Ad Astra
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Tithus Hemmel
Ad Astra
Mein Meister, Ernesto, hat mir viele Dinge beigebracht, wie ich dem Sternvater nahe sein kann. Er war der Hohepriester vor mir. Und er lehrte mich die Dinge die ich brauchen würde. Wer hätte gedacht, unter welchen Umständen ich sie das tatsächlich tue.
Doch die Reise die ich antrat führte nicht vorwärts oder zurück, sie führt nach Oben - und zwar den Sternen so nahe wie ich nur kann. Der höchste Gipfel des höchsten Berges ist es, welchem ich zustrebe: Dem Nilzadan.
Alindre begleitet mich, doch diese Reise hat seinen guten Grund, denn die Dunkelheit, welche vorherrscht - sie ist schlicht und ergreifend nicht natürlich. und die Freiheit von eluives Strahlen wurde empfindlich eingeschränkt. Untote kommen hervor - ein Umstand welcher behoben werden muss. Die Welt wird zu sehr verändert - das kann nicht weitergehen.
Wir trafen uns an der Spitze des Hügelgrabes. Zombies und Untote wandeln zu meinen Füßen und ich kann sie abhalten, doch die Reise die ich nun antrete muss hier beginnen.
Janis ist angekommen. Wir sind bereit. Alindra, in Gestalt eines Gargoyles folgt uns - und ich erlebe die Verwandlung Janus' in ein Drachenwesen mit. Ein erhebender Anblick fürwahr. Und als ich mich endlich auf seinem Rücken gequält habe trägt er mich hoch.
Es ist stockdunkel, doch ich sehe die Lichter Berchgards wie sie zu kleinen Punkten werden, Die menschen die uns beobachten - sie werden bald unsichtbar in der dunklen Nacht. Die Felszacken vor uns tun sich auf wie riesige dunkle Stacheln - die Sterne werden klarer, die Luft kälter und dünner. Ich fühle wie die Ströme des Liedes sanfter werden - und wie ich mich dem Sternvater mehr und mehr annähere.
Als wir auf dem schneebedeckten Gipfel landen wird mir bewusst dass nur selten jemand hier rauf kommt. Vielleicht der ein oder andere Mönch Horteras' der ein stilles Gebet abhält oder aber jemand der die Welt so erblicken will wie sie sonst keiner tut. Wir sind auf der Spitze des Nilzadan - dem höchsten Punkt der Welt.
In warme Stoffe unter meiner Robe eingemummt setze ich mich in den Schnee - Janus fliegt ab - und ich sehe ihm nach. Alle hoffen wir das Beste - und alle hoffen wir, dass das, was nun kommt Früchte trägt. Es ist ein wichtiges Ritual, und die spärlichen Informationen die gesät sind sind unzufriedenstellend.
Ich hoffe, dass Horteras mich erhört.
Doch die Reise die ich antrat führte nicht vorwärts oder zurück, sie führt nach Oben - und zwar den Sternen so nahe wie ich nur kann. Der höchste Gipfel des höchsten Berges ist es, welchem ich zustrebe: Dem Nilzadan.
Alindre begleitet mich, doch diese Reise hat seinen guten Grund, denn die Dunkelheit, welche vorherrscht - sie ist schlicht und ergreifend nicht natürlich. und die Freiheit von eluives Strahlen wurde empfindlich eingeschränkt. Untote kommen hervor - ein Umstand welcher behoben werden muss. Die Welt wird zu sehr verändert - das kann nicht weitergehen.
Wir trafen uns an der Spitze des Hügelgrabes. Zombies und Untote wandeln zu meinen Füßen und ich kann sie abhalten, doch die Reise die ich nun antrete muss hier beginnen.
Janis ist angekommen. Wir sind bereit. Alindra, in Gestalt eines Gargoyles folgt uns - und ich erlebe die Verwandlung Janus' in ein Drachenwesen mit. Ein erhebender Anblick fürwahr. Und als ich mich endlich auf seinem Rücken gequält habe trägt er mich hoch.
Es ist stockdunkel, doch ich sehe die Lichter Berchgards wie sie zu kleinen Punkten werden, Die menschen die uns beobachten - sie werden bald unsichtbar in der dunklen Nacht. Die Felszacken vor uns tun sich auf wie riesige dunkle Stacheln - die Sterne werden klarer, die Luft kälter und dünner. Ich fühle wie die Ströme des Liedes sanfter werden - und wie ich mich dem Sternvater mehr und mehr annähere.
Als wir auf dem schneebedeckten Gipfel landen wird mir bewusst dass nur selten jemand hier rauf kommt. Vielleicht der ein oder andere Mönch Horteras' der ein stilles Gebet abhält oder aber jemand der die Welt so erblicken will wie sie sonst keiner tut. Wir sind auf der Spitze des Nilzadan - dem höchsten Punkt der Welt.
In warme Stoffe unter meiner Robe eingemummt setze ich mich in den Schnee - Janus fliegt ab - und ich sehe ihm nach. Alle hoffen wir das Beste - und alle hoffen wir, dass das, was nun kommt Früchte trägt. Es ist ein wichtiges Ritual, und die spärlichen Informationen die gesät sind sind unzufriedenstellend.
Ich hoffe, dass Horteras mich erhört.
Zuletzt geändert von Tithus Hemmel am Mittwoch 26. November 2008, 23:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Alindra de Feruin
Mit seiner stählernen Faust streckt der Kronritter gerade einen der Zombies nieder, die gerade aus dem Hügelgrab dringen. Just in diesem Moment kommt die junge Magierin herbeigeeilt und überblickt den kleinen aber dafür regelrecht elitären Tross, der sich um den Eingang versammelt hat. Eine Hand voll Ritter und ein Magier sind neben den Wachen Berchgards zugegen um die irgendwie weniger zahlreichen als man erwarten könnte, wenn das gesammte Reich Hohenfels sich im Alarm befindet. Die jüngsten Ereignisse, Armeen von Untoten überall, ließen die hohen Herren nervös werden.
Alindra Feruin hatte jedoch keine Zeit zu verlieren und war nicht gekommen um ihren Kameraden zur Seite zu stehen - Es reichte gerade einmal für eine schnippische Bemerkung Arenvir gegenüber.
"Du solltest dich beeilen, sie sind schon sogut wie dort", sprach der kleine Magier. Sie nickte und hastete auch schon weiter, ein wenig abseits um die umstehenden nicht noch weiter zu beuruhigen als sie es ohnehin schon waren.
Alindra schließt ihre Augen, versucht sich zu entspannen. Wenige momente später umhüllt sie dunkelblauer Nebel, zuvor noch die Kleidung die ihren Leib bedeckte, und lässt nurnoch wage eine Silhuette erahnen. Die Gestalt im dichten Rauch wird größer, breiter, wesentlich imposanter. Indess färbt sich das dunkle Blau allmächlich zu einem kräftigen Rot. Mit einem Schlag lichtet sich der Nebel, als der weit über zwei Schritt große Gargoyle die ledrigen Schwingen ausstreckt. Ohne noch viel länger Zeit zu verlieren geht die Kreatur leicht in die Knie um Kraft zu sammeln für den darauffolgenden Abstoß. Mit schlagenden Flügeln nutzt er die Energie um sich weiter in die Luft zu schwingen, dem Spitze des Götterberges entgegen. Die Ritter und Untoten unter ihr werden immer kleiner, immer unbedeutender für das was nun vor ihm lag. Als der Dämon dem weißen Gipfel näher kommt rauscht plötzlich mit unahnbarer Geschwindigkeit ein Drache an ihr vorbei auf das Tal zu, es scheint fast so als wäre das Fauchen eine Art Gruß gewesen. Der Gargoyle hebt zumindest kurz die Hand um die Magister Aethra zu grüßen, der die Bürde auf sich nahm den feisten Priester auf zu Spitze zu bringen.
