Die Dunkelheit
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Kanubio Bunjam
Es befiel Kanubio immer noch ein unbehagliches Gefühl, wenn er an das Steinfragment dachte, das er gefunden hatte. Trystjarn war stinksauer gewesen, dass sie es in die Halle geschleppt hatten. Es könnte ein Fluch in ihm verborgen sein. Ein Fluch in einem Stein …?
Früher wäre es ihm nie in den Sinn gekommen, dass ein Stein, ein kleines Tier oder sonst was böse hätte sein können. So gefährlich der Nebelwald sonst auch war - so etwas gab es dort nicht. Aber seit er ihn verlassen hatte, hatte er viel Neues, viel Böses kennen gelernt. Ja, er musste Trystjarn Recht geben. Er hatte voreilig gehandelt.
Als Waelkyrige den Stein untersuchte, stellte sie sogleich fest, dass der sehr alte Stein mit dem Relief eines Thyren, der einen Welpen aus einem Sumpf zieht, wohl der Teil einer viel größeren Steinplatte, nichts Böses beherbergte – was allen einen Stein vom Herzen fallen ließ – aber auch, dass Geister drinnen wären, von denen es schien, als seien sie darin gefangen. Nur kurz wurde sie von einer Vision befallen, die ihr einen Ort zeigte, dann gleißendes Licht und danach stammelte sie: „Das Wasser, es bringt den Tod mit sich. Wir müssen die Stücke finden.“
Mehr konnte Waelkyrige nicht mehr sagen, sie wurde von einem tiefen Schlaf übermannt.
Die Zeit lief davon. Was sollten sie zuerst neben all den notwendigen alltäglichen Arbeiten tun? Die Stücke finden? Wulfgard vor der Flut sichern? Die Höhle in den Bergen einrichten? Alles Lebenswichtige und die Tiere dort hinauf bringen?
Es brachte nichts, in der Halle sitzen zu bleiben und darüber lange nachzudenken. Kanubio erhob sich, schirrte drei Packpferde auf und zog los.
Früher wäre es ihm nie in den Sinn gekommen, dass ein Stein, ein kleines Tier oder sonst was böse hätte sein können. So gefährlich der Nebelwald sonst auch war - so etwas gab es dort nicht. Aber seit er ihn verlassen hatte, hatte er viel Neues, viel Böses kennen gelernt. Ja, er musste Trystjarn Recht geben. Er hatte voreilig gehandelt.
Als Waelkyrige den Stein untersuchte, stellte sie sogleich fest, dass der sehr alte Stein mit dem Relief eines Thyren, der einen Welpen aus einem Sumpf zieht, wohl der Teil einer viel größeren Steinplatte, nichts Böses beherbergte – was allen einen Stein vom Herzen fallen ließ – aber auch, dass Geister drinnen wären, von denen es schien, als seien sie darin gefangen. Nur kurz wurde sie von einer Vision befallen, die ihr einen Ort zeigte, dann gleißendes Licht und danach stammelte sie: „Das Wasser, es bringt den Tod mit sich. Wir müssen die Stücke finden.“
Mehr konnte Waelkyrige nicht mehr sagen, sie wurde von einem tiefen Schlaf übermannt.
Die Zeit lief davon. Was sollten sie zuerst neben all den notwendigen alltäglichen Arbeiten tun? Die Stücke finden? Wulfgard vor der Flut sichern? Die Höhle in den Bergen einrichten? Alles Lebenswichtige und die Tiere dort hinauf bringen?
Es brachte nichts, in der Halle sitzen zu bleiben und darüber lange nachzudenken. Kanubio erhob sich, schirrte drei Packpferde auf und zog los.
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Tithus Hemmel
Zuerst war es Titus nicht aufgefallen. Doch immer wieder lenkte sein Blick sich zu den viel zu breiten Ufern Bajards. Vielleicht hatte das Meer dieses Stück Stein ausgespien - der Schrein der Lichtbringerin war auf diesem Brudchstück zu erkennen - doch er war sich nicht sicher.
Was es war - die Worte Bruchstücke vernahm Titus viel zu häufig in den letzten Tagen. Konnte es sein, dass er eines davon gefunden hatte?
Ohne zu wissen was es war hob er es auf und nahm es an sich. Es war wohl bei ihm am besten aufgehoben. Die Zeit würde zeigen, was es zu bedeuten hatte.
Was es war - die Worte Bruchstücke vernahm Titus viel zu häufig in den letzten Tagen. Konnte es sein, dass er eines davon gefunden hatte?
Ohne zu wissen was es war hob er es auf und nahm es an sich. Es war wohl bei ihm am besten aufgehoben. Die Zeit würde zeigen, was es zu bedeuten hatte.
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Hein Klabund
Die Dunkelheit machte die Leute unruhige, äusserst unruhig.
Ers kürzlich hatte ihn die Bürgermeisterin beauftragt, Sorge dafür zu tragen, eine Art Schutzwall oder was auch immer sein alter Kopf an kreativen Ideen vorbrachte, zu bauen.
So kam es auch, er hatte seine Leute ausgeschickt um den Wald vor Barjad fast leer zu roden um anschließend, Stück für Stück im flachen Wasser eine klare Grenze zu ziehen, ein Wall, durch den kleine Schiffe hindurch kommen mochten, wenn es einer seiner Leute zuließ, größere Schiffe mussten mit ihrem Beiboot heranfahren um an dem befestigten Steg anlegen zu können.
Es sollte genügen, dachte sich Hein. Die Böschungen in der kleinen Bucht und anderer Orts schon klippenartige Küstenabschnitte in Barjad waren zu hoch angesetzt, jene die zu niedrig wirkten wurden mit spitzen Pfählen versehen. Man konnte in Barjad nun nicht mehr so einfach von Seeseite her kommen, wie zuvor, sei es Monster aus den Tiefen oder ein Mensch, der nicht erwünscht war in Barjad.
Schön sah dieses Konstrukt aus, hatten seine Leute und etliche Freiwillige daran mitgewirkt und so etliche Arbeitsstunden investiert.
Ers kürzlich hatte ihn die Bürgermeisterin beauftragt, Sorge dafür zu tragen, eine Art Schutzwall oder was auch immer sein alter Kopf an kreativen Ideen vorbrachte, zu bauen.
So kam es auch, er hatte seine Leute ausgeschickt um den Wald vor Barjad fast leer zu roden um anschließend, Stück für Stück im flachen Wasser eine klare Grenze zu ziehen, ein Wall, durch den kleine Schiffe hindurch kommen mochten, wenn es einer seiner Leute zuließ, größere Schiffe mussten mit ihrem Beiboot heranfahren um an dem befestigten Steg anlegen zu können.
Es sollte genügen, dachte sich Hein. Die Böschungen in der kleinen Bucht und anderer Orts schon klippenartige Küstenabschnitte in Barjad waren zu hoch angesetzt, jene die zu niedrig wirkten wurden mit spitzen Pfählen versehen. Man konnte in Barjad nun nicht mehr so einfach von Seeseite her kommen, wie zuvor, sei es Monster aus den Tiefen oder ein Mensch, der nicht erwünscht war in Barjad.
Schön sah dieses Konstrukt aus, hatten seine Leute und etliche Freiwillige daran mitgewirkt und so etliche Arbeitsstunden investiert.
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Trystjarn Bunjam
Kalt und Hart bliess ihm der Nachtwind in das wettergegerbte Gesicht und liess das wilde ungezähmte Haar flattern. Die Graublauen Augen blickten unbarmherzig und hart hinaus in die Dunkelheit, zu den Wassermassen die man entfernt am Horizont erkennen konnte. Eine Flut ... nein nicht irgendeine Flut ... DIE Flut ... etwas unvorstellbares ... wenn all die Wassermassen mit einmal losbrechen würden, bliebe nichts mehr was auf ihren zerstörerischen Weg Widerstand bieten würde. Die Thyren, sein Volk, wussten schon lange um die Dualität der Elemente. Das ein jedes von Ihnen sowohl schöpfende als auch zerstörende Aspekte hatte. Doch dies hier .. war mehr als das übliche Maß. Irgendetwas brachte das Gleichgewicht durcheinander, verzerrte es bis in ungekannte Größen.
Größen die selbst den Städtern und sonst so uninteressierten Wesen wie den Spitzohrn auffielen, sodass man tagte und beriet.
Doch getan hatte man bisher wenig. Diese Hilflosigkeit und das Harren der Dinge die da kommen mögen war das schlimmste für ihn. Alles in ihm schrie danach seine gewaltige Klinge zu packen und dem Quell dieses Übels den Kopf abzuhacken und so tief in den Boden zu stampfen, dass man dessen Angesicht in Jahrtausenden nicht mehr zu Gesicht bekäme ... aber sie konnten nichts tun. Nichts ausser zu fliehen.
Er hatte seinen Clan angewiesen einen Unterschlupf in der einzigsten Region zu suchen die vielleicht eine Chance hatte von der Flut nicht erfasst zu werden, die Berge. Sein Späher Kanubio hatte eine große Höhle ausgekundschaftet die über einen gefährlich verschneiten Pass zu erreichen war. Sie waren Tage damit beschäftigt die ganzen Vorräte aus Wulfgard herauszuhohlen und über den Pass zu der Höhle zu bringen. Notdürftige Befestigungen wurden vor dem Eingang angebracht um Wilde Tiere und ungewünschten Besuch abzuhalten. Es war kalt, der Mist der ganzen Tiere stank zum Himmel und dunkel war es auch aber zumindest würden sie hier oben überleben ... zumindest hoffte er das ...
Wenn nicht hatte er alles getan um den Clan vor dem scheusslichen Schicksal des nassen Todes zu bewahren. Mehr konnte er nicht tun, mehr wusste er nicht zu tun.
Wie auch? Er war ein Schwert der Bunjam, ausgebildet seinen Clan mit Klinge und Axt zu beschützen ... bis man ihn aus der Not heraus zum Jarl wählte. Hätte er ablehnen sollen? Was wäre dann aus den Bunjams geworden? Er schüttelte den Kopf. Nein es war der richtige Weg auch wenn er sich fragte was Leif oder Falk nun in solch einer Situation tun würden. Wahrscheinlich das selbe wie er ...
Der Blick wandte sich von der Klippe ab und 'flog' über die Wälder über welche entfernt die Lichter Wulfgards ragten. Die Festung die mit soviel Liebe und Eifer und soviel harter Arbeit errichtet worden war. Er würde auch sie nicht Kampflos den Fluten überlassen, das schwor er sich. Nun wo seine Leute in vermeintliche Sicherheit wahren, konnte er sich um all die anderen wichtigen Dinge kümmern die anlagen. Als nächstes währe der Schutz der Festung ganz oben auf jener Liste und er hatte auch schon eine Idee, doch dazu müsste er mit Waelkyrige sprechen ... ein Seufzen ...
Systra ... seine hohe Schamanin und sein Weib, seit fast einem Mond war sie nun schon verschwunden. Sie hatte ihm gesagt das sie gehen müsste aber nicht wohin und auf die Frage wie lang sie fort sein würde, hatte sie nur gelächelt. Sie wusste es selbst nicht. Er akzeptierte, auch wenn er sich Sorgen machte. Der Clan hätte ihr Wissen und ihre Erfahrung in diesen dunklen Zeiten gut gebrauchen können, ebenso wie die tatkräftige Unterstützung all der anderen Claner. Doch was hilft es sich zu beklagen, sie waren Thyren, das Volke Thrails, das Volk ihrer Ahnen und wenn das Wasser bis zum Himmel steigen würde, sähe man noch ganz oben einen von ihnen mitschwimmen! Aufgeben gab es nicht und sie würden kämpfen und überleben so wie sie es schon immer taten.
Mit grimmigen entschlossenen Blick verliess der Thyre die Klippe an der nunmehr kein Wasser sich brach. Alles was blieb war die Stille und Wind und der salzige Geruch der an das Meer erinnerte, das sich am anderen Ende der Welt bereit machte, alles Leben hier auf Lameriast und Gerimor auszulöschen ....
