Lange dauerte es bis er genug Vertrauen erlangt hatte, die Piraten führten ihn auf ihre Insel. Sie erzählten ihm von einem Schiff welches Unheil über das Dorf bringen würde. Er betrachtete das Bauwerk auch wenn es in ihm kaum eine Gefühlsregung hervor brachte. Kanonen und Kugeln sollten die Dächer und Wände des Dorfes niederreissen. Doch haben sie nicht den fetten Priester dabei bedacht. Die Auswirkungen des Liedes vieleicht würden sie das Dorf vor diesem Kugelhagel schützen. Das darf nicht geschehen, ein ganzes Dorf auf dem Tablett, wann würde er jemals wieder diese Gelegenheit bekommen? Doch er allein vermag sicherlich nicht viel auszurichten gegen das Wirken des Dickens. Seinen Geschwistern traute er kaum und das Bündnis mit derer die nur auf Gold aus sind ist zu wichtig. Zumal es auch unter den seinigen keinen gab der genug Kraft aufbringen konnte um ein Einschlagen zu garantieren.
Seine Wege führten ihn in den letzten Tagen oftmals nach Rahal. Erst der törrichte Lethar welcher sich dachte er sei das wichtigste Gut Gerimors. Dann der Templer der darunter leiden musste und letztendlich das Aufkeimende Verhältnis mit der Lethra. Es würde zwar ein sehr fragliches Bündnis werden doch würde der Dicke auch gegen die Kraft des Rabens und Alatars gemeinsam bestehen? Tharon sah seinen nutzen in jener Sache, Rahal stand still die einstige Macht ist entschwunden und so scheinen sie auch nur zusehen zu können wie die Temoragetreuen weiterhin Bajard führen. Ihm wurde anscheinend bewusst das ein solcher Bund ein Ergebnis zu Tage fördern würde welches auch in seinem interesse liegt.
Es galt also Vorbereitungen für den heutigen Abend auf ihrem Schiff zu treffen. Ein Ritual spezieller Natur, und auch die Vorbereitungen erscheinen anders als gewohnt. Der Weg nach Rahal war also der erste, musste er doch in Erfahrung bringen was Tharon brauchen würde um die Kanonen so zu Segnen das ein Einschlagen gewiss ist.
Segen, Kanonen und die Feuersbrunst
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Vallas Amarth
Vallas blickte aus den bunten Fenstern der Kapitäns Kajüte auf La Cabeza. Das Rauschen des Meeres beruhigte ihn. Er hatte die Insel unter seine Gewalt gebracht, das Schiff geentert und den Piraten das gelobte Zeitalter versprochen. Er spielte mit verträumten Blick mit seiner doppelköpfgen Golddublone. Er hatte sich weit über die Rehling gebeugt und er hoffte inständig das sein Mut belohnt werden würde.
Wochenlang schon übten die Kanoniere das gezielt Kanonenfeuer auf Bajard. Ettliche Palmen von La Cabeza mussten unter dem Training ihr Leben lassen. Sie mussten schnell sein, um sie aus dem Nebel zu überraschen. Das Wetter und alle Faktoren mussten den Seeleuten hold sein um sein Vorhaben durchzusetzen. Es war aber noch zuviel Zufall in dem Vorhaben. Sie wollten keinen direkten Angriff wagen. Sie waren zu schwach kaum noch freie Seeleute lebten auf LA Cabeza. Die Zahl der kampfbereiten Freibeuter war erschreckend gering. So gering das er sich mit dem Totenmann zu einer Alianz arrangieren musste. Er traute dem Knochenpack nicht, wie auch es waren Totgeweihte die die Welt ins Unheils stürzen wollten.
Vallas schritt aus der Kajüte und blickte übers Deck der Neggro. Der warme Tropenwind seiner Insel strich durch sein Haar. Er sah mutige Männer, auch sie waren bereit für eine Handvoll Gold und einen Funken Ruhm ihr Leben zu lassen. Soviel unterschied die Diener des Raben und die Piraten kaum. Ausser das wir nicht Totgeweiht sind, dachte Vallas als er über die dunklen Planken des Piratenstolzes schritt.
Die Neggro streifte das flache Wasser der Bucht und die Kanonenschächte platzen auf. Unruhe kam auf und Vallas stellte sich an die Rehling. Knappe Befehle drangen an sein Ohr.
So ihr Kielschweine und wehe ihr verfehlt sie wieder dann gibts heute keinen Rum. Gebrumme war zu vernehmen und Vallas musste schmunzeln. Das kratzen der hölzernen Raeder war zu vernehmen. Dann das dumpfe Geraeusch der Feuerrohre die gegen das Holz schlugen. Baterie Eins .... FEUER. Schwefel Dampf und Lärm drang aus der ersten Kanonenluke des Schiffes. Dann der Blick auf den Wald aus Palmen. Krachen und das Ächtzen von Holz war zu vernehmen und eine riesige Palme gab der Kugel nach. Batterie Eins Treffer Skipper!
Ein Jubeln unter Deck war zu vernehmen. RUHE ihr Rumschlampen. Der SKipper streckte sein Kopf aus Luke 2. Noch Fünf, Vier, Drei,.... Batterie Zwei FEUER. Wieder Lärm und der Geruch von verbrannter Erde quoll aus der zweiten Luke. Auch die nächste Palme war vernichtet. Vallas nickte zufrieden noch 2 Treffer udn sie konnten auslaufen. Wie konnte es der Totenmann nur wagen zu behaupten das der fette Priester sich mit seinem Gefuchtel gegen diese Waffen wehren könnten. NACHLADEN. Vallas blickte auf Luke eins während die anderen der Reihe nach feuerten udn trafen. Langsam im Geiste zählte er. Einundzwanzig, Zweiundzwanzig.... weitere 19 Sekunden vergingen und die Kanone Eins wurde wieder ausgerichtet. Verdammt sind die Jungs schnell dachte sich Vallas. Wenn er doch nur mehr solcher Männer hatte.
Heute Abend würde er den Totenmann treffen und seine Chancen fuer einen Sieg noch verbessern. Er hatte versprochen ein Teil der Munition zu segnen. Sie sollten damit das Haus des Dicken vernichten. Er würde sehen was der Totenmann wirklich wert war. Ein interesanter abend stand ihm bevor.
Wochenlang schon übten die Kanoniere das gezielt Kanonenfeuer auf Bajard. Ettliche Palmen von La Cabeza mussten unter dem Training ihr Leben lassen. Sie mussten schnell sein, um sie aus dem Nebel zu überraschen. Das Wetter und alle Faktoren mussten den Seeleuten hold sein um sein Vorhaben durchzusetzen. Es war aber noch zuviel Zufall in dem Vorhaben. Sie wollten keinen direkten Angriff wagen. Sie waren zu schwach kaum noch freie Seeleute lebten auf LA Cabeza. Die Zahl der kampfbereiten Freibeuter war erschreckend gering. So gering das er sich mit dem Totenmann zu einer Alianz arrangieren musste. Er traute dem Knochenpack nicht, wie auch es waren Totgeweihte die die Welt ins Unheils stürzen wollten.
Vallas schritt aus der Kajüte und blickte übers Deck der Neggro. Der warme Tropenwind seiner Insel strich durch sein Haar. Er sah mutige Männer, auch sie waren bereit für eine Handvoll Gold und einen Funken Ruhm ihr Leben zu lassen. Soviel unterschied die Diener des Raben und die Piraten kaum. Ausser das wir nicht Totgeweiht sind, dachte Vallas als er über die dunklen Planken des Piratenstolzes schritt.
