe mit Myra nicht einmal darüber gesprochen.. ich liebe sie.. so sehr.. Sir
Rafael von Arganta: Ganz ehrlich?
Andreas Myrtol nickt
Rafael von Arganta: Ich finde das eine Frau... wichtig ist im Leben eines Mannes. Auch eines Ritters. Als Ritter muss man Vorbild sein, starr, manchmal.. Vorbild und zu hause kann man sein wie man ist; eben man selber ... einfach nur Mensch.
4. Vorschlag
Mit einer Verabredung zur morgigen Greifenrunde verabschiedeten sich die Beiden, denn so nutzte Andreas diesen einen weiteren Bedenkzeittag, um jenen mit der Person zu sprechen, mit der er nur darüber sprechen wollte. Er kaufte sich unterwegs ein Würfelspiel, nahm sich Zuhause Platz an dem Tisch und begann lange zu würfeln. Sollte er Knappe werden? Wollte er es? – Ja. Er will es, denn als Ritter des Reiches bedeute dies Wohlstand- und egal welchen Wohlstand es sich handelte, alles will er ihr bieten. Die Tür knarzte auf und fiel wieder zu. Sie ist erschienen mit einem schweren Sack Holzscheiten für das gemeinsam geplante Haus. Andreas erhob sich von seinem Platz, begrüßte sie leidenschaftlich- [..] Beide fielen aufs Bett, und während er sich über sie aufbäumte, führte er liebkosend seine Fingerkuppen über ihre Wange. So erzählte er ihr davon, über das Angebot-
Myra Myrtol: und solange sich dadurch nichts ändert.. also zwischen uns.
[..]
Andreas Myrtol: und ich dürfte zu dir, wenn es mich nach dir sehnt.. und das tut es immer...
[..]
Myra Myrtol: Veränder dich nicht..und komm immer zurück zu mir.. ich will das was auch du willst
.. und dein Traum ist auch mein Traum..ich unterstütze dich wo ich kann.
[..]
Andreas Myrtol: Liebling, ich werde mich nie verändern- das ist mein Versprechen an dich..
[..]
Andreas Myrtol: Wenn sich etwas ändern soll.. sag es mir, und ich gebe alles für dich auf.
Alles aufgeben, das ist sein ernst. Für ihn steht die Zweite Sache nun fest. Könnte nun, so Eluive es will, alles glatt gehen? Er würde sie niemals alleine lassen- nicht seinen Engel- und die Nacht verging.
-
Andreas Myrtol
Ein großes Geschehnis:
Die prächtigen silbergrauen Tiere der Allianz, das glänzende Blau der Rüsten mit dem kräftigen Orange rundete das Bild ab von den stolzen Kriegern, die den Sir von Arganta und dem Reich die treue schwuren. Andreas Augen wanderten durch die eigenen Reihen- Hudgarr, Mortys, Rafael, Alexandre & Cyprian- sie alle machten sich bereit den Emir von Berchgard herzlich und in ihrer starken Präsenz zu empfangen.
Mortys: Allianzler aufsitzen!
Raunte es aus der Kehle des Ausbilder- zackig machten sich alle auf dem Weg dorthin und postierten sich am Hafen. Als das Schiff nach der langen Reise am Hafen andockte, wanderte der Blick unseres Reckens (der Tor, wen sonst sollt‘ ich meinen?) zu dem Auflauf von Grafen und Gräfin, Ritter und letztendlich der Erhabene- der Emir und seine Leibwächter.
Rafael von Arganta: ihr habt seine Hoheit gehrt, Aufschließen!
Und so ging die Formation von vorne los, gekleideten in den edlen Farben und auf ihren starken Rössern, ritten sie mit wachenden Blicken nach Varuna. Es dauerte ein wenig mit einer kleinen Komplikation, aber letztendlich schaffte es doch jeder zur Greifenrunde. Die Zweite Greifenrunde die Andreas erleben durfte, er seufzte doch sehr- er wusste was ihm nun bevor stand. Er sprang in seiner edlen Kleidung, die er nur für die Anwesenden trug, und begann das Essentablett von der Küche zu holen und das Mahl den Gästen zu servieren.
Mit höflichen Worten begegnete er jeden, bis er sich schließlich hinter der Gräfin Darna postierte und einfach wartete… und wartete und,- erwähnte ich schon? Er wartete..
Besonders angetan jedoch hatte ihn der Emir, der doch wirklich eine gute Weltenkenntnis besaß. Seine Worte waren weise und stets durchdacht, was unseren Recken doch sehr erfreute. Er wusste, dass der Emir ein ausgezeichneter und ehrenhafter Mann ist, mit ihm vermutlich auch offen über Religion und Kulturen sprechen könnte, aber nach geschlagenen 3 Stunden im Schweigen und zuhören, mit einem müden Blick zu seinem Sir, beendete man die Runde. Der Sir rief Andreas und Alexandre zu sich und ‚verdonnerte‘ die Beiden den Emir auf dem Weg zurück zum Hafen zu bringen.
Andreas sprang in seine Rüste und wartete vor dem Schlosstor, woraufhin der Emir ihm entgegen trat und ihm sein Haupt ein wenig neigte. Die Geste warf er zurück mit einer tieferen und schließlich machten sie sich gemeinsam nach Berchgard. Der ritt dorthin verlief doch ziemlich glatt, bis dann.. ja der Zwerg. Ein wütender Zwerg erschien, der den Emir und seine Gefolgschaft als Alatar-Freunde schimpfte. Was dachte sich nun unser Tor? Er stand ruhig da und war zu sehr müde, alles was er wollte war nur endlich nach Hause gehen zu dürfen. Ihm selbst kam der Gedanke auf, wie er sehr an Myra hängt, und er versuchte dennoch ihren Freiraum zu lassen- denn an dem gesamten Tag sah er sie nicht einmal. Dies machte ihn umso wütender, bis dann nach einer ellenlangen Diskussion die Menekaner ins Schiff stiegen und die Heimfahrt machten.
5. Vorschlag
Andreas verlor nur ein Satz: Ich geh nach Hause…
Ihm war die Anrede von Adligen/Grafen/Ritter und Knappen wortwörtlich sowas von egal. Sie sollten machen was sie nun wollen, er wollte einfach seine Zeit jetzt mit ihr verbringen-
Doch als er sein Haupt gen Himmel lenkte, merkte er wie spät es war und wusste insgeheim, dass sie nun schlief. Fluchend stampfte er durch die Straße, er hasste alles an diesem Tag.
‚Verfluchtnochmal! Verdammte Greifenrunde! Warum mach ich das überhaupt?! Naund, auch wenn ich Knappe werde und auch Ritter! Argh! Argh! Argh! Diese Gräfinnen und Grafen, Ritter- Sirs und Sires. Knappe und Bürgerlicher! Sie sind alle GLEICH! … unter der Hand von Eluive…‘
Zwar gehört unser Tor zur Ständegesellschaft an und dies weiß er, aber umso mehr bedrückt ihn der Gedanke, dass er vermutlich selbst irgendwann mal adlig sein könnte. Er seufzte tief und versprach sich eines- niemals so Schnöselhaft zu sein wie viele dieser Ignoraten- diese für sich etwas besser Haltenden. Er ging nach Hause, ließ sein Blick einmal herum schweifen und nickt sachte- es trieb ihm nach draußen, er musste einfach die ganze Wut raus lassen, die die Greifenrunde bei ihm verursachte. In Bajard angekommen, und mit dem Blick auf Alea verflogen all seine Sorgen und Wuterscheinung. Er nahm sie in den Arm, unser emotionalisierter Mann begrüßte ihre Anwesenheit mit dieser einen Umarmung und freute sich über ihr Dasein. Kanubio stand wie verschreckt an den Bäumen als er Nevyn traf.. und um die Dinge aufzulockern- machten sich die Beiden auf eine Jagt- eine große Jagt um den verdammten Tag ins Sarg zu betten- und man würde meinen, an diesem Tag wurden sie zu Freunden?
Die prächtigen silbergrauen Tiere der Allianz, das glänzende Blau der Rüsten mit dem kräftigen Orange rundete das Bild ab von den stolzen Kriegern, die den Sir von Arganta und dem Reich die treue schwuren. Andreas Augen wanderten durch die eigenen Reihen- Hudgarr, Mortys, Rafael, Alexandre & Cyprian- sie alle machten sich bereit den Emir von Berchgard herzlich und in ihrer starken Präsenz zu empfangen.
Mortys: Allianzler aufsitzen!
Raunte es aus der Kehle des Ausbilder- zackig machten sich alle auf dem Weg dorthin und postierten sich am Hafen. Als das Schiff nach der langen Reise am Hafen andockte, wanderte der Blick unseres Reckens (der Tor, wen sonst sollt‘ ich meinen?) zu dem Auflauf von Grafen und Gräfin, Ritter und letztendlich der Erhabene- der Emir und seine Leibwächter.
Rafael von Arganta: ihr habt seine Hoheit gehrt, Aufschließen!
Und so ging die Formation von vorne los, gekleideten in den edlen Farben und auf ihren starken Rössern, ritten sie mit wachenden Blicken nach Varuna. Es dauerte ein wenig mit einer kleinen Komplikation, aber letztendlich schaffte es doch jeder zur Greifenrunde. Die Zweite Greifenrunde die Andreas erleben durfte, er seufzte doch sehr- er wusste was ihm nun bevor stand. Er sprang in seiner edlen Kleidung, die er nur für die Anwesenden trug, und begann das Essentablett von der Küche zu holen und das Mahl den Gästen zu servieren.
Mit höflichen Worten begegnete er jeden, bis er sich schließlich hinter der Gräfin Darna postierte und einfach wartete… und wartete und,- erwähnte ich schon? Er wartete..
Besonders angetan jedoch hatte ihn der Emir, der doch wirklich eine gute Weltenkenntnis besaß. Seine Worte waren weise und stets durchdacht, was unseren Recken doch sehr erfreute. Er wusste, dass der Emir ein ausgezeichneter und ehrenhafter Mann ist, mit ihm vermutlich auch offen über Religion und Kulturen sprechen könnte, aber nach geschlagenen 3 Stunden im Schweigen und zuhören, mit einem müden Blick zu seinem Sir, beendete man die Runde. Der Sir rief Andreas und Alexandre zu sich und ‚verdonnerte‘ die Beiden den Emir auf dem Weg zurück zum Hafen zu bringen.
Andreas sprang in seine Rüste und wartete vor dem Schlosstor, woraufhin der Emir ihm entgegen trat und ihm sein Haupt ein wenig neigte. Die Geste warf er zurück mit einer tieferen und schließlich machten sie sich gemeinsam nach Berchgard. Der ritt dorthin verlief doch ziemlich glatt, bis dann.. ja der Zwerg. Ein wütender Zwerg erschien, der den Emir und seine Gefolgschaft als Alatar-Freunde schimpfte. Was dachte sich nun unser Tor? Er stand ruhig da und war zu sehr müde, alles was er wollte war nur endlich nach Hause gehen zu dürfen. Ihm selbst kam der Gedanke auf, wie er sehr an Myra hängt, und er versuchte dennoch ihren Freiraum zu lassen- denn an dem gesamten Tag sah er sie nicht einmal. Dies machte ihn umso wütender, bis dann nach einer ellenlangen Diskussion die Menekaner ins Schiff stiegen und die Heimfahrt machten.
5. Vorschlag
Andreas verlor nur ein Satz: Ich geh nach Hause…
Ihm war die Anrede von Adligen/Grafen/Ritter und Knappen wortwörtlich sowas von egal. Sie sollten machen was sie nun wollen, er wollte einfach seine Zeit jetzt mit ihr verbringen-
Doch als er sein Haupt gen Himmel lenkte, merkte er wie spät es war und wusste insgeheim, dass sie nun schlief. Fluchend stampfte er durch die Straße, er hasste alles an diesem Tag.
‚Verfluchtnochmal! Verdammte Greifenrunde! Warum mach ich das überhaupt?! Naund, auch wenn ich Knappe werde und auch Ritter! Argh! Argh! Argh! Diese Gräfinnen und Grafen, Ritter- Sirs und Sires. Knappe und Bürgerlicher! Sie sind alle GLEICH! … unter der Hand von Eluive…‘
Zwar gehört unser Tor zur Ständegesellschaft an und dies weiß er, aber umso mehr bedrückt ihn der Gedanke, dass er vermutlich selbst irgendwann mal adlig sein könnte. Er seufzte tief und versprach sich eines- niemals so Schnöselhaft zu sein wie viele dieser Ignoraten- diese für sich etwas besser Haltenden. Er ging nach Hause, ließ sein Blick einmal herum schweifen und nickt sachte- es trieb ihm nach draußen, er musste einfach die ganze Wut raus lassen, die die Greifenrunde bei ihm verursachte. In Bajard angekommen, und mit dem Blick auf Alea verflogen all seine Sorgen und Wuterscheinung. Er nahm sie in den Arm, unser emotionalisierter Mann begrüßte ihre Anwesenheit mit dieser einen Umarmung und freute sich über ihr Dasein. Kanubio stand wie verschreckt an den Bäumen als er Nevyn traf.. und um die Dinge aufzulockern- machten sich die Beiden auf eine Jagt- eine große Jagt um den verdammten Tag ins Sarg zu betten- und man würde meinen, an diesem Tag wurden sie zu Freunden?
-
Andreas Myrtol
Der Wind peitsche ihm in Gesicht, im vollen Galopp durch die Landen, fiel sein offenes Haar nach hinten. Er musste sich sputen, nichts auf der Welt könne ihn noch aufhalten dieses Wagnis einzugehen, welchen er gewillt war zu tun. Die Kälte breitete sich auf sein Gesicht aus, die Lippen waren so eisig geworden, dass sie fest blau wirkten und die Nase weinrot. Er erreichte schließlich die Tore Varunas, zog die Zügeln seines Tieres nach hinten um es zu verlangsamen, ehe seine ruhige Stimme zu den Wachmännern erklang:
Andreas Myrtol: Ehre dem Reich und der Krone, Eluives und Temoras Segen mit euch!
