Ein Ende in Freiheit

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Kassius

Ein Ende in Freiheit

Beitrag von Kassius »

Es war schon seltsam dachte er sich.
er in einem Duell bis auf den Tod gegen Nevyn Silberhand.

Aber so sollte es sein,er wollte zeigen das man sich gegen sie auflehnen muss,ihnen die Stirn bieten müsse und es nich einfach nur geschehen ließ.
Er befestige gerade noch seine Plattenarme als an der Tür Kopf klopfte.
Morgen Duester stand dort ,in der Uniform der Flammenden Greifen.
"Bist du Fertig?"

Kassius nickte kurz,scheidete das Schwert,das ihm seit Jahren gute Dienste geleistet hatte,zuletzt band er sich den Schild auf den Rücken und schritt dann aus seinem Haus.
Zu zweit gingen die beiden wie damals noch in der Wehr unter Beldan die Straße entlang richtung Tor.
Kurz nachdem sie das Tor passierten blickte Kassius noch kurz über die Schulter,er wusste nich was ihn erwarten würde,ob er Siegreich sein sollte oder nach so vielen jahren als Kriegsmüder Veteran doch nun Sterben werden würde,er wusste das Nevyn ein begnadeter Kämpfer ist,und das es nich leicht sein würde.Hastig vertrieb er die Gedanken und wendete den Blick wieder nach vorn und schritt nun richtung des Klosters.

Nach einige Zeit erreichten er und Morgen den Klostereingang,und nach einem kurzen moment erreichte auch Nevyn samt Gefolge den Duellplatz.
Einige kurze Wortwechsel fanden statt bevor Nevyns Sekundant vortrat und die Regeln verkündete.Fast zeitgleich zogen die beiden Ihre Klingen und nahmen ihre Schilder zur Hand.
Die beiden Sekundante nahmen Abstand zu Nevyn und Kassius.
Dann folgte noch die letzte Frage von Nevyns Sekundanten.

"Sire Nevyn,seid ihr bereit?"
Nevyn bestätige es.
"Kassius,ihr ebenfalls?"

Er nickte nur und ging in Kampfstellung,Nevyn tat es ihm gleich.
Nevyn beganng ein Gebet zu sprechen,Kassius wartete noch ruhig in seiner Position und ließ ihn das Gebet vollbringen.

Als das Gebet endete setzt er einige Schritte vor,und führte die Klinge direkt gegen Nevyn's Schwertarm.er Parrierte den Hieb mit seinem Schild,und das Duell war im weiteren verlauf eher ein sachtes Abtasten,um sein gegenüber kurz kennenzulernen

Dann begann es,die Klingen kreutzten sich einige Male und Kassius stieß Nevyn mit einem Schildhieb zu Boden,als er die Klinge erneut zum Schlag ausholte durschneidete Nevyn's Klinge die Kettenhose und schnitt einie Tiefe Wunde ins Fleisch,Kassius knickte ein und wich zurück.
Nevyn setzt mehrere Hiebe auf das Schild seines gegenübers an und Kassius parrierte die Hiebe wurde jedoch zurückgedrängt und knickte mit dem Verletzten Bein und fiel mit einem Dumpfen Geräusch auf den Rücken.Nevyn ging sodann auf Abstand und ließ Kassius wieder auf die Beine kommen.Dann began das Spiel von neuem,Nevyn setzte erneut einen Hieb auf das Schild Kassiu's an,er drückte sein Schild gegen sein Schwert und Kassius Klinge bahnte sich den Weg durch Nevyns Brustpanzer in seinen Unterleib,die Klinge wird kurz herum gedreht und wieder herausgezogen.
Nevyn wich hastig zurück und stieß ein Gebet aus welches den Blutfluss versiegen ließ.
Nevyn setzt nach und täuschte eine Finte an,Kassius drückte sein Schild in richtung der Klinge,doch just in dem moment als die Klinge auf den Schild traf,drehte sich Nevyn kurz um ihn und Hieb ihm den Schild auf den Rücken,Kassius taumelte vorran und knickte nich unweit auch wieder ein.Er kniete nun seitlich von Nevyn der mit Anlauf Kassius zu Boden stieß und er erneut auf den Rücken fallt.Nevyn setzte sogleich seinen Fuß auf den Schild des am Boden liegenden und versuchte ihm den Schwertknauf auf die Nase zu wuchtem,Kassius drehte den Kopf soweit weg der Knauf den Kiefer traf,ein Aufschrei folgte dem,und der Unterkiefer hing wahrlich seltsam vom rest ab.