Größen die selbst den Städtern und sonst so uninteressierten Wesen wie den Spitzohrn auffielen, sodass man tagte und beriet.
Doch getan hatte man bisher wenig. Diese Hilflosigkeit und das Harren der Dinge die da kommen mögen war das schlimmste für ihn. Alles in ihm schrie danach seine gewaltige Klinge zu packen und dem Quell dieses Übels den Kopf abzuhacken und so tief in den Boden zu stampfen, dass man dessen Angesicht in Jahrtausenden nicht mehr zu Gesicht bekäme ... aber sie konnten nichts tun. Nichts ausser zu fliehen.
Er hatte seinen Clan angewiesen einen Unterschlupf in der einzigsten Region zu suchen die vielleicht eine Chance hatte von der Flut nicht erfasst zu werden, die Berge. Sein Späher Kanubio hatte eine große Höhle ausgekundschaftet die über einen gefährlich verschneiten Pass zu erreichen war. Sie waren Tage damit beschäftigt die ganzen Vorräte aus Wulfgard herauszuhohlen und über den Pass zu der Höhle zu bringen. Notdürftige Befestigungen wurden vor dem Eingang angebracht um Wilde Tiere und ungewünschten Besuch abzuhalten. Es war kalt, der Mist der ganzen Tiere stank zum Himmel und dunkel war es auch aber zumindest würden sie hier oben überleben ... zumindest hoffte er das ...
Wenn nicht hatte er alles getan um den Clan vor dem scheusslichen Schicksal des nassen Todes zu bewahren. Mehr konnte er nicht tun, mehr wusste er nicht zu tun.
Wie auch? Er war ein Schwert der Bunjam, ausgebildet seinen Clan mit Klinge und Axt zu beschützen ... bis man ihn aus der Not heraus zum Jarl wählte. Hätte er ablehnen sollen? Was wäre dann aus den Bunjams geworden? Er schüttelte den Kopf. Nein es war der richtige Weg auch wenn er sich fragte was Leif oder Falk nun in solch einer Situation tun würden. Wahrscheinlich das selbe wie er ...
Der Blick wandte sich von der Klippe ab und 'flog' über die Wälder über welche entfernt die Lichter Wulfgards ragten. Die Festung die mit soviel Liebe und Eifer und soviel harter Arbeit errichtet worden war. Er würde auch sie nicht Kampflos den Fluten überlassen, das schwor er sich. Nun wo seine Leute in vermeintliche Sicherheit wahren, konnte er sich um all die anderen wichtigen Dinge kümmern die anlagen. Als nächstes währe der Schutz der Festung ganz oben auf jener Liste und er hatte auch schon eine Idee, doch dazu müsste er mit Waelkyrige sprechen ... ein Seufzen ...
Systra ... seine hohe Schamanin und sein Weib, seit fast einem Mond war sie nun schon verschwunden. Sie hatte ihm gesagt das sie gehen müsste aber nicht wohin und auf die Frage wie lang sie fort sein würde, hatte sie nur gelächelt. Sie wusste es selbst nicht. Er akzeptierte, auch wenn er sich Sorgen machte. Der Clan hätte ihr Wissen und ihre Erfahrung in diesen dunklen Zeiten gut gebrauchen können, ebenso wie die tatkräftige Unterstützung all der anderen Claner. Doch was hilft es sich zu beklagen, sie waren Thyren, das Volke Thrails, das Volk ihrer Ahnen und wenn das Wasser bis zum Himmel steigen würde, sähe man noch ganz oben einen von ihnen mitschwimmen! Aufgeben gab es nicht und sie würden kämpfen und überleben so wie sie es schon immer taten.
Mit grimmigen entschlossenen Blick verliess der Thyre die Klippe an der nunmehr kein Wasser sich brach. Alles was blieb war die Stille und Wind und der salzige Geruch der an das Meer erinnerte, das sich am anderen Ende der Welt bereit machte, alles Leben hier auf Lameriast und Gerimor auszulöschen ....
Zuletzt geändert von Trystjarn Bunjam am Samstag 6. Dezember 2008, 22:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Varoth Lycron
Weitere Planungen und der Einkauf auf dem Bauernhof
Rahal würde nicht die Chance nutzen um das zu tun was sie eigentlich tun sollten, scheinbar war man sich uneinig und wollte jene Entscheidung dem Alka überlassen.
Varoth war es im Nachhinein auch egal, war das Ansehen in Rahal doch nur zweitrangig und gab es gewiss noch genügend Möglichkeiten ihr Vertrauen zu erlangen.
Wie dem auch sei, er wusste im Gegensatz zu ihnen was er zu tun hatte um sein Werk zu vollführen welches er sich in den Kopf gesetzt hatte.
Er wusste bereits wo er die nötigen Opfergaben für sein Vorhaben her bekommen würde, um von Krathor einen kurzen Schub an Macht zu erhalten mit welcher die Rabendiener gewiss eine Menge Seelen ihm zukommen lassen könnten.
Morgen Abend wäre es soweit, hatte er schon fast alles her gerichtet was für das Opferritual von nöten war. Seinen fein verzierten Opferdolch hatte er bereits in der Grabkammer bereit gelegt neue Kerzen wurden um das Blutpentagram aufgebaut und auch das Gebet studierte er schon Tage zuvor ein um auch ja keinen Fehler zu machen.
Jede Zeile jener Worte welche aus dem Alten Ritualbuch entnommen wurden sauge er förmlich in sich hinein, hätte er eine Kopie erstellen wollen hätte er sie wohl ohne einmal nachlesen zu müssen niederschreiben können.
Die Zeit verging und in Varoth packte die Nervosität, ungeduldig zuckte sein rechtes Bein auf und ab ebenso vermochte er es nicht mehr seine Finger still zu halten welche ungeduldig auf dem Tisch auf und ab trippelten.
So konnte das nicht weiter gehen, er schloss das Buch und verschwand in die kalte Winternacht hinaus um sich zu beruhigen.
Es war kalt und dunkel, der Wind peitschte ihm nur so ins Gesicht während die Blätter laut raschelten. Er war auf Lameriast angekommen, am Ende eines Waldrandes und vor ihm auf der Lichtung lang ein Hof mit einem großen Feld und kahlen Bäumen. Aus den Ställen welche direkt an das Fachwerkhaus angebaut wahren drangen die tierischen Laute von Hühnern, Schafen, Kühen und anderen tierischen Bewohnern dieses Hofes. Varoth erinnerte sich an den letzten Frühling als er dort einkaufen ging um seine Vorräte aufzustocken, zu den Menschlichen Bewohnern gehörte eine fünfköpfige Gemeinschaft welche aus dem Bauern Bernd, seiner Frau Marta sowie zwei Knechte und einer Magd bestand. Er erinnerte sich gut wie damals die Felder blühten und der kleine Hund Bello durch den Garten den Hühnern hinterher jagte. Tanja die ansehnliche Magd welche ihm nur die saftigsten Früchte des Hofes einpackte und ihm stets ein freundliches und warmes Lächeln schenkte. Hubert und Hans die beiden Knechte welche stets damit beschäftigt waren die Felder zu ernten... jaja alles fleißige und glückliche Leute, wo es allen gut ging und jeder unbesorgt vor sich hin leben konnte. Noch einige Momente welkte Varoth in Gedanken über die vergangen Tage und ein erleichtertes Seufzen drang aus seiner Kehle ehe er seine Rabenrobe etwas zurecht zog um die Eises Kälte von seinem Hals fern zu halten.
Langsamen Schrittes bewegte sich Varoth etwas weiter auf die Lichtung und den Hof zu, schlurfend und langsam setzte er Fuß um Fuß sich auf seinen reich mit Ornamenten verzierten Knochenstab stützend. Kurz vor der Eingangstüre angekommen blickte er einmal über die Schulter und winkte etwas herbei worauf hin auch schon zwei Skelette mit Holzkeulen bewaffnet aus dem Wald heraus kamen um die Befehle seines Meisters auszuführen.
Varoth schloss die Augen und begann seine Gedanken in Befehle zu wandeln als auch schon seine willenlosen Diener über den Zaun kletterten und durch die Fenster in das Haus einstiegen.
Wenige Augenblicke später hörte man schon das Schreien zweier hysterischer Weiber welche scheinbar um ihr Leben bangten. Jene Laute waren Varoth wohl bekannt und immer wenn er seine Robe trug und dass sein konnte was er nun mal war, erfüllten ihn unter anderem solche Laute die pure Angst wieder spiegelten mit einer gewissen Befriedigung.
Varoth setztet seinen Weg nun auch über das Anwesen in das Gebäude fort um die zu Tode geängstigten Bewohner welche von den zwei bewaffneten Skeletten in Schach gehalten wurden mit einem freundlichen, fast liebevollen Blick an zulächeln.
Guten Abend ich bin hier um etwas zu erwerben, was Krathor gewiss erfreuen wird.
Hauchte ihnen Varoth in ruhigen fast schon lieblich freundlichen Worten entgegen. Die Gesichter der Bewohner spiegelte pure Angst mit einem gewissen Grad an Verwunderung. Wahrscheinlich hätten sie niemals damit gerechnet das der freundliche Varoth gar nicht der war für den er sich ausgab.
Auch Varoth löste nun eine Keule aus Holz von seinem Waffengurt um diesen wie seine zwei Diener den Bewohnern über den Schädel zu ziehen.
Einige Minuten später verstaute Varoth die fünf bewusstlosen-gefesselten und geknebelten Körper welche in Säcke gehüllt waren auf einem Pferd was er sich aus dem Stall geborgt hatte.
Mit einem fröhlichen Liedchen pfeifend sah man Varoth mit seinen zwei knochigen Begleitern und dem Pferd im Schlepptau nun im Wald verschwinden.
Wahrlich er hatte bekommen was er wollte, billig und gute Qualität und einen Gaul als Leihgabe oben drauf.
Rahal würde nicht die Chance nutzen um das zu tun was sie eigentlich tun sollten, scheinbar war man sich uneinig und wollte jene Entscheidung dem Alka überlassen.
Varoth war es im Nachhinein auch egal, war das Ansehen in Rahal doch nur zweitrangig und gab es gewiss noch genügend Möglichkeiten ihr Vertrauen zu erlangen.
Wie dem auch sei, er wusste im Gegensatz zu ihnen was er zu tun hatte um sein Werk zu vollführen welches er sich in den Kopf gesetzt hatte.
Er wusste bereits wo er die nötigen Opfergaben für sein Vorhaben her bekommen würde, um von Krathor einen kurzen Schub an Macht zu erhalten mit welcher die Rabendiener gewiss eine Menge Seelen ihm zukommen lassen könnten.
Morgen Abend wäre es soweit, hatte er schon fast alles her gerichtet was für das Opferritual von nöten war. Seinen fein verzierten Opferdolch hatte er bereits in der Grabkammer bereit gelegt neue Kerzen wurden um das Blutpentagram aufgebaut und auch das Gebet studierte er schon Tage zuvor ein um auch ja keinen Fehler zu machen.
Jede Zeile jener Worte welche aus dem Alten Ritualbuch entnommen wurden sauge er förmlich in sich hinein, hätte er eine Kopie erstellen wollen hätte er sie wohl ohne einmal nachlesen zu müssen niederschreiben können.
Die Zeit verging und in Varoth packte die Nervosität, ungeduldig zuckte sein rechtes Bein auf und ab ebenso vermochte er es nicht mehr seine Finger still zu halten welche ungeduldig auf dem Tisch auf und ab trippelten.
So konnte das nicht weiter gehen, er schloss das Buch und verschwand in die kalte Winternacht hinaus um sich zu beruhigen.