Im Schritttempo ritt er zum Schloss, machte dort halt an dem Tor und bat die Wachen zu passieren. Sie öffneten für unseren Recken das Tor und unmittelbar stand schon der Kronritter. Er wartete auf ihn, ein Graf und Kronritter auf unseren Tor? Was blieb Andreas übrig als ihm ein Lächeln zu schenken, sattelte sich rasch vom Tiere ab und schritt auf ihm zu. Gerade als Andreas versucht hat den Sir über das Ereignisses in Berchgard aufzuklären, seufzte sein Gegenüber; abrupt stoppte er in seine Rede und musterte Rafael. Der Graf bat unseren Ritter ihm ins Schloss zu geleiten und die Antwort ist doch schon klar? Sie nahmen sich im großen Speisesaal Platz, als der Graf ihm einen Brief übergab, jene von den Zwergen. Andreas las es sich aufmerksam durch, schüttelte manchmal den Kopf- denn er wusste, dass da einige Missverständnisse waren, die in seiner Ansicht doch zu klären seien. Aber die Zwerge besaßen recht- zu einem Tage, als Andreas in Menek’ur war, traf er auf eine Menekanerin, die auf dem Weg war nach Rahal um dort ihre Güter zu verkaufen- ‚Der große Basar‘. An dem Tag, so erinnerte er sich genau, wollte er Salz kaufen und egal ob die Frau ihn dazu einlud nach Rahal zu gehen, niemals mehr würde er diese Stadt besuchen gehen; und kehrte Heim mit leeren aber stolzen Händen. Rafael war eindeutig überfordert mit der ganzen Sache, Verhandlungen zu führen mit sich zwei kriegenden Parteien und nannte es ein Balanceakt. Was blieb unseren Recken übrig außer ihm zu sagen, dass er dies Gewiss schaffen kann. Aber ehe die Worte weiter über diesen Konflikt flossen, beendete der Graf dieses Kapitel und fragte Andreas, ob er sich entschieden habe.
Andreas Myrtol: Ja Sir, und die Antwort lautet: ja Sir. es wäre mir eine große Ehre, euer Knappe werden zu dürfen- so ihr es mir gestattet Sir..
Rafael erklärte unseren Andreas, wie sehr diese erste Zeit ihn in Anspruch nehmen würde, denn er müsse sich auf der Suche nach den Sieben Schreinen machen- aber er erklärte hinzu, dass nirgendswo geschrieben steht- dass er sich alleine auf die Reise machen solle, auf dass seine Frau ihn begleiten könne. Wie ein Schulbengel ballte er die Faust und triumphierte für sich- ‚eine Reise mit ihr? Wunderbar!‘ –
Beide erhoben sich und machten sich auf dem Weg nach draussen, bis..
Rafael von Arganta: Ich beneide dich ein wenig
Andreas Myrtol: Sir?
Rafael von Arganta: Ich glaubte immer an die große Liebe und habe gewartet. Ich war lange Jahre nicht alleine
Andreas Myrtol: lange Jahre nicht alleine? Das klingt doch gut?
Rafael von Arganta: Jetzt bin ich es aber. Und deswegen beneide ich dich fast ein wenig, aber das ist jetzt nicht Thema. Knie bitte nieder.
Andreas dachte oft daran, dass er und die Gräfin von Sternwall… aber in dem Moment als er ihm zeigen wollte- wie 2 Freunde- dass er nicht alleine wäre und die Hand auf seine Schulter legen wollte, kniete sich unser Recke und Empfang im Schwur seine Knappenschaft- und wurde nun zu einem treuen Mitglied von Rafaels Familie. Die Beiden machten sich wieder außerhalb des Schlosses, bekam unser Recke noch die passenden Kleidungsstücke, betrachtete mit großem skeptischem Blick die großen Stiefel. Er blinzelte, am liebsten hätte er welche die nur bis unter die Knie gehen, aber die! Die gingen ja fast bis zum Bauchnabel! Egal- er nahm sie an sich und nickte dankbar.
Andreas Myrtol: Ich werde sie mit Stolz und ehre tragen Sir!
Der Kronritter beteuerte, wohl auch wegen seines Hintergrundes, dass Ritter die er ausbilde, ein entsprechendes Wissen verfügen sollten über die Tugenden und der Kirche der Temora nahe stehen sollten- und so sollte er ihm folgen. Nach einem Ritt kehrten sie zu der Stelle mit dem großen Blutfleck, nahe Yettes Hof. Rafael fragte seinen Begleiter, seinen neuen Knappen, ob er vermuten könnte was dies für ein Wort wäre. Andreas brachte fraglich hervor, dass dies die Stelle sei, an dem Temora und Alatar kämpften. Rafael nickte und er wusste, obwohl er die Antwort halbwegs Korrekt gesprochen hatte, zu Anfang es gar nicht wusste. Er erzählte ihm, dass dieses Blut von Alatar sei, und es seid es dort ist, einfach nicht verfliegt.
Rafael von Arganta: Aber komm ... ich möchte dir noch etwas zeigen was sehr wichtig ist.
Beide sattelten ihre Pferde und ritten gemächlich zum Kloster. Dort angekommen läutete der Sir an der Türe und man würde meinen die Priester waren ein wenig träge, es dauerte auch bis das Tor geöffnet wurde. Nach einem kleinen Plausch mit dem Priester Cassian, führte sein neuer Mentor ihn zu dem Baum des Lichts. Andreas stockte der Atem, denn dieser blattlose Baum, in seinem kräftigen Braunton zog seine Aufmerksamkeit so in den Bann, dass er Rafaels Worten nicht mehr seinen Blick schenkte, sondern nur neben ihm seine Worte vernahm. Seine Augen wanderten den Ästen entlang und während er das tat, sammelte er das Wissen- das Temora, als ihre 7 Kinder ausgezogen waren, einen Baumsamen mit ein Teil ihrer Kraft verlieh und auf der Welt ließ. Durch den Wind fand der Samen den Weg hier her und drum herum erbaute man dieses Kloster. Als sie sich wieder auf dem Weg machten war ihr Weg nicht allzu weit, denn er führte außerhalb des Klosters gleich um die Ecke- zum Friedhof. Als sie den Friedhof betraten und nach Rafaels bitte das Gebiet zu mustern, erklärte er das neben 2 blaue Grabsteine, 2 besche, ein gelber und 7 weiße gäbe. Und so erzählte Rafael ihm die Geschichte der 7 Auserwählten..
Amyra:
Rafael von Arganta: Amyra... ihre Mutter hoffte das sie eines Tages in ihre Fußstapfen treten würde, doch kam es anders. In dessen Mitte empfing Amyra ihre Lehren ... und baute dort den Schrein des Mitgefühls. Sie war so gesehen eines der Kinder Temoras. Temora rief sie ... wählte sie, wies sie. Amyras Weg führte sei zu einem wundervollem Wasserlauf.
-Unser Tor war verdutzt über den Namen- irgendwie kam es ihm doch ziemlich bekannt vor-
Alsamar:
Rafael von Arganta: Er war der Sohn eines Kriegers ... Die Familie war stets Reichstreu und kämpfte für ihren König. Doch Alsamar lehnte es ab das Schwert zu führen. Sein Vater verstieß ihn, doch Alsamar ging freiwillig, folgte Temoras Ruf tief hinein in den Wald, weitab südlich von dem Ort wo Amyra weilte. Hier errichtete er den Schrein der Ehre.
Boresal:
Rafael von Arganta: Boresal. Er war der Sohn eines Tyrannen der alle überfiel die schwächer als er selber waren. Er sollte zu einem Schläger herangezogen werden ... doch wie Alsamar weigerte er sich eine Waffe zu führen. Dadurch, dass er sich seinem Vater entgegenstellte, bewies er Tapferkeit. Und so errichtete er mitten in einem Wald den Schrein der Tapferkeit.
Semborel:
Rafael von Arganta: Semborel. Der Sohn eines Dorfrichters, nur das dieser niemals wirklich gerecht war, sondern geprägt war durch ... hm Bestechung; eigenen Vorteil. Er lehnte sich gegen den Vater auf und empfing den Ruf Temoras. Auf einer Landzunge ... nahe dem Meer errichtete er den Schrein der Gerechtigkeit.
Ilara:
Rafael von Arganta: Ilara. Eitelkeit und Hochmut waren Zeichen ihrer Familie. Adelige ihres Zeichens.
Ilara war stets freundlich zu den Angestellten, womit ihr Vater natürlich nicht einverstanden war. Auf einer kleinen unscheinbaren Fluinsel, erkannte sie den Ort der von Temora berührt war
und errichtete hier den Schrein der Demut.
Fasamar:
Rafael von Arganta: Fasamar. Er war der Sohn eines Dorfschmiedes ... der das harte Arbeiten gelernt hatte. Aber er strebte nach höherem. Bücher waren es die ihn faszinierten. Doch er durfte nicht mit den Kindern reicher Eltern zur Schule gehen; sein Vater auch wollte es nicht. Den Platz den er fand .. war in einem tiefen Wald; hier befand sich schon ein Gebäude das er herrichtete.. und er erschuf den Schrein der Geistigkeit.
Brynn:
Rafael von Arganta: Brynn. Brynn war die Tochter eines reichen Händlers. Die Belange anderer Kümmerten ihn nicht, er wollte nur seinen Reichtum mehren. Er ging dabei über Leichen. Brynn jedoch ... half ihnen, steckte ihnen hier und da etwas Geld zu. Ihr Vater jagte sie fast fort dafür, doch ihre Mutter half ihr. Doch auch für Brynn kam der Tag, an dem sie Temoras Ruf folgte. Temora führte Brynn sicher durch die Sümpfe auf einer kleinen Insel, nahe dem Festland, erschuf auch sei einen Schrein und hier erschuf sei den Schrein der Opferbereitschaft.
‚Sieben Kinder, Sieben Gräber, ... sieben Tugenden‘
So sprach uns gefühlsvoller Recke, dass sie alle etwas Gemeinsames besäßen. Rafael führte an, dass sie alle Kinder von Temora waren- das wusste er selbst auch, aber er merkte doch etwas Signifikantes. Genau dass, was viele Menschen durch machten, er selbst und vermutlich alle Menschen durchmachen mussten. Obwohl jeder unterschiedlich sei, haben doch alle den Menschen geholfen und jeder hat auf seine Art und Weise dafür gekämpft, mit- und auch ohne Waffen.
Als sie den Friedhof wieder verließen, eilte Luca zu dem Grafen und den Knappen. Sie begrüßten sich alle, bis Lucas neugierde gegenüber Andreas sich entwickelte, als er vernahm, dass er nun Rafaels neuer Knappe wäre. Nach einem doch amüsierten Plausch, berichtete Luca über den Fund einer Pantherstatue innerhalb eines kleinen Schlossleins. Rafael, der die Beiden ermahnte, sie sollen ‚KEIN RISIKO‘ eingehen, bat Andreas Lucas zu folgen und dem Nachzugehen. Und so machten sich Luca und Andreas auf dem Weg, und er wusste, was Luca meinte- die Bücherei- oder eine Universität. Eine kleine abenteuerliche Reise begann für die Beiden. Immer wieder forderte Luca auf unseren Knappen vorzugehen. Er seufzte etwas, und gerade als er sich an den Vorhängen abstützen wollte, fiel er seitlich hinein in einem versteckten Raum. Stolpernd fing er sich an der Wand auf, die Rettung vor dem letzten Augenlidschlag- hätte er sonst sich auf dem Boden wiedergefunden. Die Stirn gefurcht, seine Visage zeichnete einen großen Schrecken, schnaufend und keuchend- das war zu unerwartet für ihn. Lucas hingegen fand es doch ziemlich amüsant. Und nach und nach durchsuchten sie die innere Anlage, bis sie die Turmspitze erreichten. Ein rotes Buch machte Andreas aufmerksam- und der Titel bereits ließ seine Augen groß werden.
Andreas Myrtol: BEI ALLEN!
Luca kam herauf und fragte nach, ob es Hexerei wäre. Andreas beteuerte- dass es viel schlimmer sei, viel viel schlimmer. Es wäre ein Buch das Alatar anpreise. Andreas schlug das Buch auf, verächtlich laß er darin und mehr und mehr erkannte er die Frevelhaftigkeit dieses Werkes- schneller und schneller blätterte er die Seiten, sie flogen nach kurzer Zeit nur ratternd über seine Finger und klappte es mit einem mal zu- und legte es zurück ins Regal. Bedächtig schritten die Beiden wieder ins zweite Stockwerk und unser Recke machte halt an dem Bücherregal, denn ein goldenes Buch, glänzend lockte ihn förmlich, als würde es ihm mitteilen ihn anzuschauen und darin zu lesen- atme mich ein!-. Er nahm das dicke Buch heraus und las laut vor- die Chroniken von Arganta-.
Luca wurde ganz Ohr und war völlig hingerissen und wollte unbedingt hören was drinnen steht und Andreas nahm sich für ihn Zeit. Der Junge nahm auf dem Boden Platz, Andreas auf dem Stuhl und las vor…[..]
Als er das Buch zu Ende vorgelassen hatte fragte Luca ihn, warum Menschen so etwas machen? Die gewohnt sanfte und ruhige Stimme des Knappens ertönte und erklärte seinen jungen Freund, dass Menschen sowas machen, damit sie nicht ihre Vergangenheit vergessen, um nicht in Vergessenheit zu geraten.
Luca: Aber warum an sowas und nicht an seine Schlachten?
Andreas Myrtol: Es ist immer wichtig woher man kam..es ist unser Ursprung, Luca. Wenn wir vergessen woher wir kommen, werden wir uns niemals treu sein können.
Luca: was meinst du damit?
Andreas Myrtol: Nehmen wir an..
Nehmen wir mal nicht an, denn Andreas erzählte ihm von der Geschichte- von einem jungen Schmied, der die ‚guten Menschen‘, die hartarbeitenden Menschen, allesamt sehr freundlich und gleich behandelte. Und eines Tages habe der Mann es doch letztendlich geschafft Knappe zu werden; noch behielt er seine Eigenschaften…
Andreas Myrtol: Aber dann... als zum Ritter geschlagen wurde..
Luca: Wie meinst du das? Ho, weiter!
Andreas Myrtol: Ja, als er zum Ritter geschlagen wurde.. da fühlte er sich so edel und adlig; ihn kümmerten nicht mehr die Menschen um ihn herum, er sah sich als etwas besseres.. weil er Ritter war und die Bauern nicht. Er wurde sehr arrogant.. hat alles vergessen was Menschen gleich machte.