Nach einigen weiteren Momenten die die Reise in Anspruch nimmt, setzet die verwandelte Maga direkt bei Tithus auf dem kalten, verschneiten Stein auf...
Alindra Feruin hatte jedoch keine Zeit zu verlieren und war nicht gekommen um ihren Kameraden zur Seite zu stehen - Es reichte gerade einmal für eine schnippische Bemerkung Arenvir gegenüber.
"Du solltest dich beeilen, sie sind schon sogut wie dort", sprach der kleine Magier. Sie nickte und hastete auch schon weiter, ein wenig abseits um die umstehenden nicht noch weiter zu beuruhigen als sie es ohnehin schon waren.
Alindra schließt ihre Augen, versucht sich zu entspannen. Wenige momente später umhüllt sie dunkelblauer Nebel, zuvor noch die Kleidung die ihren Leib bedeckte, und lässt nurnoch wage eine Silhuette erahnen. Die Gestalt im dichten Rauch wird größer, breiter, wesentlich imposanter. Indess färbt sich das dunkle Blau allmächlich zu einem kräftigen Rot. Mit einem Schlag lichtet sich der Nebel, als der weit über zwei Schritt große Gargoyle die ledrigen Schwingen ausstreckt. Ohne noch viel länger Zeit zu verlieren geht die Kreatur leicht in die Knie um Kraft zu sammeln für den darauffolgenden Abstoß. Mit schlagenden Flügeln nutzt er die Energie um sich weiter in die Luft zu schwingen, dem Spitze des Götterberges entgegen. Die Ritter und Untoten unter ihr werden immer kleiner, immer unbedeutender für das was nun vor ihm lag. Als der Dämon dem weißen Gipfel näher kommt rauscht plötzlich mit unahnbarer Geschwindigkeit ein Drache an ihr vorbei auf das Tal zu, es scheint fast so als wäre das Fauchen eine Art Gruß gewesen. Der Gargoyle hebt zumindest kurz die Hand um die Magister Aethra zu grüßen, der die Bürde auf sich nahm den feisten Priester auf zu Spitze zu bringen.
Nach einigen weiteren Momenten die die Reise in Anspruch nimmt, setzet die verwandelte Maga direkt bei Tithus auf dem kalten, verschneiten Stein auf...
Zuletzt geändert von Alindra de Feruin am Donnerstag 27. November 2008, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Tithus Hemmel
Ruhig liegt die Welt zu unseren Füßen. Unter dunklen Dünsten der vermeintlichen Nacht blicke ich in die Ferne und sehe die Lichter Varunas schemenhaft wie kleine Sterne am Boden, doch links und rechts ist die Welt dunkel. Ein letzter Blick in die irdische Welt, ein letztes Mal sehe ich zum Himmel. Die kalten harten Sterne, sie sind so hell, so klar, dass sie beinahe Schatten zu werfen scheinen auf dem weißen eisigen Boden unter mir. Ich lehne mich an de letzte Felsspitze des Nilzadan-Gipfels und weise Alindra an, sich neben mich zu setzen.
Ich bin das geistige Medium. Wenn sie ihre Melodie auf mich abstimmt, wird sie sehen was ich sehe und sich darin bewegen, wo ich mich bewege. Sie soll sich einprägen wo sie hin abdriftet. Und damit beginnt unsere Reise als ich meine Gedanken ausschalte, und das Hier und jetzt... ist nicht mehr...
Ich strecke meine geistigen Fühler aus - ich verlasse die Welt und entferne mich von irdischen Sorgen. Diese Ruhe, die ich hier erleben darf ist so angenehm, so erfreulich, so unglaublich berauschend und beruhigen. Alindra muss es auch sehen.
Ich strecke meine Hand nach den Sternen aus, nach Sonne und Mond, und es ist beinahe so als könne ich sie berühren. Zeit ist unbedeutend, Raum ist unbedeutend. Gut und böse sind nur Metaphern. Alles ist egal in dieser unendlichkeit - da wirkt die Welt nur wie Bewegung in einem weit Größerem - einem unbeschreiblichen Zusammenspiel. Doch die Welt selbst wird durchflossen von gewaltigen Strömen. es scheint als ob in jedem Moment die Welt durch große Ereignisse entrückt wird. Sie zerbist unter unseren füßen und setzt sich wieder zusammen. Farben die wir nie gekannt, Dinge die wir nie erlebt - sie werden mit einem Schlag sichtbar - und versinken wieder in einem Strudel dunkler Kaskaden. Es ist schlicht und ergreifend die überwältigende Stille, und mir wird klar; Selbst wenn die Welt heute zu Grunde gehen würde - der Strom fließt weiter. Wir sind nur kleine Lichter im Ozean der Erleuchtung. Doch dieses Bild verschwimmt zusehends und ein Pfad tut sich auf- Ein Pfad der hoch zu den Sternen führt. Und diesen Pfad beschreiten wir.
Ein Außenstehender würde meinen, ich schlafe tief und fest. Doch es ist anders. Mein Körper lebt, doch mein Geist ist anderswo... In der Ferne... ganz hoch oben... bei den Sternen.
Ich bin das geistige Medium. Wenn sie ihre Melodie auf mich abstimmt, wird sie sehen was ich sehe und sich darin bewegen, wo ich mich bewege. Sie soll sich einprägen wo sie hin abdriftet. Und damit beginnt unsere Reise als ich meine Gedanken ausschalte, und das Hier und jetzt... ist nicht mehr...
Ich strecke meine geistigen Fühler aus - ich verlasse die Welt und entferne mich von irdischen Sorgen. Diese Ruhe, die ich hier erleben darf ist so angenehm, so erfreulich, so unglaublich berauschend und beruhigen. Alindra muss es auch sehen.
Ich strecke meine Hand nach den Sternen aus, nach Sonne und Mond, und es ist beinahe so als könne ich sie berühren. Zeit ist unbedeutend, Raum ist unbedeutend. Gut und böse sind nur Metaphern. Alles ist egal in dieser unendlichkeit - da wirkt die Welt nur wie Bewegung in einem weit Größerem - einem unbeschreiblichen Zusammenspiel. Doch die Welt selbst wird durchflossen von gewaltigen Strömen. es scheint als ob in jedem Moment die Welt durch große Ereignisse entrückt wird. Sie zerbist unter unseren füßen und setzt sich wieder zusammen. Farben die wir nie gekannt, Dinge die wir nie erlebt - sie werden mit einem Schlag sichtbar - und versinken wieder in einem Strudel dunkler Kaskaden. Es ist schlicht und ergreifend die überwältigende Stille, und mir wird klar; Selbst wenn die Welt heute zu Grunde gehen würde - der Strom fließt weiter. Wir sind nur kleine Lichter im Ozean der Erleuchtung. Doch dieses Bild verschwimmt zusehends und ein Pfad tut sich auf- Ein Pfad der hoch zu den Sternen führt. Und diesen Pfad beschreiten wir.
