Falleri Fallera, wir ziehen um in's Lager....a!

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Kimroth Gruenfels
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Falleri Fallera, wir ziehen um in's Lager....a!

Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Es war ein kühler Winterabend - nunja es war wohl eher Nachmittag als die Sonne im Westen sank und das Schneeland in einen feurigen Glanz hüllte. Die Decke war gefroren und knirschte unter Kims schweren Stiefeln hörbar, als sie nachgab.
Nicht dass Kimroth nicht wusste, wie er in einem Wald überleben sollte, doch die Wanderung zu der neuen Stadt, die man sich durchaus besehen konnte um gegebenenfalls dort Geschäfte zu machen war mühselig. Kim war noch nie in dieser entlegenen Gegend. Verirrt sein traf es also so nicht ganz - aber nicht zu wissen wie weit es noch war, das war das Andere.
Als die Sonne hinter den Wäldern endlich untergegangen war richtete er seinen blick voran und entdeckte dunkle Konturen von palisaden. Kein Rauch stieg aus den Hütten, die dort befindlich waren. Kimroth beschloss, einen Schritt nach dem Anderen zu tun und blickte sich scharf um. Kein Haustier inder Nähe zu hören. Keine Stimmen von Menschen.
Je näher er kam desto deutlicher sah er angekohlte Trümmer vor sich. Das war wohl ziemlich eindeutig ein verlassenes Fleckchen. Schließlich entdeckte er den eingestürzten Torbogen. Und als er eintrat sah er... - nunja, angeschwärzte Hauswände, Spuren von kampf und Zerstörung die noch nicht so lange zurückliegen konnten. Obwohl der Schnee dick auf den Trümmern lag war das Holz nicht morsch und die innenräube waren recht intakt.
Ein verlassenes lager in welchem Kim nächtigen konnte war es. Er wusste nicht, dass zuvor ein Volk von Riesen in diesen massiven stabilen Bauten hauste. Hätte er es gewusst hätte es Kim wohl sehr aufgeheitert. Aber so war er einfach froh, ein Dach über dem Kopf zu haben.

Doch Kimroth kam lange nicht zum Einschlafen. Der Dieb und Räuberhauptmann malte sich im Geist eine einzige Frage aus...

Was wäre wenn...? Man könnte hier gut leben!

Und damit hatte Kimroth sein Räuberlager gefunden.
Zuletzt geändert von Kimroth Gruenfels am Donnerstag 8. Januar 2009, 01:33, insgesamt 1-mal geändert.
Erwin Schtatter

Beitrag von Erwin Schtatter »

Am nächsten Tag verkündete Kimroth seinen Vogelfreien, von seinem Fund. Auch wenn es eine mühsame Rede war, die meisten nicht wirklich zuhörten und mehr miteinander Streiteten, so kahm der Inhalt der Rede warscheinlich bei den meisten an.
Sie war eigendlich auch recht Simpel, er sagte, "Ich habe ein Lager gefunden in dem wir leben können"

"WAS??? Ein Schläger an dem wir kleben können?" Entfährt es dem alten Erwin völlig verwirrt von Kims wahnsinnigen Idee.

"EIN LAGER!!!" Schrie der Hauptmann ihm entgegen.

Etwas zuckte der alte zusammen, schaute sich kurz um und wisperte "Schrei das nicht so laut rum! Das soll nicht jeder hören!"

Irgendswie wurde es dem Alten dann zu Lange und zu kalt, so beschloss er sich einen Holzfäller zu überfallen, welcher in der Nähe sein Holz hackte, während Kim noch weiter sprach.
Doch auch irgendswie wollte auch das heute nichts gutes werden......
Erwin Schtatter

Beitrag von Erwin Schtatter »

Der Umzug

Endlich ist es so weit, die Vogelfreien sammeln sich in ihrem Krempel Tempel. Die letzten Sachen werden eingepackt und verladen, dann kann der Umzug los gehen.
Wie eine Gruppe von Kesselflickern oder Nomaden ziehen sie los. Mit dem ganzen Besitz auf den Pferden, in den Taschen und den Händen.
Der Hauptmann Grüni führte sie in die entsprechende Richtung, dort wo er sein Lager gefunden habe.

Und plötzlich war es da vor ihnen, ein gigantischer Holzwall, an manchen Orten zwar ein bisschen verkohlt und abgebrannt. Oder einige Bretter schienen zu fehlen. Aber es war ein echter Wall!

Erwin hatte schon angst das es zu viel Arbeit gäbe, womit er eigendlich auch ganz recht hatte. Denn in diesem Lager lag so allerlei Verbrantes Zeug rum. Die Zelte und Häuser standen zwar noch, waren aber nicht alle in bester verfassung.

Kim gab die Befehle, wir sollen das Lager auf vordermann Bringen, ein teil von uns soll Holz besorgen, um die Wälle und Häuser zu Reparieren. Der andere Teil wird sich damit beschäftigen die Böden zu säubern, im klartext, das Verbrante Zeug weg zu schafen.

So zogen sie los um Holz zu Rauben, Erwin mit Vincent auf den Pferden und das Küken zusammen mit Wirbelwind und der neuen zu Fuss.
Schon im Engpass der neuen Gebirgskette fanden sie ihr erstes Glück. Vom Weg aus hörte man eine Axt auf dem Holz aufschlagen.
"Stopp, horcht!" sagte jemand leise. "Ich höhre jemanden Holz hacken."

So folgten sie dem Geräusch, bis sie zu einem Holzfäller kamen und diesen Umzingelten, ehe er bemerkte was vor sich gieng.
Kurz liess jeder seine Waffe aufblitzen um dem Opfer zu zeigen das es keine Chance haben wird sich zu wehren, seinem Pferd das Holz abgenommen und weiter geht es nach Bajard.