Und so warf sein junger Gefährte ein, dass nicht jeder Mensch gleich war, was Andreas dazu veranlasste zu sprechen, dass Menschen sich nur unterscheiden von ihrem freien Geist. Er verstünde nicht, brachte Luca hinzu. Der Knappe erhob sich von seinem Platz und hockte sich neben Luca- auf dem Boden stellte er 2 leere Säcke ab, überreichte Luca erstmals einen Heiltrank und dann seine Schwertscheide. Nach der Bitte legte der Junge den Heiltrank in den linken Beutel, und die Schwertscheide auf dem Rechten- der aber kurze Zeit ersetzt wurde mit einer Rasierklinge- sodass die Beutel in ihrer ‚vollen Pracht‘ zur Geltung kamen. Der Heiltrank stünde für etwas Gutes, erklärte Andreas, wohingegen die Rasierklinge für etwas böses stand- das haben sie so beschlossen.
Die Frage erklang, gerichtet an Lucas- dass beide Beutel sich ähnlich sehen; aber skeptisch betrachtete er die beiden Beutel- meinte das der eine etwas größer sei als der andere. Aber letztendlich, hatten diese Beutel die gleiche Form, jeder hatte eine Schnur und sahen sich änhlich.
Andreas Myrtol: stell dir nun vor.. diese Beutel selbst.. sind Menschen. Sie sehen sich hnlich...alle..
Wir alle haben eine Nase, zwei Arme, zwei Hände zwei Beine..ein Mund..fällt dir auch was ein?
Luca: naja, aber alle sind doch auch wieder anders; Ohren.
Andreas Myrtol nickt: auch wenn ich die beutel färben würde.. sie behalten die ähnliche Form; ja Ohren, richtig. Aber wie es n den Menschen selber aussieht.. wie er denkt und wie er handelt.. das ist seine Seele..
Luca: mhm.
Andreas Myrtol: in diesem Beutel hast du eine Heilflasche gelegt. Wir haben gesagt, die Flasche steht für etwas Gutes, weil es gesund macht.
Luca: ja
Andreas Myrtol: und so versucht dieser Mensch nur Gutes zu tun.. hingegen der andere.. das Schwert hab ich nun weggenommen, da drinnen ist jetzt eine Rasierklinge, aber macht nichts..*seufzt*
Dieser Mensch hingegen will nur Sachen kaputt machen- Kriege führen
Luca grinst:ich denk schon mit, keine Sorge; mh.
Andreas Myrtol lächelt: gut gut
Luca: Ich bin ziemlich schlau
Andreas Myrtol nickt: und das drinnen, dass schimpft sich freier Geist, die Seele, die jeden Menschen auszeichnet- sie unterschiedlich machen, obwohl sie seeeeehr ähnlich aussehen.
Luca: so ähnlich sehen sich die Leute auch wieder nicht, find ich…
Blieb Luca stur, und Andreas tastete Lucas Bizeps und bewunderte gespielt über seine Kraft. Stolz schaute Luca zu Andreas auf und versicherte ihm, dass er doch viel übe dafür. Und genau dieses Beispiel führte er an, dass jeder Mensch Muskeln besäße. Und zur Geschichte zurück- Andreas tauschte die Heilflasche mit der Rasierklinge, und zeigte Luca somit, dass Menschen sich verändern konnten. Und deshalb ist es für jeden Menschen doch wichtig, nicht zu vergessen woher er kam- um ‚nicht böse zu werden‘- erklärte er plump. Letztendlich aber, um zu verstehen, dass wir unter Eluives Hand keine Ständegesellschaft führen- sondern das jeder Graf oder Adlige, in dem Sinne genauso viel Wert war wie ein niedriger Bauer. Beide schüttelten die Hände und Luca bat den Knappen ihn bis zum Kloster zu geleiten.. gesagt getan und sie verabschiedeten sich mit einem Salut. Es war ein langer Abend, letztendlich führte es ihm doch dann wieder zuhause- wo er erwartungsvoll unterm Bett kroch und seine Gedanken nur ihr widmete- in alle Ewigkeit.
Andreas Myrtol: Ehre dem Reich und der Krone, Eluives und Temoras Segen mit euch!
Im Schritttempo ritt er zum Schloss, machte dort halt an dem Tor und bat die Wachen zu passieren. Sie öffneten für unseren Recken das Tor und unmittelbar stand schon der Kronritter. Er wartete auf ihn, ein Graf und Kronritter auf unseren Tor? Was blieb Andreas übrig als ihm ein Lächeln zu schenken, sattelte sich rasch vom Tiere ab und schritt auf ihm zu. Gerade als Andreas versucht hat den Sir über das Ereignisses in Berchgard aufzuklären, seufzte sein Gegenüber; abrupt stoppte er in seine Rede und musterte Rafael. Der Graf bat unseren Ritter ihm ins Schloss zu geleiten und die Antwort ist doch schon klar? Sie nahmen sich im großen Speisesaal Platz, als der Graf ihm einen Brief übergab, jene von den Zwergen. Andreas las es sich aufmerksam durch, schüttelte manchmal den Kopf- denn er wusste, dass da einige Missverständnisse waren, die in seiner Ansicht doch zu klären seien. Aber die Zwerge besaßen recht- zu einem Tage, als Andreas in Menek’ur war, traf er auf eine Menekanerin, die auf dem Weg war nach Rahal um dort ihre Güter zu verkaufen- ‚Der große Basar‘. An dem Tag, so erinnerte er sich genau, wollte er Salz kaufen und egal ob die Frau ihn dazu einlud nach Rahal zu gehen, niemals mehr würde er diese Stadt besuchen gehen; und kehrte Heim mit leeren aber stolzen Händen. Rafael war eindeutig überfordert mit der ganzen Sache, Verhandlungen zu führen mit sich zwei kriegenden Parteien und nannte es ein Balanceakt. Was blieb unseren Recken übrig außer ihm zu sagen, dass er dies Gewiss schaffen kann. Aber ehe die Worte weiter über diesen Konflikt flossen, beendete der Graf dieses Kapitel und fragte Andreas, ob er sich entschieden habe.
Andreas Myrtol: Ja Sir, und die Antwort lautet: ja Sir. es wäre mir eine große Ehre, euer Knappe werden zu dürfen- so ihr es mir gestattet Sir..
Rafael erklärte unseren Andreas, wie sehr diese erste Zeit ihn in Anspruch nehmen würde, denn er müsse sich auf der Suche nach den Sieben Schreinen machen- aber er erklärte hinzu, dass nirgendswo geschrieben steht- dass er sich alleine auf die Reise machen solle, auf dass seine Frau ihn begleiten könne. Wie ein Schulbengel ballte er die Faust und triumphierte für sich- ‚eine Reise mit ihr? Wunderbar!‘ –
Beide erhoben sich und machten sich auf dem Weg nach draussen, bis..
Rafael von Arganta: Ich beneide dich ein wenig
Andreas Myrtol: Sir?
Rafael von Arganta: Ich glaubte immer an die große Liebe und habe gewartet. Ich war lange Jahre nicht alleine
Andreas Myrtol: lange Jahre nicht alleine? Das klingt doch gut?
Rafael von Arganta: Jetzt bin ich es aber. Und deswegen beneide ich dich fast ein wenig, aber das ist jetzt nicht Thema. Knie bitte nieder.
Andreas dachte oft daran, dass er und die Gräfin von Sternwall… aber in dem Moment als er ihm zeigen wollte- wie 2 Freunde- dass er nicht alleine wäre und die Hand auf seine Schulter legen wollte, kniete sich unser Recke und Empfang im Schwur seine Knappenschaft- und wurde nun zu einem treuen Mitglied von Rafaels Familie. Die Beiden machten sich wieder außerhalb des Schlosses, bekam unser Recke noch die passenden Kleidungsstücke, betrachtete mit großem skeptischem Blick die großen Stiefel. Er blinzelte, am liebsten hätte er welche die nur bis unter die Knie gehen, aber die! Die gingen ja fast bis zum Bauchnabel! Egal- er nahm sie an sich und nickte dankbar.
Andreas Myrtol: Ich werde sie mit Stolz und ehre tragen Sir!
Der Kronritter beteuerte, wohl auch wegen seines Hintergrundes, dass Ritter die er ausbilde, ein entsprechendes Wissen verfügen sollten über die Tugenden und der Kirche der Temora nahe stehen sollten- und so sollte er ihm folgen. Nach einem Ritt kehrten sie zu der Stelle mit dem großen Blutfleck, nahe Yettes Hof. Rafael fragte seinen Begleiter, seinen neuen Knappen, ob er vermuten könnte was dies für ein Wort wäre. Andreas brachte fraglich hervor, dass dies die Stelle sei, an dem Temora und Alatar kämpften. Rafael nickte und er wusste, obwohl er die Antwort halbwegs Korrekt gesprochen hatte, zu Anfang es gar nicht wusste. Er erzählte ihm, dass dieses Blut von Alatar sei, und es seid es dort ist, einfach nicht verfliegt.
Rafael von Arganta: Aber komm ... ich möchte dir noch etwas zeigen was sehr wichtig ist.
Beide sattelten ihre Pferde und ritten gemächlich zum Kloster. Dort angekommen läutete der Sir an der Türe und man würde meinen die Priester waren ein wenig träge, es dauerte auch bis das Tor geöffnet wurde. Nach einem kleinen Plausch mit dem Priester Cassian, führte sein neuer Mentor ihn zu dem Baum des Lichts. Andreas stockte der Atem, denn dieser blattlose Baum, in seinem kräftigen Braunton zog seine Aufmerksamkeit so in den Bann, dass er Rafaels Worten nicht mehr seinen Blick schenkte, sondern nur neben ihm seine Worte vernahm. Seine Augen wanderten den Ästen entlang und während er das tat, sammelte er das Wissen- das Temora, als ihre 7 Kinder ausgezogen waren, einen Baumsamen mit ein Teil ihrer Kraft verlieh und auf der Welt ließ. Durch den Wind fand der Samen den Weg hier her und drum herum erbaute man dieses Kloster. Als sie sich wieder auf dem Weg machten war ihr Weg nicht allzu weit, denn er führte außerhalb des Klosters gleich um die Ecke- zum Friedhof. Als sie den Friedhof betraten und nach Rafaels bitte das Gebiet zu mustern, erklärte er das neben 2 blaue Grabsteine, 2 besche, ein gelber und 7 weiße gäbe. Und so erzählte Rafael ihm die Geschichte der 7 Auserwählten..
Amyra:
Rafael von Arganta: Amyra... ihre Mutter hoffte das sie eines Tages in ihre Fußstapfen treten würde, doch kam es anders. In dessen Mitte empfing Amyra ihre Lehren ... und baute dort den Schrein des Mitgefühls. Sie war so gesehen eines der Kinder Temoras. Temora rief sie ... wählte sie, wies sie. Amyras Weg führte sei zu einem wundervollem Wasserlauf.
-Unser Tor war verdutzt über den Namen- irgendwie kam es ihm doch ziemlich bekannt vor-
Alsamar:
Rafael von Arganta: Er war der Sohn eines Kriegers ... Die Familie war stets Reichstreu und kämpfte für ihren König. Doch Alsamar lehnte es ab das Schwert zu führen. Sein Vater verstieß ihn, doch Alsamar ging freiwillig, folgte Temoras Ruf tief hinein in den Wald, weitab südlich von dem Ort wo Amyra weilte. Hier errichtete er den Schrein der Ehre.
Boresal:
Rafael von Arganta: Boresal. Er war der Sohn eines Tyrannen der alle überfiel die schwächer als er selber waren. Er sollte zu einem Schläger herangezogen werden ... doch wie Alsamar weigerte er sich eine Waffe zu führen. Dadurch, dass er sich seinem Vater entgegenstellte, bewies er Tapferkeit. Und so errichtete er mitten in einem Wald den Schrein der Tapferkeit.
Semborel:
Rafael von Arganta: Semborel. Der Sohn eines Dorfrichters, nur das dieser niemals wirklich gerecht war, sondern geprägt war durch ... hm Bestechung; eigenen Vorteil. Er lehnte sich gegen den Vater auf und empfing den Ruf Temoras. Auf einer Landzunge ... nahe dem Meer errichtete er den Schrein der Gerechtigkeit.
Ilara:
Rafael von Arganta: Ilara. Eitelkeit und Hochmut waren Zeichen ihrer Familie. Adelige ihres Zeichens.
Ilara war stets freundlich zu den Angestellten, womit ihr Vater natürlich nicht einverstanden war. Auf einer kleinen unscheinbaren Fluinsel, erkannte sie den Ort der von Temora berührt war
und errichtete hier den Schrein der Demut.
Fasamar:
Rafael von Arganta: Fasamar. Er war der Sohn eines Dorfschmiedes ... der das harte Arbeiten gelernt hatte. Aber er strebte nach höherem. Bücher waren es die ihn faszinierten. Doch er durfte nicht mit den Kindern reicher Eltern zur Schule gehen; sein Vater auch wollte es nicht. Den Platz den er fand .. war in einem tiefen Wald; hier befand sich schon ein Gebäude das er herrichtete.. und er erschuf den Schrein der Geistigkeit.
Brynn:
Rafael von Arganta: Brynn. Brynn war die Tochter eines reichen Händlers. Die Belange anderer Kümmerten ihn nicht, er wollte nur seinen Reichtum mehren. Er ging dabei über Leichen. Brynn jedoch ... half ihnen, steckte ihnen hier und da etwas Geld zu. Ihr Vater jagte sie fast fort dafür, doch ihre Mutter half ihr. Doch auch für Brynn kam der Tag, an dem sie Temoras Ruf folgte. Temora führte Brynn sicher durch die Sümpfe auf einer kleinen Insel, nahe dem Festland, erschuf auch sei einen Schrein und hier erschuf sei den Schrein der Opferbereitschaft.
‚Sieben Kinder, Sieben Gräber, ... sieben Tugenden‘
So sprach uns gefühlsvoller Recke, dass sie alle etwas Gemeinsames besäßen. Rafael führte an, dass sie alle Kinder von Temora waren- das wusste er selbst auch, aber er merkte doch etwas Signifikantes. Genau dass, was viele Menschen durch machten, er selbst und vermutlich alle Menschen durchmachen mussten. Obwohl jeder unterschiedlich sei, haben doch alle den Menschen geholfen und jeder hat auf seine Art und Weise dafür gekämpft, mit- und auch ohne Waffen.