Ein Außenstehender würde meinen, ich schlafe tief und fest. Doch es ist anders. Mein Körper lebt, doch mein Geist ist anderswo... In der Ferne... ganz hoch oben... bei den Sternen.
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Alindra de Feruin
Dick in ihre Magierrobe gehüllt, mit mehreren Lagen Stoff darunter, lässt sich Alindra neben Tithus nieder. Der zusammengefaltete Reiseumhang dient ihr als Unterlage, damit sie sich ein wenig vom kalten Stein schützen kann. Um sie herum ist nichts, kein Geräusch, keine Menschen, nicht einmal mehr Tiere kann man von hier oben ausmachen. Die Ruhe scheint vollkommen - wahrlich der perfekte Ort für das unterfangen und der einzige an dem es richtigen gelingen kann. Die Magierin schließt ihre Augen und sammelt sich nach der Reise hierher erst einmal, das einstimmen auf die göttliche Melodie - auf die Schöpfnung Eluives - fällt ihr hier oben deutlich leichter. Keine störenden, verwirrenden Präsenzen oder magisches Beiwerk. Im Vergleich zu Tithus behält sie sich doch aber einen Anker in Form des Berges selbst in der wahren Welt, um nicht vollkommen in die Sphären, die Unendlichkeit, in die sie eintauchen werden, zu verschwinden.
Als sie sich offenbar genug eingestimmt hat sucht sie nach den Klängen des Hohepriesters. Die facettenreichen bunten Töne, die so gar nicht in irgendwas passen wollen und vertraut, doch ein wenig anders summen, sind schnell ausgemacht. Nähert sich diesen weiter und analysiert sie, studiert sie - allein, im Zusammenspiel mit den anderen, gegeneinander. Schließlich legt sich die Hand der Maga auf den Unterarm Tithus' um auch weltlich näher zu sein. Die Gedanken, die Formen im Lied, ihre Essenzen, rutschen dabei noch ein wenig näher, gar also würden sie sich partiell überlagern, ergänzen. Durch den doppelten Kontakt und des Priesters Eigenschaften als Medium kann sie nun sehen was er sieht, reist mit ihm über die Welt hinauf und bleibt doch mit einem Teil zurück um die Trance zu überwachen. Voll staunen erlebt sie die Welt aus der Perspektive wie sie sie noch nie sah, wie sie ein Magier ihres Grades wohl niemals zu Gesicht bekommen würde, wie es selbst für einen Arcomagus noch etwas aufregendes und neues sein kann. Ihr Mund öffnet sich staunend, der Atem bildet auf dem kühlen Gipfel weiße Rauchschwaden. Als die Welt immer ferner wird, zerbirst und sich wieder zusammenfügt entweicht ihr gar ein leises, fast unmerkliches Keuchen der Bewunderung. Die ganzen Einflüsse scheinen für sie zu viel und doch nicht ausreichend zu sein - Eindruck und Eindruck umfangen ihren Geist und wollen gedeutet werden. Unendlich lang erscheint ihr das Betrachten der Welt aus der perspektive, scheinbar aus dem Ganzen und doch stellt es nur Aspekte von Allem dar, könnte nie den Anspruch auf das Umfassende haben und doch wirkt es so. Viel zu früh geht die Reise von Tithus geführt weiter. Als ob ihr Geist von einer unsichtbaren Kraft mitgezogen werden würde reisen sie weiter, treiben im unsichtbaren Fluß, der für sie vorgesehen ist. Die Reise geht weiter - die Reise zu den Sternen.
Als sie sich offenbar genug eingestimmt hat sucht sie nach den Klängen des Hohepriesters. Die facettenreichen bunten Töne, die so gar nicht in irgendwas passen wollen und vertraut, doch ein wenig anders summen, sind schnell ausgemacht. Nähert sich diesen weiter und analysiert sie, studiert sie - allein, im Zusammenspiel mit den anderen, gegeneinander. Schließlich legt sich die Hand der Maga auf den Unterarm Tithus' um auch weltlich näher zu sein. Die Gedanken, die Formen im Lied, ihre Essenzen, rutschen dabei noch ein wenig näher, gar also würden sie sich partiell überlagern, ergänzen. Durch den doppelten Kontakt und des Priesters Eigenschaften als Medium kann sie nun sehen was er sieht, reist mit ihm über die Welt hinauf und bleibt doch mit einem Teil zurück um die Trance zu überwachen. Voll staunen erlebt sie die Welt aus der Perspektive wie sie sie noch nie sah, wie sie ein Magier ihres Grades wohl niemals zu Gesicht bekommen würde, wie es selbst für einen Arcomagus noch etwas aufregendes und neues sein kann. Ihr Mund öffnet sich staunend, der Atem bildet auf dem kühlen Gipfel weiße Rauchschwaden. Als die Welt immer ferner wird, zerbirst und sich wieder zusammenfügt entweicht ihr gar ein leises, fast unmerkliches Keuchen der Bewunderung. Die ganzen Einflüsse scheinen für sie zu viel und doch nicht ausreichend zu sein - Eindruck und Eindruck umfangen ihren Geist und wollen gedeutet werden. Unendlich lang erscheint ihr das Betrachten der Welt aus der perspektive, scheinbar aus dem Ganzen und doch stellt es nur Aspekte von Allem dar, könnte nie den Anspruch auf das Umfassende haben und doch wirkt es so. Viel zu früh geht die Reise von Tithus geführt weiter. Als ob ihr Geist von einer unsichtbaren Kraft mitgezogen werden würde reisen sie weiter, treiben im unsichtbaren Fluß, der für sie vorgesehen ist. Die Reise geht weiter - die Reise zu den Sternen.
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Tithus Hemmel
Die Sterne treiben über mir dahin. Die Welt wandelt weiter und während der leuchtende Ringkranz der Sonne den tiefen Horizont überschreitet, in dieser spätherbstlichen Illusion eines Tages vergesse ich die Zeit um mich herum. Es ist so, als ob Sekunden zu Stunden werden, Stunden zu Jahren - Jahre jedoch nur zu Momenten - zu Aufblitzen. Hier wird mir bewusst, wie alt diese Welt ist.
Ich sehe die Sterne über mir - und sie ziehen ihre Bahn, sie ändern ihren Kurs im laufe der Zeitspannen - so zumindest kommt es mir vor, ehe die hellblauen Gestirne langsam verschiedene unterschiedlichste Farben annehmen.
Sie nehmen alle möglichen Farben an.
Und der Mahlstrom der Zeit verschlingt diese Farben - sie vergehen und entstehen neu unter einer Kaskade vielfältiger Farbschattierungen. Und da wird mir klar, dass der Sternvater mich ruft.
Eine Armee unklarer Schemen huscht an mir vorbei. Ich sehe keine klaren Bilder, vielleicht Andeutungen, Gefühlsregungen, die ich unmöglich beschreiben kann. Es wirkt als wäre ich dieser Vielfalt eine Ewigkeit lang ausgesetzt.
Doch dann fügen sich Fragmente zusammen. In einem kurzen Aufblitzen - dann sehe ich etwas vor mir.
