Holz um Holz, Stein um Stein...ein neues Haus muss es sein..

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Malachai Schwarzmourne
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Holz um Holz, Stein um Stein...ein neues Haus muss es sein..

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Langsam liess Malachai sich auf den Stuhl nieder, sein Blick auf die schlafende Sienara ruhend.
Sie sah so wunderschön, so friedlich aus, wie Sie da lag...ihr perfekter Körper, ihre zarten Lippen. Ja, er war glücklich, dass er solch eine Frau an seiner Seite nach sovielen Jahren wieder hatte.
Er erhebte sich leicht und starrte aus dem Fenster.
Diese ewige Dunkelheit wollte und wollte einfach nicht weichen und er musste schon die Augen ein wenig zusammenkneifen, um die Holzgerüste hinter der kleinen Hütte zu erkennen. Er hatte Sie heute mit ihr aufgebaut, die Materialien stapelten sich dort schon und bald würden Sie mit den handwerklichen Arbeiten beginnen.
Ein schönes Haus soll es werden, groß, für Sienara und Malachai und Marick.
Er lehnt sich an die Wand, einfach nur nach draußen blickend.
Ja, er hatte es klar vor Augen.
Zwei Stockwerke, ein kleiner Stall daneben, ein Zaun oder eine Hecke um das Grundstück herum.
Es wäre perfekt.
Wieder viel sein Blick auf die schlafende Sienara.
Sie hatte den ganzen Tag geschuftet, sie war so voller Energie, so voller Eifer...ja, manchmal kam er sich im Vergleich zu ihr richtig faul vor...stetig wird er aufgehalten mit Sachen.
Sicher, diese waren wichtiger...Sarah war verschwunden, Merrik benimmt sich merkwürdig....doch er hätte bis hierhin gerne mehr getan.
Er spürte langsam den Muskelkater durch seine Knochen zerrend,,,doch wirklich Müde war er noch nicht.
Er schritt langsam zu Sienara, kniete sich nieder und streichelte ihr sanft durch das Haar. Er mag sich täuschen in der Dunkelheit, nur der Kamin erhellt ein wenig den Raum, doch Sie scheint zu lächeln.
Welch Glück...ja...wo er darüber nachdachte...er hätte wohl um Sie gekämpft...irgendwann...wäre es ihm aufgefallen, hätte er gemerkt, was für eine Frau Sienara war...und wenn Sie noch mit Andreas zusammen gewesen wären....irgendwann...hätte er dann sicherlich um Sie gekämpft.
Doch es brauchte das nicht...der Abtrünnige erledigte es...welch Ironie, jener, der die Schatten so sehr hasste, war am Ende dafür verantwortlich, dass zwei Schatten ihre Liebe zueinander fanden.
Er gibt ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn und erhebt sich.
Er war nicht müde, also könne er die Zeit auch sinnvoller Nutzen.
Er nahm sich seine Robe, zog die Maske auf und griff nach der Axt.
Er müsse tief in den Wald gehen, damit die Schläge des Eisens auf den Holzstamm Sie nicht aufwecken würde...aber er wollte weiter machen, er musste. So schnell es geht, solle dieses Haus stehen und er wird Sie auf Händen durch die Türe tragen.
Eine schöne Zukunft...und nichts wird diese stören, da war sich Malachai sicher, als er in der ewigen Dunkelheit mit einer Axt auf dem Rücken verschwand.
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Sienara Schwarzmourne

Beitrag von Sienara Schwarzmourne »

Gähnend erwachte sie aus ihrem Schlaf um sich müde zu strecken. „Autsch!“, entfuhr es ihr sogleich und sie lag still ohne sich zu rühren. An ihrem Körper gab es ganz definitiv Muskeln von denen sie vorher keine Ahnung hatte. Alles tat ihr weh. Vielleicht hätte sie das Holz hacken doch lieber Malachai überlassen sollen. Das war nun wirklich keine Arbeit für ein kleines Persönchen. Sie fühlte sich schwer und ungelenkt an wie ein Stein. Stein, oh nein! Sie hatte gestern welche für das neue Haus bestellt und musste diese noch abholen. Murrend zog sie sich die Decke über den Kopf. Kein haarbreit würde sie sich aus dem Bett bewegen heute. Sollte sich doch das Haus alleine bauen!