Die Neggro streifte das flache Wasser der Bucht und die Kanonenschächte platzen auf. Unruhe kam auf und Vallas stellte sich an die Rehling. Knappe Befehle drangen an sein Ohr.
So ihr Kielschweine und wehe ihr verfehlt sie wieder dann gibts heute keinen Rum. Gebrumme war zu vernehmen und Vallas musste schmunzeln. Das kratzen der hölzernen Raeder war zu vernehmen. Dann das dumpfe Geraeusch der Feuerrohre die gegen das Holz schlugen. Baterie Eins .... FEUER. Schwefel Dampf und Lärm drang aus der ersten Kanonenluke des Schiffes. Dann der Blick auf den Wald aus Palmen. Krachen und das Ächtzen von Holz war zu vernehmen und eine riesige Palme gab der Kugel nach. Batterie Eins Treffer Skipper!
Ein Jubeln unter Deck war zu vernehmen. RUHE ihr Rumschlampen. Der SKipper streckte sein Kopf aus Luke 2. Noch Fünf, Vier, Drei,.... Batterie Zwei FEUER. Wieder Lärm und der Geruch von verbrannter Erde quoll aus der zweiten Luke. Auch die nächste Palme war vernichtet. Vallas nickte zufrieden noch 2 Treffer udn sie konnten auslaufen. Wie konnte es der Totenmann nur wagen zu behaupten das der fette Priester sich mit seinem Gefuchtel gegen diese Waffen wehren könnten. NACHLADEN. Vallas blickte auf Luke eins während die anderen der Reihe nach feuerten udn trafen. Langsam im Geiste zählte er. Einundzwanzig, Zweiundzwanzig.... weitere 19 Sekunden vergingen und die Kanone Eins wurde wieder ausgerichtet. Verdammt sind die Jungs schnell dachte sich Vallas. Wenn er doch nur mehr solcher Männer hatte.
Heute Abend würde er den Totenmann treffen und seine Chancen fuer einen Sieg noch verbessern. Er hatte versprochen ein Teil der Munition zu segnen. Sie sollten damit das Haus des Dicken vernichten. Er würde sehen was der Totenmann wirklich wert war. Ein interesanter abend stand ihm bevor.
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Tharon Anastra
Die letzten Tage, ja Wochen waren mehr als nur denkwürdig. Ehemals zweifelnd betrachtete Rabendiener zeigten nun mehr Vorzüge, als man es in den Mauern der Stadt teilweise fand.
Der Eindruck, der sich nach und nach einschlich, forderte einige Disziplin, um nicht dem Hass über diese elende Schwäche, wie sie sich immer wieder offenbarte, anheimzufallen.
Nicht wenige Stunden vergingen an den Tagen, suchend nach einem Ausweg. Doch gab es nur mehr eines: Wenn die Reihen der in Rahal sitzenden Gruppen besetzt waren von Deserteuren, Reisenden und was es nicht noch alles an Ausreden geben mochte, um der Pflicht dem Werk des Einen nachzukommen, mußte ein anderer Weg gefunden werden.
War es nicht schon seit den frühesten Tagen immer so gewesen, das Worte und Intrigen auch sehr erfolgreich sein konnte? Eben dies stand nun an, sich zu Nutze zu machen. Ab und an zog er seine Wege durch die Mauern der Stadt, welche nun seit vielen Mondläufen seine Heimat geworden war. Und in eben jener suchte er nach denen, welche er mit Argwohn betrachtet hatte. Wenige hatte er bisher angetroffen, doch zwei waren ihm nach einer Weile aufgefallen. Am ehesten jedoch jener Wihelt Pranerova, wie er sich nannte. Unmaskiert, selbstsicher, sich seiner Aufgabe bewußt. Ein Zustand, welchen er vielerorts vermißte.
Es war kaum verwunderlich, daß sich nach einer Weile immer und immer wieder die Wege kreuzten, Gespräche aufkamen. All dem nachgehend, was sich abzeichnete als nützlich, reichte es sogar bis zu gemeinsamen Waffengängen. Und stets wurde deutlicher, das sich aus der Überzeugung dieses Krathoris durchaus Vorteile ergaben. So war es der nächste Schritt für Tharon, jene zu unterstützen, welche sich gegen die Ketzer stellten, bereit waren, dieses elende Fischerdorf einzuäschern. Es war ihm dabei völlig gleich, ob und wer dabei sein armseliges Leben ließ.
Sicher war auf jeden Fall, das es keine Verluste wären, sammelte sich dort so gut wie alles, was ihm zutiefst verhaßt war. Angefangen von diesen ketzerischen Priestern, welche die einfachen Leute mit ihren Lügen benebelten bis hin zu jenen, gegen die er aus eigenen Gründen wenig Zuneigung verspürte. Der Gedanke, das Blut dieser Unbelehrbaren vergossen zu wissen, war etwas, das einen zufriedenen Ausdruck auf seinem Gesicht andeutete, seinen Zügen für einen Moment etwas beinahe freundliches gab.
Rahal war kaum in der Lage etwas zu unternehmen, Kräfte waren am Werk, welche dies jedoch im Sinn hatten. Viele Stunden, Tage schon, waren vergangen, als er sich entschloß, die Macht seines Gottes, welcher stets so schändlich mißverstanden worden war, dieser Gruppe zukommen zu lassen.
Ort und Zeit waren vorerst alles, was er benötigte, nebst einigen anderen Informationen. Danach ging alles recht schnell, war dies eine Gelegenheit, die er nicht verstreichen lassen konnte. Den Priester in Bajard aus dem Weg schaffen, das Dorf vielleicht einäschern, vorerst lockere Kontakte herstellen. Mehr konnte man nach der Zeit des Wartens kaum verlangen.
In der Bajarder Taverne (wie er diesen Ort doch so wenig ausstehen konnte…) trafen sich jene, welche vorerst gemeinsam aus den verschiedensten Gründen handeln wollten. Nur wenig Zeit verstrich, bis das notwendige geklärt war. So kam recht rasch der Aufbruch zur Insel der Freien, der Piraten, und der Fehlgeleiteten.
Eine Weile verging, in welcher der Bug des kleinen Schiffes durch das Wasser schnitt, sie ihrem Ziel entgegentrug. Kaum angekommen, trat man den Weg nun an, sich dem eigentlichen Schiff zuzuwenden, welches am morgigen Tag endlich Verderben über das Dorf bringen sollte. Denn wenn es schon nicht gelang, seine Heiligkeit zum handeln zu veranlassen, sollte es eben auf diese Weise gehen.
Kurz nach dem Betreten des Decks begann es. Das erste Ritual, ausgeführt von dem sie begleiteten Diener des Raben, endete mit dem Tod einer jungen Frau. Ein Umstand, der Tharon kaum zu erschrecken vermochte, hatte er schon schlimmeres gesehen. Es war jedoch interessant zu sehen, wie das Ritual gehalten wurde, wie sich der Diener des Raben verhielt und welchen Einfluß der Tod auf ihn hatte.
Die Zeit verstrich, das Ritual fand ein Ende und das Röcheln der Sterbenden verklang unter Deck. So war es denn an der Zeit, selber die Macht einzufordern, um diesem Schiff mitzugeben, was möglich war, um die Macht des Einen auch auf diesem Wege im wahrsten Sinn des Wortes, einschlagen zu lassen.