Es war kalt und dunkel, der Wind peitschte ihm nur so ins Gesicht während die Blätter laut raschelten. Er war auf Lameriast angekommen, am Ende eines Waldrandes und vor ihm auf der Lichtung lang ein Hof mit einem großen Feld und kahlen Bäumen. Aus den Ställen welche direkt an das Fachwerkhaus angebaut wahren drangen die tierischen Laute von Hühnern, Schafen, Kühen und anderen tierischen Bewohnern dieses Hofes. Varoth erinnerte sich an den letzten Frühling als er dort einkaufen ging um seine Vorräte aufzustocken, zu den Menschlichen Bewohnern gehörte eine fünfköpfige Gemeinschaft welche aus dem Bauern Bernd, seiner Frau Marta sowie zwei Knechte und einer Magd bestand. Er erinnerte sich gut wie damals die Felder blühten und der kleine Hund Bello durch den Garten den Hühnern hinterher jagte. Tanja die ansehnliche Magd welche ihm nur die saftigsten Früchte des Hofes einpackte und ihm stets ein freundliches und warmes Lächeln schenkte. Hubert und Hans die beiden Knechte welche stets damit beschäftigt waren die Felder zu ernten... jaja alles fleißige und glückliche Leute, wo es allen gut ging und jeder unbesorgt vor sich hin leben konnte. Noch einige Momente welkte Varoth in Gedanken über die vergangen Tage und ein erleichtertes Seufzen drang aus seiner Kehle ehe er seine Rabenrobe etwas zurecht zog um die Eises Kälte von seinem Hals fern zu halten.
Langsamen Schrittes bewegte sich Varoth etwas weiter auf die Lichtung und den Hof zu, schlurfend und langsam setzte er Fuß um Fuß sich auf seinen reich mit Ornamenten verzierten Knochenstab stützend. Kurz vor der Eingangstüre angekommen blickte er einmal über die Schulter und winkte etwas herbei worauf hin auch schon zwei Skelette mit Holzkeulen bewaffnet aus dem Wald heraus kamen um die Befehle seines Meisters auszuführen.
Varoth schloss die Augen und begann seine Gedanken in Befehle zu wandeln als auch schon seine willenlosen Diener über den Zaun kletterten und durch die Fenster in das Haus einstiegen.
Wenige Augenblicke später hörte man schon das Schreien zweier hysterischer Weiber welche scheinbar um ihr Leben bangten. Jene Laute waren Varoth wohl bekannt und immer wenn er seine Robe trug und dass sein konnte was er nun mal war, erfüllten ihn unter anderem solche Laute die pure Angst wieder spiegelten mit einer gewissen Befriedigung.
Varoth setztet seinen Weg nun auch über das Anwesen in das Gebäude fort um die zu Tode geängstigten Bewohner welche von den zwei bewaffneten Skeletten in Schach gehalten wurden mit einem freundlichen, fast liebevollen Blick an zulächeln.
Guten Abend ich bin hier um etwas zu erwerben, was Krathor gewiss erfreuen wird.
Hauchte ihnen Varoth in ruhigen fast schon lieblich freundlichen Worten entgegen. Die Gesichter der Bewohner spiegelte pure Angst mit einem gewissen Grad an Verwunderung. Wahrscheinlich hätten sie niemals damit gerechnet das der freundliche Varoth gar nicht der war für den er sich ausgab.
Auch Varoth löste nun eine Keule aus Holz von seinem Waffengurt um diesen wie seine zwei Diener den Bewohnern über den Schädel zu ziehen.
Einige Minuten später verstaute Varoth die fünf bewusstlosen-gefesselten und geknebelten Körper welche in Säcke gehüllt waren auf einem Pferd was er sich aus dem Stall geborgt hatte.
Mit einem fröhlichen Liedchen pfeifend sah man Varoth mit seinen zwei knochigen Begleitern und dem Pferd im Schlepptau nun im Wald verschwinden.
Wahrlich er hatte bekommen was er wollte, billig und gute Qualität und einen Gaul als Leihgabe oben drauf.
Zuletzt geändert von Varoth Lycron am Sonntag 7. Dezember 2008, 00:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Amelie Toberen
Ganz früh am Morgen, in den Häusern schliefen noch alle, ritt Amelie nach Varuna. Sie genoss die frühen Morgenstunden, wo noch Ruhe herrschte und keine Betriebsamkeit und Hektik die Bewohner erfasst hatte.
So ritt sie langsam durch die Stadt, immer wieder in die Finsternis starrend.
Auf einmal, sie wischte sich über ihre Augen, sah sie etwas Helles vor sich. Eilig sprang Amelie vom Pferd und ging darauf zu.
Ein Stück eines großen, leuchtenden Steines lag hier am Wegesrand. Überlegend blickte Amelie um sich, gleich ganz nah war das Haus vom Grafen von Hohenfels, bei ihm wollte sie klingeln. Er würde bestimmt wissen was damit zu tun wäre.
Ohne noch lange zu überlegen, zu welch frühen Stunde es eigentlich war, klingelte sie bei ihm, wartete ein Weilchen und als ihr die Wachen erklärten, seine Hoheit wäre nicht zugegen, schwang sie sich sogleich auf ihr Pferd und ritt zum Anwesen von Elbenau.
Auch dort klopfte sie ziemlich hektisch an die Tür, ohne auf die Schlafenden Rücksicht zu nehmen.
Endlich, nach einiger Zeit, Amelie kam es eine Ewigkeit vor, sah sie Licht im Hause und vernahm ein paar Geräusche.
Ihr Gesicht nahm einen ziemlich erleichterten Ausdruck an, als sie seine Hoheit sah, der wohl ziemlich überrascht ob des frühen Besuchs war. Sogleich sprudelte Amelie los, jede Etikette vergessend, und erzählte Adrian von ihrem Fund.
Es dauert nur ein paar Minuten, als der Graf sich der Wichtigkeit bewusst wurde, und so ritten beide zu der Stelle, wo der Stein lag. Erstaunt und etwas misstrauisch betrachtete nun auch er den Stein. So etwas hatte wohl auch er noch nie gesehen. Als Amelie, nicht gerade überlegt, den Stein anfassen wollte, rief er schnell, "Nein...nicht berühren, man weiß nicht was es mit dem Stein auf sich hat!"
Erschrocken nickt Amelie. Mal wieder hatte sie nicht nachgedacht.
Nach kurzem Überlegen beschlossen beide, dass der Graf nun alles Weitere veranlassen würde, und er eine Wache dort abstellen lassen werde zur Sicherung.
So ritt sie langsam durch die Stadt, immer wieder in die Finsternis starrend.
Auf einmal, sie wischte sich über ihre Augen, sah sie etwas Helles vor sich. Eilig sprang Amelie vom Pferd und ging darauf zu.
Ein Stück eines großen, leuchtenden Steines lag hier am Wegesrand. Überlegend blickte Amelie um sich, gleich ganz nah war das Haus vom Grafen von Hohenfels, bei ihm wollte sie klingeln. Er würde bestimmt wissen was damit zu tun wäre.
Ohne noch lange zu überlegen, zu welch frühen Stunde es eigentlich war, klingelte sie bei ihm, wartete ein Weilchen und als ihr die Wachen erklärten, seine Hoheit wäre nicht zugegen, schwang sie sich sogleich auf ihr Pferd und ritt zum Anwesen von Elbenau.
Auch dort klopfte sie ziemlich hektisch an die Tür, ohne auf die Schlafenden Rücksicht zu nehmen.
Endlich, nach einiger Zeit, Amelie kam es eine Ewigkeit vor, sah sie Licht im Hause und vernahm ein paar Geräusche.
Ihr Gesicht nahm einen ziemlich erleichterten Ausdruck an, als sie seine Hoheit sah, der wohl ziemlich überrascht ob des frühen Besuchs war. Sogleich sprudelte Amelie los, jede Etikette vergessend, und erzählte Adrian von ihrem Fund.
Es dauert nur ein paar Minuten, als der Graf sich der Wichtigkeit bewusst wurde, und so ritten beide zu der Stelle, wo der Stein lag. Erstaunt und etwas misstrauisch betrachtete nun auch er den Stein. So etwas hatte wohl auch er noch nie gesehen. Als Amelie, nicht gerade überlegt, den Stein anfassen wollte, rief er schnell, "Nein...nicht berühren, man weiß nicht was es mit dem Stein auf sich hat!"
Erschrocken nickt Amelie. Mal wieder hatte sie nicht nachgedacht.
Nach kurzem Überlegen beschlossen beide, dass der Graf nun alles Weitere veranlassen würde, und er eine Wache dort abstellen lassen werde zur Sicherung.
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Rasheeda Yazir
"Der ist für meinen Keller!"mit diesen Worten deutete Ali auf das Bruchstück mit den kräutersammelnden Frauen darauf. Dann hob er die Spitzhacke um ihn auszuheben.
"Neda Ali hudad warte!"sie beugte sich zu dem Stein und strich mit den Fingern Sand weg.
"Ali neda vielleicht ist er verflucht ich kümmer mich darum"
"Verflucht?!"danach sah sie lediglich eine Sandwolke wo er soeben noch gestanden hatte.
Schmunzelnd nickte sie zufrieden. Das Stück war wichtig, es leuchtete im Dunkel und es war undenkbar das er es eventuell beschädigte.
Sie wandte sich um und ging zur Akademie um Schreiben zu verfassen. Das musste untersucht werden. Ein Schreiben gab sie Wauzi ihrem Strassenköter mit um dieses zu den kräuterfrauen der Sumpfinsel zu bringen. Andere wurden an alle Weisen sowie dem Hause Omar gesandt.
Am nächsten Tag...aiwa wenn es Tag war beugte sie sich erneut über den Stein die Esra bei sich sowie Saleem, der Heiler.
Mit einer zusammenknüllenden Geste fügte sie Luft zu einem Wesen zusammen welches ihr helfen sollte. Pusti war ihr treuer Freund seit langem und der Luftelementar ging vorsichtig ans Werk das Bruchstück zu heben.
Es sorgsam verstauend machte sie sich mit der Erhabenen auf gen des Festlandes. Taralea hatte ihr geantwortet und der Abend versprach neue Erkenntnisse zu bringen.
In der kleinen Heilerhütte duftete es wie eh und je nach getrockneten Pflanzen und einigen mineralischen Substanzen. Sie liebte diesen Duft und schon lange hatte sie ihn nicht mehr eingezogen.
Nach den üblichen plaudernden Worten kamen sie auf den Stein zu sprechen und es war als hätte sie der jungen Heilerin ein altes lang vermisstes Erbstück zurückgebracht.
"Ihr müsst glauben und vor allem Vertrauen und Interesse schenken. aber wieso wusstets du?"waren ihre Worte.
"Na ich sah das Bild und hab an euch gedacht,du weißt ich war schon oft bei euch und darum dachte ich an euch als erstes"erwiederte Rashi schulterzuckend.
Die Heilerin schenkte ihr ein warmes Lächeln bevor sie began die Geschichte des Bruchstückes zu erzählen. Sie sprach lange von vergangenen Tagen als es eine Schwesternschaft gegeben hatte die als weise Frauen, Heilkundige und Ratgebende bekannt gewesen waren. Durch eine schicksalhafte Begebenheit waren sie gezwungen gewesen einen Schleier des Vergessens über das Wissen um sie zu hüllen. Doch das bruchstück stammte aus einem großen Wandbildnis welches alle Bereiche der Schwesternschaft darstellte. Es wurde aus eben dem Wunsch alles zu verbergen zerbrochen und verteilt in alle Bereiche der Welt. So das erste gefunden wäre würden die anderen leuchtend erwachen. Ein Zeichen dafür die Schwestern wieder ans Licht zu bringen und ein Zeichen gemeinsam das Dunkel zu lichten.
Vertrauen in die gemeinsame kraft wäre wichtig und vor allem das glauben an die Worte der weisen Frauen.
Rashi seufzte...der Emir und alles den Frauen überlassen...das war schwerer als alles andere. Doch wenn sie es schaffte ihm das als seine eigene Idee zu verkaufen..... aiwa!
"Neda Ali hudad warte!"sie beugte sich zu dem Stein und strich mit den Fingern Sand weg.
"Ali neda vielleicht ist er verflucht ich kümmer mich darum"
"Verflucht?!"danach sah sie lediglich eine Sandwolke wo er soeben noch gestanden hatte.