Als sie den Friedhof wieder verließen, eilte Luca zu dem Grafen und den Knappen. Sie begrüßten sich alle, bis Lucas neugierde gegenüber Andreas sich entwickelte, als er vernahm, dass er nun Rafaels neuer Knappe wäre. Nach einem doch amüsierten Plausch, berichtete Luca über den Fund einer Pantherstatue innerhalb eines kleinen Schlossleins. Rafael, der die Beiden ermahnte, sie sollen ‚KEIN RISIKO‘ eingehen, bat Andreas Lucas zu folgen und dem Nachzugehen. Und so machten sich Luca und Andreas auf dem Weg, und er wusste, was Luca meinte- die Bücherei- oder eine Universität. Eine kleine abenteuerliche Reise begann für die Beiden. Immer wieder forderte Luca auf unseren Knappen vorzugehen. Er seufzte etwas, und gerade als er sich an den Vorhängen abstützen wollte, fiel er seitlich hinein in einem versteckten Raum. Stolpernd fing er sich an der Wand auf, die Rettung vor dem letzten Augenlidschlag- hätte er sonst sich auf dem Boden wiedergefunden. Die Stirn gefurcht, seine Visage zeichnete einen großen Schrecken, schnaufend und keuchend- das war zu unerwartet für ihn. Lucas hingegen fand es doch ziemlich amüsant. Und nach und nach durchsuchten sie die innere Anlage, bis sie die Turmspitze erreichten. Ein rotes Buch machte Andreas aufmerksam- und der Titel bereits ließ seine Augen groß werden.
Andreas Myrtol: BEI ALLEN!
Luca kam herauf und fragte nach, ob es Hexerei wäre. Andreas beteuerte- dass es viel schlimmer sei, viel viel schlimmer. Es wäre ein Buch das Alatar anpreise. Andreas schlug das Buch auf, verächtlich laß er darin und mehr und mehr erkannte er die Frevelhaftigkeit dieses Werkes- schneller und schneller blätterte er die Seiten, sie flogen nach kurzer Zeit nur ratternd über seine Finger und klappte es mit einem mal zu- und legte es zurück ins Regal. Bedächtig schritten die Beiden wieder ins zweite Stockwerk und unser Recke machte halt an dem Bücherregal, denn ein goldenes Buch, glänzend lockte ihn förmlich, als würde es ihm mitteilen ihn anzuschauen und darin zu lesen- atme mich ein!-. Er nahm das dicke Buch heraus und las laut vor- die Chroniken von Arganta-.
Luca wurde ganz Ohr und war völlig hingerissen und wollte unbedingt hören was drinnen steht und Andreas nahm sich für ihn Zeit. Der Junge nahm auf dem Boden Platz, Andreas auf dem Stuhl und las vor…[..]
Als er das Buch zu Ende vorgelassen hatte fragte Luca ihn, warum Menschen so etwas machen? Die gewohnt sanfte und ruhige Stimme des Knappens ertönte und erklärte seinen jungen Freund, dass Menschen sowas machen, damit sie nicht ihre Vergangenheit vergessen, um nicht in Vergessenheit zu geraten.
Luca: Aber warum an sowas und nicht an seine Schlachten?
Andreas Myrtol: Es ist immer wichtig woher man kam..es ist unser Ursprung, Luca. Wenn wir vergessen woher wir kommen, werden wir uns niemals treu sein können.
Luca: was meinst du damit?
Andreas Myrtol: Nehmen wir an..
Nehmen wir mal nicht an, denn Andreas erzählte ihm von der Geschichte- von einem jungen Schmied, der die ‚guten Menschen‘, die hartarbeitenden Menschen, allesamt sehr freundlich und gleich behandelte. Und eines Tages habe der Mann es doch letztendlich geschafft Knappe zu werden; noch behielt er seine Eigenschaften…
Andreas Myrtol: Aber dann... als zum Ritter geschlagen wurde..
Luca: Wie meinst du das? Ho, weiter!
Andreas Myrtol: Ja, als er zum Ritter geschlagen wurde.. da fühlte er sich so edel und adlig; ihn kümmerten nicht mehr die Menschen um ihn herum, er sah sich als etwas besseres.. weil er Ritter war und die Bauern nicht. Er wurde sehr arrogant.. hat alles vergessen was Menschen gleich machte.
Und so warf sein junger Gefährte ein, dass nicht jeder Mensch gleich war, was Andreas dazu veranlasste zu sprechen, dass Menschen sich nur unterscheiden von ihrem freien Geist. Er verstünde nicht, brachte Luca hinzu. Der Knappe erhob sich von seinem Platz und hockte sich neben Luca- auf dem Boden stellte er 2 leere Säcke ab, überreichte Luca erstmals einen Heiltrank und dann seine Schwertscheide. Nach der Bitte legte der Junge den Heiltrank in den linken Beutel, und die Schwertscheide auf dem Rechten- der aber kurze Zeit ersetzt wurde mit einer Rasierklinge- sodass die Beutel in ihrer ‚vollen Pracht‘ zur Geltung kamen. Der Heiltrank stünde für etwas Gutes, erklärte Andreas, wohingegen die Rasierklinge für etwas böses stand- das haben sie so beschlossen.
Die Frage erklang, gerichtet an Lucas- dass beide Beutel sich ähnlich sehen; aber skeptisch betrachtete er die beiden Beutel- meinte das der eine etwas größer sei als der andere. Aber letztendlich, hatten diese Beutel die gleiche Form, jeder hatte eine Schnur und sahen sich änhlich.
Andreas Myrtol: stell dir nun vor.. diese Beutel selbst.. sind Menschen. Sie sehen sich hnlich...alle..
Wir alle haben eine Nase, zwei Arme, zwei Hände zwei Beine..ein Mund..fällt dir auch was ein?
Luca: naja, aber alle sind doch auch wieder anders; Ohren.
Andreas Myrtol nickt: auch wenn ich die beutel färben würde.. sie behalten die ähnliche Form; ja Ohren, richtig. Aber wie es n den Menschen selber aussieht.. wie er denkt und wie er handelt.. das ist seine Seele..
Luca: mhm.
Andreas Myrtol: in diesem Beutel hast du eine Heilflasche gelegt. Wir haben gesagt, die Flasche steht für etwas Gutes, weil es gesund macht.
Luca: ja
Andreas Myrtol: und so versucht dieser Mensch nur Gutes zu tun.. hingegen der andere.. das Schwert hab ich nun weggenommen, da drinnen ist jetzt eine Rasierklinge, aber macht nichts..*seufzt*
Dieser Mensch hingegen will nur Sachen kaputt machen- Kriege führen
Luca grinst:ich denk schon mit, keine Sorge; mh.
Andreas Myrtol lächelt: gut gut
Luca: Ich bin ziemlich schlau
Andreas Myrtol nickt: und das drinnen, dass schimpft sich freier Geist, die Seele, die jeden Menschen auszeichnet- sie unterschiedlich machen, obwohl sie seeeeehr ähnlich aussehen.
Luca: so ähnlich sehen sich die Leute auch wieder nicht, find ich…
Blieb Luca stur, und Andreas tastete Lucas Bizeps und bewunderte gespielt über seine Kraft. Stolz schaute Luca zu Andreas auf und versicherte ihm, dass er doch viel übe dafür. Und genau dieses Beispiel führte er an, dass jeder Mensch Muskeln besäße. Und zur Geschichte zurück- Andreas tauschte die Heilflasche mit der Rasierklinge, und zeigte Luca somit, dass Menschen sich verändern konnten. Und deshalb ist es für jeden Menschen doch wichtig, nicht zu vergessen woher er kam- um ‚nicht böse zu werden‘- erklärte er plump. Letztendlich aber, um zu verstehen, dass wir unter Eluives Hand keine Ständegesellschaft führen- sondern das jeder Graf oder Adlige, in dem Sinne genauso viel Wert war wie ein niedriger Bauer. Beide schüttelten die Hände und Luca bat den Knappen ihn bis zum Kloster zu geleiten.. gesagt getan und sie verabschiedeten sich mit einem Salut. Es war ein langer Abend, letztendlich führte es ihm doch dann wieder zuhause- wo er erwartungsvoll unterm Bett kroch und seine Gedanken nur ihr widmete- in alle Ewigkeit.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Sonntag 25. Januar 2009, 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Kann sich das Paladin schimpfen? Andreas saß vor dem Temora-Paladin mit einem Lächeln, zurückhaltend im Wort und lediglich zuhörend. Schon die Erwähnung dass die Allianz ihre Mannen nicht unter Kontrolle hätte, das Vorhaben der Allianz als ehrenlos bezeichnete und gar auch töricht, erzürnte Andreas so sehr, dass er am liebsten seine Worte nur raus geschossen hätte.
Aber der Recke hielt sich zurück, es blieb ihm nichts anderes möglich- denn mehr sah er in diesem Paladin einen Krieg süchtigen Narren, der über Torins Vorstellungen demnach über die Zeile hinaus schoss- über dem gesunden Maß.
Was wäre an einem Krieg schon ehrenvoll?- Fragte sich unser Recke. Es war von der Bruderschaft einerseits selbst töricht so einen Wind gemacht zu haben, bezüglich Marlans Gefangenschaft, die womöglich Rahal verdeutlichte, dass ihr Gefangener wesentlich bedeutender war als sie bestimmt zu Anfang an dachten.
Andreas schwieg, er sagte nichts und hörte nur diese zornigen Worte, die Absicht Krieg zu führen, so Rahal das Ultimatum nicht einhält. Er schwieg, und redete nebensächlich, denn von jeden Moment in den Nächsten, wurde ihm klar, warum er die Bruderschaft eigentlich ablehnte. Wäre es einfacher gewesen einen Letharen zu fangen und gegen Marlan einzutauschen!-Ohne ein Tropfen Blut zu vergießen! Handel führen mit dem Feind? Und was?! Marlan würde Frevel begehen und sich deswegen selbst umbringen? - Waren dass die Worte eines Paladins? Stolz über das Leben zu heben? Wäre das Eluives Vorstellung? Er sollte dann eher als ein Märtyrer sterben? Andreas schwieg und nickte lediglich, gab ihm Worte zu Kenntnis, dass es wichtig wäre sich für seine Brüder einzusetzen, aber wie hoch ist der Preis?
Es gibt Wege und nicht nur einen Weg, aber Andreas schwieg und hörte zu. Ein Bündnis mit der ODT, der Allianz und der Bruderschaft und dann noch vereinzelt Leute? Die Anderen Gruppierungen würden nicht der Bruderschaft ansprechen, und egoistisch will Nevyn die Führung übernehmen, jenes großen Ereignisses? Wäre es nicht klüger große Feldherren bei einem Rat mit einzubeziehen und die taktischen Züge dann gemeinsam auszusprechen? Andras seufzte innerlich- und fragte sich insgeheim, was man an diesem Mann noch schätzen sollte? Ehre die über dem Kelch fließt? Und die Tapferkeit die mehr dem Lebensüberdruss ähnelte? Es ging immerhin um Marlan, aber es muss einen anderen Weg geben- denn Krieg ist der letzte.
Die Ehre? Die Ehre seine Mannen und die Anderen in den Freitod schicken zu lassen, mit einer witzigen Armee gegen die hiesigen Toren Rahals? Andreas schwieg. Er behielt die Kritik für sich, und gab ihm schwebende Worte, dass sein Vorhaben gut wäre. Aber..
Ja, das Aber könnte man interpretieren in seinen Sätzen, aber Andreas schwieg. Er wusste das er kein Machtwort besaß, denn nur Sire von Arganta könnte ihm das sagen was er selbst auch sagen würde. Und mehr nahm er die Position ein, die Worte dieses kriegssüchtigen Paladins einfach an dem Sir zu übermitteln.
Andreas vertraut mehr in seinen Brüdern, als das rationale Denken jenes Mannes vor ihm. Welche Ballistiker würde er nehmen? Wie groß wäre die Armee? Würde der ODT mitziehen? Das Reich? Alles war schwebend, und wenn sich keiner dazu bereit erklärte, in den Krieg zu ziehen, dann stünde die BST alleine da. Und mehr schockierten ihm die rücksichtslosen Worte dieses Paladins- sie würden jeden Rahaler und Letharen sodann beseitigen!?
Er erinnerte sich sofort an dieses Kranke Mädchen, jene vom Falken und Panther sprach. Würde Nevyn .... ?
‚Tag drei Rahaler niederstrecken. Gleich ob Lethar oder Mensch.‘
Aber der Recke hielt sich zurück, es blieb ihm nichts anderes möglich- denn mehr sah er in diesem Paladin einen Krieg süchtigen Narren, der über Torins Vorstellungen demnach über die Zeile hinaus schoss- über dem gesunden Maß.
Was wäre an einem Krieg schon ehrenvoll?- Fragte sich unser Recke. Es war von der Bruderschaft einerseits selbst töricht so einen Wind gemacht zu haben, bezüglich Marlans Gefangenschaft, die womöglich Rahal verdeutlichte, dass ihr Gefangener wesentlich bedeutender war als sie bestimmt zu Anfang an dachten.
Andreas schwieg, er sagte nichts und hörte nur diese zornigen Worte, die Absicht Krieg zu führen, so Rahal das Ultimatum nicht einhält. Er schwieg, und redete nebensächlich, denn von jeden Moment in den Nächsten, wurde ihm klar, warum er die Bruderschaft eigentlich ablehnte. Wäre es einfacher gewesen einen Letharen zu fangen und gegen Marlan einzutauschen!-Ohne ein Tropfen Blut zu vergießen! Handel führen mit dem Feind? Und was?! Marlan würde Frevel begehen und sich deswegen selbst umbringen? - Waren dass die Worte eines Paladins? Stolz über das Leben zu heben? Wäre das Eluives Vorstellung? Er sollte dann eher als ein Märtyrer sterben? Andreas schwieg und nickte lediglich, gab ihm Worte zu Kenntnis, dass es wichtig wäre sich für seine Brüder einzusetzen, aber wie hoch ist der Preis?