Ein Löwe, stolz und erhaben sitzt auf einem Thron. Sein Blick fällt auf mich. Er betrahtet den Betrachter, und jener wird zum Betrachteten.
Mit einem Mal nehme ich ein Wort in meinem Geist wahr. Tausende Stimmen flüstern sie, zischen sie, es brennt sich in meinem Geist ein
ISSSSHHHHHHTUAAAAAAA
Ich senke meinen Blick und sehe eine Schlange die sich um meine Füße schlängelt.Die bräunlichen Schattierungen ihrer Schuppen scheint mich in ihren Bann ziehen zo wollen. mit einem Mal bin ic mir nicht sicher ob es gar nur eine Schlange ist. Wie gebannt erblicke ich die Muster. Doch dann hebt die Schlange ihren Blick - und ich starre in ihre...
...Augen! Diese Augen! Die Schlange züngelt mich an während ich diese Augen betrachte - und mir scheint als träfen mich die gespaltenen Enden der Zunge direkt in meine Augen.
Schützend muss ich die Augen schließen
Als ich die Augen wieder öffne blicke ich in die Braunen Augen eines Rehs.
Diese Augen!
So groß sind diese Augen - so kommt es mir kurz vor. Wie lange starre ich in diese Augen? Wie lange? Verflucht, wie lange?
Mit einem Mal wendet sich das Reh erschreckt um - es flieht vor... vor...
...EINEM DRÖHNENDEN JAGDHORN!
Es hallt in meinen Ohren - meinem Geist wieder. Der Widerhall dringt von überall her, und mit einem... Mal beginnt.... dieses Bild zu zer...splittern wie dünnes... Glas.... Die Splitter fliegen... ausein...an...der...
Und mit einem Mal sehe ich Schwärze - Unendliche tiefe Schwärze, durchsetzt mit funkelnden blauen Sternen. Ich bin wieder... - Wo?
Ich sehe die Sterne über mir - und sie ziehen ihre Bahn, sie ändern ihren Kurs im laufe der Zeitspannen - so zumindest kommt es mir vor, ehe die hellblauen Gestirne langsam verschiedene unterschiedlichste Farben annehmen.
Sie nehmen alle möglichen Farben an.
Und der Mahlstrom der Zeit verschlingt diese Farben - sie vergehen und entstehen neu unter einer Kaskade vielfältiger Farbschattierungen. Und da wird mir klar, dass der Sternvater mich ruft.
Eine Armee unklarer Schemen huscht an mir vorbei. Ich sehe keine klaren Bilder, vielleicht Andeutungen, Gefühlsregungen, die ich unmöglich beschreiben kann. Es wirkt als wäre ich dieser Vielfalt eine Ewigkeit lang ausgesetzt.
Doch dann fügen sich Fragmente zusammen. In einem kurzen Aufblitzen - dann sehe ich etwas vor mir.
Ein Löwe, stolz und erhaben sitzt auf einem Thron. Sein Blick fällt auf mich. Er betrahtet den Betrachter, und jener wird zum Betrachteten.
Mit einem Mal nehme ich ein Wort in meinem Geist wahr. Tausende Stimmen flüstern sie, zischen sie, es brennt sich in meinem Geist ein
ISSSSHHHHHHTUAAAAAAA
Ich senke meinen Blick und sehe eine Schlange die sich um meine Füße schlängelt.Die bräunlichen Schattierungen ihrer Schuppen scheint mich in ihren Bann ziehen zo wollen. mit einem Mal bin ic mir nicht sicher ob es gar nur eine Schlange ist. Wie gebannt erblicke ich die Muster. Doch dann hebt die Schlange ihren Blick - und ich starre in ihre...
...Augen! Diese Augen! Die Schlange züngelt mich an während ich diese Augen betrachte - und mir scheint als träfen mich die gespaltenen Enden der Zunge direkt in meine Augen.
Schützend muss ich die Augen schließen
Als ich die Augen wieder öffne blicke ich in die Braunen Augen eines Rehs.
Diese Augen!
So groß sind diese Augen - so kommt es mir kurz vor. Wie lange starre ich in diese Augen? Wie lange? Verflucht, wie lange?
Mit einem Mal wendet sich das Reh erschreckt um - es flieht vor... vor...
...EINEM DRÖHNENDEN JAGDHORN!
Es hallt in meinen Ohren - meinem Geist wieder. Der Widerhall dringt von überall her, und mit einem... Mal beginnt.... dieses Bild zu zer...splittern wie dünnes... Glas.... Die Splitter fliegen... ausein...an...der...
Und mit einem Mal sehe ich Schwärze - Unendliche tiefe Schwärze, durchsetzt mit funkelnden blauen Sternen. Ich bin wieder... - Wo?
Zuletzt geändert von Tithus Hemmel am Donnerstag 27. November 2008, 18:33, insgesamt 3-mal geändert.
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Alindra de Feruin
Geistig durch die Augen Tithus blickend treibt sie mit ihm durch das Unendliche, stetis staunend. Die Zeit um sie herum ist relativ geworden, für sie mag es nichtmehr zu sagen sein wie Lange sie schon in Meditation, gar in Trance ist.
Die leuchtenden Farben der Sterne, die sich stetig ändern, sich verschlingen, sich neu erfinden und kaum mit den irdischen Worten für deren Nuancen zu beschreiben sind, werden bewundert bis sie fast erschrickt als die Armee der Schemen an ihnen vorbei rauscht. Als sie sich zusammenfügen erlebt sie die Vision wie ein Zuschauer im Zuschauer, unfähig handeln zu können und doch bekommt Alindra alles mit.
Ein stolzer Löwer auf dem Thron
<<Ein stolzer erhabener Herrscher, doch wirkt er so teilnahmslos und sieht nur. Kein Hofstab.>>, huschen die Gedanken durch ihren Kopf
ISSSSHHHHHHTUAAAAAAA
<<Was soll das heißen? Welche Sprache ist das? Eine Beschwörungsformel Krathors? Aus der Sprache der blauen Elfen?>>
Die eine Schlange, hypnotische Augen, die gespaltene Zunge. Sie muss ebenfalls wie ihr Medium die Augen fast schmerzlich schließen.
<<Ein schlaues Tier aber steht es auch für Hinterlist, die gespaltene Zunge, vielleicht die Lüge? Oder ihr Gift?>>
Ein Reh. So unschuldig und schön anzusehen steht es da mit aufgerichteten Ohren und sieht sie an. Was ist das? Ein Jagdhorn, es flieht...
<<So riesige braune Augen. Im Vergleich zur Schlange die Unschuld, die Reinheit - ein Kontrast. Aber wieder diese Augen.. gar wie die selben? Ist Tugend und Sünde nicht zu trennen? Die Schlange wie das Reh? Oder sind die Augen einfach nur groß, riesig wie der Mond am Firmament?>>, die Gedanken schwirren wirr durch ihren Kopf.
Als die Vision zerplatzt löst sie sich von Tithus, die Konzentration lässt nach und der Anker in Form des Bergmassives zieht sie zurück in die Realität, wie ein unsichtbares Gummiband um die Hüfte. Öffnet die Augen und sieht sich verwirrt, verstört aber doch irgendwie erfüllt ob der erhabenen Eindrücke vor der Prophezeiung um. Doch war das überhaupt eine Prophezeiung?