Schmunzelnd nickte sie zufrieden. Das Stück war wichtig, es leuchtete im Dunkel und es war undenkbar das er es eventuell beschädigte.
Sie wandte sich um und ging zur Akademie um Schreiben zu verfassen. Das musste untersucht werden. Ein Schreiben gab sie Wauzi ihrem Strassenköter mit um dieses zu den kräuterfrauen der Sumpfinsel zu bringen. Andere wurden an alle Weisen sowie dem Hause Omar gesandt.
Am nächsten Tag...aiwa wenn es Tag war beugte sie sich erneut über den Stein die Esra bei sich sowie Saleem, der Heiler.
Mit einer zusammenknüllenden Geste fügte sie Luft zu einem Wesen zusammen welches ihr helfen sollte. Pusti war ihr treuer Freund seit langem und der Luftelementar ging vorsichtig ans Werk das Bruchstück zu heben.
Es sorgsam verstauend machte sie sich mit der Erhabenen auf gen des Festlandes. Taralea hatte ihr geantwortet und der Abend versprach neue Erkenntnisse zu bringen.
In der kleinen Heilerhütte duftete es wie eh und je nach getrockneten Pflanzen und einigen mineralischen Substanzen. Sie liebte diesen Duft und schon lange hatte sie ihn nicht mehr eingezogen.
Nach den üblichen plaudernden Worten kamen sie auf den Stein zu sprechen und es war als hätte sie der jungen Heilerin ein altes lang vermisstes Erbstück zurückgebracht.
"Ihr müsst glauben und vor allem Vertrauen und Interesse schenken. aber wieso wusstets du?"waren ihre Worte.
"Na ich sah das Bild und hab an euch gedacht,du weißt ich war schon oft bei euch und darum dachte ich an euch als erstes"erwiederte Rashi schulterzuckend.
Die Heilerin schenkte ihr ein warmes Lächeln bevor sie began die Geschichte des Bruchstückes zu erzählen. Sie sprach lange von vergangenen Tagen als es eine Schwesternschaft gegeben hatte die als weise Frauen, Heilkundige und Ratgebende bekannt gewesen waren. Durch eine schicksalhafte Begebenheit waren sie gezwungen gewesen einen Schleier des Vergessens über das Wissen um sie zu hüllen. Doch das bruchstück stammte aus einem großen Wandbildnis welches alle Bereiche der Schwesternschaft darstellte. Es wurde aus eben dem Wunsch alles zu verbergen zerbrochen und verteilt in alle Bereiche der Welt. So das erste gefunden wäre würden die anderen leuchtend erwachen. Ein Zeichen dafür die Schwestern wieder ans Licht zu bringen und ein Zeichen gemeinsam das Dunkel zu lichten.
Vertrauen in die gemeinsame kraft wäre wichtig und vor allem das glauben an die Worte der weisen Frauen.
Rashi seufzte...der Emir und alles den Frauen überlassen...das war schwerer als alles andere. Doch wenn sie es schaffte ihm das als seine eigene Idee zu verkaufen..... aiwa!
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Alindra de Feruin
Die Sonne würde schon hoch am Firmament scheinen, wenn nicht der Mond noch immer auf seltsame und bisher unerklärliche weise an ihr kleben würde. Alindra befindet sich gerade auf einer Streife, wobei sie ihre Schritte dieser Tage vermehrt aus Varuna in das Minendorf Berchgard führen, wo sie den Hafen kontrolliert und wenn nötig die Kraken, die aus dem Meer kriechen, niederzustrecken. Heute schien es jedoch bisher ruhig zu sein. Ein paar frische Kadaver stanken am Ufer, offenbar von den Wachen erschlagen. Da die Sonnenstrahlen fehlten fingen sie zum Glück weit weniger schnell zu stinken an als es sonst der Fall gewesen wäre.
Sich gerade auf den Rückweg machend kommt ihr ein junger Gardist entgegen geeilt und überbringt ihr eine Nachricht von Viola, die sie über einen Stein informiert der erst kürzlich mitten in der Hauptstadt der Grafschaft gefunden wurde. War das endlich wieder ein Fragmen, ein Anhaltspunkt was zu tun sei?
Mit großen Schritten begibt sie sich an die beschriebene Stelle direkt unterhalb der Übungshalle des Regiments - Tatsächlich vor ihr auf dem Boden lag der seltsame Stein. Seine Oberfläche ist weiß und fluorisziert beständig in einem gar beruhigenden Schein. Vorsichtig und konzentriert nähert sie sich dem Artefakt, wobei sie sich auf das Lied einstimmt und den Stein erst einmal auf magische Fallen oder derartiges absucht. Unleugnebar geht eine gewisse Magie von ihm aus. Eine Magie die sie bisher noch nie in der Form verspürt hat, die Töne klangen alt und erwürdig. Sie war sich sicher, dass diese Art der Magie von keinem Wesen, dass sie kannte oder dem sie bisher auch nur im Buch unterkam eine derartige Magie gewirkt wird. Sie war viel älter und klang anders. Nichts desto weniger konnte sie kein offensives Muster ausmachen. So öffnet sie die Augen und besieht sich den Stein erneut neugierig. Was ist das darauf? Ein Gemälde? Es sieht aus wie ein Schrein. Verschiedene Symbole. Der Schrein der Lichtbringerin? Aber es könnte auch für eine Gottheit die sie nichtmal kennen oder einen Heiligen sein, der schon lange verstorben und vergessen ist, so alt wie diese Magie ist.
Noch immer nachdenklich gestimmt über den Fund ruft sie drei Wachen herbei um das Artefakt zu beschützen und es vor den Griffen der Falschen zu entziehen. Eilig kommen die Gardisten herangeeilt und salutieren in gewohnter Manier. Zwei mit Schwert und Schild werden direkt am Stein aufgestellt wohingegen der erfahrene Armbrustschütze nur wenige Schritte weiter auf der Mauer oberhalb des Steines Position besieht und von hier aus die Kameraden und die Straße im Blick hat. Als sie angewiesen werden Niemanden an ihn ranzulassen ohne, dass sie ihre Zustimmung gibt salutieren sie abermals zackig. Anfragen sind bis der Befehl aufgehoben wird an sie zu richten. Zufrieden nickt die Korporälin und salutiert den Dreien zu, macht sich dann daran ihre Patrouille fortzusetzen, wobei sie eher unwachsam ist und im Gedanken noch den Tönen und der Gravur des Fragments nachhängt.
Sich gerade auf den Rückweg machend kommt ihr ein junger Gardist entgegen geeilt und überbringt ihr eine Nachricht von Viola, die sie über einen Stein informiert der erst kürzlich mitten in der Hauptstadt der Grafschaft gefunden wurde. War das endlich wieder ein Fragmen, ein Anhaltspunkt was zu tun sei?
Mit großen Schritten begibt sie sich an die beschriebene Stelle direkt unterhalb der Übungshalle des Regiments - Tatsächlich vor ihr auf dem Boden lag der seltsame Stein. Seine Oberfläche ist weiß und fluorisziert beständig in einem gar beruhigenden Schein. Vorsichtig und konzentriert nähert sie sich dem Artefakt, wobei sie sich auf das Lied einstimmt und den Stein erst einmal auf magische Fallen oder derartiges absucht. Unleugnebar geht eine gewisse Magie von ihm aus. Eine Magie die sie bisher noch nie in der Form verspürt hat, die Töne klangen alt und erwürdig. Sie war sich sicher, dass diese Art der Magie von keinem Wesen, dass sie kannte oder dem sie bisher auch nur im Buch unterkam eine derartige Magie gewirkt wird. Sie war viel älter und klang anders. Nichts desto weniger konnte sie kein offensives Muster ausmachen. So öffnet sie die Augen und besieht sich den Stein erneut neugierig. Was ist das darauf? Ein Gemälde? Es sieht aus wie ein Schrein. Verschiedene Symbole. Der Schrein der Lichtbringerin? Aber es könnte auch für eine Gottheit die sie nichtmal kennen oder einen Heiligen sein, der schon lange verstorben und vergessen ist, so alt wie diese Magie ist.
Noch immer nachdenklich gestimmt über den Fund ruft sie drei Wachen herbei um das Artefakt zu beschützen und es vor den Griffen der Falschen zu entziehen. Eilig kommen die Gardisten herangeeilt und salutieren in gewohnter Manier. Zwei mit Schwert und Schild werden direkt am Stein aufgestellt wohingegen der erfahrene Armbrustschütze nur wenige Schritte weiter auf der Mauer oberhalb des Steines Position besieht und von hier aus die Kameraden und die Straße im Blick hat. Als sie angewiesen werden Niemanden an ihn ranzulassen ohne, dass sie ihre Zustimmung gibt salutieren sie abermals zackig. Anfragen sind bis der Befehl aufgehoben wird an sie zu richten. Zufrieden nickt die Korporälin und salutiert den Dreien zu, macht sich dann daran ihre Patrouille fortzusetzen, wobei sie eher unwachsam ist und im Gedanken noch den Tönen und der Gravur des Fragments nachhängt.
Zuletzt geändert von Alindra de Feruin am Sonntag 7. Dezember 2008, 14:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Taralea Mirrosil
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Also war es doch geschehen. Sie hatten es kaum zu hoffen gewagt, als die Elfen an ihre Türe geklopft hatten. Die Überlieferung der Geschichte um das Bildnis herum hatte sich bewahrheitet, doch waren auch die Menschen bereit? Bereit zuzuhören, bereit die Wahrheit anzunehmen und bereit zu vertrauen? Viele Generationen lang hatten sie darauf gewartet, um nun an dem Punkt zu stehen, der als Kernstück der Prophezeiung galt:
Die Menschen müssen es erleben. Erzählungen alleine werden ihnen die Augen nicht öffnen. Sie müssen die Geschichte greifen können. Wenn sie bereit sind, folgen sie dem Ruf des Bildes.
Die Elfen ließen sich darauf ein, was aber auch hätte daran liegen können, dass sie durch das Alter ihres Volkes und ihrer Individuen erlebt hatten, wie Überlieferungen sich bewahrheiteten.
Als dann aber das Schreiben von Rashi kam, spürte Taralea, wie sich die innere Anspannung zu lösen begann. Endlich waren ihnen nicht mehr die Hände gebunden. Zwar war die nächste Hürde unsagbar groß, doch nun hatten sie Gewissheit, wenigstens versuchen zu dürfen, sie zu nehmen. Es hatte eine Weile gedauert, bis ihr klar wurde, wer Rashi begleitet hatte. In der Tat, es war jemand mit Entscheidungsfähigkeit. Die Esra persönlich hatte sich der Sache angenommen. Es war das zweite Mal an diesem Abend, dass ein klein wenig Last von den Schultern der Heilerin fiel. Sie hatte befürchtet, auf Boten angewiesen zu sein, auf Gesandte, die zunächst überzeugt werden mussten, um dann Leute zu überzeugen, die dann wiederum den Emir überzeugen...
Das Volk der Menekaner war für seinen Stolz, aber eben auch für eine gewisse Eigensinnigkeit bekannt. Welch Ironie, dass ausgerechnet sie die ersten Menschen waren, die vorsichtig auf den rechten Pfad geleitet werden mussten. Irgendwie hatte Taralea gehofft, vorher ein wenig "üben" zu dürfen. Nun ja, sie hatte jedenfalls den Eindruck, ihre Feuertaufe einigermaßen gut überstanden zu haben.
Nuria und sie waren nun ständig irgendwie in der Nähe der Heilstube oder gleich darin, um auf weitere Finder zu warten. Wer würde das Bruchstück bergen und vorallem - wer würde die Wertigkeit erkennen? Wer könnte den Wink richtig deuten? Wer würde ihm folgen? Die Elfen hatten geklopft und auf sehr deutliche Art zu verstehen gegeben, dass die Zeit drängte. Es war sehr mühsam gewesen, ihnen noch ein paar Tage abzuringen. Menek'Ur hatte sich bereit erklärt, die Hinweise der Schwesternschaft anzuhören. Hinweise... Sie würden kommen und das schon recht bald. Die Schwestern hatten ihre eigenen Wege, die Götter um Rat zu bitten und genau dies würde bald geschehen.
