Das zusammenfinden der Sternenjuenger.

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Sardok Telkontar

Das zusammenfinden der Sternenjuenger.

Beitrag von Sardok Telkontar »

Spaet war es als Sardok sich das letzte mal auf die Reise machte. Die reise nach Hause. Der Mond schien hell, und die Luft war kalt. Doch mit jedem Schritt den er lief, wurde ihm klar das es nichts schoeneres gibt als die Freiheit. Nicht weil er ein Priester des Horteras war.
Er konnte sich einfach nicht damit anfreunden, in den Haenden jemand anderem zu aggieren. Keinen freien eigenen willen zu besitzen. Das war fuer ihn das schlimmste. Doch seine Gedanken daran verschwenden wollte er auch nicht, und so begann er auf dem Weg nach Hause zu Philosophieren.
Er dachte ueber alles und nichts nach. Wohl nur um sich die Zeit zu vertreiben. Regelmaessig war das klopfen des Stabes zu hoehren, wenn dieser den Boden beruehrte, damit der Alte Sardok sich abstuezen konnte.

Zuhause angekommen, schmiss er etwas Holz in den Kamin, und entzuendete jenes Holz mit einer Fakel aus dem Garten. Gemuetlich war es geworden, in seinem Heim... fern von Trubel und Konflikten. Auch dies wollte er nicht vermissen, und freute sich jeden Abend erneut auf das zuruecklehnen in seinem Sessel vor dem Kamin. Oft ist er vor jenem auch eingeschlafen, genau..wie dieses mal.



Der Hahn kraehte, und die Voegel begannen das Singen. Auch die Kuehe waren oft zu hoehren, welche im Gatter vor seinem Haus lebten. Das Pferdegewirre und das klopfen eines Spatzes, welcher sich im Wald befand.

Sardok oeffnete leicht die Augen, doch kniff er jene auch schnell wieder zusammen. Das grelle Licht, von der aufgehenden Sonne, schmerzte in den Augen. Und jeden Morgen fluchte er erneut.

"Verdammt...So schoen du auch bist... iergentwann wirst du fuer meinen Tod verantwortlich sein... ist es das was du moechtest?"


Viele moegen denken, der Alte sei verrueckt...stuende zu lange alleine, und haette niemanden mit dem er Reden wuerde. Doch viele andere kannten ihn als Alten Priester.. der sich oft in Bajard aufhaellt, und dort fuer die Noetige ruhe sorgt.

Wiederrum kennen ihn andere als einen Blutruenstigen Zauberkundigen, welcher es nur auf Schmerz und Qual abgesehen hat. Aber diesen Sardok vermoegen nur die Menschen zu sehen, welche nicht reinem Herzens sind, und sich gegen ihn auflehnten.


Der Weg nach Bajard war diesmal zu lang, als das er ihn bewaeltigen konnte. Deshalb ging er zur Kutsche, die jede Stunde einmal an seinem Haus vorbei kutschiert.

" Dem Sternvaters Segen Botschafter. Habt ihr etwas dagegen wenn ich mich zu euch geselle, und bis nach Bajard mit Fahre?"

Dies konnte der Kutscher natuerlich nicht abschlagen, denn schließlich fuhr Sardok oft mit ihm mit. Und auch ihm, erzaehlte er oft die Geschichten ueber Bajard und ueber die Gemeinde des Horteras. Ebenso berichtete er ueber die Sternenjuenger, und dass jene sich nun endlich zusammen gefunden haetten.
Natuerlich konnte der Kutscher damit nichts anfangen, doch hoerte er ihm immer gerne zu.


In Bajard angekommen, begrueßten ihn einige Leute. Wie immer waren es Menschen von ueber all her. Doch auch die Gesichter der Juenger konnte er erblicken, und nickte ihnen zu.


Ein weg war zu bewaeltigen, der Weg nach Lameriast.

Und all die Sternenjuenger, die mitbekamen, dass die reise beginnt gesellten sich zu dem Alten Priester. Wie viele es wurden, weiss wohl bis heute... nur der Sternenvater Selber.
Manuel Farra

Beitrag von Manuel Farra »

Als er die Nachricht bekam, versorgte er sich rasch mit dem nötigsten für einige Tage. Eine Betrrolle, einige Lebensmittel, einen Schlauch mit Quellwasser. Dazu sein Priesterstab und die Robe, die er nie aus den Augen ließ und machte sich sogleich auf den Bajard. Dort wollte er sich mit den anderen Anhängern des Sternenvaters treffen. Kurz danach kam auch Sardok dazu, den er begrüßte, wie einen väterlichen Freund. Sein Mentor begrüßte alle, viele Fremde waren für Manuel noch dabei, doch er würde sicher bald alle kennen lernen.
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Torjan Eichental
Beiträge: 978
Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30

Beitrag von Torjan Eichental »

Es gesellten sich einige um Sardok, nur Torjan nicht. Als ihn die Kunde erreichte, dachte er nur an eines: an das Wohl und die Kräfte der Sternenjünger, die es in diesen schweren Zeiten zu unterstützen galt. Der eine mochte dies mit dem Schwert tun, der andere mit dem Bogen, ein weiterer mit dem Gebet zum Sternenvater.