Ein Blutopfer verlangend vom Kapitän, sein eigenes dazugebend, wurde ihrer beider Lebenssaft aufgefangen und unter dem vortragen dunkler, drohender Gebete seinem Gott dargeboten. Wie in einer sich stetig wiederholenden Litanei erhob sich die Stimme Tharons stets etwas mehr, mit der verletzten Hand das Blut auf den heißen Stahl der Kanonen aufbringend. Schmerz durchzog jedes Mal erneut die Hand, bis in den Arm, doch hieß er ihn willkommen, war es doch der Weg, mit welchem er den Weg seiner Macht gehen konnte. Er gab auf diese Weise und forderte auch gleichzeitig von Alatar.
Anfangs schien es noch etwas fragwürdig, ob ein solches Unterfangen von Erfolg gekrönt sein konnte, bis sich mit fast quälender Langsamkeit ein grünlicher Nebel ausbreitete, in sich leicht die Färbung wechselnd und nichts Gutes verheißend. Eine Kanone nach der anderen wurde abgeschritten, immer mehr schwängerte der Geruch des Blutes und der leicht angebrannten Haut die Luft.
Doch wurde ihm nicht schlecht, förderte es eher die Verbindung, ließ sein Gesicht und seine Augen mit Fanatismus und Schmerz überziehen. Er war durchaus bereit, im Sinnen für das Werk des Einen zu wirken, Schmerz zu ertragen. Und so setzt er seinen Weg an den Kanonen und Kugeln fort, die Litanei des gewählten Gebetes in stets gleicher Weise fortzusetzen.
Als die Arbeit getan war, war auch er selber erschöpft nach all dem Aufwand und Schmerz. So dauerte die folgende Unterhaltung nicht mehr wirklich lang an, auch wenn sie viele Interessante Möglichkeiten offenbarte. Doch war nicht die rechte Stunde für solcherlei, aber kommen würde sie, dies war sicher.
Er sah davon ab, sich auf der Reise mit dem kleineren Schiff nach Rahal, seine Hand zu versorgen. Dies sollte geschehen, wenn er zurück war in der vertrauten Umgebung.
Den Weg durch die Stadt setzte er mehr in Gedanken fort, beschäftigte ihn nun doch, wie wohl der morgige Tag sich zeigen würde. Noch einen weiteren Moment mit diesen Überlegungen beschäftigt, öffnete er das Eisentor und schlüpfte hindurch, sich nun naheliegenderen Dingen widmend.
Der Eindruck, der sich nach und nach einschlich, forderte einige Disziplin, um nicht dem Hass über diese elende Schwäche, wie sie sich immer wieder offenbarte, anheimzufallen.
Nicht wenige Stunden vergingen an den Tagen, suchend nach einem Ausweg. Doch gab es nur mehr eines: Wenn die Reihen der in Rahal sitzenden Gruppen besetzt waren von Deserteuren, Reisenden und was es nicht noch alles an Ausreden geben mochte, um der Pflicht dem Werk des Einen nachzukommen, mußte ein anderer Weg gefunden werden.
War es nicht schon seit den frühesten Tagen immer so gewesen, das Worte und Intrigen auch sehr erfolgreich sein konnte? Eben dies stand nun an, sich zu Nutze zu machen. Ab und an zog er seine Wege durch die Mauern der Stadt, welche nun seit vielen Mondläufen seine Heimat geworden war. Und in eben jener suchte er nach denen, welche er mit Argwohn betrachtet hatte. Wenige hatte er bisher angetroffen, doch zwei waren ihm nach einer Weile aufgefallen. Am ehesten jedoch jener Wihelt Pranerova, wie er sich nannte. Unmaskiert, selbstsicher, sich seiner Aufgabe bewußt. Ein Zustand, welchen er vielerorts vermißte.
Es war kaum verwunderlich, daß sich nach einer Weile immer und immer wieder die Wege kreuzten, Gespräche aufkamen. All dem nachgehend, was sich abzeichnete als nützlich, reichte es sogar bis zu gemeinsamen Waffengängen. Und stets wurde deutlicher, das sich aus der Überzeugung dieses Krathoris durchaus Vorteile ergaben. So war es der nächste Schritt für Tharon, jene zu unterstützen, welche sich gegen die Ketzer stellten, bereit waren, dieses elende Fischerdorf einzuäschern. Es war ihm dabei völlig gleich, ob und wer dabei sein armseliges Leben ließ.
Sicher war auf jeden Fall, das es keine Verluste wären, sammelte sich dort so gut wie alles, was ihm zutiefst verhaßt war. Angefangen von diesen ketzerischen Priestern, welche die einfachen Leute mit ihren Lügen benebelten bis hin zu jenen, gegen die er aus eigenen Gründen wenig Zuneigung verspürte. Der Gedanke, das Blut dieser Unbelehrbaren vergossen zu wissen, war etwas, das einen zufriedenen Ausdruck auf seinem Gesicht andeutete, seinen Zügen für einen Moment etwas beinahe freundliches gab.
Rahal war kaum in der Lage etwas zu unternehmen, Kräfte waren am Werk, welche dies jedoch im Sinn hatten. Viele Stunden, Tage schon, waren vergangen, als er sich entschloß, die Macht seines Gottes, welcher stets so schändlich mißverstanden worden war, dieser Gruppe zukommen zu lassen.
Ort und Zeit waren vorerst alles, was er benötigte, nebst einigen anderen Informationen. Danach ging alles recht schnell, war dies eine Gelegenheit, die er nicht verstreichen lassen konnte. Den Priester in Bajard aus dem Weg schaffen, das Dorf vielleicht einäschern, vorerst lockere Kontakte herstellen. Mehr konnte man nach der Zeit des Wartens kaum verlangen.
In der Bajarder Taverne (wie er diesen Ort doch so wenig ausstehen konnte…) trafen sich jene, welche vorerst gemeinsam aus den verschiedensten Gründen handeln wollten. Nur wenig Zeit verstrich, bis das notwendige geklärt war. So kam recht rasch der Aufbruch zur Insel der Freien, der Piraten, und der Fehlgeleiteten.
Eine Weile verging, in welcher der Bug des kleinen Schiffes durch das Wasser schnitt, sie ihrem Ziel entgegentrug. Kaum angekommen, trat man den Weg nun an, sich dem eigentlichen Schiff zuzuwenden, welches am morgigen Tag endlich Verderben über das Dorf bringen sollte. Denn wenn es schon nicht gelang, seine Heiligkeit zum handeln zu veranlassen, sollte es eben auf diese Weise gehen.
Kurz nach dem Betreten des Decks begann es. Das erste Ritual, ausgeführt von dem sie begleiteten Diener des Raben, endete mit dem Tod einer jungen Frau. Ein Umstand, der Tharon kaum zu erschrecken vermochte, hatte er schon schlimmeres gesehen. Es war jedoch interessant zu sehen, wie das Ritual gehalten wurde, wie sich der Diener des Raben verhielt und welchen Einfluß der Tod auf ihn hatte.
Die Zeit verstrich, das Ritual fand ein Ende und das Röcheln der Sterbenden verklang unter Deck. So war es denn an der Zeit, selber die Macht einzufordern, um diesem Schiff mitzugeben, was möglich war, um die Macht des Einen auch auf diesem Wege im wahrsten Sinn des Wortes, einschlagen zu lassen.
Ein Blutopfer verlangend vom Kapitän, sein eigenes dazugebend, wurde ihrer beider Lebenssaft aufgefangen und unter dem vortragen dunkler, drohender Gebete seinem Gott dargeboten. Wie in einer sich stetig wiederholenden Litanei erhob sich die Stimme Tharons stets etwas mehr, mit der verletzten Hand das Blut auf den heißen Stahl der Kanonen aufbringend. Schmerz durchzog jedes Mal erneut die Hand, bis in den Arm, doch hieß er ihn willkommen, war es doch der Weg, mit welchem er den Weg seiner Macht gehen konnte. Er gab auf diese Weise und forderte auch gleichzeitig von Alatar.