Es gibt Wege und nicht nur einen Weg, aber Andreas schwieg und hörte zu. Ein Bündnis mit der ODT, der Allianz und der Bruderschaft und dann noch vereinzelt Leute? Die Anderen Gruppierungen würden nicht der Bruderschaft ansprechen, und egoistisch will Nevyn die Führung übernehmen, jenes großen Ereignisses? Wäre es nicht klüger große Feldherren bei einem Rat mit einzubeziehen und die taktischen Züge dann gemeinsam auszusprechen? Andras seufzte innerlich- und fragte sich insgeheim, was man an diesem Mann noch schätzen sollte? Ehre die über dem Kelch fließt? Und die Tapferkeit die mehr dem Lebensüberdruss ähnelte? Es ging immerhin um Marlan, aber es muss einen anderen Weg geben- denn Krieg ist der letzte.
Die Ehre? Die Ehre seine Mannen und die Anderen in den Freitod schicken zu lassen, mit einer witzigen Armee gegen die hiesigen Toren Rahals? Andreas schwieg. Er behielt die Kritik für sich, und gab ihm schwebende Worte, dass sein Vorhaben gut wäre. Aber..
Ja, das Aber könnte man interpretieren in seinen Sätzen, aber Andreas schwieg. Er wusste das er kein Machtwort besaß, denn nur Sire von Arganta könnte ihm das sagen was er selbst auch sagen würde. Und mehr nahm er die Position ein, die Worte dieses kriegssüchtigen Paladins einfach an dem Sir zu übermitteln.
Andreas vertraut mehr in seinen Brüdern, als das rationale Denken jenes Mannes vor ihm. Welche Ballistiker würde er nehmen? Wie groß wäre die Armee? Würde der ODT mitziehen? Das Reich? Alles war schwebend, und wenn sich keiner dazu bereit erklärte, in den Krieg zu ziehen, dann stünde die BST alleine da. Und mehr schockierten ihm die rücksichtslosen Worte dieses Paladins- sie würden jeden Rahaler und Letharen sodann beseitigen!?
Er erinnerte sich sofort an dieses Kranke Mädchen, jene vom Falken und Panther sprach. Würde Nevyn .... ?
‚Tag drei Rahaler niederstrecken. Gleich ob Lethar oder Mensch.‘
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Samstag 7. Februar 2009, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Der frisch gepresste Karottensaft, es schmeckte ihm ausgezeichnet, sogar so sehr, dass er die letzten Tropfen von seinen Lippen mit der Zunge noch einfing. Mit einem wohligen Seufzen lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und genoss den Frieden…
[..]
Gemütlich saß er noch mit einem Ritter und dem Kronritter an einem Tisch in der Adlerfeste, ehe der Lord der Allianz plötzlich den Marsch befehligte. Jeder in seiner kämpferischen Kluft geschlüpft, machte man sich rasch auf nach Adoran und hieß dort den Hauptmann der Garde von Rahal ‚willkommen‘; als Gefangener. Der Knappe war zufrieden mit dem Fang von diesen überaus ‚wertvollen‘ Rahalers, doch was hätte dieser Schritt nun prophezeien können? Niemals würden die Letharen Marlan frei lassen für diesen Menschen. Als man den Hauptmann der Rahaler Garde, Gerard de Fouquet, in den Kerker verfrachtete, appellierte sein Ausbilder und Kronritter genau zuzusehen. Also lenkte Andreas seinen Blick zu der Untersuchung des Gefangenen, ausgeführt von Feldwebel Tilianas. Wahrlich erstaunlich wie heimtückisch einige Menschen ihre Waffen versteckten, worauf ihm sofort Arsen in den Sinn kam.
Nach einem längeren Disput anschließend mit dem Oberst Toberen, den Feldwebel, eine Menge Grafen und Ritter, machten sich Knappe und Kronritter wieder auf dem Weg zurück zur Feste, um die Sternenjünger im Empfang zu nehmen. Doch auf dem Weg dahin, es dauerte auch nicht mal sehr lange, begegneten die Adler auf die Bruderschaft und ihren Patriarchen- Sir Nevyn Silberhand. Andreas verharrte ruhig und überließ seinem Sir das Reden, denn wie der eine Bruderschaftsstreiter wagte sich in diesem Gespräch einzufinden, so respektlos dachte er, würde er selbst nicht sein wollen und ebenso in dem Disput einfallen. Als nach einem kleinen Wortgefecht man sich weiter empfahl, machten sich Sir und Knappe wieder zur Feste, denn sie erwarteten Besuch von den Sternenjüngern. In der Burg angekommen, fragte Rafael seinen Knappen nach seiner Meinung:
‚Ein unnötiger Krieg wird angestrebt Seitens ihrer, sie wollen Blut- mehr nicht- sie dienen mehr sich selbst als das mittlere gute Maß‘
‚Ich wünsche der Bruderschaft dennoch alles Gute.. ihnen soll hoffentlich nichts passieren‘
Dennoch bat der Knappe den Sir um Rat, er würde gerne den Paladin über seine Meinung kund tun, aber wäre dies klug? Rafael stellte ihm eine Gegenfrage, würde Sir Nevyn auf ihn hören wollen und gegebenenfalls zustimmen? Andreas nickte verständlich, bis Sir von Galbadan sich in dem Gespräch sich einmischte und man bestätigte, dass der Sir Silberhand fanatisch wäre. Er nickte abermals, als verstünde er, dennoch würde er ihm gerne das sagen wollen, was er dachte…
Die Nacht fiel unaufhörlich mehr über die Sonne und man rechnete schon nicht mehr mit dem Erscheinen der Sternenjünger. Und doch, obwohl der späten Stund‘ erschienen sie, mit einer lustig angetrunkenen 16 jährigen Priesterin, die von einer Cirmias Messe zurückkehrte. Andreas hob erstaunt die Augenbrauen, für ihn war es doch ziemlich kurios, aber jeder musste sich seinen Weg entscheiden. Nach höflicher Etikette von unserem Knappen, die Nachfrage dass die Gäste etwas zu trinken wünschten, stürmte Sir von Galbadan in die Feste, fast in Andreas laufend und rief…
[..]
Nordbrücke Adorans. Das Klirren des Metalls. Schmerzvolles Stöhnen. Wildes Schnaufen. Feuer und Blitze. Aneinander schlagendes und schabendes Metall. Männer, Frauen, Bürger, Grafen, Adlige. Letharen und Feinde. Wo war er gerade nun hingekommen? Schnaufend schwang der Knappe auf sein Ross die Klinge, konnte man was anderes von ihm verlangen als jetzt zu morden? Es war Krieg.
Er kämpfte verbittert, schnaufend- denn der Verstand fiel bei ihm aus. Es gäbe nichts mehr Ehrenvolles. Er stieß das Schwert in den Leib seiner Feinde, doch er selbst blieb nicht verschont von der Pein der Schlacht. Völlig erschöpft sank die Wehr des Knappes zu Boden, als die Erste Angriffswelle vorüber war. Der Schnee um den Knappen herum, besudelt von Blut und Leichen - Ein Meer aus blutigen Tränen erstreckte sich um ihn herum, und mehr hatte er das Gefühl, dass alles von ihn sich distanzierte als ihm näherte. Er riss die Klinge aus einem von den wenigen niedergeschlagenen Angreifer, ehe er bemerkte, dass zu viele Gardisten tot auf dem Boden ruhten.
Hatten sie Familien? Kinder?
Alles war für ihn still geworden, ein betäubendes Pfeifen, der nicht von einem Niederschlag stammte, sondern seine Emotionen ihn schier in den Wahnsinn trieb. So viel Leid beobachtete er und er konnte darauf nicht reagieren. Ein Befehl- Westtor schauen. Andreas sattelte auf und machte sich nach dem Ersten Angriff auf zum Westtor. Dort sah er die Sternenjünger. Später einen von den Reensdorfer. Es kümmerte ihn nicht mehr. Es musste gekämpft werden. Zurück zur nördlichen Brücke, ergriff er seinen Drachenschild und eilte mit seinem Ross. Alle schienen sich vorbereitet zu haben für einen weiteren Zug. So viele Mannen, gegen so wenig und starke Angreifer. Der Befehl, die Reiterei solle sich postieren und den Angriff führen, als erste Welle fungieren. Andreas zitterte vor Nervosität, denn so stand er in einer Reihe voller schwer bewaffneter Kavallerie- Ritter! an vorderster Front.
In einem lauten Getöse- für das Reich! Für Temora! Schlug jeder seine Zügel aus und trieb die dunkle Schar weiter zurück. Jedermann stieß sein Schwert in die Brust seines Feindes- und als Andreas seine Klinge aus der Brust einer Seiner Feinde zog, stieß ein Rahaler die Axt in Andreas‘ Ross, während ein anderer- ein dunkler Ritter, ihm mit einem heftigen Hieb an dem Rücken und anschließend auf dem Kopf zu Boden katapultierte. Andreas lag stöhnend auf dem Boden, sein Tier, welches langsam verblutete und daran auch starb, lag auf ihm drauf. Das Dröhnen in seinem Kopf war so enorm, aber friedlich lag er neben einigen Lanzen durchspießte, verbrannte, erschlagenen und auch verstümmelten Leichen auf dem Boden. Die Kälte drang rasch durch seine Rüste zu seinem Körper durch, worauf er seine Augen schlagartig öffnete. Er blinzelte und in einem schwankenden Bild schaute er zu den Leichen. Er lebte, und vorne sah er seine Eminenz Tithus sich erheben, mit jenen er zurück humpelte.
Zurück nach Adoran, wo man den Sieg verkündete seitens Alumenas. Andreas schaute sich dennoch um, sah die Leichen- sah die Gefallenen- die Männer und Frauen, die neben ihn starben. Die Meisten Toten hatte eindeutig Adoran zu verzeichnen, und obwohl das Reich einen Rahaler Ritter gefangen nehmen konnte- sein Name Scartyz- stellte sich Andreas folgende Frage: konnte man von einem Sieg Adorans sprechen? wenn Adoran die meisten Toten zu verzeichnen hatte? Die Rahaler und Letharen hätten einfach weiter nach vorne stürmen müssen und Adoran wäre gefallen. Sie hatten nichts anderes hinterlassen als Tod, Verwüstung und Wehklagen, dann warum gerade zurückziehen, wenn sie allem ein Ende setzen konnten?
Andreas schaute trostlos, es war für ihn kein Sieg, es war nichts ehrenvolles mehr hier ran- die Schlacht! Tapferkeit? Ja, dass könnte unser Knappe bewiesen haben. Mut? Ja auch das! Opferbereitschaft? Sicher. Demut? Demut vor dem höheren. Mitgefühl? Ja… Ehre? Er fühlte sich nicht ehrenvoll, er fühlte sich schlecht. Im Rathaus und Kerker zurückgekehrt sah unser Knappe wie sich die hohen Tiere um den gefangenen Ritter stritten. Sie stritten sich um einen Gefangenen! Andreas fühlte Reue für die die er töten musste und die, die ihr Leben in dieser Schlacht ließen! Wie konnte man allen Ernstes sich noch wegen einem beschissenen Rahaler Ritter noch aufregen, wessen Gefangener er wäre! Es ging einfach nicht in seinen Kopf. Sein Sir verließ wutentbrannt den Kerker und Andreas ihm nach. Er wollte ihn verstehen und beruhigen- aber der Sir missverstand ihn und sagte, er könne nach Hause gehen. Andreas schwieg, nickte und dachte es wäre besser, wenn er seinen Sir, Freund und gar einen Vatergleichen Manne alleine ließe. Und er tat es auch anschließend.
[..]
Im Keller, sie bemerkte ihn. Eine Flasche stürzte zu Boden und ihr Gesicht zeugte von voller Sorge. Er versteckte sich noch im Schatten um seine verwüstete Erscheinung noch zu verstecken. Aber er wollte ihre Nähe, er wollte all diesen Pein, dieses Leid was er an dem Tag einsaugen musste, mit Widerwillen; er wollte es vergessen und den Trost bei ihr finden. Sie erfuhr von der Schlacht? Welcher Narr könnte nicht davon gewusst haben? Andreas war töricht zu denken, sie würde niemals davon erfahren. Er hätte ihr es vermutlich auch gesagt und vermutlich wäre es so besser gewesen.
Wie eine Statue stand seine Ehefrau vor ihm, ehe er seinen Kopf in ihre Schulter grub und seine Arme um sie legte, entbrach aus ihm nicht nur der Leid, sondern ebenso die Tränen. Er hatte gegen das Verstoßen, was Eluive den Menschen schenkte. Tröstend schaute sie ihn an, führte ihre Hand über seinen Harnisch, ehe er seine Tränen gezwungen erstickte und sich zurücklehnte.
‚Es wird alles..gut..‘
‚Ja .. das wird es.‘
Andreas sollte schlafen, und er stampfte erschöpft zu den Fellen und machte sich daran in eine leichtere Kluft zu schlüpfen, während Myra sich auf den Stufen neben ihn sich Platz nahm.
‚Ich kann mir vorstellen... wie du dich fühlst..‘
‚Ich habe Angst‘
Andreas nickte und es war der Moment gekommen an dem sie nun wusste, dass sein Leben schnell enden könnte. Und in ihrer Befürchtung, er würde niemals mehr nach Hause kommen, kniete sich der Knappe vor ihr hin, bette ihre eine Hand mit seinen beiden erwärmten Händen und erinnerte sie daran, dass sein Versprechen auf ewig währt- er würde sie niemals alleine lassen. Doch die Furcht aus ihr schien nicht zu weichen. Aber wie anders könnte ein liebestrunkener Ehemann, seine Ehefrau, jene er unvorstellbar liebt, sie ehrt und in blasphemischen Worten, ihr seine Seele und sein Leib schenkt, Worte widmen, die ihr vermitteln, dass sie sich nicht fürchten sollte? Sie soll sich nicht fürchten.
Es würden viele lange und gemeinsame Jahre verstreichen - Niemand könnte seine Liebe zu ihr töten, selbst wenn er ein Teil des Liedes werden würde. Es war für ihn klar, dass er ein Leben ohne sie sich nicht mehr vorstellen konnte; keine andere Frau hatte ihn bisher so sehr berührt, wie sie es tat- und er sagte ihr es auch indirekt, dass er für sie sterben würde.