Danach würde der nächste Schritt folgen. Ein Schritt, der vielleicht entscheidend für den Fortbestand der Welt war, wie man sie kannte, aber mit Sicherheit entscheidend für die Frauen, die einst als Heilerinnen und Ratgeberinnen geschätzt waren. Wie dieser Schritt genau aussah, würde sich in wenigen Tagen zeigen.
Dann konnten sie nur noch warten... warten, ob die Menschen ihnen wieder Glauben schenkten oder ob die Schwesternschaft erneut in der Vergessenheit verschwinden musste.
Die Menschen müssen es erleben. Erzählungen alleine werden ihnen die Augen nicht öffnen. Sie müssen die Geschichte greifen können. Wenn sie bereit sind, folgen sie dem Ruf des Bildes.
Die Elfen ließen sich darauf ein, was aber auch hätte daran liegen können, dass sie durch das Alter ihres Volkes und ihrer Individuen erlebt hatten, wie Überlieferungen sich bewahrheiteten.
Als dann aber das Schreiben von Rashi kam, spürte Taralea, wie sich die innere Anspannung zu lösen begann. Endlich waren ihnen nicht mehr die Hände gebunden. Zwar war die nächste Hürde unsagbar groß, doch nun hatten sie Gewissheit, wenigstens versuchen zu dürfen, sie zu nehmen. Es hatte eine Weile gedauert, bis ihr klar wurde, wer Rashi begleitet hatte. In der Tat, es war jemand mit Entscheidungsfähigkeit. Die Esra persönlich hatte sich der Sache angenommen. Es war das zweite Mal an diesem Abend, dass ein klein wenig Last von den Schultern der Heilerin fiel. Sie hatte befürchtet, auf Boten angewiesen zu sein, auf Gesandte, die zunächst überzeugt werden mussten, um dann Leute zu überzeugen, die dann wiederum den Emir überzeugen...
Das Volk der Menekaner war für seinen Stolz, aber eben auch für eine gewisse Eigensinnigkeit bekannt. Welch Ironie, dass ausgerechnet sie die ersten Menschen waren, die vorsichtig auf den rechten Pfad geleitet werden mussten. Irgendwie hatte Taralea gehofft, vorher ein wenig "üben" zu dürfen. Nun ja, sie hatte jedenfalls den Eindruck, ihre Feuertaufe einigermaßen gut überstanden zu haben.
Nuria und sie waren nun ständig irgendwie in der Nähe der Heilstube oder gleich darin, um auf weitere Finder zu warten. Wer würde das Bruchstück bergen und vorallem - wer würde die Wertigkeit erkennen? Wer könnte den Wink richtig deuten? Wer würde ihm folgen? Die Elfen hatten geklopft und auf sehr deutliche Art zu verstehen gegeben, dass die Zeit drängte. Es war sehr mühsam gewesen, ihnen noch ein paar Tage abzuringen. Menek'Ur hatte sich bereit erklärt, die Hinweise der Schwesternschaft anzuhören. Hinweise... Sie würden kommen und das schon recht bald. Die Schwestern hatten ihre eigenen Wege, die Götter um Rat zu bitten und genau dies würde bald geschehen.
Danach würde der nächste Schritt folgen. Ein Schritt, der vielleicht entscheidend für den Fortbestand der Welt war, wie man sie kannte, aber mit Sicherheit entscheidend für die Frauen, die einst als Heilerinnen und Ratgeberinnen geschätzt waren. Wie dieser Schritt genau aussah, würde sich in wenigen Tagen zeigen.
Dann konnten sie nur noch warten... warten, ob die Menschen ihnen wieder Glauben schenkten oder ob die Schwesternschaft erneut in der Vergessenheit verschwinden musste.
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Wihelt Pranerova
Lange freute er sich auf den Moment, die Untoten lehnen sich gegen die auf welche schon zu lange stören. Die Dunkelheit sollte noch lange anhalten, das hoffte Wihelt zumindest Tag ein Tag aus. In seinen Augen brachte sie mehr Vorteile als Nachteile, doch wie will man verhindern das die Sonne wieder die Oberhand gewinnt. Die Schöpfungen des Rabens erlangen mit jedem Tag der Dunkelheit mehr stärke. Immer mehrere rufen nach Freiheit an der Oberfläche, erheben sich aus ihren Gräbern. Auch die längst vergessene Lieferung sollte nun endlich ihr Werk vollenden, schlummernd warteten sie auf den Ruf derer die ihm dienten. Das Ritual selbst zehrte an seinen Kräften, der Körper noch schwach doch siegte die Neugierde nach dem Resultat. So schnell es ihm seine Schwäche möglich machte suchte er den Weg nach Varuna, Schreie drangen schon von weitem an seine Ohren. Zwar erlagen die Untoten rasch unter dem Wiederstand der Stadt doch war es die Dunkelheit welche für immer neuen Nachschub sorgte. Die Diener sammelten sich um die führung ihrer Armee zu bilden, sie zu unterstützen mit all ihrer Macht die ihnen nach dem kräfteaufreibendem Werk noch übrig blieb.
Als er den Wiederstand überblickte hatte er rasch nur noch Augen für eine Person welche der Untotenlegion zusetze. Der Dicke Priester, ihn hatte es also auch hierher verschlagen. Nur kurz überlegte er doch zuckte sein Körper bei jedem Untoten welcher unter des Priester Wucht zerfiel. Die letzten Kräfte mobilisierend griff er in das Lied ein um dem Dicken brennen in die Adern zu setzen, dabei schien es als wäre er so abgelenkt von den Untoten das er selbst darauf nicht acht gab. Als die Wirkung einsetzte ging es recht schnell die Klänge in Eluives Lied überschlugen sich und ein stechender Schmerz nach dem anderen prasste auf den Dicken ein. Letztendlich krachte er zu Boden, bedauerlich nur das Wihelts Kraft am Ende war. Wiederwillig lies er ab von ihm während die Untoten sich auf die nächsten Verteidiger stürzten.
Hier könne er nichts mehr ausrichten, der Atem ging rasant, die Knochen in ihm selbst wurden träge und auch Alindra setzte ihm Stark zu was seine letzten Reserven kostete die Flucht anzutreten. Im rettenden Wald noch die Angstklänge der Stadt höhrend sinnierte er eine Weile nach der Atem beruhigte sich wieder doch ein Nachsetzen war ihm nicht möglich. Es galt nun das Resultat abzuwarten somit machte er sich auf den Weg nach Rahal als eine knöcherne Ratte ihm etwas zutrug. Der Weg war beschwerlich die Maske die er auflegte um die Kutsche zu erreichen schwammerte sein Gesicht zuckte an jedem Muskel. Ein beobachter hätte sofort gesehen das er vergebens versucht seine Identität zu verschleiern.
Still wurde es allmählich die Kämpfe hatten sich nach Norden verlagert, Knochen, Bandagen und zerfledderte Magierroben bedeckten die Strasse vor Varuna. Der Kutscher kreidebleich war glücklich den Ort samt Fahrgast zügig verlassen zu können. Die Kutsche raste nach Rahal wo er bereits erwartet wurde. Gezeichnet vom Abend trat er vor die gewaltigen Tore Rahals, die wiederliche Stille doch dauerte sie nur einen Moment an bis er sie erblickte. Die Letharin hatte zugesagt sich zu treffen und mit der Kunde welche er hatte würde vieleicht ein neues Bündnis aufkeimen lassen.............
Als er den Wiederstand überblickte hatte er rasch nur noch Augen für eine Person welche der Untotenlegion zusetze. Der Dicke Priester, ihn hatte es also auch hierher verschlagen. Nur kurz überlegte er doch zuckte sein Körper bei jedem Untoten welcher unter des Priester Wucht zerfiel. Die letzten Kräfte mobilisierend griff er in das Lied ein um dem Dicken brennen in die Adern zu setzen, dabei schien es als wäre er so abgelenkt von den Untoten das er selbst darauf nicht acht gab. Als die Wirkung einsetzte ging es recht schnell die Klänge in Eluives Lied überschlugen sich und ein stechender Schmerz nach dem anderen prasste auf den Dicken ein. Letztendlich krachte er zu Boden, bedauerlich nur das Wihelts Kraft am Ende war. Wiederwillig lies er ab von ihm während die Untoten sich auf die nächsten Verteidiger stürzten.
Hier könne er nichts mehr ausrichten, der Atem ging rasant, die Knochen in ihm selbst wurden träge und auch Alindra setzte ihm Stark zu was seine letzten Reserven kostete die Flucht anzutreten. Im rettenden Wald noch die Angstklänge der Stadt höhrend sinnierte er eine Weile nach der Atem beruhigte sich wieder doch ein Nachsetzen war ihm nicht möglich. Es galt nun das Resultat abzuwarten somit machte er sich auf den Weg nach Rahal als eine knöcherne Ratte ihm etwas zutrug. Der Weg war beschwerlich die Maske die er auflegte um die Kutsche zu erreichen schwammerte sein Gesicht zuckte an jedem Muskel. Ein beobachter hätte sofort gesehen das er vergebens versucht seine Identität zu verschleiern.
Still wurde es allmählich die Kämpfe hatten sich nach Norden verlagert, Knochen, Bandagen und zerfledderte Magierroben bedeckten die Strasse vor Varuna. Der Kutscher kreidebleich war glücklich den Ort samt Fahrgast zügig verlassen zu können. Die Kutsche raste nach Rahal wo er bereits erwartet wurde. Gezeichnet vom Abend trat er vor die gewaltigen Tore Rahals, die wiederliche Stille doch dauerte sie nur einen Moment an bis er sie erblickte. Die Letharin hatte zugesagt sich zu treffen und mit der Kunde welche er hatte würde vieleicht ein neues Bündnis aufkeimen lassen.............
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Nuria Mondin
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Bruchstücke, Völker, Gesandte... ihre Gedanken kreisten ständig um das, was sich da langsam zusammenfügte. Sie alle kamen, um etwas zu erfahren, doch noch fehlte ein entscheidener Schritt. Die Elfen waren die ersten gewesen. Sie öffnete eine kleine Schatulle und blickte nachdenklich hinein. Ein silbernes Haar, Taralea hatte es am Fingerhut hängend gefunden, fast, als habe es ein Engel schmückend darüber gehängt. Das grüne Haar daneben hatte einige Sucharbeit gefordert. Taralea und sie waren sicher eine halbe Stunde über den moosigen Grund gekrochen bis sie schließlich zur Erleichterung beider fündig wurde.
Ein pechschwarzes Haar. Gut, dass Nuria an dem Abend nicht dagewesen war, als die Menekaner zu Besuch kamen... das verminderte die Verwechslungsgefahr. Taralea konnte es zielsicher unter dem Stuhl der Menekanerin finden.
Der heutige Abend war eine einzige Katastrophe. So viele Leute... wo konnten wessen Haare liegen? Es dauerte eine Weile, die sie so auf dem Boden hockte, bis sie das dicke, auffallend blonde Haar fand. Ihre Miene hellte sich sogleich auf. Die Tiefländer. Und so wanderte ein weiteres Haar in die kleine Schatulle. Und nach einiger weiterer Kriecharbeit fand sie noch etwas: ein kurzes Barthaar. Tithus... langsam füllte sich das Bild. Einige weitere Haare, von denen sie nicht so recht wusste, ob von Schwester oder Gast, legte sie sicherheitshalber ebenso beiseite... das würden sie noch genauer untersuchen. Und dann gab es einmal mehr einen gründlichen Hausputz.
"Rahal und Angurenlager oder Varuna?" "Varuna und Nachtwache" war Taraleas Antwort gewesen. Und so zogen sie beide los. Der Montag sollte Tag eines weiteren Rituales werden, welches Licht in das verbleibende Dunkel bringen sollte. Doch noch fehlten ein paar Fraktionen - und sie hatten nicht die Zeit, auf ihr Eintreffen zu warten. Zwei Vögel flogen in den Nachtwind.