Das Blut besudelte den Veteranen dennoch gab er sich noch nich geschlagen.es schien als würde Nevyn nun zum letzten Schlag ausholn,Kassius verdrehte den Schildarm,dann ein Kräftiger ruck,erneut hallte ein Knacken in der Luft,er zog den nun gebrochenen Arm vom Schild weg und drehte sich auf die Seite,Nevnys Klinge schnitt jedoch den Unterarm ab,das Blut schoss nur so heraus,ein Aufschrei der folgte und der Veteran schien am Ende seiner Kräfte und rollte sich zurück auf den Rücken.

Er umfasste den Griff seinen Schwertes mit aller Kraft,Nevyn hob erneut die Klinge an,und als die Klinge niedersauste hob Kassius mit einem letzten Aufschrei seinen Oberkörper mitsamt der Klinge an,Nevyns Schwert stieß durch Kassius Brust und durchbohrte ihn,Kassius letzter Stoß druchrgrang die Brustrüstung des Ritters und wurde ihm zwischen Schulter und Herz getrieben.Der Veteran ließ die Hand von seiner Klinge gleiten,ein kurzer blick auf das Schwert das ihn durchdrang.

Dann ein Letzter blick zu Nevyn empor,er hauchte ihm noch einige Letzte Worte zu.


Gestorben...in Freiheit

Dann sackte der Körper des Veteranen Leblos nach hinten ins Gras
Nevyn Silberhand

Beitrag von Nevyn Silberhand »

Ruhig blickte der Ritter zum Himmel empor und seufzte dann.
Bei dieser Finsternis war es unmöglich, die Tageszeit am Stand der Sonne zu bestimmen,
dennoch sollte sich der Vereinbarte Zeitpunkt langsam nähern.
Der Vagabund Kassius, ehemaliger Kämpfer im "Bund der Schwerter", hatte ihn zu einem
Duell auf Leben und Tod gefordert, als Ausgleich dafür, dass er die Inquisition durch Bajard
angeführt hatte.
Zur sechsten Abendstunde sollte der Kampf vor dem Kloster stattfinden, unter den Augen all jener
Gaffer, wie man sie in Bajard nur zur Genüge finden konnte.
Mit geübten Hangriffen wurde die Rüstung angelegt, sein Knappe hatte Schwert und Schild auf Hochglanz poliert
und eine kleine Gruppe von Brüdern und Schwestern rüstete sich ebenfalls, um ihm Geleit zu geben.
Im Schein der Fackeln ritten sie durch die Ostlande und verliessen das Protektorat der Bruderschaft in
Richtung Kloster.
Dort angekommen trat Nevyn mit Leonar an seiner Seite vor und wie es der Kodex des Duells besagte
sprach sein Knappe Leonar in der Position des Sekundanten mit jenem von Kassius.
Auch ein bekanntes Gesicht, Morgen Düster, der zuletzt sich beim Einmarsch der Bruderschaft in Bajard
ihnen in den Weg gestellt hatte und niedergerungen worden war...

Die ersten Schaulustigen hatten sich bereits eingefunden, ein Umstand, der dem Ritter ein Stirnrunzeln
bescherte.
Es handelte sich um ein Ehrenduell, nicht um eine Feier und schon garnicht sollte es zu einer öffentlichen
Hinrichtung ausarten, gleich wer den Sieg davontrüge!
So wurde der Kreis der Zuschauer scharfen Blickes gemessen, ob darunter vielleicht Aufrührer oder verdächtige
Personen zu finden waren.
Kurz blieb der Blick auf seiner Eminenz Tithus hängen...ehe er weiterschweifte.