‚Ich kämpfe nicht für das Reich, ich kämpfe für uns.. ich will dass du ein sicheres zuhause hast,…
mit mir..‘
Sie schloss Andreas in ihre Arme und drückte ihn fest an sich. Still schweigend genoss er ihre Nähe, worauf er später ihren Armen entwich und wohlbehütend sein Haupt in ihr Schoß bettete und ihre Robe küsste. Das Bild einer weinenden Ehefrau, seiner weinenden Ehefrau, brach ihm so sehr das Herz, das er sich zu ihr erhob, um jene salzigen Trauerperlen fort zu küssen.
Er kann es einfach nicht ertragen sie in Trauer zu sehen, denn… wie zuvor- all ihr Leid wäre auch seiner. Und als die Perlen fort waren hoben sich ein Stück ihre Mundwinkel, denn das war es, was er immer bei ihr sehen wollte. Sein wunderschöne Engel, jene niemals traurig.
Nachdem sie ins Bett stiegen, lächelte Andreas bei ihren Worten, während sie ihm behutsam durchs Haar strich:
‚Ich passe auf dich auf‘
Und mit ihr in seiner Nähe, schlief er seelenruhig ein, als hätte es nie solch eine Schlacht gegeben- friedlich. Er träumte davon, wie sie in Varuna saßen…..
[..]
Gemütlich saß er noch mit einem Ritter und dem Kronritter an einem Tisch in der Adlerfeste, ehe der Lord der Allianz plötzlich den Marsch befehligte. Jeder in seiner kämpferischen Kluft geschlüpft, machte man sich rasch auf nach Adoran und hieß dort den Hauptmann der Garde von Rahal ‚willkommen‘; als Gefangener. Der Knappe war zufrieden mit dem Fang von diesen überaus ‚wertvollen‘ Rahalers, doch was hätte dieser Schritt nun prophezeien können? Niemals würden die Letharen Marlan frei lassen für diesen Menschen. Als man den Hauptmann der Rahaler Garde, Gerard de Fouquet, in den Kerker verfrachtete, appellierte sein Ausbilder und Kronritter genau zuzusehen. Also lenkte Andreas seinen Blick zu der Untersuchung des Gefangenen, ausgeführt von Feldwebel Tilianas. Wahrlich erstaunlich wie heimtückisch einige Menschen ihre Waffen versteckten, worauf ihm sofort Arsen in den Sinn kam.
Nach einem längeren Disput anschließend mit dem Oberst Toberen, den Feldwebel, eine Menge Grafen und Ritter, machten sich Knappe und Kronritter wieder auf dem Weg zurück zur Feste, um die Sternenjünger im Empfang zu nehmen. Doch auf dem Weg dahin, es dauerte auch nicht mal sehr lange, begegneten die Adler auf die Bruderschaft und ihren Patriarchen- Sir Nevyn Silberhand. Andreas verharrte ruhig und überließ seinem Sir das Reden, denn wie der eine Bruderschaftsstreiter wagte sich in diesem Gespräch einzufinden, so respektlos dachte er, würde er selbst nicht sein wollen und ebenso in dem Disput einfallen. Als nach einem kleinen Wortgefecht man sich weiter empfahl, machten sich Sir und Knappe wieder zur Feste, denn sie erwarteten Besuch von den Sternenjüngern. In der Burg angekommen, fragte Rafael seinen Knappen nach seiner Meinung:
‚Ein unnötiger Krieg wird angestrebt Seitens ihrer, sie wollen Blut- mehr nicht- sie dienen mehr sich selbst als das mittlere gute Maß‘
‚Ich wünsche der Bruderschaft dennoch alles Gute.. ihnen soll hoffentlich nichts passieren‘
Dennoch bat der Knappe den Sir um Rat, er würde gerne den Paladin über seine Meinung kund tun, aber wäre dies klug? Rafael stellte ihm eine Gegenfrage, würde Sir Nevyn auf ihn hören wollen und gegebenenfalls zustimmen? Andreas nickte verständlich, bis Sir von Galbadan sich in dem Gespräch sich einmischte und man bestätigte, dass der Sir Silberhand fanatisch wäre. Er nickte abermals, als verstünde er, dennoch würde er ihm gerne das sagen wollen, was er dachte…
Die Nacht fiel unaufhörlich mehr über die Sonne und man rechnete schon nicht mehr mit dem Erscheinen der Sternenjünger. Und doch, obwohl der späten Stund‘ erschienen sie, mit einer lustig angetrunkenen 16 jährigen Priesterin, die von einer Cirmias Messe zurückkehrte. Andreas hob erstaunt die Augenbrauen, für ihn war es doch ziemlich kurios, aber jeder musste sich seinen Weg entscheiden. Nach höflicher Etikette von unserem Knappen, die Nachfrage dass die Gäste etwas zu trinken wünschten, stürmte Sir von Galbadan in die Feste, fast in Andreas laufend und rief…
[..]
Nordbrücke Adorans. Das Klirren des Metalls. Schmerzvolles Stöhnen. Wildes Schnaufen. Feuer und Blitze. Aneinander schlagendes und schabendes Metall. Männer, Frauen, Bürger, Grafen, Adlige. Letharen und Feinde. Wo war er gerade nun hingekommen? Schnaufend schwang der Knappe auf sein Ross die Klinge, konnte man was anderes von ihm verlangen als jetzt zu morden? Es war Krieg.
Er kämpfte verbittert, schnaufend- denn der Verstand fiel bei ihm aus. Es gäbe nichts mehr Ehrenvolles. Er stieß das Schwert in den Leib seiner Feinde, doch er selbst blieb nicht verschont von der Pein der Schlacht. Völlig erschöpft sank die Wehr des Knappes zu Boden, als die Erste Angriffswelle vorüber war. Der Schnee um den Knappen herum, besudelt von Blut und Leichen - Ein Meer aus blutigen Tränen erstreckte sich um ihn herum, und mehr hatte er das Gefühl, dass alles von ihn sich distanzierte als ihm näherte. Er riss die Klinge aus einem von den wenigen niedergeschlagenen Angreifer, ehe er bemerkte, dass zu viele Gardisten tot auf dem Boden ruhten.
Hatten sie Familien? Kinder?
Alles war für ihn still geworden, ein betäubendes Pfeifen, der nicht von einem Niederschlag stammte, sondern seine Emotionen ihn schier in den Wahnsinn trieb. So viel Leid beobachtete er und er konnte darauf nicht reagieren. Ein Befehl- Westtor schauen. Andreas sattelte auf und machte sich nach dem Ersten Angriff auf zum Westtor. Dort sah er die Sternenjünger. Später einen von den Reensdorfer. Es kümmerte ihn nicht mehr. Es musste gekämpft werden. Zurück zur nördlichen Brücke, ergriff er seinen Drachenschild und eilte mit seinem Ross. Alle schienen sich vorbereitet zu haben für einen weiteren Zug. So viele Mannen, gegen so wenig und starke Angreifer. Der Befehl, die Reiterei solle sich postieren und den Angriff führen, als erste Welle fungieren. Andreas zitterte vor Nervosität, denn so stand er in einer Reihe voller schwer bewaffneter Kavallerie- Ritter! an vorderster Front.
In einem lauten Getöse- für das Reich! Für Temora! Schlug jeder seine Zügel aus und trieb die dunkle Schar weiter zurück. Jedermann stieß sein Schwert in die Brust seines Feindes- und als Andreas seine Klinge aus der Brust einer Seiner Feinde zog, stieß ein Rahaler die Axt in Andreas‘ Ross, während ein anderer- ein dunkler Ritter, ihm mit einem heftigen Hieb an dem Rücken und anschließend auf dem Kopf zu Boden katapultierte. Andreas lag stöhnend auf dem Boden, sein Tier, welches langsam verblutete und daran auch starb, lag auf ihm drauf. Das Dröhnen in seinem Kopf war so enorm, aber friedlich lag er neben einigen Lanzen durchspießte, verbrannte, erschlagenen und auch verstümmelten Leichen auf dem Boden. Die Kälte drang rasch durch seine Rüste zu seinem Körper durch, worauf er seine Augen schlagartig öffnete. Er blinzelte und in einem schwankenden Bild schaute er zu den Leichen. Er lebte, und vorne sah er seine Eminenz Tithus sich erheben, mit jenen er zurück humpelte.
Zurück nach Adoran, wo man den Sieg verkündete seitens Alumenas. Andreas schaute sich dennoch um, sah die Leichen- sah die Gefallenen- die Männer und Frauen, die neben ihn starben. Die Meisten Toten hatte eindeutig Adoran zu verzeichnen, und obwohl das Reich einen Rahaler Ritter gefangen nehmen konnte- sein Name Scartyz- stellte sich Andreas folgende Frage: konnte man von einem Sieg Adorans sprechen? wenn Adoran die meisten Toten zu verzeichnen hatte? Die Rahaler und Letharen hätten einfach weiter nach vorne stürmen müssen und Adoran wäre gefallen. Sie hatten nichts anderes hinterlassen als Tod, Verwüstung und Wehklagen, dann warum gerade zurückziehen, wenn sie allem ein Ende setzen konnten?
Andreas schaute trostlos, es war für ihn kein Sieg, es war nichts ehrenvolles mehr hier ran- die Schlacht! Tapferkeit? Ja, dass könnte unser Knappe bewiesen haben. Mut? Ja auch das! Opferbereitschaft? Sicher. Demut? Demut vor dem höheren. Mitgefühl? Ja… Ehre? Er fühlte sich nicht ehrenvoll, er fühlte sich schlecht. Im Rathaus und Kerker zurückgekehrt sah unser Knappe wie sich die hohen Tiere um den gefangenen Ritter stritten. Sie stritten sich um einen Gefangenen! Andreas fühlte Reue für die die er töten musste und die, die ihr Leben in dieser Schlacht ließen! Wie konnte man allen Ernstes sich noch wegen einem beschissenen Rahaler Ritter noch aufregen, wessen Gefangener er wäre! Es ging einfach nicht in seinen Kopf. Sein Sir verließ wutentbrannt den Kerker und Andreas ihm nach. Er wollte ihn verstehen und beruhigen- aber der Sir missverstand ihn und sagte, er könne nach Hause gehen. Andreas schwieg, nickte und dachte es wäre besser, wenn er seinen Sir, Freund und gar einen Vatergleichen Manne alleine ließe. Und er tat es auch anschließend.
[..]
Im Keller, sie bemerkte ihn. Eine Flasche stürzte zu Boden und ihr Gesicht zeugte von voller Sorge. Er versteckte sich noch im Schatten um seine verwüstete Erscheinung noch zu verstecken. Aber er wollte ihre Nähe, er wollte all diesen Pein, dieses Leid was er an dem Tag einsaugen musste, mit Widerwillen; er wollte es vergessen und den Trost bei ihr finden. Sie erfuhr von der Schlacht? Welcher Narr könnte nicht davon gewusst haben? Andreas war töricht zu denken, sie würde niemals davon erfahren. Er hätte ihr es vermutlich auch gesagt und vermutlich wäre es so besser gewesen.
Wie eine Statue stand seine Ehefrau vor ihm, ehe er seinen Kopf in ihre Schulter grub und seine Arme um sie legte, entbrach aus ihm nicht nur der Leid, sondern ebenso die Tränen. Er hatte gegen das Verstoßen, was Eluive den Menschen schenkte. Tröstend schaute sie ihn an, führte ihre Hand über seinen Harnisch, ehe er seine Tränen gezwungen erstickte und sich zurücklehnte.
‚Es wird alles..gut..‘
‚Ja .. das wird es.‘
Andreas sollte schlafen, und er stampfte erschöpft zu den Fellen und machte sich daran in eine leichtere Kluft zu schlüpfen, während Myra sich auf den Stufen neben ihn sich Platz nahm.
‚Ich kann mir vorstellen... wie du dich fühlst..‘
‚Ich habe Angst‘
Andreas nickte und es war der Moment gekommen an dem sie nun wusste, dass sein Leben schnell enden könnte. Und in ihrer Befürchtung, er würde niemals mehr nach Hause kommen, kniete sich der Knappe vor ihr hin, bette ihre eine Hand mit seinen beiden erwärmten Händen und erinnerte sie daran, dass sein Versprechen auf ewig währt- er würde sie niemals alleine lassen. Doch die Furcht aus ihr schien nicht zu weichen. Aber wie anders könnte ein liebestrunkener Ehemann, seine Ehefrau, jene er unvorstellbar liebt, sie ehrt und in blasphemischen Worten, ihr seine Seele und sein Leib schenkt, Worte widmen, die ihr vermitteln, dass sie sich nicht fürchten sollte? Sie soll sich nicht fürchten.
Es würden viele lange und gemeinsame Jahre verstreichen - Niemand könnte seine Liebe zu ihr töten, selbst wenn er ein Teil des Liedes werden würde. Es war für ihn klar, dass er ein Leben ohne sie sich nicht mehr vorstellen konnte; keine andere Frau hatte ihn bisher so sehr berührt, wie sie es tat- und er sagte ihr es auch indirekt, dass er für sie sterben würde.
‚Ich kämpfe nicht für das Reich, ich kämpfe für uns.. ich will dass du ein sicheres zuhause hast,…
mit mir..‘
Sie schloss Andreas in ihre Arme und drückte ihn fest an sich. Still schweigend genoss er ihre Nähe, worauf er später ihren Armen entwich und wohlbehütend sein Haupt in ihr Schoß bettete und ihre Robe küsste. Das Bild einer weinenden Ehefrau, seiner weinenden Ehefrau, brach ihm so sehr das Herz, das er sich zu ihr erhob, um jene salzigen Trauerperlen fort zu küssen.
Er kann es einfach nicht ertragen sie in Trauer zu sehen, denn… wie zuvor- all ihr Leid wäre auch seiner. Und als die Perlen fort waren hoben sich ein Stück ihre Mundwinkel, denn das war es, was er immer bei ihr sehen wollte. Sein wunderschöne Engel, jene niemals traurig.
Nachdem sie ins Bett stiegen, lächelte Andreas bei ihren Worten, während sie ihm behutsam durchs Haar strich:
‚Ich passe auf dich auf‘
Und mit ihr in seiner Nähe, schlief er seelenruhig ein, als hätte es nie solch eine Schlacht gegeben- friedlich. Er träumte davon, wie sie in Varuna saßen…..