Doch blieb Torjan nicht untätig, traf Vorbereitungen auf seine Art. Er zog sich in sein Labor zurück und bald flüchteten die Schafe neben dem Haus in den von diesem entferntesten Winkel ihres Geheges, denn grausig stinkende Rauchschwaden, die davon zeugten, dass der Alte schon wieder eifrig am Trankerl brauen war, drangen aus dem Keller.
Loralith Shirunen

Beitrag von Loralith Shirunen »

So vieles war noch fremd und noch mehr klang, als stünde es im wahrsten Sinne des Wortes in den Sternen, doch ließ sie sich einfach treiben und wählte dann den Weg so launenhaft, als würde sie um ihr Glück würfeln.
Allerdings hatte sie dieser Pfad zu Tithus und Sardok geführt und nun galt es wohl, jene zu unterstützen, die ihr nicht nur im Glauben, sondern mittlerweile auch im Herze recht nah waren.

Loralith' Art zu "packen" kam erneut einem Chaos nah und so entschied sie sich nur ein paar Kleider in ihren Leinenbeutel zu stopfen, damit man im Falle einer immensen Kälte einfach noch eine weitere Schicht um sich herumpacken konnte und damit dann eben eine wandelnde, doch gut gewärmte, Kugel abgeben könne. Na und Tabak durfte nicht fehlen, das Kräutersäckchen mit der getrockneten Minze und oha, na vielleicht wäre Proviant generell nicht so übel. Sicher, der Vater der Sterne achtete auch auf seine irdnenen Kinder und so wohnte manch einem die Kraft inne, durch wundersame Weise für Essen zu sorgen, doch... warum eigentlich nicht noch ein paar Plätzchen einpacken, man wusste ja nie...!

Zuletzt galt es noch Tithus zu finden, denn seit sich jener ihrer angenommen hatte, war das Bild klarer geworden und ohne es zu wollen, begann das Mädchen in ihm den verstorbenen Großvater zu suchen, welcher sie ja auch erst auf die Wege des Horteras aufmerksam gemacht hatte. Was würde also Tithus noch alles über Sardoks Wink zu berichten wissen? Wohin sollte die Reise nun denn gehen?

Schmunzelnd schnupperte Loralith, als sie letztendlich mit ihrem Bündel vor dem Kloster stand:

Es roch verdammt nach frischem Wind und Abenteuer!
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Alexander van Bernau
Beiträge: 285
Registriert: Dienstag 1. Juli 2008, 04:42

Beitrag von Alexander van Bernau »

Es war mal wieder einer dieser wenigen faulen Tage, an denen Alexander mit seinem Pferd aus und einfach in den Tag hinein ritt. Sein weg führte mehr oder weniger weit in das Umland Bajards, denn wie man weiss reitet es sich in den Wäldern schlecht. Er genoss es dennoch immer wieder, mal alleine für sich selbst zu sein und die Ruhe der Natur zu genießen.
Natürlich waren seine Tage nach dem Austritt aus der Allianz schon wesentlich ruhiger geworden, als sie es zuvor waren. Aber wer wusste wie lange das noch anhält. Die Planungen für die Jünger schritten immer weiter vorran, doch wann es soweit sein sollte wussten nur Tithus und Sardok.

Würden die Jünger den Schutz bekommen den sie brauchten?
Was wenn die Eisenwart plötzlich Probleme machen sollte?

Viele dieser Gedanken beschäftigten ihn, als er zurück nach Bajard ritt und Sardok erblickte, wie er gerade die Kutsche verließ. Natürlich dachte sich Alexander nichts dabei, schließlich war Sardok oft hier. So entfuhr ihm nur ein kurzer Gruß, ehe er sein Pferd anbund und sich in die Herberge setze, um etwas zu essen.
Erst als er damit fertig war und bemerkte, dass sich einige ihm bekannte Leute um Sardok sammelten, wurde Alexander stuzig. Er beschloß sich zu der Runde gesellen.