Von den Umstehenden würde sich niemand versuchen einmischen.
Und falls doch, würden die Brüder und Schwestern ihn schon rechtzeitig davon abhalten.
Ein Gebet sprechend richtete er sich auf, der Griff zum Schwerte fast schon Routine.
Und dann trafen Veteran und Ritter aufeinander.

Schnell zeigte sich, dass es gut gewesen war, den alten Recken nicht zu unterschätzen.
Wie der Bund der Schwerter es in der vergangenheit gezeigt hatte, verstanden sie ihr blutiges Handwerk und
Nevyns Kontrahent war dabei keine Ausnahme.
So kam Schlag auf Schlag, Parade auf Parade und beide mussten Staub schlucken und Treffer hinnehmen.
Immer wieder ging ein Raunen durch das Publikum und schon bald floss das erste Blut.
Dann das zweite Blut und der Ritter trat einen Schritt zurück, um seinem Kontrahenten die Gelegenheit zu geben,
wieder aufzustehen und weiterzukämpfen.

Doch schlussendlich kam es wie es kommen musste und die entscheidung unter den Augen Temoras fiel.
Kassius war von ihm am Boden festgenagelt worden, Nevyn liess den Schild fahren und umfasste den Griff des Schwertes
mit beiden Händen...und ein senkrecht geführter Stick beraubte den Veteranen seines Armes.
Ein Schrei ging durch die Runde und mehr als einer der Zuschauer wandte den Blick ab, Kassius jedoch schien zu
wissen, dass der Kampf nun enden würde, in einer letzten Kraftanstrengung wuchtete er seine Klinge nocheinmal empor
und zeitgleich durchbohrten sie einander...

Nach einigen Momenten erhob sich der Ritter wankend, sofort eilten seine Brüder und Schwestern herbei ihn zu stützen,
denn Kassius's Klinge hatte seine Schulter glatt durchbohrt und die blutige Schwertspitze schaute auf der Rückseite des Panzers hervor.
Begleitet von einem Aufschrei und einer Blutfontäne riss Nevyn das Schwert heraus, mit bleichem Gesicht sank er auf den Boden, doch noch immer bei Bewusstsein.
Unter Schmerzen formten seine Lippen ein Gebet an seine Göttin, sie möge ihm beistehen, die Hand dabei auf die Wunde
pressend. Und unter sanftem glühen wurde sein Gebet erhört und die Wundränder begannen sich zu schliessen.
Die nachfolgende Schwäche und Erschöpfung liess ihm wenig Zeit, den Tod des alten Recken zu betrauern.
Er hatte sich, so fehlgeleitet seine Ansichten auch gewesen waren, doch wacker geschlagen und er verdiente einen
Platz in der Halle der Herrin Temora.

[ooc: Einen großen Dank nochmals an PO Kassius, es war ein Klasse Kampf und hat sehr viel Spass gemacht und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich die große Ehre hatte, dem Char die letzte Ehre zu erweisen :-)]

P.S. Bilder kommen noch dazu, nur irgendwie will die Gallery derzeit nicht so wie ich will...
Zuletzt geändert von Nevyn Silberhand am Montag 24. November 2008, 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
Tithus Hemmel

Beitrag von Tithus Hemmel »

Sein Körper und seine Seelen waren nun in die Obhut des Sternvaters übergeben worden. Titus trauerte - Trauerte um diesen großartigen mann. Sein Tod war nicht umsonst, und das in vielerlei Hinsicht.

Bajard hatte einen Helden, einen Mann an dem es glauben konnte. er starb für die Missetaten der Bruderschaft - Er starb für die Prinzipien der Freiheit, und Titus wusste, dass dieses Opfer nicht umsonst wäre. Doch sollte Titus es dereinst wagen gegen diesen Schlächter Silberhand einst selbst anzutreten?
Kassius starb für die Prinzipen der Freiheit. Er war ein großartiger mann - doch sein Tod war weniger erschütternd als eine ganz kleine Begebenheit - ein rührender Moment war es. Mehrere rührende Momente, welche dem alten Titus Tränen in die Augen trieben. - Es war Morgen Düster.