In Bajard angekommen durchforschten sie die Strassen nach Kisten, Fässern und Holzbrettern. So krahmten sie alles zusammen was nicht Niet und Nagelfest war und banden dies auf die Pferde.
Um die geklaute Ware vor Fremden augen zu schützen Spannten sie ein Paar Umhänge auf die Pferde, so das alles Holz verdeckt wurde und schmugelten es aus dem Dorf hinaus, zurück zum Lager....
Reyven ya Yassan

Beitrag von Reyven ya Yassan »

Arbeit ... Körperliche Arbeit.
Er schüttelte den Kopf. Wäre er nur zur Hause geblieben. Aber er musste zugegeben das es sich lohnte.
Der Ort war zwar nicht wirklich gut gewählt, aber das was bestand daraus ließ sich was machen und zwar etwas das wirklich gefiel.

Es gefiel ja jetzt schon. So zerstört es noch war. Aber das was noch da war das konnte sich sehen lassen.
Er fühlte sich wohl hier, etwas das wie eine Heimat aussah. Aber es gab nun einmal leider noch sehr viel zu tun.
Es half nichts, auch er musste noch mit anfassen.
Aus dem Haus, das sie damals ausgeräumt hatten, hatte er das komplette Holz mitgehen lassen. War extra am Tage danach noch einmal hingeritten.
Jetzt steuerte er auch dieses bei.
Belud die Pferde und ließ das Holz zu dem Neuen Ort bringen, aber es war lange nicht genug.

So ritt er des Nachts gen Bajard. Hier war nach dem Angriff so und so noch einiges kaputt und überall lag Sperrmüll herum.
Er zögerte nicht lange und lud an Holz auf was er bekommen konnte.
Lange Holzbohlen kleine Speeholzplatten alles was er finden konnte und sein Pferd trug in stoischer Ruhe die Last.
Nur kurz überlegte er als er nachdenklich den Holzwall Bajards musterte.
Wie Mühsam sie dasmals diesen Errichtete.
Es war nachts... der Wall nicht bewacht.
Kurzerhand grub er einen der großen Pfähle Halbwegs aus, band ein Seil darum und dieses an sein Pferd. Dann Galloppierte er an.

Das Pferd nahm anlauf, das Seil straffte sich, nahm Spannung auf und ließ sein Pferd aus vollem Gallopp halten.
Vincent flog!
Im Hohen Bogen hob es ihn aus dem Sattel, und schleuderter ihn über den Hals und Kopf des Pferdes auf den Boden davor, in den kalten Schnee.
Wie betäubt blieb er liegen und sein Pferd wieherte.
Ein Wiehern das in seinen Ohren wie ein Lachen kling.
Nur mit Mühen erhob er sich, um mit einer Hand in den Rücken gestützt zu seinem Pferd zurück zu humpeln.
Sein Pferd prustete ihm entgegen, das Seil, noch immer um den Pfosten geschlungen hing durch, als würde es auf einen erneuten Versuch warten.

Misstrauisch blickte Vincent darauf dann schnitt er es schnaufend durch.
Das was er bisher besorgt hatte musste reichen.
Wütend über seinen unfreiwilligen Fall stieg er wieder auf sein Pferd.
Mühsam den Rücken schonend ritter langsam an, als ein Knirschen ihn zusammenfahren ließ.
Der Pfahl wankte und knallte neben ihm auf den Boden.
Vincents Pferd machte ein erschreckten Satz zur Seite, und fast wäre Vincent ein zweites Mal unfreiwillig vom Pferd ... gestiegen, aber er hielt sich wacker, schief darauf hängend zog er sich wieder in den Sattel um fassungslos auf den nun am Boden liegenden Pfahl zu blicken.
"Oooh nein!" fauchte er wütend.
"Jetzt, will ich dich auch nicht mehr!"
Und noch bevor er horchte ob irgendwer den Fall des vermaledeiten Holzpfahles mitbekommen hatte, ließ er sein Pferd antraben.

Das was er bisher zum neuen Lager gebracht hatte, musste einfach genügen! Für ihn war der Tag gelaufen!
Schlechtgelaunt kehrte er zum Lager zurück um Kimroth zu suchen.
Kimroth Gruenfels
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Registriert: Freitag 11. Januar 2008, 21:57

Beitrag von Kimroth Gruenfels »

Brett um Brett - die von Rauch geschwärzten verbrannten alten Holzbalken wanderten sofort in den größten Mülleimer auf Gerimor - dem Fluss worauf sie hin zum meer trieben und nimmer wiedergesehen werden.

Das Gerüst war erstaunlich intakt und daher brauchte es nicht viel Arbeit um das auszubessern. Die Zeltplanen mussten mit Tüchern ausgebessert werden. Vielleicht würde Risina helfen? - Doch das Holz das in Bajard übrig blieb und mitgehen gelassen wurde sollte ausreichen aus diesem Bau ein sicheres gebiet zu machen. Hier also sollte die künftige Heimat der vogelfreien stehen, und emsig wurde daran gebaut.

Kimroth malte sich im Geiste bereits aus, wie toll es doch nicht wäre hier zu leben, und wie toll es noch werden würde wenn man endlich dort fix einziehen konnte. Das trieb ihn zu Höchstleistungen an - und damit würde die Ära der Vogelfreien endlich und überhaupt - beginnen.

Doch es kam noch besser. Auch seine Männer und Frauen waren ungewöhnlich fleißig. Begeisterung und Jubelrufe waren die Reaktion. Ein funken Hoffnung in diesen finst'ren Tagen war gegeben. Und damit kam es wie es kommen musste. In den nächsten Tagen war reges Schaffen die Folge. Ob ein Wanderer davon Kenntnis nahm?
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