Anfangs schien es noch etwas fragwürdig, ob ein solches Unterfangen von Erfolg gekrönt sein konnte, bis sich mit fast quälender Langsamkeit ein grünlicher Nebel ausbreitete, in sich leicht die Färbung wechselnd und nichts Gutes verheißend. Eine Kanone nach der anderen wurde abgeschritten, immer mehr schwängerte der Geruch des Blutes und der leicht angebrannten Haut die Luft.
Doch wurde ihm nicht schlecht, förderte es eher die Verbindung, ließ sein Gesicht und seine Augen mit Fanatismus und Schmerz überziehen. Er war durchaus bereit, im Sinnen für das Werk des Einen zu wirken, Schmerz zu ertragen. Und so setzt er seinen Weg an den Kanonen und Kugeln fort, die Litanei des gewählten Gebetes in stets gleicher Weise fortzusetzen.
Als die Arbeit getan war, war auch er selber erschöpft nach all dem Aufwand und Schmerz. So dauerte die folgende Unterhaltung nicht mehr wirklich lang an, auch wenn sie viele Interessante Möglichkeiten offenbarte. Doch war nicht die rechte Stunde für solcherlei, aber kommen würde sie, dies war sicher.
Er sah davon ab, sich auf der Reise mit dem kleineren Schiff nach Rahal, seine Hand zu versorgen. Dies sollte geschehen, wenn er zurück war in der vertrauten Umgebung.
Den Weg durch die Stadt setzte er mehr in Gedanken fort, beschäftigte ihn nun doch, wie wohl der morgige Tag sich zeigen würde. Noch einen weiteren Moment mit diesen Überlegungen beschäftigt, öffnete er das Eisentor und schlüpfte hindurch, sich nun naheliegenderen Dingen widmend.
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Charlotte Amarth
Sie war die Nacht über auf La Cabeza geblieben. Weit fort von all dem Gerede, weit fort von der Zivilisation und all diesen verrückten Gläubigen, die ihr die letzten Tage mehr als nur die Nerven raubten. Sie konnte es kaum noch erwarten ihnen einen Denkzettel zu verpassen, ihnen zu zeigen, dass es zum einen ihre Götter nicht interessierte ob ihnen was geschah und zum einen aufzuzeigen, dass ihr Glaube lediglich ein Vorwand war...
Charly saß auf dem Leutturm, die Dunkelheit hatte sich längst über der Insel ausgebreitet. Sie wollte in keinem der Häuser sitzen, sie brauchte die frische, salzige Meerluft um endlich wieder klar und rein atmen zu können. Der Versuch scheiterte... Eine Vielzahl von Gerüschen hatte sich in ihrer Nase fest gesetzt... Da war das frische, warme und eisenhaltige Blut der jungen Frau die Wihelt für Krat'hor geopfert hatte. Da war der Geruch von verbranntem Fleisch der wie Verwesung in der Luft hing. Dann das Blut von Tharon und Vallas, welches sie Alatar geopfert hatten und dieser seltsame Nebel der sie eingehüllt hatte...
Sie hatte noch nie zuvor eine Kombination aus so vielen Gerüschen erlebt, und allein der Gedanke daran lies ihren Mageninhalt wieder verdächtig hoch steigen... Schnell versuchte sie das ganze zu verdrängen um sich nicht wirklich übergeben zu müssen.
Es war erstaunlich... hielt sie Temoras Anhänger für Ketzer, für Leute die sich mit einem Glauben schmückten um andere zu richten hatte sie heute erlebt wie sowohl Krat'hor als auch Alatar, sich ihren Dienern da boten und sie bei ihrem, bei unserem, Vorhaben unterstützten. Sollte es heissen, dass jene Gottheiten die als Lichten angesehen wurden sich für zu gut hielten um dem kleinen Volk ihre Hilfe anzubieten, sie zu retten und zu schützen, hingegen die Schattenmächte, ihre Kräfte vereinten um ihr gemeinsames Ziel zu verfolgen....
Soviele Gedanken gingen Charly durch den Kopf und doch wollte sie alleine sein und diese nicht mit Vallas teilen... Sie hatte soviel Zeit mit Wihelt verbracht doch so wie an dieseM Abend hatte sie ihn noch nie erlebt... er war wie in Trance völlig in einen Bann gezogen... nein dies hatte nichts mit Magie zu tun dessen war sie sich sicher... Und Tharon... sie hatte ihn schon einige male gesehen, waren gemeinsam auf der Jagd gewesen. Natürlich wusste sie das er ein Templer war aber es machte ihr nie etwas aus. Sie hatte einen heiden Respekt vor Wihelt und Tharon und nach dieser Nacht, würde er nicht so schnell schwinden.
Die Kanonen waren alle samt gesegnet. Einmal mit dem Glauben der Piraten, Alatars Segen und Krat'hors Macht... Während die Welt friedlich schlief und nichts ahnend in ihren betten lag, wurden die Vorbereitungen für ihr Ende getroffen... wie konnten sie so leichtsinnig sein? Wie konnte man sich an einem lächerlichen Glauben fest halten in der Hoffnung er würde einen schon schützen, statt sich auf sich selbst zu verlassen... Noch nie hatte sie etwas der Lichtengötter gesehen oder etwas gutes gehört...
Ihr fiel das Gespräch mit Tivia wieder ein... wie die arme Heilerin schilderte, wie sie ihre ganze Stadt, ihre Freunde und Familie verlor. Wie die Priester vergebens nach Eluviev beteten um das Unheil zu beenden und sie sie einfach im Stich lies. War es ein Wunder das diese junge Frau nicht mehr glaubte? Nein... Sie hätte Tivia gerne mit nach La Cabeza genommen, der Insel der Freiheit, die Insel in der Gottheiten keine Rolle spielte, nur die Freiheit, nur sie selbst... Dort würde sie wahrlich ihren Lebenswillen wieder finden. Charly nickte sachte, sie würde sie holen, so bald all die Pläne vollzogen waren und sie Fremde hier her holen durfte...
Ihr Blick fiel an den Horizont und sie wusste, sie sollte sich noch einige Stunden ausruhen... ansträngende Stunden und Tage lagen vor ihr. Sie würde all ihre Kräfte brauchen, um den Menschen endlich die Augen zu öffnen und alles in Schutt und Asche zu legen. Sie zog sich ihre Decke über und legte sich hin, bis die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont schickte...
Charly saß auf dem Leutturm, die Dunkelheit hatte sich längst über der Insel ausgebreitet. Sie wollte in keinem der Häuser sitzen, sie brauchte die frische, salzige Meerluft um endlich wieder klar und rein atmen zu können. Der Versuch scheiterte... Eine Vielzahl von Gerüschen hatte sich in ihrer Nase fest gesetzt... Da war das frische, warme und eisenhaltige Blut der jungen Frau die Wihelt für Krat'hor geopfert hatte. Da war der Geruch von verbranntem Fleisch der wie Verwesung in der Luft hing. Dann das Blut von Tharon und Vallas, welches sie Alatar geopfert hatten und dieser seltsame Nebel der sie eingehüllt hatte...