Seine Tat, als er noch meinte "Wir müssen dich wieder gesund kriegen, Kassius, ne?" - als er ihm den Schnaps in den Mund goss, als es unvermeidlich und bestimmt war - Kassius war tot - und Morgen, der es wusste, aber für sich noch nicht whahaben wollte.
Dieser Moment als Morgen am Abend darauf die Erkenntnis endlich einsah - doch bereits gewahrte, was geschehen war als er die Schultern hängen ließ. Dieser arme Mann der seinen wohl besten Freund verlor. Es war im Großen und Ganzen einfach erschütternd und rührend zugleich.

Kassius war nun beim Sternenherren. Und er würde einen Gedenkstein erhalten. er machte sich bereits daran, an die Steinmetze einen Brief zu schreiben. In jenem Schreiben stand zu Lesen:

Des Sternvaters Segen werter herr *Name*!

ich, Bruder Titus, Hohepriester des Sternenvaters erbitte hiermit Wichtiges. Es geht nicht um die Errichtung eines Grabsteines, sondern vielmehr um das Errichten eines prächtigen Gedenksteines, zu Ehren eines großartigen mannes. Ich hoffe auf baldige Antwort, ob Ihr bereit seid und Zeit aufbringen könnt, mir diesen Gefallen zu tun. es mag der Preis keine Rolle spielen. es ist das Denkmal eines helden.

Bruder Titus
Hohepriester des Horteras


An diesem Abend nach der Beisetzung gönnte sich Titus einen Moment Ruhe in dieser unruhigen Zeit - und auch er weinte. Weinte um einen Freund der sich bereitwillig vor titus stellte, wenn die Zeiten hart waren.
Morgen Duester

Beitrag von Morgen Duester »

SCHEISSE!,krachend flog eine Schnapsflasche gegen die Holzwand der kleinen Hütte. Die Hütte lag im Halbdunkeln doch selbst ein ungeübtes Auge konnte die radikale Umgestaltung der Inneneinrichtung bemerken. Als es Morgen schliesslich gedämmert hatte, äusserte sich seine Verzweiflung wie gewohnt in einem fürchterlichen und unkontrollierbaren Tobsuchtsanfall.

Es hatte eine ganze Weile gedauert bis der große Kerl wieder zu Ruhe fand und sich der rote Schleier verzogen hatte der ihn für üblich immer dann in Besitz nahm wenn er sich aufregte oder nicht weiter wusste.

Still hockte er da inmitten der Möbeltrümmer auf dem Boden und stierte die Wand an. Morgen dachte an die gute alte Zeit wo noch alles in Butter war. Er musste anfangen zu lachen Rähähä. Er erinnerte sich noch ganz genau daran wie er mit seinem besten Freund Kas damals in der Wehr gedient hatte, als die meisten von denen die jetzt hier lebten nichteinmal auf Gerimor angekommen waren. Nie Geld in der Tasche und immer Ärger am Hals. Ja so war das gewesen. Es ärgerte Morgen das Kassius die Wette gewonnen hatte. " Jetzt kann der Halunke sich da oben wo er jetzt ist, die Weiber alleine genehmigen und wenns dann Zeit für mich ist krieg ich nur die hässlichen Schabracken ab!" murmelte er vor sich hin.
Morgen hatte einiges an Zeit darauf verwendet zu ergründen warum der Verlust so weh tat denn verletzt hatte er sich ja nicht. Es hatte sowieso eine ganze Weile gedauert bis die Erkenntnis um den Tod seines Freundes bei ihm oben angekommen war. Es war schon immer Morgens Art gewesen nicht übermässig viel nachzudenken.Das hatte er damals gelernt zum Schutz vor dem was ihm etwas antun wollte. Langsam glitten seine Gedanken ab ,verloren sich in der Dunkelheit des zerstörten Raumes. Er dachte an den Leuchtturm und wie sie dieses marode Bauwerk lange gegen eine absolute Übermacht verteidigt hatten. Wie er mit Kassius Seite an Seite einem nach dem andern verdroschen hatte und wie sie sich haben feiern lassen für diesen Kampf obwohl sie sich irgendwann doch zurück ziehen mussten. Aber nicht ohne dem Feind blutige Verluste abzuringen. Ja das warn Zeiten...viele waren nicht mehr über von den Leuten mit denen er damals von Schlachtfeld zu Schlachtfeld bummelte. Die Zeit der Veteranen sah ihrem Ende entgegen.

