Dankbarkeit war keine Tugend Temoras, dennoch gehörte es dazu wenn man wirklich so etwas hatte erfahren dürfen.
Einst war er Paladin der Ehre gewesen. Der Kirche und der Streitbaren so nah.
Dann hatte er sich für einen andren Weg entschieden gehabt.
Das Reich.
Ihm galt fortan sein gesamtes Werken. Sein Augenmerk.
Auch weil er einige Priester hatte kommen und gehen sehen die ihn weiter und weiter von der Kirche hatten fortgetrieben.
Sein Glauben an Temora ... war ungebrochen, doch der an die Kirche hatte Risse bekommen.
Er akzeptierte, respektierte sie, dennoch war es eher das er die Priesterschaft eher mied.
Bis ...
Bis er eines besseren belehrt wurde.
Eine Schwere Aufgabe stand ihm bevor, für die er eine neuer Art, eine intensievere Art des Trainings gebrauchte.
Eine Waffe zu erlernen die er wohl kaum beherschte.
Doch hing viel davon ab, so das er sich für einige Tage in jeder Freien Minute darin übte.
Oft in den Höhlen aber auch in der Feste, bis zu dem Tage als es an dem Tore klopfte.
Rafael sah zu Gabriel hinauf der meinte „Zwei Priester des Ordens der Temora mein Lord.“ Und Rafael ließ etwas irritiert die Tore öffnen, und Sandroval und Sanyarin traten ein, die er mit allen Respekt begrüsste.
Sie hatten von Alexandre, seinem Knappen, von seinem Vorhaben gehört, und boten sich an ihn zu unterstützen.
Nur für einen Moment war der Ritter irritiert.
Ihm helfen? Eminenzen ... wollen ihm helfen?
Er schlug es nicht aus.
In den nächsten Tagen, waren sie stets zur Stelle, schützten ihn, halfen ihm... leiteten ihn, und er lernte.
Lernte schneller als er gedachte hatte das es möglich wäre.
Und als der Tag kam an dem es hieß das gelernte an zu wenden ... fruchteten die gemeinsamen Bemühungen.
Er schaffte seine, sich selber auferlegte Aufgabe.
Nicht nur das war es, was er aus diesen Tagen gewonnen hatte... den Umgang mit der Fremden Waffe, sondern brachten ihm diese gemeinsamen Stunden auch den Glauben wieder näher.
Den Glauben an die Götter des Lichten Pantheons, näher als zuvor, und den Glauben vor allem an die Kirche.
Respekt, gewann an tiefem Respekt und Freude über all das ließ ihn wieder der Dankbarkeit gedenken.
Leider jedoch, läßt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken.
Er wollte für sich ein Zeichen setzen.
Und vor allem „Ihnen“ zeigen, das er nichts vergessen hatte.
Erwarten ... würden sie es nicht.
Aber eine notwendige Reaktion war es in seinen Augen.
Nein ... Worte alleine würden ihm selber nicht reichen.
So machte er sich auf, suchte zwei Steinmetze, denen er persönlich den Auftrag erteilte.
Dann ging er um auf die Beendigung der Arbeit zu warten und um einen Begleitbrief auf zu setzen.
Wer ein Wohltat nicht
mit Dankbarkeit vergilt,
trübt selbst die Quelle sich,
die ihm den Durst gestillt
Meinen Dank Gilt euch für eure Hilfe.
Es half nicht nur, den Kampf zu gewinnen, sondern auch meinen eigenen seit Jahren gefochtenen Kampf, der mich nun dem lichten Pantheon näher als zuvor gebracht hat.
Mit aufrichtigem Respekt und Dankbarkeit
Rafael von Arganta
Und Heute war es soweit.
Was laneg wehrte wurde endlich gut.
Und so kam es das in den frühen Morgenstunden die Steinmetze vor den Toren des Ordens der Temoras aufkreutzten und begannen die Statue zusammen zu setzen. Jedoch so das man sie am Ende noch einmal verschieben würde können.
Zufriedne besah Rafael sich das Werk, dann sorgte er dafür das das Begleitschreiben übergeben wurde.