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Montag 9. Februar 2009, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Andreas Myrtol
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?p=279299#279299
Der Traum..
Er träumte davon wie sie in Varuna saßen. Doch diesmal war der Traum anders als zuvor…
Es war noch hell, als wir auf den Bänken uns ruhten, uns anlächelten als würde der Tag für ewig bleiben. Eine Liebe die endlos ist- selbst wenn der Tag verstreichen würde. Ich schaute tief in ihre bezaubernden meeresblauen Augen, als ihre zarten Finger sich gegen meine Brust drückten, schmiegte sie ihr Haupt ebenso an meinem Torso und ich küsste in wohlbehütender Wärme ihr glänzend blondes Haar. Unser beider Wärme vereinte sich zu einem, ein Weg den wir beschreiten –gemeinsam- Eluive ich danke dir für diese Gnade! Dieses Geschöpf, welches ich meine Frau heißen darf!
Der Schnee fiel von oben an uns herab, aber wir spürten keine Kälte wie zu unserer ersten Hochzeit, wir spürten nur uns. Ich lächelte, ich fieberte mich, zu ihren Lippen herab zu beugen, jene Liebesränder mit meinen zu berühren. Und als das geschah, in einer Welt wo alle meine Vorstellungen ihre Grenzen nicht finden konnten, schloss ich meine Augen- und als ich sie wieder öffnete, waren die weißen Schneeflocken, die auf uns herab rieselten, blutrot gefärbt. Die Bänke auf die wir saßen wurden morsch und aus den Rillen den braunen Steinkacheln des Bodens, rannte Blut heraus. Das vorher kräftige grün der Bäume, sie verstarben rasch und zurück blieb nur totes und nacktes Holz, während das Lachen der Sonne in ein trauriges Licht sich wandelte und die Umgebung vergraute. Um uns herum stapelten sich die Leichen; abermals Getöse von schwingenden Waffen und das Aufeinandertreffen des Metalls, kriegerisches Geschrei übertönte nun das Zwitschern der Vögel und des Windes. Als ich mich zu Myra umdrehte, hielt sie ein Kind in ihrem Armen und fragte mich warum? Warum, was? – brachte ich entgegen, während sie weinend vor mir saß und ihr Blick zu Boden lenkte. Ich schaute zu dem Kind herab in ihren Armen und dachte es wäre meines, und als ich das vernahm, überfielen Rahaler und Letharen Varuna und töteten jede Seele die um Gnade winselte. Plötzlich wurde alles schwarz und ich suchte nach ihr- ich war einsam in dieser Dunkelheit- ich suchte ihre Nähe, aber sie war fort! Sie war fort und ich sorgte mich nicht um mich, ich suchte sie! Ich tappte in der Dunkelheit und habe sie gesucht! Sie war nirgends! Nirgends! Mir wurde so warm… mir wurde so heiß, ich ertrug die Hitze nicht mehr und…
So erwachte er von seinem Traum hustend. Der Fieber hatte ihn eingeholt, das liegen im Schnee hatte ihm wohl die Krankheit beschert die ihm nun ins Bett zwang. Seine verschwitzte Stirn, leises stöhnen, seine Augen eilten zu Myra und seine Hände hoben sich kraftlos zu ihrer einen. Ein erleichtertes Lächeln zauberte sich auf seinem erschöpften Antlitz, als er ihre Hand ergriff, ihre Wärme spürte. Jedes ihrer Worte, die er in sich einatmete, ließen ihm vom Traum beruhigen; sie waren wie Balsam und er würde nicht aufhören ihr zu zuhören, selbst wenn die Müdigkeit ihn einholte. Leise entbrachen ihm die Worte mit Unterbrechung eines Hustens, dass er sie liebe..
Und all die Versprechungen die sie ihm gab, er würde es ihr genau so versprechen- sein Engel. Er lächelte sie an.
Der Traum..
Er träumte davon wie sie in Varuna saßen. Doch diesmal war der Traum anders als zuvor…
Es war noch hell, als wir auf den Bänken uns ruhten, uns anlächelten als würde der Tag für ewig bleiben. Eine Liebe die endlos ist- selbst wenn der Tag verstreichen würde. Ich schaute tief in ihre bezaubernden meeresblauen Augen, als ihre zarten Finger sich gegen meine Brust drückten, schmiegte sie ihr Haupt ebenso an meinem Torso und ich küsste in wohlbehütender Wärme ihr glänzend blondes Haar. Unser beider Wärme vereinte sich zu einem, ein Weg den wir beschreiten –gemeinsam- Eluive ich danke dir für diese Gnade! Dieses Geschöpf, welches ich meine Frau heißen darf!
Der Schnee fiel von oben an uns herab, aber wir spürten keine Kälte wie zu unserer ersten Hochzeit, wir spürten nur uns. Ich lächelte, ich fieberte mich, zu ihren Lippen herab zu beugen, jene Liebesränder mit meinen zu berühren. Und als das geschah, in einer Welt wo alle meine Vorstellungen ihre Grenzen nicht finden konnten, schloss ich meine Augen- und als ich sie wieder öffnete, waren die weißen Schneeflocken, die auf uns herab rieselten, blutrot gefärbt. Die Bänke auf die wir saßen wurden morsch und aus den Rillen den braunen Steinkacheln des Bodens, rannte Blut heraus. Das vorher kräftige grün der Bäume, sie verstarben rasch und zurück blieb nur totes und nacktes Holz, während das Lachen der Sonne in ein trauriges Licht sich wandelte und die Umgebung vergraute. Um uns herum stapelten sich die Leichen; abermals Getöse von schwingenden Waffen und das Aufeinandertreffen des Metalls, kriegerisches Geschrei übertönte nun das Zwitschern der Vögel und des Windes. Als ich mich zu Myra umdrehte, hielt sie ein Kind in ihrem Armen und fragte mich warum? Warum, was? – brachte ich entgegen, während sie weinend vor mir saß und ihr Blick zu Boden lenkte. Ich schaute zu dem Kind herab in ihren Armen und dachte es wäre meines, und als ich das vernahm, überfielen Rahaler und Letharen Varuna und töteten jede Seele die um Gnade winselte. Plötzlich wurde alles schwarz und ich suchte nach ihr- ich war einsam in dieser Dunkelheit- ich suchte ihre Nähe, aber sie war fort! Sie war fort und ich sorgte mich nicht um mich, ich suchte sie! Ich tappte in der Dunkelheit und habe sie gesucht! Sie war nirgends! Nirgends! Mir wurde so warm… mir wurde so heiß, ich ertrug die Hitze nicht mehr und…
So erwachte er von seinem Traum hustend. Der Fieber hatte ihn eingeholt, das liegen im Schnee hatte ihm wohl die Krankheit beschert die ihm nun ins Bett zwang. Seine verschwitzte Stirn, leises stöhnen, seine Augen eilten zu Myra und seine Hände hoben sich kraftlos zu ihrer einen. Ein erleichtertes Lächeln zauberte sich auf seinem erschöpften Antlitz, als er ihre Hand ergriff, ihre Wärme spürte. Jedes ihrer Worte, die er in sich einatmete, ließen ihm vom Traum beruhigen; sie waren wie Balsam und er würde nicht aufhören ihr zu zuhören, selbst wenn die Müdigkeit ihn einholte. Leise entbrachen ihm die Worte mit Unterbrechung eines Hustens, dass er sie liebe..
Und all die Versprechungen die sie ihm gab, er würde es ihr genau so versprechen- sein Engel. Er lächelte sie an.
Zuletzt geändert von Andreas Myrtol am Dienstag 10. Februar 2009, 13:07, insgesamt 3-mal geändert.
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Andreas Myrtol
Wie konnte es nicht schlimmer sein? Die Kriege und Kämpfe nahmen kein Ende und das Blutvergießen begann vom Neuen. Erneut eine Schlacht, der Hass ist grenzenlos und niemand erwähnte nur einmal den Namen Eluives, so in Andreas' Umfeld zumindest. Könnt' das jemals in einer Schlacht passend sein?
Denn Mord und Blut für das Leben?
Es mussten diejenigen sterben, die das Leben anderer trachteten- was unseren Knappen nicht aufhielt den Namen Eluives zu rufen. Und nach dem Kampfe zog es unseren Knappen zurück- verletzt. Ein Schwert wurde durch sein Trapeziusmuskel gestoßen, bis ein weiterer Stich auf seinen Harnisch abprallte und der darauffolgende Stoß durch seinen Bein endete. Sein Gegner hatte lediglich nur eine Schnittewunde durch ihm ereilt, während der Trupp der Bruderschaftler den potentiellen Mörder zur Flucht brachte. Stöhnend rappelte er sich gezwungen auf, geholfen von einer fremden Frau, die er vertrauen musste. Die Schlacht wurde unübersichtlich und nichts anders konnte er erkennen außer das schwingen der Waffen, Tränke die in Massen flossen, Rüstungen und roter Schnee. Blutroter Schnee, ...abermals.
Er schleifte sich bishin zum Rahaler Brunnen, wo man ihm doch versucht hatte aufzupeppeln, bis.. bis..
Niemals würde er so vor Myra stehen wollen, und niemals würde er sie alleine lassen? Sie würde abermals sich zu Tode fürchten, abermals so schimpfen- darauf hätte er keine Lust, und doch würde dies kommen. Sie wird davon erfahren...Doch ehe ihm seine Schritte voran trieben, fiel er vor die Füße seines Sires hin und vor den anderen Allianzlern. Er stöhnte nur den Namen seiner Geliebten, ehe die tiefe Dunkelheit seine Sicht langsam vernebelte und er sich bemühte noch wach zu bleiben. Er blieb wach, ja das war er noch. Was danach Geschah...
Ein wacher Traum
Schwer atmend lag er auf dem Boden.... Aus den Kacheln der Südstraße Varunas rannte aus den Rinnen das Blut heraus, während der graue Himmel von Raben bedeckt wurde. Es war ein starker Kontrast, der ihm in Wahrheit zum Zittern brachte: das kräftige Rot des Blutes und die graue Umgebung. Das Krächzen der Raben vernahm er genau, und als sein zittriger Blick sich zur Seite wendete, sah er nicht nur die Toten Leiber seiner Freunde- er sah Malachai und sich selbst, wie der Katana vor dem Wanst seines ehemaligen Ausbilders auf ihn gerichtet war und der zweite Andreas mit beiden Händen den Griff umfasste. Diesmal stieß er zu und sein Freund fiel sackend und tot zu Boden, bis seine Sicht mit roter Flüssigkeit sich füllte und das Bild immer mehr schwammiger wurde. Ein fahrender Blitz durch die Szenerie; alles verblieb noch grau- die Leichen waren weg und die Raben waren fort. Alles war lautlos, und er sah nur Myra wieder vor sich, in ihren Armen ein Kind und.. und..
Er sah selbst seine Hand wie sie sich zu ihr erhob, und wie ein stockendes Bild stand er plötzlich vor ihr und betrachtete ihr Gesicht- senkte den Blick zu dem Kind und streichelte die Wange. Er laß eindeutig die Worte die aus ihren Lippen ohne Ton hervorkamen. Welch Worte das gewesen sein könnten? Andreas erwiederte daraufhin, dass er sie liebe.
Bis das Bild sich verdunkelte und der Traum endete. Das Einzige was er noch vernimmt oder vernahm, waren die Stimmen die nun in seiner Umgebung waren.. und werden.
Denn Mord und Blut für das Leben?
Es mussten diejenigen sterben, die das Leben anderer trachteten- was unseren Knappen nicht aufhielt den Namen Eluives zu rufen. Und nach dem Kampfe zog es unseren Knappen zurück- verletzt. Ein Schwert wurde durch sein Trapeziusmuskel gestoßen, bis ein weiterer Stich auf seinen Harnisch abprallte und der darauffolgende Stoß durch seinen Bein endete. Sein Gegner hatte lediglich nur eine Schnittewunde durch ihm ereilt, während der Trupp der Bruderschaftler den potentiellen Mörder zur Flucht brachte. Stöhnend rappelte er sich gezwungen auf, geholfen von einer fremden Frau, die er vertrauen musste. Die Schlacht wurde unübersichtlich und nichts anders konnte er erkennen außer das schwingen der Waffen, Tränke die in Massen flossen, Rüstungen und roter Schnee. Blutroter Schnee, ...abermals.
Er schleifte sich bishin zum Rahaler Brunnen, wo man ihm doch versucht hatte aufzupeppeln, bis.. bis..
Niemals würde er so vor Myra stehen wollen, und niemals würde er sie alleine lassen? Sie würde abermals sich zu Tode fürchten, abermals so schimpfen- darauf hätte er keine Lust, und doch würde dies kommen. Sie wird davon erfahren...Doch ehe ihm seine Schritte voran trieben, fiel er vor die Füße seines Sires hin und vor den anderen Allianzlern. Er stöhnte nur den Namen seiner Geliebten, ehe die tiefe Dunkelheit seine Sicht langsam vernebelte und er sich bemühte noch wach zu bleiben. Er blieb wach, ja das war er noch. Was danach Geschah...
Ein wacher Traum
Schwer atmend lag er auf dem Boden.... Aus den Kacheln der Südstraße Varunas rannte aus den Rinnen das Blut heraus, während der graue Himmel von Raben bedeckt wurde. Es war ein starker Kontrast, der ihm in Wahrheit zum Zittern brachte: das kräftige Rot des Blutes und die graue Umgebung. Das Krächzen der Raben vernahm er genau, und als sein zittriger Blick sich zur Seite wendete, sah er nicht nur die Toten Leiber seiner Freunde- er sah Malachai und sich selbst, wie der Katana vor dem Wanst seines ehemaligen Ausbilders auf ihn gerichtet war und der zweite Andreas mit beiden Händen den Griff umfasste. Diesmal stieß er zu und sein Freund fiel sackend und tot zu Boden, bis seine Sicht mit roter Flüssigkeit sich füllte und das Bild immer mehr schwammiger wurde. Ein fahrender Blitz durch die Szenerie; alles verblieb noch grau- die Leichen waren weg und die Raben waren fort. Alles war lautlos, und er sah nur Myra wieder vor sich, in ihren Armen ein Kind und.. und..