Drakon.....Kassius.....Arias.....weg. Er fühlte sich allein.

Als die Nacht langsam der Dämmerung entgegen sah,die dieser Tage ausblieb, verliess Morgen seine Hütte, er hatte seine alte Greifenuniform die überall Mottenzerfressen war ordentlich in seine Feldkiste zu den anderen Erinnerungen seines Söldnerlebens gelegt und hatte eine Plan gefasst. Er würde wieder dort beginnen wo damals alles anfing. Er würd sich zur Bürgerwehr melden und das verteidigen wofür Kassius gestorben war. Noch immer tat es weh und Morgen fragte sich wie etwas weh tun konnte das nicht von einer Axt oder einem Schwert beigebracht wurde, er schüttelte unwillig den Kopf.

Als der Tag der Beerdigung gekommen war ging es Morgen schon fast besser. Was leidlich auch an dem vielen Schnaps liegen mochte den er sich die letzten Tage gegönnt hatte um die Sache für sich erträglicher zu machen. Als der Bruder anhob zu sprechen und er den alten Mann da so auf dem Scheiterhaufen liegen sah stieg aufmal wieder der rote Schleier in ihm auf, kurzzeitig rang er innerlich damit nicht wieder die Kontrolle zu verlieren. Nach einer Weile jedoch öffnete sich die zur Faust geballte Hand wieder. Sie würden dafür büßen das hatte er sich geschworen und wenn er dabei zum Kassius aufsteigen würde wärs ihm ebenso recht. Kann er mir wenigstens nich alles weg saufen da!"

Die Worte des Priesters wirkten beruhigend auf ihn. Doch als sein Blick über die Leute wanderte schloss sich seine Hand wieder und seine Zähne knirschten leise. "Wer warn die überhaupt?" Aussern Opa und dem Priester war keiner da der seinen Freund auch nur Ansatzweise kannte. Einigen unterstellte er gar einfache Schaulustigkeit. Langsam schob sich wieder der rote Schleier vor sein inneres Auge, jedoch kontne er seinen Ärger nocheinmal runter schlucken. Nichteinmal die Bürgermeisterin war gekommen um dem Mann die letzte Ehre zu erweisen der für dieses erbärmliche Kaff gestorben war. Morgen tobte innerlich......

Als alle gegangen waren und er mit dem alten Seemann die Asche ins Meer warf wurde ihm eines schmerzlich bewusst. Sie kämpften hier für Leute die es nicht wert waren , die nicht um sie trauern würden wenn sie dabei verreckten! Denn das hatte ihm der heutige Tag gezeigt. Der alte Mann redete ihm ins gewissen, machte ihm klar das die Bajarder selbst ihm egal sein sollten. Er habe noch eine Hand voll Freunde,nämlich seine Kameraden. Den Opa, die Jona, den Tithus, und der riesige Ochse Soldan. Für die sollte er kämpfen ..ihre Freiheit bewahren.Der verfluchte Rest sollte ihm egal sein!

Morgen nickte folgsam , der Schmerz lies langsam nach aber dafür trat an dessen Stelle eine Leere die er sich wieder nicht erklären konnte. Aber wie er nunmal ist akzeptierte er sie stumpf. Er hatte schon viele Leben enden sehen und viele selbst beendet. Er würde es schon überleben. Zurück blieb jedoch etwas......die Gewissheit. Die Gewissheit das die großen Tage der alten Schlachtenbummler langsam zu Ende gingen. Er und Soldan waren die letzten der Gruppe. Mürrische Schläger, grimme Veteranen und unverwüstliche Haudegen. Sie würden ihre Erfahrungen noch brauchen....Bajard war in Gefahr. Vielleicht würden die Bajarder dann endlich ihren Wert erkennen. ...Doch das stand in den Sternen.....
Zuletzt geändert von Morgen Duester am Dienstag 25. November 2008, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
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