Sie hatte noch nie zuvor eine Kombination aus so vielen Gerüschen erlebt, und allein der Gedanke daran lies ihren Mageninhalt wieder verdächtig hoch steigen... Schnell versuchte sie das ganze zu verdrängen um sich nicht wirklich übergeben zu müssen.
Es war erstaunlich... hielt sie Temoras Anhänger für Ketzer, für Leute die sich mit einem Glauben schmückten um andere zu richten hatte sie heute erlebt wie sowohl Krat'hor als auch Alatar, sich ihren Dienern da boten und sie bei ihrem, bei unserem, Vorhaben unterstützten. Sollte es heissen, dass jene Gottheiten die als Lichten angesehen wurden sich für zu gut hielten um dem kleinen Volk ihre Hilfe anzubieten, sie zu retten und zu schützen, hingegen die Schattenmächte, ihre Kräfte vereinten um ihr gemeinsames Ziel zu verfolgen....
Soviele Gedanken gingen Charly durch den Kopf und doch wollte sie alleine sein und diese nicht mit Vallas teilen... Sie hatte soviel Zeit mit Wihelt verbracht doch so wie an dieseM Abend hatte sie ihn noch nie erlebt... er war wie in Trance völlig in einen Bann gezogen... nein dies hatte nichts mit Magie zu tun dessen war sie sich sicher... Und Tharon... sie hatte ihn schon einige male gesehen, waren gemeinsam auf der Jagd gewesen. Natürlich wusste sie das er ein Templer war aber es machte ihr nie etwas aus. Sie hatte einen heiden Respekt vor Wihelt und Tharon und nach dieser Nacht, würde er nicht so schnell schwinden.
Die Kanonen waren alle samt gesegnet. Einmal mit dem Glauben der Piraten, Alatars Segen und Krat'hors Macht... Während die Welt friedlich schlief und nichts ahnend in ihren betten lag, wurden die Vorbereitungen für ihr Ende getroffen... wie konnten sie so leichtsinnig sein? Wie konnte man sich an einem lächerlichen Glauben fest halten in der Hoffnung er würde einen schon schützen, statt sich auf sich selbst zu verlassen... Noch nie hatte sie etwas der Lichtengötter gesehen oder etwas gutes gehört...
Ihr fiel das Gespräch mit Tivia wieder ein... wie die arme Heilerin schilderte, wie sie ihre ganze Stadt, ihre Freunde und Familie verlor. Wie die Priester vergebens nach Eluviev beteten um das Unheil zu beenden und sie sie einfach im Stich lies. War es ein Wunder das diese junge Frau nicht mehr glaubte? Nein... Sie hätte Tivia gerne mit nach La Cabeza genommen, der Insel der Freiheit, die Insel in der Gottheiten keine Rolle spielte, nur die Freiheit, nur sie selbst... Dort würde sie wahrlich ihren Lebenswillen wieder finden. Charly nickte sachte, sie würde sie holen, so bald all die Pläne vollzogen waren und sie Fremde hier her holen durfte...
Ihr Blick fiel an den Horizont und sie wusste, sie sollte sich noch einige Stunden ausruhen... ansträngende Stunden und Tage lagen vor ihr. Sie würde all ihre Kräfte brauchen, um den Menschen endlich die Augen zu öffnen und alles in Schutt und Asche zu legen. Sie zog sich ihre Decke über und legte sich hin, bis die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont schickte...
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Wihelt Pranerova
Beinahe hätte er das Schauspiel verpasst. Als er die Tore des Dorfes errreichte loderte das Dorf schon hell. Der Pirat hatte also Wort gehalten doch schien es zu beginn als würde er seinen lohn nicht erhalten. Bis man von Vertrauen sprechen konnte würde noch sehr viel Zeit und taten vergehen. Die eisernen Kugeln zerschossen das Holz welches unter dessen Wucht recht schnell nachgab. Selbst einer der hohen Magier betrachtete das Schauspiel nur machtlos, gar furcht konnte man ihm ansehen als wieder eine Kugel in das Dorf krachte. Das Grbrüll aus dem inneren des Dorfes nahm zu, die Manschaft legte allem Anschein nach nun an. Unter dem Schutz der Kanonen begannen sie das Dorf zu lündern und es dauerte nicht lange bis einige Piraten unter den Schwerter der wenigen mutigen fielen.........
Ein Seelenparadis offenbarte sich dem Diener und hastig machte er sich ans Werk die teils noch zuckenden Körper mit einem Dolch aufzuschneiden um ihnen im Anschluss die Seele zu entreissen. Sein wichtigstes gut würde er unter den Augen des Magicus nicht zeigen, die Kette gierte zwar doch konnte er das Schmuckstück im Zaum halten. Verwunderlich blickte Wihelt auf als der Magicus sein treiben tollerierte, doch es war keine Zeit zu verlieren. Die Piraten machten sich bereits wieder zum Aufbruch bereit und auch er würde die Chance mit seiner Beute nutzen. Ein Tiefländer hielt sie noch kurze Zeit auf doch schien auch ihn die Vernunft zu überkommen so lies er sie kampflos ziehen. Schwer tat sich der Diener mit dem Blutverschmiertem Dolch, den Fäden die das Blut über seine Robe legte das kleine ruderboot zu besteigen. Das Prachtvolle Schiff ertönte noch immer und Schatten über seinem Kopf deuteten weitere Kugeln an welche als Ziel nur die Zerstörung des Dorfes hatten. Die Schwerste Hürde jodch stand noch bevor, das erklimmen der Neggro von dem schwankendem Boot aus. Er war kein Seemann, ihn trieb lediglich die kostbare ernte zu diesem Weg.
Auf dem Deck der Neggro angekommen verstaute er den Dolch behutsam unter seiner Robe. Der Blick auf die Rauchschwaden über Bajard gerichtet. Und selbst das Haus des Priesters loderte in der ferne und gab eine Rauchsäule von sich. Der Segen des dicken Priesters schien durchbrochen worden zu sein, das allein war es schon wert sich auf diesen Pakt einzulassen. Der Gedanke daran verdrängte den Kraftakt des vorangegangenen Abends. Das Blut der Jungen Frau klebte noch immer an der Kanone, der Rabe schien wohl erfreut über die Seele obgleich sie recht unbekannt schien. Auch Tharon wird vermutlich bald die Kunde über den Erfolg erfahren und doch keimte Zwist in ihm auf........
Die Piraten feierten ausgelassen ihren Triumpf, ihre Beut und ihr Überleben. Rum und Schnappsgeruch durchzog die Kajüte des Kapitäns, doch Wihelt hielt an seinem verziertem Becher befüllt mit Wasser fest. Nach einiger Zeit des redens rief ihm Vallas wieder den Solch in den Sinn, die Waffe die Krathor besänftigen würde. Auch ein weiteres Angebot erklang in seinen Ohren sehr freudig und so blickte er voller Zuversicht in die Zukunft im Bunde mit Piraten, Gaunern und Lügnern. Als es ruhiger wurde brach auch er auf um sich nun selbst von der Kirche vor Bajard zu überzeugen. Das Schiff in Richtung Bajarder Hafen schien endlos zu brauchen. Die Rufe des Kapitäns hallten oft unter Deck doch je näher sie kamen umso intensiver wurde der Geruch nach verbranntem Holz.
