Leises brüten.
Ins Feuer starren.
Weit schweifende Gedanken.
Varuna. Unschuldig.
"Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe war er auf dem Weg nach Rahal."
"Anghar und ich werden ein wenig nachforschen."
"Ehrenkrieger, befellter, deine Ehre ist dir genommen."
Isgar blieb ungerächt.
Unschuldiges Blut klebte an seinen Händen.
Seit der Offenbarung der Dame im Wind sah er ihre Gesichter des Nachts, hörte ihre Stimmen anklagend sprechen, von Frauen, Kindern.
Jede Nacht wachte er schreiend auf, jede Nacht kamen die Vorwürfe und die Schuld... Seine Ehre selbst konnte er verschmerzen, aber Unschuldige Jahre vor ihrer Zeit in ihre Gräber gesandt zu haben... das war ein eisigkalter Dolchstoss in sein Herz.
"Leite mich Thrail, gib mir Rat, was soll ich tun? Wie kann ich meine Schuld sühnen und die Liebe der Ahnen zurück gewinnen?"
Das Vieh stirbt, die Freunde sterben,
Endlich stirbt man selbst;
Doch eines weiß ich, daß immer bleibt:
Das Urteil über den Toten.
Die Tradition der Ehre... und wie immer hatte Thrail recht. Nur der Freund betrauert den Freunde, in des falschen Herzen lauert nur Hohn. Nachruhm... aus Rahal würde er keinen erlangen, in Ered Luin wäre sein kurzes Leben nur ein Augenblick den niemand jemals vermissen würde. Ciesa, Anghar, Rafael, Aradan, Angelina, Gray, Sayid, Aasim, das waren die Namen jener ausserhalb des Clans die ihm Nachruhm geben würden, diese waren es die er würde stolz machen müssen.
Und das würde er nicht mit tiefländischer Dickköpfigkeit die ihm riet Varuna auch weiterhin nicht zu vertrauen. Er hatte eine Schuld zu begleichen gegenüber den toten Gardisten und deren Familien. Diese Schuld würde er begleichen indem er weiteres Sterben im Reich wo immer möglich verhinderte.
Langsam setzte er sich auf und trat zum Fenster, dass Caillean hinter ihm die Augen öffnete und sich in den Fellen halb aufsetzte merkte er nicht mehr, sein Blick lag auf dem vom Mond erhellten Grimwould dessen Bewohner friedlich schliefen.
"Hilf mir Thrail, oberster Jarl, Vorvater. Ich sehe neue Kämpfe herauf ziehen und kann meiner Familie nicht schon wieder die Angst um mich zumuten. Rahal rüstet, Varuna rüstet, es wird ein Zusammentreffen der Mächte geben und ich fürchte letztlich zwischen diese Mühlsteine zu geraten.
Was rätst du mir, oberster Ahn und bringer der Traditionen, soll ich Varuna zu Hilfe eilen? Rahal rechnet nicht mit uns, sie denken ihre kleine List hätte Grimwould und Varuna entzweit. Meinst du das mit deinen Worten? Soll ich für Fremde... für Städter mein Leben und das meines Clans riskieren um die Schuld die wir... die ich auf mich geladen habe wieder gut zu machen?
Ich beschwöre dich Thrail, bei deinem Blut das durch meine Adern fliesst, gib mir einen Hinweis."
Änderungen in der Strategie - Verlorene Ehre und eine Schuld
-
Caillean Hinrah
Sie versuchte still zu sein. kein Laut von sich zu geben.
Falk so zu sehen tat ihr weh. Und die tiefe bindung die sie wieder eingegangen waren, erschwerte es noch.
Sie wuerde warten bis Falk mit ihr redete. Sie wollte ihn zu nichts draengen.
Als er wieder ins Bett kam, schlang sie Arme und Beine um ihn und mit Herz und koerper schenkte sie ihm einen kleinen Moment des Vergessens. Doch danach als er in Schweiss gebadet und mit schnellem Puls neben sie niedersank schlich sich wieder der gruebelnde ausdruck in seinen Blick
Doch sobald ihre blick begegneten war sein blick zuversichtlich, unerschuetterlich und froehlich.