Um die beiden herum ist es mitlerweile schon wieder hell geworden und die Sonne scheint auf den Berg, steht schon recht weit am Himmel, gerade aufgehend. Ob es der Morgen direkt nach dem Gipfelsturm oder doch schon der darauffolgende oder irgendein anderer war vermochte sie nicht zu sagen.
Löst die Hand von Tithus und greift mit dieser unter die Magierrobe, etwas suchend. Nach wenigen Momenten kommt ein Wasserschlauch zum Vorschein, welcher entkorkt wird. Durstig nimmt sie einen Schluck und beugt sich dann zu dem Priester hinüber, möchte mit vorsichtigem Druck seinen Mund öffnen um ihm ebenso ein wenig einzuflößen und ersteinmal über seine Trance zu wachen. Noch so viele ungeklärte Eindrücke und Gedanken klebten in ihrem Kopf, nicht klar zu trennen im Moment. Mit zusammengezogenen Brauen versuchte sie sie zu ordnen, gleich einem Haufen verschiedenfarbiger Kleidung, die sowohl nach Farbe als auch nach Schnitt sortiert werden wollen, dabei aber gar in einander hängen und ersteinmal entknotet werden müssen.
Die leuchtenden Farben der Sterne, die sich stetig ändern, sich verschlingen, sich neu erfinden und kaum mit den irdischen Worten für deren Nuancen zu beschreiben sind, werden bewundert bis sie fast erschrickt als die Armee der Schemen an ihnen vorbei rauscht. Als sie sich zusammenfügen erlebt sie die Vision wie ein Zuschauer im Zuschauer, unfähig handeln zu können und doch bekommt Alindra alles mit.
Ein stolzer Löwer auf dem Thron
<<Ein stolzer erhabener Herrscher, doch wirkt er so teilnahmslos und sieht nur. Kein Hofstab.>>, huschen die Gedanken durch ihren Kopf
ISSSSHHHHHHTUAAAAAAA
<<Was soll das heißen? Welche Sprache ist das? Eine Beschwörungsformel Krathors? Aus der Sprache der blauen Elfen?>>
Die eine Schlange, hypnotische Augen, die gespaltene Zunge. Sie muss ebenfalls wie ihr Medium die Augen fast schmerzlich schließen.
<<Ein schlaues Tier aber steht es auch für Hinterlist, die gespaltene Zunge, vielleicht die Lüge? Oder ihr Gift?>>
Ein Reh. So unschuldig und schön anzusehen steht es da mit aufgerichteten Ohren und sieht sie an. Was ist das? Ein Jagdhorn, es flieht...
<<So riesige braune Augen. Im Vergleich zur Schlange die Unschuld, die Reinheit - ein Kontrast. Aber wieder diese Augen.. gar wie die selben? Ist Tugend und Sünde nicht zu trennen? Die Schlange wie das Reh? Oder sind die Augen einfach nur groß, riesig wie der Mond am Firmament?>>, die Gedanken schwirren wirr durch ihren Kopf.
Als die Vision zerplatzt löst sie sich von Tithus, die Konzentration lässt nach und der Anker in Form des Bergmassives zieht sie zurück in die Realität, wie ein unsichtbares Gummiband um die Hüfte. Öffnet die Augen und sieht sich verwirrt, verstört aber doch irgendwie erfüllt ob der erhabenen Eindrücke vor der Prophezeiung um. Doch war das überhaupt eine Prophezeiung?
Um die beiden herum ist es mitlerweile schon wieder hell geworden und die Sonne scheint auf den Berg, steht schon recht weit am Himmel, gerade aufgehend. Ob es der Morgen direkt nach dem Gipfelsturm oder doch schon der darauffolgende oder irgendein anderer war vermochte sie nicht zu sagen.
Löst die Hand von Tithus und greift mit dieser unter die Magierrobe, etwas suchend. Nach wenigen Momenten kommt ein Wasserschlauch zum Vorschein, welcher entkorkt wird. Durstig nimmt sie einen Schluck und beugt sich dann zu dem Priester hinüber, möchte mit vorsichtigem Druck seinen Mund öffnen um ihm ebenso ein wenig einzuflößen und ersteinmal über seine Trance zu wachen. Noch so viele ungeklärte Eindrücke und Gedanken klebten in ihrem Kopf, nicht klar zu trennen im Moment. Mit zusammengezogenen Brauen versuchte sie sie zu ordnen, gleich einem Haufen verschiedenfarbiger Kleidung, die sowohl nach Farbe als auch nach Schnitt sortiert werden wollen, dabei aber gar in einander hängen und ersteinmal entknotet werden müssen.
Zuletzt geändert von Alindra de Feruin am Freitag 28. November 2008, 09:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Tithus Hemmel
Es scheint mir, als ob ich mit dem bloßen finger durch den Ring der aufgehenden, vom Mond verdeckten Sonne schlüpfe. Ich trage ihn auf den Fingern, und ich werde dazu genötigt, diesen über den Horizont zu tragen - doch nein - das ist nicht mein Finger - das istz der unbändige Wille der Natur. Eluive hat eine großartige Schöpfung hinterlassen. Vielleicht großartiger als so viele es begreifen mögen.
Ihre Eminenz Lefar wird vielleicht einen Traum haben - denn bei ihr verweilen meine Gedanken - ein Bedauern, dass sie nicht mitkam vielleicht, um genau das zu sehen, was ich sehe. es hätte ihr vielleicht gefallen. Sie sieht mich auf dem Berggipfel sitzen, die Augen verschlossen, doch der Geist in weiter ferne.
Ich bin wogendes Wasser, getrieben von Wind, ich bin ein Schneemann, im Frühling zerronnen und verdampft - treibe durch die Lüfte, durch die Dunkelheit, durch den Wind. Doch ich bin kein Teil der Dunkelheit. Und als ich so dahingleite fühle ich wie mich eine Hand greift und umdreht.. Doch als ich sehen will, zu wem die Hand gehört - ist sie auch schon wieder weg.
Doch ich erblickte zwei Mädchen, gewandet in weißen leichten Kleidern. Sie tanzen unbeschwert, und unter ihnen funkeln die Sterne.
Im wehenden wind schimmern ihre langen Haare - in allen Regenbogenfarben nehmen sie keine eigenständige Nuance an, doch diese Schönheit - diese Eleganz, sie wirkt betörend auf jeden, der diese Beiden betrachtet.
Aus ihrem Haar beginnt ein Glimmen zu wehen. Abertausende kleinster Sterne, die ihr Haupthaar verlassen.
Mein Blick folgt diesen kleinen Leuchtfeuern. Wollen sie mir etwas zeigen?
Die Sterne fliegen auseinander - Sie scheinen sich nun in einem wogenden Meer zu entfalten und auf jenem umherzuschwimmen wie ein blatt, welches einem Fluss entlangtreibt. Ich will den Blick anheben, doch ich sehe stets dasselbe, und damit mag wohl ein Wille mein Auge darauf festhalten.
Mit einem mal springt ein Fisch aus dem Sternenmeer - Wie Wellenkreise dehnen sich die Sterne mit einem mal aus und mir scheint, als ob das Schuppenkleid des Wasserbewohners das Sternenlicht reflektiert.