In Rahal verfluchte ein Gardist einen frechen Spatzen, der ihn einfach aus einem leichten Schlummer auf den Zinnen geweckt hatte, weil das Vieh tatsächlich die Dreistigkeit besaß, ihm ein Haar auszureißen. In Varuna scheuchte eine aufgebrachte Dame eine verirrte Meise aus ihrer Frisierstube. Und im Angurenlager zeugte nur das Quieken einer Sau von einem Zeugen des Haarraubes, als das Vöglein ein Haar aus dem Schlaffell des im Schweinestall ruhenden Anguren pickte.
Doch das Vöglein war noch nicht fertig. Es kreiste eine Weile über dem Lager der Anguren, nach einem Anzeichen Ausschau haltend, welcher von den Schlafenden wohl der Mimir sein könnte. Es entschied sich für den Anguren, welcher einen Stab nahe seines Felles liegen hatte. Das Vöglein setzte sich ein wenig entfernt zunächst auf einen Baum - und wuchs. Zudem wurde sein Federkleid heller und heller, bis schließlich statt des Spatzen eine ausgewachsene Schneeeule dort auf dem Zweig hockte. Dann erhob sich das Tier, in den Krallen ein Stück weißes Fell. Und warf es dem Mimir mit einem lauten Eulenruf ins Gesicht. Dreimal flog das Tier über das Lager, immer von Süd nach Nord, weiterhin Radau machend, ehe es in der Nacht verschwand. Und als der Mimir das Fell betrachtete, zerschmolz es wie Schnee in seiner Hand.
Ein pechschwarzes Haar. Gut, dass Nuria an dem Abend nicht dagewesen war, als die Menekaner zu Besuch kamen... das verminderte die Verwechslungsgefahr. Taralea konnte es zielsicher unter dem Stuhl der Menekanerin finden.
Der heutige Abend war eine einzige Katastrophe. So viele Leute... wo konnten wessen Haare liegen? Es dauerte eine Weile, die sie so auf dem Boden hockte, bis sie das dicke, auffallend blonde Haar fand. Ihre Miene hellte sich sogleich auf. Die Tiefländer. Und so wanderte ein weiteres Haar in die kleine Schatulle. Und nach einiger weiterer Kriecharbeit fand sie noch etwas: ein kurzes Barthaar. Tithus... langsam füllte sich das Bild. Einige weitere Haare, von denen sie nicht so recht wusste, ob von Schwester oder Gast, legte sie sicherheitshalber ebenso beiseite... das würden sie noch genauer untersuchen. Und dann gab es einmal mehr einen gründlichen Hausputz.
"Rahal und Angurenlager oder Varuna?" "Varuna und Nachtwache" war Taraleas Antwort gewesen. Und so zogen sie beide los. Der Montag sollte Tag eines weiteren Rituales werden, welches Licht in das verbleibende Dunkel bringen sollte. Doch noch fehlten ein paar Fraktionen - und sie hatten nicht die Zeit, auf ihr Eintreffen zu warten. Zwei Vögel flogen in den Nachtwind.
In Rahal verfluchte ein Gardist einen frechen Spatzen, der ihn einfach aus einem leichten Schlummer auf den Zinnen geweckt hatte, weil das Vieh tatsächlich die Dreistigkeit besaß, ihm ein Haar auszureißen. In Varuna scheuchte eine aufgebrachte Dame eine verirrte Meise aus ihrer Frisierstube. Und im Angurenlager zeugte nur das Quieken einer Sau von einem Zeugen des Haarraubes, als das Vöglein ein Haar aus dem Schlaffell des im Schweinestall ruhenden Anguren pickte.
Doch das Vöglein war noch nicht fertig. Es kreiste eine Weile über dem Lager der Anguren, nach einem Anzeichen Ausschau haltend, welcher von den Schlafenden wohl der Mimir sein könnte. Es entschied sich für den Anguren, welcher einen Stab nahe seines Felles liegen hatte. Das Vöglein setzte sich ein wenig entfernt zunächst auf einen Baum - und wuchs. Zudem wurde sein Federkleid heller und heller, bis schließlich statt des Spatzen eine ausgewachsene Schneeeule dort auf dem Zweig hockte. Dann erhob sich das Tier, in den Krallen ein Stück weißes Fell. Und warf es dem Mimir mit einem lauten Eulenruf ins Gesicht. Dreimal flog das Tier über das Lager, immer von Süd nach Nord, weiterhin Radau machend, ehe es in der Nacht verschwand. Und als der Mimir das Fell betrachtete, zerschmolz es wie Schnee in seiner Hand.
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Varoth Lycron
Ritual der schwarzen Flamme
Heute Abend sollte es soweit sein, die Rabendiener hatten sich bereits im Keller des ehemaligen Turm des Mondes eingefunden um genauere Vorgehensweisen zu besprechen.
Varoth hatte schon des öfteren die Zweifel der anderen gehört, das zu gefährlich sei und er seinen gesunden Menschenverstand verloren hätte.
Wahrlich gefährlich war es eine schwarze Flamme zu erschaffen über welche es nur so spärliche Informationen gab. Auch der gesunde Menschenverstand und der Selbsterhaltungstrieb von Varoth auf auf ein Niveau gesunken, was man als Nullpunkt hätte bezeichnen können.
Ja Varoth war sich der Risiken bewusst, welche dieses Ritual mit sich zog und irgendwo verdrängte er es in seinem tiefsten Inneren. Es war einfach sein Wunsch, Krathor zu zeigen wie weit er für ihren Packt gehen würde und wie weit er bereits gegangen war das er sich jenes Ritual antun wollte.
Varoth Zweifel wuchsen und wuchsen um jede Minute die sie länger darüber sprachen und Varoths Inneres versuchte immer wieder seinem Willen Einhalt zu gebieten.
Nein es gab kein zurück mehr, die viele Arbeit die in jenem Ritual steckte die vielen Stunden um sich mit den nur spärlichen Informationen darauf vorzubereiten, all dies und noch mehr wäre für die Katz gewesen hätte er einen Abbruch verlangt. Gewiss hätten die Brüder und Schwestern seine Sorge verstanden doch wollte und durfte er sich nicht diese Blöße geben, nicht vor ihnen nicht vor ihren Feinden und schon gar nicht vor Krathor.
Als die Dienerschaft den nur sperrlich beleuchteten Raum wo das Ritual stattfinden sollte, drang schon das Wimmern von den Opfergaben welche für jenes Ritual von Nöten waren und sich im selben Raum angekettet hinter Gittern befanden an ihre Ohren.
In der Mitte des Raumes befand sich ein Podest auf welchem ein Buch zu ruhen pflegte, jener Platz war umkreist von einem Pentagram aus Blut auf welchem sich 5 schwarze Kerzen befanden die nur darauf warteten entzündet zu werden. Die Rabendiener stellten sich im Kreis um jenes Pentagram herum auf, während die Schatten durch das Licht der Fackeln an den Wänden durch den Raum zuckten.
Varoth hingegen betrat als Einzigster jenen Kreis um sich dem Buch zu widmen.
Varoth spürte wie die Augen seiner Geschwister bohrend auf ihm lagen und darauf warteten das er beginnen würde.
Eis dauerte einige Augenblicke ehe Varoth die passende Stelle in dem Buch wieder fand um seine Stimme, langsam und behutsam zu erheben.
Krathor unser Gebieter, Herr über das Totenreich
welchem wir uns und unser Tun verschrieben haben.
Schicke uns ein Zeichen das du bereit bist
unsere Gaben zu erhalten, zeige uns die schwarze
Flamme auf das wir die Seelen unserer Feinde
in ihr verbrennen und sie dir zuführen können.
Erweise uns deine Gunst in jenen dunklen Zeiten
und erfülle uns mit Macht und Kraft auf das wir,
in deinem Namen Schrecken und Verderben
über die Menschheit bringen können.
Erleuchte den Pfad auf dem wir wandern und verleihe
deinen Dienern Flügel auf dass sie über ihre
Feinde hinweg fliegen können.
Öffne für uns die Portale des Todes welche Schrecken
und Verderben über die Menschheit bringen.
Krathor schenke deinen Kreaturen neues Leben welche
ihr Leben damals schon verloren haben und lasse sie
jenes tun zu was sie bestimmt wurden.
Varoth begann über Krathors ihm gegebener Gabe in das Lied auf seine Weise einzugreifen,
die Anderen folgen ihm sogleich um ihm dabei zu helfen das zu formen was er wollte.
Stück für Stück tasteten sie sich gemeinsam voran, Varoth an der Spitze jedes Stück eines jeden Bruders und Schwester zusammen formend. Es war wahrlich beeindruckend zu was sie als Gemeinschaft in der Lage waren auf ihre Art und Weise zu verändern.
Jede einzelne Person zu formen und richtig in das Gefüge einzuführen war für ihn wie als würde er ein Orchester als Dirigent leiten, hier musste nun die Geige ansetzen und hier das Horn aufhören, jetzt der Trommelschlag und einen Bruchteil später die Blockflöten.
Wahrlich jenes Stück hörte sich nahezu perfekt an und wurde von mal zu mal schwerer zu leiten je länger es dauerte. Noch nie hatte er so etwas getan und doch fühlte er sich gut dabei alles zu geben was Krathor ihm schenkte und gemeinsam ein Stück aufzuführen welches die über ganz Alathair hinweg fegte und mit sich den Tod führte.
Varoth öffnete die Augen und vor ihm loderte die kleine schwarze Flamme, noch immer konzentrierte er sich auf das Tun der anderen um nicht Gefahr zu laufen einen Fehler zu übersehen und das Stück zu ruinieren.
Vorsichtig streckte er seine rechte diese anmutig züngelnden schwarzen Flamme entgegen welche schon beim bloßen näher kommen gierig sich nach Varoth Fleisch reckte.
Als sie sich letzten Endes in Varoths Hand brannte und jene wie einen Docht einer Kerze verschlang, spürte Varoth das eiskalte Brennen was bis in die Knochen wanderte.
Einen Moment lang beeindruckt über jene Macht welche er förmlich mit seiner Kraft am Leben hielt übermannte es ihn von einem Moment zum anderen.
Wie eine Zündschnur breitete sich das Feuer welches ihm Schmerzen zufügte was mit keinem Normalen Feuer zu vergleichen war seinem Arm entlang auf. In einem Bruchteil einer Sekunde Stoppte es dann kurz vor seiner Schulter. Varoth lächelte erschöpft er hatte die richtige Entscheidung getroffen seine ihm zur Verfügung stehende Kraft dem Feuer entgegen zu setzen und nicht damit zu geizen um zu vermeiden das sich dieses Macht hungrige Feuer gierig durch sein Fleisch den Weg bahnte.
Er musste sich beeilen die Geschwister spuckten schon im wahrsten Sinne des Wortes ''Blut'' um jenes Feuer über dem Buch aufrecht zu erhalten und nicht das gleiche Schicksal wie Varoth zu erleiden.
Eiligen Schrittes ging Varoth in die Zelle wo die 5 Gefangenen angekettet waren und mit großen Augen das brennende schwarze Feuer um Varoths Arm betrachteten was brannte wie ein Inferno.
Einem nach dem Anderen rammte Varoth seine brennende Faust in den Brustkorb, schien es fast so als wäre jenes Feuer um seine Fleisch wie ein zweischneidiges Schwert. Zumindest so durchdrang es den Leib seiner Opfer. Das hysterische Schreien mehrerer Personen dröhnte durch den Raum, ein schreien welches oftmals am ganzen Körper brennende Menschen von sich gaben die im nächsten Moment leblos wie auch diese vor Varoth zu Boden vielen.
Nur sie waren nicht verbrannt, nein dieses Feuer schien ihnen die Lebenskraft zu rauben und jedes mal wenn er seine Faust aus ihrem Körper zog, sank ein Körper bis ins unkenntliche ausgelaugt zu Boden.