Sollte heute etwa alles beginnen und klare Formen annehmen ?
Zuletzt geändert von Alexander van Bernau am Sonntag 18. Januar 2009, 00:46, insgesamt 2-mal geändert.
Tithus Hemmel

Beitrag von Tithus Hemmel »

Einzig Titus blieb wohl noch einige zeit in Bajard - er konnte ja ein portal öffnen und musste sich die schwiere Reise zu Schiff nicht antun. Doch nicht ließ er sich nehmen, Loralith, manuel, Alexander, Torjan und nicht zuletzt Sardok vor ihrem Aufbruch ermunternde Worte zuzusprechen. Jeder mochte sie an diesem Tage in Bajard vernehmen.

"Brüder, Schwestern, Reysegefährten!

es wor eyn longa horta Weg für jene, de de Zeyt'n des Umbruch's übar sich ergeh'n loss'n musst'n! Es wor eyn Weg der Erwartung, eyn Weg der Hoffnung, eyn Weg auf dunklen Pfad'n, doch endlich hot er eyn ende g'fund'n.
Wir steh'n on eyner Kreyzung. Eyner Kreyzung de uns in mehrere Richtungen bringt. Wir hob'n eynen Weg gewählt, und damit bild'n wir eyne Gemeynschaft. eyne Gemeynschoft jener, de für ihre Freyheyt kämpf'n, für de Freyheyt jedes eynzelnen. So vui Unrecht passiert in der weyt'n Welt. Doch erneyt erstrahlt eyn Stern am Himm'l.
Mit dem heytig'n Tage moch' i eych eyn Geschenk. Eyn Geschenk on dem de Frau Sina longe gewirkt hot, eyn Geschenk des eynzigartig is'! Eyn Geschenk ols Symbol der Treye zu Horteras und seynen Söhnen! Eyn Symbol eyner neyne Zeyt der Hoffnung und Zuversicht!"


Und Titus überreichte Sardok eine Stffrolle auf einem hölzernen Pfahl zusammengewickelt. Wenn er es entrollen würde würde er erkennen:

Ein Banner aus kräftigen blauweißen Farben, in der Mitte erstrahlt ein Stern in kräftigen reinen Weiß - hinter dem Stern zwei gekreuzte Hammer und darüber ein Buch in den Stoff gewoben. Es war das Banner der Sternenjünger, jener, welche die Werke Horteras, Cirmias' und Phanodains zu schätzen wissen lernen würden - und damit für die Freiheit der Lebenden kämpfen würde.
Sardok Telkontar

Beitrag von Sardok Telkontar »

Ein nicken ging von Sardok aus. Die wichtigsten Leute hatten sich um ihn versammelt. Es galt nurnoch, auf die Insel Lameriast zu reisen, um dort ein fuer alle mal Ruhe einkehren zu lassen. Ruhe in den Herzen.
Zuletzt geändert von Sardok Telkontar am Dienstag 20. Januar 2009, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
Sardok Telkontar

Beitrag von Sardok Telkontar »

Die Reise nach Lameriast, dauerte wahrlich nicht lange. Doch das was ihnen dort begegnete, ließ sie ganz schnell umdenken. Es war als haette sie der Schlag getroffen. Oder doch ein sehr starker Blitz ?

Es sah so aus, als koennten sie ihr neues Lager sofort beziehen, doch wurde dieses von einer Horde ratten und anderem heimgesucht, sodass sie sich ersteinmal wieder nach Gerimor begeben mussten. Alleine dies Zerrte an den nerven einiger. In Bajard angekommen, verließen sie das Schiff, und ließen sich zuerst in der kirche des Horteras nieder. Dort war der Prowesorische unterschlupf fuer alle Sternenjuenger, die sich bis dato zusammengefunden hatten.


Doch war es auch nicht unbedingt schlecht. Denn so hatten sie noch Zeit, um mehr Gold zu sammeln, und sich alle etwas naeher kennen zu lernen. So konnte man ueber die Zukunft sprechen, und was ueberhaupt auf die Mitglieder dieser Gemeinschaft zukommen wuerde.

Das alte Lager der Schwestern der Nyame war Groß und wuchtig. Es war eine art Festung. Diese Festung galt es vorerst zu reinigen und zu verschoenern. Dazu mussten sie ersteinmal allehand Rohstoffe sammeln.



Torjan musste sich jedoch der wirklich schwersten aufgabe widmen. Er musste schauen, welchen Trank er braut, um das Ungeziefer zu bekaempfen. DIe ganzen Insekten, Ratten und viele andere neue Bewohner hatte das Alte Lager inzwischen.


Sardok und die anderen wuerden sich um Steine, Holz und der gleichen kuemmern. So die Rohstoffe alle zusammen gesammelt waren, galt es Handwerker zu finden, die das Lager gegen bezahlung wieder in frischem zusatand aufglaenzen ließen.


Und erst wenn diese Aufgaben alle bewaelltigt waren, konnten sie ihr neues Zuhause, und hoffentlich ihr letztes Zuhause Friedfertig beziehen.
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