Unvermittelt holt der Fisch mit seiner Schwanzflosse zum Schlag aus! Mit einem mal kommt etwas auf mich zugeflogen; es ist ein goldener Kelch. Er schwankt und seine in ihm befindliche rote Flüssigkeit wird hierbei in alle Richtungen verschüttet. Ich werde mit dieser flüssigkeit begossen...
Als ich einige Tropfen abbekomme fühle ich mit einem mal große Schuld. Woher rührt sie? Woher kommt sie? ich weiß, ich bin schuldig, doch ich weiß nicht weshalb! Mit einem mal fühle ich einen stechenden Schmerz! Er rührt von der Herzgegend her. Dieser furchtbare Schmerz.
Ich kann nicht länger. Mir wird schwarz vor augen...
Schwärze. Mich umfängt schwärze. Die Tatsache, dass ich klar bei Verstand bin sagt mir, dass ich noch bei Bewusstsein bin. Doch ich treibe durch unendliche Dunkelheit dahin. Ins Nichts...
Ihre Eminenz Lefar wird vielleicht einen Traum haben - denn bei ihr verweilen meine Gedanken - ein Bedauern, dass sie nicht mitkam vielleicht, um genau das zu sehen, was ich sehe. es hätte ihr vielleicht gefallen. Sie sieht mich auf dem Berggipfel sitzen, die Augen verschlossen, doch der Geist in weiter ferne.
Ich bin wogendes Wasser, getrieben von Wind, ich bin ein Schneemann, im Frühling zerronnen und verdampft - treibe durch die Lüfte, durch die Dunkelheit, durch den Wind. Doch ich bin kein Teil der Dunkelheit. Und als ich so dahingleite fühle ich wie mich eine Hand greift und umdreht.. Doch als ich sehen will, zu wem die Hand gehört - ist sie auch schon wieder weg.
Doch ich erblickte zwei Mädchen, gewandet in weißen leichten Kleidern. Sie tanzen unbeschwert, und unter ihnen funkeln die Sterne.
Im wehenden wind schimmern ihre langen Haare - in allen Regenbogenfarben nehmen sie keine eigenständige Nuance an, doch diese Schönheit - diese Eleganz, sie wirkt betörend auf jeden, der diese Beiden betrachtet.
Aus ihrem Haar beginnt ein Glimmen zu wehen. Abertausende kleinster Sterne, die ihr Haupthaar verlassen.
Mein Blick folgt diesen kleinen Leuchtfeuern. Wollen sie mir etwas zeigen?
Die Sterne fliegen auseinander - Sie scheinen sich nun in einem wogenden Meer zu entfalten und auf jenem umherzuschwimmen wie ein blatt, welches einem Fluss entlangtreibt. Ich will den Blick anheben, doch ich sehe stets dasselbe, und damit mag wohl ein Wille mein Auge darauf festhalten.
Mit einem mal springt ein Fisch aus dem Sternenmeer - Wie Wellenkreise dehnen sich die Sterne mit einem mal aus und mir scheint, als ob das Schuppenkleid des Wasserbewohners das Sternenlicht reflektiert.
Unvermittelt holt der Fisch mit seiner Schwanzflosse zum Schlag aus! Mit einem mal kommt etwas auf mich zugeflogen; es ist ein goldener Kelch. Er schwankt und seine in ihm befindliche rote Flüssigkeit wird hierbei in alle Richtungen verschüttet. Ich werde mit dieser flüssigkeit begossen...
Als ich einige Tropfen abbekomme fühle ich mit einem mal große Schuld. Woher rührt sie? Woher kommt sie? ich weiß, ich bin schuldig, doch ich weiß nicht weshalb! Mit einem mal fühle ich einen stechenden Schmerz! Er rührt von der Herzgegend her. Dieser furchtbare Schmerz.
Ich kann nicht länger. Mir wird schwarz vor augen...
Schwärze. Mich umfängt schwärze. Die Tatsache, dass ich klar bei Verstand bin sagt mir, dass ich noch bei Bewusstsein bin. Doch ich treibe durch unendliche Dunkelheit dahin. Ins Nichts...
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Tithus Hemmel
Für manche mag Dunkelheit etwas Beängstigendes an sich haben. Doch die Dunkelheit ist nur so wirksam wie es derjenige, der sie fürchtet zulässt. Wesen der Dunkelheit dienen nicht immer der Finsternis. Das ist ein anderes Wort. Wir brauchen Dunkelheit um zu schlafen. Wir nutzen sie um uns vor so manchen Augen zu schützen, die im Lichte wandeln und uns nicht so freundlich gesonnen sind.
Diese Dunkelheit ist beruhigend. Und würde ich nicht wissen, dass ich in ihr nicht verharren muss würde ich sie vielleicht selbst fürchten. Doch die Sterne um mich sind meine Begleiter. Sie haben ihre Augen auf mich gerichtet - Abertausender zwinkernder Augen im flackenrden Licht der Dunkelheit. Und ich weiß, dass Horteras auf mich Acht gibt.
Mit einem mal jedoch verschwimmt das dunkle Bild und weiße Schlieren tauchen auf. Wabernden Wassers gleich verändert sich das Bild um mich - und weicht einem anderen...
Ich stehe auf einer wunderschönen blühenden Wiese. Blumen aller Farbenpracht, die vermutlich ein Pflanzenkundiger als Klatschmohn deuten könnte umgeben mich. Alle möglichen Farben umgeben mich im Lichte des jungen blühenden Grases voller herrlicher Blumen.
Als ich mich umblicke fällt mein Blick auf einen Apfelbaum inmitten dieser Wiese. Ich höre ein leises Geräusch und erblicke eine Gepardin, anmutig in ihrer Katzenhaftigkeit springt sie auf den Baum, nimmt einen der Äpfel in ihre Schnauze und will einen der Äpfel vom Geäst lösen.
In der Verne vernehme ich den Lieblichen Klang einer Harfe. Ich weiß, dass das Spiel von einer sehr begabten Harfnerin her stammt.
Einen Moment bemerke ich, wie die Gepardin ihren Kopf zu mir dreht, mich anblickt...
Diese Augen!
...und davoneilt.
Ich vernehme hinter mir ein Platschen und ich wende mich um.
Ich erkenne einen tiefschwarzen See vor mir. Als ich den Blick senke bemerke ich, dass ich mitten darin stehe.
In der Mitte des Sees bildet sich ein Strudel, der das refkeltierte Licht des Himmels in sich aufzusaugen scheint. - und dieses Bild wird geschmückt vom markerschütternden Klang eines Wieherns
Vor meinem geistigen Auge erblicke ich das Bild eines schneeweißen Pferdekopfes. Die Augen des Tieres sind vor Schreck geweitet...
Diese Augen!
- die Nüstern sind aufgebläht. - das sieht nicht gut aus...
Das Wiehern ist nun so schrecklich laut dass ich mich genötigt fühle, meine Hände an meine Ohren zu pressen...
Da gibt der Boden unter mir nach. Ein Gefühl! Ich falle ins Bodenlose!
.....
Mit einem Mal bin ich wieder im Hier und jetzt. Über mir ziehen die Sterne ihre Bahnen über dem schneebedeckten Gipfel des Nilzadan. Im Südwesten versinkt der Strahlenkranz der vom Mond bedeckten Sonnenscheibe langsam. Ich bin wieder wach!