Nachdem das Feuer nun reichlich Nahrung zugeführt bekommen hatte eilte er zurück in den Kreis um das getrennte Feuer wieder zu einen welches darauf hin wie eine Stichflamme gen Decke brannte. Das Feuer löste sich von Varoths Arm und zurück blieb verbranntes noch immer rauchendes Fleisch. Varoth nahm ebenso wie die anderen seine letzten Kräfte zusammen um dem Feuer nun den Weg zu weisen um die Artefakte zu Aktivieren und Und die Seelen der Opfer Krathor zuzuführen. Das Feuer breitete sich aus und es begann sich in 5 Richtungen zu teilen eine Jede Kerze auf dem Blutpentagram entfachte und es war vollbracht. Alle die sie hier waren taumelten geschwächt von ihrer Position um nach wenigen Augenblicken wieder Kontrolle über ihren Körper zu erlangen.
Sie wusste ehe die Kerzen nicht abgebrannt waren würden die Tore sich nicht schließen und der Ansturm von Untoten nicht versiegen.
Heute Abend sollte es soweit sein, die Rabendiener hatten sich bereits im Keller des ehemaligen Turm des Mondes eingefunden um genauere Vorgehensweisen zu besprechen.
Varoth hatte schon des öfteren die Zweifel der anderen gehört, das zu gefährlich sei und er seinen gesunden Menschenverstand verloren hätte.
Wahrlich gefährlich war es eine schwarze Flamme zu erschaffen über welche es nur so spärliche Informationen gab. Auch der gesunde Menschenverstand und der Selbsterhaltungstrieb von Varoth auf auf ein Niveau gesunken, was man als Nullpunkt hätte bezeichnen können.
Ja Varoth war sich der Risiken bewusst, welche dieses Ritual mit sich zog und irgendwo verdrängte er es in seinem tiefsten Inneren. Es war einfach sein Wunsch, Krathor zu zeigen wie weit er für ihren Packt gehen würde und wie weit er bereits gegangen war das er sich jenes Ritual antun wollte.
Varoth Zweifel wuchsen und wuchsen um jede Minute die sie länger darüber sprachen und Varoths Inneres versuchte immer wieder seinem Willen Einhalt zu gebieten.
Nein es gab kein zurück mehr, die viele Arbeit die in jenem Ritual steckte die vielen Stunden um sich mit den nur spärlichen Informationen darauf vorzubereiten, all dies und noch mehr wäre für die Katz gewesen hätte er einen Abbruch verlangt. Gewiss hätten die Brüder und Schwestern seine Sorge verstanden doch wollte und durfte er sich nicht diese Blöße geben, nicht vor ihnen nicht vor ihren Feinden und schon gar nicht vor Krathor.
Als die Dienerschaft den nur sperrlich beleuchteten Raum wo das Ritual stattfinden sollte, drang schon das Wimmern von den Opfergaben welche für jenes Ritual von Nöten waren und sich im selben Raum angekettet hinter Gittern befanden an ihre Ohren.
In der Mitte des Raumes befand sich ein Podest auf welchem ein Buch zu ruhen pflegte, jener Platz war umkreist von einem Pentagram aus Blut auf welchem sich 5 schwarze Kerzen befanden die nur darauf warteten entzündet zu werden. Die Rabendiener stellten sich im Kreis um jenes Pentagram herum auf, während die Schatten durch das Licht der Fackeln an den Wänden durch den Raum zuckten.
Varoth hingegen betrat als Einzigster jenen Kreis um sich dem Buch zu widmen.
Varoth spürte wie die Augen seiner Geschwister bohrend auf ihm lagen und darauf warteten das er beginnen würde.
Eis dauerte einige Augenblicke ehe Varoth die passende Stelle in dem Buch wieder fand um seine Stimme, langsam und behutsam zu erheben.
Krathor unser Gebieter, Herr über das Totenreich
welchem wir uns und unser Tun verschrieben haben.
Schicke uns ein Zeichen das du bereit bist
unsere Gaben zu erhalten, zeige uns die schwarze
Flamme auf das wir die Seelen unserer Feinde
in ihr verbrennen und sie dir zuführen können.
Erweise uns deine Gunst in jenen dunklen Zeiten
und erfülle uns mit Macht und Kraft auf das wir,
in deinem Namen Schrecken und Verderben
über die Menschheit bringen können.
Erleuchte den Pfad auf dem wir wandern und verleihe
deinen Dienern Flügel auf dass sie über ihre
Feinde hinweg fliegen können.
Öffne für uns die Portale des Todes welche Schrecken
und Verderben über die Menschheit bringen.
Krathor schenke deinen Kreaturen neues Leben welche
ihr Leben damals schon verloren haben und lasse sie
jenes tun zu was sie bestimmt wurden.
Varoth begann über Krathors ihm gegebener Gabe in das Lied auf seine Weise einzugreifen,
die Anderen folgen ihm sogleich um ihm dabei zu helfen das zu formen was er wollte.
Stück für Stück tasteten sie sich gemeinsam voran, Varoth an der Spitze jedes Stück eines jeden Bruders und Schwester zusammen formend. Es war wahrlich beeindruckend zu was sie als Gemeinschaft in der Lage waren auf ihre Art und Weise zu verändern.
Jede einzelne Person zu formen und richtig in das Gefüge einzuführen war für ihn wie als würde er ein Orchester als Dirigent leiten, hier musste nun die Geige ansetzen und hier das Horn aufhören, jetzt der Trommelschlag und einen Bruchteil später die Blockflöten.
Wahrlich jenes Stück hörte sich nahezu perfekt an und wurde von mal zu mal schwerer zu leiten je länger es dauerte. Noch nie hatte er so etwas getan und doch fühlte er sich gut dabei alles zu geben was Krathor ihm schenkte und gemeinsam ein Stück aufzuführen welches die über ganz Alathair hinweg fegte und mit sich den Tod führte.
Varoth öffnete die Augen und vor ihm loderte die kleine schwarze Flamme, noch immer konzentrierte er sich auf das Tun der anderen um nicht Gefahr zu laufen einen Fehler zu übersehen und das Stück zu ruinieren.
Vorsichtig streckte er seine rechte diese anmutig züngelnden schwarzen Flamme entgegen welche schon beim bloßen näher kommen gierig sich nach Varoth Fleisch reckte.
Als sie sich letzten Endes in Varoths Hand brannte und jene wie einen Docht einer Kerze verschlang, spürte Varoth das eiskalte Brennen was bis in die Knochen wanderte.
Einen Moment lang beeindruckt über jene Macht welche er förmlich mit seiner Kraft am Leben hielt übermannte es ihn von einem Moment zum anderen.
Wie eine Zündschnur breitete sich das Feuer welches ihm Schmerzen zufügte was mit keinem Normalen Feuer zu vergleichen war seinem Arm entlang auf. In einem Bruchteil einer Sekunde Stoppte es dann kurz vor seiner Schulter. Varoth lächelte erschöpft er hatte die richtige Entscheidung getroffen seine ihm zur Verfügung stehende Kraft dem Feuer entgegen zu setzen und nicht damit zu geizen um zu vermeiden das sich dieses Macht hungrige Feuer gierig durch sein Fleisch den Weg bahnte.
Er musste sich beeilen die Geschwister spuckten schon im wahrsten Sinne des Wortes ''Blut'' um jenes Feuer über dem Buch aufrecht zu erhalten und nicht das gleiche Schicksal wie Varoth zu erleiden.
Eiligen Schrittes ging Varoth in die Zelle wo die 5 Gefangenen angekettet waren und mit großen Augen das brennende schwarze Feuer um Varoths Arm betrachteten was brannte wie ein Inferno.
Einem nach dem Anderen rammte Varoth seine brennende Faust in den Brustkorb, schien es fast so als wäre jenes Feuer um seine Fleisch wie ein zweischneidiges Schwert. Zumindest so durchdrang es den Leib seiner Opfer. Das hysterische Schreien mehrerer Personen dröhnte durch den Raum, ein schreien welches oftmals am ganzen Körper brennende Menschen von sich gaben die im nächsten Moment leblos wie auch diese vor Varoth zu Boden vielen.
Nur sie waren nicht verbrannt, nein dieses Feuer schien ihnen die Lebenskraft zu rauben und jedes mal wenn er seine Faust aus ihrem Körper zog, sank ein Körper bis ins unkenntliche ausgelaugt zu Boden.
Nachdem das Feuer nun reichlich Nahrung zugeführt bekommen hatte eilte er zurück in den Kreis um das getrennte Feuer wieder zu einen welches darauf hin wie eine Stichflamme gen Decke brannte. Das Feuer löste sich von Varoths Arm und zurück blieb verbranntes noch immer rauchendes Fleisch. Varoth nahm ebenso wie die anderen seine letzten Kräfte zusammen um dem Feuer nun den Weg zu weisen um die Artefakte zu Aktivieren und Und die Seelen der Opfer Krathor zuzuführen. Das Feuer breitete sich aus und es begann sich in 5 Richtungen zu teilen eine Jede Kerze auf dem Blutpentagram entfachte und es war vollbracht. Alle die sie hier waren taumelten geschwächt von ihrer Position um nach wenigen Augenblicken wieder Kontrolle über ihren Körper zu erlangen.
Sie wusste ehe die Kerzen nicht abgebrannt waren würden die Tore sich nicht schließen und der Ansturm von Untoten nicht versiegen.
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Varoth Lycron
Der Aufmarsch der Untoten
Schon aus der Ferne konnte man die Pech schwarzen Wolken über Varuna und Berchgarg aufziehen sehen, es schien fast so als würde ein Unwetter aufkommen doch war jenes Unwetter ein ganz besonderes. Ein jeder welcher das Lied verstehen konnte würde behaupten, es hörte sich seltsam an irgendetwas stimme nicht.
Doch dann gab es einen gewaltigen Riss darin aus welchem für eine Moment das Schreien und Klagen Tausender Humanoider Lebensformen klang. Jene Schreie überdeckten wahrlich für einen Moment lang alles was man sonst heraus hören hätte können. Jene Veränderung war kein sanfter, mitfühlsamer Eingriff, nein ganz und gar nicht,
es war wie eine brachiale Gewallt die sich auf biegen und brechen freisetzte und das tat was es wollte. Kein Magier nicht einmal die mächtigsten unter ihnen hätten eine klare nachvollziehbare Struktur aus den Klängen raus hören können.
Es wurde still im Lied und es war für einen Moment lang wie gewohnt, doch da schon wieder dieser brachiale Eingriff.
Immer und immer wieder vergewaltigte irgendetwas förmlich das Lied.
Während auch schon die Schlacht in Varuna, Berchgard und in einem großen Radius darum entbrannte. Wie aus dem Nichts öffneten sich ohne jede Struktur magische schwarze Portale, aus denen Horden von Untoten drangen um das zu tun weshalb Krathor ihnen neues Leben schenkte.
Immer und Immer wieder öffneten sie sich selbst Häuser oder die Burgmauern blieben nicht verschont.
Von weitem schon konnten die Diener Krathors die wie wild um sich feuerten Verteidigungsanlagen der Temora treuen Menschen sehen. Auch hörte man Magier und andere welche auf das Lied eingriffen um ihre Macht frei zu setzen. Explosionen, Feuerfontänen und Blitzschläge ließen die Dunkelheit für einige Stunden lang in Varuna und Berchgard weichen, Qualm und Rauch lag in der Luft und drang schon durch die darum liegenden Wälder.
Es war schon von weiter Entfernung köstlich, mit anzusehen wie sich diese Menschen scheinbar gegen die untoten Horden zu hilflos zu Wehr setzten. Als die Diener Krathors der Stadt Varuna näher kamen hörte man schon von weitem die Schreie der Menschen welche förmlich um ihr Leben kämpften.
Eine Angriffslinie gab es nicht, die Diener Krathors hatten es geschafft ihre Armee so zu lenken das Mauern, Befestigungen nichts halfen.
Es herrschte pures Chaos, einen organisierten Aufmarsch der Menschen war so gut wie nicht möglich, mussten sie doch an allen Fronten und in ihrem Herzen gleichzeitig immer neue herbei strömende Gegner bekämpfen.