Als er jedoch wenig später das volle Ausmass in ruhe betrachten konnte, war er sich gewiss es war die Richtige Entscheidung und auch Krathor würde wieder wohlwollend auf ihn herabblicken. Seid langem verspürte er wieder ein Gefühl von Freude als er die Trümmer der Kirche vor dem Dorf erspähte. Die genugtuung für manch eine Schmach war vollbracht. Doch wie würde er dem Priester begreiflich machen können das es sein Werk war. Schliesslich sollte er verstehen welchen Fehltritt er beging. Doch wenn Tithus das Chaos erblickt so wird ihm Untotes Getier zwischen den Füssen zuteil, eine Nachricht die er sicher zu deuten weiß.........
Nach einigen Stunden betrat er endlich sein Heim, der Dolch wurde auf einem Altar aus Knochen gebettet. Rechts und links stand jeweils ein Schädel gefüllt mit einer rötlichen Flüssigkeit. Auf Kopfeshöhe ragten zwei eiserne Spitzen aus dem Gemäuer, an denen er begann sich die Handflächen tief aufzuschneiden. Als der schmerz seinen Körper durchfuhr schnaufte er tief ein und verschloss die Augen. Das Blut suchte den Weg in die Schädel, füllten sie gänzlich bis sie letztendlich überleifen. Das überschwappende Blut zog von ganz erlein seine Bahnen, ein kleines Pergament bildete sich um den Solch herum ehe eine tiefe und konzentrierte Stimme erklang.
"Kra`thor! Herr des Todes und Richter über die Lebenden. Nehme mein Geschnk an dich und hauche ihnen erneut Leben ein damit sie dir blind Dienen können."
Die Worte hallten durch das nach verwesung duftende Gemäuer, flackernde Kerzen erhellten den recht kleinen Raum.
"Mit Blut endete ihr jämmerliches und unbedeutendes Leben, so nimm auch mein Blut um mein Leben in deinem Dienst zu verlängern!."
Das Blut begann allmählich zu brodeln, der Dolch zitterte erst schwach begann dann jedoch auf einer Knochenspitze zu tänzeln. Der Raum erfüllt von grauem Nebel flackerten die Kerzen bedrohlich auf. Der Dolch gab ein gleissendes Licht frei, Blindheit hätte es für jeden gebracht welcher die Augen auf ihn gerichtet hätten. Vier......fünf......sechsmal flackerte es ehe sich der graue Nebel zu einer Säule aufbaute. Würde man das Schauspiel betrachten so könnte man sehen wie die Seelen in Form von schwachen lichtkugeln in dem Ende der Nebelsäule verschwinden. Mit jeder verstrich das leuchten des Dolches, mit jeder wurde das tänzeln unkontrollierter, bis er letzendlich klirrend auf den steinern Boden fiel.
Rasch schnaufte er als das erste Werk vollendet war, doch die Aufgabe des Dolches war noch nicht zuende, nein sie fing gerade erst an...........
Ein Seelenparadis offenbarte sich dem Diener und hastig machte er sich ans Werk die teils noch zuckenden Körper mit einem Dolch aufzuschneiden um ihnen im Anschluss die Seele zu entreissen. Sein wichtigstes gut würde er unter den Augen des Magicus nicht zeigen, die Kette gierte zwar doch konnte er das Schmuckstück im Zaum halten. Verwunderlich blickte Wihelt auf als der Magicus sein treiben tollerierte, doch es war keine Zeit zu verlieren. Die Piraten machten sich bereits wieder zum Aufbruch bereit und auch er würde die Chance mit seiner Beute nutzen. Ein Tiefländer hielt sie noch kurze Zeit auf doch schien auch ihn die Vernunft zu überkommen so lies er sie kampflos ziehen. Schwer tat sich der Diener mit dem Blutverschmiertem Dolch, den Fäden die das Blut über seine Robe legte das kleine ruderboot zu besteigen. Das Prachtvolle Schiff ertönte noch immer und Schatten über seinem Kopf deuteten weitere Kugeln an welche als Ziel nur die Zerstörung des Dorfes hatten. Die Schwerste Hürde jodch stand noch bevor, das erklimmen der Neggro von dem schwankendem Boot aus. Er war kein Seemann, ihn trieb lediglich die kostbare ernte zu diesem Weg.
Auf dem Deck der Neggro angekommen verstaute er den Dolch behutsam unter seiner Robe. Der Blick auf die Rauchschwaden über Bajard gerichtet. Und selbst das Haus des Priesters loderte in der ferne und gab eine Rauchsäule von sich. Der Segen des dicken Priesters schien durchbrochen worden zu sein, das allein war es schon wert sich auf diesen Pakt einzulassen. Der Gedanke daran verdrängte den Kraftakt des vorangegangenen Abends. Das Blut der Jungen Frau klebte noch immer an der Kanone, der Rabe schien wohl erfreut über die Seele obgleich sie recht unbekannt schien. Auch Tharon wird vermutlich bald die Kunde über den Erfolg erfahren und doch keimte Zwist in ihm auf........
Die Piraten feierten ausgelassen ihren Triumpf, ihre Beut und ihr Überleben. Rum und Schnappsgeruch durchzog die Kajüte des Kapitäns, doch Wihelt hielt an seinem verziertem Becher befüllt mit Wasser fest. Nach einiger Zeit des redens rief ihm Vallas wieder den Solch in den Sinn, die Waffe die Krathor besänftigen würde. Auch ein weiteres Angebot erklang in seinen Ohren sehr freudig und so blickte er voller Zuversicht in die Zukunft im Bunde mit Piraten, Gaunern und Lügnern. Als es ruhiger wurde brach auch er auf um sich nun selbst von der Kirche vor Bajard zu überzeugen. Das Schiff in Richtung Bajarder Hafen schien endlos zu brauchen. Die Rufe des Kapitäns hallten oft unter Deck doch je näher sie kamen umso intensiver wurde der Geruch nach verbranntem Holz.
Als er jedoch wenig später das volle Ausmass in ruhe betrachten konnte, war er sich gewiss es war die Richtige Entscheidung und auch Krathor würde wieder wohlwollend auf ihn herabblicken. Seid langem verspürte er wieder ein Gefühl von Freude als er die Trümmer der Kirche vor dem Dorf erspähte. Die genugtuung für manch eine Schmach war vollbracht. Doch wie würde er dem Priester begreiflich machen können das es sein Werk war. Schliesslich sollte er verstehen welchen Fehltritt er beging. Doch wenn Tithus das Chaos erblickt so wird ihm Untotes Getier zwischen den Füssen zuteil, eine Nachricht die er sicher zu deuten weiß.........
Nach einigen Stunden betrat er endlich sein Heim, der Dolch wurde auf einem Altar aus Knochen gebettet. Rechts und links stand jeweils ein Schädel gefüllt mit einer rötlichen Flüssigkeit. Auf Kopfeshöhe ragten zwei eiserne Spitzen aus dem Gemäuer, an denen er begann sich die Handflächen tief aufzuschneiden. Als der schmerz seinen Körper durchfuhr schnaufte er tief ein und verschloss die Augen. Das Blut suchte den Weg in die Schädel, füllten sie gänzlich bis sie letztendlich überleifen. Das überschwappende Blut zog von ganz erlein seine Bahnen, ein kleines Pergament bildete sich um den Solch herum ehe eine tiefe und konzentrierte Stimme erklang.
"Kra`thor! Herr des Todes und Richter über die Lebenden. Nehme mein Geschnk an dich und hauche ihnen erneut Leben ein damit sie dir blind Dienen können."
Die Worte hallten durch das nach verwesung duftende Gemäuer, flackernde Kerzen erhellten den recht kleinen Raum.
"Mit Blut endete ihr jämmerliches und unbedeutendes Leben, so nimm auch mein Blut um mein Leben in deinem Dienst zu verlängern!."