Er sah selbst seine Hand wie sie sich zu ihr erhob, und wie ein stockendes Bild stand er plötzlich vor ihr und betrachtete ihr Gesicht- senkte den Blick zu dem Kind und streichelte die Wange. Er laß eindeutig die Worte die aus ihren Lippen ohne Ton hervorkamen. Welch Worte das gewesen sein könnten? Andreas erwiederte daraufhin, dass er sie liebe.
Bis das Bild sich verdunkelte und der Traum endete. Das Einzige was er noch vernimmt oder vernahm, waren die Stimmen die nun in seiner Umgebung waren.. und werden.
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Rafael von Arganta
Die rechte Wangenhälfte war verquollen, ein Riss an der Stirn von dem Schildschlag den er ins Gesicht bekommen hatte. Blut lief ihm übers Gesicht, aber er war lange nicht so schlimm dran wie einige andere hier.
Der Schildschlag, mitten in der Schlacht hatte ihn vom Pferd geworfen, für den Moment benommen gemacht und als er dann wieder gänzlich Handeln konnt war die Schlacht fast vorbei.
Liliana und andere Heiler kümmerten sich um die Verletzten und Rafael hoffte das niemand sein Leben verloren hatte.
Die vielen Freude die dabei waren... Adrian, Hudgarr, Thelor, Arenvir ... seine Leute überhaupt... Adrian und Hudgar ging es gut ... Arenvir sah er auch Gesund und munter ... Thelor .. niergendwo.
Die Diplomatischen Gespräche brachte er noch hinter sich dann wollte er selber heim.
"Oberst, ... lasst abrücken." befahl er Rondrian und ging zu dem Felde da man die Verletzten noch behandelte.
Andreas ...
Sein Knappe fesselte sofort sein Blick als er ihn erblickte.
Liliana hatte ihn längst behandelt, aber wie tot lag er da und Rafael versetzte es einen Stich als er den jungen Mann, den er für so vielversprechend hielt dort so liegen sah.
"Wie geht es ihm?" Fragte er besorgt, und erhielt nur von irgendwoher die Antwort " Er ist schwer verletzt, aber er wird es überleben."
Er atmete auf.
Andreas war erst kürzlich verheiratet. Seiner Frau würde das nicht gefallen. Aber schlimmer wäre die Ungewissheit.
"Wir bringen ihn heim!" befahl er und orderte vier Gardisten die eine der Tragen nahmen und Andreas aufluden.
Dann machte er sich selber auf dem Wege mit den Vieren, um Andreas heim zu bringen.
Was wohl sicherlich ein Schock für Myra werden würde.
Aber war sie nicht selber Heilerin?
Ihr Werk und ihre Liebe würden wohl eher etwas bewirken als jede andre Heilerin der Welt.
"Du wirst es schon Schaffen." erklärte er fester Stimme, bevor er am Hause der Myrtols klopfte.
Viel Zeit hatte er nicht, er musste zurück.
Der Schildschlag, mitten in der Schlacht hatte ihn vom Pferd geworfen, für den Moment benommen gemacht und als er dann wieder gänzlich Handeln konnt war die Schlacht fast vorbei.
Liliana und andere Heiler kümmerten sich um die Verletzten und Rafael hoffte das niemand sein Leben verloren hatte.
Die vielen Freude die dabei waren... Adrian, Hudgarr, Thelor, Arenvir ... seine Leute überhaupt... Adrian und Hudgar ging es gut ... Arenvir sah er auch Gesund und munter ... Thelor .. niergendwo.
Die Diplomatischen Gespräche brachte er noch hinter sich dann wollte er selber heim.
"Oberst, ... lasst abrücken." befahl er Rondrian und ging zu dem Felde da man die Verletzten noch behandelte.
Andreas ...
Sein Knappe fesselte sofort sein Blick als er ihn erblickte.
Liliana hatte ihn längst behandelt, aber wie tot lag er da und Rafael versetzte es einen Stich als er den jungen Mann, den er für so vielversprechend hielt dort so liegen sah.
"Wie geht es ihm?" Fragte er besorgt, und erhielt nur von irgendwoher die Antwort " Er ist schwer verletzt, aber er wird es überleben."
Er atmete auf.
Andreas war erst kürzlich verheiratet. Seiner Frau würde das nicht gefallen. Aber schlimmer wäre die Ungewissheit.
"Wir bringen ihn heim!" befahl er und orderte vier Gardisten die eine der Tragen nahmen und Andreas aufluden.
Dann machte er sich selber auf dem Wege mit den Vieren, um Andreas heim zu bringen.
Was wohl sicherlich ein Schock für Myra werden würde.
Aber war sie nicht selber Heilerin?
Ihr Werk und ihre Liebe würden wohl eher etwas bewirken als jede andre Heilerin der Welt.
"Du wirst es schon Schaffen." erklärte er fester Stimme, bevor er am Hause der Myrtols klopfte.
Viel Zeit hatte er nicht, er musste zurück.
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Myra Myrtol
Erschrocken war sie als sie das kräftige Klopfen aus ihren traumlosen Schlaf riss und rasch warf sie ihre Robe über um dann auch sogleich die Türe zu öffnen. Das was sie dann sah war noch um längen schlimmer als sie erwartet hatte und ihren Gatten wie tot vorzufinden war der schlimmste Stich im Herzen.
Sogleich lies sie die Gardisten ein um ihn auf einem der Betten niederzulegen die in dem Heilerhaus waren. Sie dankte dem Sir und den Gardisten das sie ihn hergebracht haben und begann sich dann um ihn zu kümmern. Schweigend besah sie sich die behandelten Wunden und gab ihm dann ein schmerzstillendes Mittel. Ein paar Felle legte sie vor das Bett und kauerte sich darauf um dann schweigend gen der Decke zu blicken.
Erst vor einer Woche konnte sie ihm erlauben aufzustehen, danach hatte sie ihn auch nicht mehr gesehen und nun war er so wieder hier. Sie hielt die Tränen nicht zurück, aber die lautlosen salzigen perlen würde keiner bemerken und nur sie würde merken wie sie sich in ihre Seele frassen.
Sie würde nichts sagen dazu, er war erwachsen und wusste was er tat. Wenn er sich umbringen wollte konnte sie daran nichts ändern.
Es würde alles kommen wie es kommen muss und so schlief sie traurig, am Boden zerstört ein..
Sogleich lies sie die Gardisten ein um ihn auf einem der Betten niederzulegen die in dem Heilerhaus waren. Sie dankte dem Sir und den Gardisten das sie ihn hergebracht haben und begann sich dann um ihn zu kümmern. Schweigend besah sie sich die behandelten Wunden und gab ihm dann ein schmerzstillendes Mittel. Ein paar Felle legte sie vor das Bett und kauerte sich darauf um dann schweigend gen der Decke zu blicken.
Erst vor einer Woche konnte sie ihm erlauben aufzustehen, danach hatte sie ihn auch nicht mehr gesehen und nun war er so wieder hier. Sie hielt die Tränen nicht zurück, aber die lautlosen salzigen perlen würde keiner bemerken und nur sie würde merken wie sie sich in ihre Seele frassen.
Sie würde nichts sagen dazu, er war erwachsen und wusste was er tat. Wenn er sich umbringen wollte konnte sie daran nichts ändern.
Es würde alles kommen wie es kommen muss und so schlief sie traurig, am Boden zerstört ein..
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Andreas Myrtol
Heilungsprozesse-
Was würde eine Heilung vollbringen wenn die Sorge um das eigene Leben und nicht nur das, sondern dem Gewissen hinterher rennt- durch eigene Schmerzen jemand anderen zu schaden? Es dauerte auch nicht lang bei der Pflege und Andreas erwachte- nur leicht war der Schmerz zu spüren von dem Tiefen Einsteich im Rücken und am Bein.
Seufzend lag er auf den Fellen und musste überlegen:
/Gedankengang/
Mord und Tod, Schmerzen und Leid- ich nenne es Bruder und Schwester. Die Erste Schlacht machte mich müde, brachte mich beinahe zum Verdruss und nun der Zweite? Entweder finde ich Gefallen daran, oder flüchte. Flüchten werde ich nicht, denn dies ist keine Natur mehr.
Wie waren die Worte? Ich würde mich nicht ändern? Ha.. so naiv. Ich bleibe es und diese.. dieser Alltag, er wird gemächlich. Waren alle meine Entscheidungen richtig? Bin ich nun soweit, dass ich die Ständegesellschaft toleriere? Das schon immer, aber akzeptiere?
Ich mache mir Bedenken über mein Versprechen, das Versprechen mich nicht zu verändern- selbst wenn ich Ritter werden würde? Es darf kein Gefühl und Gedanke mich abbringen, mich von Eluives Hand abzuwenden- obwohl ich die Fingerkuppen Temoras streiche.
Mir geht es schon Besser, die Schmerzen und die Wunden sind beinahe zu, nur diese Narben, es sind große Narben. Ich bin Narben überseht, irgendwann wird noch der Tag kommen, mich wird man noch als eine ganze Narbe schimpfen. Ich Tölpel, was mache ich bloß für Dinge? Ich schaue zur Decke und bete… lass Schweine fliegen, denn ich fasse es nicht dass ich schon wieder hier liege!
Hmm.. komisch keine Schweine.. also, dann ist es wahr!
Ich sehe und spüre meine Wunden,.. ich sehe und weiß den Schaden. Malachai.. oh Malachai. Sag mir.. nein? Rafael.. er..
Hmm.. Einige Tage werde ich mich noch ruhen, ehe ich mich wieder aufmache.
Was würde eine Heilung vollbringen wenn die Sorge um das eigene Leben und nicht nur das, sondern dem Gewissen hinterher rennt- durch eigene Schmerzen jemand anderen zu schaden? Es dauerte auch nicht lang bei der Pflege und Andreas erwachte- nur leicht war der Schmerz zu spüren von dem Tiefen Einsteich im Rücken und am Bein.
Seufzend lag er auf den Fellen und musste überlegen:
/Gedankengang/
Mord und Tod, Schmerzen und Leid- ich nenne es Bruder und Schwester. Die Erste Schlacht machte mich müde, brachte mich beinahe zum Verdruss und nun der Zweite? Entweder finde ich Gefallen daran, oder flüchte. Flüchten werde ich nicht, denn dies ist keine Natur mehr.
Wie waren die Worte? Ich würde mich nicht ändern? Ha.. so naiv. Ich bleibe es und diese.. dieser Alltag, er wird gemächlich. Waren alle meine Entscheidungen richtig? Bin ich nun soweit, dass ich die Ständegesellschaft toleriere? Das schon immer, aber akzeptiere?
Ich mache mir Bedenken über mein Versprechen, das Versprechen mich nicht zu verändern- selbst wenn ich Ritter werden würde? Es darf kein Gefühl und Gedanke mich abbringen, mich von Eluives Hand abzuwenden- obwohl ich die Fingerkuppen Temoras streiche.
Mir geht es schon Besser, die Schmerzen und die Wunden sind beinahe zu, nur diese Narben, es sind große Narben. Ich bin Narben überseht, irgendwann wird noch der Tag kommen, mich wird man noch als eine ganze Narbe schimpfen. Ich Tölpel, was mache ich bloß für Dinge? Ich schaue zur Decke und bete… lass Schweine fliegen, denn ich fasse es nicht dass ich schon wieder hier liege!
Hmm.. komisch keine Schweine.. also, dann ist es wahr!
Ich sehe und spüre meine Wunden,.. ich sehe und weiß den Schaden. Malachai.. oh Malachai. Sag mir.. nein? Rafael.. er..
Hmm.. Einige Tage werde ich mich noch ruhen, ehe ich mich wieder aufmache.
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Andreas Myrtol
Ein Geschenk!
Baff stand er vor ihr –großartig- entbrach es ihm neutral als er ihre Nachricht vernahm. Es dauerte eine Zeit bis er wirklich klar zur Besinnung kam und sein Glück fasste. Glück? Er stand erschrocken da, dass was er sich wünschte, wurde nun wahr! Konnte er die Rolle nun vollkommen und fehlerfrei ausführen? Andreas lächelte ihr dann zu als sie traurig wirkte, berieselte ihr Gesicht mit tausenden von Küssen und umarmte sie, umarmte sie beide, ehe sie ein sachtes Lächeln aufsetzte. Doch die Nachricht war eine Bombe und unser Recke brauchte unbedingt Luft, und jener war für ihn im Keller kaum zu finden. Nach kleinen Spielchen und Zärtlichkeiten verabschiedete er sich von ihr, sagte- er würde bald wiederkommen. Es brauchte seine Zeit, bis er das was er selbst wollte- auch wirklich möchte.
Bei Eluive,.. es würde alles gut gehen. Den Bürgerbrief, ein Haus.. könnte etwas noch falsch gehen? Wäre ich der Grund, dass alles wie im Treibsand versickern könnte? Ich kann versagen, ich muss mich sorgen. Wie bei Eluive..
Ich kann eine Enttäuschung sein…
Baff stand er vor ihr –großartig- entbrach es ihm neutral als er ihre Nachricht vernahm. Es dauerte eine Zeit bis er wirklich klar zur Besinnung kam und sein Glück fasste. Glück? Er stand erschrocken da, dass was er sich wünschte, wurde nun wahr! Konnte er die Rolle nun vollkommen und fehlerfrei ausführen? Andreas lächelte ihr dann zu als sie traurig wirkte, berieselte ihr Gesicht mit tausenden von Küssen und umarmte sie, umarmte sie beide, ehe sie ein sachtes Lächeln aufsetzte. Doch die Nachricht war eine Bombe und unser Recke brauchte unbedingt Luft, und jener war für ihn im Keller kaum zu finden. Nach kleinen Spielchen und Zärtlichkeiten verabschiedete er sich von ihr, sagte- er würde bald wiederkommen. Es brauchte seine Zeit, bis er das was er selbst wollte- auch wirklich möchte.
Bei Eluive,.. es würde alles gut gehen. Den Bürgerbrief, ein Haus.. könnte etwas noch falsch gehen? Wäre ich der Grund, dass alles wie im Treibsand versickern könnte? Ich kann versagen, ich muss mich sorgen. Wie bei Eluive..
Ich kann eine Enttäuschung sein…