Mein Falk, wie lange willst du uns beide noch beluegen ohne Worte. Denkst du ich weiss nicht was dich quaelt? Bin ich nicht deine Gefaehrtin? Teile ich nicht mir dir jeden Schmerz, jeden Kummer?
Sie wusste, Falk schonte sie so gut es ging. Die Schwangerschaft schritt gut voran, doch oft ueberfiel sie Uebelkeit. Ploetzlich und heftig. Es war kein Spass fuer Caillean.
Sie streichelte ihren Bauch, redete im Geiste mit Ulfarr, dem Welpen.
Dein Dah ist stur wie eh und je, mein Sohn. Du wirst in eine schwere Zeit hineingeboren und ich bedaure es. Aber wisse, in dem Moment in dem ich dich das erste Mal in meinen Armen halte wird seit langem der Schoenste in meinem Leben. Die Ahnen wissen, wir haben etwas Glueck noetig... und Frieden. Herrin was sehne ich mich nach Frieden, wie auf Menek'Ur...
Sogleich schalt sie sich fuer diesen Gedanken. Sie war jung, gesund und kraeftig. Kein Grund wehleidig zu werden. Sie wuerde weiterhin ihren Kopf hoch tragen und voller Stolz sich eine Hinrah nennen.
Der Herrin sei dank, wir haben Grimwould. Solange wir nicht auf der Flucht sind und ich meinen Kindern kein Heim bieten kann, will ich zufrieden sein mit jedem Tag der auf Neue anbricht.
Mit einem Laecheln sah sie wie der himmel sich rot faerbte und das Leben draussen erwachte. Zufrieden kuschelte sie sich an Falk und schlief ein paar stunden tief und ruhig
Falk so zu sehen tat ihr weh. Und die tiefe bindung die sie wieder eingegangen waren, erschwerte es noch.
Sie wuerde warten bis Falk mit ihr redete. Sie wollte ihn zu nichts draengen.
Als er wieder ins Bett kam, schlang sie Arme und Beine um ihn und mit Herz und koerper schenkte sie ihm einen kleinen Moment des Vergessens. Doch danach als er in Schweiss gebadet und mit schnellem Puls neben sie niedersank schlich sich wieder der gruebelnde ausdruck in seinen Blick
Doch sobald ihre blick begegneten war sein blick zuversichtlich, unerschuetterlich und froehlich.
Mein Falk, wie lange willst du uns beide noch beluegen ohne Worte. Denkst du ich weiss nicht was dich quaelt? Bin ich nicht deine Gefaehrtin? Teile ich nicht mir dir jeden Schmerz, jeden Kummer?
Sie wusste, Falk schonte sie so gut es ging. Die Schwangerschaft schritt gut voran, doch oft ueberfiel sie Uebelkeit. Ploetzlich und heftig. Es war kein Spass fuer Caillean.
Sie streichelte ihren Bauch, redete im Geiste mit Ulfarr, dem Welpen.
Dein Dah ist stur wie eh und je, mein Sohn. Du wirst in eine schwere Zeit hineingeboren und ich bedaure es. Aber wisse, in dem Moment in dem ich dich das erste Mal in meinen Armen halte wird seit langem der Schoenste in meinem Leben. Die Ahnen wissen, wir haben etwas Glueck noetig... und Frieden. Herrin was sehne ich mich nach Frieden, wie auf Menek'Ur...
Sogleich schalt sie sich fuer diesen Gedanken. Sie war jung, gesund und kraeftig. Kein Grund wehleidig zu werden. Sie wuerde weiterhin ihren Kopf hoch tragen und voller Stolz sich eine Hinrah nennen.
Der Herrin sei dank, wir haben Grimwould. Solange wir nicht auf der Flucht sind und ich meinen Kindern kein Heim bieten kann, will ich zufrieden sein mit jedem Tag der auf Neue anbricht.
Mit einem Laecheln sah sie wie der himmel sich rot faerbte und das Leben draussen erwachte. Zufrieden kuschelte sie sich an Falk und schlief ein paar stunden tief und ruhig