Ich suche den Blick nach links und sehe, dass Alindra ihre Hand auf meiner Schulter hat. Auch sie sah, was ich sah. Das wusste ich die ganze Zeit über.
"Joh mey, Mäderl", erwähnt Titus ruhig. "Da Sternvota hot uns g'sogt wos wir wiss'n müss'n. Zeyt zurück zu kehr'n. De Zeyt drängt!"
Diese Dunkelheit ist beruhigend. Und würde ich nicht wissen, dass ich in ihr nicht verharren muss würde ich sie vielleicht selbst fürchten. Doch die Sterne um mich sind meine Begleiter. Sie haben ihre Augen auf mich gerichtet - Abertausender zwinkernder Augen im flackenrden Licht der Dunkelheit. Und ich weiß, dass Horteras auf mich Acht gibt.
Mit einem mal jedoch verschwimmt das dunkle Bild und weiße Schlieren tauchen auf. Wabernden Wassers gleich verändert sich das Bild um mich - und weicht einem anderen...
Ich stehe auf einer wunderschönen blühenden Wiese. Blumen aller Farbenpracht, die vermutlich ein Pflanzenkundiger als Klatschmohn deuten könnte umgeben mich. Alle möglichen Farben umgeben mich im Lichte des jungen blühenden Grases voller herrlicher Blumen.
Als ich mich umblicke fällt mein Blick auf einen Apfelbaum inmitten dieser Wiese. Ich höre ein leises Geräusch und erblicke eine Gepardin, anmutig in ihrer Katzenhaftigkeit springt sie auf den Baum, nimmt einen der Äpfel in ihre Schnauze und will einen der Äpfel vom Geäst lösen.
In der Verne vernehme ich den Lieblichen Klang einer Harfe. Ich weiß, dass das Spiel von einer sehr begabten Harfnerin her stammt.
Einen Moment bemerke ich, wie die Gepardin ihren Kopf zu mir dreht, mich anblickt...
Diese Augen!
...und davoneilt.
Ich vernehme hinter mir ein Platschen und ich wende mich um.
Ich erkenne einen tiefschwarzen See vor mir. Als ich den Blick senke bemerke ich, dass ich mitten darin stehe.
In der Mitte des Sees bildet sich ein Strudel, der das refkeltierte Licht des Himmels in sich aufzusaugen scheint. - und dieses Bild wird geschmückt vom markerschütternden Klang eines Wieherns
Vor meinem geistigen Auge erblicke ich das Bild eines schneeweißen Pferdekopfes. Die Augen des Tieres sind vor Schreck geweitet...
Diese Augen!
- die Nüstern sind aufgebläht. - das sieht nicht gut aus...
Das Wiehern ist nun so schrecklich laut dass ich mich genötigt fühle, meine Hände an meine Ohren zu pressen...
Da gibt der Boden unter mir nach. Ein Gefühl! Ich falle ins Bodenlose!
.....
Mit einem Mal bin ich wieder im Hier und jetzt. Über mir ziehen die Sterne ihre Bahnen über dem schneebedeckten Gipfel des Nilzadan. Im Südwesten versinkt der Strahlenkranz der vom Mond bedeckten Sonnenscheibe langsam. Ich bin wieder wach!
Ich suche den Blick nach links und sehe, dass Alindra ihre Hand auf meiner Schulter hat. Auch sie sah, was ich sah. Das wusste ich die ganze Zeit über.
"Joh mey, Mäderl", erwähnt Titus ruhig. "Da Sternvota hot uns g'sogt wos wir wiss'n müss'n. Zeyt zurück zu kehr'n. De Zeyt drängt!"
Zuletzt geändert von Tithus Hemmel am Samstag 29. November 2008, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Alindra de Feruin
Durch das undendliche schwebt sie mit Tithus und sieht das was er sehen kann. Die Gestirne wirken wie ein Meer aus bunten Glühwürmchen die durch einander schwirren, die Farben wechseln, plötzlich verschwinden und ganz wo anders wieder auftauchen. Sie tanzen nach keinem Muster und doch Allen, umgeben die beiden und scheinen gleichzeitig in ihnen zu sein - Sie sind selbst einer dieser Sterne.
Die Reise führt sie weiter durch das Lichtermeer, auf den Mond zu, der doch schon so nahe scheint als könnte man nach ihm greifen, sich zu ihm ziehen. Aber sobald man die Hand ausstreckt realisiert man dass die gefühlten Entfernungen relativ sind und es keinen Unterschied machen würde ob er nun da oder tausende von Meilen entfernt ist. Womöglich trifft beides zu, so schnell ändern sich die Bilder im Schwarz.
Zwei Mädchen spielen unbeschwert über eine Wiese, tanzen. Die Kleider wehen mitsamt der Haare wie die Schweife von Kometen umher.
Alindra fühlt sich bei diesem Bild tief innerlich berührt, gerührt gar. Wie die beiden kleinen Kinder da spielen erinnert sie an ihre Kindheit als sie noch selbst mit ihrer Schwester Lucita herumtollte und unbefangen Fangen spielte, einfach tanzte weil die Sonne so schön hoch am Himmel schien. Ergriffen beobachtet sie die Szene weiter, wie damals als sich das Siegel auf ihrer Seele das erste mal zeigte und sie im Traume durch die Melodie der Schöpferin trieb und die eigene Vergangenheit sah. Das Bild ändert sich - wehmütig bemerkt sie dass der Eindruck schon verronnen ist.
Ein Kelch der taumelt und dabei über seine Rände die blutrote Flüssigkeit ergießt.
Die Magierin fühlt sich schuldig. Verwirrt erkundet sie das Gefühl und scheint nicht so recht zu wissen weshalb sie nun dieses elendige Ziehen im Bauch verspürt. Der Schmerz wird schlimmer. "Es tut mir leid!", durchfährt sie ihr eigener Gedanke, doch was genau dies Gefühl hervorruft bleibt unklar, nichtmal eine Ahnung. Das Herz wird ihr schwer. Dann ändert sich die Szene wieder.
Erneut treiben die Beiden lange durch die Dunkelheit die sie regelrecht zu fressen scheint. Eine beklemmende innere Leere erfasst das Fräulein Feruin und lässt sie in sich horchen - Nichts, die Eindrücke scheinen sie ein wenig zu überfordern. Plötzlich sind sie wieder da, ihre treuen Mitreisenden, die Sterne, die Glühwürmchen. Fröhlich schwirren sie um die Suchenden - ein neues bild setzt sich zusammen.
Ein Blumenmeer tut sich vor ihr auf, gleich den unendlichen Wellen der hohen See rauscht der Wind durch die bunten Blüten. Ein Ende ist ebenfalls nicht in Sicht. Der betörende Duft des Frühlings umhüllt sie. Tief saugt sie diesen Geruch ein - merkt wie sie sich innerlich regelrecht weitet und wie die Pflanzen um sie herum aufblüht.