Das Blut begann allmählich zu brodeln, der Dolch zitterte erst schwach begann dann jedoch auf einer Knochenspitze zu tänzeln. Der Raum erfüllt von grauem Nebel flackerten die Kerzen bedrohlich auf. Der Dolch gab ein gleissendes Licht frei, Blindheit hätte es für jeden gebracht welcher die Augen auf ihn gerichtet hätten. Vier......fünf......sechsmal flackerte es ehe sich der graue Nebel zu einer Säule aufbaute. Würde man das Schauspiel betrachten so könnte man sehen wie die Seelen in Form von schwachen lichtkugeln in dem Ende der Nebelsäule verschwinden. Mit jeder verstrich das leuchten des Dolches, mit jeder wurde das tänzeln unkontrollierter, bis er letzendlich klirrend auf den steinern Boden fiel.
Rasch schnaufte er als das erste Werk vollendet war, doch die Aufgabe des Dolches war noch nicht zuende, nein sie fing gerade erst an...........
Zuletzt geändert von Wihelt Pranerova am Dienstag 23. Dezember 2008, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Myra Myrtol
Der Tag danach oder auch Aufräumarbeiten
Es waren die dunkelsten Stunden mitunter für Bajard und seine Bewohner als die schweren Geschosse in den Häusern, auf den Straßen und in der Palisade einschlugen.
Viele Flamen züngelten an den Holzhäusern hoch und nur mit Mühe und der Arbeit aller schafften sie es jene zu löschen.
Vor einigen Stunden erfreuten sie sich noch der nahenden Weihnachtszeit und von einen Moment auf den anderen lebten sie in Angst und Verzweiflung.
Die Toten Piraten lagen nun in der kleinen Kapelle, welche ebenso das Gemeindehaus darstellte, zumindest das was davon übrig geblieben ist.
Viele fielen den zahlreichen Verteidigern Bajards zum Opfer aber sie wusste das jene auch nur auf das Töten aus waren, es war sozusagen Notwehr.
Dennoch sie mussten begraben werden und das in der Ehre die jedem menschlichen Wesen, jedem lebendem Individuum zuteil werden sollte.
Doch auch die Bajarder mussten gepflegt werden, einige hatten Pflöcke die in ihren Körperteilen steckten, andere Splitter in ihrem Rücken und noch andere Bluteten aus Wunden am Kopf.
Sie alle waren wertvolle Helfer gewesen im Kampf gegen die Banditen, gegen die Gefahr vom Meer.
Myra war zu später Stunde selbst Blut besudelt von den ganzen Verletzten um die sie sich an diesem Abend kümmerte. Es gab wenige schwere Fälle an diesem Abend und für die Bajarder hieß es Glück im Unglück.
Doch das Unglück wurde erst später richtig begriffen von vielen. In den Wänden und Dächern der Häuser befanden sich Wagenradgroße Löcher, die Türen waren verbrannt eben so wie die Palisade und das Zollhaus am Hafen. Bei manchen Häusern wartete man nur das sie ganz in sich zusammenfielen und des öfteren musste das dach gestützt werden von Pfeilern damit man nicht Weihnachten unter dem offenen Himmel feiern musste.
Das Gemeindehaus wurde mit Abstand am schlimmsten getroffen.
Trümmer lagen auf den Straßen und der Geruch von Verbrannten hing selbst nach Tagen noch in der Luft.
Wer sich in den nächsten Tagen durch Bajard begab, der würde immernoch vorsichtig sein müssen, das er nicht von einem sich lösenden Balken erschlagen wurde oder über einen Trümmerhaufen stolperte.
Im Groben und Ganzen wurde Bajard wirklich hart getroffen und die Löcher wurden nun gerade vor den Feierlichkeiten entweder notdürftig mit Hammer und Nagel und einem Holzbrett zugehämmert oder mit dicken Stofftüchern abgeklebt.
Man versuchte das keine Stück Hoffnung in den Herzen zu bewahren und hier und da überlegen viele fieberhaft wo sie bei dem ganzen Chaos anfangen sollten.
Eins war jedoch sicher, viel Arbeit würde hier auf jeden zukommen.
Nun würde sich wieder zeigen das sie eine Gemeinschaft waren oder ob sie es nicht waren, denn sie brauchten jede helfende Hand.
Es waren die dunkelsten Stunden mitunter für Bajard und seine Bewohner als die schweren Geschosse in den Häusern, auf den Straßen und in der Palisade einschlugen.
Viele Flamen züngelten an den Holzhäusern hoch und nur mit Mühe und der Arbeit aller schafften sie es jene zu löschen.
Vor einigen Stunden erfreuten sie sich noch der nahenden Weihnachtszeit und von einen Moment auf den anderen lebten sie in Angst und Verzweiflung.
Die Toten Piraten lagen nun in der kleinen Kapelle, welche ebenso das Gemeindehaus darstellte, zumindest das was davon übrig geblieben ist.
Viele fielen den zahlreichen Verteidigern Bajards zum Opfer aber sie wusste das jene auch nur auf das Töten aus waren, es war sozusagen Notwehr.
Dennoch sie mussten begraben werden und das in der Ehre die jedem menschlichen Wesen, jedem lebendem Individuum zuteil werden sollte.
Doch auch die Bajarder mussten gepflegt werden, einige hatten Pflöcke die in ihren Körperteilen steckten, andere Splitter in ihrem Rücken und noch andere Bluteten aus Wunden am Kopf.
Sie alle waren wertvolle Helfer gewesen im Kampf gegen die Banditen, gegen die Gefahr vom Meer.
Myra war zu später Stunde selbst Blut besudelt von den ganzen Verletzten um die sie sich an diesem Abend kümmerte. Es gab wenige schwere Fälle an diesem Abend und für die Bajarder hieß es Glück im Unglück.
Doch das Unglück wurde erst später richtig begriffen von vielen. In den Wänden und Dächern der Häuser befanden sich Wagenradgroße Löcher, die Türen waren verbrannt eben so wie die Palisade und das Zollhaus am Hafen. Bei manchen Häusern wartete man nur das sie ganz in sich zusammenfielen und des öfteren musste das dach gestützt werden von Pfeilern damit man nicht Weihnachten unter dem offenen Himmel feiern musste.
Das Gemeindehaus wurde mit Abstand am schlimmsten getroffen.
Trümmer lagen auf den Straßen und der Geruch von Verbrannten hing selbst nach Tagen noch in der Luft.
Wer sich in den nächsten Tagen durch Bajard begab, der würde immernoch vorsichtig sein müssen, das er nicht von einem sich lösenden Balken erschlagen wurde oder über einen Trümmerhaufen stolperte.
Im Groben und Ganzen wurde Bajard wirklich hart getroffen und die Löcher wurden nun gerade vor den Feierlichkeiten entweder notdürftig mit Hammer und Nagel und einem Holzbrett zugehämmert oder mit dicken Stofftüchern abgeklebt.
Man versuchte das keine Stück Hoffnung in den Herzen zu bewahren und hier und da überlegen viele fieberhaft wo sie bei dem ganzen Chaos anfangen sollten.
Eins war jedoch sicher, viel Arbeit würde hier auf jeden zukommen.
Nun würde sich wieder zeigen das sie eine Gemeinschaft waren oder ob sie es nicht waren, denn sie brauchten jede helfende Hand.