Das Haus… lächelnd kam sie unter der Decke hervor. Sie konnte es kaum erwarten es endlich vor sich zu sehen. Ein Haus für sie Drei. Im Geiste hatte sie sicher schon jedes Zimmer zweimal eingerichtet. Besonders das von Marick. Mit niedlichem Spielzeug und einem kleinen Bett, bunten Vorhängen. Und auf dem Teppich spielte Malachai mit seinem Sohn. Was für eine schöne Vorstellung. So schnell es ihr bei all den schmerzenden Körperteil möglich war drehte sie sich auf die Seite um zu Malachai zu blicken. Oder eher dorthin wo sie Malachai vermutet hätte. Nur leider war von ihm keine Spur zu sehen. Wo war er nun schon wieder hin. Gönnt sich dieser Mann denn überhaupt keinen Schlaf? Wo nahm er nur all die Energie her. Sie selbst hatte so fest und vor Erschöpfung geschlafen, eine ganze Horde Untoter hätte durchs Haus spazieren können, sie hätte vermutlich nichts davon bemerkt. Seufzend ließ sie sich zurück ins Bett fallen um sich noch einmal wohlig ins Kissen zu kuscheln.
Was liebte sie diesen Mann und jeden Tag noch ein Stückchen mehr. Wenn man ihr das vor einiger Zeit prophezeit hätte, sie wäre in ein schallendes Gelächter ausgebrochen. Damals war er ihr unheimlich, brachte sie zur Weißglut mit seiner Art. Am liebsten hätte sie ihn schon angefaucht wenn er nur gegrüßt hatte. Die schmunzelnden und erstaunten Blicke der Anderen, wenn sie sich mal wieder bekabbelt hatten, hätten ihr eine Warnung sein sollen. Wahrscheinlich hatte der Eine oder Andere schon lange geahnt, was in ihr vorging. Noch bevor sie es selber wusste. Auch das sie glaubte Andreas von ganzem Herzen zu lieben, hatte nicht verhindern können was geschehen war. Sie hatten sich gefunden, vielleicht auf eine etwas sonderbare Weise, aber doch sehr nachdrücklich. Wahrscheinlich würden sie in vielen Jahren amüsiert ihren Enkeln von der Geschichte erzählen. Über Tavernen, zuviel Wein und Schiffskapitänen. Grinsend schüttelte sie ihren Kopf, vielleicht doch besser nicht. Man sollte ja den eigenen Nachwuchs nicht auf Ideen bringen.

Ja sie hatte wirklich Grund dankbar zu sein, Andreas dafür dass er ihr gezeigt hatte, das es wirklich noch Menschen gab, die wirklich Gut waren. Sie wünschte ihm alles Glück auf Erden und bedauerte was sie ihm unabsichtlich angetan hatte. Dem Abtrünnigen, ja selbst ihm konnte sie dankbar sein… so verrückt es auch klingen mag. Immerhin hatte er sie in diese Situation gebracht. Ihre Familie, Arsen und Selina, die sie aufgenommen hatten und ihr ein Zuhause gaben. Und natürlich Malachai, der ihr jeden Tag aufs Neue zeigte was Liebe war. Mit keinem Anderen wollte sie ihr Leben teilen. Schon der Gedanke daran ihn verlieren zu können lies eine furchtbare Übelkeit in ihr aufkommen. Aber Schluss, sie wollte nicht an so etwas denken, nun galt es ein neues Heim zu schaffen, für eine glückliche Zukunft. Und für diese Vorstellung würde sie sich jetzt auch aus diesem Bett quälen um die bestellten Steine abzuholen. Vielleicht hatte sie ja sogar das Glück ihren Liebsten irgendwo beim Holzhacken zu erspähen. Das war wirklich ein Anblick den man sich nicht entgehen lassen sollte, auch wenn sie jetzt wie eine verliebte Frau dachte….
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Malachai Schwarzmourne
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Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Friedlich schlief Sie in seinen Armen. Leicht kuschelte sie sich wieder an ihn, während er wach war und ihr langsam über den Kopf streichelte.
Ja, sie waren entlich in ihrem neuen Haus, die erste Nacht....selbst beholfen mit ein paar Fellen und Kissen, solange, bis Sie die Einrichtung hätten.
Doch es war so, wie er es sich gewünscht hatte...ein neues Zuhause...eine neue Familie...vielleicht auch eine gute Mutter für Marick.
Leicht beugte er sich vor, gab ihr einen kurzen Kuss, nur ein leichter Hauch, um Sie nicht zu wecken.
Wie schön Sie doch war...er liebte einfach alles an ihr...ihre seidenfeines Haar, ihre süßen Lippen, ihre strahlenden Augen und ihren perfekten Körper. Er liebte es, wenn sie sich neckten und war froh, dass es nicht aufgehört hatte...er liebte Sie, wenn Sie gemeinsam kuschelten, sich gegenseitig ihre Liebe gestanden. Ja, er liebte einfach alles an ihr.
Sie war sein leuchtender Stern, hoch oben im Himmel, welcher die Augen auf ihn richteten und ihm Licht in der Dunkelheit spendete, damit er ja immer wieder zu ihr finden wird....zu Sienara.
Er schaut einmal durch den leeren Raum, malte sich bildlich alles aus. Wie schön Sie es einrichten wird, wie Sie auf den Teppich mit Marick spielte, in der Küche gemeinsam assen...er schmunzelte bei dem Gedanken an ihrer Kochkunst...doch er würde sich setzen und es essen und ihr sagen, wie vorzüglich es schmeckte.
Ja....es gab noch viel zu tun...und er freute sich darauf es mit ihr zu schaffen...ein neues Heim zu bauen...und eine Familie zu werden.
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