Als die Diener Krathors das Südtor erreichten, säumten sich schon die Berge voller Skelette aber auch die Menschen hatten Verluste zu beklagen. Überall sah man die Verwundeten am Boden liegen nur um ihr erbärmliches Lebend winselnd.
Eine organisierte Gruppe von Magiern und Priestern sowie vereinzelten Kriegern stand nun Varoth gegenüber, kurz bevor sie sich auf ihn werfen wollten taten sich jedoch um ihn herum 3 Portale auf, welchen neue Massen an Untoten drangen und sie gezwungen waren sich dieser Kreaturen statt dem Rabendiener zu erwehren.
Varoth begann zu Lachen, es war herrlich mit anzusehen wie ihnen diese Armee zusetzte.
Für die Rabendiener war es egal, waren die Kreaturen doch nur Geschöpfe denen Krathor neues Leben einhauchte und welche bei ihrem Zerfall sowieso wieder in sein Reich einkehren würden.
Es war zu jenem Zeitpunkt gar nicht nötig das die Rabendiener großartig mitkämpfen mussten, hier und da gab es natürlich ein paar die gezielt Jagt auf die Rabendiener machten gut 2 Lakaien hatten sie zu Boden gezwungen aber auch hier konnten sie nicht beenden was sie vorhatten da der Aufmarsch der Armee unaufhörlich fort gesetzt wurde. Krathor selbst schien seine Priester zu beschützen mit jenen Kreaturen die er durch ihre Vorbereitungen zum Leben erweckte.
Nachdem die Rabendiener genug gesehen hatten und befriedigt das Schlachtfeld mit den 2 verletzten Lakaien verließen dachte sich Varoth nur.
Solange es Krieg gibt, gibt es Tote und so sie nicht lernen in Frieden miteinander zu Leben wird auch Krathors Macht nicht aufhören zu wachsen. Wahrlich dieser Angriff war Beweis was die Menschen doch für kurzsichtige Kreaturen sind.
Sie verstehen es einfach nicht das Krathor unaufhaltsam ist und je mehr Menschen sie ihresgleichen töten umso schneller schreitet die Zeit voran bis Krathor allmächtig sein wird.
Schon aus der Ferne konnte man die Pech schwarzen Wolken über Varuna und Berchgarg aufziehen sehen, es schien fast so als würde ein Unwetter aufkommen doch war jenes Unwetter ein ganz besonderes. Ein jeder welcher das Lied verstehen konnte würde behaupten, es hörte sich seltsam an irgendetwas stimme nicht.
Doch dann gab es einen gewaltigen Riss darin aus welchem für eine Moment das Schreien und Klagen Tausender Humanoider Lebensformen klang. Jene Schreie überdeckten wahrlich für einen Moment lang alles was man sonst heraus hören hätte können. Jene Veränderung war kein sanfter, mitfühlsamer Eingriff, nein ganz und gar nicht,
es war wie eine brachiale Gewallt die sich auf biegen und brechen freisetzte und das tat was es wollte. Kein Magier nicht einmal die mächtigsten unter ihnen hätten eine klare nachvollziehbare Struktur aus den Klängen raus hören können.
Es wurde still im Lied und es war für einen Moment lang wie gewohnt, doch da schon wieder dieser brachiale Eingriff.
Immer und immer wieder vergewaltigte irgendetwas förmlich das Lied.
Während auch schon die Schlacht in Varuna, Berchgard und in einem großen Radius darum entbrannte. Wie aus dem Nichts öffneten sich ohne jede Struktur magische schwarze Portale, aus denen Horden von Untoten drangen um das zu tun weshalb Krathor ihnen neues Leben schenkte.
Immer und Immer wieder öffneten sie sich selbst Häuser oder die Burgmauern blieben nicht verschont.
Von weitem schon konnten die Diener Krathors die wie wild um sich feuerten Verteidigungsanlagen der Temora treuen Menschen sehen. Auch hörte man Magier und andere welche auf das Lied eingriffen um ihre Macht frei zu setzen. Explosionen, Feuerfontänen und Blitzschläge ließen die Dunkelheit für einige Stunden lang in Varuna und Berchgard weichen, Qualm und Rauch lag in der Luft und drang schon durch die darum liegenden Wälder.
Es war schon von weiter Entfernung köstlich, mit anzusehen wie sich diese Menschen scheinbar gegen die untoten Horden zu hilflos zu Wehr setzten. Als die Diener Krathors der Stadt Varuna näher kamen hörte man schon von weitem die Schreie der Menschen welche förmlich um ihr Leben kämpften.
Eine Angriffslinie gab es nicht, die Diener Krathors hatten es geschafft ihre Armee so zu lenken das Mauern, Befestigungen nichts halfen.
Es herrschte pures Chaos, einen organisierten Aufmarsch der Menschen war so gut wie nicht möglich, mussten sie doch an allen Fronten und in ihrem Herzen gleichzeitig immer neue herbei strömende Gegner bekämpfen.
Als die Diener Krathors das Südtor erreichten, säumten sich schon die Berge voller Skelette aber auch die Menschen hatten Verluste zu beklagen. Überall sah man die Verwundeten am Boden liegen nur um ihr erbärmliches Lebend winselnd.
Eine organisierte Gruppe von Magiern und Priestern sowie vereinzelten Kriegern stand nun Varoth gegenüber, kurz bevor sie sich auf ihn werfen wollten taten sich jedoch um ihn herum 3 Portale auf, welchen neue Massen an Untoten drangen und sie gezwungen waren sich dieser Kreaturen statt dem Rabendiener zu erwehren.
Varoth begann zu Lachen, es war herrlich mit anzusehen wie ihnen diese Armee zusetzte.
Für die Rabendiener war es egal, waren die Kreaturen doch nur Geschöpfe denen Krathor neues Leben einhauchte und welche bei ihrem Zerfall sowieso wieder in sein Reich einkehren würden.
Es war zu jenem Zeitpunkt gar nicht nötig das die Rabendiener großartig mitkämpfen mussten, hier und da gab es natürlich ein paar die gezielt Jagt auf die Rabendiener machten gut 2 Lakaien hatten sie zu Boden gezwungen aber auch hier konnten sie nicht beenden was sie vorhatten da der Aufmarsch der Armee unaufhörlich fort gesetzt wurde. Krathor selbst schien seine Priester zu beschützen mit jenen Kreaturen die er durch ihre Vorbereitungen zum Leben erweckte.
Nachdem die Rabendiener genug gesehen hatten und befriedigt das Schlachtfeld mit den 2 verletzten Lakaien verließen dachte sich Varoth nur.
Solange es Krieg gibt, gibt es Tote und so sie nicht lernen in Frieden miteinander zu Leben wird auch Krathors Macht nicht aufhören zu wachsen. Wahrlich dieser Angriff war Beweis was die Menschen doch für kurzsichtige Kreaturen sind.
Sie verstehen es einfach nicht das Krathor unaufhaltsam ist und je mehr Menschen sie ihresgleichen töten umso schneller schreitet die Zeit voran bis Krathor allmächtig sein wird.
Zuletzt geändert von Varoth Lycron am Dienstag 9. Dezember 2008, 03:08, insgesamt 3-mal geändert.
- Neroith
- Beiträge: 708
- Registriert: Freitag 31. Oktober 2008, 04:44
Der Aufmarsch der Untoten
Berchgard.
Von der in vielen Gedichten umschriebenen Bergmanns Idylle
war in diesen Stunden nichts zu erleben in Berchgard.
Als sich die Portale öffneten und die Scharen an Untoten in mitten
der hohen Mauern erschienen, verwandelten sich die sonst
so gut schützenden Mauern in ein Gefängnis. Rasch war der Hafen
gefallen und nun hetzten die Skelette hinauf in die von Bergen
umschlossene Siedlung. Einige der Wachen leisteten Widerstand
aber die Vielzahl von ihnen flüchtete in die Minen und geleiteten
die geängstigten Anwohner. Der Sturm auf die Bergsiedlung hatte
viel Zeit gekostet und schon bald würden die Kerzen erlöschen,
die Portale versiegen. So schickte Neroith die untote Meute an
ihrem Richter ein so festliches mahl zu bereiten wie es möglich
war in der noch verbleibenden Zeit.
Bei weitem erwischten sie nicht alle Seelen.
Und sollten es sich doch die selbsternannten Retter
Berchgard ihrem Einsatz zuschreiben, dass sich bald die
Portale schlossen. Doch wusste Neroith, dass ein nicht
komplett zerstörtes Berchgard schon bald wieder ein
reiche Ernte für den Raben bringen würde.
Berchgard.
Von der in vielen Gedichten umschriebenen Bergmanns Idylle
war in diesen Stunden nichts zu erleben in Berchgard.
Als sich die Portale öffneten und die Scharen an Untoten in mitten
der hohen Mauern erschienen, verwandelten sich die sonst
so gut schützenden Mauern in ein Gefängnis. Rasch war der Hafen
gefallen und nun hetzten die Skelette hinauf in die von Bergen
umschlossene Siedlung. Einige der Wachen leisteten Widerstand
aber die Vielzahl von ihnen flüchtete in die Minen und geleiteten
die geängstigten Anwohner. Der Sturm auf die Bergsiedlung hatte
viel Zeit gekostet und schon bald würden die Kerzen erlöschen,
die Portale versiegen. So schickte Neroith die untote Meute an
ihrem Richter ein so festliches mahl zu bereiten wie es möglich
war in der noch verbleibenden Zeit.
Bei weitem erwischten sie nicht alle Seelen.
Und sollten es sich doch die selbsternannten Retter
Berchgard ihrem Einsatz zuschreiben, dass sich bald die
Portale schlossen. Doch wusste Neroith, dass ein nicht
komplett zerstörtes Berchgard schon bald wieder ein
reiche Ernte für den Raben bringen würde.
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Nuria Mondin
- Beiträge: 0
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Cayas Angebot, die Nachtwache zu übernehmen, hatte sie wirklich erleichtert. Nicht nur, dass sie sich mit ihrem Zirkus bei den Anguren schon die halbe vorherige Nacht um die Ohren geschlagen hatte... das Ritual war wirklich nicht ohne gewesen, sie war vollkommen ausgelaugt. Temora hatte ihnen eine wahre Flut Bilder geschickt, für alle in der Kristallkugel sichtbar. Ein Einhorn, ein Baumwächter, der Ahnenbaum, eine Salzmine, Gletschermilch, ein Schrein mit gesegnetem Wasser, eine magische Rune, der Platz Mutters, ein blutender Panther, eine gestopfte Pfeife... es war allerhand gewesen. Dann der Kelch, in Zwergenhand.
Schließlich sie selbst mit dem Kelch, an der Lazynthe... und all jene Gegenstände im Nektar. Die Handlungsanweisung war so deutlich, dass es kein langes Herumdeuteln brauchte. Sobald sie wieder einen klaren Gedanken fassen konnte nach einer Mütze voll Schlaf würde sie Taralea dabei helfen, entsprechende Botschaften für alle beteiligten Fraktionen zu verfassen, um sie dann persönlich vor Ort abzuliefern... zu wichtig war das Eintreffen, dass sie es riskieren konnten, dass eines der Schreiben unterwegs abhanden käme. Doch vorerst fiel sie in tiefen Schlaf.
Schließlich sie selbst mit dem Kelch, an der Lazynthe... und all jene Gegenstände im Nektar. Die Handlungsanweisung war so deutlich, dass es kein langes Herumdeuteln brauchte. Sobald sie wieder einen klaren Gedanken fassen konnte nach einer Mütze voll Schlaf würde sie Taralea dabei helfen, entsprechende Botschaften für alle beteiligten Fraktionen zu verfassen, um sie dann persönlich vor Ort abzuliefern... zu wichtig war das Eintreffen, dass sie es riskieren konnten, dass eines der Schreiben unterwegs abhanden käme. Doch vorerst fiel sie in tiefen Schlaf.