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Wihelt Pranerova
Ein für Wihelt wohlriechender Duft suchte sich langsam seinen Weg aus dem Gemeindehaus Bajards. Er betracht tiefnachts das Gemeindehaus neben ihm einer seiner Brüder, im Hintergrund scharrten die Pferde gebunden an einen hölzernen Karren. Die Dorfbewohner machten es ihnen zu leicht, keine Türen mehr und alle Toten ordentlich in einem Raum. Das rege Treiben in Bajard fand allmählich sein Ende, die Strassen wurden ruhig und nur vereinzelt hörte man einmal eine Stimme. Als er mit dem Karren durch das wackelige und beschädigte Torhaus fuhr den Weg in Richtung des Hauses einschlagend blieb er recht unentdeckt. Die Bürgermeisterin schien zu schlafen, die Miliz trieb sich wieder irgendwo herum vermutlich in der Taverne so war auch sie kein Hindernis zu solch später Stunde. Einzig die Herberge vor dem Dorf war belebt, doch eine Schmiedin was solle sie ausrichten?
Die beiden Grauberobten traten näher an die Toten heran dabei schnauften sie den Duft von Verwesung wie Frischluft ein. Einige Worte sprachen sie noch über die Toten bis langsam grauer Nebel aus dem Holzboden quoll. Er hüllte die Toten ein welche langsam Regung zeigten, langsam nur wurde ihnen neues Leben eingehaucht. Das Lied erschütterte sich mehrmals als sie Worte hervorbrachten und ihre Kraft preisgaben. Einige von ihnen streubten sich, zeigten nich die geringste Regung erst als sie lauter wurden, mehr Kraft einsetzten fingen die Finger an zu zucken. Der Mann welcher das Schausiel durch ein Loch im Holz beobachtete konnte sehen wie ihr Körper sich anstrengte.
"Erhebt euch und geht den letzten Weg mit Ehre, Ehre welche ihr im Leben nie erfahren habt!"
Hallte es durch den Raum bis nach draussen. Die Toten begannen langsam, der Schritt gleich einem betrunkenem, den Weg nach draussen zu bestreiten. Die die sich sträubten gestikulierte er hinaus, man könnte annehmen wie ein Marionettenspieler. Der Beobachter mache sich aus dem Staub Fussabdrücke wiesen zwar auf ihn hin doch war die Anstrengung so gross das beide nicht acht darauf gaben. Langsam begannen die Toten sich auf den Karren zu legen, sie Stapelten sich ordentlich aufeinander, während man sah wie das Leben aus ihnen wich. Als der letzte seinen Platz gefunden hat nahmen die Diener des Rabens Platz auf den Köpfen zweier und begannen die Pferde aus dem Dorf zu führen.
Langsam nur kamen sie voran rumpelten über einige Holztrümmer die noch die Strasse bewohnten. Körperteile zierten langsam den Weg, Arme, Beine selbst ein Kopf wurde verloren. Aus dem Dorf hinausgeführt machten sie abermals halt als ein Tiefländer des Weges entlang ritt. Womöglich war es die überrumpelung das den Tiefländer zur Seite brachte. Ein Karren voller toten wann bekommt man das schon zu Gesicht. Kurz wurden Worte gewechselt die Frage nach der Herkunft der Toten beantwortet, ehe sie wieder langsam weiter fuhren. Einer der Toten lösste sich durch die erschütterungen und fiel hinab, dabei rollte er den Weg wieder ein ganzes stück auf Bajard zu.
"Der läuft!"
Hallte es durch die Nacht und Wihelt begann eine Floskel mit der Hand zu vollziehen, das Lied nahm eine kurze kreischende Form an und der Verlorene erhebte sich erneut um dem Wagen hinterher zu hetzen. Das Ziel war der Turm welcher eine sichere Lagerstätte für die Schar an toten war. Zeit war es die er brauchte um seine Werk endlich zu beginnen. Gräber mussten erst ausgehoben werden damit sie in seine Dienerschaft treten konnten. Sein Haus sollen sie einmal verteidigen doch kam die Gelegenheit zu unverhofft. Ein grinsen jedoch wohnte in ihm als er sein Werk im Keller des Turmes betrachtete wie mag wohl das Gesicht der Bürgermeisterin und der Priester sein wenn sie morgen die Toten Segnen wollen. Das Sträuben einiger Toten konnte nur eines bedeuten, die Freiheitsschwafler waren schon bei einigen am Werke gewesen.......
Die beiden Grauberobten traten näher an die Toten heran dabei schnauften sie den Duft von Verwesung wie Frischluft ein. Einige Worte sprachen sie noch über die Toten bis langsam grauer Nebel aus dem Holzboden quoll. Er hüllte die Toten ein welche langsam Regung zeigten, langsam nur wurde ihnen neues Leben eingehaucht. Das Lied erschütterte sich mehrmals als sie Worte hervorbrachten und ihre Kraft preisgaben. Einige von ihnen streubten sich, zeigten nich die geringste Regung erst als sie lauter wurden, mehr Kraft einsetzten fingen die Finger an zu zucken. Der Mann welcher das Schausiel durch ein Loch im Holz beobachtete konnte sehen wie ihr Körper sich anstrengte.
"Erhebt euch und geht den letzten Weg mit Ehre, Ehre welche ihr im Leben nie erfahren habt!"
Hallte es durch den Raum bis nach draussen. Die Toten begannen langsam, der Schritt gleich einem betrunkenem, den Weg nach draussen zu bestreiten. Die die sich sträubten gestikulierte er hinaus, man könnte annehmen wie ein Marionettenspieler. Der Beobachter mache sich aus dem Staub Fussabdrücke wiesen zwar auf ihn hin doch war die Anstrengung so gross das beide nicht acht darauf gaben. Langsam begannen die Toten sich auf den Karren zu legen, sie Stapelten sich ordentlich aufeinander, während man sah wie das Leben aus ihnen wich. Als der letzte seinen Platz gefunden hat nahmen die Diener des Rabens Platz auf den Köpfen zweier und begannen die Pferde aus dem Dorf zu führen.
Langsam nur kamen sie voran rumpelten über einige Holztrümmer die noch die Strasse bewohnten. Körperteile zierten langsam den Weg, Arme, Beine selbst ein Kopf wurde verloren. Aus dem Dorf hinausgeführt machten sie abermals halt als ein Tiefländer des Weges entlang ritt. Womöglich war es die überrumpelung das den Tiefländer zur Seite brachte. Ein Karren voller toten wann bekommt man das schon zu Gesicht. Kurz wurden Worte gewechselt die Frage nach der Herkunft der Toten beantwortet, ehe sie wieder langsam weiter fuhren. Einer der Toten lösste sich durch die erschütterungen und fiel hinab, dabei rollte er den Weg wieder ein ganzes stück auf Bajard zu.
"Der läuft!"
Hallte es durch die Nacht und Wihelt begann eine Floskel mit der Hand zu vollziehen, das Lied nahm eine kurze kreischende Form an und der Verlorene erhebte sich erneut um dem Wagen hinterher zu hetzen. Das Ziel war der Turm welcher eine sichere Lagerstätte für die Schar an toten war. Zeit war es die er brauchte um seine Werk endlich zu beginnen. Gräber mussten erst ausgehoben werden damit sie in seine Dienerschaft treten konnten. Sein Haus sollen sie einmal verteidigen doch kam die Gelegenheit zu unverhofft. Ein grinsen jedoch wohnte in ihm als er sein Werk im Keller des Turmes betrachtete wie mag wohl das Gesicht der Bürgermeisterin und der Priester sein wenn sie morgen die Toten Segnen wollen. Das Sträuben einiger Toten konnte nur eines bedeuten, die Freiheitsschwafler waren schon bei einigen am Werke gewesen.......