Sternenlicht - Ein Zeitenwandel bricht heran

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Tithus Hemmel

Sternenlicht - Ein Zeitenwandel bricht heran

Beitrag von Tithus Hemmel »

Seit jeher war der Sternvater darauf erpicht, sich nicht in die Geschehnisse der Welt einzumischen - nur in Zeiten höchster Not würde er sein Gesicht zeigen, Landmassen von Kontinenten abtrennen oder seine Söhne schicken. In den alten Schriften war es verankert - und keiner rechnete wohl damit, dass es so sein würde.
Doch sah Horteras wohl voraus, dass seine Jünger im zeichen der Freiheit jene auch wehement verteidigen würden. Sie agierten in seinem Namen, spendeten den menschen die frei und unabhängig bleiben wollten Trost und setzten sich für das Grundrecht der Freiheit ein, nämlich jenem, dass alle Menschen von Geburt an gleich sind.

Doch alles ändert sich, die Zeiten ändern sich, und vielleicht zum ersten mal im Geschehen der zeit und in der Fügung der Welt bezogen die Diener des horteras wirklich Stellung - und nicht gegen Rahal oder die Doktrinen der Unterdrückung selbst, sondern gegen die Rabendiener, jene verderbten Seelen, welche die Seelen dahin entreißen würden, wohin sie doch gar nicht gehörten.
Und noch etwas war geschehen, was zu lange außer Acht gelassen wurde. Diener der Lichtbringerin selbst begannen freie Städte zu überrennen und den menschen die Freiheit zu rauben. Gleich zwei Umstände die nicht so vorgesehen waren - und damit begannen die Jünger Horteras' offensiv zu werden. Wann überhaupt dies jemals geschah dann vor Zeitaltern. Doch dieses Ereignis war einmalig - und damit war die Stunde Horteras' auf Erden angebrochen, wenn auch nicht in dem Maße wie es vielleicht vermutet war. Das Wirken der Sternenjünger selbst war es, nicht die direkte Wirkung ihres Gottes, die nun für eine Veränderung in der Welt sorgte. Unter Bruder Titus' mächtigen Händen begann sich eine neue Partei aufzutun - und die schätzte das Grundrecht der Freiheit - und beschützte es um jeden Preis!!


Nachdenklich blickte Titus, dabei einen kräftigen Schluck aus seinem Flachmann nehmend zum sternklaren Herbsthimmel. Die Nächte waren lang geworden - kalt und klamm war die Luft und führte den Geruch nach Winter mit sich. Es schien so, als ob der Nordstern heute besonders hell strahlen würde.
Immer wieder stellte der Hohepriester seine Entscheidungen und Pläne in Frage. War es richtig, so offensiv einzuschreiten? War es im Sinne seines Ethos? Doch letzten Endes war er Hohepriester des Horteras - es war seine Aufgabe zu entscheiden.
Doch der Überfall auf Bajard zeigte dem Dicken eines - nämlich, dass die Menschen Hilfe brauchten. Sie konnten sich kaum elleine wehren und seine robe, sein Stand war durchaus respektabel. Zumindest die Bruderschaft würde es nun abschrecken, künftig wieder solche Taten zu verüben, und damit würde er vermutlich doch tun, was ihm aufgetragen worden war - die Frreiheit der menschen zu beschützen - jene die in und um Bajard ansässig waren würden sich seiner Hilfe sicher sein können.
Ja, ein Zeitenwandel war angebrochen, und so laut und aprupt er kam, so still war er dann doch. es änderte sich ja nichts für Bajard, doch ein rettender Anker war ausgeworfen worden - und damit würde die Priesterschaft des Horteras nun einer Aufgabe nachgehen, die längst überfällig war. Freiheit für Bajard!

Eine neue Ära hatte begonnen!
Zuletzt geändert von Tithus Hemmel am Donnerstag 13. November 2008, 09:13, insgesamt 1-mal geändert.
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