Als die Sicht schwankt fällt der Blick plötzlich auf einen Baum voller schöner roter Äpfel. Eine Gepartin kommt angeeilt und springt mit einem kräftigen Satz am Stamm hinauf um sich eine süße Frucht zu stehlen. In weiter weiter Entfernung klingt das Spiel der Harfe an ihre Ohren, als ob man den herrlichen Duft, die schönen Farben musikalisch einfangen wollen würde. Als die Raubkatze zu Tithus und ihr sieht stechen wie schon zuvor ein paar Augen hervor. Nur für die Länge eines Lidschlages mag das Tier so verharrt haben ehe es davonspringt, doch hat sich der Moment noch für einige Zeit in ihr Gedächtnis, in ihr geistiges Auge, gebrannt bevor er verschwimmt.
Auf einmal ändert sich die Blickrichtung wieder und sie stehen auf einem schwarzen See, der das Licht einsaugt - Das schaurige Wiehren eines Pferdes durchfährt ihre Gedanken wie ein Blitz. Riesige vor Schreck, gar Entsetzen, geweitete Augen. Auch dieses Augenpaar brennt sich für lange Zeit ein. Erneut das entsätzliche Wiehren. Plötzlich reißt der Anker Alindra zurück in die Realität
Die Magierin nimmt die Hand von der Schulter des Hohepriesters und seine Worte scheinen zuerst nicht ganz an ihre Ohren zu dringen bis sie die Aussage noch ein wenig durch einander realisiert - Ein zaghaftes Nicken. Die Augenbrauen sind hochgezogen in dem vergeblichen Versuch ihre Stirn in Falten zu legen.
"Du hast recht, Tithus, wir sollten gehen und den anderen von der.. Vision.. berichten", spricht sie noch sehr vergeistigt und dem gesehenen Nachhängend.
<<Ishtua. Ein Löwe. Eine Schlange. Ein Reh. Spielende Mädchen. Ein Kelch. Schuld. Ein alles schluckender See. Ein Pferd in Schrecken.>> So in ihren Gedanken versunken bemerkt sie nichtmal, dass Tithus schon ein Portal geöffnet hat und sie mehrmals aufforderte ihr zu folgen. Erhebt sich schließlich und folgt ihm, die herrliche Aussicht aber auch die eisige Kälte des Gipfels hinter sich lassend, voll von neuer kostbarer Eindrücke aus Welten, die kaum jemand jemals sah...
Die Reise führt sie weiter durch das Lichtermeer, auf den Mond zu, der doch schon so nahe scheint als könnte man nach ihm greifen, sich zu ihm ziehen. Aber sobald man die Hand ausstreckt realisiert man dass die gefühlten Entfernungen relativ sind und es keinen Unterschied machen würde ob er nun da oder tausende von Meilen entfernt ist. Womöglich trifft beides zu, so schnell ändern sich die Bilder im Schwarz.
Zwei Mädchen spielen unbeschwert über eine Wiese, tanzen. Die Kleider wehen mitsamt der Haare wie die Schweife von Kometen umher.
Alindra fühlt sich bei diesem Bild tief innerlich berührt, gerührt gar. Wie die beiden kleinen Kinder da spielen erinnert sie an ihre Kindheit als sie noch selbst mit ihrer Schwester Lucita herumtollte und unbefangen Fangen spielte, einfach tanzte weil die Sonne so schön hoch am Himmel schien. Ergriffen beobachtet sie die Szene weiter, wie damals als sich das Siegel auf ihrer Seele das erste mal zeigte und sie im Traume durch die Melodie der Schöpferin trieb und die eigene Vergangenheit sah. Das Bild ändert sich - wehmütig bemerkt sie dass der Eindruck schon verronnen ist.
Ein Kelch der taumelt und dabei über seine Rände die blutrote Flüssigkeit ergießt.
Die Magierin fühlt sich schuldig. Verwirrt erkundet sie das Gefühl und scheint nicht so recht zu wissen weshalb sie nun dieses elendige Ziehen im Bauch verspürt. Der Schmerz wird schlimmer. "Es tut mir leid!", durchfährt sie ihr eigener Gedanke, doch was genau dies Gefühl hervorruft bleibt unklar, nichtmal eine Ahnung. Das Herz wird ihr schwer. Dann ändert sich die Szene wieder.
Erneut treiben die Beiden lange durch die Dunkelheit die sie regelrecht zu fressen scheint. Eine beklemmende innere Leere erfasst das Fräulein Feruin und lässt sie in sich horchen - Nichts, die Eindrücke scheinen sie ein wenig zu überfordern. Plötzlich sind sie wieder da, ihre treuen Mitreisenden, die Sterne, die Glühwürmchen. Fröhlich schwirren sie um die Suchenden - ein neues bild setzt sich zusammen.
Ein Blumenmeer tut sich vor ihr auf, gleich den unendlichen Wellen der hohen See rauscht der Wind durch die bunten Blüten. Ein Ende ist ebenfalls nicht in Sicht. Der betörende Duft des Frühlings umhüllt sie. Tief saugt sie diesen Geruch ein - merkt wie sie sich innerlich regelrecht weitet und wie die Pflanzen um sie herum aufblüht.
Als die Sicht schwankt fällt der Blick plötzlich auf einen Baum voller schöner roter Äpfel. Eine Gepartin kommt angeeilt und springt mit einem kräftigen Satz am Stamm hinauf um sich eine süße Frucht zu stehlen. In weiter weiter Entfernung klingt das Spiel der Harfe an ihre Ohren, als ob man den herrlichen Duft, die schönen Farben musikalisch einfangen wollen würde. Als die Raubkatze zu Tithus und ihr sieht stechen wie schon zuvor ein paar Augen hervor. Nur für die Länge eines Lidschlages mag das Tier so verharrt haben ehe es davonspringt, doch hat sich der Moment noch für einige Zeit in ihr Gedächtnis, in ihr geistiges Auge, gebrannt bevor er verschwimmt.
Auf einmal ändert sich die Blickrichtung wieder und sie stehen auf einem schwarzen See, der das Licht einsaugt - Das schaurige Wiehren eines Pferdes durchfährt ihre Gedanken wie ein Blitz. Riesige vor Schreck, gar Entsetzen, geweitete Augen. Auch dieses Augenpaar brennt sich für lange Zeit ein. Erneut das entsätzliche Wiehren. Plötzlich reißt der Anker Alindra zurück in die Realität
Die Magierin nimmt die Hand von der Schulter des Hohepriesters und seine Worte scheinen zuerst nicht ganz an ihre Ohren zu dringen bis sie die Aussage noch ein wenig durch einander realisiert - Ein zaghaftes Nicken. Die Augenbrauen sind hochgezogen in dem vergeblichen Versuch ihre Stirn in Falten zu legen.
"Du hast recht, Tithus, wir sollten gehen und den anderen von der.. Vision.. berichten", spricht sie noch sehr vergeistigt und dem gesehenen Nachhängend.
<<Ishtua. Ein Löwe. Eine Schlange. Ein Reh. Spielende Mädchen. Ein Kelch. Schuld. Ein alles schluckender See. Ein Pferd in Schrecken.>> So in ihren Gedanken versunken bemerkt sie nichtmal, dass Tithus schon ein Portal geöffnet hat und sie mehrmals aufforderte ihr zu folgen. Erhebt sich schließlich und folgt ihm, die herrliche Aussicht aber auch die eisige Kälte des Gipfels hinter sich lassend, voll von neuer kostbarer Eindrücke aus Welten, die kaum jemand jemals sah...
Zuletzt geändert von Alindra de Feruin am Samstag 29. November 2008, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.